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Bod-Mod-Künstler Lukas Zpira: "Unsere Show ist wie ein Film von David Lynch"

Die erste Free-Mind-Free-Body-Show zum zehnten Geburstag des Freiburger Body-Modification-Studios Visavajara wurde auf fudder heiß diskutiert. Am kommenden Samstag gibt es mit einer Performance von Un autre corps und Satomi und Lukas Zpira neues Diskussionsfutter. Caro hat Bod-Mod-Legende Lukas Zpira im Vorfeld einige Fragen gestellt. [Mit Ticket-Verlosung!]



Für jemanden, der sich so gar nicht mit Body Modification auskennt: Wer bist Du und was machst Du, Lukas?


Lukas Zpira: Oh, wer ich bin? Das weiß ich nicht. (lacht) Ich heiße auf jeden Fall Lukas Zpira und ich mache seit einer ziemlich langen Zeit, ungefähr seit 1997, Body Modification. Für mich ist Body Modification mehr als nur Körperschmuck und Verschönerung des Körpers, sie hat eine politische Dimension.

Was ist daran politisch, wenn jemand seinen Körper verändert? Kannst Du das genauer erklären?


Gesellschaft und Politik versuchen, durch Schönheitsideale, Stereotypen und Gesetze Körper zu kontrollieren und zu beschränken; Körper sollen gleich aussehen, einem bestimmten Ideal entsprechen. Wer die Körper unter Kontrolle hat, der hat eine große Macht.

Wenn man mit seinem Körper aber so umgeht, wie wir es tun – wir verändern ihn so, wie wir es wollen – dann entzieht man sich dieser Kontrolle und holt sich die Macht zurück.

Außerdem glaube ich, dass die Evolution des Menschen einen Punkt erreicht hat, an dem wir selbst aktiv werden müssen, um sie weiter voran zu treiben. Die natürliche Entwicklung hat ihr Ziel erreicht, der Rest liegt an uns. Meiner Meinung nach werden menschliche Körper in einhundert Jahren ganz anders aussehen als sie es heute tun, die Entwicklung wird sehr schnell vonstatten gehen.

Was mich an dieser Entwicklung vor allem interessiert beziehungsweise mir Sorgen bereitet ist: Wer wird sie bestimmen? Das Kollektiv oder das Individuum, der einzelne Mensch?

Du hast für diese Haltung den Begriff "Bodyhacktivism" geprägt.


Genau. Ich habe vor einigen Jahren das Bodyhacktivism-Manifest geschrieben. Viele Leute teilen diesen Gedanken, und zwar nicht nur Leute, die ihren Körper verändern, sondern zum Beispiel auch Anthropologen, Soziologen und andere Menschen, die gar nichts mit Body Modification zu tun haben und nicht direkt an ihrem Körper arbeiten, sondern über die Funktion des Körpers in der Gesellschaft und seine Zukunft nachdenken.

Bodyhacktivists sind keine strukturierte Gruppe; ich will kein Guru sein, auch wenn man in dem Job gut verdient. Bodyhacktivism ist eine Geisteshaltung; Freiheit, kein weiteres Korsett.




Was glaubst Du, wie werden Menschen ihre Körper entwickeln?


Das ist eine spannende Frage. Lass mich ein Beispiel machen. Heute bekommt jemand eine Beinprothese, wenn sein Bein krank oder kaputt ist. Und manchmal sind diese Beine schneller als normale, echte Beine. In der Zukunft wird es möglich sein, sich für Beinprothesen zu entscheiden, weil man einfach schneller laufen können will.

Ich fand es zum Beispiel sehr interessant, als der doppelt Beinamputierte Sprinter Oscar Pistorius in diesem Sommer versucht hat, mit seinen Prothesen an den regulären Olympischen Spielen teilzunehmen. Das Problem war ja nicht, dass er amputiert war, sondern dass seine Prothesen ihm hier wohl einen Vorteil verschafft hätten.

Heute dopen Sportler, um die Schnellsten zu sein. Ob sie sich bald die Beine amputieren lassen, damit das so ist?

Hast Du eine genaue Vorstellung, wie Du gern sein willst, wie Du Dich und Deinen Körper verändern willst?


Ich will anders sein. Nicht anders als andere Leute, aber anders als das Ich, das ich war. Mein Weg ist von mir selbst zu einem anderen selbst. Ich möchte diese Evolution verstehen und sie mir bewusst machen. Deshalb habe ich auch eine neuen Namen: Lukas Zpira ist nicht der Name, mit dem ich geboren worden bin, ich habe ihn mir selbst ausgesucht.

Für viele Leute ist es ein großer Schritt, wenn sie ihren Körper radikal ändern, sich ein Piercing oder ein Tattoo stechen lassen oder irgendetwas anderes machen, das man im Alltag nicht verbergen kann. Gab es für Dich einen Moment, an dem Du etwas an Dir geändert hast, und Du plötzlich das Gefühl hattest, jemand ganz anderes zu sein? 


Ich habe meinen Namen vor allem anderen geändert, und das war der erste und vielleicht auch wichtigste Schritt für mich. Das erste Mal, dass ich mich sehr anders gefühlt habe, war nach meinem ersten Implantat, in der Brust. Ich habe das 1997 in den USA machen lassen, und als ich danach das erste Mal die Hand auf meine Brust gelegt habe, war mein erster Gedanke "Mutation". Da habe ich begonnen jemand anderes zu sein.



Du bist ein vielseitiger Künstler: Du machst nicht nur Body Modification, sondern schreibst, malst, machst Fotos und eben auch Live-Performances.

Stimmt. Ich habe keinen favorisierten Weg, mich auszudrücken. Manche Dinge kann ich am besten dadurch ausdrücken, dass ich mich transformiere, andere dadurch, dass ich das an anderen tue, wiederum andere Dinge durch Performances oder Fotos oder schreiben. All diese Medien sind interessant. Ich finde es sehr beschränkend, wenn man sich als Künstler auf eine einzige Möglichkeit des Ausdrucks reduzieren soll.

Für mich sind die Prozesse hinter den Medien nicht sehr unterschiedlich. Wenn man eine Performance macht, dann ist es so, als wenn man ein Bild malt: man versucht, eine Geschichte zu erzählen, man legt Emotionen in den Prozess, und wenn man sich die Performance anschaut, ist es ein wenig so, als wenn man ein Bild betrachtet.

Es geht nicht um das, was man sieht, sondern um das, was man dabei fühlt. Wenn ich ein Bild von Kandinsky anschaue und jemand mich fragt "Worum geht es da?", dann kann man das nicht beantworten. Welches Gefühl ich dabei habe, das kann ich allerdings schon sagen. So ist das auch bei den Performances.

Du machst Deine Performances meist zusammen mit Deiner Ehefrau Satomi. Was bedeutet das für Dich?


Während der Performances denke ich natürlich nicht "Oh, ich mache diese Performance mit meiner Frau", sondern "Ich mache sie mit einem Partner" (lacht).

Eins ist allerdings sehr interessant: als ich Satomi kennen gelernt habe, da war ich gerade dabei, an die Grenzen meiner Performances zu stoßen. Meine Shows damals waren wohl ein bisschen rougher als heute, härter und männlicher. Sie machte damals ziemlich girly Sachen. Ihre Shows waren sexier, frischer vielleicht, und das hat die Interaktion zwischen uns sehr spannend gemacht und das macht sie auch heute immer noch spannend. Satomi hat meinen Performances sehr gut getan.

Überhaupt mag ich Kollaborationen. Wenn man nur alleine arbeitet und seinen eigenen Ideen folgt, dann verliert man sich in seinen eigenen Mustern. Es ist wichtig, von anderen herausgefordert zu werden und sich in andere Richtungen führen zu lassen.

Wenn man noch nie eine Body Modification Show gesehen habe – wie kann man sich Eure Shows vorstellen?

Ein Problem mit Body Modification Performances ist, dass Leute meinen, dass die Shows zu hart sind, zu gewalttätig. Ich versuche im Gegensatz zu anderen Künstlern nicht, mit meinen Performances die Zuschauer zu schocken. Ich benutze meinen Körper als ein Werkzeug in den Shows, es geht nicht darum, den Leuten Angst einzujagen.

Unsere Shows anzugucken ist nicht anders als einen Film zu schauen oder ein Buch zu lesen. Es gibt verschiedene Geschichten, Liebesfilme und Horrofilme. Ich finde, dass das was wir machen kein Horrofilm ist, sondern eher wie ein Film von David Lynch.

 
Verlosung

fudder verlost zwei mal je eine Karte für Free Mind Free Body am kommenden Samstag mit Satomi & Lukas Zpira und Jon & Bastien. Um an der Verlosung teilzunehmen, schickt eine E-Mail mit Eurem Namen und dem Betreff "Free Mind Free Body" an gewinnen@fudder.de. Einsendeschluss ist am Freitag, 10. Oktober 2008, 18 Uhr. Die Gewinner werden am selben Tag per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Achtung: Das Mindestalter für den Besuch der Show ist 18 Jahre.





Was: Free Mind, Free Body Satomi & Lukas Zpira – Un autre Corps (Jon & Bastien)
Wann: Samstag, 11. Oktober 2008, Einlass 20:30 Uhr
Wo: Wodanhalle
Eintritt: 18 Euro; davon geht 1 Euro als Spende an SAGA – Südbadisches Aktionsbündnis gegen Abschiebungen
Vorverkauf: Visavajara, Rathausgasse 42
Wichtig: Eintritt ab 18 Jahren, Fotografieren nicht erlaubt


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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 23
Donnerstag, 09.10.08 22:47
 

Heftig Heftig ! Cooler stranger Typ. Mehr fehlt mir grad nicht ein. So long...

Freitag, 10.10.08 06:44
 

Das ist deffinitv sehenswert. Man, wenn ich an dem Tag nicht arbeiten müsste würde ichs mir auch reinziehen! Aber es wird ja zum glück nciht ihre letzte show sein!

Freitag, 10.10.08 08:40
 

"Heute dopen Sportler, um die Schnellsten zu sein. Ob sie sich bald die Beine amputieren lassen, damit das so ist?"

vielleicht hat sich ja lance armstrong einer body modification unterzogen, um im nächsten jahr noch einmal siegreich im radsportzirkus eingreifen zu können... :D

Freitag, 10.10.08 11:22
 

Also grundsätzlich denke ich dass Bodymodification wirklich sowas wie ein künstlerischer Ausdruckstanz ist.

Aber das ganze politisch zu nennen überbewertet das ganze doch ein wenig.
Die Argumente von Lukas Zpira haben mich auf jeden Fall nicht vom Gegenteil überzeugen können.

- Zitat: "Die natürliche Entwicklung hat ihr Ziel erreicht, der Rest liegt an uns"

Dazu kann man doch nur sagen, dass Bodymodifikation KEINERLEI Entwicklungen für den gemoddeten Menschen bereithält.

Damit meine ich, wenn man sich 100 Nadeln durch die Haut bohrt kann man danach weder schneller laufen noch besser denken !

Wenn der Mensch dabei nicht ireversibel verstümmelt wird sollte man eigentlich schon froh sein.

Lukas Zpira sieht sich fälschlicherweise als diplomierter Arzt an.

Wahr ist dagegen, dass es sehr wohl einen ästetischen Effekt, wohl auch einen sexuellen Aspekt beinhaltet.


Naja und dann noch der Vergleich mit einem Werk von Kandinsky... der Vergleich hinkt wohl auch! Da Kandinsky ein Expressionist war ist die Fragestellung, zitat:"Worum geht es da?" fehl am Platz.
Bei abstrakter Kunst frägt man sich eher: "Was hat den Künstler dazu bewogen?" oder "Was will er uns damit sagen?"

Und das sollte man auch bei Bodymodificatoren tun!

Das alles ist doch nur ein PERSÖNLICHER FETISCH !

Freitag, 10.10.08 12:03
 

spicht etwas gegen den persönlichen fetisch? bzw gibt es überhaupt einen allgemeinen fetisch?

Freitag, 10.10.08 12:14
 

@leen: Right on.


@phil_fx:

> "Lukas Zpira sieht sich fälschlicherweise als diplomierter Arzt an."

?

Freitag, 10.10.08 12:58
 

@ caro

Naja das war wohl ein irreführender Satz.

Ich denke dass Bodymodification nichts mit der Weiterentwicklung vom Menschen im Sinne der Evolution zu tun hat.

Das Zitat von Lukas Zpira: "Außerdem glaube ich, dass die Evolution des Menschen einen Punkt erreicht hat, an dem wir selbst aktiv werden müssen" bezog sich ja auf Bodymodification.

Ich denke außerdem, dass die einzigen Menschen, die Bodymodification zum Erhalt des Lebens bzw. der Lebensqualität betreiben Ärzte sind.

Um das Beispiel im Text aufzugreifen: Der Arzt amputiert ein Bein aus medizinischer Notwendigkeit und ersetzt es nach jahrelanger Reha durch eine Carbon-Protese.

Das hat medizinischen Wert... Bodymodification ala Lukas Zpira NICHT.

Freitag, 10.10.08 13:00
 

@ leen.

Ich finde nichts spricht gegen Fetisch, solange er nicht auf Kosten Anderer geht.

Das ist ja hier nicht der Fall, also finde ich den Bodymodification-Fetisch absolut okay !!

Freitag, 10.10.08 13:04
 

Nochmal @Caro

Den Artikel von Dir finde ich echt sehr gelungen. Nur die Argumentation von Lukas Zpira finde ich nicht schlüssig.

Freitag, 10.10.08 13:21
 

Ich möchte meine Beine bitte behalten, auch wenn ich damit mit Sicherheit keinen olympischen Sprint gewinne.

Freitag, 10.10.08 13:43
 

Finde wie phil_fx, dass Lukas Zpira etwas verdrehte ansichten von Evolution hat. Molekularbiologische Veränderungen haben nichts mit einer Prothese gemein. Und das "Free Mind Free Body"-Konzept kommt mir auch wie 'ne Verblendung vor.
Habe nichts gegen die Sache an sich, finde das sogar erstaunlich und interessant, aber die argumentative Ebene scheint mir eine esoterische - entweder man glaubt dran oder halt nicht.

Freitag, 10.10.08 13:47
 

Was mir auch merkwürdig vorkommt, ist vielleicht nicht so, aber mir kommt's so vor, als stünde doch nur der Mensch und besonders der eigene Körper im Vordergrund, das ist für mich keine neue Richtung, das ist uralt.

Freitag, 10.10.08 16:36
 

@fuenf

das sehe ich auch so !

Freitag, 10.10.08 16:49
 

das ding ist daß verbesserte gliedmaßen sich unter leuten mit funktionierenden natürlichen gliedern nicht in großem stil durchsetzen werden wenn sie funktionell überlegen sind, sondern wenn sie gleichzeitig von den natürlichen gliedern äußerlich nicht zu unterscheiden sind, und zwar wegen der gleichsetzung körper=ich und der emotionalen und sexuellen komponente von haut und fleisch - händchenhalten mit ner metallhand = nicht dasselbe, blickkontakt mit kameras oder puppenaugen = ebenso, und ich glaube nicht dass das zu ändern ist. wenn leute gliedmaßen verlieren ist das ein riesiges emotionales problem für sie, ich glaube nicht dass das durch social engineering zu ändern ist, das ist eher im gehirn fest verdrahtet, und keiner wird das auf sich nehmen um etwas schneller laufen zu können.

das bedeutet daß seine sehr sichtbaren modifikationen in hinsicht auf die zukünftige entwicklung der technischen modifikation nicht bahnbrechend sind, sondern eher eine abzweigung zur wahrscheinlichen tatsächlichen entwicklung darstellen. es geht ihm vom augenschein her eher um kontrolle, schmerz, identität, ausgrenzung und entfremdung, nicht um technik. vgl. das manifest(?) auf body-art.net: "relieved of our self-destructive instincts", "repossess our bodies", "master our mind", "slashes in the lines (pre-traced?) of our lives". er versucht über seinen körper seine psyche in den griff zu kriegen, konflikte auszutragen oder aus irgendwas auszubrechen, das hat alles nicht wirklich mit dem verhältnis mensch/maschine zu tun.

so ich habs durchschaut krieg ich jetzt nen preis??

Freitag, 10.10.08 17:41
 

vielleicht am Mittwoch... da wird ja immer der beste Kommentar gekürt. Meinen Zuspruch haste auf jeden fall:)

Freitag, 10.10.08 18:22
 

Je ein Ticket geht an:

Gregor P. und
Clemens V.

Viel Spaß bei der Show!

Sonntag, 12.10.08 21:39
 

Und, wo bleiben die Erfahrungsberichte der Zuschauer?

Bin schon gespannt auf die 3. Show bei der ich auch Gast sein werde.

Donnerstag, 16.10.08 14:15
 

also zur 2. show kann ich nur eins sagen: eins a !!! eine wunderschöne satomi hat auf der kleinen bühne eine riesen show hingelegt. da hat man zwischendurch echt vergessen mal auf die andern personen, die sich mit ihr auf dem bühne tummelten, zu achten. ich wette, die hälfte der zuschauer hat gar nicht so richtig mitbekommen, was da noch so vor sich ging. ein paar bodymod - "kleinigkeiten" (vergleicht man mit der samppa-show) liefen da am rande noch ab. alles in allem war der abend echt gelungen und weniger blutrünstig als letztes mal.

@popgürkle: ist das eig frauen verachtend wenn eine satomi ihre muschi dem publikum entgegenstreckt und sich von lukas zpira eine goldene halskette mt perlenanhänger da rausziehen lässt ? nix für ungut ..........

Dienstag, 21.10.08 21:38
 

Ich hab eine Karte und geh hin..
Freu mich schon.
So. Bald ist es soweit =)

Donnerstag, 23.10.08 13:47
 

hey,
ich suche dringend noch eine karte, da ich schon eine hab, aber mein besuch noch keine - dabei muss ich da doch hin! büdde meldet euch!!!!

Donnerstag, 23.10.08 18:45
 

gibt es keine karten mehr oder wie ??? ich hab nämlich eine aber meine begleitung hat auch noch keine....aber es gibt ja noch abendkasse, oder doch nicht ???

Donnerstag, 23.10.08 22:44
 

das weiß ich nicht, ich hoffe, weil ich das gleiche problem habe wie du, und meine begleitung kommt auch noch extra angereist...

piercender piercer
Freitag, 24.10.08 10:24
 

die veranstaltung morgen ist seit letzte woche restlos ausverkauft. es kann auch keine abendkasse geben. es könnten wohl doppelt soviele tikets verkauft werden, nur. irgendwann ist das ding mal voll und es gibt auch sicherheitsvorschriften und sehen wollen auch alle was.............................................

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