Das Leben als Student bedeutet für viele ein vorher unbekanntes Ausmaß an Dingen, die es zu erledigen gilt. Man muss sich nicht nur um die Organisation des Studiums, sondern auch um Studiengebühren, Job, Strom, Miete und Versicherungen kümmern. Und irgendwann will man auch noch Party machen und Hobbys nachgehen. Dominik informiert Euch über die Organisations- und Überlebenstipps von Getting things done-Autor David Allen.






"Dennoch muss man sich letztendlich auf die Aufgabe selbst und nicht die Aufgabenplanung konzentrieren können."
Genau. Und deswegen vergisst man den überflüssigen Kram oben besser schnell wieder und schreibt sich gelegentlich einen Einkaufszettel.
Denken >> Handeln... mit System. Und kontinuierlich und einheitlich. Ich denke dafür lohnt es sich mit GTD zu beschäftigen.
Okay, hast recht. Das ganze richtet sich ja an Studenten. Und hier kann systematisches Denken und Handeln nicht unbedingt a priori vorausgesetzt werden ;-)
Viele Studenten sind ja schon den halben Tag damit beschäftigt ihr studiVZ, facebook, linkedin, werkenntwen, xing, bla bla bla auf dem aktuellen Stand zu halten und sämtliche Freunde in allen Netzen parallel zu pflegen.
"Papier und Stift sind (fast) überall verfügbar und leicht zu transportieren"
David Allen ist ein Genie.
Ich war mal dreistellig.
Aber das sind auch kriminelle Abzocker, die bauen auf 15 Prozent Vollpfosten wie uns.
Wenn alle das GTD-Buch lesen und dann alles auf die Reihe kriegen, können sie die Bibliothek dichtmachen - oder erhöhen sie die Studiengebühren (noch stärker).
Herrjeh! Und wenn ich irgendwann noch zwei Kinder hab? Und einen Job und noch mehr Versicherungen? Und wie haben das Studis oder gar Väter und Mütter gemacht, als es noch kein Internet und keine Computer gab? Und auch dieses Buch nicht? Unfassbar!
"Vollpfosten" ist übrigens ein Wort, das ich erst auf Fudder kennengelernt habe. In dieser Diskussion hier wird es von JosFritz benutzt, Fudder-weiter Spitzenreiter in der "Vollpfosten"-Nutzung ist aber "derOnkel", wie die Suche ergab.
Vollpfosten gehört in jede gute Wortsammlung und war bereits Bestandteil der 103. Ergänzungslieferung 2001.
ich hatte mal 30 euro und als ich die gezahlt hab meinte der ub-scherge davon hätte ich ja mit meiner freundin auch schön essen gehen können
beim nächsten mal warens 80 euro und er hat die fresse gehalten was sein glück war sonst wären er und ich vermutlich gemeinsam in den nachrichten gelandet
"ich hatte mal 30 euro und als ich die gezahlt hab meinte der ub-scherge davon hätte ich ja mit meiner freundin auch schön essen gehen können
beim nächsten mal warens 80 euro und er hat die fresse gehalten was sein glück war sonst wären er und ich vermutlich gemeinsam in den nachrichten gelandet"
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Mittlerweile ist man pro Buch nach der dritten Mahnung ist man mit 16,50 Euro dabei, macht bei zehn Büchern 165,- Euro.Und dann ist ja nicht etwa Schluss: Gerne verschickt die UB laut Gebührenordnung auch noch eine vierte und fünfte Mahnung (pro Buch und Mahnung zusätzlich 10,- Euro), so dass wir dann bei 365,- Euro für zehn Bücher wären (plus Porto und Versand...)
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt:
Schließlich kann ja auch jeder seine Bücher einfach pünktlich zurück geben oder verlängern, oder?
Und überhaupt ist das natürlich voll assi, so lange auf den Büchern zu hocken, die alle anderen auch brauchen.
Z.B. die Dissertation über Cäsar von 1836.
Deshalb bin ich, wenn ich es mir so recht überlege, eigentlich dafür, die Mahngebühren zu verdreifachen:
Denn natürlich werden mit den zusätzlichen Einnahmen ausschließlich Bücher angeschafft, für die Studenten!
Ups. Jetzt wird es aber voll in den Regalen - da stehen ja schon abertausende Bücher mit Stempel "Aus Studiengebühren angeschafft"...
hab mal, damals zu studentenzeiten, nach ner durchzechten nacht einen stapel bücher, der in meinem bett lag mit einem übelriechenden gemisch aus magensaft, schlechtem fürstenberg, gutem wein und flips verschönert. ging bis auf einzelne flecken auch alles wieder weg (am nächsten nachmittag) und wurde anstandlos zurückgenommen. 1plus für die freiburger ub:)
Also wenn ich es zu meiner Studienzeit noch nicht einmal gebacken bekommen hätte meine Bücher halbwegs pünktlich wieder bei der UB abzugeben würd ich's hier nicht so an die große Glocke hängen.
Es sind ja immer die "anderen", die schuld sind.
hab ich es doch schon immer gewußt.. Studenten sind nicht überlebensfähig... meine Fresse..wenn man sich nicht organisiert bekommt, sollte man es lassen.
Ich denke gerade an diejenigen, die evtl. einen schnelleren Schulabschluss hatten und sich kurzum im Berufsleben wiederfinden - und das z.T. mit 15 oder 16. Die müssen sich auch organisieren. Leider ist Student-sein auch fest verknüpfter Lifestyle - man sollte härter durchgreifen statt Dumpfbacken zu züchten!!!
hahaha, ein köstlicher gedanke:
grundwehrdienst abschaffen, stattdessen den zivieldienst verstärken und jedem studi einen zivi an die seite stellen, damit der bei den einfachen dingen des lebens beratend und helfend zur seite steht. fsj-lerinnen kann man auf den strich schicken um die studiengebühren reinzuholen...
@dada
du warst nur schneller raus aus der schule weil sies nach 9 jahren aufgegeben haben dir was beibringen zu wollen :)
aber im ernst ein haufen studenten sind sehr strukturierte menschen die beeindruckendes leisten dass ich das nicht bin ist ein betrüblicher statistischer ausrutscher
@moskito
hast ja recht :(