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Visavajara feiert Geburtstag: Nadeln, Blut & Extremerfahrungen

Im Herbst 1998 eröffneten Ralf Fees und Roland Zwicknapp mit Visavajara Freiburgs erstes spezialisiertes Piercing-Studio. „Damals haben uns alle geraten, bloß nicht zu viel Geld und Energie reinzustecken“, sagt Ralf. „Piercing sei nur so ein Trend, der bald vorbei sei.“ Der Trend ging nicht vorbei, und bei Visavajara wird mit und gegen die Moden gepierct, geschnitten, gespalten und gebrandet. Der Geburtstag wird mit drei Body-Modification-Shows in der Wodanhalle gefeiert. Was man dabei zu sehen bekommt und wie er so ist, der Piercer-Alltag in Freiburg, hat sich Caro von Ralf erzählen lassen.



„Piercer sein, das ist für Roland und mich nicht nur Beruf, sondern Berufung“, sagt Ralf Fees, im Hinterzimmer von Visavajara sitzend, dem Piercing-Studio, das er mit Roland Zwicknapp seit nun mehr zehn Jahren in der Rathausgasse betreibt. Einmal durch das Klamottengeschäft Strada durch, die Treppe hoch in die erste Etage, einfach den futuristischen Stahlschildern folgen.

Ralf (Bild unten links) ist groß, schlank und redet viel und schnell im charmanten badischen Singsang. Dass Body Modification, die Lust an der Veränderung des Körpers, für ihn nicht nur irgendein Job ist, das sieht man ihm an.

Ralf hat unter anderem gedehnte Ohrläppchen, eine Reihe Oberflächenpiercings am Hals, Piercings in der Lippe, der Nase, zwei Implantate im Unterarm und unter seinem T-Shirt zeichnen sich Brustwarzenpiercings ab. „Unser Ziel ist es, so lange wir leben so viele Löcher wie möglich in andere Leute zu stechen, Implantate zu setzen, Narben zu schneiden und Sachen zu spalten“, sagt Ralf. Und lacht. So sieht dann wohl jemand aus, der seinen Beruf liebt.

Die Kollaboration Visavajara entstand aus dem Bedürfnis von Ralf und Roland nach Professionalität. „Piercing fand vor zehn Jahren – wie auch heute oft noch – meist in der Ecke eines Tätowierladens statt. So nach dem Motto ‚Wir machen hier auch Piercing’. Roland und ich, wir hatten beide so kleine Klitschen, aber wir wollten eben aus diesen Ecken raus und professionell arbeiten“, sagt Ralf. „Und glücklicherweise haben wir den genau richtigen Moment für Freiburg erkannt.“



Zwischen den Männern, die eigentlich Konkurrenten waren, entwickelte sich ein Vertrauensverhältnis. Beide erkannten, dass sie die gleichen Vorstellungen von einem idealen Piercing-Studio hatten und wagten sich an den gemeinsamen Laden. Auch die Persönlichkeiten passten.

„So unterschiedlich wir beide als Typen sind, so gut ergänzen wir uns bei der Arbeit“, sagt Ralf. „Und jeder hat so einzelne Schwerpunkte, die er einbringt. Und der andere ist offen genug, das auch anzunehmen.“ Roland, ebenfalls groß, üppig verziert und mit eindrucksvoll gedehnten Ohrringen ausgestattet, wirkt ruhiger als Ralf, ein bisschen zurückhaltender, geht mit Charme und Lächeln sparsamer um aber hat mit den Kundinnen und Kunden im Geschäft den gleichen aufrichtigen Umgang.

Beide stellen, damals wie heute, hohe Ansprüche an sich selbst und ihre Arbeit. „Wir waren damals das einzige Studio in der Region, das im Bezug auf Hygiene auf internationalem Standard gearbeitet hat“, sagt Ralf nicht ohne Stolz. „Und was mir besonders wichtig ist, ist dass wir nicht stehen geblieben sind. Wir entwickeln uns und unsere Fähigkeiten weiter.“

Bei Visavajara gibt es deshalb mehr als in den Piecing-Ecken der Tätowierstudios, nämlich das volle Body-Modification-Programm; mehr als die mittlerweile Mainstream gewordenen Bauchnabel- und Augenbrauenpiercings.

Bei Visavajra bekommt man auch ausgefallene Intim- oder Oberflächenpiercings, Micro Dermals (Hautanker), die den begehrten „Ein-Stich-Look“ ermöglichen, Spaltungen und Brandings. Andere Studios schicken ihre Kunden zu Ralf und Roland, wenn die Kundenwünsche Kenntnisse und Fähigkeiten der eigenen Piercer überschreiten. „Erst letzte Woche hat ein Studio aus Stuttgart eine Kundin zu uns geschickt, die einen weiblichen Prince Albert (Anmerkung von fudder: ein Intimpiercing, bei dem die Harnröhre von der Vagina her durchstochen wird) haben wollte. Das ist schon sehr selten, das habe selbst ich erst zum zweiten Mal gemacht“, sagt Ralf.

Wie viele Bauchnäbel er in zehn Jahren Selbständigkeit gestochen hat, das hat Ralf nicht gezählt. „Aber Bauchnäbel, Augenbrauen und Nasen sind nun mal Klassiker, die werden nicht aussterben.“ Neue Trends kommen dazu, zur Zeit sind gespaltene Zungen in („Davon haben wir in diesem Jahr mehr gemacht als ich jetzt zählen könnte.“), Lippenbändchenpiercings und die Ohrlocherweiterung.

"Das ist ganz sicher einer der deutlichsten Trends der letzten Jahre", sagt Ralf. „Gerade in Freiburg ist das Verhältnis Einwohner zu gedehnte Ohren sicher überproportional. Vor sieben, acht Jahren waren das noch größtenteils junge Männer, jetzt sieht man auch 18-, 20-jährige Mädchen damit, die ihre Ohren schön auf 8 oder 10mm hochdehnen. Das hat eine richtige Eigendynamik angenommen. Ich denke, dass wir da nicht ganz unschuldig dran sind.“

Auf die Trends der nächsten zehn Jahre ist Ralf gespannt. „Vorhersagen was kommt, kann man fast gar nicht, dazu verändert sich zu viel und zu schnell. Ich hätte zum Beispiel nie absehen können, dass die Transdermals so groß werden würden, das hängt einfach mit der Entwicklung der Technik zusammen.“ Ein Lieblingspiercing hat Ralf nicht. „Jedes Mal, wenn ich an einen Kunden oder eine Kundin herantrete, bin ich ganz in dem Moment, egal ob es ein Bauchnabel oder etwas Komplizierteres ist.“

Und die Kunden sind unterschiedlich, ein Querschnitt durch die Gesellschaft. „Natürlich kommen überdurchschnittlich viele hübsche Mädchen Mitte zwanzig her, um sich verschönern zu lassen, aber zu uns kommen eben auch die 14-Jährigen mit ihren Müttern, um sich ein Nasenpiercing machen zu lassen, weil sie gehört haben, dass wir ordentlich arbeiten. Und es gibt auch den Sparkassenangestellten, der herkommt, um sich im Intimbereich piercen zu lassen.“

Dank der Informationsquelle Internet kommen immer jüngere Kunden mit immer spezielleren Wünschen, gerade auch Im Bereich der Intimpiercings. „Vor zehn, zwölf Jahren waren das eher Männer und Frauen mittleren Alters, Typ Swinger, die sich dort mit Metall behängen wollten. Jetzt kommen 20-Jährige, die ihre Wünsche und Vorstellungen genau benennen können.“



Warum die Kunden kommen um sich stechen, spalten, branden zu lassen? Ralf kann es nicht verallgemeinern. „Das sind so viele Gründe, wie es Kunden gibt.  Für manche geht es um den dekorativen Aspekt, andere wollen prägende Erlebnisse an ihrem Körper festhalten, andere suchen die körperliche Grenzerfahrung."

Wem da ein Piercing oder eine gespaltene Zunge nicht mehr ausreicht, dem kann Visavajara auch weiterhelfen. „Wir bieten seit ein paar Jahren ein, zwei Mal im Jahr Suspension Camps an“, erzählt Ralf. Suspension, das ist das Anheben des Körpers vom Boden an in die Haut geschobenen Haken, die bei unbedarften Zuschauern Assoziationen mit Fleischerhaken wecken dürften, aber speziell für diese Art des Körperspiels hergestellt werden.

„Suspension ist eine Grenzerfahrung, die sich nicht groß von einem Bungee oder Fallschirmsprung unterscheidet. Die Leute wollen das und genießen das Erlebnis dann sehr“, sagt Ralf. Die Camps finden meist im Sommer statt, die Suspension unter freiem Himmel. „Die Structure an der man dann hängt, wird normalerweise an einem Baum festgemacht, und so unter freiem Himmel ist das etwas sehr Besonderes.“

Aber jetzt wird erstmal das Jubiläum gefeiert, und zwar im großen Stil. An drei Samstagen, dem 13. September, 11.Oktober und dem 25. Oktober, wird es in der Wodanhalle insgesamt sechs unterschiedliche Body-Modification-Shows mit dem Motto "Free mind, free body" geben; einen Querschnitt durch die verschiedenen Szenen innerhalb der vielfältigen Körperkunst und Performance-Szene.

„Unsere drei Events kann man sich wie ein Musikfestival vorstellen. Von HipHop über Elektronischen Sound bis hin zu Grunge und klassischer Gitarre ist alles dabei“, sagt Ralf. „Ich glaube, dass wir für Freiburg mit dem, was wir da anbieten werden, schon eine Spur krass sind. Wir bieten die Shows in dieser Geballtheit aber auch an und holen sie nach Freiburg, um Berührungshemmungen abzubauen.“




Den Anfang machen am kommenden Samstag Samppa von Cyborg und Pain Solution, zwei Typen, die nach Ralfs Ansicht „in ihrer Unterschiedlichkeit nicht extremer sei könnten“.

Håvve von Pain Solution (Bild oben), daheim in Oslo Betreiber einer Fakirschule, wird eine unterhaltsame Show rund um das Thema Nadeln und Spieße bieten. Samppa von Cyborg (Bild links), aus Finnland stammend, nimmt das Ganze etwas ernster: er begreift sich tatsächlich als Cyborg.

„Samppa hat biomechanische Tätowierungen, transdermalen Implantate, wo das Gewinde aus der Haut heraussteht, wo man dann Sachen aufschrauben kann. Es geht ihm um die Schnittstelle von Körper und Mechanik. Was er macht, ist schon nicht ganz unhart“, sagt Ralf.

Am 11. Oktober gibt es mit Satomi & Lukas Zpira (Bild unten) und Jon & Bastien den „Franzosen und Japan-Abend“. Der langjährige Visajara-Weggefährte Lukas Zpira, selbstdefinierter "Bodyhactivist", wird mit seiner Ehefrau Satomi, „The Tokyo Love Doll“, eine Piercing-Show mit Bondage-Elementen zelebrieren. „Ich will hier keine schlüpfrigen Erwartungen schüren“, sagt Ralf. „Aber diese Show kann durchaus erotisch aufgeladen sein."



Von den französischen Körperkünstlern Jon & Bastian (Bild unten) kann man eine avantgardistische Body Performance erwarten. „Es ist schwierig, deren Arbeit zu beschreiben, man muss das einfach sehen. Kunst ist ja generell schwierig in Worte zu fassen“, sagt Ralf. „Egal ob es ein Bild ist oder so eine Performance.“ Mit Bondage und Suspension kann gerechnet werden.



Beim Abschlussabend am 25. Oktober ist nicht nur die englische Gruppe Operafication zu Gast – die Herren von Visavajara (Bild unten) sind selbst fällig.

„Bei unseren Shows arbeiten wir zu Dritt“, erklärt Ralf. „Wir bezeichnen das als Ritual Performance, da die Elemente, mit denen wir bei den Shows arbeiten, ganz viele rituelle Fragmente beinhalten, wie das Spiel mit Nadeln oder Brandzeichen oder der Einsatz von Skalpellen, die in bestimmten Stämmen und Völkern Initiationsriten sind.“ Dazu gibt es eine Full Body Suspension. „ Wir zeigen bei unseren Shows was machbar ist, was man an und mit dem Körper machen kann, wie weit man gehen kann."



Spannend dürfte der Kontrast zwischen der konzentrierten Energie der Visavajara-Show und der spektakulären Performance von Operafication werden: das Duo kombiniert Body Suspension mit Musik und Performance. Operafication-Mitglied Hillary (Bild unten) ist ausgebildete Opernsängerin und bringt ihre gesanglichen Fähigkeiten in die Shows ein.

"Ich habe sie vor vier, fünf Wochen erst gesehen, da hing sie in einer Full Body Suspension an vier Haken und hat eine Arie geschmettert“, erzählt Ralf. „Uns stand die Pisse in den Augen und wir hatten Gänsehaut. Es war schlicht und einfach ergreifend.“



Bei allen drei Veranstaltungen werden die Sushicutters mit Visuals und Live-DJing für die multimediale Verschönerung der Wodanhalle sorgen. Und von den Nadeln und Haken abgesehen, sollte es ein beinahe normales Ausgeh-Erlebnis werden.

„Man kann unsere Veranstaltungen einfach als Konsument erleben, sich an der Theke ein Bier kaufen und die Shows angucken. Man muss mit niemandem reden und mit Nadeln geht auch niemand auf die Zuschauer los“, sagt Ralf schmunzelnd. „Wenn man will, kann man danach natürlich noch bleiben und noch ein zweites Bier trinken und vielleicht doch mit ein paar Leuten reden. Denn normalerweise haben die Leute nach so Shows das Bedürfnis, sich darüber auszutauschen.“ Einen Dress-Code wie bei Fetisch-Veranstaltungen gibt es nicht. „Obwohl wir uns natürlich freuen, wenn Leute sich aufstylen.“

Nur auf eins sollte man sich vorbereiten: Es wird auf jeden Fall Blut fließen. „Aber Angst braucht man deswegen nicht haben", sagt Ralf. „Es gibt immer mal wieder Leute, die es dann ein bisschen mit dem Kreislauf kriegen. Aber das ist kein Problem. Es ist auch ein Sani vor Ort.“

Dann muss Ralf das Gespräch unterbrechen. Eine Kundin ist da, tatsächlich die zuvor beschriebene typische Kundin, irgendwo am oberen Ende von 20, ausgesprochen hübsch.



Sie hat Probleme mit ihrem noch frischen Brustwarzenpiercing. „Es ist einfach rausgegangen", sagt sie. Ralf hört aufmerksam zu, stellt ihr einige Fragen und geht mit ihr in den Piercingraum um es wieder einzusetzen. Fünf Minuten vergehen, dann hört man durch die Tür die Kundin gedämpft aufschreien: „FUCK!“. Ein noch frisches Piercing wieder einsetzen, das tut mehr weh als ein Neues zu stechen. Als sie aus dem Piercingraum kommt, lächelt sie allerdings schon wieder.

Ralf gibt ihr Pflegehinweise und ein Desinfektionsmittel und weist auf das Poster für die bevorstehenden Geburtstags-Events und erzählt von den unterschiedlichen Veranstaltungen. „Das gefällt Dir bestimmt", sagt er. "Und wenn Du am 25. Oktober kommst, dann kannst Du mich zum Ausgleich mal leiden sehen.“

Und dann lachen beide.








Was: Samppa von Cyborg & Pain Solution
Wann: Samstag, 13. September 20078, 20:30 Uhr

Was:  Satomi & Lukas Zpira - Jon & Bastien
Wann: Samstag, 11. Oktober 2008, 20:30 Uhr

Was: Operafication & Visavajara
Wann: Samstag, 25. Oktober 2008, 20:30 Uhr


Wo: Wodanhalle
Eintritt: jeweils 18 Euro; davon geht jeweils 1 Euro als Spende an SAGA - Südbadisches Aktionsbündnis gegen Abschiebungen
Vorverkauf: Visavajara, Rathausgasse 42
Wichtig: Eintritt ab 18 Jahren, Fotografieren nicht erlaubt


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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 49
Donnerstag, 11.09.08 16:15
 

Aua aua aua! Auf den Prince Albert für die Dame kann ich verzichten und auch sonst auf alles was sticht und piekt. Ansonsten trotzdem ein sehr interessanter Bericht!

Donnerstag, 11.09.08 16:17
 

Nennt man übrigens auch Princess Albertina. Und ja, ich hab da auch erstmal im Reflex die Beine überschlagen. Aber jeder soll ja nach seiner Facon glücklich werden, etc., etc.

Donnerstag, 11.09.08 16:28
 

Da tut das zuschauen ja schon weh... ahh... aslo für mich wäre das nichts ;-(

Donnerstag, 11.09.08 16:36
 

Ich hab mein Piercing bitter bereut, als es zwei Jahre lang nicht abheilen wollte. Mein Körper will wohl außer Ohrlöchern nix durchstochen haben ;)

Donnerstag, 11.09.08 16:41
 

das sieht brutal aus und ist es ja auch.
sieht man vor allem bei der frau, die sich wie ein fisch aufspießen lässt oder als ködel für etwas an die angel genommen wird - ihr schmerkverzerrtes gesicht und das blut das an ihrem rücken entlangläuft sagt ja schon alles!
wer würde sich dass denn freiwillig antun?
für mich ist das auch nichts!
irgendwann macht man daraus noch eine "olympische"-disziplin - abartig!

Donnerstag, 11.09.08 17:14
 

Schon irgendwie pervers, aber es gibt genügend Leute, die darauf total abfahren... jedem das seine würde ich da mal sagen!
Wie man sich freiwillig aber sowas antun kann, versteh ich auch nicht. Vor allem muss das doch voll die Narben geben und die verheilen doch nie wieder.. wie muss den der Rücken von der einen Opernsönbgern aussehen? Naja.. Geschmackssache!

Donnerstag, 11.09.08 17:30
 

@bienchenlara "wer würde sich das freiwillig antun?" - Ich nehme mal stark an, dass niemand Hillary dazu zwingt, sich Haken in die Haut stechen zu lassen und sich dann daran hoch ziehen zu lassen. Wahrscheinlich mag sie das Gefühl, das dabei entsteht, das Adrenalin, den Schmerz, vielleicht auch die Beziehung zu dem Menschen der das macht. Gibt sicher hunderte Gründe, warum jemand sowas wollen könnte. Menschen sind manchmal ganz schön seltsame Wesen.

Erwachsene Menschen können meiner Meinung nach mit ihren Körpern erstmal tun und lassen was sie wollen.

Donnerstag, 11.09.08 17:54
 

"Was er macht, ist schon nicht ganz unhart“ - vorsichtig ausgedrückt, was? body modifications find ich abstossend und anziehend zugleich;

dass ich's abstossend finde, mag wohl auch daran liegen, dass erziehung / kultur /...mir da eine natürliche barriere auferlegt haben und ich vor brandings etc. eher zurückschrecke und abstand nehme, denn vertreter und abkömmlinge anderer kulturen. und anziehend, weil doch manches fremd / ungewöhnlich ist und - je nach ästhetischem gehalt, je nach machart und je nach mensch - auch gut aussehen kann...

frag' mich, wo die beiden betreiber eingriffe chirurgischer art - das setzen von penisröhren etc. - gelernt haben...kann mir kaum vorstellen, dass da nach "learning by doing" / "try and error" vorgegangen wird...das wäre allerdings "nicht ganz unhart".

den cyborg würd' ich mir gerne anschauen... ;)

Donnerstag, 11.09.08 17:59
 

noch etwas zur "ritual performance": das hat doch auch 'nen euphorischen moment...es werden also massenhaft endorphine freigesetzt, die das schmerzempfinden dämpfen...ist doch auch so bei den ausdauersportarten...stichwort "runner's high"...grenzerfahrungen, ob nun so 'ne ritual performance oder (extrem-)sport, bergen auf jd. fall 'n nicht zu vernachlässigendes suchtpotential...

Donnerstag, 11.09.08 18:03
 

der Podcast zum Thema:
http://sherifflimbo.podspot.de/post/37-podcast-15102007/

Donnerstag, 11.09.08 18:05
 

@keep-it-deep hast mal Samppas MySpace-Seite angeguckt? Ich wusste bis dahin nicht, dass man sich so Nadeln(?)/Dolche(?) durch den Bauch schieben konnte. Weiß auch gar nicht, ob ich das so dringend wissen wollte. Er hat wohl auch, siehe Bild, einen Schlagbohrer dabei. Hmmm ja.

Dieses Mensch/Maschine-Ding, als Produkt eines Lebens in der technisierten Welt etc, etc, kann ich allerdings durchaus nachvollziehen.

Davon abgesehen finde ich ohnehin, dass in unserer Kultur fast alle Leute Bod Modder sind: Wer versucht nicht mit Diäten, Operationen, Sport und Kosmetik den Körper so zu formen, dass er dem eigenen Idealbild entspricht?

So sehr anders ist da Lukas Zpiras Philosophie da nicht.

Donnerstag, 11.09.08 18:09
 

Na dann, den beiden mal Alles Gute zum Burzeltag und auf noch mehr Löcher für die nächsten Jahre ;-)

Silke & Frank Martin

Donnerstag, 11.09.08 18:26
 

@ caro: jau, hab' die site vorhin schon gecheckt gehabt...das "mensch/maschine-ding" gibt's ja auch in der elektronishcen musik, stichwort kraftwerk, die ihr album ja auch so genannt haben...und sportler sind (sowieso) dem "bod modding" verfallen... :)

Donnerstag, 11.09.08 18:33
 

Na ist doch toll dass es in Freiburg so ein cooles Studio gibt, wenn ich mich nochmal piercen lassen würde, würde ich nur noch dahin gehen. Hab es nie bereut! Glückwunsch und viel Erfolg für die nächsten 10 Jahre !

Donnerstag, 11.09.08 18:44
 

... klasse Bericht!

Es gibt wirklich *schöne* weibliche Intimpiercing-Namen (oder sagt man Arten?)... also, da wären Isabella-, Christina-, Nefertiti-, Triangle-Piercing....

Donnerstag, 11.09.08 19:01
 

Toller Bericht!
Ich vertraue mich den beiden an. Bis jetzt lief alles super und ich bin happy mit meinen beiden Pircings. Auch auf meine kleine Schwester (zu dem Zeitpunkt 11) sind sie super eingegangen, als es um schlichte Ohrlöcher ging.
Mal sehen ob ich jemand finde - dann bin ich sicher an einem der Tage vor Ort, da ich mich schon auf deren Seite oft über ihre Shows informiert habe.

Donnerstag, 11.09.08 19:04
 

Roland und Ralf sind wunderbar...selber habe ich schon einige Piercing Erfahrungen mit Ihnen gemacht (alles wohl eher "Normalo"-Piercings) und auch schon mal vor einigen Jahren eine Body Modyfication Show in der Wodan Halle besucht. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert und hat nichts perverses. Natürlich wäre das auch nicht mein Ding, aber es ist einfach sehr interessant mal für ein paar Stunden in eine andere Welt einzutauchen.
Es hat mich auch immer wieder begeistert, wie viele medizinische Facts bei Visavajara abgefragt werden. Da ich selber aus dem "Sektor" komme, ist das für mich einfach oberste Priorität. Dieser Laden ist nun mal einfach vorbildlich und widerspricht total dem Vorurteil der "schmuddeligen- Hinterhof-Piercing-Studios"!
Weiter so Jungs!

Donnerstag, 11.09.08 22:23
 

die aspekte mensch/maschine, körperformung, körpergrenzerfahrung / schmerz sind wirklich interessant und der artikel ist sehr cool.

in eigener sache würde ich anmerken dass ich diese gedehnten ohrläppchen wirklich abartig finde. gespaltene zunge oder dübel im arm kein problem, aber diese dünnen fleischschnüre, die noch vom ohrläppchen übrig bleiben, das geht gar nicht. igitt.

böark jetzt hab ichs vor augen

Freitag, 12.09.08 07:48
 

Hallo Ralf, Rolf und Monja ihr seit spitze. Alles gute zum Geburtstag von Visavajara.

Freitag, 12.09.08 07:49
 

Schrott ich meine Roland!!!!!!!!

Freitag, 12.09.08 09:08
 

...guter Artikel in ausführlicher Erzählweise, wenn ich auch das Thema recht abartig finde, zumindest was die Zunge, Ohren und die Vagina-Nummer angeht.

Ich empfehle für die ganz harten Hirnpircing!

Kölner
Freitag, 12.09.08 12:54
 

Ein aus meiner Sicht sehr guter Artikel.
Mich würde interessieren, bei den Leuten, die sich dort gepiercen haben lassen, welche Körperteile dort gepierct wurden und wie die Erfahrung waren z.B. im vergleich zu anderen Studios in Freiburg

Samstag, 13.09.08 02:43
 

Danke Roland u Ralf!!!!!


Was ihr macht ist einfach nur hochwertig!!!!!!!!!!
Man ist bei euch in guten Händen.


Samstag, 13.09.08 10:36
 

na ja, jedem das seine *g* aber in dieser "welt" würde ich mich nicht wohlfühlen ...
ich würde auch jeden typen, der ein pimmel/eierpiercing hat, in die wüste schicken. gar nicht mein ding.
hihi, meine freundin wurde von einem jungen angegraben mit den worten *zitier* "hey, ich steh voll auf schmerzen. ich hab ein stäbchen in der eichel und zwei knöpfe in den hoden"
:D :D :D

Samstag, 13.09.08 14:37
 

ich find das einfach nur krank....mehr kann ich nicht dazu sagen

Samstag, 13.09.08 16:34
 

Ich hab mal eine Frage, an alle, die hier die Worte "krank" und "abartig" benutzen:

Wo fängt Eurer Meinung nach das "Kranke" an? Ist ein Bauchnabelpiercing auch abartig? Wie sieht es mit einem Augenbraunpiercing aus? Wie mit einem Nasenpiercing im Flügel im Vergleich zu einem im Septum? Was ist mit Tattoos? Wie ist es mit anderen Arten der "Body Modification" wie Fitness-Studio-Besuche, Diäten, Schönheits-OPs.. ? Ist das alles auch abartig?

Oder findet ihr vor allem den Performance-Aspekt "krank"?

Mein Ding wären die "Fleischerhaken" auch nicht, so wie mir viele andere Sachen die andere Leute total geil und toll finden auch egal sind - Eishockey spielen, Fallschirmspringen, Schönheitsoperationen, Fleisch essen, Intimpiercings, um nur ein paar Sachen zu nennen. Aber wenn das ein erwachsener Mensch machen will, was gibt mir das recht, denjeningen zu verurteilen?

Samstag, 13.09.08 17:29
 

Krank und abartig findet man immer die Dinge, die den eigenen Horizont übersteigen.
Das kann beim ein oder anderen schon ne ganze Menge sein ;-)
SVW: Dumpf, sag ich doch.

Samstag, 13.09.08 17:47
 

wenn ich menschen mit so gedehnten ohrläppchen seh, kommt mir immer richtig ein bisschen kotze hoch. brechreiz. ich muss dann immer weggucken (bei so vollständig schwarz eintätowierten körperteilen übrigens auch.)
wie andere sich sonst verunstalten ist mir sowas von egal, aber diese ohrläppchen geschichte geht einfach garnicht, weil einfach nur ekelig (und unansehnlich noch dazu).


und warum muss man überhaupt damit an die öffentlichkeit treten, wenn man sich gerne an fleischerhaken aufhängen lässt?

Samstag, 13.09.08 18:00
 

Also ein von mir sehr geschätzter Arzt hat mal gesagt:

Der menschliche Körper hat von Natur aus genügend Löcher und man sollte nicht ohne Not welche hinzufügen.


Aber dass der eine Piercer mit Nachnamen "Zwicknapp" heißt, find ich äußerst passend...

Samstag, 13.09.08 19:16
 

mmmh?!

ich finde hier wie bei so vielem ist weniger mehr, ich hab ja nichts dagegen wenn sich einer von der fussohle bis zum scheitelt 'bemahlt', das ist seine sache - nur mir persönlich gefällts nicht
- so das ein oder andere schöne schlichte tattoo oder metallstück an der richtigen stelle - gefällt mir ausgesprochen gut. muss aber auch nicht zwangläufig sein!

bei mir persönlich hörts bei brandings, ohranspitz op's, zugenspaltungen usw auf - gefällt mir einfach nicht - was den dem's gefällt alllerdings nicht zu einem schlechteren menschen macht - ist halt einfach nicht mein geschmack...

das was sie da bei der borstellung machen müssen die selbst wissen, muss isch mit ja nicht anschauen - und im allgemeinen finden das viele ja toll wenn mal was passiert und blut fliesst, das könnte man jetzt weiterdiskutieren bis sonstwohin - war ja erst wieder mal der 9/11...

nebenbei habt ihr die bilder von den zungenspaltungen und oharnspitzungen gesehen - also von absolut medizinischen leien gemacht - so ohr zerschnitten und wieder zusammengenäht... was passiert da eigentlich wenn da was nicht so funktioniert - also entzündung und so weiter? gibts da garantie drauf? oder zahlt dann die krankenkasse wenn ein arzt ran muss...>??


Samstag, 13.09.08 19:18
 

"vorstellung" sorry!!! - ich meinte natürlich "vorstellung"

borstellung??? ;-)

Samstag, 13.09.08 23:48
 

@caro

die dargestellten sachen sind "ausgefallen", "extrem", "grenzerfahrungen" (so euer artikel), es geht um mutwillig vergossenes blut und teils extremen schmerz, ob nun in kauf genommen oder als selbstzweck, metall, das sich in haut bohrt etc. klar reagieren leute extrem wenn sie damit konfrontiert werden.

"krank" und "abartig" sind - sicher unglückliche - umgangssprachliche synonyme für "extrem" und bezeichnen sachen vor denen man sich gruselt oder ekelt. ich verstehe was du für eine debatte zu starten versuchst, aber ich denke nicht dass hier jemand verurteilt werden soll. war zumindest nicht meine absicht.

ich würde versuchen deine frage zu beantworten, aber ich habe so auf anhieb keine bessere definition von "verletzung", "schmerz" oder körperlicher und psychischer "gesundheit" als du wahrscheinlich hast.

man könnte das sicherlich an sachen wie profisport unbezahlter extremsport oder nasenbegradigung nach bruch Body Integrity Identity Disorder mal spielerisch durchexerzieren, oder diskutieren wo der sweet spot zwischen individualität und konformität liegt (ist es wichtiger dass ich so aussehe wie ich mir das vorstelle oder ist es mir wichtiger dass leute nicht erschrecken wenn sie mich sehen), aber das ist mir hier und jetzt ein bißchen happig. vielleicht bei der nächsten fudderparty über nem bier oder acht

Sonntag, 14.09.08 09:43
 

Wir gehen evtl. auf einen dieser Events. Bin gespannt wies wird. - Denke auch schon länger darüber nach mir ein neues Piercing stechen zu lassen. Mal sehen wohin. - Macht jedenfalls süchtig, so viel steht für mich fest.

Sonntag, 14.09.08 12:53
 

wenn ich "body modification" als krank bezeichne will ich damit nicht die menschen verurteilen die das mit sich machen lassen sondern frag mich eher, was dahinter steckt. ein "gestörtes" verhältnis zum eigenen körper? sicher kein schönheitsideal, diesen grund halte ich für vorgeschoben, denn wer schmerzen erleidet um einem ideal zu entsprechen hat für mich einfach zu wenig selbstvertrauen.

Sonntag, 14.09.08 14:51
 

danke. das ist doch alles schon mal sehr viel differenzierter. :)

@ringo wenn man nach einem piercing oder anderen bod mods einen arzt in anspruch nehmen muss, kann es meines wissen dazu kommen, dass die krankenkasse es ablehnt, die kosten zu übernehmen, und man selbst zahlen muss.

@lalala das war genau das, wo ich drauf hinaus wollte. dann diskutieren wir das bei der nächsten fudder party mal aus. ich zahl das erste, du das achte bier? :)

@selli das mit den schmerzen (oder eher: den endorphinen, denen man dann begegnet) wird wohl bei bod mod performances der fall sein, aber ein abgeheiltes piercing? schmerzt nicht.

hab mir die show gestern übrigens angeguckt. erstes mal, dass ich bei so einer bod mod performance war. håvve von pain solution - ein sehr schnuckiger kerl - hat eine unterhaltsame nadel, degen und feuer show gemacht, mit schuldirektor from hell-faktor, ein bisschen wie eine altmodische freakshow. schon intensiv, aber nicht unbedingt verschreckend. hab leider den anfang verpasst, aber das was ich gesehen habe war toll.

samppa war wirklich "schon nicht ganz unhart". wenn man nicht wüsste, dass seine show-partnerin das alles will, dann könnte ich mir sowas nicht angucken. den auftritt kann ich aber nicht reviewen, denn wenn man ihn auseinander pflückt und sagt "erst haben sie A gemacht, dann B dann C und am Ende D", dann hört es sich schlimmer an, als es vielleicht in seiner gesamtheit gewirkt hat. und man müsste wohl samppa und seiner show-partnerin ein paar fragen stellen, damit sie das in perspektive rücken. denn so eine show? wirft fragen auf. danach gab es diverse gespäche zum dekomprimieren.

zwischen und nach den performances wurde das blut übringes weg gewischmoppt. :)

Sonntag, 14.09.08 15:31
 

Ich werde mir die letzte Show ansehen, bei denen die beiden selbst mit von der Partie sind. Ich bin mir sicher, dass es super wird.
@Caro war viel los ?

Sonntag, 14.09.08 16:19
 

Lara, zu der Show werd ich auch gehen, die nächste muss ich leider verpassen.

Es war so medium was los. Gut besucht, aber nicht voll-voll. Ich bin schlecht im Schätzen, aber ich würd sagen so 100, 120 Leute.

Montag, 15.09.08 09:24
 

Schade war, dass es nichrt wirklich doe Möglichkeit gab, mal das Gesehene mit einem der Künstler oder Veranstalter zu diskutieren und somit auch zu verarbeiten. Definitiv regte der zweite Act massivst zu Diskussionen an. Um nur einige Stichworte zu nennen:

.Master & Servant
.Hörigkeit versus routinierte und gespielte Rollenverteilung
.Feminismusgrundsatzdebatte
.Sadismus versus Masochismus
.Publikumsgeilheit/Sensationsgeilheit
.fehlende bzw. nicht erkenntliche Korrespondenz des Herren Samppa und seiner namenlosen Kollegin- es fielen keine Blickkontakte, Fingerzeige oder gar Codewörter

Grundsätzlich drängte sich uns drei anwesenden Damen die Frage auf, ob Herr Samppa die Performance anders gestaltet hätte, wenn die Geschlechterrolle anders verteilt gewesen wäre.
Aber letztendlich war es eine sorgfällig-einstudierte Show, die auch definitiv zu faszinieren wusste...

Bin gespannt auf die weiteren Abende!

Montag, 15.09.08 09:25
 

Und immer diese Vertipper, verdammt!

Montag, 15.09.08 10:07
 

Ich hab wirklich schlecht geschätzt: Die Herren von Visavajara sagen, dass es so 200 Leute waren. :)

@popguerkle: Ich fand, dass man durchaus Kommunikation von Samppa und Ala genau sehen konnte, gerade zu Beginn der Performace. Das war sogar mehr, als ich erwartet hatte. Dass diese Art Show anders wäre, wenn Alas Rolle von einem Typen eingenommen worden wäre oder die Rollen umgedreht gewesen wären, da stimme ich Dir zu.

Die Möglichkeit zur Diskussion bestand später übrigens noch: Samppa, Ala und Håvve waren wirklich zugänglich. So direkt nach dem Auftritt muss man wohl erstmal eine Weile runter kommen (und Wunden versorgen), deswegen hat es ein bisschen gedauert, bis sie draussen rumliefen.

Montag, 15.09.08 19:01
 

Das mit der Korrespondenz ist weder mir noch meinen Freundinnen aufgefallen. Hmmh, kam wahrscheinlich auf den Platz drauf an, auf welchem man sich befand und unter Umständen ist mir da etwas entgangen. Zudem musste ich die johlenden Burschen hinter mir etwas ausblenden... Auf jeden Fall ist mir eingefallen, dass ich unbedingt mal wieder Crash von D. Cronenberg ansehen muss bzw. J.G. Ballards Buch dazu lesen muss. Dies hat Herr Samppa bestimmt auch eingängig studiert... Das Zusammenwachsen von Metall und Fleisch bzw. die bewusste Umformung und Manipulation des eigenen Körpers wird hier auch auf sehr drastische Weise zelebriert. Freu mich auf jeden Fall auf die nächsten Shows und hoffe, dass das Publikum nicht all zu schnell hinterher aus der Hallle springt. Obwohl, hätte ich das auch mal getan, nu liege ich krank flach...

Montag, 15.09.08 21:43
 

ich warte als großer cyberpunkfan irgendwie immer noch darauf dass aus der synthese mensch/maschine ein mehr als ästhetischer mehrwert rausspringt. vom funktionellen standpunkt aus sind hörnerimplantate und hautbeulen irgendwie ein bißchen fürn arsch. wo bleibt meine nachtsicht??

Dienstag, 16.09.08 01:37
 

@popguerkle Johlende Burschen, yup, ich hatte auch so einen neben mir stehen. Nunja.

Ich finds ein bisschen schade, dass ich die nächste Show verpassen werde. Aber bei der dritten können wir uns ja mal danach austauschen... :) Und hast recht, war überraschend, dass es danach ja doch recht dramatisch schnell leer wurde. Die Party im Anschluss war zwar sehr unterhaltsam, hätte aber gerne noch größer sein dürfen.

@lalala Samppa hinterließ bei mir den Eindruck, dass er auch an Modifikationen mit Funktion arbeitet und da eifrig plant. Vielleicht nicht Nachtsicht, aber.... Apropos Funktionen: auf dem CCC gabs letztes oder vorletztes Jahr übrigens ein Panel, bei dem eine Frau war, die in einen ihrer Finger einen Magnet implantiert hatte.

Dienstag, 16.09.08 12:55
 

ein flaschenöffner wäre mal ein start :)

Dienstag, 16.09.08 12:57
 

eisenpimmel und gleitcremefinger und fertig ist der sexroboter

Dienstag, 16.09.08 13:20
 

ich habe eine sexy roboterlösung gefunden die ohne zusätzliches gleitmittel auskommt :)

http://tinyurl.com/66xs9x

Dienstag, 16.09.08 20:35
 

@Caro_ Das können wir dann gerne mal tun! Und schön ist, dass sich die Veranstalter definitiv nicht aus der Verantwortung ziehen, sondern auch nachträglich noch Kontakt zu mir aufgenommen haben, um mir zu erklären , wieso erst einmal niemand zu greifen war. Ich denke, dass ich tatsächlich immer noch das Bedürfnis verspüre, darüber zu reden und ich auf einen der Herren zugehen werde. Danke Ralf und Roland!

Montag, 10.08.09 14:46
 

Gestern gab's einen großen Artikel über Ralf & Roland in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Body Modification - Angriffe auf den Körper.

Montag, 10.08.09 15:59
 

bei Body Mod muss ich immer an "Retrophrenologie" denken: http://uncyclopedia.wikia.com/wiki/Retroph[..] oder http://wiki.lspace.org/wiki/Retrophrenology . Hab halt zuviel Terry Pratchett gelesen.

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