Tankstellen sind Rund-um-die-Uhr-Supermärkte mit Benzinverkauf. Bei Aral hat man seit einiger Zeit sogar kleine Bistros eingerichtet, die für Atmosphäre sorgen sollen. Wie es am Silvesterabend dort war, hat sich Stephan angesehen.












Die Bistros an der Tanke würde ich nicht wirklich als verborgen bezeichnen.
Jedenfalls wundert mich das etwas, das Julia und Patrick neben ihrer Vollzeitarbeit auch noch nebenbei jobben gehen.
also, liebes fudder-team: diese rubrik war mal echt ne gute idee, is aber schon ne ganze weile ziemlich ausgelutscht. und wenn ihr jetzt schon bei tankstellen-bistros angekommen seid, ist das echt arm. was kommt nächste woche? mcdonalds?
@ ralph: n nebenjob is heut doch nix besonderes mehr...irgendwie muss die nebenkostenjahresabrechnung ja gezahlt werden...
@ ralph: 14? das alles JEDEN monat? wow, wie machstn das? ich mein vollzeit + nebenjob ergibt 2 gehälter, aber 14? gibs zu, fudder bezahlt dich fürs kommentieren;-) und was machst dann sonst noch an jobs?
ralph geht davon aus das 14 gehälter pflicht sind... die wahrheit sieht allerdings anders aus... is ja auch kein muss 14x zu entlohnen... ralph sollte sich glücklich schätzen und spenden zb an mich... kontodaten gebe ich gerne per pm
dass es das heutzutage noch gibt. ein volk, ein reich, vierzehn monatsgehälter
lang lebe das vierzehnte monatsgehalt
13.xx, das Urlaubsgeld war doch immer nur eine mindere Extra-Zuwendung, aber kein volles 14. Gehalt.
Immerhin wissen wir jetzt, dass der Ralph mit einem unantastbaren Tarifvetrag aus 1952 angestellt ist (evtl. sogar Beamter ?!?) Und: nicht selbstständig :)
Ich gönns ihm, sowas war früher mal normal, heute würde ein Chef sofort rauskatapultiert, wenn er jemand bei Neuverträgen 14 Monatsgehälter verspricht.
Jaja, früher war alles besser :)
1952 gabs das alles noch nicht. diese ganzen errungenschaften wurden erst nach und nach von den gewerkschaften durchgesetzt. in den frühen 50ern war vieles wesentlich härter als heute.
weihnachtsgeld wurde beispielsweise im öd erst 1954 bezahlt.
urlaubsgeld hat sich sogar erst ende der 70er anfang der 80er durchgesetzt.
auch alles andere entwickelte sich erst im laufe der jahrzehnte.
die 5 tage woche kam erst ab 1956. bis dahin arbeitete man noch 48 stunden in 6 tagen. die für uns so "selbstverständliche" 38,5 h woche wurde erst 1984 (!) eingeführt.
auch die lohnfortzahlung im krankheitsfall wurde in schleswig holstein erst anno 1957 erstreikt. die endgültige form der gesetzlichen regelung und damit der generelle anspruch, wie er heute ist kam erst 1969 (!).
der urlaubsanspruch von 30 tagen, an den wir gewöhnt sind hat sich auch erst über die jahre entwickelt. laut gesetz - es ist erst 1963 entstanden - hat man mit 5 tage woche nämlich nur 20 tage urlaub. alles andere wurde nach und nach und von den gewerkschaften ausgehandelt.
die goldenen zeiten mit allen drum und dran, wie es sich viele leute vorstellen, gibts also erst seit den 1980ern.
beamte und beschäftigte nach tvöd sind heute übrigens in vielen bereichen schlechter gestellt, als so manch anderer nach tarifvertrag. gerade was urlaubs- und weihnachtsgeld anbelangt.
dann schlag ich mal vor, dass ralph mit seinem 14ten gehalt ne große runde schmeißt! schließlich haben die priviligierten eine verantwortung gegenüber der (fudder)unterschicht:-)
2009 wird jaaaaa sooo schlimm für uns alle - bisher wars allerdings sehr gut;-)
ich bin ja dafür wer 2 pelzmäntel hat soll dem der keinen hat einen abgeben - oder wer 2 ferrarri hat soll dem der keinen hat einen abgeben - teilen hab ich so gelernt, teile alles - mein bett mit meiner freundin, mein auto mit meiner freundin, eine andere freundin mit einem freund äähh?! ;-)
ralph was teilen wir miteinander dein urlaubsgeld? deine freundin, dein auto?
;-)
Auf der Bahnhofstr. in Zürich laufen weniger Pelzmäntel rum als früher. Da geht die Krise schon los.
"ich bin ja dafür wer 2 pelzmäntel hat soll dem der keinen hat einen abgeben - oder wer 2 ferrarri hat soll dem der keinen hat einen abgeben"
Ich bin dafür, dass jeder, der einen Pelzmantel trägt und einen Ferrari fährt, sein überschüssiges bzw. überflüssiges Geld an notleidende Menschen wie Josef Ackermann, Hartmut Mehdorn oder an einen der anderen 71.299.998 Millionäre in Deutschland abgibt (Ralph und sein 14. Monatsgehalt eingeschlossen ?), damit sichergestellt ist, dass dieser elitäre Kreis auch in Zukunft ja nicht ausstirbt.
In diesem Sinne, es lebe das Proletariat.
@Ralf
Auf der Bahnhofstr. in Zürich laufen zu 80% Junkies rum, nicht umsonst gilt Zürich 1) als reichste Stadt der Welt und 2) als die Drogenhauptstadt der Schweiz (oder sogar Europa) . Glaube nicht, dass da die Pelzträger einen repräsentativen Durchschnitt zur Lage der Weltwirtschaft spielen.
die gibts aber auch nicht mehr lange diese seelen... bald gibts ein ganz neues angebot!!! noch besser ;-)
noch besser als seelen? oh gott, mir schwant übles! wahrscheinlich wieder irgend so ein schnickschnack, den kein mensch braucht. zb dunkin donuts oder bagel brothers oder irgend so ein scheiss...
"Auf der Bahnhofstr. in Zürich laufen weniger Pelzmäntel rum als früher. Da geht die Krise schon los."
@ Ralph: die züricher bahnhofsstrasse ist schon seit jahren nicht mehr in den händen der pelzmantelträger und, vom hauptbahnhof aus gesehen, wehen einem die fahnen von h&m, pimkie & co. genauso entgegen, wie in jeder anderen (gross-)stadt.
Na die Sundgauesso hat nächste Woche Pächterwechsel, mal gucken ob das Auswirkungen auf den "Kult" hat...
Also die Sundgautanke ist zum Einkaufen ja ok, aber nicht zum TANKEN ! Ich habe keine Lust, 1/2h an der Kasse zu stehen, weil vor mir gerade 100 Leute Weckle kaufen wollen. Da lobe ich mir doch die Extrol, da wird das Knabberzeug direkt und sofort am eigenen Tresen bezahlt. Kennt jemand den unfreundlichsten Schwarzafrikaner Freiburgs ? Nee ? Dann mal bei der Esso-Sundgautanke einkaufen !
Dieses Chaos da an der Kasse, geht mir schon seit 14 Jahren auf den Senkel, wobei die Woleb Tanke zügig bedient.
Normaler Lebenslauf eines Tanke-Pächters:
Pächterwechsel, Laden neu einrichten (alle Ware überteuert von der Ölgesellschaft versteht sich ), jede Menge Personal für 24-Stunden-Dienst einstellen, ALLES 24 Stunden an jedem Tag des Jahres anbieten, Umsatz generieren, von diesem Umsatz dann die überhöhten Stationspachten, überteuerte Wareneinkäufe, die bedingt durch die 24 Stunden-Öffnung sehr hohen Energie- und Personalkosten, sonstige Kosten vom Leasing der Waschanlage bis zum erwähnten gelben Bistro-Schürzchen und spätestens im 3. Betriebsjahr die fälligen Steuern abziehen, dadurch in die Unterdeckung rutschen, darauf von der Ölgesellschaft unter der Bedingung Zuschuß kassieren, dass nicht mehr zum eigenen Lebensunterhalt entnommen wird, als der angestellte Kassierer verdient und letztendlich von selbst gehen oder über kurz oder lang von der Ölgesellschaft "entsorgt" werden.
Dem Kunden am Bistro ist das natürlich egal, es steht halt dann wieder mal ein Pächterwechsel an.
Aber armer Paul Fehr (und andere...)
Das sieht ja wirklich nicht toll aus in der Aral Tanke,
da vergeht mir ja der Hunger.
Seit Ihr schon mal in der EXTROL Tankstelle auf der Haid gewesen? Ein super Bistro - wird von der Bäckerei Heitzmann gemacht - also kein schmudeliges Zeug sondern alles immer frisch... sehr lecker.
Gestern war ich mein Auto in der neuen Extrol Waschstrasse an der Messe waschen und anschliessend bin ich in den riesigen Shop gelaufen. Alles neu gemacht im Lounge Stil - echt Klasse - 2 große TV´s super italienischer Kaffee - das ist mit Abstand das beste in Freiburg!
Und zudem das Auto sah aus wie neu. Man bleibt einfach sitzen und wird bedient! Die netten Service leute waschen das Auto von Hand vor und dann gehts ab in die Waschstrasse - kann ich nur empfehlen...