Das selbstverwaltete Jugend- und Bildungszentrum "Z" unter dem Siegesdenkmal steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten, dem Trägerverein "Z Kultur- und Bildungszentrum" droht die Insolvenz. Außerdem hat es in jüngster Zeit in der von der Stadt geförderten Einrichtung immer wieder auch Probleme mit Drogen gegeben. Die Stadt fordert nun eine Neuausrichtung. Bis dahin soll der städtische Zuschuss eingefroren werden.






Ich bin für den Umbau in eine kultige Fußgängerunterführung.
@ Martin
woher hast du den diese Informationen?
Was du sagst ist harter Tobak und kann ne menge Ärger nach sich ziehen wenn es nicht stimmt...
jaja, die stadt hat ein weiteres unabhängiges projekt finanziell ausgetrocknet. das ding ist jetzt angeschlagen und die geier stürzen sich drauf und geben ihm den rest. allen voran ausgerechnet "junges" freiburg.
wetten, in nem jahr sitzt da die stadt oder ein "genehmes" "regierbares" projekt drin und geld und genehmigungen sprudeln...!
ach das ist ja ein bz-artikel, leider ohne autorenangabe.
siehe http://www.badische-zeitung.de/freiburg/jugendprojekt-z-droht-die-pleite
die monopolpresse macht hofberichterstattung für die stadt und schießt sich jetzt also wieder auf böse drogen vom bösen onkel liquid ein.
alles ohne gerichtsverhandlung, das braucht die presse ja nicht, sie reiht lediglich fakten tendenziös hintereinander.
Für mich ein eindeutiger Fall von:
Hallo,
Ich bin die Stadt Freiburg,
ich bin jung, grün, gesund und hochkulturell.
Und um das zu zeigen spielt Geld doch keine Rolle.
Und weil ich so naiv bin, spielen auch die Menschen, denen ich das Geld gebe keine Rolle.
Auch Bilanzen interessieren mich nicht,
Hauptsache es steht was schönes in der Badischen Zeitung am nächsten Tag.
Tut mir leid, aber es läuft doch bei fast allen von der Stadt finanzierten Projekten so ab. (Pollock-Bar: Wo ist die Kultur???)
Ich hab mir auch schon überlegt einfach ein Schild mit: "Kulturzentrum" vor die Tür zu hängen, wie man sieht reicht das ja aus...
...nehme den Vorschlag von JB an,
Umbau in eine spät 60er/ frühe 70er Jahre Fußgängerunterführung mit Kiosk in der Mitte, nicht funktionierenden Rolltreppen und Schaukästen in den Gängen....
Wenn die Informationen über die Connection Liquid-Z stimmen, dann ist das schon ein starkes Stück.
Weiß jemand, vielleicht der Verfasser Joachim Röderer oder Martin1969, weshalb Lüthe und Ruder den Vorstand verlassen haben?
@Martin1969:
Du hast leider nicht die Frage beantwortet, woher Du Deine Informationen hast. Mich würde auch interessieren, in welcher Beziehung Du zum Z stehst oder standest.
Am Rande: Wer mal eine richtig peinliche Website sehen möchte, der klicke doch den Link von Herrn Stadtrat Müller an...
@ jos fritz: holy shit, er hat doch nicht etwa sein konterfei auf supermans körper aufgeschraubt? selbst wenn er's nicht getan hat, die bildleiste spricht genug worte...
wahrscheinlich wurde er von seiner familie darin bestärkt, dass sein internetauftritt eine tolle sache ist.
oma müller:"sebastian, das hast du aber fein gemacht da auf deiner internetz-seite. ich bin stolz auf dich."
Ich wette, es war auch Bastis Oma, die für Basti beschloss, Politiker zu werden. "Mach doch was mit Politik, wenn Du keine Freunde hast. Dann hast Du Parteifreunde, mit denen Du spielen kannst!"
Also, ich find das jetzt echt nicht gut von Euch, dass Ihr Euch so lustig über ihn macht.
Es ist doch toll, wenn sich junge Menschen engagieren, gerade auch in der Politik, wo man doch noch so viel bewegen kann...
Harhar.
Das mit der Verbindung vom Liquid und Z ist doch kein Geheimnis. Irgendwo in einem Post hat der damalige Geschäftsführer gesagt, dass er die After Hours im Z macht, weil man es im Liquid wohl nicht mehr durfte. Dann kam die Razzia und die ganzen Liqiud Parties wurden umverlegt. Da wurde Werbung bei Myspace gemacht.
Die Macher des Z. sind ja auch etwas naiv oder tun nur so. Das Z. soll sich selbst finanzieren, kein Geld seitens der Stadt. Wozu?
@ Nadine:
Nachdem die Stadt mittlerweile weit über eine halbe Millionen Euro in das Z gesteckt hat, finde ich nicht, dass sie einfach nur die Gelder streichen und sich zurückziehen sollte. Der Laden gehört offensichtlich einfach mal ausgmistet.
Aber Du hast recht, Nadine, ich erinnere mich an dieses Posting auch.
@ fudder: wieso wurden die kommentare von martin 1969 entfernt? das war doch wohl insiderwissen, und dazu noch mit recherchierbaren hintergrund?!
@Jass Auf Anraten der Rechtsabteilung haben wir die Kommentare entfernt. - Es handelte sich dabei nicht nur um Meinungsäußerungen (die wir nicht editieren würden), sondern auch um Tatsachenbehauptungen sowie um Daten, die unter den Schutz des Persönlichkeitsrechts fallen.
Es wird natürlich weiter recherchiert.
@Caro: Das waren meiner Meinung nach keine Tatsachenbehauptungen, sondern knallharte Fakten, die jeder ohne weiteres bei den zuständigen Behörden einsehen kann, wenn man erstmal weiß, wo man suchen muss.
Zu dem denke ich nicht, dass ich in irgendwelche Persönlichkeitrechte eingegriffen habe. Herr F. und Herr L. äußern sich in der Öffentlichkeit (über Pressetexte und Interviews etc.pp.), dementsprechend kann ich das von ihnen gesagte bzw. deren Verhältnis zueinander ja wohl in Beziehung setzen (z.B. dass sie in einer WG wohnen), oder?
Grüße
Martin B.
@Jos Fritz: Einer kommerziellen Disco die Erlaubnis zu geben in die Stadträume zu ziehen, finde ich schon komisch. Vorher läuft die Polizei in den einen Club rein und der zieht um in die Stadträume? Irgendwie doch paradox, findest Du nicht?
Denke solche von der Stadt finanzierte Räume, sollten schon etwas Kultur zu bieten haben. Da passt das Liquid Konzept nicht rein und sich dann noch über die Drogen wundern.
auch eine aneinanderreihung von wahren tatsachen kann eine verleumdung sein.
das ist gängige rechtsprechung und auch der pressekodex sieht es so.
@martin, du hast noch nichts über deine beziehung zum z und zu junges freiburg gesagt.
@Caro:
Zusatz:
"(...) Eine Tatsachenbehauptung bezieht sich auf objektive Umstände in der Wirklichkeit, die (zumindest theoretisch) dem Beweis vor einem Gericht zugänglich sind, also etwa durch Urkunden, Zeugen oder Sachverständige bestätigt oder widerlegt werden können. (...)"
Dementsprechend ist alles, was auf fudder geschrieben wird (außer persönliche Meinungen) eine Tatsachenbehauptung, da der Beweis in Form eines Schriftstückes etc.pp. fehlt?!?
"Einer kommerziellen Disco die Erlaubnis zu geben in die Stadträume zu ziehen, finde ich schon komisch. Vorher läuft die Polizei in den einen Club rein und der zieht um in die Stadträume? Irgendwie doch paradox, findest Du nicht?
Denke solche von der Stadt finanzierte Räume, sollten schon etwas Kultur zu bieten haben. Da passt das Liquid Konzept nicht rein und sich dann noch über die Drogen wundern."
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Ich schrieb ja, dass der Laden offensichtlich ausgemistet gehört. Da rennst Du bei mir offene Türen ein, Nadine. Ich bin bloß nicht dafür, dass deswegen gleich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird, sprich: Der Laden sollte mit einem neuen Vorstand weiterexistieren.
@martin,
auch die aneinanderreihung von wahren tatsachen kann verleumdung sein.
wenn sie eine vorverurteilung implizieren, besonders.
der pressekodex sieht das ähnlich: Ziffer 13 ... Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.
ich hab da noch kein genaues bild, aber mir sieht das ganze nach einer hexenjagd einiger einflussreicher kräfte aus.
@martin, dazu nochmal: du hast noch nichts dazu gesagt, in welchem verhältnis du zum z und zu junges freiburg stehst?
naja, wenn die zahlen des artikels stimmen, dann kann man kaum von einer hexenjagd reden...hexen gab es nämlich nicht...schulden sind ein reales problem bzw. ein greifbarer fakt...
wobei diese afterhourgeschichte selbstverschuldete was auch immer ist...
@merle: Ich stehe in keinem geschäftlichen oder anders gearteten Verhältnis zum Z und schon gar nicht im Verhältnis zum jungen Freiburg. Die Infos kommen aus erster Hand.
"auch die aneinanderreihung von wahren tatsachen kann verleumdung sein"
in dem fall dann üble nachrede:
http://de.wikipedia.org/wiki/ %C3%9Cble_Nachrede
obwohl oder gerade besonders, weil die ausführungen von martin so interessant waren, könnte es damit etwas heikel werden.
Es kommt immer die gleiche Scheiße raus, wenn sich Vereine oder Institutionen, die mit öffentlichen Geldern öffentliche Zwecke erfüllen soll, auf Schmuddelgeschäfte mit Privaten einlassen.
Dies ist nun das nächste Beispiel nach der Kungelei zwischen Studentenwerk und Dreisamuferkaffee.
@fudder: Bitte Butter bei die Fische!
Was im Artilkel nur sehr abstrakt erwähnt wird, sind die sogenannten Drogenfunde bei Dealern und Käufern.
- Wie oft wurde kontrolliert?
- Fanden regelrechte Razzien statt?
- Was genau wurde bei wievielen Leuten gefunden?
@JosFritz: Warst Du schon mal im Z? Also mir gefällt die Location so gar nicht. Ich finde sie ziemlich kalt und lieblos. Also wohl fühle ich mich da gar nicht. Da muss ein bißchen mehr Wärme rein.
Studentenwerk und Dreisamkaffee wusste ich gar nicht. Finde aber auch das die Stadt einfach ein anderes Programm zu bieten hat die die Privaten. Privaten sind Umsatzorientiert und die Stadt muss daneben, auch noch ein bißchen Vorbild sein und Kultur bieten können. Ansonsten könnte die Stadt Freiburg auch gleich noch das A5 unterstützen. Gibt es das überhaupt noch?
@JosFritz: Warst Du schon mal im Z? Also mir gefällt die Location so gar nicht. Ich finde sie ziemlich kalt und lieblos. Also wohl fühle ich mich da gar nicht. Da muss ein bißchen mehr Wärme rein.
Studentenwerk und Dreisamkaffee wusste ich gar nicht. Finde aber auch das die Stadt einfach ein anderes Programm zu bieten hat wie die Privaten. Privaten sind u
msatzorientiert und die Stadt muss daneben, auch noch ein bißchen Vorbild sein und Kultur bieten können. Ansonsten könnte die Stadt Freiburg auch gleich noch das A5 unterstützen. Gibt es das überhaupt noch?
Gibt es eigentlich irgendein Dokument - das ja auch dem Stadtrat zugänglich sein müsste - in dem die Art der Zusammenarbeit zwischen dem Z und dem Ex-Liquid-Betreiber geregelt ist?
So wie ich gehört habe, haben die Türsteher unter anderem die Toiletten kontrolliert und dann die Polizei gerufen, wenn einer beim Drogenkonsum erwischt wurde. Auch so wurde alles aufmerksam beobachtet. Denke man wollte mit der Polizei zusammenarbeiten, was dann auch wieder gegen das Z gehalten werden kann.
Das Studentenwerk hat dem Dreisamufercafé einen Kredit in Höhe von über Zwanzigtausend € gewährt, der dadurch abgetragen werden soll, dass das Dreisamufercafé sonntags eine Mahlzeit zum Preis von 3,70 @ anbietet. Das angebot wird allerdings, welch Wunder - von den Studenten nicht angenommen.
Ja, ich war schon zwei-, dreimal im Z. Deinen negativen Eindruck kann ich bestätigen. Auch Deine Ansichten zur Subventionierunspolitik teile ich: Es ist nicht Aufgabe der Stadt, die Gastronomie zu füttern, sondern solche Veranstaltungen zu unterstützen, die unter kommerziellen Gesichtspunkten sonst nicht stattfinden könnten, obwohl sie, unter welchem Gesichtspunkt auch immer, "wertvoll" sind.
Wenn es so ist, dass die Betreiber selbst die Polizei informiert haben, kann die Stadt diese Tatsache kaum gegen das Z auslegen. Im Übrigen wird man in jeder Diskothek in Freiburg fündig werden, wenn man sucht.
Eben, dass meine ich auch mit den Konzerten oder Veranstaltungen. Das Jazzhaus oder ZMF hat manchmal dann doch wieder ein Schmankerl dabei, wo außer mir oft keinen interessiert :-D
Das mit den Drogen ist klar, das findest Du überall. Aber am leichtesten doch auf einer After Hour oder in Clubs die dafür bekannt sind/ oder waren das da ein bißchen offener mit dem Konsum umgegangen wird. Ausserdem braucht man dann ja auch Zahlen. Lieber macht man eine Razzia in einem Club in denen mehr beschlagnahmt werden kann, damit das Volk wieder mehr Vertrauen in die Polizei hat ^^.
"Siehste, deshalb bleib ich auch am liebsten daheim..."
Lass mich raten: Du hast da so´n Ding, und was viele gar nicht wissen, man kann den Kopf abschrauben und sein Dope reintun?
...also ich glaube, dass ein Club, in dem es keine Drogen gibt, nicht machbar ist. Daher ist es so, wer suchet, der findet. und an manchen Orten wird halt mehr gesucht, als an anderen.
Das wollte ich einfach mal so sagen.
Da höre und lese ich doch wieder einmal den größten Blödsinn:
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen F. nicht nur eingestellt, sondern sogar nach § 170II StPO, das heißt keine Anhaltspunkte für eine Straftat!! Also was soll dieses ständige gehacke?
Liquid und Z haben als einzige immer mal wieder Konsumenten und Dealer bei der Polizei abgeliefert. Laut Stadt Freiburg ein deutlicher Hinweis für eine bestehende Drogenproblematik! Ich sehe das anders: Wenn man die Comments liest erfährt man, dass es Drogen überall gibt. Aber dort wird offensichtlich mehr oder weniger bewusst weg geschaut.
Bei der Haltung der Stadt kein Wunder:
Geht man dagegen vor, gibts Konzessionsentzug, läßts man bleiben bekommt man die begehrte Sperrzeitverkürzung!
Bigotter geht es wirklich nicht!!
Lionheart
Dazu unser Amtsblattartikel: http://www.junges-freiburg.de/index.php?option=com_content &task=view&id=182&Itemid=153
@josfritz: so ein dokument liegt dem stadtrat und der verwaltung sicher nicht vor.
Das Problem is ja weniger die Zusammenarbeit mit der Liquidcrew an sich, sondern die anderen Probleme (Schulden, interne Struktur, ...)
Siehste und es wird gegen das Z verwendet. Das Z und Liqiud waren sicher nicht die einzigsten. Früher das Tron schon und auch da wurde es gegen das Tron verwendet und somit musste der Laden um 03.00 Uhr dicht machen.
Ach, und im Liquid hatte ich nicht das Gefühl von einer Zusammenarbeit mit der Polizei. Dort dachte man, der Drogenkonsum wäre legal. Nicht umsonst, wurde dort eine Razzia gemacht und nicht in einem anderen Club.
Drogen? Soweit ich informiert bin, wird im Z Alkohol verkauft! Also wird, wenn das stimmt, dort mit Drogen gehandelt! Daß die Stadt da mitmacht und ne halbe Million Steuergelder reinpumpt ist ein Skandal, vor allem im Hinblick auf das heuchlerische Alkoholverbot. Offenbar sucht sich die Stadt gerne persönlich aus, wer an Jugendliche Drogen verkauft.
Hier mal ein Link:
http://www.bist-du-staerker-als-alkohol.de/
und es gibt auch eine Anfrage um etwas mehr geschwurbel hier reinzubringen: http://www.junges-freiburg.de/index.php?option=com_content &task=view&id=183&Itemid=157
also es sollte heißen: etwas aufklärung in dieses geschwurbel zu bringen, dann muß die verwaltung morgen auf die fragen antworten und wir hören was sie plant und sie sie die situation bewertet.
@Jimbo, zu dem Zeitpunkt als die Stadt ins Z eine halbe Million reingepumpt hat, war noch gar nicht absehbar, was da drinnen passieren wird. Es war ja als Aufenthaltsort für die Jugend gedacht, damit die dort ihre Veranstaltungen machen können. Jetzt sind es Veranstaltungen auf eher privater Basis und für was braucht man dann Steuergelder?
Jetzt noch Geld reinzupumpen, wäre nicht in Ordnung, da ja keine Kultur geboten wird, sondern ein Privater, seine Parties dort organisiert. Da wird ja nichts für die "Jugend" in dem Sinne geboten.
Nicht ein Club hat ein Drogenproblem, sondern die Menschen die ihn besuchen.
Wenn man ein gesellschaftliches Problem - wenn es denn überhaupt eines ist - zum Problem einer bestimmten Lokalität stilisiert, schiesst man mit Kanonen auf die falschen Spatzen.
irgendwie schade, dass das z kurz vor der pleite steht. die location war eigentlich ganz cool. bemängeln, und ich glaube das ist eines der hauptprobleme in dem laden, muss ich die schlechte sound-qualität. egal ob hip hop, drum and base oder techno...der klang war teilweise KATASTROPHAL. mitunter so schlecht, dass ich wieder gegangen bin, da die schlechte akustik wirklich extrem SCHLECHT war. da ist es auch schon vorgekommen, dass man bei konzerten, selbst bei deutschsprachigen bands, KEIN WORT verstanden hat.
dass im z zeitweise liquid-afterhours stattgefunden haben, ist nun wirklich kein geheimnis. das wurde ja sogar auf flyern mit geworben. als techno-fan finde ich es mittlerwile zum kotzen, dass man nach fünf oder sechs keinen club mehr findet (außer dem (so viel ich weiß auch von der stadt subventionierten) drifters) wo man noch tanzen kann.
drogen im Z ? naja ich weiß auch nicht, aber wer wirklich welche kaufen will, kriegt das zeug in fast jedem laden der stadt oder in einschlägigen parks, wo so offensichtlich gedealt wird, dass es selbst eine blinde oma nicht übersehen könnte. dieses "party-drogen-in-clubs"-rumgehacke finde ich daher übertrieben. vergessen wir nicht, dass die stadt jedes wochenende ziemlich viel geld investiert um ALKOHOL-opfer im bermuda-dreieck in schach zu halten.
liebes z, ich hoffe du kriegst die kurve noch ! ich hab dich gern gemocht !
@ kitty: drogenkonsum in clubs is die eine geschichte, aber partys, die letztlich nur dafür gedacht sind, den eigenen trip den man fährt noch weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und weiter laufen zu lassen (plus nachschub), brauchen sich nicht wundern, wenn genau das publikum kommt, dass dann zu kontrollen/problemen führt...ne afterhour kann ne schöne, intime, schräge, durche, liebevolle, nette angelegenheit sein. aber im kleinen kreis. das was die afterhours hier und in restdeutschland darstellen ist ein schau laufen von druffis die nicht mehr wissen wo die grenze ist und den hals nicht vollkriegen...und bevor jetzt wieder miesmacherei geschrien wird: bin selbst seit 13 jahren techno, aber die letzten jahre waren einfach nur eckelig...hier in freiburg und allgemein...wenn ihr (aus welchen gründen auch immer) nicht schlafen könnt, nehmt eure leute und feiert zuhause privat. da kann euch keiner was. aber dieses ständige "mehr, mehr" führt nur zu grotesken situationen und partypeople...ein klassiker:
http://www.biertijd.com/mediaplayer/?itemid=8814
zurück zum z:
ich mag den laden an sich, da ist viel potential vorhanden, aber wenn unterstützung seitens der stadt kommt, kann die stadt auch erwarten, dass ein kulturelles konzept durchgezogen wird. aber das war ja die letzte zeit wohl nicht mehr der fall. ich kann und will nix gegen die macher sagen, aber ausser den stadtbekannten afters war da nix mehr großartig an (kulturellen) programm geboten...also is klar, dass da irgednwann mal nachgefragt wird...
@jass
ja stimmt schon. ne afterhour in heimischen gefilden ist schon besser als kiefer-schieber, die sich bis mittags um eins die clubklinke in die hand geben. dennoch, manchmal will man einfach mal länger als 5 dancen und vielleicht noch nen gemütlichen schlaftrunk an der bar einnehmen.....mmh schlaftrunk
geb ich dir recht. aber alles was nach 5 is, wird halt leider schwierig/grenzwertig, egal was für mucke/leute...aber wenns kein dancen sein muss, im cafe ruef kann man lecker frühstücken;-)
...gibt da auch noch nen Video wo er dann abtransportiert wird, der Superman...
http://de.youtube.com/watch?v=Lr73fU8PcmE
@sbmüller:
"[...] Das Problem is ja weniger die Zusammenarbeit mit der Liquidcrew an sich, sondern die anderen Probleme (Schulden, interne Struktur, ...)"
*************************************************
Ich halte sehr wohl die Zusammenarbeit zwischen Ex-Liquid-Crew und dem Z für ein Problem an sich.
Abgesehen davon aber halte ich es zugleich für ein Problem des Stadtrates, dass er so lange nichts unternommen hat, wenn die Zustände denn schon länger so sind, wie Du Sie schilderst.
Sitzt Du nicht selbst neben Studium und Stadtrat auch im Z-Verein drin? Warum wirst Du erst jetzt aktiv?
Und was soll der Vorschlag, statt der Subvention einen Steuerberater einzusetzen?
Dies würde ja die absichtliche Zerstörung des Projektes beddeuten, da laufende Kosten nicht mehr beglichen werden könnten.
Kann es sein, dass es zwischen Dir und dem Z irgendwelche Auseinandersetzungen gab, die Dich gerade jetzt dazu anhalten, gegen das Z aktiv zu werden?
Und wenn ja, welcher Art waren diese Auseinadersetzungen?
@sbmüller:
"[...] Das Problem is ja weniger die Zusammenarbeit mit der Liquidcrew an sich, sondern die anderen Probleme (Schulden, interne Struktur, ...)"
*************************************************
Ich halte sehr wohl die Zusammenarbeit zwischen Ex-Liquid-Crew und dem Z für ein Problem an sich.
Abgesehen davon aber halte ich es zugleich für ein Problem des Stadtrates, dass er so lange nichts unternommen hat, wenn die Zustände denn schon länger so sind, wie Du Sie schilderst.
Sitzt Du nicht selbst neben Studium und Stadtrat auch im Z-Verein drin? Warum wirst Du erst jetzt aktiv?
Und was soll der Vorschlag, statt der Subvention einen Steuerberater einzusetzen?
Dies würde ja die absichtliche Zerstörung des Projektes beddeuten, da laufende Kosten nicht mehr beglichen werden könnten.
Kann es sein, dass es zwischen Dir und dem Z irgendwelche Auseinandersetzungen gab, die Dich gerade jetzt dazu anhalten, gegen das Z aktiv zu werden?
Und wenn ja, welcher Art waren diese Auseinadersetzungen?
"...ne afterhour kann ne schöne, intime, schräge, durche, liebevolle, nette angelegenheit sein. aber im kleinen kreis."
das unterschreibe ich!
meinetwegen kann und soll jeder drauf sein, worauf er will. den einen reicht musik völlig aus und andere benötigen unterstützende substanzen. kenne auch einige afterhours mit einem ausgewogenen verhältnis von sogenannten druffis und irgendwie normalen. erstgenannte waren meist sehr im reinen mit sich und ihrer umwelt, lehnten vergnügt verstrahlt an der wand oder tanzten gedankenverloren vor sich hin. das ja auch okay.
in freiburg fiel mir jedoch in letzter zeit auf, dass viele afterhour-suchende über ein hohes aggressionspotential verfügten und das auch an den anderen auslassen mussten. da war von feiergemeinschaft nicht mehr viel übrig.
das "z" soll'n sie schliessen, den laden entkernen, holztäfelung / holzboden verlegen, in ein ordentliches soundsystem investieren und dann sowohl einheimischen djs als auch gast-djs eine plattform für ihre kunst bieten. a basement, a redlight & a feeling - mehr braucht's doch nicht!
Sitzt Du nicht selbst neben Studium und Stadtrat auch im Z-Verein drin? Warum wirst Du erst jetzt aktiv?
Da hast du recht. Ich bin Mitglied des Z Trägervereins. Irgendwann 2007 wurde dort die Satzung geändert, das nicht mehr per Post sonderen elektronisch eingeladen wird. Einladungsmails zu Mitgliederversammlungen erreichten mich nie. Gleichzeitig wurde die Satzung so geändert, dass der Vorstand defacto bestimmen kann wer aktives Mitglied ist und nur die haben ein Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung.
Gegen diese Satzungsänderung habe ich opponiert. Auch die Abrechnungen habe ich mehrfach angemahnt (sowohl bei der Stadt als auch beim Verein)
Ich habe einige Wochen nach der Wahl der neuen Leiterin des Sozial- und Jugendamtes mit ihr ein längeres Gespräch geführt und ihr meine Sorgen über das Z geschildert. Sie hat mir dann zugesagt, dass sie sich darum kümmern wird. Sie hat das probiert, es wurde aber in den Gesprächen mit ihr vom Z immer gemauert.
Zuletzt haben wir dem Z im Dezember ein Gespräch angeboten.
Der Vorstandsberater des Vereins ist dann seit Neujahr bei diversen Neujahrsempfängen aufgetaucht und hat dort verbreitet das Z sei in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
Und was soll der Vorschlag, statt der Subvention einen Steuerberater einzusetzen?
Die Verwaltung sagt sie darf aus rechtlichen Gründen (Vereinsstrukturen fraglich, keine Abrechnungen, Liqiuid Lounge Komplex,...) keine Zuschüße mehr an das Z überweisen. Man sollte aber probieren dem Z bei der Erstellung seiner Bilanzen zu helfen um herauszufinden wie die wirtschaftliche Situation des Vereins wirklich ist. Die scheint der Vorstand selbst auch nicht zu kennen.
Kann es sein, dass es zwischen Dir und dem Z irgendwelche Auseinandersetzungen gab, die Dich gerade jetzt dazu anhalten, gegen das Z aktiv zu werden?
Der Vorstandsberater ist aktiv geworden bei den Neujahrsempfängen, wir haben darauf erst reagiert und eben meinen Brief geschrieben in dem ich auf Aufklärung gedrängt habe. Wurden dann aber von der Geschwindigkeit der Ereignisse ein wenig überrascht.
Mein Ziel ist es JugendDenkMal als Angebot zu erhalten. Ob das in Trägerschaft des gegenwärtigen Vereins geht erscheint mir fraglich. Aber das Angebot muß erhalten bleiben
http://www.youtube.com/watch?v=Lr73fU8PcmE
danke für die superman-geschichte & den brief ans "z"
.. haben mir gerade einen kleinen lachkrampf bereitet!
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Ein Ex-Vorstand des Z hat hier die Geschichte des Z zusammengefasst:
Teil 1: http://sase.de/index.php?entry=entry090128-163617
Teil 2: http://sase.de/index.php?entry=entry090128-211049
Teil 3: http://sase.de/index.php?entry=entry090128-231844
Eben das seh ich genauso wie Jass. Ich bin auch in der elektronischen Szene unterwegs und auf die Gesichter habe ich keine Lust mehr. Mir kommt der Verdacht auf, dass es da nicht mehr um die Musik geht, sondern rein ums konsumieren und zwar so, dass nichts mehr geht.
Auf der Parties bis um fünf war es gut gemischt und man konnte es ertragen und beim Schlaftrunk um sechs, hats mich umgehauen und die Gesichter haben mich erschreckt und angeekelt. Da lass ich den Schlaftrunk lieber weg......
Mittlerweile gibt es auch noch einen Club in der Stadt, der dieses Publikum auch noch bis um fünf hat und da ist fast gar nichts gemischt. So macht es mir keinen Spass mehr. Kann mit dieser Generation nichts mehr anfangen.
Trotzdem finde ich von der Stadt geförderte Einrichtungen, sollten mehr Kultur für die Jugend bieten und After Hours passen da nicht hin.
Das Drifters bekommt Subventionen und die Stadt weiß was für eine Club das ist. Beim Z war das eigentlich anders gedacht.
Finde es sowieso komisch. In den einen Club machen Sie eine Razzia und in städtischen Räumen laufen dann die After Hours. Zum totlachen, diese Ironie.
Ich bin dafür, dass Z wird rausgerissen und Freiburg hat endlich seine praktische Unterführung wieder. Leider gibts ja noch Altlasten, ich frag mich wohin diese immensen Gelder geflossen sind!?
Ich wollte mal en Konzert im Z veranstalten und war einfach nur schockiert, in was für einem Zustand der "Laden" ist. Darin kann man nicht allen Ernstes eine Band auftreten lassen, am besten hat mir der Aufenthaltsraum auf der Treppe gefallen. Die AGBs waren ziemlich kleinkariert, im Falle einer leichten Beschädigung wollten die auch noch recht hohe Entschädigungssummen. So was gibts vergleichbar im Jazzhaus oder Wodanhalle nicht.
Der frühmorgentliche Gesichtsgulasch auf den öffentlichen After-Auas war für mich auch ein Hauptgrund, die "Party-Szene" zu verlassen...
Eine meiner wenigen weisen Entscheidungen im Leben ;-)
ziemlich krass die vorwürfe aber wenn man mal bedenkt das die afterhour an dem tag aufhörten als die liquid durchsuchten musste doch der z chef wissen warum oder?
ich hab das z einige male besucht und naja ich kenne glaub keinen laden der so dreckig, kalt und wä is wie der. als ich das letzte mal so vor 2 monaten drin war empfand ich das ehrlich gesagt als reine abzocke, fünf euro eintritt, laden leer, anlage schlecht ect. richtig nett wurde es aber dann aufm klo, 2 cm wasser und die sitzmöglichkeiten stark beschädigt, das war doch bestimmt vom vortag ;)
naja, mit drogen und co hat glaub ich wirklich jeder laden zutun aber naja.
und von den leuten in dem laden will ich garnich erst reden, derzeit ein zweiter colombi park...aber hey ich war ja auch mal drin ;)
Hier drei Artikel zur Geschichte und Situation des Z. Geschrieben von einem Ex-Vorstand.
Die Geschichte eines selbstverwalteten Raums bis zu ihrer Eröffnung: http://sase.de/index.php?entry=entry090128-163617
Eröffnung und Betrieb - die Realität klopft an: http://sase.de/index.php?entry=entry090128-211049
Alltägliche Probleme: http://sase.de/index.php?entry=entry090128-231844
Es folgen noch weitere Artikel, zB. zur Genese des Begriffs "Z". Denn der liebe Herr Gemeinderat ignoriert konsequent, dass der Laden jetzt und eben NICHT mehr JugendDenkMal heisst. So stay tuned and enjoy the ride - und nicht vergessen: Machen statt Reden. Das ist die Philosophie des Z.
Weitere Kommentierungen meinerseits werden nicht stattfinden (wie undemokratisch).
herr cosmo, sie treffen es auf den punkt.
@ Nadine
Ja so läuft es wen man mit der richtigen Person in der WG wohnt. Aber jetzt ist ja hoffentlich Schluss. So long...
wenn ich an meine jugend denke, ist ja schon sehr lange her :-), erinnere ich mich an sehr schöne afthoure sessions. die weder aggressiv waren oder sonstiges.
aber leider kann man die alte party crowd nicht im geringsten mit den heutigen kids vergleichen. das fällt mir leider schon seit längerem auf das da keine hemmschelle mehr vorhanden ist. und das dies auf kurz oder lang zu problemen führt, für den betreiber bzw für den club, ist eigntlich logisch.
man hat oft den eindruck als ob ein wettkampf unter den kids stattfindet wer mehr mehr intus hat und trotzdem noch grad stehen kann.
also da müsste man ansetzen um dieses denken wieder etwas in spur zu bringen. dann würde es auch sicher wieder eine gepflegtere afterhour kultur geben !!
es wäre schade wenn ein "dreckiges duzent" das innerhalb kurzer zeit zerstört was wir über mehr als eine dekade, bzw manche sogar 2, aufgebaut haben !!
think about it ....