Die Sprachlehrerin Nergiz Kern, 38, hat lange Zeit in Freiburg gelebt. Inzwischen gibt sie auch Englischunterricht in Second Life. Christoph hat sie dort in ihrem Freiluftklassenzimmer getroffen und sie gefragt, wie das funktioniert.






Ich habe Second Life mal angetestet , als es relativ neu war .
Und muss ehrlich sagen , ich fand es rotze langweilig .
Ohne Moos nichts los , und dann muss man seinem alter Ego 8 Stunden lang beim Streichen zusehen .
Viel interessanter , wäre es , wenn man wirklich freie Entscheidungen treffen könnte , z.B. eine Bank ausräumen oder Taschendiebstahl , kurzum alles , was einem im First life die Existenz kosten könnte .
Es sollte auch im Second Life Polizei geben , sonst wärs ja wieder öde .
War Second Life je wirklich "IN"?
Mediengehypte Totgeburt.
Zufluchtsort für Individuen die im FirstLife nix auf die Reihe kriegen. Also eher SecondChance ;-)
@Andrés
Richtig , aber eine Fusion aus beidem . würde doch die Möglichkeiten vervielfachen .
In GTA muss ich mir mein Geld mit Straftaten verdienen .
Und in SL muss ich Arbeiten gehen , oder ich tausche meine hart verdienten € in L$ um - was ich den grössten Schmarrn finde .
@ alle: Ihr klingt irgendwie alle so, als hättet Ihr Euch nie wirklich mit SL auseinander gesetzt, denn sonst wüsstet Ihr beispielsweise, dass man in SL durchaus Banken überfallen kann und es nicht weniger "Second Chance" ist, als jedes Computerspiel, ob online oder nicht. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass SL Möglichkeiten bietet, wie die oben vorgestellten. Es gibt Bereiche, in denen sich virtuelle Welten weit besser eignen, als es das zweidimensionale Web tut. Und in diesen Bereichen wird mittelfristig das Web auch von virtuellen Welten abgelöst werden. Das muss nicht SL sein, aber die Welten werden ähnlich sein.
Hallo, wir machen im Web 3D vor allem Uni-, Kultur und Education-Projekte. Und das macht ebensoviel Spaß wie Sinn.
Die TÜV NORD Gruppe macht zB in SL interne Weiterbildung und Trainings, da erspart eine einzige Veranstaltung dem Unternehmen fünfstellige Beträge an Reisekosten, und zwar nicht in Linden-$ ... sondern in realen Euro.
@all Ein wunderbarer Artikel, aus dem ich mitnehme, dass viele wirklich "neue" Möglichkeiten mittels des Einsatzes von SL möglich sind. Gerade dort zeigt der Artikel seine Stärken und regt vor allem eines an: Eigenes Ausprobieren. Was, denke ich jedoch nicht explizit erwähnt wurde ist die Menge an Herzblut, Engangement und Arbeit, die hinter solchen Szenarien stecken. Wir alle werden sicherlich lernen dies auch einzuschätzen und wertzuschätzen.
Grüße aus Koblenz
Andreas
Ehrlich gesagt:Ich finde einige Bemerkungen bescheuert. Das Interview
mit Nergis Kern war mit einer sehr qualifizierten Pädagogin , die
viel Ahnung von SL hat, auch von der technischen Seite.
"rotze langweilig ", Was soll diese Sprache? Welche Teile von SL hat
Mike besucht?
"second life ist out," Von wem ist die Rede? Wer sagt das? "Out" - woraus?
"Zufluchtsort für Individuen die im FirstLife nix auf die Reihe
kriegen. Also eher SecondChance ;-)". Oh, bitte, verschonen Sie
mich!! Das sind abgedroschene Wiederholungen.
Nergis' Antworten waren sehr genau, sachlich und relevant. Für Leute,
die für andere Meinungen offen sind, war das ein informativer Artikel,
der über Second Life und Fremsprachenlernen informieren wollte.Er
ist nichts für pubertierende Spieler, egal wie alt sie sind. Kapiert?
Dennis
Osnabrück