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Sprachkurs: Alemannisch für Anfänger

Friedel Scheer-Nahor und Ewald Hall bieten im Sprachlehrinstitut der Uni Freiburg im Wintersemester einen Alemannischkurs an, in dem man die alemannischen Mundarten aus Süddeutschland, dem Elsass, der Schweiz und aus Vorarlberg kennenlernen kann.

HeimatDer Kurs könnte besonders interessant sein für zugezogene Studenten, die sich unter Kratzete und Brägeli auf der Speisekarte Juckreiz und Hautpilze vorstellen. Und den anderen, die jetzt murren: "Wer braucht denn sowas?", schmettern wir im Namen des Hebelschen Charfunkels entgegen: "Grums und hül, so lang 's der g'falt, ich cha der nit helfe!'"



Mehr dazu

Web: Sprachlehrinstitut der Uni

Was
: Alemannischkurs mit Friedel Scheer-Nahor und Dr. Ewald Hall
Wann
: WS 2008/09, mittwochs von 18 Uhr bis 20 Uhr
Wo
: Sprachlehrinstitut der Philologischen Fakultät, Universitätstraße 5
Anmeldung
: online oder unter Telefon 203-3224




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 19
Mittwoch, 08.10.08 15:00
 

...z´Friburg in d´r Stadt, sufer ischs un glatt.
Empfing früher jeden Neufreiburger dieser Spruch auf den Kehrfahrzeugen der Stadtwerke.

Wichtigste Dinge fürs erste Überleben: Alemannische Wochentage, die Sache mit der Uhrzeit (viertel sieben/ dreiviertel sieben etc.) und Ada ist nicht die alemannische Form von einem Scheuermittel.

Mittwoch, 08.10.08 15:24
 

am zischdig hani ä paar gugummere innere guggele gfunde

Mittwoch, 08.10.08 15:50
 

Wie geil ist das denn , da würd ich gern nur zum zuhören mit dabei sein .

Übrigens , Wikipedia , lässt sich auch auf Allemannisch einstellen ;)

Mittwoch, 08.10.08 16:10
 

Passend dazu:

http://www.alemannisch.de

mit Tonproben der ganzen Subdialekte des Alemanisch

Viel Spass damit @ blued-rägä aka Mike ;)



Mittwoch, 08.10.08 17:11
 

Do fallt ma doch glatt ä Schwobe-Witzle ei.

Ein Schwabe, ein Badener und ein Hamburger sitzen in einem Gasthaus. Der Schwabe erzählt...
i bin do scho quä, und do i scho quä (schreibt man eventuell auch quae?)
Der Hamburger fragt." was ist denn das "quä"?
Da sagt der Badener:" Des isch's glich wie gsi"



Donnerstag, 09.10.08 09:43
 

es schreibt sich "gwe", denn es heisst "gewesen".
"quae" ist lateinisch. nominativ singular und plural femininum und nominativ plural neutrum von "qui", zu deutsch "welche/r" bzw. "diese/r".
zwar lagen grosse teile schwabens in den römischen provinzen germania superior und raetia, aber leitein spricht man dort nicht mehr. :)

aber guter witz!

Donnerstag, 09.10.08 09:47
 

ach, oder auch "gwä", was der schwäbischen intonation näher kommt.

Donnerstag, 09.10.08 10:38
 

Da siehst Du mal wieder das einfachste, ist das naheliegenste.
Danke für die Info=:O)

Donnerstag, 09.10.08 11:48
 

@ ex-fr:
Die Tipps für erste Überleben , sind mir auch "damals" als isch herkam, zugetragen worden.

Zischtig= Samstag usw.


SVW: aetzt!!!

Donnerstag, 09.10.08 11:58
 

"Zischtig= Samstag usw."


so, so. dann meld dich am besten gleich für diesen kurs an.

Donnerstag, 09.10.08 12:12
 

Was heist den Zischtig?
Bin halt vom Norden:-)
Rede hochdeutsch, meine Muttersprache.
Alemannisch kommt bei mir nicht gut;-)

Donnerstag, 09.10.08 12:23
 

Mändig = Montag
Zischdig = Dienstag
Mittwuch =Mittwoch
Dunnschdig / Dunnerschdig = Donnerstag
Friddig = Freitag
Samschdig = Samstag
Sunndig = Sonntag

Donnerstag, 09.10.08 12:46
 

zobe = abend
gugle = eine Tüte
guzzele = Bonbons
Tschobe = Jacke
Gosche = Mund
Herdäpfel, Krumbere = Kartoffeln
Gautsche = mit dem Stuhl schaukeln
usw,usw,usw=:O)

Donnerstag, 09.10.08 13:13
 

Gautsche = mit dem Stuhl schaukeln

He Möeda,

des heisst aba "mit dem stöel güge" ...

Was auch gut kommt ist:

"Dem möis ich mol de Kimmel riebe" = dem muss ich mal den Kümmel reiben / die Meinung geigen

"Los mi im Keit [käit]" = lass mich in Ruhe

Donnerstag, 09.10.08 13:24
 

Rezept - Riebelisuppe

Uf's Backbrett choemme Maehl, ae Ei und ae bitzelei Salz unterenander mache, dann Masse zwuesche beidi Haend zu fine "Riebeli" riebe un in siedender Fleischbriehe ufchoche lo, (als Faschtesuppe chocht me d'Riebeli in chochendem Salzwasser un ueberschmelzt die Suppe mit in Butter broteni Ziebele).

Quelle

svw: Maden

ihh bäääh

Donnerstag, 09.10.08 14:14
 

.....dazu Werner O.Feist mit Kathrin Ruegg in der Küche....

auch schön für besoffen sein:

d´Brill uffhabe/ g´saddeld si/ de Schlabbe vull

Donnerstag, 09.10.08 14:57
 

... nicht schön für besoffen sein:
Wann d' ä Bägle hesch und uff eimol d' Bollizei an Karre stoht un de Labbe un de Uswis säh will. Do hetsch dano gärn än Drugger um's de Film z'wächsle!

Zischdig
Freitag, 10.10.08 09:24
 

Um Zugezogene mal über den Zischdig aufzuklären, ein Zitat von wikipedia:

Der Name „Dienstag“, mittelniederdeutsch dingesdach, geht auf den mit dem latinisierten Namen Mars Thingsus belegten nordisch-germanischen Gott Tyr, Beschützer des Things zurück und ist eine Lehnübertragung von lat. dies martis = „Tag des Mars“. Das Wort hat sich vom Niederrhein her im deutschen Sprachgebiet ausgebreitet und die hochdeutsche Form Ziestag verdrängt. Diese ist lediglich im alemannischen Zischtig/Zischdi noch erhalten und kommt von althochdeutsch ziestag/ziostag („Tag des Ziu“), bezogen auf Ziu, eine althochdeutsche Schreibform des germanischen Gottes Tiu, der mit dem Mars Thingsus identisch sein könnte. Diese Schreibweise wiederum entspricht dem englischen „Tuesday“ (altenglisch tiw = „Ziu“, daher tiwesdæg = „Dienstag“).

Mir persönlich gefällt übrigens das schwäbische "Onnewääg" sehr gut, im deutschen mit "trotzdem" ersetzt, im englischen aber auch "anyway"

Ach ja, und der Ralph, hier einen von "Hobel" erzählen und den "Zischdig" nicht kennen...

Freitag, 10.10.08 15:04
 

Und er Niederrheiner der ja alles erlären, was sagt er dann?
Ja ähhhhh, der Raum ist krumm, und mir gehts auch nicht gut.

"Nesteln" ist ein immer noch so schönes Wort.
Eine Krankenschwester sagte das mal bei der Besprechung, und ich fing laut an zu lachen.
Das Kennenlernen vom alemannischen ist für mich auch irgendwo schön.
Zischdig hab ich verwechselt;-), die Strassenbahn heist aber Hobel.

svw: borke -(n) Stadt in NRW

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