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Nightlife-Guru: Disco Police im Schneerot

Ende Januar soll es Zoff gegeben haben zwischen den beiden Schneerot-Betreibern Tobias Magnussen und Alexander Kniessner. Letzteren hat man länger nicht mehr gesehen im Kornhauskeller. Ob sich da seitdem was verändert hat? Unser Nightlifeguru hat das am Samstag überprüft.

Schneerot

Die Jungs an der Tür

…sind überraschend freundlich und unaufdringlich. Man merkt, dass sie Profis sind, die jährlich auch beim ZMF für Sicherheit sorgen. Sie geben einem das Gefühl, eigentlich mit dem Einlass überhaupt nichts zu tun zu haben und leiten gleich an die höfliche Empfangsdame weiter.

Für saftige 10 € erkaufe ich mir den Eintritt in die vermeintliche Welt der Freiburger Schönen und Reichen. Schön bin ich auch, aber arm, denk ich mir, und steige hinunter in den Partystollen. Immerhin ist die Garderobe im Preis inbegriffen.

Stempel gibt’s hier übrigens keine. Das hat den Vorteil, dass man am nächsten Tag nicht mit dem Mal irgendeines Clubs auf der Stirn aufwacht. Der Nachteil: Man wird um die Kampfesnarbe einer siegreich ausgefochtenen Schlacht gebracht.

Schneerot

Inneneinrichtung / Deko

Was das Kagan mal sein wollte und das Karma nie war – das Schneerot ist’s. Ein Schicki-Micki-Club, bei dem Anspruch und Wirklichkeit sehr nah beieinander liegen. Das minimalistische Interieur ist für Freiburg einzigartig. Alles ist hier High-End, an nichts wurde gespart. Entlang der weißen Wände läuft ein mit rotem (manchmal auch blauem) Licht hinterlegter Buchstabenfries, ausgewählte Passagen aus dem Grimm-Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“.

Elegante, nierenförmige Deckenlampen, weiße Vorhänge aus dünnen Schnüren, eine Loungelandschaft aus rotem Leder. Die beleuchtete Tanzfläche soll „Saturday Night Fever“ hervorrufen. Ein Hingucker ist die lange Bar: während die oft besprochene, interaktive Oberfläche der iBar nur jenen zum Vergnügen wird, die direkt davor stehen, beeindruckt der rote, schwungvoll in die weiße Wand hinter dem Tresen eingelassene Streifen auch dann, wenn man abseitig steht.

Schneerot

An und für sich alles toll. Nur: wenn der Laden, wie heute, nicht proppevoll ist, wirkt er kalt. Die DJ-Kanzel ist schlecht positioniert. Um die Tanzfläche fehlen Sitzgelegenheiten. Will man chillen, ist man auf den großzügigen Raucherbereich angewiesen, der, um die Ecke gelegen, von der eigentlichen Party abgeschnitten ist. So verläuft sich das Publikum in der für Freiburg viel zu großen Location und der Synergie-Effekt bleibt aus.

Wer war da?

Menschen ab 30. Teils in schicken, teils in pseudo-schicken Klamotten. Yuppies. Pseudo-Yuppies. Friseursalonbesitzer, Autohauserben, Tanzschullehrer, VWL-Studenten. Menschen, die man in neumodischer Rechtschreibung mit Bindestrichen schreiben würde. Viele Frauen. Geile Ischen, wenig Brain. Sympathisch: eine Gruppe Mittzwanziger, die sich von alledem nicht beeindrucken zu lassen scheint. Vergeblich halte ich nach Marc Terenzi, Gina-Lisa und der Gattin des Freiburger OB Ausschau.

Schneerot

Partyatmosphäre und Klangwaren-TÜV

„Last night a DJ saved my life” höre ich irgendwann aus der Ferne, als ich in der Raucherlounge meinen Nikotinhaushalt auffrische. Falsch. Heute waren es zwei, nämlich Robert „Bobby“ Fox und Duquan „Dukie“ Crawford, die Disco Police. Wie die Schneerot-Leute es geschafft haben, die beiden New Yorker DJ-Legenden für Samstag zu buchen, bleibt mir ein Rätsel. Entweder ist Club-Betreiber Tobias Magnussen mit den beiden Disco-Urgesteinen irgendwie befreundet oder, wahrscheinlicher, es muss viel, sehr viel Geld geflossen sein.

Schneerot

Egal. Heute Abend hier aufzulegen, ist selbst für die abgebrühten Soulbrüder ein äußerst hartes Brot. Ständig Nachfragen wie „Spiel doch mal R. Kelly“ oder „Hasch auch was von 50 Cent dabei?“ Immer die Angst, zu tief in die Rare-Grooves-Kiste zu greifen und womöglich Shit zu bringen, den schon wieder keiner kennt. Schnell wird klar: Bobby und Dukie müssen ihr Funk-Boat heute auf die sicheren Wasser des Mainstreams steuern. Dass ihnen dabei dennoch gelingen wird, beinahe ausschließlich The Real Things zu spielen, zeugt von musikalischem Fingerspitzengefühl.

Um Mitternacht, als irgendjemandem mit Stevie Wonders „Happy Birthday“ zum Vierzigsten gratuliert wird, sieht’s auf der Tanzfläche noch so leer aus wie auf dem Schädel zahlreicher Anwesenden. Und obwohl die Disco Police ihr Blaulicht anwirft und mit quietschenden Reifen durch die 1970er-Zone brettert, schafft es Freiburgs Haute-Volée nicht, sich den Wald aus ihrem A**** zu ziehen. Bloß nicht riskieren, sich durch ungeschicktes Bewegen zum Gespött der Gesellschaft zu machen.

Schneerot

Bobby legt derweil munter Chics „Good Times“ auf und erinnert Oldschool-HipHopper daran, woher der Urgrund des Sugarhill-Gang-Klassikers „Rappers Delight“ kommt. Es folgt Geläufiges wie Dan Hartmans „Relight My Fire“ und „Rock With You“ vom schwarzen Michael Jackson. Als die Disko-Polizei gegen 01:15 Uhr anhebt, die Geschichte der afroamerikanischen Musik in Richtung HipHop weiterzuerzählen, De La Soul und Ol’ Dirty Bastard zu spielen, füllt sich der Dancefloor langsam.

Schneerot

Das Schneerot tanzt. Kommt aber auch bei Standards wie Justin Timberlakes „Rock Your Body“ und Jamiroquais „Cosmic Girl“ nicht in Fahrt. Das Kagan stünde längst Kopf.

Ab 2 müssen die meisten wohl nach Hause zum Babysitter oder holen ihre Tochter vom Agar ab. Die Tanzfläche leert sich. Hier geht heute nichts mehr. Um kurz vor 3 sag auch ich: Adieu.

Catering

Wer sich regelmäßig im White Rabbit abschießt oder mittwochs immer noch regelmäßig auf der StuSie-Shot-Night versumpft, wird im Schneerot nicht glücklich werden. Heineken: 3,30  €; Whisky Cola: 6,80 €; Vodka Lemon: 7,80 €. Ich gebe nur 20 Cent Trinkgeld und habe das Gefühl, mitleidig angeschaut zu werden. Alles also teurer als in Rest-Freiburg. Aber auch besser, so ehrlich muss man sein. Hier wird kein Fusel verwendet, sondern qualitativ hochwertiger Alk. Und das nicht zu knapp. Das dankt mir sowohl mein Gaumen, als auch – am nächsten Tag – mein Schädel.

Schneerot

Morgens um halb Drei auf dem Klo

So edel wie hier hab ich in Freiburg noch nirgends gepisst. Die Wände in elegantem Schwarz; die Pissoirs aus hochwertigem Stahl. Neben dem Wachbecken steht Gel – falls die Wirkung jener halben Tube, die man sich zu Hause ins Haar geschmiert hat, nachzulassen droht. Auf dem Damenklo stehen außerdem noch Haarspray, Deo und diverse Handcremes.

Ein Teelicht und ein Blumenstrauß sorgen für wohliges Feeling. Die Klofrau, elegant gekleidet, scheint die gute Seele des Clubs zu sein, kümmert sich überfreundlich um alles und jeden und wirkt dabei in keiner Weise aufdringlich. Fazit: Hier macht das Scheißen richtig Spaß!

Aufregerle

Dass ein Freiburger Club eine V.I.P.-Lounge hat, ist natürlich an und für sich schon vollkommen bescheuert. Noch blöder aber, dass sich da jeder Honk einmieten kann, der bereit ist, weiß-ich-wieviel-Kohle dafür hinzublättern. Über die Typen, die da heute sitzen, will ich eigentlich nichts (Schlechtes) sagen – ist doch schon Strafe genug, dass sie sich ihr Selbstwertgefühl scheinbar erkaufen müssen. Nur kotzt mich an, dass ich den Gestank ihrer widerlichen Zigarren selbst noch auf dem Klo rieche.

Fazit

Das Schneerot ist ein toller Club am falschen Ort. Freiburg ist weder Düsseldorf noch München. Wer ausgelassen feiern will, sollte die hiesige Schickeria ohnehin meiden. Wenn die Angst, seinen Drink zu verschütten, allzu groß ist, wird „Ekstase“ schnell zum Fremdwort. Schade eigentlich. Ansonsten gefällt mir der Gegenentwurf zum Crash nämlich ganz gut.

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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 23
Montag, 02.03.09 15:08
 

schöner bericht,
aber irgendwie habe ich jetzt das gefühl nix verpasst zu haben, ich denke es ist eine gute alternative zum heuboden+30(für besser betuchte stadtbewohner) ;)

Montag, 02.03.09 15:23
 

"Ab 2 müssen die meisten wohl nach Hause zum Babysitter oder holen ihre Tochter vom Agar ab."

applaus für diesen Satz!

Montag, 02.03.09 15:29
 

hey also der autor des artikels kommt verdammt sympathisch rüber. wer hat schon bock auf so einen versnobbten club. da glüh ich doch lieber ordentlich vor und geh dann irgendwohin wo der club richtig abbrennt und die leute auf die kacke hauen!!!
da tut mir der autor richtig leid seinen abend dort verbracht haben zu müssen.

Montag, 02.03.09 15:33
 

Wo ist denn die "Hausmeisterin" des Münsterkellers?

Montag, 02.03.09 15:35
 

War erst einmal da, was mich total ankotzt, das die Raucherbereichtür immer offen steht, und der beissende Qualm in den Nichtraucherbereich zieht. Megaätzend. Irgendwann werde ich mir den Laden nochmal zu Gemüte führen, und wenn es dann immer noch so sein sollte, meide ich den Laden für den Rest meines Lebens.

Oder ich schmeisse eine Claymore darein.

Montag, 02.03.09 15:45
 

Disco Police ruled!!

Montag, 02.03.09 15:56
 

Aha läuft schon wieder nicht so ein Schicki Micki Club in Freiburg. Aber sind schon soooo viele vorher gescheitert.

Montag, 02.03.09 16:08
 

Hehe...saugut.

Montag, 02.03.09 16:09
 

Hach, bin ich neidisch... ;)

Montag, 02.03.09 16:39
 

war am samstag ebenfalls im schneerot, da ich bobby & dukie zuvor schon an anderer stelle gehört hatte und die beiden mich mit ihrem special blend aus disco/funk/soul zu überzeugen wussten.

kaum öffnete sich mir die tür des schneerot, verfiel ich auch schon in eine wahre disco-euphorie, denn das dj duo spielte "i need you" von sylvester, welch ein klassiker!

der grossteil des publikums blieb vom reichhaltigen erbe der disco-ära jedoch gänzlich unbeeindruckt, so dass bobbie & dukie tief in die mainstream-kiste langen mussten, um überhaupt nur einen arsch auf die tanzfläche zu bewegen.

schade, aber das zeigt wieder einmal die grösse der beiden new yorker, die sich bestens auf das publikum des abends eingestellt haben.

Montag, 02.03.09 16:48
 

"Ende Januar soll es Zoff gegeben haben zwischen den beiden Schneerot-Betreibern Tobias Magnussen und Alexander Kniessner"

wer weiss genaueres dazu?

und noch etwas: habe an diesem abend den flyer für märz 2009 gelesen. kein einziges mal waren dabei dj darren & co. aufgeführt gewesen, die doch bisher mehrmals im monat eine clubnacht bestritten haben.

was ist da los? wurden darren & co. auch rausgeschmissen?

zwei namen, die den gesamten veranstaltungskalender von märz 2009 dominierten, waren dj joachim vogt und dj ricardo tubbs.

wenn man diese namen liest und mit der im herbst vergangenen jahres angekündigten programmlinie ("Retro-Klänge: Funk-House Jazz, Soul, Retrohouse..." - http://fudder.de/artikel/2008/09/29/schneerot-so-wird-der-neue-club-im-kornhauskeller/ ) vergleicht, ist es ein leichtes festzustellen, dass sich der club doch sehr von seinem selbstanspruch entfernt hat.

das schneerot war zwar nie mein laden, aber diese entwicklung ist dennoch sehr schade.

lol
Montag, 02.03.09 16:58
 

bis um 12 fühlt man sich in den freiburger schuppen meist verloren, und dann ist es so voll dass es fast schon unangenehm wird. viele clubs sind im keller, meist recht klein und nicht besonders praktisch im grundriss (rauchverbot ole, will mir garnicht vorstellen wies vorher gewesen sein muss)

lAeDt

Montag, 02.03.09 18:11
 

"Wie die Schneerot-Leute es geschafft haben, die beiden New Yorker DJ-Legenden für Samstag zu buchen, bleibt mir ein Rätsel. " --> war jetzt ironisch oder?

Montag, 02.03.09 18:15
 

http://fudder.de/artikel/2008/10/26/foto-galerie-vip-opening-im-schneerot/ #gb94168

Wer ist wer von den Besitzern? Bild 8

Montag, 02.03.09 18:55
 

"Der Nachteil: Man wird um die Kampfesnarbe einer siegreich ausgefochtenen Schlacht gebracht."

-> ich bin froh, wenn kein stempel aufm arm prangt und zeugt doch nur davon, dass die tür fähig genug ist die übersicht zu behalten, wer bereits drin war und wer nicht. "schlacht"? mit welchen bandagen wurde denn gekämpft?

"Wie die Schneerot-Leute es geschafft haben, die beiden New Yorker DJ-Legenden für Samstag zu buchen, bleibt mir ein Rätsel. "

-> dann rätsel mal schön weiter, vielleicht helfen dir shaddy und schwiech dabei? (es lebe die recherche)

"So edel wie hier hab ich in Freiburg noch nirgends gepisst."

-> besuch erstmal in der hemingway smokers lounge die toilleten

"Honk - A**** - gepisst - Fazit: Hier macht das Scheißen richtig Spaß!"

-> sach mal, was für vokabeln bedienst du mein lieber nightlifeagent dich denn? kann es sein, dass du überhaupt nicht die zielgruppe (die für mich immer noch nicht wirklich transparent ist) bist?


bin kein fan des bestehenden clubs, aber tummel mich jedoch ab und an unter den "schickis, pseudo-yuppies, etc." ohne mich dabei abgewertet zu fühlen.

gut dargestellt ist die problematik des abseits liegenden raucherbereichs und der fehlenden stimmung. mitunter liegt das fehlende aufkeimen von ekstase meiner meinung nach an den einstellungen der lichtanlage und bodenbeleuchtung. der laden ist grösstenteils in weiss gehalten, daher wäre gedimmteres licht angesagt.

potential hat das schneerot - ausgeschöpft muss es noch werden!

der laden ist auf jedenfall für einen schönen abend mit freunden geeignet - ob die anderen gäste autohauserben, friseursaloninhaber o.ä. sind, ist mir so hoch wie breit.

ja, mir war gerade etwas langweilig, daher konnte ich mir die zeit nehmen, mich so ausführlich dem thema zu widmen


Montag, 02.03.09 19:00
 

@ralph - weder noch:

links: alexander kniessner
rechts: armin mössinger (dubsta/südstar)

Montag, 02.03.09 19:06
 

Sehr angenehmer Artikel :)

Welcher Guru war das?

Montag, 02.03.09 22:26
 

jaaa die toiletten im hemmingway sind toll.. *zwitscherzwitscher*


aber nichts geht über die toiletten im Panasia in Berlin..
einfach herrlich

Dienstag, 03.03.09 00:42
 

9 von 10 punkten für den bericht. (für 10 punkte hätte eine der wenig brain-mädels angesprochen werden müssen...)

hätte 3 potentielle vermutungen über id des gurus...

steckt ja definitiv auch konstruktive kritik dahinter...

Dienstag, 03.03.09 09:39
 

ich habe ne ahnung wessen ironie hier aus dem bericht tropft.

Dienstag, 03.03.09 21:32
 

Ja, sehr guter Artikel. Konstruktiv kritisch und dennoch witzig.

Schneerot könnte ein klasse Club sein, wenn die Betreiber Ahnung hätten. Nur eine tolle Einrichtung und teurer Eintritt und Getränke bringen es halt doch nicht.

Hab dort selber im Dezember aufgelegt und es war erstaunlich super. Aber wenn ich einen funky DJ buche, kann ich dem nicht sagen, er soll bitte 80iger auflegen. Was ich auch konsequent verweigert habe und die Leute dennoch getanzt haben. Es geht auch ohne Mainstream.
Da es sehr gut lief, war eine regelmäßige Reihe vereinbart.

Beim zweiten Booking im Januar waren die Betreiber nicht in der Lage, den richtigen Termin zu bewerben. und erneut kamen komische Anfragen wie "bitte spiel doch heute RnB". Hab ich natürlich wieder ignoriert. Und auch dieses Mal wurde fleißig getanzt.
Von der Vereinbarung wusste Toby nix, war mit Alex ausgemacht.

Aber - und das ist kein verletzte Eitelkeit - so kann man einfach keinen Club führen. Man kann weder mit DJs und mit Geschäftspartner (s. Darren etc.) umgehen, noch so unprofessionell Werbung machen (gibt´s die überhaupt), keine musikalische Richtung haben, ...

Lange hab ich nicht verstanden, warum die vielen Fudder-Kommentare so negativ zu dem Schneerot waren und man dem Club keine Chance gegeben hat. Nun reihe ich mich hier aus genannten Gründen ein.
So etwas gehört boykottiert.

Und ja: Disco Police ist gut.

Und checkt tageins am 9.3. mit Kinski (Stereo Deluxe) und mir im Waldsee und http://www.quincy-jointz.de ;-)))

Dienstag, 03.03.09 23:36
 

"Aber wenn ich einen funky DJ buche, kann ich dem nicht sagen, er soll bitte 80iger auflegen"

"erneut kamen komische Anfragen wie "bitte spiel doch heute RnB"."

die stoische ruhe, mit der die djs solche kommentare über sich ergehen lassen, ist bewundernswert!

find's auch unmöglich, wenn ein dj gebucht wird, und anschliessend klebt ihm der clubbetreiber / veranstalter im nacken und versucht, einfluss auf das set zu nehmen. im zweinullzeitalter hat doch jeder dj einen myspace-account, auf der sich ein clubbetreiber innert kürzester zeit über dessen musik-/auflegestil informieren kann. ausserdem kann man die djs anderenorts auch live erleben und sich von ihren künsten überzeugen lassen (oder auch nicht)...

Dienstag, 03.03.09 23:44
 

Wie lange bleibt der Laden noch auf?

Honey, was meinst Du?

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