Man nannte sie Lady oder auch "das Faktotum der Playboybar". Vier Jahre lang, etwa von 1968 bis 1972, arbeitete sie im Nachtlokal in der Moltkestraße. Wie sie wirklich heißt, tut nichts zur Sache. Wir haben die 62-Jährige zum Interview besucht. Es gab Kirschkäsekuchen, Kaffee und Interessantes über Roberto Blanco, Nerzbikinis und Gina, die Wildkatze. Ein Stück Zeitgeschichte aus dem Freiburger Nachtleben.












roberto blanco und rudi carrell in der tittenbar ist ne komische vorstellung. die brd ist lange her.
Hab als Zivi damals mit Oberarzt und Stationsarzt, einen Run durch die City gemacht. Als wir 3 dort reingehen wollten, hab ich mich auf der Sohle wieder rumgedreht, die Frauen haben einen eher vertrieben, als einladend gewirkt.- Grauenvoll.
un schüchtern isser, unser ralph...
aber klasse bericht (wobei meine ehemaligen geschichtsdozenten jetzt die hände übern kopf zusammenschlagen und laut "kritisch mit oral history umgehen!" schreien würden)...wollen wir mal aber heut nich so eng sehen...
aber mehr davon, das städtle hat ja doch schon ne lange vergangenheit...
ach ja, wer findet das torrent-file;-)?
herrlich, bei der imdb is der film "gina wildkatze" als drama registriert...
http://www.imdb.com/title/tt0795542/
scheisse, das isn drama. da war ich jetzt wohl zu notgeil unterwegs...ich stell mich ja schon in die ecke und schäme mich...
peinlich peinlich...
@ Moel:
Hab Freiburg ja auf mehreren Wegen und Etappen kennen-schätzen und lieben gelernt. Über viele Jahre, und bei vielen Ereignissen.
svw: suche
Endlich mal wieder ein richtig unterhaltsamer Bericht! Daumen hoch!
Hach das waren noch Zeiten, als es noch Ozelot-Imitat-Bikinis und Würschtlepuffs gab...
Toller und interessanter Bericht. Bitte mehr von diesen zeitgeschichtlichen Themen.
Das der kubanische Breitmaulfrosch ein Depp ist überrascht nicht wirklich.
Fand den Laden immer gut - wenn es einen dahin verschlagen hat, war meistens eh schon Land unter, und wo sonst reden in so einem Zustand sonst noch nette Mädels mit einem? ;-)
Hey cooler Bericht, auch wenn ich den Laden noch nie von innen gesehen habe. Irgendwie wollte meine Damenbegleitung nie mit rein *ggg*. Entweder kenn ich die falschen Frauen oder hab allein zu viel Angst ;-).
Was mich mal interessieren würde: Gibts die legendäre Pool-Landschaft der Playboybar, die es 1968 sogar samt Gina in eine Fotostrecke in den "Stern" schaffte, eigentlich noch? Nein, ich will nicht reingehen, um es selbst festzustellen.
Klasse David, super Artikel !!!
Genau so war sie die Gina, eine Power-Geschäftsfrau mit Stil, Verstand aber dem Herz am rechten Platz.
Das die Gilla noch immer da ist wundert mich nicht, sie ist mit dem Playboy schon immer eins gewesen.
@Kapitän Bromf die Pool - Landschaft gibt es mit Sicherheit auch heute noch. Es hatte sich in all den Jahren nichts geändert ausser der Umbau oben und das ist mit Sicherheit auch heute noch so. Es ist ja auch ein Stück Gina was in dieser Bar weiter lebt ;)
Muss wirklich eine Institution gewesen sein, mein Opa erzählt noch heute von der Gina-Bar und bekommt einen ganz verklärten Blick...
Jetzt weiß ich endlich was drinnen ist. Also kein Puff. Wenn ich im Cinemaxx rüber geschaut habe und gefragt habe, was da genau drinnen ist, wollte keiner etwas wissen.
Na, kann ich als Frau meine Badesachen da auch mitnehmen? :-D
Huren haben lt. Gesetz mehr Rechte als der Kassenarzt, Sittenwiderigkeit gibt es nicht
Bürgerliches Gesetzbuch
Buch 1 Allgemeiner Teil(§§1-240) Abschnitt 3-Rechtsgeschäfte (§§ 104-185) Titel 2-Willenserklärung (§§ 116-144)
Sittenwideriges Rechtsgeschäft; Wucher
(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.
(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.
Hinweis:
Beachtet das Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten (Prostitutionsgesetz- ProstG) vom 20.12.01 (BGBI I.S 3983), in Kraft getreten am 01.01.02 mit folgendem Wortlaut:
§1
Sind sexuelle Handlungen gegen ein vorher vereinbartes Entgeld vorgenommen worden, so begründet diese Vereinbarung eine rechtswirksame Forderung
(Lt. BSG können "Vertragsärzte" dieses Recht nicht für sich beanspruchen, bezogen natürlich auf "ärztliche" Handlungen. Sie können gegenüber dem Patienten keine rechtswirksame Forderung geltend machen, SIE DÜRFEN NICHT:
Das Gleiche gilt, wenn sich eine Person, insbesondere im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses, für die Erbringung derartiger Handlungen gegen ein vorher vereinbartes Entgelt für eine bestimmte Zeitdauer bereithält.
§2
Die Forderung kann nicht abgetereten und nur im eigenen Namen geltend gemacht werden
(der "Vertragsarzt" MUSS mit der Zulassung alle Forderungen an die KV abtreten) Gegen eine Forderung gemäß §1 Satz1 kann nur die vollständige, gegen eine Forderung nach § 1 Satz 2 auch die teilweise Nichterfüllung, soweit sie die vereinbarte Zeitdauer betrifft, eingewendet werden. Mit Ausnahme der Erfüllungseinwandes gemäß des § 362 des BGB und der Einrede des Verjährung sind weitere Einwendungen und Einreden ausgeschlossen.
§3
Bei Prostituierten steht das eingeschränkte Weisungsrecht im Rahmen einer Tätigkeit der Annahme einer Beschäftigung im Sinne des Sozialversicherungsrechts nicht entgegen.
(der "Vertragsarzt" ist abhängiger von der KV als jeder Angestellter in diesem Land von seinem Arbeitgeber.
Folgendes wäre für Freiburg auch eine Sensation:
Ulla Schmidt arbeitete im Mileu, in Aachen.
Im Mai 2003 stellt sie die Eckpunkte einer Gesundheitsreform vor, die das Ziel hat, die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen zu senken. Auf Kritik ist besonders die Anfang 2004 eingeführte Praxisgebühr gestoßen. Obwohl von Ministerin Schmidt verkündet worden war, dass im Gegenzug zur Einführung der Praxisgebühr die Beiträge zur Krankenversicherung sinken würden sind diese seither im Gegenteil mehrfach erhöht worden. Schmidt hat auch den Gesundheitsfonds in der großen Koalition mit ausgehandelt, der ab 2009 mit einem einheitlichen Beitragssatz von geschätzten 15,5 % für die gesetzlich Versicherten zu einer Mehrbelastung führen dürfte.[2]
In der Ausgabe vom 13. März 1995 berichtete das Magazin Stern, dass Schmidt in ihrer Studentenzeit als Aushilfe in der Aachener Bar ‚Barbarina‘, die ihrer Schwester Doris Zöller gehörte, arbeitete. Bei einer Razzia in der Bar wurden 14 Pornofilme mit z. T. gewalttätigen Szenen sichergestellt. Schmidt äußerte sich dazu wie folgt: „Ich war Studentin und allein erziehende Mutter und musste Geld verdienen. Da war ich froh, dass ich einmal in der Woche bei meiner Schwester kellnern konnte.[3]“
HAHAHAHA geil, der klassiker "ich war jung und brauchte das geld"
wenn das stimmt, find ich die ulla gleich viel cooler.
"Endlich mal wieder ein richtig unterhaltsamer Bericht!"
jetzt steht heute also offiziell in der zeitung, dass es auf fudder wohl schon lange keinen gescheiten artikel mehr gab.
gratulation! :-D
Ja so war sie, die alte gemütliche Freiburger Nachtwelt, als die Huren noch im Opel Rekord an der Unterführung standen, es im Playboy nur Sekt und keinen Sex gab und trotzdem selbst Schweizer Gäste wegen des Nachtlebens hierherkamen. Da konnten dann auch das verdiente Stadtoberhaupt Stammgast im Pool bei Uta oder Gila sein - man stelle sich das mal vom heutigen OB vor !