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Adios, Internet!

Nirgendwo kann man leichter Zeit verschwenden als im Internet. Hunderttausende Blogs wollen gelesen, die Profile in diversen Online-Communities gepflegt und die Beiträge in den liebsten Foren kommentiert werden. Und zack, hat man die Überdosis Internet. fudder-Autor Philip (28) reicht’s. Er geht jetzt offline.

 

Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das Internet nichts für mich ist. Das ist natürlich erst mal eine harte und bescheuerte Aussage. „Wie, das komplette Ding?“

Nein, nicht das komplette Ding. Computerfernkommunikation ist an sich eine gute Sache. Ich kann damit einkaufen, Briefe schreiben und Dinge nachschlagen, ohne dass ich durch den Regen in die Unibibliothek oder in den Supermarkt fahren und bizarre Öffnungszeiten und den Anblick schlecht gelaunter Menschen tolerieren müsste.

Was ich allerdings auch stets vor mir habe, sind tausend Möglichkeiten für den Zeitvertreib. Zeit ist leicht zu vertrödeln. Sie mit konzentrierter Arbeit auszufüllen ist weitaus schwieriger. Des Pudels Kern ist: Beide werden aus demselben begrenzten Rohstoff, meinem Leben, hergestellt. Und da fangen die Probleme an.

Der Tag verrinnt zwischen Mikroaktivitäten

Im Prinzip kennt jeder das Phänomen: Man sitzt am Schreibtisch und sollte arbeiten. Man fängt an, dann checkt man seine Mails, loggt sich irgendwo ein, verfasst einen Kommentar. Ich hatte allerdings, und hier wird’s problematisch, einen Last.fm-Account, einen fudder-Account, ein Benutzerkonto auf einem amerikanischen Politikforum, zwei auf peinlichen Foren, auf deren Inhalt ich nicht eingehen will, einen StudiVZ-  und einen Facebook-Account. Ich kann mehrere Anbieter von Gratis-Flashgames nennen, lese ein halbes Dutzend Webcomics, Nachrichten von New York Times, HuffingtonPost, Spiegel, The Atlantic, Guardian und so weiter und so fort. Und zwischen all diesen Reizen und Mikrotätigkeiten zerrinnt mein Tag.

Es ist einfach zu leicht, sich in der Reizflut zu verlieren. Es ist, als stünden permanent 200 Leute um meinen Schreibtisch, die auf mich einreden, über Musik, die mein Leben verändern wird, über die gemeinsame Diktatur des Proletariats der unterdrückten Nationen, über fette Partys, profunde Bücher, clevere Comics und atemberaubende Architektur, scharfe Waffensysteme, brutale Folter, beiläufige Tode und irreversible Umweltzerstörung, über witzige Dinge und interessante Orte.




Ich arbeite langsam, weil ich bei der kleinsten Frustration oder einem kleinen Hänger schnell nachsehe, ob jemand auf meinen Kommentar geantwortet hat, ob jemand irgendwo ein neues, lustiges Bild gepostet oder ein YouTube-Video hochgeladen hat. Das ist alles sehr unterhaltsam. Aber das Endergebnis ist, dass ich unnötig lange dasitze, dass ich Kopfschmerzen bekomme, Rückenschmerzen, dass meine Aufmerksamkeitsspanne zerfasert, dass ich abends nicht sagen kann, was ich den ganzen Tag über gemacht habe, komplett unter Strom ins Bett gehe und erst mal runterkommen muss.

Ich muss mich mehr und mehr dazu zwingen, lange Artikel zu lesen. Lieber lese ich die gekürzte Fassung, nur die fett gedruckten Teile, nur den Teaser, schreibe einen lauen Witz drunter und vergesse die Sache. Es gibt so viel, was ich im Prinzip machen könnte und darüber verplätschert der Tag in ein Sitzbad vagen, gestressten Überdrusses. Schnell zwischendurch was essen, abends weggehen oder gleich die Nacht auch noch im Internet vertrödeln. Ich lese Kritiken von zig Büchern, kaufe davon ein paar und lese dann keins.

Hochtouriger Hirnleerlauf

Und ich brauche das alles nicht. Es ist Stuss, nutzlose Information und zwecklose geistige Stimulation. Das Einzige, woran es mir wirklich fehlt, ist konstruktiv genutzte Zeit. Ich brauche keine Statistik meiner eigenen meistgehörten Lieder, endlose Listen von Dingen, die mir „auch gefallen“ könnten. Selbst wenn sie es täten, könnte ich das im Leben nicht alles lesen, anhören oder ansehen – und ich habe nichts davon, jeden Tag unzählige, witzige Bildchen oder nette Videos verlinkt zu bekommen. Es ist Beschäftigungstherapie, heiße Luft, hochtouriger Hirnleerlauf. Es ist nett, aber ich habe es vorher nicht vermisst und würde es nicht vermissen, wenn es weg wäre.

Ich habe alle Infos dieser Welt und mache nichts anderes damit, als sie durch mein Gehirn laufen zu lassen wie durch einen löchrigen Eimer. All die theoretisch nützlichen Dienste sind de facto Zeitentsorgungsunternehmen. Ich spreche immer noch kein Russisch, ich kann immer noch nicht zeichnen und ich werde eines Tages sterben.

Und nun sitze ich hier und sehe mir Profilbilder von Neuseeländern mit ähnlichem Musikgeschmack an. Klar ist das letztlich eine Frage der Selbstkontrolle, aber Selbstkontrolle ist nun mal ein Problem. Menschen essen das Falsche und zu viel davon, sie gehen fremd, sie betrügen den Staat und  klauen morgens auf dem Heimweg dem Nachbarn die Zeitung. Sie fühlen sich schlecht deswegen, sie nehmen sich vor, dass es jetzt das letzte Mal war, geloben Besserung.

Aber das Wochenende drauf liegen sie schon wieder mit schlechtem Gewissen im Bett, neben einer betrunkene Blondine und einer halbgegessenen Torte auf einem Stapel ungelesener Zeitungen, die vorwurfsvoll Speichel, Tränen und Kirschsahne aufsaugen. Jedenfalls kann es so nicht weitergehen. Ich mache einen Schnitt, nehme den Notausgang, bin weg, ziehe den Stecker raus. Zum Zeitvertreib gelesen wird nur noch gedrucktes Papier, im Internet werden klar umrissene Recherchemissionen durchgeführt. Sind sie beendet, trete ich den Rückzug an.

Ich bin mir sicher, dass Millionen Menschen ihren Medienkonsum problemlos regulieren. Ich schaffe es aber offensichtlich nicht und ich glaube, dass ich mich offline wohler fühlen werde. Ich habe viel zu gewinnen.

Adios Internet. Ich bin jetzt raus.







[Bild: Fotolia]




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von phh | 04.03.09, 07:21 | Kommentare (49)
Weitere Artikel zu: Internet, Online, Offline, Leben, Prokrastination, Zeitverschwendung, -phh



Kommentare
Anzahl der Kommentare: 49
Mittwoch, 04.03.09 09:06
 

aus dem internet raus? mit dieser radikalität? dagegen ist ja'n heroin-entzug in wat thamkrabok / thailand ein spaziergang am see.

Mittwoch, 04.03.09 09:25
 

spannend - OFFLINE sein ist ja sowieso Trend - laut Caro`s letzten Statement aus meinem Podcast:
http://sherifflimbo.podspot.de/post/14-podcast-14022009

Wir hängen ALLE einfach zu viel vor dem PC ab - die Welt da draussen dreht sich zwar weiter - aber eben ohne uns.

Ganz abschalten würde bei mir nicht gehen - aber so für`s Wochende ist schon gut oder?

Mittwoch, 04.03.09 09:34
 

Gute Idee! Wälze mich schon seit lalalas Abgang mit diesem Gedanken.

"Zum Zeitvertreib gelesen wird nur noch gedrucktes Papier, im Internet werden klar umrissene Recherchemissionen durchgeführt. Sind sie beendet, trete ich den Rückzug an."

Genau das ist aber das Problem! Wenn nämlich im einen tab der Suchkatalog der Uni-Bibliothek geöffnet ist, liegen SPON, taz, fudder und Konsorten nur einen Mausklick entfernt...

Kann man sich eigentlich sperren lassen, so wie in Casinos?

"Tut mir leid, Herr JosFritz, uns liegt da eine vin Ihnen selbst beantragte Web-2.0-Sperre für Ihren Account vor, und die Polizei ist auch schon auf Sie aufmerksam geworden, also es ist besser für Sie und für uns, wenn Sie jetzt leise und unauffällig unsere Community verlassen."


Liebe fudder-Redaktion,

- kann man hier eigentlich aussteigen, ohne dass die Gruppen, die man gegründet hat, gleich mit draufgehen? Oder werden die dann automatisch gelöscht?

- Unterstützt fudder Resozialisierungs-Programme und Off-Line-Selbsthilfegruppen?

- Bringt es was, fudder durch verstärkten Drogenkonsum zu substituieren - einfach mal ´nen Bier oder ´nen Joint rauchen, statt den Laptop aufzuklappen, oder macht das alles nur noch schlimmer?

Fragen über Fragen...

JosFritz, ??, Opfer.

Mittwoch, 04.03.09 09:43
 

aha, so sieht der also aus. ;-)

@jos:
"Bringt es was, fudder durch verstärkten Drogenkonsum zu substituieren - einfach mal ´nen Bier oder ´nen Joint rauchen, statt den Laptop aufzuklappen"

ich dachte man macht immer beides parallel?

Mittwoch, 04.03.09 09:48
 

Ok, Andrés, ich verbessere mich:

"Bringt es was, fudder durch verstärkten Drogenkonsum zu substituieren - einfach mal ´nen Bier oder ´nen Joint MEHR reinziehn, statt den Laptop aufzuklappen"

Mittwoch, 04.03.09 10:00
 

@Andrés
aha, so sieht der also aus. ;-)

Das war auch mein erster Gedanke ;-)

Mittwoch, 04.03.09 10:54
 

noch ein kleiner Hinweis an Philip - bitte den Laptop nicht in die Ecke pfeffern - so schaltet man das Internet nämlich nicht aus - einfach nur den Stecker ziehen okay?

Mittwoch, 04.03.09 11:51
 

hähähähä, also sooo sieht er nich aus;-)

aber, die selbstkontrolle is doch der schlüssel...kanns mir zeitmanagmentmäßig grad leisten hier viel zeit zu investieren, das sieht n paar tage später schon wieder anders aus...angebot und nachfrage, oder etwa nicht?

die frage ist doch wohl eher, WARUM man sich diesem 2.0-diktat unterwirft...


PS: hahaha, damit meinst aber nich die perle, oder:-)?

best wishes

pps: jos, bier rauchen? hammerharter kerl, du! oder meintest du schniefen? das gute öttinger die nase hoch:D oder wie meinst des jetzt?

Mittwoch, 04.03.09 12:13
 

grins. ja, web-2.0 ist scheiße. schlimmer als THC, ALC, LSD, coks, schokolade, frauenmagazine.

ja, es frisst zeit ... aber man muss es selbst lernen damit umzugehen ... ist halt so.

nicht anders beim arbeiten, beim rauchen, beim saufen, beim kiffen ... erst mal gibt man sich die oberkante ... bis es keinen spass mehr macht.

dann der ausstieg ... und dann ... wird sich´s zeigen. richtige web-2.0 junks halten es ja selten länger wie 2 tage offline aus.

aber lieber den stecker ziehen als rechner-weit-wurf.

@JF: gute idee mit der substitution. ich habe gerade n bier aufgemacht ... und lass den rechner aus ... und chille jetzt stattdessen in der sonne.

edit: verdammt das macht ja ne überdosis sonne ... das macht hautkrebs. und da ich keine sonnenbrille habe bekomme ich falten. und braune haut.

überall lauern gefahren.

aber das bier musst du deswegen nicht gleich rauchen. ziehe es dir einfach durch die nase. das reicht auch fürs erste. danach kannst du dir freiburger spritzen. höllentrip.


Mittwoch, 04.03.09 12:24
 

JF, ??, Recht-behalten-Müsser:

Instant-Bier (wie Zitronentee, gibt´s in Freiburg z.B. bei der Migros - einfach mal nachfragen!) kann man sehr wohl auch rauchen, wenn man das Granulat im Verhältnis 1:1 untermischt!

Mittwoch, 04.03.09 12:28
 

pssst, sonst wirds gleich verboten...

Mittwoch, 04.03.09 12:28
 

Instant-Bier??? Das stelle ich mir absolut widerlich vor. Und wie soll denn da die Kohlensäure reinkommen? Oxyclean? Rohrfrei?

Mittwoch, 04.03.09 12:36
 

Ist Philip "lalala" ?

Mittwoch, 04.03.09 12:43
 

aus datenschutzgründen: viell;-)

Mittwoch, 04.03.09 12:52
 

Nein, nur ein Nachahmungstäter, Zebra ;-)

Mittwoch, 04.03.09 12:52
 

@ zebra: das habe ich mich beim durchlesen des textes auch gefragt, enthält dieses "bekennerschreiben" doch zahlreiche starke indizien, die einen rückschluss auf die identität des (ehemaligen) fudder-users lalala zulassen, nicht zuletzt die präzise ausdrucksform, die wortwahl ("hochtouriger hirnleerlauf" etc.), der lebendige sprachstil,...

+om
Mittwoch, 04.03.09 13:00
 

Alle kommen in die edit gruppe! und danach gibt jeder sein afkdw ab.

ex-lalala
Mittwoch, 04.03.09 13:01
 

@alle

ja, der ist von mir. wir sehn uns im hasen :)

@keep-it-deep

schleimer

maxxxe
Mittwoch, 04.03.09 13:03
 

diesen artikel sollten sich meine vorredner mal ganz genau durchlesen, ist ja schon wieder fast die ganze fudder - prominenz vertreten
...und ja, er beschreibt ganz genau EURE symptome!

abgesehen davon ist es schon eine eigenartige ironie diesen artikel hier zu posten, eben eine katze die sich in den schwanz beißt

Mittwoch, 04.03.09 13:08
 

Gibt es schon eine Statistik wieviele Fudderuser sich nach diesem Artikel abmelden? Im Grunde hat Philip ja absolut recht.

Mittwoch, 04.03.09 13:20
 

ich fang nur irgednwann wieder mim reallife an:D

Mittwoch, 04.03.09 13:32
 

Also ich bekomm schweißausbrüche, wenn ich allein daran denke kein Internet mehr zu konsumieren. ;-)
StudiVZ, Politblog2, Netzpolitik, Sun, Stern, Focus, Youtube, Sevenload usw... all das ist (übertrieben) mein Lebensinhalt. Ab und zu ist mit Freunden Jazzhaus und Kino angesagt um nicht komplett Sozial abzustürtzen -halte da die Wagschale in Balance. Aber die meiste Freizeit verbringe ich im Internet! Bei umzügen ist der Rechner das erste was angeschlossen und aufgebaut ist, beim Provider selbst rufe ich während dieser Phase 20mal täglich an um ihnen klarzumachen das ich nicht wieder gut zu machenden Verlust habe, wenn der Anschluß nicht an dem Datum freigeschalten ist wenn der Umzug stattfindet.
Vor dem Rechner wird gegessen, umgezogen, aufgeräumt der Fokus ist immer dort. Mein Rechner ist meine einzig wahre Liebe. :o)

Mittwoch, 04.03.09 13:45
 

HALLO PHILIP ! Bitte nimm mich mit - LEIDENSGENOSSE, bitte bitte nimm mich mi

Netzschnur durchbeiss...

Mittwoch, 04.03.09 13:51
 

Kategorie überflüssiges Wissen:

Vorgestern lief eine Southpark-Folge, in der es plötzlich kein Internet mehr gab!

Eine der schrecklichen Konsequenzen war, das der Familienvater mit dem Schnauzer nicht mehr ohne Vorlage im Internet *edit* konnte, seine Tochter, das sabbernde Mädchen mit der Zahnspange, deren Namen ich ebenfalls vergessen habe, dreht komplett durch, weil sie nicht mehr chatten kann, usw.

Da das Internet bei allen ausgefallen ist, machen sich ganze Flüchtlingstrecks auf den beschwerlichen Weg nach Silicon-Valley, wo angeblich noch etwas Internet übrig sein soll.

Unterwegs wird in einem Flüchtlingslager streng rationiert etwas Internet an die in einer langen Schlange vor einem Container wartenden Verhungernden ausgegeben.

Als der Typ mit dem Schnauzer dran ist, sucht er natürlich sofort seine Lieblingsseiten mit den sich gegenseitig in den *edit* *edit* Japanerinnen auf und *edit* sich endlich mal wieder richtig einen *edit*.

Die absehbare Folge ist, dass es aufgrund der riesigen *edit*-Überschwemmung einen Kurzschluss im Internet gibt und der Typ mit dem Schnauzer vom wütenden Mob, insbesondere von seiner Familie, fast gelyncht wird.

Natürlich geht dann doch noch alles "gut" aus...

Mittwoch, 04.03.09 14:22
 

Da fehlen Euch wohl die Worte, was?!

Mittwoch, 04.03.09 14:28
 

Jos, Du hast noch Zeit zum Fernsehen?

Mittwoch, 04.03.09 14:30
 

Glotze läuft eh immer. Könnte ja was verpassen.

Mittwoch, 04.03.09 14:34
 

Männer sind doch aber gar nicht multitaskingfähig...

Mittwoch, 04.03.09 14:39
 

Das kommt drauf an... Saufen, rauchen, glotzen, fressen, ... auf einmal geht bei den meisten schon :-)

Mittwoch, 04.03.09 14:42
 

@ Zebra: das ist eine der größten Mythen der Menschheit - ich persönlich kann gleichzeitig z.B. Fußball schauen, Bier trinken, ne Kippe rauchen und für *edit* sind dann immer noch Kapazitäten übrig ;-)

Mittwoch, 04.03.09 14:42
 

Hast Du nicht was vergessen?

Ausnetz
Mittwoch, 04.03.09 14:43
 

Die Ironie den Rückzug aus dem Internet im Internet anzukündigen.

Wohl eher Selbstdarstellung?

Mittwoch, 04.03.09 14:43
 

hahaaaaa

Mittwoch, 04.03.09 14:48
 

"das der Familienvater mit dem Schnauzer " ... Randy Marsh
"seine Tochter, das sabbernde Mädchen mit der Zahnspange" ... Shelly
;-)

besonders witzig fand ich die Stelle, als Shelly ihrem Chatschwarm real gegenüber stand und sie sich nichts zu sagen hatten.

und natürlich die Lösung für das Problem des kaputten Internets ... einfach den Netzstecker vom "Internet" gezogen und wieder rein gesteckt.

Mittwoch, 04.03.09 14:49
 

Ja :-)

Danke, dass Du mir auf die Sprünge hilfst :-)

Mittwoch, 04.03.09 15:04
 

Na, wie oft ich alte Bekannte wieder gefunden habe bei Studivz z. B. habe mich richtig gefreut und habe mich auch oft mit denen dann spontan verabredet. Also hat beide Seiten.

Mittwoch, 04.03.09 16:47
 

und die grenzenlose menge an pornos...deswegen wird das netz auch nie sterben:D

Mittwoch, 04.03.09 17:18
 

heute sagte eine neunzigjährige frau zum wahrend einem gespräch zu mir: man solle nicht nur den erfolg sehen, sondern auch seine mitmenschen, denn wenn man eines schönen tages im graben landet ist der erfolg weg, doch die freunde bleiben.

Mittwoch, 04.03.09 17:39
 

aha lalala ist jetzt fudder autor und hat mal schnell seine geschichte vertickt... das bild ist natürlich nicht er!

die überschriften passen aber. beweist mir mal das er das nicht ist der das geschrieben hat.

Mittwoch, 04.03.09 17:42
 

da muss nix bewiesen werden...

Mittwoch, 04.03.09 19:49
 

Kann ich verstehen... auch wenn ich nicht vollkommen auf mein Internet verzichte, logge ich mich in der Fastenzeit nicht mehr in ICQ und SchülerVZ ein...
Vermiss es gar nicht, die Zeit kann man wirklich sinnvoller nutzen!

Mittwoch, 04.03.09 19:56
 

Finde ich echt gut Helene!

Kein ICQ, kein SchülerVZ - nur noch fudder gegen den Heißhunger.

Bah, dieses Bier den ganzen Tag ist widerwärtig!

Trinkst Du eins mit?

Mittwoch, 04.03.09 20:13
 

ja, auf icq und schülervz kann man gut verzichten. man ist ja noch auf facebook, hat msn, skype und weitere instant-messenger installiert ;).

respekt verdient hat das unternehmen, sich einmal ein wenig von diesen kommunikationskanälen fernzuhalten, dennoch!

ich bin da schon zu tief drin im websumpf :).

Mittwoch, 04.03.09 20:39
 

Gibt´s da nicht das Gedicht von der frommen Helene?

Donnerstag, 05.03.09 08:08
 

"auch wenn ich nicht vollkommen auf mein Internet verzichte, logge ich mich in der Fastenzeit nicht mehr in ICQ und SchülerVZ ein..."
Fastenzeit 2.0, oder was?

Donnerstag, 05.03.09 08:17
 

na also! he lalala was machst du auch fürn käse, bleib doch

Donnerstag, 05.03.09 09:13
 

Der Artikel spricht mir aus der Seele - da erkenne ich - und ich gehe davon aus den meisten anderen hier auch - mein eigenes Verhalten wieder.. warum schreibe ich also diesen Kommentar, ich sollte schon längst unter der Dusche stehen, um gleich ins Büro zu gehen, statt dessen trödele ich hier wieder bei Fudder herum.... das Motto sollte lauten: Go Retro! Über Bord mit Twitter, Facebook, VZ und den kleinen MäusePc's mit Kamera und Handyfunktion. Wenn Beziehungen künftig nur noch über's Netz möglich sind, dann gute Nacht.
Aber so ist es bei einem Junkie, nach dem nächsten Schuß ist Schluss - bitte zieht mir den Stecker aus dem Router!

Donnerstag, 05.03.09 09:31
 

Interessant finde ich die Diskussion, die lalalas Abschied bei Fudder, und im Nachgang auch dieser Artikel, an verschiedenen Stellen im Forum und bei den Kommentaren ausgelöst hat. Viele erkennen die beschriebenen Verhaltensmuster - mich eingeschlossen - bei sich selbst wieder. Insofern beschreibt Herr Lobo den "Trend" Prokrastination (schreckliches Wort!) ganz trefflich. Ob man ähnliche Schlüsse daraus ziehen mag, sei jetzt mal dahingestellt.

kus
Dienstag, 17.03.09 19:07
 

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