Die Eishockey-Saison in Freiburg ist vorbei und noch weiß niemand, was werden wird. In der unguten Vorahnung, am vergangenen Sonntag vielleicht das letzte Spiel in der altehrwürdigen und geliebten, aber sanierungsfälligen Freiburger Franz-Siegel-Halle gesehen zu haben, hat unser Eissportenthusiast Dirk seine ganz persönlichen Gedanken protokolliert.











mal wieder Thumbs up für einen tollen bericht!
so weckt man auch bei härtesten brocken emotionen :-)
danke dirk!
schöner beitrag, finde ich auch ...
nun ja, und wie es weiter geht?! darauf darf man gespannt sein, hoffentlich pro eishockey-fans..*daumendrück* :)
Gänsehaut und Tränchen im Auge. Danke, Dirk.
Deine Einschätzung basiert auf mehr Insider-Wissen als die meine; und natürlich habe auch ich Angst um das Freiburger Eishockey. Auch, aber nicht nur die heutigen Neuigkeiten machen mir aber Mut. Und deshalb hat Frau Sonner Recht - sie muss es einfach haben: Bis nächstes Jahr! (Bei ihr liegt Neujahr wohl im August/September. Wie bei mir.)
Danke Dirk!
du schreibst mir aus dem Herzen und ich habe fast Pippi in den Augen. Für mich würde ebenso eine fast 20 jährige Freundschaft mit dem Freiburger Eishockey unfreiwillig enden. Viele Up and Downs gab es über die Jahre, aber so sollte es nun wirklich nicht auseinander gehen!
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Die Stadt sollte sich seiner Verantwortung bewusst werden und die Versäumnisse der letzten Jahre endlich in die Hand nehmen. Da halte ich es wie die gute Frau Sonnen: Bis nächstes Jahr, von mir aus auch ohne Dach!
Kopliment Dirk - obwohl meine Verbindung zum Freiburger Eishockey bei Weitem nicht mehr so intensiv ist wie Deine, kann ich deine Schilderungen hundertprozetig nachempfinden.
Eine große Tragik wäre auch, daß die bundesweit beste und kompetenteste Berichterstattung über die Randsportart Eishockey den Ort ihrer Entstehung verlieren würde...
Dirk - Spitzenjournalismus wie immer. Danke!
Da kann einer mitreissend schreiben ohne in Aufreisserjournalismus zu verfallen. Wünsche mir mehr Artikel diesen Kalibers auf Fudder.
All thumbs up!
Klasse Dirk für deinen Bericht!
Hänge auch schon viele Jahre an diesem Verein, doch was da jetzt gerade abläuft ist nicht ein plötzlich eingetretener Mängel.Das hat sich über die Jahre angebahnt und keiner hat sich darum gekümmert, denke manchmal einigen wäre es Recht den Eishockeysport in Freiburg sterben zu lassen.Aber das auch ein Nachwuchs dahinter steckt, der Sport betreibt, anstatt auf der Strasse zu sitzen und Unfug im Kopf hat, darüber denkt wohl keiner nach..
Schöner Bericht!
Dennoch ist ein kleiner Fehler enthalten!
Sergej Fedorov hat das Freiburger Eis nie betreten, und somit auch das besagte Tor nicht passiert! Er stand beim Gretzky Spiel zwar im Kader der 99-All-Stars, spielte aber nicht!
Der Abriss eines Stadions ist immer bitter. 2006 wurde der Bökelberg in Mönchengladbach gesprengt, weil der Verein in ein neues Stadion außerhalb der Stadt zog. Ich kann mich daran erinnern, dass die Haupttribüne den ersten Sprengungen standhielt und zur Hälfte stehen blieb. Die Statiker hatten sich verrechnet. Muss ein krasser Moment für die Fans gewesen sein, die von weitem zusahen.
Ja, so ein Stadion kann echt ein Stück von einem selbst werden. Und das Harte ist: Emotional gesehen ersetzt ein Neubau selten das Originalgebäude. Auch das gehört zum Leben eines Fans im neuen Jahrtausend: Abschiednehmen von Orten, an und mit denen man groß geworden ist. Schöner Artikel.
hallo dirk,
ein super Artikel es hätte ihn keiner besser schreiben können.
Solche Berichte müßte es öfter geben und ich hoffe das du da auch weiter machst grüße von deiner alten Stelle als theker grüße vom Össi
Ein wunderschöner Artikel, der mir Gänsehaut verschafft, da ich mich nach 21 Jahren mit geschätzten 600 Besuchen vollstens damit identifizieren kann !
Einher geht die Angst vor dem Verlust der FSH mit dem Untergang des Freiburger Eishockey´s. Ich hoffe, die Stadt Freiburg ist sich Ihrer Verantwortung bewußt. Falls nicht, wird´s allerhöchste Zeit.
Hier gehts aber nicht nur um Emotionen, sondern der sozialen Verantwortung gegenüber 200 Kindern und Jugendlichen sowie einem wichtigen sportlichen Aushängeschild der Stadt und einer Freizeiteinrichtung, die jährlich von Menschen in sechstelliger Höhe genutzt werden.
Danke. Hab lange auf eine Reaktion von fudder gewartet. Der Artikel übertrifft meine Erwartungen bei weitem. Ich bin auch äußerst besorgt über die Zukunft des Freiburger Eissports. Seit meiner Jugend geh ich in die FSH und fieber mit dem EHC und hoff natürlich dass die Geschichte weiter geht. Jetzt ist die Stadt gefordert ihre jahrelange Ignoranz aufzugeben und endlich Flagge zu bekennen. Der Verein hat meines Wissens einen guten Vorschlag zum Erhalt des Eissportbetriebs gebracht.
PRO EISSPORT in Freiburg!
nun will ich meinen ersten Kommentar im Wölfe Blog abgeben.
Ich wurde vor 6 Jahren von nem Freund das erste Mal mit zu einem EHC-Spiel genommen. Meine Aufmerksamkeit beschränkte sich an diesem Abend ausschließlich auf den Puck, den ich ca. 80% des Spiels nicht verfolgen konnte. Ich war überwältigt von der Schnelligkeit des Spiels und dem wunderbaren Geräusch des Kufenscharrens.
Beim 2. Besuch erfreute ich mich an den schnellen Wechselmomenten der Spieler, den kleinen Handgrifflichkeiten auf dem Eis und darüber, dass ich dank unzähliger Nachfragen die ein oder andere Regel zu verstehen lernte.
Nachteil: ich wurde zu meinem Leidwesen von meinen Begleitern, die seit 14 Jahren in die Eishalle pilgerten immer 2 Minuten vor Drittelpause zum *Bierholen* geschickt (plötzlich hatte ich immer leere Becher in der Hand?!) ;) Danke dafür, Jungs (hehe).
Seit dem ersten Besuch in der miefigen Eishalle war ich von diesem Sport angefixt, ich lernte den EHC, die Besucher und das ganze drumrum echt lieben. Will es nicht mehr missen....
Ich hoffe, dass dieser Sport in Freiburg nicht kaputt gemacht wird.
und Danke, Zasius, dass Du mich damals an einem kalten Freitag Abend gefragt hast... :)
Hallo Dirk,
es ist zwar nie zu spät, aber doch noch zu früh für melancholische Abgesänge, find icch, und richtigen Nutzen entwickeln die doch erst, wenn der Schnitt vollzogen ist.
Bis dahin gilt für mich. "I had a dream ......
einer neu überdachten FSH, ohne lästige, sichtverhindernde Pfosten, sanierten Toiletten und Teamkabinen, etwas mehr Komfort in allen Zuschauer- und Pressebereichen und neu erstrahlender Lichtanlage.
Dazu alten FSH - Duft aus der Spaydose, damit mir meine Frau glaubt, daß ich beim Eishockey war.
Denn hört und liest man sich um, im Moment, kann sich doch kaum einer von diesem maroden Eisbunker trennen. Zumindest nicht ohne eine diagnostizierte mittelgroße Depression. Die würde doch durch eine, wenn auch moderne, sterile Weissblechbüchse nur noch verstärkt werden.
Ich bin zuversichtlich, daß wir uns auch im nächsten Jahr in der FSH einfinden werden, hoffentlich mit superarroganter Saisonvorschau und heiter melancholischem Blick in die alte neue Halle.
Denn wir haben ja gelernt, damit sich was ändert, muss alles bleiben wie es ist.
Klasse Beitrag, habe Tränen in den Augen...
Das Eishockey in Freiburg darf nicht sterben, es hat eine große Tradition, auch in meiner Familie, die sich sich schon sehr viele Jahre, auch manchmal zum EHC gequält hat.
Doch überwiegen sicherlich die schönen MOmente und so sollte man; auch die Stadt Freiburg, alles dafür tun das (Profi-) Eishockey in unserer Stadt zu erhalten und zu fördern.
Hoffe wir das Beste ("Wölfe sterben niemals aus")
Grüße
Der Beitrag ist echt Klasse!!!!
Ich als ex Ordner und auch Fan fände es wirklich schade wenn das Eishockey aus Freiburg verschwinden würde!
Ich drücke ganz fest die Daumen das eine gute Lösung gefunden wird und die Wölfe Freiburg nicht verlassen müssen!
Grüße aus NRW
...um die gute jugendarbeit. aber bitte schön, warum kümmert sich der verein mit seiner profimannschaft nicht selber um eine halle? der hier vielgescholtene sc hat sicherlich einige millionen von der stadt bekommen. allerdings sahen die deals in aller regel so aus, dass für jeden euro subvention ein euro vom verein selber investiert werden musst. beim letzten stadionausbau gab es von der stadt sogar nur eine bürgschaft und ein kleines darlehn.
solche modelle sollten auch für den ehc gelten. wenn man allerdings jedes jahr so viel kohle in die erste mannschaft steckt, dass man nichts mehr investieren kann, tja dann ist halt leider das ende des profieishockeys in freiburg... die jugendförderung geht allerdings auch ohne profiabteilung
Hier fehlts eindeutig an Fachwissen, Verein macht Jugendarbeit, Profis sind ausgegliedert in eine GmbH, und haben mit dem Verein nichts zu tun, ausser daß sie die Halle nutzen. Wie auch über 100 000 Freizeitschlittschuhläufer pro Jahr.
@schade wär es
du darfst auch nicht vergessen dass die Halle im Gegensatz zum Dreisamstadion auch der Trainingsort für alle Jugendspieler und Freizeitläufer ist. Meines Wissens finden im Dreisamstadion nur Spiele der Profis statt. Außerdem geht es hier nicht um den Ausbau der Kapazität und Logenplätzen sondern um die Existenz der Halle. Weiterhin kann man die Einnahmen des Profieishockeys nicht mit den Millionen vergleichen die der SC zur Verfügung hat.
Deswegen ja der Kompromissvorschlag. Die Halle wird von der Stadt gerettet. Dazu gehört die Umkleidekabinen, die Eisfläche, eine Mauer rund um die Eisfläche und ein Dach. That's it. Für keine Jugendmannschaft, Freizeitschlittschuhläufer etc. braucht es eine Tribüne oder Presseplätze. Das müsste halt zu mindestens 50 % von der Wölfe Gmbh finanziert werden.
@schade wär es
Ganz offensichtlich sieht Dein "Rettungsplan" den Erhalt von Umkleidekabinen, der Eisfläche und einem Dach vor.
Die "Mauer", von der Du sprichst, ist vermutlich die Bande, die darf also auch erhalten bleiben.
Die Tribünen - an denen meines Wissens der geringste Renovierungsbedarf besteht - sollten dann also wie auch immer entfernt werden.
Insgesamt wirklich ein cleverer "Rettungsplan" - der selbst in Zeiten, in denen ebensolche Hochkonjunktur haben - durch seine außergewöhnliche Durchdachtheit besticht - Gratulation !
@schade wär's: Der Vergleich mit dem SC ist unzulässig.
Beim Bundesligafußballl sind ganz andere Summen im Spiel, da wird einfach ein viel größeres Rad gedreht.
KEIN Eishockeyverein in Deutschland, schon gar nicht in der zweiten Liga, ist in der Lage, ein neues Eisstadion aus eigenen Kräften zu stemmen
Hallo Zico,
einfach klasse geschrieben - wie immer von Dir !
Ps.: SC - laßt es bleiben !
Super Artikel, hatte echt Tränen in den Augen...
Gehe zum Eishockey seit ich denken kann und hänge echt an dem Verein und an dem Stadion. Ich möchte und kann mir ein Leben ohne Eishockey gar nicht vorstellen und hoffe sehr, dass bald eine Lösung für das Dach gefunden wird.
Schade wäre es, wenn "Schade wäre es" wirklich so borniert ist, wie seine Kommentare vermuten lassen. Beim Fuball (SC u.a.) wird nicht nur ein größeres Rad gedreht, sondern das Rad ist auch zu einem überwiegenden Teil fremd finanziert und zwar durch Steuergelder (Polizeihundertschaften, Landesmittel beim Bau u.a.), Fernsehgelder (quer- und hinterrücks, in jedem Fall undurchsichtig finanziert) und nur zu einem geringen Teil von den tatsächlichen Besuchern der Veranstaltung getragen.
Damit stellt sich Bundesliga-Fussball ungeachtet seiner realen, oft fehlenden sportlichen Qualität immer auf die Stufe eines nicht mehr hinterfragbaren Großereignisses.
Das alles könnte man als nur eine von vielen Ungerechtigkeiten des Lebens besser ertragen, wenn nicht auch noch ungefragte Verfechter dieses Systems wie besagte(r) "Schade wäre es" einem nicht auch noch Ihre Engstirnigkeit aufoktruieren wollten.
P.S.: Kompliment, Zico, für Deinen Bericht. Zum Glück gibt es auch viele, die Dein Engagement zu schätzen wissen
