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Uni-Wahlen: Deutlicher Sieg für buf

Das inoffizielle Ergebnis der Uni-Wahlen ist draussen: Von den 15 stimmberechtigten Plätzen des AStA gehen wie im letzten Jahr zehn an das Bündnis unabhängiger Fachschaften (buf). Trotzdem ist nicht alles beim Alten geblieben: Die Juso Hochschulgruppe konnte nach den Verlusten der Uni-Wahlen 2007 wieder Prozentpunkte gut machen, die Liberale Hochschulgruppe musste Verluste kassieren.



Die beiden Listen des Bündnisses unabhängiger Fachschaften (buf) haben zusammen 2,1 Prozent hinzugewonnen, die Juso Hochschulgruppe sogar 4,9 Prozent. "Das entspricht in etwa dem, was sie im letzten Jahr verloren haben", so Jonathan Nowak, Vorstandsmitglied des u-asta. Bei den Uni-Wahlen 2007 verlor die Juso Hochschulgruppe 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat 0,7 Prozentpunkte verloren. Der größte Verlierer war die Liberale Hochschulgruppe (LHG); sie hat ihren Platz als stimmberechtigtes Mitglied verloren.

Das buf hat ebensoviele Plätze, wie nach den Wahlen 2007: Das buf a hat sechs Plätze, das buf b vier Plätze. Im Vorjahr gingen je fünf Plätze an die beiden Listen des buf. Die Juso Hochschulgruppe gewinnt einen Platz hinzu und kommen auf drei Plätze. Der RCDS behält nach wie vor zwei Plätze.

"Die Wahlbeteiligung lag bei 13,56 Prozent", sagt Nowak. "Es wurden 10.053 Stimmen abgegeben. Da jeder Student vier Stimmen abgeben kann, haben rund 2.500 Studenten von etwa 19.600 wahlberechtigten Studenten gewählt."




"Die Arbeit des u-asta kann fortgeführt werden, das ist uns sehr sehr wichtig. Es kann weiterhin eine unabhängige Studierendenschaft geben", sagt Nowak. Der u-asta zeigt sich mit den Wahlen zufrieden. "Wir blicken auf eine gute Zusammenarbeit mit der Juso Hochschulgruppe zurück und haben als buf auf hohem Niveau zugelegt."

"Der Grund, warum es zwei buf-Listen gibt, besteht darin, dass eine Liste nicht aussreichen würde, um alle Fakultäten mit sämtlichen Fachbereichen zu vertreten. Eine Liste darf maximal zwölf Personen umfassen, es gibt aber 15 Plätze im AStA", erklärt Nowak.




Auf die nächsten Jahre schaut Nowak mit Spannung: "Gerade durch die Bachelor-Umstellung ergeben sich viele Veränderungen. Es wird für Bachelor-Studenten schwer, Senatsämter wahrzunehmen, wenn sie nur sechs Semester studieren."

Nowak über aber auch Kritik: "Wir haben verwundert festgestellt, dass die Universität selbst am Wahltag keinen Wahlaufruf auf ihrer Startseite getätigt hat, das fand ich schade. Wir wünschen uns da mehr Unterstützung von der Universität. "

Mit der Wahlbeteiligung ist Nowak zufrieden, obwohl es hätte mehr seien können. "Wir führen einen Systemwahlkampf: Es geht eigentlich darum, ob wir ein basisdemokratisches System wie den u-asta behalten wollen. Darum ist es wichtig, wählen zu gehen."


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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 8
Jonathan
Freitag, 27.06.08 13:52
 

Eine kleine Korrektur (bevor es jemand anderes anmerkt):
Alle Fakultäten könnten durch eine Liste zwar vertreten werden (da es nur 11 Fakultäten gibt), aber da die Fachbereiche sehr viel zahlreicher sind, wäre eine angemessene Vertretung dieser mit nur 12 KandidatInnen kaum möglich.

K.
Freitag, 27.06.08 14:07
 

ist das inoffizielle ergebnis nicht schon seit dem späten dienstag abend bekannt und veröffentlicht?

Fets
Freitag, 27.06.08 15:16
 

Verändern tut sich dadurch eh nix. So wayne außer die Beteiligten?

aljoscha
Freitag, 27.06.08 15:41
 

@ Jonathan: danke, ergänzt.

F.
Freitag, 27.06.08 17:23
 

Fets
Freitag, 27.06.08 15:16
"Verändern tut sich dadurch eh nix. So wayne außer die Beteiligten?"

Das is ja die Pointe! ;-) Das buf-Modell ermöglicht Beteiligung, die von den SPD-/FDP-/CDU-Hochschulgruppen gewünschten Parlamente mit Jungpolitikern drin eher nicht..

qwertz
Freitag, 27.06.08 18:34
 

"Beteiligung" einer kleinen Minderheit von Hippies vielleicht...

haha
Freitag, 27.06.08 19:59
 

was ist aus den sds versagern geworden?

cui bono
Samstag, 28.06.08 20:49
 

Was sollen diese Pseudowahlen?

Wie kann sich etwa ein "Juli", für den ca. 60 von 19.500 Studenten gestimmt haben, noch irgendwie demokratisch legitimiert fühlen?

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