Kein Geld? Oder zu knausrig es auszugeben? Kein Problem, es geht auch ohne: Nicht nur in Freiburg locken Angebote, bei denen der Nutzer zahlt, was er für angemessen hält. In Zeiten der Krise jedoch ist Sparen zu einer Tugend geworden. Also ausnutzen, was geht? Irgend etwas hindert uns daran. Religion, Anstand, Moral – Fairness?





ein schöner artikel......, ich musst sogar richtig schmunzeln dabei.
sachen wegbringen die man nicht braucht ? super sache und schafft platz daheim.
ich stelle nun mal eine gewagte behauptung auf !
man nehme ein restaurant, abgetrennte räume, die gäste sehen sich nicht und vor allem, die gäste sehen nicht wer was in die schale schmeisst....
und dann wird der ein oder andere die fairness vermissen lassen.
wenn ein mensch der unfair behandelt worden ist das in zukunft auf tut, dann vermute ich mal das die ganzen "nieten in nadelstreifen " sehr unter unfairer behandlung leiden mussten :-)
anders kann man sich ihr verhalten nicht erklären.
und letztendlich ist der mensch doch jäger und sammler, was beinhaltet möglichst viel zu sammeln um sich einen vorteil zu verschaffen um den nächsten "winter" unbeschadet zu überleben.
vielleicht sind manche menschen aber auch einfach nur rückseitig gelegene körperöffnungen und auf den rest trifft oben genanntes zu.
ich glaube ehrlich gesagt immer noch dran :-)
Also schon aus eigenen Moralvorstellungen, könnte ich so ein System nicht ausnutzen. Nur zum essen und nichts geben? Könnt ich nicht. Wäre eine Frechheit. Andererseits würde es mich auch massiv stören, wenn ich da EUR 12,00 reinleg und andere ungerechtfertigterweise nur die EUR 0,50 Schnorrercents nur damit es klappert in der Kasse.
Ich hasse Schmarotzer. :-(
Natürlich fühlt man sich dann wiederum ungerecht behandelt, wenn man mehr gibt als ein anderer und der sich dann vielleicht auch noch tierisch drüber freut, so "billig" wegzukommen.
Andererseits sollte es darum ja nicht gehen. Ich gebe, was ich als fair empfinde, losgelöst von dem, was die anderen geben.
Aber ich gebe zu, dass es einem oft doch schwer fällt, da drüber zu stehen.
Um mich nicht zu ärgern, denke ich gerne, dass derjenige, welcher beim Essen oder im Kino etc. nichts/ sehr wenig gibt, vielleicht sonst aus finanziellen Gründen nicht die Möglichkeit hat, ins Restaurant zu gehen oder einen Film im Kino zu sehen. Das ist vermutlich eine nicht oft zutreffende soziale Gutmenschen-Ansicht, aber sie hilft. :)
Wenn derjenige dann wenn er kann, dann auch mehr gibt, das wäre natürlich anders. Aber ich habe schon Menschen erlebt, wie sie werden können, wenn es etwas gratis gibt.
Pfui. Kein St
zum Kommentar von Nadine weil erst kürzlich erlebt:
im Drogeriemarkt gab es an der Kasse eine Schale mit gratis Bonbons. Die Frau vor mit, so mit Gold behängt dass selbst B.A. neidisch werden würde, fragt: sind die umsonst? Antwort der Dame an der Kasse: ja, bitte bedienen sie sich. Was macht die Alte? Greift rein und nimmt sich nicht nur eine Hand, nein, gleich zwei Hände voll. Immerhin hat sie noch 5 Stück oder so übrig gelassen. Das zum Thema.
"An jedem zweiten Mittwoch im Monat bildet sich eine lange Schlange vor dem Freiburger Kino Friedrichsbau. „Pay after“ ist angesagt, oder, wie manche Gäste es nennen: Umsonstkino. Nach dem Film wirft jeder ein paar Münzen oder auch Scheine in den Pappkarton an der Kasse. „Normalerweise gebe ich drei Euro. Aber das hängt davon ab, wie der Film war, wie ich drauf bin und wie es gerade im Geldbeutel aussieht“, sagt Kinogänger Matthias Steiert.
Im Schnitt drei Euro je Besucher sind das, was Kino-Mitarbeiter Matthias Gralla die Schmerzgrenze nennt. „Das haben wir in den letzten vier Jahren bisher nur einmal geschafft.“ Obwohl das „Pay after“ also finanziell nicht tragbar ist, will das Kino daran festhalten – Gralla hält das Konzept der Fairness trotz allem nicht für gescheitert: „So ist das Spiel.“
Beglücken Sie mit diesem System auch Ihre Mitarbeiter, Herr Wiedemann?