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Nachtmacher: Die Geschwister Rotzler

"Man will sich ja nicht immer verkleiden, wenn man abends weggeht", sagt Rahel Rotzler (26). Mit ihren Brüdern Matthias (links, 24) und Christian (31) sorgt sie dafür, dass man in Freiburg auch ohne Lounge-Krampf feiern kann. Die Drei betreiben die Beat Bar Butzemann und ab Donnerstag The Great Räng Teng Teng in der Innenstadt. Das große Portrait.

Christian Rotzler, Matthias Rotzler, Rahel Rotzler

Stühlinger

Ein Spaziergang an der Eschholzstraße. Vorbei am Hotel Schemmer, bei dem man sich jedes Mal wundert, wer sich da wohl einquartiert. Vielleicht Gäste, die etwas für Ostblockcharme übrig haben; vorbei am Josefstüble, in dem man sich immer fragt, ob da außer Geschirr noch was anderes gewaschen wird; vorbei am Pop-Café, über dem sich früher Terminwohnungen befanden („bei Fröhlich klingeln“); vorbei an der Mon Petit Bar, die mit dem Reim wirbt „Erotik Flair & vieles mehr…“; dann kommt die Hausnummer 38, heute Beat Bar Butzemann, ehemals Schnitzelparadies.

Rotzler

„Auch über dem Schnitzelparadies war früher ne Terminwohnung, Thai-Mädels. Irgendwann war oben die Kanalisation verstopft, dann haben die Vermieter was gemerkt und die Mädels mussten raus. Ansonsten sind unsere Nachbarn super. Die, die mit unserem Laden nicht klarkamen, sind inzwischen weg.“ Das erzählt Matthias Rotzler. Seine Stimme klingt wie eine Mischung aus Aschenbecher und durchgemachte Nacht. Er betreibt mit seinen Geschwistern Christian und Rahel die Beat Bar Butzemann.

Es ist Donnerstagvormittag, 9.30 Uhr, Matthias zieht den Wischmopp über den Kneipenboden. Er hat Systemgastronom gelernt, beim Herrn Felbinger im McDonalds am Martinstor. Momentan zeigt er, dass er die basic skills seines Berufs verstanden hat. Während das braungraue Wischwasser in den Eimer flatscht, setzt sich Matthias’ Bruder Christian zu uns. Christian ist älter, aber etwas kleiner als Matthias.

Beat Bar Butzemann Freiburg

Christian Rotzler

Als erstes schnappt er sich den Kugelschreiber, der auf dem Tisch liegt. Er wird ihn 45 Minuten lang durch die Finger gleiten lassen. Insofern ist es nicht ganz einfach, über C. Rotzler geistreiche Beobachtungen in den Block zu notieren. Trotzdem bleibt ein bisschen was hängen von dem Mann mit der orangefarbenen Brille, der ab übermorgen nicht nur für die Beat Bar im Stühlinger, sondern auch für die Kellerbar The Great Räng Teng Teng in der Grünwälderstraße verantwortlich sein wird.

Christian Rotzler, 31, Kind des Stühlingers. Mit sieben Geschwistern wächst er auf zwischen Hebelschule und dem Hartplatz an der Mühle („FC Badenweilerstraße“). Die Mutter ist Hausfrau, der Vater Installateur. Stationen einer kurvenreichen Bildungskarriere: Weierhofreal, Max-Weber-Schule (kaufmännisches Berufskolleg), Praktikum im Kindergarten, FH-Reife nachgeholt, Ausbildung zum Erzieher, Anerkennungsjahr im Jugendzentrum Weingarten. „Dann habe ich gesagt: Mit Erziehern möchte ich nichts zu tun haben. In Freiburg lebst du ja eh schon umgeben von Sozialpädagogen, Heilpädagogen und so Zeug.“

Rotzler

Also pachtet er das Tops (Ex-Cartoon, heute Eimer). Junges Publikum, schräge Leute, Kickerhochburg, 0,5l-Pils für 2,10 Euro. „So haben wir den Laden voll gekriegt, keine Frage. Aber ich habe das Geld verpulvert. Wie man einen Betrieb führt, davon hatte ich damals keine Ahnung.“ Der Mann liebt Gegensätze. Vom Topstresen wechselt er an den Wohnzimmertisch. Er verkauft jetzt kein Bier mehr, sondern Versicherungen. Altersvorsorgen der Hamburg-Mannheimer. Zwei, drei Jahre lang. „Das ganze Leben ist ein Verkaufsgespräch, das habe ich damals gelernt.“

Rotzler geht in den Nahkampf, vom Wohnzimmertisch in die Fußgängerzone, Mitglieder anwerben für den Arbeitersamariterbund. „Jetzt hatte ich nur noch zehn Minuten Zeit, Leute für meine Sache zu gewinnen.“ Rotzler hat in dieser Zeit wohl über tausend Abfuhren kassiert, aber auch einige Menschen überzeugen können. Vielleicht liegt darin seine Stärke: wenn er mal daneben geschossen hat, jammert er nicht, sondern spart auf neue Patronen. Ärmel hoch, charmanter Drücker.

Rotzler

Beat Bar Butzemann

4. Dezember 2006, Der Butzemann macht auf. Der Laden hat einen Vorlauf von vier Wochen. Entstehung: Rahel, Matthias und Christian schließen sich ein, öffnen einige Sixpacks, machen den Kassettenrecorder an und hängen Plakate auf. „Während wir renoviert haben, fanden schon die ersten Partys statt.“

Die Gäste sehen die Beat Bar als ihr Wohnzimmer und bringen ihre eigenen Poster mit. Sepultura, Bob Marley, dazu ein Lampion vom Speicher, Bast für die Theke, alles gemütlich querbeet. In letzter Zeit sind auch einige Street-Art-Bepper hinzugekommen. „Jeder, der hier ist, soll sich als Teil der Familie fühlen“, sagt Christian.

Rotzler

Am Anfang hatte die Beat Bar noch etwas leicht Anarchisches. Im Sommer 2006 war es heiß und Deutschland betrunken. Zur Fußball-WM hing Rotzler die Boxen raus und stellte den Tischkicker auf die Eschholzstraße. Kiezparty, „I predict a riot“ bis der Streifenwagen kam. „Inzwischen habe ich gelernt, dass man dieses wilde Ding nicht immer fahren kann.“ Dennoch hat die Beat Bar überlebt. Ab und zu treten Liedermacher auf, Rockin Carbonara hat hier schon gespielt, Broken Glass und die Seducers.

Die Tatsache, dass Stefan Heim hier Stammgast war und auch in der Nacht seines bis heute ungeklärten Todes bei den Rotzlers sein Bier trank, hat die BeatBar auf traurige Weise bei denen bekannt gemacht, denen sie bis dahin kein Begriff gewesen war.

Rotzler

The Great Räng Teng Teng

„Wir sind Zocker“, sagt Christian über sich und seinen Bruder. Damit will er sagen: die erste Kneipe mit dem sperrigen Namen läuft, also versuchen wir es gleich mit der zweiten. Ihr Name ist nicht minder sperrig: The Great Räng Teng Teng. Seit er 18 ist, träumt Christian von einer Kellerbar, die er jetzt im Ex-Tiffany in der Grünwälderstraße gefunden hat. Im Juni hat der ehemalige Schwulentreff dichtgemacht.

Es gab andere Bewerber, die im Keller ein Stripteaselokal, einen Spielsalon oder eine Karibikbar eröffnen wollten. Die Rotzlers bekamen den Zuschlag. Mit einem Konzept, das sich Christian gemeinsam mit Tom Grigat ausgedacht hat (Orgler bei der Leopold Kraus Wellenkapelle). Eigentlich wollte „Torpedo Tom“ auch vorbeikommen und über den neuen Schuppen sprechen, aber er war wohl etwas länger feiern und hat seine Aufstehpläne mit Alkohol torpediert. Insofern muss man sagen: der Mann lebt das vor, was die neue Kneipe verspricht.

Rotzler

Später, inzwischen wieder Herr seiner Sinne, versucht er uns am Telefon das Teng-Teng-Ding zu erklären: „Das ist einfach ein lautmalerisches Wort und hat keine Bedeutung. Es soll ne Zorropinte werden, ein Texaskeller. Puffig und cowboymäßig. Das Design soll auf die Kacke hauen.“ Es sei eine badische Krankheit, bloß nichts falsch machen zu wollen. „The Great Räng Teng Teng darf ruhig Feinde haben, die sagen: das ist zu heftig.“

Rotzler

Die Anti-Lounge

Christian hat in Verbindung mit dem Teng einen interessanten Begriff ins Spiel gebracht: die Anti-Lounge. These: Fast jede Neueröffnung einer Freiburger Gastronomie, in der ein Sofa im Raum und eine Latte Macchiato Krokant flavoured auf der Karte rumsteht, wird zur Lounge erklärt, jedes stinknormale Café zur Wellness-Oase hochgejazzt.

Pseudo-Schickeria-Quatsch für den überteuerten Feierabend. „Der Höhepunkt war ja wohl, als das Dampfross dichtmachte und das R’n’B reinkam“, sagt Christian und dann: “Wir wollen thematisieren, worum es beim Ausgehen wirklich geht: Spaß haben, sich zerstören, einen neuen Bewusstseinszustand erreichen. Das wollen wir fördern. Dazu stehen wir.“ Da haben wir ihn wieder: Rotzler, den Verkaufstalker. Nicht für Versicherungen diesmal, sondern für den ehrlichen Vollrausch. Immerhin, es gibt Waldhaus im neuen Grünwälderkeller.

Rotzler

Der momentan noch eine Baustelle ist. Am Freitag soll er laut Tom dann so aussehen: „Da sind Säulen und Rundbögen drin, alles n bisschen runtergekommen. Wir packen da noch mehr Trash rein. Wandfarbe lassen wir original Tiffany: lila, geht ins Bordeaux. Die Theke bleibt auch. Aber wir machen neue Holzdielen rein, neue Toiletten, ne neue Lüftung.“

Symbolisch für den Teng-Anachronismus könnte die Jukebox Rockolla stehen: ein 120-Kilo-Monster mit nur 100 Songs. Der große Bruder vom ipod. Und bei den Songs soll es thematisch auch nur um Cowboys und Knarren gehen. Soviel Wildwest gibt’s nicht mal im Bassy Cowboy Club in Berlin, das Vorbild fürs Teng.

Rotzler

Rahel

Rahel, die übrigens einen kleinen Sohn hat, überlässt, zumindest heute, ihren Brüdern das Reden. Und als später ein früher Gast hereinschaut, hört sie ihm einfach zu, was er so zu erzählen hat, von seinem Arbeitsunfall, seinem Traum vergangene Nacht und von manch krudem Zeug, das nach dem Unfall passiert ist. Wir trinken aus, verabschieden uns leise. Der Gast spricht weiter. Es ist ja quasi sein Wohnzimmer.

Mehr dazu

Web: The Great Räng Teng Teng & Beat Bar Butzemann
Was: Eröffnung von The Great Räng Teng Teng; ab 21 Uhr spielt Gruppe Favorit
Wann: Donnerstag, 13. November, 18 Uhr
Wo: Grünwälderstr. 6
Weitere Konzerttermine: Samstag, 15. November Momo LaMana; Montag, 17. November DM Bob & the Deficits (alle Gigs ab 21 Uhr)

fudder.de: Nachtmacher-Serie  




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 36
Dienstag, 11.11.08 10:02
 

nice, sehr nice...


viel glück!!!


svw: die "blase" wird hoffentlich nicht platzen...

Dienstag, 11.11.08 10:22
 

hach,ich freu mich

Dienstag, 11.11.08 11:04
 

Guten Start! Freu mich schon auf Hopfen + Country...;-)

Dienstag, 11.11.08 11:23
 

endlich normaaale leute!

stichworte anti-lounge und dampfross: die haben erkannt, was man in freiburg wirklich braucht.

wurde am letzten wochenende genötigt ins schneerot zu gehen. mann, ist das eine scheisse! zum ausgleich bin ich dann noch in die beat bar.

bin schon gespannt aufs räng.

Dienstag, 11.11.08 12:18
 

...komm andrés, erzähl mal n´bissl vom Schneerot!

Dienstag, 11.11.08 12:21
 

Na ich glaub nicht dass das RengTeng unbedingt meinen Geschmack trifft. Aber der Artikel ist ausgesprochen gut geschrieben und die drei scheinen echt vernünftige Leute zu sein. Wer weiss, vielleicht ziehts mich mal wieder in den Keller. Machen wir doch den Fudder-Keller-Test - in welchem Freiburgerkeller feierts sich am besten? Schneerot? Rengteng? Nachtschicht? Agar? Warsteinerkeller? Kamikaze? Stelle mich gerne als Jurymitglied zur Verfügung *G*

Dienstag, 11.11.08 12:54
 

war letzten freitag am schneerot, war früh am abend. wollt eigentlich nur kurz reinschauen ob die einrichtung wirklich so der knaller ist und welche mukke gerade läuft. aber die 3 türsteher, naja just zu diesem zeitpunkt hat irgendwie die chemie nicht zwischen uns gestimmt... wollt eigentlich fragen ob sie mich kurz zum kucken reinlassen und mir die 10 euro eintritt ersparen, mein bauchgefühl meinte aber: ne lass das. bin dann wieder weggetrottet.... vielleicht ein andermal

Dienstag, 11.11.08 13:02
 

geil! freu mich schon auf den neuen laden, werde dort mal einen whisky zu mir nehmen und ne ordentliche saloonschlägerei anzetteln ;)

Dienstag, 11.11.08 13:26
 

...Holzi, in den 30ern, Kellerexperte?

Dienstag, 11.11.08 13:32
 

@ex: an geeigneter stelle, hier wärs ja off topic. wieso schreibst du um 12:18 nen kommentar? bist du da nicht schon seit über ner stunde am kölsch saufen?

aber zum thema waldhaus fällt mir ein: in der beat bar hamm die ja jetzt auch dieses waldhaus fun. hab für meine leute ne runde geholt. dann fällt dem einen das wörtchen "fun" auf. da ist der komplett durchgedreht, weil der gedacht hat, es wäre alkoholfrei.
der typ von der bar (matthias rotzler?) hat dann mit völlig ernster miene gemeint: "ja, ab halb drei gibts bei uns nur noch alkoholfreies bier."

Dienstag, 11.11.08 13:38
 

scheint sehr nett zu sein, die Familie und geben nur Vernünftiges von sich. Werde den Laden sicher besuchen. Viel Erfolg von mir an dieser Stelle.

Dienstag, 11.11.08 14:54
 

“Wir wollen thematisieren, worum es beim Ausgehen wirklich geht: Spaß haben, sich zerstören, einen neuen Bewusstseinszustand erreichen..."

damit kann ich mich durchaus anfreunden :D

Dienstag, 11.11.08 14:55
 

“Wir wollen thematisieren, worum es beim Ausgehen wirklich geht: Spaß haben, sich zerstören, einen neuen Bewusstseinszustand erreichen.“

ääääääääääääääääääähhh ich dachte es geht darum sich n bißchen locker zu machen und nett zu unterhalten mache ich das falsch??

spamwort "meist" wie soll ich das jetzt verstehen?

Dienstag, 11.11.08 14:59
 

scheiße jetzt fällt mir keepitdeep brutal in den rücken

Dienstag, 11.11.08 15:19
 

ich frrreu mich auch schon! sehr!

Dienstag, 11.11.08 15:21
 

@ lalala: meuchlings :D!

Dienstag, 11.11.08 16:47
 

Hossa ! Rotzebreit aus dem Laden gekrochen kommen, dann in allen regenbogenfarben kotzen und das alles ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, da das von den Betreibern ja mehr oder weniger gewollt ist. :-)

Himmel auf Erden.

Dienstag, 11.11.08 16:50
 

Oder anders ausgedrückt: Rotzebreit aus Rotzlers Räng Teng Teng rausgetragen...

Dienstag, 11.11.08 17:04
 

so ein Laden hat echt in FR gefehlt. Freu mich schon auf den neuen Bewusstseinszustand :-)

Dienstag, 11.11.08 17:28
 

@Ralph - manchmal ist man nicht nur Mitte 30 froh, sich im Keller verstecken zu können :-). Ist bestimmt einfacher die Treppe frühmorgens hochzuklettern als aus anderen hochgelegenen Lokalitäten wieder runterzukommen. Zumindest wenn ich an den scheinbar angestrebten Rengtengpartyzustand denke *g*

Dienstag, 11.11.08 18:28
 

„Dann habe ich gesagt: Mit Erziehern möchte ich nichts zu tun haben. In Freiburg lebst du ja eh schon umgeben von Sozialpädagogen, Heilpädagogen und so Zeug.“

Der Spruch der Woche - sehr, sehr geil!

Genau !
Dienstag, 11.11.08 18:40
 

"Fast jede Neueröffnung einer Freiburger Gastronomie, in der ein Sofa im Raum und eine Latte Macchiato Krokant flavoured auf der Karte rumsteht, wird zur Lounge erklärt, jedes stinknormale Café zur Wellness-Oase hochgejazzt."

Ausser dass noch irgendwo "Bio" stehen muss, stimmt das genau. Dass der Chef dies erkannt hat, macht mir seine Kneipe sofort sympathisch.

Dienstag, 11.11.08 21:23
 

Holzi, hab ich das was verpasst?

Dienstag, 11.11.08 22:28
 

@Ralph - ich glaube kaum :-))

Dienstag, 11.11.08 22:55
 

Hehe und ich geh da auch hin, trinke mein Apfelsaft Schorle oder ne Cola, lehn mich ent(ge)spannt zurück und warte ab...*ggggg*
Schon mal die Akkus laden geh für die Cam=:O)

t.torpedo
Mittwoch, 12.11.08 14:15
 

... na dann wünschen wir Euch mal viel Glück dabei
beste Grüße
tammi
http://www.bassy-club.de

Freitag, 14.11.08 14:23
 

Viel Erfolg, viel Party, viel Spass!
So n Schuppen hat in FR bisher gefehlt!
Yeeehaaaw!
Danke! (ist auch gerade das Spamwort zum eingeben, lustich ;-)

Montag, 17.11.08 15:12
 

so´n Laden gabs früher schon mal auf dem Münsterplatz neben dem alten Kaufhaus, hieß Roter Punkt und war angeblich für viele damals das Beste, was es in Freiburgs Nachtleben gab. Ist aber wohl schon in den 80ern ausgebrannt und danach nicht mehr eröffnet worden.

Montag, 17.11.08 15:32
 

....sagt mir jetzt gar nichts. Wann war das denn in den 80ern?

Montag, 17.11.08 15:49
 

Bingo. Der Brand war glaub ich schon 1980. Oben war eine Theke, langer Schlauch, vorne kleine Tanzfläche, die Beste Musik in FR und Publikum ähnlich wie im Cräsh, das Ganze eher ohne Beleuchtung. Unten im Keller war noch mal eine art Bar mit Hufeisentheke, volle Beleuchtung, aber Musik zum Abhängen (Genesis (die Richtigen), Pink Floyd usw).

Montag, 17.11.08 15:52
 

jo, roter punkt, davon erzählen meine eltern, wenn sie auch mal was zum thema nachtleben sagen wollen.

Montag, 17.11.08 15:55
 

sag ich doch. Wann kommst du heut nach Hause? Wir essen um 6.

Montag, 17.11.08 15:55
 

angeblich wurde da mal ein ganzer haufen grass abgebrannt, der die ganze lokalität in berauschenden qualm gehüllt hat.
gut für die leute, die nicht selber bauen können.

obs stimmt ist ne andere frage. wahrscheinlich nur ne nostalgisch verklärte übertreibung.

Montag, 17.11.08 15:58
 

super, was gibts zu essen?

moment mal.. du bist ein hochstapler! bei uns gibts um 6 kein essen!

Montag, 17.11.08 17:25
 

Scheint ja mal richtig gut gewesen zu sein in Freiburg.

Montag, 24.11.08 08:44
 

Der rote Punkt und die Tangente - von den beiden Läden schwärmt meine Mutter auch, wenns ums Feiern in den 80ern geht. Muss wild gewesen sein...!

svw: kerbe

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