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Für drei Jahre und einen Tag: Ein Zimmermann geht auf Wanderschaft

Für drei Jahre und einen Tag nicht nach Hause: das ist nur eine der Regeln, die Zimmermannsgeselle Moritz Passmann aus Münchweier bei Ettenheim als Wandergeselle befolgen muss. Vergangene Woche ist er losgezogen. Und hat bei seiner Abschiedsfeier erzählt, warum er raus will in die Welt, auf "Tippelei".



"Heute gibt’s Ohrlöcher umsonst! Freiwillige vor! Tut’s für euren Liebling!“, ruft Alfred durch die Halle und schwingt mit einem großen Hammer. Freunde und Verwandte von Moritz schauen sich nervös um. Lässt sich jemand freiwillig ein Ohrloch mit Hammer und Nagel stechen?

Moritz will. Danach wischt er sich zufrieden das Blut vom Hals. Genau wie alle anderen Wandergesellen hat er das Ohrlochstechen jetzt hinter sich.



Es ist sein letzter Abend in der Heimat. Morgen wird er dem Vertrauten 3 Jahre und einen Tag den Rücken kehren: Moritz geht auf die Wanderschaft.

Da, wo Moritz sonst sägt, misst, zeichnet und baut, stehen jetzt Tische und Bänke. Die große Halle seines Lehrbertiebes füllt sich immer mehr. Knapp hundert Leute wollen ihn und seine Entscheidung auf die Walz zu gehen heute Abend feiern. Unter den Gästen sind nicht nur Freunde und die Familie sondern auch reichlich Wandergesellen, die ihn am nächsten Tag „losbringen“ werden, ihn mit auf Wanderschaft nehmen wollen.

„Natürlich wird mir der Abschied irgendwie schwerfallen, aber ich glaube für die daheim wird es wesentlich schwieriger", sagt Moritz. "Mich erwarten lauter neue Eindrücke, ich lerne neue Leute kennen, da fällt es einem einfach leichter, nicht an Zuhause zu denken. Da wo ich weggehe, fehle ich eben einfach, vor allem bei meiner Familie wird dann wahrscheinlich irgendwie ein Loch sein. Trotzdem sind es meine Eltern, die am meisten darunter leiden, aber auch gleichzeitig die sind, die am stolzesten sind, immerhin sieht ihr einziger Sohn jetzt die Welt.“ Moritz lächelt.

"Das mit der Wanderschaft ist auch nichts Neues für meine Familie", erzählt er. " Ich wusste schon im ersten Lehrjahr, dass ich auf Tippelei gehen möchte. Ich habe angefangen, mich zu informieren und bei den Wandergesellen bekannt zu machen. Ich bin zu den Treffen zugereist. Wenn man sich nicht ungeschickt anstellt, mögen die einen. Vor allem, wenn man selber auf die Walz gehen will."

Moritz sieht die Wanderschaft als Chance. "Ich kann mein Handwerk erlernen und gleichzeitig die Welt sehen. Ich bin erst dieses Jahr mit der Lehre fertig geworden und habe fast noch überhaupt nicht als Geselle schaniegelt. Darauf freue ich mich jetzt erstmal am meisten … endlich was zu arbeiten, obwohl es ja heißt, dass wir lieber einen trinken. Das ist natürlich nicht wahr!“

Die Männer mit ihrer Kluft und dem schwarzen Hut auf dem Kopf mischen das Partybild zwar gehörig auf, finden aber vor allem bei den weiblichen Gästen großen Anklang. „Nicht nur deshalb die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!“, sagt Moritz und grinst, als er einen der Wandergesellen beim Tanzen mit einer großen, brünetten Dame zusieht. „Ich hab Fernweh, und das muss jetzt gestillt werden! Ich bin einfach nur glücklich.“

Und trotzdem fließen fast überall die Tränen, als Moritz’ Vater seine Rede hält. Er erzählt von den alltäglichen Sachen, den Macken, den Problemen, den Angewohnheiten seines Sohnes. Was ihn daran traurig macht, dass er geht. Was ihn freut. „Jetzt kommen einem die normalen Sachen, die Anwesenheit von dem, der geht, so komisch vor. Das ist immer wieder aufs Neue eine aufreibende Sache für die Angehörigen“, erklärt ein Wandergeselle. „Aber wir, wir sind abgehärtet. Wir machen so was ja öfters mit!“

„Das ist alles die Kluft!“, ruft Alfred Moritz vielsagend in breitem Hessisch zu, als er Bier für sich und eine kleine rothaarige Frau holt. Die Kluft ist das, was die Wandergesellen in der Öffentlichkeit ständig tragen. Sie besteht aus einer Schlaghose, einer Weste, einem Jacket und einer Staude, einem weißen, kragenlosen Hemd. Je nach Beruf hat die Kluft eine andere Farbe, schwarz, beige, grau oder weiß. Als Zimmerer trägt Moritz eine schwarze Kluft. Seine Habseligkeiten verstaut jeder Wandergeselle in einem Charlottenburger, kurz Charlie, einem 80 mal 80 cm großen Leinentuch.

Alles was nicht in den Charlie passt, nimmt man als Wandergeselle nicht mit. „Wahrscheinlich nehme ich viel zu viel mit. Den Rest muss ich dann einfach wieder zurückschicken. Mal sehen, das kann ich alles jetzt noch nicht wissen“, erzählt Moritz und holt sich ein neues Bier.

„Mach ruhig, wir haben nur 400 Liter!“, sagt Alfred zu Moritz, als er ihn an der Theke sieht. „Ach, das reicht ja eh nicht!“, antwortet er, geht aber zum Kühlschrank und holt sich eine Flasche Wasser. „Man muss einfach den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen. Wenn nicht, bekommt man es anders gesagt!“, sagt
er und nimmt einen Schluck.

Alfred ist Moritz’ Altgeselle und wird die ersten 3 Monate mit ihm unterwegs sein. In dieser Zeit wird er ihm zeigen, was er zu tun und zu lassen hat. Er weiht ihn in die Geheimnisse ein, die die „Kuhköppe“, also die nicht Wandernden, nicht erfahren. In zwei Wochen wird Moritz in den Schacht aufgenommen. Die Schächte sind Vereinigungen von Wandergesellen und haben alle etwas unterschiedliche Regeln.

Wenn ein Wandergeselle in den Schacht erwandert, also aufgenommen wurde, darf er die Ehrbarkeit tragen. Die Ehrbarkeit ist, je nach Schacht, ein farbiger Schlips, ein Ohrring oder eine Anstecknadel. Sie zeigt, dass man ein „zünftig reisender Schachtgeselle ist“.



„Schweißfuß!“ Die Wandergesellen gröhlen, als einer von ihnen mit dem Zeigefinger gegen den Zwei-Liter Glasstiefel abschnippst, und einen großen hageren Tippelbruder mit Melone herausfordernd anschaut. Der, dem der „Schweißfuß“ gilt, weiß was er zu tun hat: Er schnippst auch ab, trinkt den Rest Bier und sagt leise ein kleines Sprüchlein auf, lässt die Hand um das Glas kreisen und haut mit der Handfläche drauf. „Wer holt Bier?!“ Es wird noch lange gefeiert. Die Nacht verbringen die Wandergesellen und das ein oder andere Anhängsel in der Halle von Moritz' Lehrbetrieb. Die eigentliche Zeremonie steht noch bevor.

Am nächsten Morgen trifft man sich bei Moritz zuhause. Der eine eher verkatert, der andere hat interessante Geschichten vom Vorabend zu erzählen. Trotzdem ist die Stimmung geladen. Selbst dass der Stiefel ein weiteres Mal die Runde macht, diesmal mit Weiswein, kann die Atmosphäre nicht entspannen.

Moritz läuft rastlos hin und her und begutachtet noch einmal seine Kluft und das Elternhaus. „Ein komisches Gefühl, wenn man weiß, dass man das jetzt erstmal zum letzten mal sieht…", sagt er und steckt sich eine Tube Zahnpasta in die Seitentasche seiner Hose.

„Geht jetzt alle noch mal aufs Klo und dann laufen wir los!“, ruft Alfred in die Runde. Und dann machen sich Wandergesellen, Freunde und Moritz' Familie auf den Weg Richtung Ortschild. Die Wandergesellen laufen voraus, bringen lautstark ein Ständchen und beanspruchen die ganze Straße für sich. Die Familie läuft hinterher, doch Moritz darf sie nur mit einem Blick über die Schulter trösten: Er muss weiterlaufen.

„Je länger der Abschied dauert, destso schlimmer wird’s!“, ermahnt einer der Wandergesellen Moritz, als es, am Schild angekommen, Zeit fürs Tschüss-Sagen wird. Bevor er das aber darf, muss er noch eine Schnapsflasche vor dem Ortschild vergraben. „Damit du nicht durstig nach Hause kommen musst!“, ermutigt Alfred ihn, als Moritz sich sichtlich angestrengt an den Spaten lehnt.




Zuerst verabschiedet er sich bei den Bekannten, Arbeitskollegen, Freunden und den Feuerwehrkameraden, die in Uniform und mit Martinshorn die Straße abgesperrt haben. Erst dann darf Moritz seine Familie zum letzten mal für mindestens 3 Monate in den Arm nehmen. In dieser Zeit darf er keinerlei Kontakt nach Zuhause haben. Die Wandergesellen versuchen Moritz’ Schwestern mit ein paar Späßen aufzuheitern, während Moritz seine Eltern beruhigt.

„Jetzt hör endlich auf mit der sentimentalen Kacke und steig übers Schild!“, ruft ein Einheimischer, ein ehemaliger Wandergeselle eines anderen Schachtes.



Alfred nickt Moritz zu. Er sagt seine vorerst letzten Worte zu seiner Mutter und steigt per Räuberleiter aufs Schild. Der ein oder andere erwartete dann noch eine große Rede. Aber Moritz nickt nur noch seinen Eltern zu, hebt seinen Stenz und streckt die Zunge raus. Dann steigt er ab und läuft laut singend mit den anderen Gesellen von dannen. Zurückgucken darf er nicht nicht. Der Blick auf die Heimat war der vorerst letzte.

Für 3 Jahre und einen Tag.








 
[Disclaimer: fudder-Mitarbeiterin Phie ist Moritz' Schwester]




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von phie | 25.09.08, 18:20 | Kommentare (30)
Weitere Artikel zu: Wandergeselle, Wanderschaft, Zimmermann, Tippelei, Moritz Passmann, -phie, Ettenheim, Münchweier, Abschied



Kommentare
Anzahl der Kommentare: 30
Donnerstag, 25.09.08 18:46
 

ein interessanter bericht. noch besser wäre allerdings was der junge man auf seiner wanderschaft so alles erlebt. vielleicht kann man da ja dran bleiben.

Donnerstag, 25.09.08 18:50
 

Interessant und angenehm zu lesen...

Donnerstag, 25.09.08 18:54
 

schön geschrieben! ich würde auch gerne weiterlesen, wie es moritz auf seiner wanderschaft ergeht... falls er mag :-)

Dissident
Donnerstag, 25.09.08 18:58
 

Sorry, aber was ein Schwachsinn...

Bescheuerte Regeln werden auch nicht besser wenn man sie über Jahrhunderte beibehält.

Donnerstag, 25.09.08 19:03
 

diese landkultur ist mir ja derart fremd dass ich das genauso interessant finde wie nen reisebericht aus dem ausland.

merci @den verfasser

aber das mit dem "schweißfuß" kommt irgendwie scheiße rüber. ich hasse alkrituale.

Donnerstag, 25.09.08 19:25
 

Wir werden mal dran bleiben! - Und in drei Monaten, wenn Moritz Familie wieder mit ihm Kontakt haben darf, auch direkt mal nachfragen, wie es mit Updates aussieht... :)

Donnerstag, 25.09.08 19:26
 

Daumen hoch für den Artikel. Hab auch gleich mal den Blog seiner Eltern durchgelesen.

Interessantes Thema ...

Donnerstag, 25.09.08 23:58
 

Was ist denn an diesen Regeln so schwachsinnig?

Ich finde es toll, dass es diese ländliche Tradition noch gibt. Muss ja nicht alles "aussterben". Außerdem ist solch eine Wanderschaft ja freiwillig, niemand wird zu etwas gezwungen.

Freitag, 26.09.08 07:31
 

Reg Dich nicht über nen Kommentar eines "Unregistrierten" auf.

Er will doch bloß nen Fisch. :-D

Bötzinger
Freitag, 26.09.08 08:38
 

Ein richtig toller Bericht!!!!!!
Bitte,bitte,bitte bleibt da dran!!!

Freitag, 26.09.08 09:45
 

Die Pferde sind mit mir durchgegangen ... :P

Freitag, 26.09.08 10:09
 

@ Saralein:

"Die Pferde sind mit mir durchgegangen ... :P"

********************************************

Und das ist auch gut so!

Freitag, 26.09.08 10:15
 

Interessanter Artikel, würde mich auch über eine Fortführung freuen.

Die massiven Schreibfehler im Bericht finde ich allerdings weniger professionell

Freitag, 26.09.08 12:07
 

der hat aber einen langen, dünnen.... Stab in der Hand ;-)

Freitag, 26.09.08 12:57
 

interessanter artikel.
machen die jungs gleich station im walfisch?
das mit dem schweissfuss-alkritual find ich aber auch ein bisschen panne. komisch, dass das freie saufen ohne ritual mit einem wink mit dem zaunpfahl unterbunden wurde.

Freitag, 26.09.08 15:01
 

@Dissident: Deine Meinung kannst Du ja gern haben. Aber wie schreibst Du ja so richtig, wenn man es auf Deinen eigenen Beitrag bezieht: "Was für ein Schwachsinn!"

@Andres und Lalala: Versucht doch mal, bei so was mitzumachen. Natürlich sieht das, wenn man es so betrachten will, nach einenm Ritual aus, das wie alle Rituale Außenstehenden fremd ist. So wie das Anstoßen aufs neue Jahr denen merkwürdig aufstößt, die nicht mit anstossen. Oder wie ist es mit dem "s'gild" am Tisch - Scheisse, wenn man nichtmit dran sitzt. Ich meine jetzt nicht Euch persönlich, aber manche Dinge sind von außen betrachtet schon skurril. Von innen betrachtet ändert sich die Perspektive gewaltig.
Nebenbei bemerkt kann ich dem Bericht nicht entnehmen, daß es sich bei dieser Schweißfuß-Sache um die Aufforderung zur Druckbetankung handelt. Offenbar trinken diese Leute gerne aus einem Glas (Stiefel), und es gibt eine Regel, wer das wieder zu füllen hat, wenn es leer geworden ist.

@exfr: Wenn schon meckern, dann richtig. Ein Schreibfehler ist ein Schreibfehler. Er hat keine Masse. Insoweit gibt es auch keinen massiven Schreibfehler. Es gäbe allenfalls das massive Auftreten von Schreibfehlern.
Das kann man aber korrigieren. Vielleicht mach die Redaktion das ja noch.

@no use for a name: Es wird über den Beginn einer Wanderschaft berichtet. Was der Junge auf seiner Wanderschaft so erlebt, das interessiert sicher viele. Ihn auch, nehme ich an. Aber es ist noch nicht passiert. Hauptsache kommentiert.

Ich versuche normalerweise, hier nur zu lesen, aber manchmal muss es eben raus.

Der Talmönch

Freitag, 26.09.08 15:11
 

Rituale sind so alt wie die Menschheit.
Find ich persönlich eher positiv, wenn alte Traditionen noch gelebt werden, schließlich ist nicht alles schlecht, was nicht mehr "modern" ist...
Wer Kinder hat weiß außerdem, wie wichtig Rituale für die Entwicklung sind.
So, das war das Wort zum Wochendende, Prost schonmal an alle...;-)

Freitag, 26.09.08 15:26
 

@ der talmönch
ich bin mir durchaus dessen bewußt, dass wenn der junge mann gerade erst mit seiner wanderschaft begonnen hat, dass es dann noch nichts darüber zu berichten gibt. zumal er ja anscheinend die nächsten 3 monate keinen kontakt haben darf. mein komentar war also lediglich als bitte an die redaktion gemeint an der sache dran zu bleiben und nicht als kritik darüber das logischerweiße nur über seinen abschied berichtet wurde. alle anderen hier scheinen das auch so kapiert zu haben.

Freitag, 26.09.08 17:30
 

ein bekannter von mir hat auf der walz ganz südamerika abgeklappert, der hammer. arbeit gabs wohl genug, da die walzgänger als gute fachkräfte auf der ganzen welt bekannt sind.

Freitag, 26.09.08 17:34
 

lass mich raten ^^ :-D :-D :-D

Wenn er dort geblieben wäre, dann wäre Ihm und UNS die furchtbare Alte erspart geblieben ;-) ;-) ;-)

Freitag, 26.09.08 21:16
 

@mönch: "Andres und Lalala: Versucht doch mal, bei so was mitzumachen."

bei nem saufspiel? hab ich schon oft genug. zb auf der abihütte. vielleicht find ichs auch deswegen doof. ich konnt nie exen, da ging immer alles daneben. spass hatten dann immer die anderen. das einzig geile war, dass man danach vortrefflich rülpsen konnte. ;) haha

naja, spass bei seite. im nachhinnein betrachtet ist mir gar nicht klar, ob die schweissfussnummer eine sache ist, die mit der institution der walz was zu tun hat, oder ob die jungs sich einfach nur die zeit mit einem trinkspiel vertreiben, das mir unbekannt ist. wenns denen spass macht ists ja ok, wenn das aber ein wichtiges ritual ist wie bei ner burschenschaft, wo man mitmachen muss, find ichs eher doof.

Freitag, 26.09.08 21:30
 

äh ja meine denkrichtung war mehr so "es sind lauter erwachsene anwesend es wird doch wohl ohne albernheiten zu regeln sein wer das nächste bier holt"

Samstag, 27.09.08 09:24
 

Och, mir machen alberne Spielchen, wer das nächste Bier trinken resp. holen muß, bisweilen einen Heidenspaß, aber ich bin zugegebenermaßen auch etwas infantil...

Samstag, 27.09.08 14:40
 

ich ja gar nicht so :)

ist halt ne milieusache

Sonntag, 28.09.08 16:56
 

@lalala und DerOnkel

"Schweißfuß" ist kein Trinkspiel, sonder gehört einfach zum Stiefeltrinken, das das wirklich eine Tradition ist.
Genauso gehört das mit der Hand draufhauen dazu, wenn man ausgetrunken hat.
Der, der austrinkt, holt dann normalerweise, es geht nicht um ne Druckbetankung.

FVD Moritz
Mittwoch, 14.01.09 01:53
 

Sally auch,

iss ja krass wieviele meine Geschichte interessiert. Was mir in den letzten vier Monaten alles passiert iss, ohharr das iss schon ziemlich viel. Verschlagen hat es mich kurz gefasst ohne prägnante Aufenthaltedie dazwischen lagen über Genf in der Schweiz nach Deutschland (Köln), Berlin, Zürich inna Schweiz bis nach Feldkirch in Österreich über das Fürstentum Lichtenstein....ja unn nun bin ich in Heppenheim (südl. von Frankfurt) am arbeiten. Schwer alles so kurz zu beschreiben, aber es waren so viel Dinge und Eindrücke das es mir vorkommt als wäre ich bereits ein 3/4 Jahr unterwegs......

Vielleicht schreibt mein kleines Schwesterchen ja nochn Bericht wennwa uns mal treffen.....ausfürlich und so weiter. Ich finde den nämlich saucool!

Achso, die Wanderschaft iss übrigens keine ländliche Tradition wie mir ein Berliner Tischler erklärte ;-) sie iss im übrigen 800 Jahre alt und freiwillig. Weswegen es keinen Grund zur Beschwerde über "schwachsinnige" Regeln gibt, da man sich diese selber auferlegt. Außerdem heißt Tradition ja nicht kalte Asche aufzubewahren, sondern das Feuer am Leben zu halten!
Genuch der klugen Worte da zu spät!

FVD RitzLe

Nicole & Stefan
Donnerstag, 18.03.10 23:32
 

Ich persönlich finde die Wandersjahre von 3 Jahren und einem 1 Tag eine sehr schöne Tradition. Dabei sehe ich die Verbindung zwischen dem Beruf und der menschlichen Berufung eine unerlässliche Hingabe zur ausgeübten Tätigkeit.

Obwohl ich selbst in meinem Handwerk keine Wanderjahre hatte denke ich das dies die wertvollste Zeit im Leben ist.
Man lernt unzählige Menschen, Kulturen, Arbeitsweisen und Länder kennen. Der Erfahrungsschatz ist bestimmt so prägend das mit Geld nicht im entferensten aufwiegen könnte. Denoch stellt es selbstverständlich eine große Veränderung da in dem Leben eines frisch ausgelerten Gesellen. Man verläßt Freunde, die Familie und all seine Gewohnheiten und begibt sich auf einen weiten Fußmarsch quer um dem Globus. Doch wenn die Liebe zum Beruf groß genug ist denke ich endeckt man irgendwann die Chance zu der man eingeladen wurde.

Tammy
Donnerstag, 06.05.10 20:05
 

Hallo!

Hab Moritz gestern abend kennengelernt...

Er ist zur Zeit im Ostalbkreis unterwegs.

Netter Kerl ;)

Grüße

Facebook-User
Freitag, 07.05.10 12:47
 

Hey hey... Moritz war am MI auf Zwischenstation in Schwäbisch Gmünd...
Hab ihn da kennengelernt....

netter Kerl ;)

FVD Moritz
Mittwoch, 08.12.10 18:26
 

jetzt bin Ich grad in Heppenheim am arbeiten und da find Ich fast alle nett ;-)
Aber übern Winter will Ich weg, zu kalt zum tippeln.....

Grüße
FVD RitzLe!

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