Chicago ist die „Windy City“ am Lake Michigan. Es ist nicht ganz geklärt, weshalb die Stadt diesen Spitznamen trägt. Einige behaupten, das Attribut “Windy” käme von den ständig vom Lake Michigan her wehenden Winden. Andere behaupten, dass die Stadt den Namen ihrer politischen Vergangenheit und den „windigen“ Wahlversprechen der Chicagoer Politiker verdankt. Eins ist aber klar: die Stadt von Al Capone und Frank Lloyd Wright am nördlichen Rand von Illinois verkörpert den amerikanischen Mythos wie es sonst nur New York oder San Francisco tun. Annabelle war dort und hat Reisetipps für Euch.














@Annabelle,
Wow, was ein Bericht über die "Windy City". Sehr schön und detailliert. Hat mich vor allem gefreut, da Chicago auch bald für mich Heimatstadt für ein paar Jahre sein wird!
Gruß aus Freiburg
ansprechender artikel, schöne bilder...mag diese stadt sehr. und für alle liebhaber der house musik ist der besuch des "honorary frankie knuckles way" pflicht ;).
Toller Artikel!!
Hat Annabelle Meklin auch ein paar Tipps für gute Youth Hostels oder so etwas in der Art?
Ich fliege nächsten März mit 20 Schülen nach IL und wir werden 5-7 Tage in Chicago sein. Dafür suche ich dringend günstige, zentral gelegene Unterkunftsmöglichkeiten für unsere Gruppe.
Insidertipps wäre hier Gold wert...und ich wäre super dankbar für Tipps. Habe leider keine Kontaktadresse von Annabelle Merklin und würde mich über eine kurze Rückmeldung freuen.
Danke,
Reisefieber-Grüße Katrin
Hallo Katrin,
leider kann ich keine konkrete Übernachtungsmöglichkeit empfehlen, da ich immer bei Privatleuten gewohnt habe.
Allgemein gefasst kann ich zum Übernachten die North Shore (Lincoln Park bis hoch nach Evanston) empfehlen. Die westlichen Stadtteile sind glaube ich in dieser Hinsicht auch ganz günstig. Downtown gibt es lediglich große Hotels und günstige Hostels - sind wenn überhaupt - sehr dünn gesäht. In Evanston ist die Northwestern University - dort gibt es bestimmt ein paar Unterkunftsmöglichkeiten (die Anbindung an die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist hier auch sehr gut). Generell ist zu sagen, dass je weiter man in den Süden kommt, desto dubioser ist die Gegend. Deshalb würde ich nur im Notfall auf Übernachtungsmöglichkeiten rund um die University of Chicago zurück greifen.
In den USA gibt es kein Jugenherbergswerk wie bei uns, was die Suche nach günstigen Hostels erschwert. Es gibt allerdings YMCA bzw. YWCA. Diese Organisationen bieten in größeren Städten oft auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Jedoch sind manche dieser Häuser nur für Frauen. Ich habe mit YWCA-Hostels schon gute Erfahrungen gemacht, weiß aber nicht wie das in Chicago ist.
Ich werde aber auf jeden Fall nochmal Freunde fragen, ob sie Tipps bezüglich Hostels haben und Neuigkeiten auf dieser Seite posten. Vielleicht wissen ja auch andere fudder-user noch was.
Annabelle
hallo Annabelle,
1000 dank für die schnelle Rückmeldung!
Die Tipps kann ich gut gebrauchen und sie erleichtern mir die Suche in Chicago enorm. Die Organisation für so eine große Gruppe ist komplizierter als ich urprünglich gedacht habe. Ich bin auch viel in den USA rumgereist, hauptsächlich im Süden. Umso peinlicher, dass ich Youth Hostel geschrieben habe ;-) denn eigentlich weiß ich, dass es die nicht gibt.
Ich habe ein Jahr in SC gewohnt und war auch häufiger in Atlanta - da war dein Bericht auch super und es ist genial, wenn man Insidertipps bekommt wie jetzt im Falle Chicago, da ich dort selbst bislang noch nicht gewesen bin.
liebe Grüße
Katrin