Sascha Lobo, Jahrgang 1975, ist Fachmann für das Aufschieben von Dingen. Zusammen mit Kathrin Passig hat er das Buch „Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin“ geschrieben. Caro hat ihm per E-Mail Fragen über das Aufschieben und das Internet als Zeitverschwendungsmaschine gestellt. Und natürlich kamen Saschas Antworten ein bisschen verspätet zurück.

Hatten Deine Co-Autorin Kathrin Passig und Du Probleme, die Deadline für das Buch einzuhalten?


glaube aber, er hat sich mittlerweile seinen iro abjeschnitten. ist aber natürlich immer ein guter (optischer) aufhänger ;)
was mich angeht: als notorischer prokastinator versuche ich das gegenteil der prokastination zu leben und alles immer sofort zu machen. manchmal funktioniert's; manchmal nicht. eigentlich egal. irgendwie müssen wir halt unsere jahre hier auf erden über die bühne bringen. und in anbetracht der vermutung, dass man im jenseits nicht genügend bewusstsein aufbringt, um über das hier vollbrachte zu reflektieren, ist's eigentlich egal, ob wir prokastinieren oder nicht.
egal.
egal.
alles egal.
es gibt wirklich sehr viele schöne blogs, akribisch gesammelte informationen, sorgfältig recherchiert, attraktiv geschrieben, von liebhabern für liebhaber - die wollen erst einmal gelesen sein!
"... glaube aber, er hat sich mittlerweile seinen iro abjeschnitten ..."
Also gestern beim cebit Interview hatte er ihn noch.
Was kostet das Buch denn?
Könnte es ja mal googeln ... später ... vielleicht ... wenn ich Lust hab ...
@ Radiofee:
"ach, ich fühl mich plötzlich soviel besser ..."
**********************************
Das ist ein schmutziger Trick:
Konsumenten erzählen anderen Konsumenten, dass ihr deviantes Sucht-Verhalten normal sei, um sich zu exkulpieren und die Peers bei der Stange zu halten... ;-)
Kathrin Passig möchte mich zwicken und mit mir schimpfen und das ist nicht schön. Schön war dagegen ihr Auftritt in Klagenfurt 2006 und zwar sowohl der Text als auch die Selbstdarstellung im Video: "Ich schreibe, damit man meine Finger beim Tippen filmen kann"...
Sympatisch ist die Offenheit. - Warum nicht auch einmal der Frage nachgehen, warum ich mich so anstrengen soll. Diese Mühe ist vielleicht ein Hinweis darauf, dass ich gerade das Falsche zu tun versuche.
Wenn ich aber weiß, was ich tun und erreichen möchte, kann die ein oder andere Arbeitstechnik helfen, mein Ziel auch wirklich zu erreichen. - Ich behaupte: Der Mensch kann Vieles lernen; hat vielleicht auch die Aufschieberei gelernt.
Dazu wünsche ich viel Glück - und Spaß dabei!
hee JosFritz, ich bin nicht die (sehr sympatische) radiofee!!! aber trotzdem danke - jetzt gehts mir wieder schlecht.
upsa...
Das hätte mir nicht passieren dürfen...
Liegt wahrscheinlich am ähnlichen Photostil und daran, dass Ihr BEIDE sehr sympatisch seid ;)
Kommt nie wieder vor, versprochen!
Beim SWR2 kann man sich 'nen Podcast dazu runterladen, gar nicht so schlecht. Finde den Denkansatz interessant.
@Pebesche: Ist ironisch gemeint, oder? :)
Gepfuschter Link führt ins Leere, richtig:
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/-/id=660174/nid=660174/did=4433180/nvopbw/[..] Suche bei SWR2 nach dem Titel der Sendung:
"Genug der Selbstdisziplin!"
Ein Lehrgang in Sachen Aufschieben
Von Birgit Schönberger