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Mixed Martial Arts: Einfach sehen, wer stärker ist

In der Ortenau werden die Mixed Martial Arts trainiert – die wohl härteste Kampfsportart der Welt. Regeln gibt es kaum, gebrochene oder ausgekugelte Gliedmaßen sind keine Seltenheit. Ausgefochten werden die Kämpfe in Käfigen aus Maschendraht.



Was für Außenstehende wie sinnlose Aggressivität aussieht, gilt für die Beteiligten als Königsklasse des Kampfsports. Wir haben das Training in Neuried-Altenheim in der Ortenau besucht, wo die Trainer Michael Hockenjos und Joachim Steimle auch gegen das schlechte Image des Sports ankämpfen.

Michael Hockenjos hat sein Gegenüber zu Boden gezwungen, sitzt rittlings auf ihm und holt mit der Faust zum Schlag ins Gesicht aus. Der Gegner schafft es nicht den Kopf zu decken, Hockenjos hält inne. Im Training verletzt man seine Teamkollegen nicht. Doch der 32-Jährige Trainer zeigt den Umstehenden genau, wo sie am effizientesten hätten zuschlagen können.

Seine Schüler sind zwischen 20 und 40 Jahre alt, manche breitschultrig, andere  drahtig, viele tätowiert. Das Training ist kraftraubend, binnen kürzester Zeit sind die Ersten schweißüberströmt. Geübt werden Griffe, Ausweichbewegungen und Falltechniken – aber auch Kniestöße in die Magengegend und Kicks zum Kopf.

Es ist die Brutalität, mit der es zuweilen zugeht, die Mixed Martial Arts (MMA) so umstritten macht. Der Sport, der wegen seines Schockcharakters kaum vom Fernsehen übertragen wird, kennt nur so viele Regeln, wie für die Sicherheit der Beteiligten unbedingt notwendig sind.

Verboten sind etwa Genitalstöße, Beißen oder In-die-Augen-Stechen. Erlaubt ist fast alles andere. Würgen bis zur Bewusstlosigkeit oder auch Nasebrechen gelten als probate Mittel, einen Kampf zu gewinnen. Das Minimum an Beschränkungen, so die Grundidee, ermögliche ein Maximum an Freiheit – und eine Auseinandersetzung, die dem echten Kampf am Nächsten kommt. „Zwei Leute in einem Käfig, kaum Regeln, und dann sehen, wer stärker ist und sich durchsetzt“, fasst Joachim Steimle das Prinzip zusammen.



Steimle und Hockenjos bieten den Sport seit eineinhalb Jahren in Altenheim an. Steimle ist für Tritte und Schläge zuständig, das sogenannte „striking“. Hockenjos bringt den Schülern das „grappling“ bei: Würgegriffe, Hebel, Würfe.  Bei den MMA werden somit erstmals Techniken des Stand- mit denen des Bodenkampfes vereint – heraus kommt die nach Ansicht der Beteiligten kompletteste und realistischste aller Kampfsportarten.

Obwohl die an Popularität gewinnenden Mixed Martial Arts also ein Mix aus verschiedenen Kampfsportarten sind, eine Art Kräftemessen, sehen viele traditionelle Kampfsportler diesen Sport kritisch. So zum Beispiel Thomas Adolph, Träger des zweiten DAN im Taekwon-Do und Kickboxen und seit mehr als 15 Jahren Trainer in Freiburg. Er macht darauf aufmerksam, dass in den traditionellen Kampfsportarten, selbst im Wettkampf mit vollem Kontakt, viel Wert auf den Schutz der Gesundheit gelegt wird.

Im olympischen Taekwon-Do wird zum Beispiel eine Schutzausrüstung mit Kopfschutz getragen – gefährliche Techniken sind verboten. „Knie- und Ellbogenstöße zum ungeschützten Kopf zielen klar darauf ab, den Gegner zu verletzen – da geht für mich der sportliche Charakter verloren“, sagt Adolph. In ihrer Motivation betonen die MMA-Schüler aber gerade das Sportliche, die Technikvielfalt und den Reiz der Freiheit. „Es gibt keinen Ringrichter, der sich ständig einschaltet“, erklärt der 28-jährige Fachinformatiker Kai. Und Waldemar, 23, der eigentlich Fußballer ist, fügt hinzu: „Hier wird alles besonders intensiv trainiert: Kondition, Kraft, Selbstvertrauen. Natürlich kann es ein harter Sport sein, und manche geben auch damit an. Ich selbst rede nicht groß darüber.“




Sportlich anspruchsvoll, oder einfach nur brutal?

Auch die anderen sprechen überlegt, fast vorsichtig – denn was für sie sportliche Herausforderung ist, erscheint Außenstehenden oft als Gewaltakt. „Die meisten denken, es gehe nur ums Draufhauen und Prügeln“, erklärt Türsteher Falko (25), der Fremden misstrauisch gegenübertritt.

Auch Hockenjos ist vorsichtig geworden im Umgang mit der Öffentlichkeit. Zu oft seien die MMA von der Presse schon zum „Hahnenkampf“ stilisiert worden. Denn abgesehen von der Gewalt ist da ja noch die Sache mit den Käfigen: Sie sollen gewährleisten, dass der Kampf nicht vorzeitig endet. „Von der Matte oder aus dem Ring kann ich mich ins Aus retten, wenn es mir zu heiß wird“, erklärt Steimle.

Im Käfig gibt es dagegen kein Entkommen, ein Abbruch liegt im Ermessen der Kontrahenten selbst. Der Schiedsrichter schreitet nur ein, wenn etwa ein Arm zu brechen droht. „Manche muss man vor ihrem eigenen Ego schützen“, sagt Hockenjos. Ihm seien aber nur zwei Fälle mit tödlichem Ausgang bekannt. Dennoch ist Hockenjos bewusst, wie schnell der Sport für den Aggressionsabbau missbraucht werden kann. Es gebe genug schwarze Schafe in der Szene. „Gorilla-Teams“, nennt er die Gruppen, die auch im Training voll zuschlagen. Hockenjos duldet das nicht. In Altenheim werden bewusst weiche Handschuhe eingesetzt und Thai-Pads aus gepolstertem Leder, um die Schläge und Tritte abzufangen. Aber auch im Publikum ziehe dieser Sport einen besonderen Typ Menschen an, der an  Härte interessiert ist, gibt Taekwon-Do-Trainer Adolph zu bedenken. Von den Veranstaltern werde dieses „harte“ Image häufig gezielt hochgehalten.



Hockenjos ist bislang der Einzige aus der Altenheimer Gruppe, der an Turnieren  teilnimmt. Einen Käfig gibt es in Altenheim noch nicht, er soll aber bald angeschafft werden, denn das Interesse an den MMA wächst. Auch in Freiburg ist eine Schule in Planung. In jedem Falle, sagt Hockenjos, müsse aber durchdacht sein, ob sich ein solcher Sport mit Familie und Beruf vereinbaren lässt. „Wenn man zum Beispiel in einer Bank arbeitet, sollte man sich  überlegen, ob man da mit einem blauen Auge auftauchen kann.“





 
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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 78
b25
Mittwoch, 23.04.08 08:51
 

„Seelen- und einfallslos zwischen Brutalo-Film und Mélo-Tragödie changierender Film mit unglaubwürdigen Charakteren, bruchstückhafter Handlung und substanzlosen Dialogen. “

(Lexikon des intl. Films zu: Unleashed)

nachfrager
Mittwoch, 23.04.08 08:52
 

frage an die autorin...

was hat "tätowiert" mit
-der ausübung dieses sportes zu tun?
ich denk nix..
in jedem anderen sportverein, arbeitsstelle etc. sind wohl genausoviel tätowierte vorhanden. nur werden sie dort meist verdeckt.
aber immer erstmal die klischees auffüllen... :-(

nina
Mittwoch, 23.04.08 08:55
 

Warum soll das Tätowiertsein der MMA-Typen ein Klischee sein, wenn Carina doch beschreibt, wie die Sportler tatsächlich aussehen?

Entsetzt
Mittwoch, 23.04.08 09:26
 

"In der Ortenau werden die Mixed Martial Arts trainiert – die wohl härteste Kampfsportart der Welt. Regeln gibt es kaum. Für viele ist es die härteste Kampfsportart der Welt"

fuzzi
Mittwoch, 23.04.08 09:56
 

harter tobak am frühen morgen: da bleibt einem ja das bioamaranth müsli im hals stecken!
ein harter , aggressiver ,archaischer kampf mann gegen mann!
und das alles real und nicht im computerspiel ist doch mal was anderes in unserer weichgespülten welt.
mit etwas fantasie kann man fast schon eine künstlerische ausdrucksform darin erkennen.eine existentielle grenzerfahrung bei der nicht mehr diskuttiert werden muss sondern wo nach einigen minuten definitiv eine entscheidung gefallen ist.wo es kein "hätte ,könnte ,sollte ,müsste" mehr gibt sondern nur noch einen sieger und einen verlierer.

Carina (fudder)
Mittwoch, 23.04.08 09:58
 

@Entsetzt

War ein kleiner Redigierrest, ist korrigiert, merci!

Kampfsportlerin
Mittwoch, 23.04.08 10:21
 

Wie viele Frauen machen denn da mit?

umkircher
Mittwoch, 23.04.08 11:56
 

bushido: unterricht für die unterschicht!

svw: gummi.

genau: bitte verstärkt benutzen!

Michael Hockenjos
Mittwoch, 23.04.08 13:16
 

@Kampfsportlerin

Meinst du in unserer Gruppe?
Derzeit haben wir noch keine Frauen.

Sehe das mit dem tätowiert sein wie Nachfrager. Ist nicht wie eine Gleichung zu sehen. Die Tatsache, daß Verurteilte Straftäter oft tätowiert sind, heisst ja auch nicht daß jeder tätowierte ein Straftäter sein muss.

skully
Mittwoch, 23.04.08 13:43
 

Die Behauptung, dass bei MMA erstmals Stand- mit Bodenkampftechniken kombiniert werden ist ja wohl Quatsch. Es gibt noch einige andere Kampfkünste bzw. Kampfsportarten, die das leisten. Man denke nur mal an Jiu Jitsu oder Selbstverteidigungsarten wie Krav Maga.

OOV
Mittwoch, 23.04.08 13:43
 

von aussen brutal, wenn mans mal selber trainiert hat, wird einem schnell klar: ein sport wie jeder andere. jeder setzt sich seine grenzen selbst, und zwischen mma trainieren und in den käfig gehn liegen auch nochmal welten. und zum thema aggressivität: wenn beim profifussball aus reiner wut jemand aufm boden noch ins gesicht getreten wird, gibts halt mal gelb. beim kampfsport wird immer darauf geachtet, genau solche aggros von vorneherein rauszufiltern, partnerschaftliches training wird hochgehalten.

b25
Mittwoch, 23.04.08 13:48
 

Auch wenn ich KEIN Befürworter telleraugenerzeugender Substanzen bin, bleibt zu dieser "Sportart" nur zu sagen:

Lieber MDMA statt MMA ;).

Eggi
Mittwoch, 23.04.08 14:15
 

Super, super, kannich da nur sagen. Endlich mal nen Sport für Männer die weder Angst noch Zweifel kennen. So ein Training stählt einen auch für auserhalb des Trainings und hilft einem aeine Ehre zu verteidigen.

fuenf
Mittwoch, 23.04.08 14:33
 

@Eggi:
Hihi... lustiger Kommentar. In Anbetracht dessen, dass Angst und Zweifel grundsätzlich mit Intelligenz in Verbindung gebracht werden. ;)

Auch den Bericht finde ich irgendwie amüsant; MMA erinnert mich an den Film "Fight Club", in dem die Prügeleien ja schon fast meditativ rüberkommen und sich auch auf anderen Ebenen als nur der rein körperlichen abspielen.

Ich nehme an, beim MMA gibt's auch Gewichtsklassen, so dass David nicht gegen Goliath antritt?

Petere
Mittwoch, 23.04.08 14:45
 

lass mich raten, die gehen bestimmt in alten funpark und nun a5

ich habe einen wechselnden nickname
Mittwoch, 23.04.08 15:55
 

Naja...wenigstens beteiligen sich die Leute aus dem Artikel rege an der diskussion.

Imho muss man da schon einen kleinen 'Fight Club'-Schaden haben um sowas zu trainieren,
aber wems gefällt und jeder einverstanden ist sich seine Glatze polieren zu lassen ist das ja in Ordnung.

Zitat:
„Wenn man zum Beispiel in einer Bank arbeitet, sollte man sich überlegen, ob man da mit einem blauen Auge auftauchen kann.“

--> in welchem Beruf kann man sich denn einfach mal öfters mit nem blauen Auge sehen lassen?

Ach ja.....hmm...ne doch nicht...das wären ja Vorurteile.

zack
Mittwoch, 23.04.08 16:09
 

find ich ok, warum nicht??? hab das früher selber mal gemacht und muss sagen das ich noch nie körperlich fitter war als zu diesen zeiten!! an alle die hier jetzt meinen das wäre kein sport: das ist einer der anstrengendsten sportarten die es gibt, komplette körperspannung und das bis zum ende des kampfes.

achja, und wenn der nächste metro in der disco einem dumm kommt, dann gibts was auf die nuss, netter nebeneffekt :)

Joachim Steimle
Mittwoch, 23.04.08 16:27
 

Hi @ all !

Ich finde es ja immer wieder lustig wie Leute, ohne einen Sportlichen Hintergrund, ihren Senf zu solchen Artikeln geben müssen.
Und wer selbst noch nicht im Ring oder Käfig gestanden ist, oder zumindest einen Vollkontaktsport betrieben hat, sollte sich doch bitte etwas zurücknehmen!
MMA ist ein Sport bei dem man sich ohne zu viele Regeln messen kann und dem Ziel der meisten Kämpfer ,ein kompletter Kämpfer zu werden (im Stand und auf dem Boden), näher kommt.
Wie viele Leute wollen Ihre „Überlegenheit“ unfair auf der Straße beweisen? – Ein MMA-Kämpfer misst sich in der Regel im Käfig mit gleichgesinnten Sportlern.
Im Team Maluco in Altenheim wird ein provokantes Auftreten außerhalb der Schule nicht geduldet und führt zum sofortigen Ausschluss!
An alle die diesen Artikel von sportlicher Seite interessant finden – Ihr seid alle herzlich zum Probetraining eingeladen!

Michael Hockenjos
Mittwoch, 23.04.08 16:34
 

In jedem Falle, sagt Hockenjos, müsse aber durchdacht sein, ob sich ein solcher Sport mit Familie und Beruf vereinbaren lässt. „Wenn man zum Beispiel in einer Bank arbeitet, sollte man sich überlegen, ob man da mit einem blauen Auge auftauchen kann.“

ist nicht von mir

Vertreter aller gesellschaftlichen Schichten trainieren MMA. Das hat nichts damit zu tun wo man arbeitet.

Gruß Michael

Florian
Mittwoch, 23.04.08 16:48
 

Es ist traurig, dass Reporter aufgrund fehlender und unzureichender Recherche nur allzugern auf Clichés ausweichen. Damit hat dieser Sport leider sehr zu kämpfen und sicher wird in Sachen PR von der Szene viel falsch gemacht bzw. ist in der Vergangenheit viel falsch gemacht worden. Ob sich solche Scharten durch undifferenzierte Artikel wie diesen auswetzen lassen bleibt fraglich.

MMA trainieren sehr unterschiedliche Leute. Man kann dies nicht auf einen bestimmten Schlag Mensch reduzieren. Das klingt in dem Artikel auch schüchtern an, wird aber unausreichend ausgeführt. Es handelt sich hierbei garantiert nicht um einen Sport, der zu jedem passt, aber welcher Sport tut das schon. MMA ist insofern etwas ganz Besonderes, weil es sehr spezielle Anforderungen an die Ausführenden stellt. In allererster Linie ist Verantwortungsbewusstsein gefragt um seine Trainingskameraden aber eben auch seine Gegner keinem unnötigen Risiko auszusetzen. In diesre Hinsicht möchte ich der Verlautbarung entschieden widersprechen, dass das "Nasebrechen" als Taktik verwandt wird um in einem Kampf zu obsiegen. Vielmehr ist ein Nasenbruch eine Tatsache die eben passieren kann, wenn es zu Schlägen und Tritten in das Gesicht kommt und selbstverständlich kann es dadurch zu einem Abbruch durch die immer bei einem Wettkampf anwesenden Ringärzte kommen. Dies ist aber grundsätzlich nicht das Ziel, da ein Kampfabbruch durch eine Verletzung eigentlich nicht die geleiche Wertschätzung unter den Kämpfer wie auch den Fans erhält wie etwa ein KO-Sieg oder ein Abbruch die Anwendung eines Aufgabegriffes (Submission).

Man fragt sich letztenendes, warum sich die Trainer und Trainierenden dennoch immer wieder für diese Artikel zur Verfügung stellen, diese Bereitschaft trägt letztlich offenbar nur zur Stigmatisierung und Vorveruteilung in der Öffentlichkeit bei, wie auch an manchen Kommentaren zu diesem Artikel abzulesen ist.

Es wird sogar von einem Kommentierenden ein Vergleich zu Drogenmissbrauch bemüht und dieser gegenüber dem Sport MMA favorisiert. Bleibt zu hoffen, dass es sich hierbei um die wahnsinnige Meinung eines verstörten Einzelnen handelt.

Rabicht
Mittwoch, 23.04.08 17:13
 

Toll dass über diesen Sport berichtet wird! Ich finde das tut vielen Deutschen mal gut, alleine schon wegen den größer werdenden Gefahren in großen Städten ist es von Vorteil sich entsprechend verteidigen zu können.

Michael Hockenjos
Mittwoch, 23.04.08 17:57
 

Vor lauter Bäumen sieht man manchmal den Wald gar nicht mehr.

Hab vor lauter Bericht und Bilder anschauen ganz vergessen mich bei den Machern, Carina Braun (Text) und Dominik Rock (Bilder) zu bedanken.

Bezüglich des letzten Satzes in dem Artikel handelt es sich um einen Fehler meinerseits. Nicht um eine Falschaussage von Frau Braun.

So wie ich ihn jedoch kommentiert habe entspricht es meiner Meinung und meiner Erfahrung.

Da ich in Sachen Öffentlichkeitsarbeit kein Profi bin, bitte ich darum mir diesen Fehler nachzusehen.

Gruß Michael

bunt statt braun
Mittwoch, 23.04.08 18:01
 

sollte mich nicht wundern, wenn man einen grossen Teil der abgebildeten Leute bei der nächsten NPD-Demo in Freiburg begrüssen dürfte. Natürlich nicht auf der Seite der Mehrheit. Auch im Osten ist MMA stark mit der rechten Szene verbunden. Schade, dass fudder den Faschos ein solches Forum bietet. Rekrutierungsversuche sind ja schon erfolgt.

Michael Hockenjos
Mittwoch, 23.04.08 18:11
 

bunt statt braun
Mittwoch, 23.04.08 18:01

sollte mich nicht wundern, wenn man einen grossen Teil der abgebildeten Leute bei der nächsten NPD-Demo in Freiburg begrüssen dürfte. Natürlich nicht auf der Seite der Mehrheit. Auch im Osten ist MMA stark mit der rechten Szene verbunden. Schade, dass fudder den Faschos ein solches Forum bietet. Rekrutierungsversuche sind ja schon erfolgt.

Was für eine Unterstellung. Sie behaupten damit direkt oder indirekt die Leute die bei mir trainieren politisch einordnen zu können.

Vielleicht verraten Sie mir ja was für einen Sport Sie ausüben, ich rate dann mal was für eine Partei sie wählen.

jack pot
Mittwoch, 23.04.08 18:13
 

Ohgott, bei den meisten Kommentaren hier wird mir echt schlecht. Besonders der von "bunt statt braun" - unglaublich, sowas von dumm, intolerant und unreflektiert. MMA ist ein Sport. fertig. aus.

Unker
Mittwoch, 23.04.08 18:16
 

Was hat denn das mit Faschismus oder NPD zu tun?

Schrecklich, wie manche Leute meinen noch immer alles mit Rechtsradikalismus assoziieren zu müssen was nicht in ihr Weltbild passt, und dabei einfach ignorieren, wie totalitaristisch die eigene Haltung ist.

bunt statt braun
Mittwoch, 23.04.08 18:17
 

Sie behaupten damit direkt oder indirekt die Leute die bei mir trainieren politisch einordnen zu können.

Jup, sogar sehr direkt. Stimmt es etwa nicht?

Problem
Mittwoch, 23.04.08 18:19
 

Das ist das Eva Herman Syndrom. Man sagt einmal "Autobahn" und sofort ist man ein Neo-Nazi.


an Michael Hockenjos:

"Vielleicht verraten Sie mir ja was für einen Sport Sie ausüben, ich rate dann mal was für eine Partei sie wählen."

Dieses Zitat gefällt mir sehr gut und zeigt wie naiv und dumm-links sich "bunt statt braun" hier äußert. Viel Erfolg weiterhin, vielleicht schau ich mir das ganze auch mal an.

Horn-2
Mittwoch, 23.04.08 18:21
 

@bunt statt braun:

ab zurück in die kts und nie wieder rauskommen
ist ja schlimm sowas die ganzen antifanten meinen auch dass sie fudder zuspammen können. so ne sauerei

MMA ist ein anspruchsvoller und interessanter sport! weiter so!

hehehe
Mittwoch, 23.04.08 18:24
 

bunt statt braun einfach ignorieren... das ist sicher einer/eine der/die seine/ihre hose zerbissen hat und aktiv in der antifa mitmischt, stinkt, Drogen nimmt und in der Kajo lauthals Deutschland verrecke schreit :)

Stimmt es etwa nicht?

@bunt statt braun
Mittwoch, 23.04.08 18:29
 

Das ist ziemlich erbärmlich bunt statt braun, was du da ablässt. Gleich mit der Fascho-Nazi-etc. Keule daherkommen...ne keine Lust mich über Dich hier weiter aufzuregen... ab in die KTS oder an Karstadt auf den Abluftschacht mit Dir, zu Deinen Hunden und Deinesgleichen...

bunt statt braun
Mittwoch, 23.04.08 18:39
 

da bellen wohl einige getroffene hunde.
es soll auch leute geben, die gutes geld verdienen, als gutbürgerlich bezeichnet werden und sich trotzdem der steigenden gefahr durch rechts bewusst sind und ihr entgegentreten.

oh je
Mittwoch, 23.04.08 18:47
 

@antifa-blockwart: du deklassierst dich selber mit deinen kommentaren.

Joachim Steimle
Mittwoch, 23.04.08 18:51
 

@bunt statt braun

Wenn ich sehe dass man aufgrund von unseren Trainingsbildern auf eine politische Gesinnung schießt bekomme ich das...
Wir kämpfen ja gegen viele Vorurteile an, aber dass ist der Gipfel der Frechheit!
In unserem Team findet man verschiedenste Nationalitäten, der Sport hat brasilianische Wurzeln und das Oberhaupt unseres Teams, Renato Migliaccio, ist ebenfalls Brasilianer.
So eine Äußerung kann nur von absolut nicht informierten Personen stammen.
Na ja aber Hauptsache einen DUMMEN Kommentar abgelassen. Man will ja schließlich mitreden! :-)

Belgand
Mittwoch, 23.04.08 19:15
 

"absolut nicht informierte Personen"


die findet man ja bei linksextremen/antifa usw. zu genüge



naja einfach den ganzen linken brei nicht beachten, die suchen doch überall nach aufmerksamkeit

obacht!
Mittwoch, 23.04.08 19:16
 

@bunt statt braun: du bist so weit links, dass du rechts wieder rauskommst.

fudder-redaktion
Mittwoch, 23.04.08 19:54
 

@bunt statt braun: jeder kommentator bekommt hier auf fudder die chance, ernst genommen zu werden. Ganz offen: Wir glauben, dass du mit solch einem undifferenzierten klischeebeladenen Beitrag ganz weit davon entfernt bist, dass jemand eine ernsthafte diskussion mit dir führen will.

Schade!

sophia
Mittwoch, 23.04.08 19:58
 

soweit hättet ihr garnicht fahren müssen. gibts in freiburg auch :)

thegegen
Mittwoch, 23.04.08 20:07
 

Mir wird schlecht von diesem "Ein Sport wie jeder andere" Kanon. Das ist ja furchtbar! Für mich haben Kampfsportarten nur einen Sinn und das ist Selbstverteidigung. Den sehe ich hier allerdings nicht einmal ansatzweise.
Es geht doch vornehmlich darum dem Gegner die Fresse zu polieren. Was soll daran bitteschön positiv sein? Haben diese Sportler so wenig in der Hose, dass sie sich darüber als Mann definieren müssen?
Wer durch so einen Sport sein Selbstvertrauen aufbauen muss hat wirklich ein ersntes Problem. Ich sehe hier hauptsächlich die Gefahr, dass die Hemmschwelle für Gewalt extrem nach unten geht (und bitte erspart mir das Auseinanderpflücken eines "Ich lass besser hier meine Aggressionen raus als auf der Straße"- Arguments...).

@thegegen
Mittwoch, 23.04.08 20:12
 

Aber ist doch besser man lässt seine aufgestauten Energien / Agressionen bei so einem Sport raus, anstatt am Wochenende Omas zu verprügeln und deren Handtasche zu stehlen oder mit Bierflaschen anderer Köpfe zu zertrümmern, die Ehefrau zu schlagen oder Katzen zu fressen...

thegegen
Mittwoch, 23.04.08 20:14
 

Netter Versuch...

Joachim Steimle
Mittwoch, 23.04.08 20:22
 

@ thegegen (was auch immer das bedeuten soll)

Dann ist Boxen wohl auch Selbstverteidigung ?
Da kennt sich wohl jemand sehr gut aus ? :-)

Es gibt einen klaren Unterschied zwischen Kampfsport und Selbstverteidigung. Den naturlich nicht jeder kennt. Daher bin ich der Meinung "wer keine Ahnung hat sollte sich informieren-nicht einfach drauf los reden"
Die meisten Kampfsportarten messen sich im Ring oder auf der Matte. Hier zählt der sportliche Erfolg.
Selbstverteidigung hat damit nichts zu tun.
Bei der Selbstverteidigung sollen Techniken gelehrt werden, welche in gefährlichen Situationen helfen sollen sich zu verteidigen.

kus (fudder)
Mittwoch, 23.04.08 20:31
 

@Joachim Steimle: Bevor wir auf fudder darüber berichtet haben, wusste ich von MMA rein gar nichts. Von daher freue ich mich darüber, etwas dazuzulernen. Dass euch hier in den Kommentaren aber auch kritische Fragen gestellt werden, darf euch nicht zu sehr überraschen. Denn die Philosophie dieses Sports ist halt schon sehr extrem!

thegegen
Mittwoch, 23.04.08 20:32
 

@joachim

Du hast recht. Man differenziert laut wiki in "Fachkreisen" zwischen Kampfsport und Kampfkunst.
Boxen finde ich ebenfalls verabscheuungswürdig, auch wenn das nicht ganz so barbarisch ist, wie angesprochener "Sport" oben.

kus
Mittwoch, 23.04.08 20:36
 

@thegegen: wie stehst du zu Eishockey? Da gibt's ja mitunter auch ordentliche Gesichtsmassagen :-)

thegegen
Mittwoch, 23.04.08 20:47
 

Gute Frage ;-)
Eishockey finde ich jetzt nicht verwerflich (aber langweilig) und wenn beim Fußball mal gegrätscht wird bin ich der Letzte der da was thegegen hat (hahaha). Aber da stehen letztendlich andere Motive im Vordergrund und nicht die, den Gegner krankenhausreif zu schlagen bzw. zu treten.

Joachim Steimle
Mittwoch, 23.04.08 20:48
 

@kus

Ich kann es gut verstehen wenn Leute über diesen Sport nicht viel wissen, da dieser Sport nicht wirklich populär ist.
Das viele Menschen diesen Sport barbarisch finden habe ich schon oft gehört und kann sie aufgrund der Darstellung vieler Medien sogar verstehen.
Oftmals werden Vertreter dieses Sportes als brutale Schläger dargestellt und wie man auch hier sieht mit gewissen Parteien in Verbindung gebracht.
Kann man sagen dass nur Anhänger gewisser Parteien einen Sport betreiben ?
Kann man sagen dass nur eine Schicht der Bevölkerung einen Sport betreibt ?
Kann anhand eines Hobbys sagen wer ein krimineller Schläger ist und wer nicht ?
Ich denke dass wir alle diese Fragen mit einem klaren NEIN beantworten müssen!
Ich bin gerne bereit fragen über den Sport soweit ich kann zu beantworten, jedoch sollten diese Fragen einen Hintergrund haben und nicht einfach dumm dahergelabert sein.


lee
Mittwoch, 23.04.08 20:50
 

Würde man wohl alle mit der von Bruce lee entwickeltem Kampfsystem Jeet Kune Do locker schlagen (natürlich genügend trainiert ;) )

Bruce Lee
Mittwoch, 23.04.08 21:13
 

Der Mensch ist dazu geboren, Großes zu leisten,
wenn er versteht, sich selbst zu besiegen... (und nicht andere).

fragen
Mittwoch, 23.04.08 21:19
 

Kann man sagen dass nur Anhänger gewisser Parteien einen Sport betreiben ?
Kann man sagen dass nur eine Schicht der Bevölkerung einen Sport betreibt ?

warum denn nicht? reiche spielen golf, gehen reiten oder zum segeln. natürlich gib es nicht ein NUR, aber das bestimmte sozikulturelle merkmale in bestimmten sportaten eher vorkommen, ist sicherlich nicht falsch.
wenn ich dein Zitat aus dem Artikel lese „Zwei Leute in einem Käfig, kaum Regeln, und dann sehen, wer stärker ist und sich durchsetzt“ sehe ich das Bedürfniss nach einem aufs rein körperliche reduzierten Zweikampf bei dem der Kopf noch nicht einmal dazu benutzt werden muss sich regeln zu merken.
Jetzt muss allerdings die Frage erlaubt sein: Machen Leute Euren Sport, die den ganzen Tag viel mit ihrem Kopf arbeiten und ihn abends bewusst nicht mehr verwenden wollen oder halt doch eher diejenigen die ihren Kopf nur zur Verzierung auf dem Hals tragen.
Wie gesagt Ausnahmen gibt es überall. Aber wie sieht es bei Euch aus? Mehrzahl Abiturienten, oder Mehrzahl Bildungsfern?
Und dann schließt sich evt. der Kreis zu Deinen Fragen. Wenn tatsächlich die Bildungsfernen Schichten bei Euch überrepräsentiert sind, wird immer die Gefahr bestehen, dass Ihr in die rechte Ecke gestellt werdet. Da sind die Bildungsfernen nämlich auch derbe überrepräsentiert.
Ist zwar schade für Eure Sportart, aber auf grund des gleichen Denkmusters, gehen viele Leute davon aus, dass alle Golfspieler die FDP wählen.

petere
Mittwoch, 23.04.08 22:12
 

autobahn!

thegegen
Mittwoch, 23.04.08 22:24
 

"Oftmals werden Vertreter dieses Sportes als brutale Schläger dargestellt..."

Entschuldige bitte, aber was sind Vertreter dieses "Sports", wenn nicht brutale Schläger? Haut ihr euch jetzt gegenseitig auf die Fresse oder nicht?

Michael Hockenjos
Donnerstag, 24.04.08 09:32
 

@thegegen
Entschuldige bitte, aber was sind Vertreter dieses "Sports", wenn nicht brutale Schläger? Haut ihr euch jetzt gegenseitig auf die Fresse oder nicht?

Zwischen sportlichem Zweikampf und schlägern besteht ein großer Unterschied.

thegegen
Donnerstag, 24.04.08 13:18
 

Dann erklär mir bitte den Unterschied.

jo:e
Donnerstag, 24.04.08 13:24
 

Hi Zusammen,

"...Auch in Freiburg ist eine Schule in Planung..."

In Freiburg gibt es bereits seit > 2 Jahren eine Schule in der MMA/Vale Tudo und Brazilian Jiu-Jitsu (die Basis für den Bodenkampf im MMA) trainiert und unterrichtet wird.

Trainer Gregor Herb is Europameister im BJJ und hat diverse andere BJJ-Titel sowie MMA Duelle erfolgreich bestritten.

Wer sich mal ein Bild davon machen will kann gern bei uns vorbeischauen.

http://www.bjj-freiburg.de

greets

Michael Hockenjos
Donnerstag, 24.04.08 14:32
 

@thegegen

Du hast doch bereits ein gefestigtes Bild das du mit allen Mitteln rechtfertigen willst. Wieso sollte ich meine Zeit verschwenden um dir Sachen zu erklären die man mit deiner Haltung gar nicht verstehen kann?



thegegen
Donnerstag, 24.04.08 16:24
 

Wie willst du denn kritischen und/oder oportunistischen Meinungen entgegenstehen, wenn du offenbar nicht einmal in der Lage bist den eigenen Standpunkt zu vertreten? Dir müsste doch was daran liegen, deine Sache im richtigen Licht dargestellt zu wissen?

Andreas
Donnerstag, 24.04.08 16:24
 

Hallo @dagegen

MMA ist ein Kampfsport mit festen Regeln, Gewichts und Leistungsklassen. In diesem Sport gibt es weniger Verletzungen als im Boxen, Judo, Karate usw. Das ist keine bloße Propaganda sondern liegt in der Tradition und dem Regelwerk begründet. Im MMA gehört "aufgeben" zum Sport. Ein Boxer geht KO wenn er auch nur noch einigermaßen kriechen kann muss er weiterkämpfen - gibz er auf wird er von Medien, Sportskameraden usw "rund" gemacht... Bei uns kann es Dir passieren das Deine Sportskameraden Dich zusammenscheissen - weil Du solange mit dem "abklopfen" gewartet hast ;)

Es gibt einen Punkt der mir noch sehr wichtig ist: Leichtfertig wird von den Medien das Wort Gewalt und Sport immer zusammen geworfen. (Klar die sind i.R. ja auch nicht an der Wahrheit interessiert, sondern wollen verkaufen.) Gewalt ist - nicht nur ein negativ besetztes Wort - sondern setzt voraus, das eine der Parteien nicht einverstanden ist, mit dem was da physisch oder phsyisch mit ihr gemacht wird.

Bei uns treten Sportler aus den unterschiedlichsten Motiven heraus gegeneinder an. Es ist ganz sicher kein Kuschelsport, aber es ist auch keine Gewalt - es ist Sport, nicht mehr und nicht weniger.

Übrigens ist es mehr als unglücklich diesen Sport nur auf das kämpfen zu reduzieren.... es gehen doch nur ein bis zwei Prozent je in einen Kampf.

Und noch eins - ans Fachpublikum ;) - der Käfig wurde nicht erfunden um die "Mattenflucht" zu verhindern. (dann hätten ja die Judokas schon lange im Käfig kämpfen müßen....) Natürlich gab es zum Anfang in Brasilien die Angewohnheit "mal ne Runde um den Käfig zu drehen" aber das hätte man auch durch entsprechende Regeln in den Griff bekommen. Das über den Ringrand fleigen war/ist gefährlicher. Sehr viele Verletzungen bei der old school generation kamen daher ;) Aber egal...

CU

Andreas
Donnerstag, 24.04.08 16:29
 

Noch eins MMA Sport - auch wenn er Free Fight, Vale Tudo oder Ultimate Fighting heißt hat Regeln. Er hatte immer Regeln! Wenn ihr mal nachschauen wollt: http://www.free-fight.de dort in den Bereich der Free Fight Association und dann auf Regeln klicken :)

CU

AndreasStockmann
Donnerstag, 24.04.08 16:41
 

und noch eins *LOL* nur für Dich Maluco :)) in Altenheim werden bewußt dünne Handschuhe eingesetzt??? War euch kalt? *LOL*

CU
der Andreas

Michael Hockenjos
Donnerstag, 24.04.08 16:58
 

@thegegen

Den Sport versuche ich so darzustellen wie wir ihn ausüben. Jedoch sehe ich hier einen Kampf gegen Windmühlen wenn ich dich überzeugen will. Dein Nic signalisiert mir auch, daß du gerne Diskutierst. Ich hab keine Zeit und keine Lust auf sowas.

Ich bin Trainer und kein Missionar.

@Andreas
manchmal ist es schon kalt in der Halle ;-)
Wenn die Heizung ausfällt ist es besonders eisig unter der Dusche

thegegen
Donnerstag, 24.04.08 17:12
 

Also bitte...Wir haben bisher nicht einmal ansatzweise diskutiert, du hast ja gleich die Flinte ins Korn geworfen. Wenn ich jedes mal mit der Einstellung daher käme,"es bringt ja eh nix zu dieskutieren", dann kann ich mich auch gleich in den Keller sperren und die Welt an mir vorbeiziehen lassen.

@Andreas

Danke für die ausführlichen Informationen. Jetzt kann ich das Ganze ein Stück weit besser nachvollziehen, auch wenn ich nach wie vor eurem Sport nicht sonderlich positiv gegenüber stehe.

Dragan Krasskovic
Donnerstag, 24.04.08 18:40
 

@thegegen

Alder - Kritische Meinungen, etc. blablabla - Wie kommst Du denn auf das schmale Brett? DU musst die beiden Gemütsmensch mal richtig auf die Palme bringen, dann wird dir auch was geboten! Deine anderen Blähungen solltest du dir mal lieber durch eine Hose filtern lassen, sonst wird das noch pöse enden ... ts, ts ;-)

Kussi aufs Bauchi
Nobodys wie mich gibts viele, aber die meisten sind nur Schein, nun rate mal du Mausezahn welcher wird der Echte sein?
Dein Dragan

Werte
Donnerstag, 24.04.08 19:22
 

@thegegen:

du sagst sachen wie "Boxen finde ich ebenfalls verabscheuungswürdig", "Flinte ins Korn geworfen", "brutale Schläger" , "Wie willst du denn kritischen und/oder oportunistischen Meinungen entgegenstehen, wenn du offenbar nicht einmal in der Lage bist den eigenen Standpunkt zu vertreten?" usw.

Entweder du bist

a) eine Frau

Dann lies bitte nicht weiter, du wirst es sowieso nie verstehen.

oder

b) ein Mann

Dann bist du ein ziemliches Weichei. Wen interessieren "oportunistischen Meinungen" oder "Standpunkte" usw??? Hier gehts um Blut, Schweiss, Siegen, Verlieren- um Emotionen und körperliche Leistungen.
Das es Männer gibt die Boxen usw. zu brutal finden und lieber mit schlauen Wörtern um sich werfen ist ja schön und gut, aber die sollen dann lieber den richtigen Männern das Holzhacken überlassen und nicht reinreden, wenn du verstehst was ich meine.

Also dann, viel Spaß bei den schwulen Filmtagen und beim Fingernägelschneiden.

thegegen
Donnerstag, 24.04.08 19:35
 

:-)

Ninjaanwärter
Freitag, 25.04.08 12:58
 

Hallo zusammen,
ich habe meinen Großmeister M. Haselein über diesen Bericht informiert.
Ich selbst bin sein Ninjaanwärter. Meine Ausbildung besteht darin, dass ich einmal im Jahr den Film "Die 32 Kammern der Shaoulin" ansehen muss.
Da M. Haselein selbst, ähnlich einem Dalai Lama, zu erhaben ist, lässt er durch meine Wenigkeit, herzlich alle Kampfsportler grüßen.
Er will sich weiterhin im Hintergrund, ganz nach der Manier eines wahren Großmeisters, die Kommentare vorlesen lassen.
Er selbst hat ein Nichtschreibegelübte abgelegt.
Dafür muss natürlich wieder ich herhalten... :-)
Michael lässt zum Wochenende folgendes ausrichten:
Mein Kung Fu ist besser als Deines!
und:
Es kann nur einen geben!

Schönes Wochenende :-)))
Ninjaanwärter

AndreasStockmann
Freitag, 25.04.08 14:43
 

Hallo @werte und @dragan

so wir ihr beide redet habt ihr nicht viel mit dem Sport zu tun (und wenn doch habt ihr ihn nicht verstanden).

@werte
es geht in erster Linie um Spaß und Freude am Training um lernen - mit Freunden - zusammen lernen. Es geht um Anstand, Respekt gegenüber anderen Menschen, Höflichkeit und Spaß am Leben. Dann kommt eventuell mal - bei dem einen oder anderen - mal das Thema "kämpfen".

Auf keinen Fall würde einer der "unseren" irgend jemand so beleidigen wie Du es versuchst. Weder das Geschlecht noch die sexuelle Ausrichtung interessiert irgend einen Sportler...

@dragan
es wird immer Menschen geben die Kampfsport (warum auch immer) NICHT mögen. Respektiere das doch einfach. Es gibt bestimmt Sachen die Du auch nicht magst ;)

Wenn Du andere Menschen von Deiner Meinung überzeugen willst, wenn Du für etwas Werben möchtest.... solltest Du nicht auf denjenigen "einschlagen".

Bist Du daran nicht interessiert: schweige doch einfach, wie GROSSOBERMEISTER M.H. *LOL* einen Gruss an Michael Hasselein ;) Wenn Du das nicht kannst/willst..... siehe oben.

@thegegen
das ist doch nicht weiter schlimm, mir war nur wichtig das Du versuchst unsere Seite zu verstehen. Das die Medien nicht objektiv berichten, heißt doch nicht das man alles glauben sollte was sie einem erzählen. Eine eigene ehrliche Meinung ist (mir) viel Wert, das schliest selbstverständlich ein das Du zum Schluß kommst "das Du useren Sport - trotzt der Informationen, die Du (Dir selbst gesucht, die Du von freundlich gesinnten Menschen erhalten hast,) nicht magst. Ich sehe da nix schlimmes...



CU

Gregor Herb
Freitag, 25.04.08 17:36
 

@ Fragen
Da ich seit einigen Jahren in Freiburg derartiges Training leite (in dem es übrigens sehr selten blaue Augen und keine gebrochenen Knochen gibt) kann ich deine Frage zumindest in Bezug auf unsere Gruppe beantworten. Bei uns sind alle Bildungsschichten und Berufsschichten vertreten. Vom Türsteher (es darf geraunt werden) bis hin zum Dozenten. Der prozentuale Anteil der Teilnehmer ist allerdings bei Abiturienten bzw. denen die bereits ein abgeschlossenes Studium aufweisen deutlich höher als der von niedreren Schulabschlüssen. Komischerweise sind diese aber auch nicht rechts eingestellt oder so (sehr erstaunlich). Außerdem ist der Ausländeranteil deutlich merkbar (selbst diese gehören meist der oberen "Bildungsschicht" unseres Trainings an).

Insgesamt kann ich nur sagen dass MMA tatsächlich die Königsdisziplin im Kampfsport ist. Verletzungen sind genauso hoch oder niedrig wie anderswo (außer Ballsport -da ist die Rate höher). Das wichtigste ist allerdings, dass es saumäßig Spass macht. So richtig erfassen wie spassig so etwas tatsächlich sein kann, kann man wahrscheinlich nur wenn man es tatsächlich mal ausprobiert.

Dragan Krasskovic
Freitag, 25.04.08 18:26
 

@ Der Mann on the Mission

Werter Oberschützenjägermeister - damit hier erst mal eines herrscht, und zwar Klarheit: Bei deinem Gesabbel hier werden mir ja die Hände schwach und die Knie feucht. Und nicht jeder ist geläuterter Baptist und lebt keusch mit der Muschi im Einklang ;-) Wie sagte schon mein versoffener Onkel: "Der Gewalt fehlt es an Stärke, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" Die hier vertretene Küchenphilosophie is mir viel zu asiatisch, etwas zu übertrieben schlitzig. Und bei fudder, am schönsten Platz der Welt muss der schönste Junge der Welt auch mal seinen Pfaffenanzug anziehen dürfen und zu den Glubschäugigen Schäfchen predigen können. Das Gesichtsschnitzel polieren tut man sich schliesslich nur gepflegt, arrogant und wenn Schnee im Schwarzwald liegt. Und wenn du hier mal so weit runtergehst wie ich, kommt aber bestimmt kein Postbote mehr auf den Pfad des gerechten Weges. Der letzte Jünger, der auf mich einschlug, quatschte erst wie'n Besoffener mit sich selbst und dann wollte er mir mit ner harten Rechten wie'n Karateprofi 'n Scheitel mauern. Dabei bin ich doch nur Waldmeister... Horschemal, Meisterchen Fist of Zen: ich muesste mal wieder 'nen Happen zwischen die Kiemen kriegen. Fällt bei dir nicht Arbeit an? Bekomme ich eigentlich ein Autogramm, wenn ich lieb bin? ;-)

Gruß und Kuss
Julius

radl
Samstag, 26.04.08 03:08
 

Schade, ich hatte vor lauter Sensationsgier auf ne Mixed-Kampfsportart gehofft. Also so Mädels-gegen-Jungs im Prinzip. War ne schöne Assoziation und ich hab mich gefreut, dass unsere Welt immer noch ein bisschen verrückter ist, als ich es bisher glaubte. Jetzt bin ich etwas enttäuscht :-( Jungs-gegen-Jungs-wwresteln-aber-mit-echt hat mir schon mal ein Ami gezeigt. Damals ist der Effekt eingetreten. Aber besonders toll fand ichs dann auch nicht. Damals wie heute find ich Ringen irgendwie immer noch futuristischer:
"Ganz klar suchen (die) Menschen die Erfahrung der körperlichen Auseinandersetzung, des direkten Kraftmessens und des Durchhaltens bis zum letzten (Sport finden die, die ihn betreiben, ja auch super) - dann lass' uns doch überlegen wie wir ein paar hübsche Regeln aufstellen können, wie wir das Ganze ohne Verlust der körperlichen Integrität (meint z.B. fremdzugefügte Wunden) ausprobieren können!"

In meiner Weltgeschichte sind Sokrates und noch so ein Philosoph, Homer wars glaub ich, mal in irgendner Diskussion da draufgekommen.
H: "Sex? Nein? Biertrinken!"
S: "Ich rede von Ringen.
H: "D'oh!"

@Dragan:
Dank dir hab ich meinen transzendenten Moment doch noch gehabt! Ich hab zwar kein Wort verstanden, aber was für ein geiler Flow!!

Woçew!
Äh...meine natürlich Wortschefff!

Dragan Krasskovic
Samstag, 26.04.08 12:26
 


Alder, es haut mir die Zwiebel aus der Verse, daß die Liga der anonymen und die Weisheit mit ner Schauffel gefressenen Rabauken wie du den Mut haben hier aufzutauchen - und meine Verkündigungen nicht zu verknuspern. Ich habe hier nur meine Pflicht getan dieses Geblubbere dieser Lümmel hier zu kommentieren - und das in meiner Eigenschaft als frommer Sohn der Bruderschaft der heiligen Mücke. Horsch´a mal: a.) In den Club kommen nur Leute rein die Mitglied sind! D.h. wir sind mit Glied - sonst hätten wir viel höhere Stimmen. b.)Zweitens bleibst du nur drin, wenn du wie ein Insekt vor nichts zurückschreckst. Da lernste dann zuzuschlagen, dass es Beulen hagelt! Und wenn als Nebenprodukt mal ein Großohrenzombie anfällt, dann macht das die Mama auch nicht müde. Wenn man beim Billiard einen lötet, kann dir das nämlich auch passieren. So, aber jetzt zu ner Empfehlung für dich, mein kleiner Rabauke. Als alder Gardinenschlitzer würde ich vorschlagen, daß du dir erst mal nen Bus kaufst, rot-blau Schleiflack (wenn der Wind da dann so durchpfeifft, ist das gesund für die Haare und macht nen schmalen Fuß) Und bei deiner Pilgerreise an die Monumente der Gesichtschnitzelfabriken kannste dir dann auch ruhig noch en paar gestreifte Kartoffeln reinziehn - aber mit tütchig Quetschfleisch - da is gut für das IWeiss. Und wenn es dir nicht dabei die Raupen aus der Nuss haut, biste aufm richtigen Weg - nicht wie beim ollen Jakob. Aber Achtung: Zuviel Natur gibt Gallensteine!! Denn wie sagte schon mein Onkel: Luxus is, eine selber gemachte Erfahrung un Meinung zu haben. Und mit Algen in den Glubbscherli und Horchlöffeln macht ein Marmorheinrich lieber mal die Denkmurmel zu.

Also, haltet die Ohren steif und isst mehr Quetschfleisch!
Euer Dragan

lobo
Samstag, 26.04.08 18:52
 

Krass-Dragan hat eine an Louis De Funes erinnernde blumige Metaphorik. Oder doch Bud und Terrence?

SVW: tolle...Sprache, genau!

Operator
Sonntag, 27.04.08 19:14
 

Ich persönlich neige nicht dazu, Sportler einer gewissen Sportart einer politischen Richtung zuzuordnen.
Das ist kein Argument und auch nicht im Sinne eine differenzierten Debatte.

Was mich bei der Schilderung dieses Sports (wie auch schon lange beim Boxen) stört ist die tatsache, dass sich diese Sportarten einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Nicht nur bei denen, die diese Sportarten ausüben, sondern auch bei einer steigenden Zahl von Zuschauern.

Was ist das für eine heuchlerische Gesellschaft in der ständig über das Verbot gewalttätiger Computerspiele und Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen, zum Schutz der Jugend, disskutiert wird, während sich Ewachsene allen ernstes in einen Ring (Boxen) oder einen Käfig stellen um sich Krankenhausreif zu schlagen und drumrum eine tobende Masse jeden Treffer mit Jubel quittiert.
Da fühle ich mich an die antiken Darstellungen römischer Gladiatorenkämpfe erinnert.

Bye the Way, ich sehe es auch irgendwie nicht ein, dass ich mit meinem Krankenkassenbeitrag die Heilung solch mutwillig herbeigeführter Verletzungen auch noch mittrage (auch dies ärgert mich bei allen unfallträchtigen Extremsportarten schon lange).

Operator
Sonntag, 27.04.08 22:02
 

P.S.
@Werte

Ich möchte mal sehen wie männlich DU bist wenn du 25min um das Leben einer Mutter kämpfst (Stichwort: Reanimation), während im Hintergrund ihre fünf und sieben Jahre alten Kinder zusehen. Und du es nicht schaffst.

Oder wie du reagierst, wenn du versuchst ein 15jähriges Mädchen zu stabilisieren, das gerade von einer StraBa umgeholzt wurde und du feststellst, dass das weiche Gefühl in deinen Händen nicht die Haare am Hinterkopf sind, sondern die Gehirnmasse.
Weisst du welche Farbe und Konsistenz Gehirnmasse hat?

Wenn du das durchstehen kannst, ohne dir danach nen Strick nehmen zu wollen, oder per Flasche den "Vergessen-Knopf" drücken zu wollen, dann bist du für mich ein Mann.
Und nicht weil du meinst dass Kämpfen das männlichste schlechthin ist.

Gregor Herb
Montag, 28.04.08 11:05
 

@ an alle ich-männlicher-als-du-sabbler

in meinem Training (und wahrscheinlich jedem anderen Training) ist meines Erachtens niemand der deswegen teilnimmt weil er sich dadurch männlicher fühlt -was für ein Schwachsinn! Es ist zwar Fakt dass Frauen recht wenig Interesse an diesem Sport haben, aber der Sport wird praktiziert weil es Spaß macht, dazugelernt wird, gutes Ganzkörpertraining gewährleistet ist usw.

@ Operator

... die typischen Kommentare von Ärzten die keine Ahnung bzw. Interesse am Kampfsport haben. Natürlich wird gejubelt wenn getroffen wird... da sehe ich nichts Gewalttätiges (Gewaltdefinitionen zugrundeliegend). In meiner Magisterarbeit "Gewaltprävention durch Kampfsport" habe ich u.a. beleuchtet bzw. untersucht wie Kampfsport gerade bei Jugendlichen die Gewalt reduzieren kann.
Zu deinen Krankenkassenargumenten: Du müsstest doch eigentlich wissen, dass die Kosten durch die Folgen von Inaktivität ein vielfaches höher sind als die durch (alle) Sportunfälle verursachten Kosten. Wenn wir dann auch noch auf Risikosport oder gar Kampfsport reduzieren wird es dann doch reichlich wenig. Diese Leute halten sich allerdings fit und fallen dann höchstwahrscheinlich nicht in die Kategorie der Inaktiven welche tatsächlich teuer sind.

David Maulitz
Dienstag, 29.04.08 09:07
 

@ Operator.
1
Bye the Way, ich sehe es auch irgendwie nicht ein, dass ich mit meinem Krankenkassenbeitrag die Heilung solch mutwillig herbeigeführter Verletzungen auch noch mittrage (auch dies ärgert mich bei allen unfallträchtigen Extremsportarten schon lange).


Was wäre denn dann mit dem öffentlichen Straßenverkehr? Mit deiner Logik wäre es wirtschaftlicher den komplett zu verbieten. Der ist keine ach so gefährliche Extremsportart und trotzdem werden hier entscheidend mehr Menschen getötet / verletzt als das im gesamten Kampfsport jemals der Fall sein wird.
Leider ist die Welt nicht Schwarz-Weiß.

2
während sich Ewachsene allen ernstes in einen Ring (Boxen) oder einen Käfig stellen um sich Krankenhausreif zu schlagen


Mit dieser Aussage bestätigst du, dass du immer noch nicht verstanden hast worum es geht. Ziel des Sports ist es eben nicht den anderen in einen behandlungswürdigen Zustand zu versetzten, sondern einfach nur besser zu sein / zu gewinnen, so wie in jedem anderen Sport auch. Sicherlich unterscheiden sich die Mittel, aber das wissen beide Kämpfer, so kann auch jederzeit jeder Kämpfer den Kampf abbrechen. Hier wird keiner gegen seinen Willen gezwungen sich verletzen zu lassen.

3

Was ist das für eine heuchlerische Gesellschaft in der ständig über das Verbot gewalttätiger Computerspiele und Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen, zum Schutz der Jugend, disskutiert wird, während sich Ewachsene allen ernstes in einen Ring (Boxen) oder einen Käfig stellen um sich Krankenhausreif zu schlagen und drumrum eine tobende Masse jeden Treffer mit Jubel quittiert.

Heuchlerich dadurch, dass zwei Meinungen in einer Gesellschaft auftreten ? Ist das nicht ein Merkmal der Demokratie, Meinungsfreiheit ?
Würde alleine die Sichtweise des Einzelnen gelten und zur Richtlinie werden, würden wir uns doch zwangsläufig bei einem bösen Wort im Sinne der Staatsform wiederfinden.



Das Ding
Dienstag, 06.05.08 15:51
 

Also ich betreibe seit knapp 2 Jahren Ju Jutsu. Ich habe bislang nicht bemerkt, dass ich aggressiver, brutaler usw. wurde.
Ein gut organisiertes Training, wie es bei mir im Verein gemacht wird, fördert die körperliche Fitness und macht Spass. Klar tut man sich mal weh oder ausversehen seinem Trainingspartner, aber beim Fussball, Volleyball und vermutlich auch Hallenhalma ist es nicht anders....

Aber gut zu wissen, dass ich jetzt rechts und ein Straßenschläger bin.....

Adi93
Donnerstag, 03.06.10 13:47
 

Ich würde auch gerne mal bei nem Training zuschauen b.z.w mitmachen nur komme ich aus der Freiburger umgebung und habe kein Plan wo ich mich hin wenden soll kann mir jemand Helfen bitte? schon mal Danke im voraus.

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