Ein Leben ohne E-Mail, Telefon, Handy, iPod, CD-Player, Computer & Co – ist das überhaupt noch möglich? fudder-Mitarbeiterin Gina Kutkat (22) hat es ausprobiert und fünf Tage lang auf die Dauerberieselung und alle technischen Kommunikationsmittel verzichtet.




Gute Sache, so etwas hin und wieder auszuprobieren! Ich hab das selbst letztens gemacht, zwei Wochen ohne Internet, weil der Anbieterwechsel nicht so reibungslos geklappt hat. Eigentlich war das gar nicht so schlimm, eher angenehm... Nur doof, wenn man Forschung in Second Life betreiben will...
tolle Idee - weiter so - könnte so mancher Zeitgenosse 1x im Monat brauchen oder?
Meiner Erfahrung nach lernen amerikanische Kinder als erstes, den Fernseher anzumachen - ts ts ts
Als Über-Mittdreißiger habe ich über zwei Drittel meines Lebens ohne Handy verbracht und noch die Hälfte meines Studiums ohne Internet - beides gabs einfach noch nicht bzw. noch nicht brauchbar. Und das ging alles problemlos.
Ich weiß nur nicht mehr, wie.
Hab den Artikel heute morgen schon in der BZ gelesen... aber fudder was wieder für ein Schnitzer im Teaser... die Freiburgerin aus Freiburg! Hola... tsss....
@jens: so wie du dich anhörst, hast du auch die hälfte deines lebens mit studium verbracht
@Guenther_Metzger:
Woraus schließt du denn das nun?
das tut bestimmt mal gut, aber ganz ehrlich: ich würde mich nicht mal TRAUEN auf all das für eine zeit zu verzichten weil ich permanent das gefühl hätte etwas existenziell wichtiges zu verpassen...oder die "kontrolle zu verlieren"
=/ da fängt das kopf-problem wahrscheinlich schon an
was heißt da fängt es an an diesem punkt hast du schon so richtig einen an der klatsche :)
Die Frau hat für eine Zeit aufgehört Technik zu benutzen. Das würden vielleicht viele gerne, können es aber manchmal gar nicht. Ein Pilot ohne Technik weiß nicht wie weit er noch mit seinem Flugzeug fliegen muss und wo eine Gefahr lauert, ein Kapitän fährt mir nichts dir nichts gegen ein Riff und ein Arzt muss doch die Röntgenbilder anschauen. Das waren jetzt gute Berufe, aber bei anderen Berufen ist es doch oft ganz genau so. Was vielen nicht klar ist: wir brauchen heute viel mehr elektronische Technik als vor vielen Generationen. Ist Christoph Columbus vielleicht mit einem Radar nach Amerika hingesegelt? Hat er unterwegs ein Handy genommen und gesagt "Liebe Senorita ich weiß nicht wo ich bin hier sind überall blaue Wellen aber bestimmt sind wir bald in Indien"? Solche Witze mache ich manchmal wenn das Thema doch eigentlich ziemlich ernst ist. Technik kann nämlich gefährlich sein für die Menschen die die Technik benutzen. Beim Pilot ist es aber kein gutes Beispiel. Aber wenn man immer nur in den Fernseher glotzt ist auf einmal was wichtiges passiert und man hat es gar nicht gemerkt. und bei den sendungen kann man oft gar nicht so viel lernen. also nehmt doch lieber ein bisschen weniger Technik auch wenn das natürlich jeder selber entscheiden darf.
Die Frau die den Artikel gemacht hat sieht wirklich schön aus, ich hoffe dass sie sich nie schlimme bilder im internet angucken muss. ich will jetzt aber den freund auch nicht ärgern, sondern dass er sich freut und immer die Frau anguckt und nicht den blöden Fernseher.
@Good Musicfan:
Ich habe ein paar Deiner Kommentare gelesen und frage mich immer mehr, wie Du's schaffst diesen Liebes-Kleinkind-verarscht-euch-alle-derbe-Stil durchzuziehen!? Hut ab! :D
Typische Studenten-Beschäftigung.
Schön einen auf Hippie, man kann sichs ja erlauben
@Kratzbürste
Du hast das Prinzip hier gar nicht verstanden.
Die Frage ist doch: Beherrscht Du die Technik oder beherrscht die Technik Dich?
Na, das ist ja alles schön und gut, aber zwei "Technik ist ja eigentlicht total scheiße"-Artikel ziemlich direkt hintereinander reicht dann fürs Erste auch mal wieder.
Ohne Technik gehts eben einfach nicht mehr, das kann man jetzt ganz schlecht finden, aber gerade an der Uni läuft es mittlerweile doch so: In vielen Seminaren wird außerhalb der Sitzungen ausschließlich über E-Mail kommuniziert, Literatur gibts auch online und die Handouts und Seminararbeiten schreibt man eben selbstverständlich auf dem PC.
Ich finde es nicht schlecht, weil diese Entwicklungen sehr viel Positives mit sich bringen. Und letzten Endes kann jeder noch zu einem gewissen Grad steuern, wie er mit Technik umgeht. Im Übrigen lesen und schreiben wir heute viel mehr als noch vor ein paar Jahren - PC, Handys und Internet machens möglich.
Also, das ist eben unsere Gesellschaft, das wird sich auch nicht mehr ändern, es wäre also mal an der Zeit, sich kritisch, aber eben nicht voreingenommen negativ mit den Medien zu beschäftigen, um den für einen selbst angemessenen Umgang mit diesen zu finden. Das kann dann sein, dass man eben manchmal eine Auszeit nimmt oder dass man komplett einsteigt und immer irgendwie online und erreichbar ist. Wem das gefällt, bitte, aber das von vornerein zu verdammen, ist doch sehr eingeschränkt.
Gina, warum wusste ich davon nichts? Wie lustig! Ich glaube, nach einer Woche ohne Fernsehen könnte ich Rilke und Heine aus dem Stehgreif zitieren, eine Fremdsprache mehr (Japanisch), wäre von oben bis unten piccobello rasiert (ohne Stoppeln) und hätte einen Ball mit aufgemaltem Gesicht namens 'Wilson' - "WILSON, ICH HABE FEUER GEMAAAACHT!", haha. Ich werde jetzt nicht mit meinem Namen unterzeichnen!