Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird in der kommenden Woche zehn Straßenbahnen mit Überwachungskameras ausstatten. Die Kameraüberwachung ist Teil des neuen "Service- und Sicherheitskonzepts" der VAG und soll Fahrgäste und Fahrer vor Gewaltübergriffen schützen und den Vandalismus in den Bahnen reduzieren.




Da würden mich aber dann doch mal die Zahlen der "Übergriffe auf Personal und Fahrgäste" interessieren mit denen die Komplettüberwachung der Strabas gerechtfertigt wird. Auch von den "täglich 5 zerstörten Sitzen an Schultagen" habe ich bisher nichts mitbekommen...nun ja wie mir scheint halt alles wieder nur vorgeschobene Gründe um in der Öffentlichkeit den Einsatz zu erklären und der sicherheitsbedürftigen Freiburger Bevölkerung schmackhaft zu machen...
Ich bin in den letzten Monaten gleich zwei Mal in der Linie 5 von Mädchenbanden angegangen worden, die auf dem Heimweg von der Schule waren und ältere Damen belästigt haben.
Wenn die Überwachung diese Mädels abschrecken würde, wär es toll.
Finde das nicht schlecht!
Es wird soviel einfach kaputt gemacht bzw. beschmiert, seien es Straßenbahnen/Busse, Toiletten, öffent. Räume (Schulen, Unis) usw. ....
Und ich hab kein Problem damit, wenn ich beim Bahnfahren gefilmt werde. Wird ja auch nach 48 Std. gelöscht!
Noch ein paar Blaulicht-Fälle aus Straßenbahnen:
Betrunkener beleidigt Behinderte (November 2007)
15-jäh[..] in der Straßenbahn belästigt und gestohlen (August 2007)
Streit in der Straßenbahn (April 2007)
Wir erkundigen uns bei der Polizei noch mal nach Zahlen.
In Berlin ist das Thema "Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln" momentan ein sehr heißes Thema. Dort kommt es dauernd vor, dass entweder Fahrgäste, aber auch Personal der BVG extrem übel zugerichtet werden. Nun kann man natürlich zurecht sagen, dass es in Freiburg keine Berliner Verhältnisse gibt.
Die VAG sollte auf jeden Fall konkrete Zahlen liefern, damit man einschätzen kann, wie gravierend das Problem ist.
Ich habe den Artikel um einen Absatz ergänzt: Die Polizei kann keine Angaben zur Zahl der Straftaten in den Straßenbahnen sagen, da diese nicht nach ihrem Tatort katalogisiert werden.
richtig so, bin auch für die überwachung!! jeder sollte sich sicher fühlen und ich denke die kameras könnten als abschreckung ihren teil dazu beitragen!! falls dann doch was passieren könnte helfen sie bei der aufklärung der tat, was auch wieder abschreckend wirken könnte!!
..wenn ich einkaufen gehe werde ich auch von ner überwachungs-kamera gefilmt
Ist ja noch eine ganz andere Frage, ob Kameras Kriminalität tatsächlich verhindern können oder vorallem die Erfassung der Täter erleichtert.
ja, aber eine höhere aufklärungs-quote ist zur abschreckung ja auch nicht schlecht
...und daß in freiburg handlungsbedarf ist wissen wir ja nicht erst seit der kriminalstatistik von baden-württemberg (freiburg wiederholt kriminellste stadt!!)
greetz
Es erscheint ja trotzdem sinnvoller, außerdem auch gegen die Gründe der Kriminalität vorzugehen. Das ist natürlich schwieriger als das Aufhängen von Kameras. Warum machen die Mädels aus Haslach das? Ich weiß es auch nicht.
Und außergewöhnlich Schlimme Straftaten im ÖPNV, wie das Zusammenschlagen des Rentners in München, wurden auch durch Kameras nicht verhindert. (Wobei das ja in der Bahn begann, und dann im U-Bahnhof forgesetzt wurde)
@caro:
kannst du bittebitte nicht immer alles schief fotografieren? mein monokel rutscxht sonst immer raus...
Videoüberwachung keine große Hilfe bei Verbrechensbekämpfung[...]
Die Londoner Statistiken belegen, was frühere Studien gezeigt haben: Überwachungskameras sind nicht das Allheilmittel, als das Sicherheitspolitiker sie der Öffentlichkeit immer wieder anpreisen. Weder senken sie die Verbrechensrate nennenswert, noch garantieren sie eine höhere Aufklärungsquote. Forderungen nach einem verstärkten Einsatz von Videokameras in Deutschland, wie sie beispielsweise der Bitkom erst Anfang Juli erhoben hat, lassen sich so nicht begründen. Die notwendigen Finanzmittel wären demnach anderswo besser investiert.[...]
http://www.golem.de/0709/54913.html
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[.[..] einer neuen, im Auftrag des britischen Innenministeriums vom Institut für Kriminologie der University of Leicester durchgeführten Studie führt Videoüberwachung weder zu einem Rückgang der Kriminalität, noch schafft sie bei den Menschen ein höheres Gefühl der Sicherheit. Nach Anbringung der Überwachungskameras nimmt deren Befürwortung bei den Menschen sogar eher ab, weil sie merken, dass diese keine spürbaren Folgen haben. [...]
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19543/1.html
@Meckermaus Na, diesmal hab das Foto gar nicht ich gemacht, sondern unser Praktikant Jannik :) Aber Danke für den Hinweis.
Bei unserer Jugend ist das nur angebracht. Combinos sind 42Meter lang und wenn was passiert stehen die Chancen das der Fahrer was sieht, ohne Kamera, sehr schlecht.
Das was passiert muss man in Freiburg nicht anzweifeln!
Find ich gut!! Am besten noch die Busse mit Kameras ausstatten!!
ich bin auch für überwachung in kneipenklos.
was da alles passieren kann!
so ein überwachungskamera wirkt da schon abschreckend.
boah ich könnt kotzen
Das Bild is schon in Ordnung so, dynamischer als einfach grade draufgehalten!
Now it's Ninety-Eightyfour.. knock knock at your front door...
ich find das richtig. datenschutz hin oder her... als ob man durch kameras in der straßenbahn irgendeinen nachteil erleiden würde. wer sich da gedanken macht sollte sich ernsthaft gedanken machen, ob er unter paranoia leidet oder sich selbst überhaupt noch ernst nehmen kann.
svw: ziege
Die Kameraüberwachung finde ich gut, und die Haslacher Mädchen machen nicht nur in der Straßenbahn dummes Zeug.
Im REWE an der Johanneskirche eben, waren 3 aus Haslach an der Kasse. 2 stellten sich ordnungsgemäß in die Schlange die 3.
provozierte in der Mitte stehend die nachfolgenden Kunden, und hatte gar nichts zum bezahlen. Auch der Hinweis, sie dürfe durchgehen, wurde schlichweg ignoriert. Die Kassiererin sagte, das wäre normal, und erleben das jeden Tag.
Einfach nur pampig.
Stand By Kabarett sag ich nur.
svw: stahl
Ja also da haben wir es doch. Das wird nur der Anfang sein. Also auch Kameras am Rewe an der Johanneskirche und bald überall wo sich vermeintliche Jugendbanden treffen und kriminelle Aktivitäten aller aller Art stattfinden KÖNNTEN!!
Also ich persönlich bin ja gegen den Überwachungsstaat.
Also es dient ja nicht nur den Vorfällen in der Straßenbahn. In Leipzig wurde so ja mal ein Vergewaltiger indentifiziert, weil man ihn in der Tram gefilmt hat. Ermittlungstechnisch ist das dann auch ein Vorteil für die Polizei.
@rumpel
Dir ist wohl noch nie was passiert wo dich Assis angemacht haben, oder? Kommt noch, vertrau mir. Dann wirst dus auch zu schätzen wissen wo Kameras hängen!
Ein Paar Zentimeter über diesem Artikel ist auch wieder ne Meldung von 2 Überfällen...
Was ist Schäuble im Rollstuhl?
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Die Apokalypse auf 2 Rädern.
naja, wenn man london nimmt, so hat eine untersuchung der terroristischen bombenattentate von london auch ergeben, dass man die attentäter die ganze zeit auf dem schirm hatte und man konnte nichts dagegen machen..und das, obwohl die geheimdienste über jene terrorzelle bescheid wussten.
wie hier schon angemerkt wurde, zur verhinderung von straftaten dienen kameras in bussen und bahnen in meinen augen auch nichts. ob man sie deshalb trotzdem aufhängen sollte, finde ich bedenklich. in meinen augen wird hier ein falscher schutzmechanismus aufgebaut. die leute sollen sich sicherer fühlen, was in meinen augen aber nicht der fall sein wird. es wird mit der angst gespielt. bloß weil kameras hängen bin ich noch lange nicht vor übergriffen sicher. schlussendlich kommt es darauf an, wer mir hilft. zur aufklärung mögen die dinger im nachhinein sicher dienlich sein, aber eben, nur im nachhinein!!
Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Ist bisher nur mir aufgefallen, dass es auch in manchen Vorgängern der Combinos, also in den Zweirichtungswagen, schon mindestens seit Mitte 2007 an den Drehgelenken Kameragehäuse an der Decke gibt (ob da auch wirklich Kameras drin sind, sei mal dahingestellt)? Ich bin jedenfalls schon bisher davon ausgegangen, in der Tram gefilmt zu werden und fand es nicht wirklich schlimm.
das wäre ja wohl schäuble auf dem fahrrad
hups das war @ralph
Wird nur Bild oder auch Ton aufgenommen/übertragen? Wird nur aufgezeichnet oder 24h lang von Personal die übertragenen Bilder überwacht um gegebenenfalls sofort eingreifen zu können? Wird in den Strabas per gut sichtbarem Aufkleber / Hinweisschild auf die Videoaufnahme hingewiesen werden?
Mal gespannt wann in naher Zukunft die Erste "Festnahme/Überführung" von Randalieren/Sitzsezerstörern etc durch die Videoaufzeichnung in der Bahn geschieht um das ganze System auch zu rechtfertigen....der "Erfolg" wird sicher nicht lange auf sich warten lassen, dafür wird schon gesorgt werden
>Dir ist wohl noch nie was passiert wo dich Assis angemacht
>haben, oder? Kommt noch, vertrau mir. Dann wirst dus auch zu
>schätzen wissen wo Kameras hängen!
>Ein Paar Zentimeter über diesem Artikel ist auch wieder ne
>Meldung von 2 Überfällen...
Das ist den meisten Leuten wohl schonmal passiert und das Problem mit gewaltbereiten Jugendlichen ist auf jeden Fall da. Ob Kameras daran etwas ändern können, ist wenn man sich die Londoner Statistik anschaut aber mehr als fragwürdig. Ich sehe das auch so, dass solche Maßnahmen nur dazu da sein sollen, das Sicherheitsgefühl der Leute zu erhöhen im Szil von "schaut her, wir machen was". Wer das Problem tatsächlich _lösen_ will, der kann eben auf kein Patentrezept zurückgreifen, sondern muss an vielen Stellen ansetzen. Das fängt beim Bildungssystem an (Hauptschule = Perspektivlosigkeit ab der 5. Klasse) und geht über eine intensive Täterbetreuung zu schnelleren Verurteilungen, sinnvollen Strafen (wer glaubt eigentlich, dass es etwas bringt, wenn man Kriminelle mit 1000 anderen Kriminellen in den Knast steckt? da ist eine Radikalisierung zwar nicht vorprogrammiert, aber doch sehr wahrscheinlich) usw. usf.
es grüßt
die boing
@lalala
Da ist schon noch Schäuble.
svw: mafia
"Das Überwachungskonzept sei auch mit dem Datenschutzbeauftragten der Stadt abgestimmt worden. "
Hier hätte mich ein Statement von selbigem interessiert, oder hatte er dazu nichts zu sagen?
Die Meinungen von VAG und Polizei sind ja bekannt.
Mich persönlich stören Kameras in Straßenbahnen nicht weil sie mich beim Rumstehen aufzeichnen. Für mich ist es nur ein Schritt weiter hin zur absoluten Abfilmung in vielen Lebensbereichen. Und das passt mir nicht.
Zumal die Sicherheit durch Videoüberwachung nur eine gefühlte ist und keine faktische.
Wer Kameras braucht um sich vor den bestialischen Übergriffen "Haslacher Mädelbanden" schützen zu wollen, der sollte sich am besten auch gleich bewaffnen und Kameras "immer und überall" fordern. Ich habe gehört sie planen ihren Terror auch auf andere Gebiete des öffentlichen Lebens auszuweiten.
Eine Alternative wäre aber auch ein Kurs in autogenem Training um sich dann mit gesteigerter Durchsetzungskraft diesem wütenden Mob in offener Feld- äh Straßenbahnschlacht entgegenzustellen.
Wuschel,
mach dich drüber lustig, aber es gibt viele Orte auf der Welt in denen Menschen nurnoch bewaffnet auf die Straße gehen, aus Angst vor Übergriffen vor denen sie sich nicht geschützt fühlen.
Und auch in Deutschland geht das bereits los, junge Menschen, die sich Schlagringe, Teleskopschlagstöcke, Pfefferspray, Messer oder sogar Gaspistolen u.ä. Material kaufen, weil sie selbst viele negative Erfahrungen gemacht haben, denen sie sich nicht weiter schutzlos ausliefern möchten. Dieses Verhalten kann man immer öfter beobachten, hört euch einfach mal in eurem "erweiterten Freundeskreis" um - ihr werdet überrascht sein.
Lieber präventiv Kameras, auch wenn die Effektivität dieser Maßnahme noch nicht feststeht, als dass bald jeder Hans mit einer Waffe in der Tasche rumläuft...
Nun ich vetrau doch lieber aufs Pfefferspray oder ähnlichem anstatt mich in falscher Sicherheit zu wiegen und drauf zu vertrauen, dass die Kamerapräsenz schon alles richten wird...Wie hier schon öfters erwähnt: Kameras tragen weder zur Verbrechensvermeidung noch zu einer nennenswerten Erhöhung der Aufklärungsquoten bei. Eine trügerische Sicherheit die da aufgebaut wird und wer weiss ob die gesammelten Daten auch wirklich gelöscht werden und nicht anderweitig "verwertet"?!
Lou, du hast recht, ich mache mich ein bißchen lustig drüber. Ist aber auch ein bißchen amüsant.
Daß es Orte auf dieser Welt gibt, an denen (wirkliche!) Gewalt und Gefahr herrscht ist mir bewusst. Aber hier geht es um Freiburg und nicht um Rio de Janeiro.
Deine "jugendliche Bewaffnungstheorie" ist nunmal nicht neu, genausowenig wie die Diskussion darum.
War in den 80ern, 90ern auch schon da, mit derselben Hysterie.
Der totale Bürgerkrieg ist seitdem aber immer noch nicht ausgebrochen.
Ich verstehe das Bedürfnis vieler Menschen nach mehr Sicherheit. Aber hier wird Sicherheit 1. vorgegaukelt und 2. unverhältnismäßig schnell, direkt und unreflektiert Überwachung eines öffentlichen Raumes erschaffen.
Ach ja, es ist mir natürlich schon klar, dass demjenigen, der sich freiwillig mit allem drum und dran in Sozialen Netzwerken prostituiert, so ein paar Kameras natürlich völlig egal sind...
@ Lou:
Was soll das denn heißen: "Und auch in Deutschland geht das bereits los, junge Menschen, die sich Schlagringe, Teleskopschlagstöcke, Pfefferspray, Messer oder sogar Gaspistolen u.ä. Material kaufen, weil sie selbst viele negative Erfahrungen gemacht haben"
Das gabs in den 70ern und 80ern schon ganz genau so, nur werden die ganzen Sachen durch die Medien ins Unermessliche aufgebauscht...
Ich verstehe auch nicht, wie man ganz bewusst kosmetische Lösungen den sinnvollen und nachhaltigen vorziehen kann?
es grüßt
die boing
Zur Kameraüberwachung in der Berliner U-Bahn
Der ganze Text ist auf der Webseite der HU als PDF einsehbar:
http://berlin.humanistische-union.de/fileadmin/hu_upload/berlin/2007/04_Evaluationsber[..] beauftragten die Berliner Verkehrsbetriebe selbst Wissenschaftler aus dem Büro für angewandte Statistik in Berlin mit der Evaluierung des Pilotprojektes, bei dem drei Linien der Berliner U-Bahn mit Überwachungskameras ausgestattet wurden. Die Überwachung und ihr Nutzen wurde untersucht, ein Zwischenbericht wurde angefertigt und der BVG vorgelegt, woraufhin diese kurzerhand den Forschungsauftrag kündigte: es kamen offenbar nicht die gewünschten Ergebnisse heraus.
Denn was tatsächlich nach der Installation der Kameras passierte, dürfte manchem Überwachungsfanatiker sauer aufstoßen. Dass öffentliche Bereiche "zu Ihrem Schutz videoüberwacht" sind, dürfen Bürger regelmäßig auf den einschlägigen Hinweisschildern lesen, im Fall der Berliner U-Bahn gilt offenbar das Gegenteil: im Bereich der drei untersuchten U-Bahn-Linien stieg die Anzahl der registrierten Straftaten im Untersuchungszeitraum leicht an. Geringen Erkennungsquoten und hohem Zeitaufwand bei der Sichtung des Videomaterials steht kaum praktisch messbarer Nutzen gegenüber. Das ernüchternde Fazit der Studie:
"Die gegenwärtige Nutzung rechtfertigt die 24-Stunden-Videoaufzeichnung hinsichtlich bestimmter Delikte wie Angriffe auf Mitarbeiter oder Raub, hinsichtlich Sachbeschädigung oder Taschendiebstahl bislang nicht. Auch ist in Bezug auf die Gesamtheit der gemeldeten Vorfälle bei der gegenwärtigen Nutzung des Instruments keine erhebliche Verbesserung der Sicherheitslage in der Berliner U-Bahn zu erwarten."[...]
ich find das gut. jeder, der nichts zu verbergen hat muss sich doch eh keine sorgen machen. ich mein, kein schwein guckt sich die bänder an, wenns nicht zu einer straftat kommt. es interessiert keinen, wohin paranoide linke mit der bahn hinfahren. so interessant sind die nämlich garnicht.
allerdings. freunde von mir wurden in meiner heimatstadt am hauptbahnhof von einer gang zusammengeschlagen. nachher stands aussage gegen aussage, deshalb musste die videoüberwachung herhalten. das witzige daran war oder ist: die scheiß kameras sind dermaßen niedrig aufgelöst, dass es unmöglich ist, irgendjemanden darauf zu erkennen. nur dass halt jemand da ist. und das aus datenschutzgründen!
Das Totschlag-Argument: "Jeder der nichts zu verbergen hat, muss sich doch eh keine Sorgen machen..." wird auch durch die millionste Wiederholung nicht richtiger.
Ergänzungsvorschlag:
Wie wäre es mit Selbstschussanlagen, welche Handys vernichten, die zur Beschallung anderer Fahrgäste mit "Musik" eingesetzt werden?
Was bitte hat eine Abneigung gegen Überwachung mit "paranoiden Linken" zu tun? Glaubst Du nicht, dass es auch Überwachungsgegener jenseits von "links" gibt? :)
und auf die Killerphrase vom brite hab ich schon die ganze Zeit gewartet :)
Hört doch auf Städte wie London oder Berlin mit Freiburg zu vergleichen. Das ist Schwachsinn.
Kameras sind ein guter Schritt. Wenn sich die Linken wieder belästigt fühlen und gegen den Staat wettern, können sie ja auf ihre Fahrräder umsteigen. Aber nicht bei Rot fahren, auch wenn es euch so lieber wäre! Rebellion und so...
Ich fühle mich zumindest sicherer wenn kameras überwachen, und zum 10.000mal: JA, es spielt eine Rolle ob man etwas zu verbergen hat oder nicht
Freiburg ist nun mal eine Kleinstadt mit krimineller Energie.
Daran wird sich nie was ändern.
svw: sek
brite, ich mach` dir einen Vorschlag:
anstatt deinen Mitbürgern mit dem Wunsch nach Kamerüberwachung zu Nahe zu treten, kannst du dir einen Camcorder um die Brust schnallen. Diesen richtest du dann immer wenn du zur Tür hinausgehst auf dich selbst und streamst das Ganze live an eine Behörde deines Vertrauens.
Somit wärst du in Sicherheit und alle sind zufrieden.
Lieber Rank, Dein letzter Satz macht überhaupt keinen Sinn - wenn Du Dich sicherer fühlst, weil Kameras da sind, so ist das Dein subjektives Empfinden und muss ja deshalb nicht automatisch für alle gelten.
Und was Du mit "JA, es spielt eine Rolle...blabla" meinst, erschließt sich mir auch nicht ganz - was für eine Rolle? Vorwärts oder rückwärts?
Aber am meisten nervt diese dauernd wiederholte Dummbatzenphrase, dass alle, die anderer Meinung sind, "Linke" seien...
Rank, wieso glaubst Du, dass Videoüberwachung in Freiburg mehr Erfolg haben sollte als in Städten wie Berlin oder London? In England ist die Videoüberwachung schon seit Jahrzehnten extremst verbreitet und von daher gibt es dort auch relativ viele Studien und Statistiken, welche fast alle deutlich machen, dass Videoüberwachung nicht zu einem Mehr an Sicherheit oder zu einer erhöhten Aufklärungsquote von Verbrechen führt. Wieso also sollte es hier in Freiburg funktionieren?
Und lass Dir gesagt sein, es gibt auch genug Rechte, oder Leute ohne extremen Ausschlag in eine der Richtungen, die gegen Videoüberwachung in allen Lebensbereichen sind!
In GB wird man täglich im Schnitt von 200 Kameras gefilmt. Trotzdem haben die ne höhere Kriminalität. Komisch oder.
-Videoüberwachung im öffentlichen Raum betrifft nahezu nur unverdächtige Normalbürger. Es gibt keinen Verdacht gegen eine konkrete Person, sondern alle Personen unterstehen einem Generalverdacht. Das widerspricht der Unschuldsvermutung.
Private Sicherheitsbetreiber arbeiten Hand in Hand mit der Polizei (Sicherheitspartnerschaften). Die Polizei erhält Hinweise durch private Sicherheitsbetreiber. Damit vergrößern sich die Kontrollmöglichkeit der Polizei. Außerdem verwässert sich dadurch die Trennung zwischen den durch Polizeigesetze gebundenen Beamten und privaten Sicherheitsfirmen.
- Wenn Täter die Kameras nicht bemerken, dann werden sie nicht anders handeln.
- Überwachungskameras dienen der Täterermittlung, nicht der Prävention.
-Angela Merkel wurde persönlich Opfer von Videoüberwachung: Im März 2006 stellte sich heraus, dass der Wachdienst des Pergamonmuseums mit einer ferngesteuerten Videokamera direkt in ihr Wohnzimmer blicken konnte. *hihi*
Andere Frage: Es wird sich nicht vermeiden lassen das die Kameras aus auch außerhalb der Bahn filmen. Wenn ich da jetzt vorbeilaufe und gefilmt werde kann das doch nicht rechtens sein, oder?
die paranoiden linken tun mir ein bisschen leid, ich hatte lust auf nen rundumschlag.
erklärt mir mal bitte wieso das argument nicht richtig ist? das mit dem: wer nichts zu verbergen hat.
und sicher fühl ich mich auch ohne kameras. ich fänds aber halt nicht schlimm! und einengen würds auch keinen.
(svw: engen)
"Abmontiert", so ein Witz.
Schon in zwei der älteren GT8Z-Bahnen gab es für die Fahrgäste kaum erkennbare Kameras im Fahrgastraum, die sich seit ca. 7 Jahren (!!) unregelmäßig im Testbetrieb befanden.
Die Fahrgäste wurden auch während dieser Zeit nicht wie vorgeschrieben durch Piktogramme in den Wagen über die Überwachung informiert.
daher auch weiter oben die frage meinerseits, ob denn mit Aufklebern / Schildern auf die Überwachung hingewiesen werden wird :)
Warum kauft die VAG die Kameras nicht billig bei LIDL, die haben gerade welche sehr günstig abzugeben?
Auch als unschuldige Person musst Du Dich fragen lassen
„Wenn du nichts zu verbergen hast, kannst du davon auch den Polizisten etc. davon überzeugen?“
Auch wenn Du unschuldig bist, musst Du bei zunehmender Überwachung auch mit zunehmenden polizeilichen oder anderen Sicherheitsdienstlichen Maßnahmen rechnen. Oft reicht schon ein falscher Verdahct oder "Risikofaktoren" wie "falscher" Name, "falsche" Meinung, "falscher "Geburtsort" etc oder einfach unglückliche Zufälle aus, um einschneidende Maßnahmen nach sich zu ziehen.
Videoüberwachung und Datensammlung liefert eine solche Unmenge an Informationen, aus denen sich Unregelmäßigkeiten ablesen lassen oder Verdachtsmomente konstruieren lassen. Dann hilft es Dir auch nichts mehr, wenn Du „nichts zu verbergen“ hast.
Außerdem: Wer „nichts zu verbergen“ hat, braucht auch nicht überwacht zu werden :)
> erklärt mir mal bitte wieso das argument nicht richtig ist? das
> mit dem: wer nichts zu verbergen hat.
Das Argument klingt zwar recht einleuchtend, setzt aber einiges vorraus, Im dritten Reich z.B, hätte ich einiges "zu verbergen" gehabt. Einen guten Artikel dazu gibt es bei heise:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23625/1.html
Der ist zwar nicht ganz kurz, aber das Thema lässt sich auch nicht in einem Satz abhandeln, wie die Vertreter deines Arguments es tun.
es grüßt
die boing
was habt ihr alle man, die Videos werden von ein paar Personen ausgewertet, aber auch nur wenn etwas vorgefallen ist und dann werden sie nach 48 Stunden gelöscht!
Sowas ist doch gut für unsere Sicherheit und außerdem durch die Kameras zerkratzen auch keine deppen mehr die Fensterscheiben oder schmieren rum! Denn durch so etwas steigen die kosten für die Fahrkarten....und alles wird teurer!
Auf TV Südbaden war grad eben ein Bericht über die ganze Sache...
ist doch klar, warum die vag jetzt kameraüberwachung einführt...die wollen auch endlich mediale aufmerksamkeit durch kleinstadt-grusel-videos.
bald gibts auf so nem nischensender die ersten sendungen der kriminellsten überwachungsvideos aller städte. dazu die wahl zum video des monats, zum video des jahres und nicht zu vergessen: einen eurovision video contest.
ich weiss nicht, was diese hysterie des sicheren staates immer soll...und besonders welche werte in dieser gesellschaft noch vermittelt werden? tsetsetse
eine Kameravorrichtungen aufgefallen.
Was ist denn das für ein Deutsch? HÄ?
svw: amtet
also ich wollte zum thema anmerken dass, ....
hmpf.hmpf
....moment ich muss kotzen
HUAAAAAAaaaaRRRRR
BUUUAAAAARRRRGGGG
HÄÄÄÄÄÄrrr
*mundabwisch
boah, sorry, ne, lass mal, ich lass lieber bleiben
Ralph ? Also gerade Du solltest Dich in Sachen Satzbau- bzw. Grammatik-Kritik etc etwas zurückhalten :)
Und nu wieder zurück zur Hobel-Video-Thematik!
Isch schreibe und sprech hochdeutsch, woll.
Nochmal zu oben zwecks "Bewaffnung": Ihr habt sicher recht, da ist viel Panikmache in den Medien dabei, meinerseits aber nicht. Es ist eine rein subjektive Beobachtung von mir, dass immer mehr ansonsten gemäßigte Menschen bei dieser Thematik ihre Vernunft verlieren, aggressiv werden, auf stur schalten, sogar ihre politische Richtung beeinflußt wird - das geht auch schon bei "präventiver Gewalt" los a la "Bevor ich eins draufbekomme wenn es mal eine angespannte Situation gibt, haue ich den anderen zuerst um!". Des Weiteren ich wage einfach mal ganz frech die Behauptung, dass heute mehr Leute bewaffnet unterwegs sind (unabhängig davon in welcher Form) als noch vor 10 bis 20 Jahren - mag sein, dass da mein Bild verzerrt ist, ich habe auch keinen Beleg für meine Theorie. Ich bin mir aber sicher, dass sich mit der zunehmenden Gewalt, egal ob dass jetzt objektiv tatsächlich so ist oder sich nur subjektiv dieser Eindruck von Mensch zu Mensch verbreitet, ein Wandel in bestimmten Gruppen stattfindet. Und ich bin der Meinung, dass dieser Wandel noch zu viel Ärger führen kann. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber in einigen Jahren vielleicht. Wir sollten dem vorbeugen. Sicher verhindert eine Kamera keine Verbrechen, aber manchmal wird beispielsweise ein Verbrechen eher aufgeklärt oder die Polizei ist noch schneller vor Ort, weil in der Überwachungszentrale jemand die Situation beobachtet und Alarm schlägt.
Zu den Kameras: Amüsant finde ich, dass sich die Leute gegen Videos in Straßenbahnen und Kennzeichenerfassungssysteme extrem sträuben, Verfassungsklagen einreichen, gleichzeitig aber ihre Mülltonne mit unzerrissenen Briefen, Rechnungen, Kontoauszügen & Co. stundenlang an die Straße stellen. Wenn ich Interesse am Privatleben anderer Menschen hätte, würde ich nicht irgendwelche Kameraaufzeichnungen anschauen, sondern nachts heimlich vor ihrem Haus in der Mülltonne wühlen und hätte um ein vielfaches bessere Informationen erschnüffelt, die ich für irgendwelche Zwecke benutzen könnte :)
Einen wunderschönen guten Abend, Lou,
zu "zu den Kameras"
Zitat: Amüsant finde ich, dass sich die Leute gegen Videos in Straßenbahnen und Kennzeichenerfassungssysteme extrem sträuben, Verfassungsklagen einreichen,
Was man nicht so alles amüsant finden kann, wenns einem nur langweilig genug ist. Und ja, tatsächlich bin ich gegen die lückenlose Verfolgbarkeit von Individuen im öffentlichen und privaten Leben. Weil mir an meinem Privatleben und meiner informationellen Selbstbestimmtheit - im Gegensatz zum Ich-hab-doch-nichts-zu-verbergen-Mainstream - etwas liegt.
Zitat: gleichzeitig aber ihre Mülltonne mit unzerrissenen Briefen, Rechnungen, Kontoauszügen & Co. stundenlang an die Straße stellen.
Tue ich das? Nein. Willkommen in der Welt der Vorurteile.
einen guten Stuhlgang weiterhin wünscht dir,
Ute Dass
Da scheint sich ja ein Überwachungsstaatphobiker gleich persönlich angegriffen zu fühlen - sicherlich gibt es Ausnahmen, auch ich achte auf die sorgfältige Vernichtung von vertraulichem Material, aber es gibt Viele, die das nicht oder nur lückenhaft tun. Ich kann darin kein Vorurteil erkennen.
Im Übrigen sind manche Orte wie beispielsweise größere Straßenbahnhaltestellen schon seit längerem Videoüberwacht durch die VAG - mit Erfolg.
und wie zeichnet sich dieser Erfolg aus? Gibts es Statistiken, die einen Rückgang der Straftaten im Bereich der überwachten Gebiete aufzeigen? Hat sich die Aufklärungsquote durch die VAG-Kameras signifikant erhöht?
Ich denke dass nicht publik genug ist, wo sich die Kameras befinden, um tatsächlich einen Rückgang von Straftaten in bestimmten Bereichen herbeizuführen - wäre eventuell eine Überlegung wert, wobei sich manche Straftäter, insbesondere unter Alkoholeinfluss, wohl aber auch dadurch nicht abschrecken bzw. es außer Acht ließen würden.
Was verbessert ist, ist die Reaktionszeit: Eine am Boden liegende Person, eine sich anbahnende Auseinandersetzung, ein Diebstahl, Vandalismus, ein brennender Mülleimer, ein Verkehrsunfall oder viele ähnliche Fälle: Die Reaktionszeit nimmt ab, die Polizei, die Feuerwehr oder der Rettungsdienst sind schneller vor Ort und ich finde allein dass ist schonmal eine Rechtfertigung für eine Kamera. Es entfällt in manchen Fällen einfach der sonst benötigte Ersthelfer, der aktiv werden muss und den Notruf wählt.
Ich sage nicht, dass an jeder Hauptstraße eine Kamera angebracht werden soll, das wäre des Guten zuviel, aber ich denke dass wir hier andere Probleme wie Straßenkriminalität eher haben als einen totalitären Überwachungsstaat, der die Freiheit seiner Bürger durch totale Kontrolle einschränken will. Ich finde es gut, dass Leute vorbeugen und zuviel Überwachung einschränken wollen, aber ich finde man darf es nicht übertreiben - das ist genau so eine Panikmache wie die Angst vor Straftaten, die durch die Medien hochgepusht wird.
Im BZ-Artikel stand auch, dass angeblich 5 Sitze am Tag von Schülern zerstört werden. Das ist doch total unglaubhaft. Passend war auch das Montage-Bild der BZ: Der Kameraüberwachte ist ein pizzaessender Mann in der Straßenbahn. Das ist ja genau die Kriminalität, gegen die angegangen werden soll. Kameraüberwachung VERHINDERT keine Straftaten, das sagen alle Studien. Höchstens kann man damit mal einige aufklären, aber das schreckt niemanden ab. Willkommen 1984; thank you Salomon.
Selbst wenn es niemanden an einer Straftat hindert, die Aufklärung ist schon Gewinn genug.
Wie schon oben von mir geäußert, überwacht die VAG schon seit ca. 7 Jahren (!) in mindestens zwei GT8Z-Bahnen (das sind die älteren, eckigen Fahrzeuge) unregelmäßig mit sechs Kameras den Fahrgastraum, ohne mit Piktogrammen die Fahrgäste darüber zu informieren.
Die Presse sollte lieber mal kritisch nachfragen, was diese interne Teststudie für Ergebnisse brachte und ob man es im Aufsichtsrat (Vorsitzender Dr. Dieter Salomon) "völlig OK" findet, die Fahrgäste über die Tests im Dunkeln zu lassen.
Ob man aber diese kritische Berichterstattung jemals in der Badischen Zeitung oder hier lesen wird?
Kaffeehaus Balzac darf Kunden nicht mehr filmen
"Aus dem Urteil eines Amtsgerichts in Hamburg geht hervor: Die Kaffeehaus-Kette Balzac hat bisher Kunden mit Kameras überwachen lassen. Dies halten die Richter für rechtswidrig. (...)"
Quelle: welt.de
Seien wir mal gespannt ob fudder hier wieder einen Maulkorb seitens der BZ auferlegt bekommen hat, oder ob es eine kritische Befragung bzw Berichterstattung über die seit Jahren ohne Wissen und Daraufhinweisen der Kunden durchgeführten "Kameratests"durch die VAG geben wird...
Heute schon jemand Combino gefahren? Wie schauts da aus? Hinweisschilder auf die Kameras?
Ich habe mich angesichts der jüngsten Vorfälle jetzt mit einer Banane zur Selbstverteidigung ausgerüstet, he he
Da ja alles aufgezeichnet wird, kann ich dann auch problemlos meine Notwehr-Situation beweisen (und falls doch nicht, das Corpus-Delicti ganz schnell verschwinden lassen - harrh harrh)
Uns ausserdem - man muss das positiv sehen: Das beliebte Spiel - wie offensichtlich des öfteren schon vorgekommen - "Einer steht vor dem Fahrkartenautomat und versperrt den Zugang , Zweiter kontrolliert dann den solcherart Verhinderten und stempelt ihn zum Schwarzfahrer" geht dann auch nicht mehr !
(War das nicht in Berlin ?)
Und jetzt im Ernst: Wir mussten die Überwachung UNSERES (!) Tiefgaragenplatzes, die wegen mehrfacher Beschädigung des Fahrzeuges unserer Mieterin installiert wurde, per Gerichtsbeschluss wieder abbauen, da die Tiefgarage ja öffentlich zugänglich sei !!!
Es IST ZUM KOTZEN in diesem Staate
und? Verlief der Kamerastart in den Bahnen reibungslos? GIbt es bereits Erfolge hinsichtlich der Sitze zerstörenden Schüler? Passiert doch laut VAG Täglich mindestens 5 mal? Waren es heute weniger zerstörte Sitze? Wenn ja ein Hoch auf die Überwachung, hat sich dann schon gelohnt :)
Fudder schweigt sich zum Thema wohl aus...bei jedem andren Thema sind sofort Bilder im Netz, seien es an Räder angebundene Hunde oder auf die Straße geworfene Weihnachtskekse...Keine Photos der auf die Kameras hinweisenden Schilder / Aufkleber? oder existieren diese gar nicht? Kann mal jemand, der heute Combino gefahren ist berichten wie das jetzt nun ausschaut?
Fahre gleich ins Dorf, mit einer dieser Siemens Hobel Polter Karren. Werde dann mal Bericht erstatten an dieser Stelle.
Fein Ralph, bin gespannt auf Deinen Bericht!
Nabend zusammen.
Komme gerade aus dem Dorf, und bin mit einem Combino Avangarde gefahren, und zwar dem weißen "Nosch" Combino.
Kameras habe ich nicht entdecken können, somit auch nicht irgendwelche Hinweisaufkleber auf Überwachung.
Von den GT 8 Z gibt`s ja 3 Wagen die mit Kameras bestückt sind, die kann man an den Winkeligen kleinen Kästchen vorne am Eingangsbereich direkt über der Trittstufe erkennen, die sind wie ein Spot in die Deckenkonstruktion eingebaut.
Aber auch hierbei fehlen die Hinweise auf eine Kameraüberwachung.
Mögliche Aufnahmen, die sehenswert wären, könnte man ja zur Akdademie des bayerischen Filmes schicken.
Das wären beispielsweise die dauernden taubstummenartigen Quengeleien beim Ein/Aussteigen. Alles stellt sich in den Eingangsbereich, keiner in die Gänge.
Auch dieses sich an den Gang setzen, und den Fensterplatz mit Tasche und Gedöns vollpacken, und dann diesen ach so hier ist mein Platz Gesichtsausdruck aufnehmen.
Nennenswert auch mal zu erforschen, wie viele Kinderwagen in einen Wagenteil hinein passen, und wie das hier bin ich Vorfahrtsrecht der Mütter und auch Väter durchgekämpft wird.
In manchen GT 8 Z sind die 3 er Sitzkombinationen entfernt worden, für Kinderwagenpanzerfahrer ideal.
Wenn diese dann in den Wagen geschoben werden, haben alle Platz zu machen. Weil die Karren immer noch in Richtung Tür geschoben werden. Daher kann man bei logischer Parkordnung an der "ehemaligen" 3 Sitzgruppe 2-bis 3 Kinderwagen unterbringen.
-
@fudder:
Was macht der Brezeltest?????
svw: faste
Danke schonmal für deinen Bericht Ralph. Das mit den fehlenden Hinweisschildern auf Kameraaufzeichnungen seitens der VAG wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bald noch Thema werden hier in Freiburg :)
und wie Du schon angemerkt hast, fudder schuldet einigen hier Gratisbrezzeln :)
in diesem Sinne
Könnte Fudder im Rahmen einer Aktion auf dem Balkon des Konzerthauses während des Presseballes ausgeben, im kommenden Oktober.
svw: heizt
und sind die Combinos jetzt eigentlich mit Kameras ausgesattet worden am Montag?
Bin eben Combino gefahren, mit Kameraausrüstung.
Vorne aussen an der Stirnwand sind Aufkleber "Videoüberwacht" angebracht, und die Kameras selber sind an der Decke kurz vor den Faltenbälgen montiert.
Die Kinderwagenfraktion und ewig an der Türstehenbleiber gibts aber immer noch!
Ich frag mich was diese Kameraüberwachung bringen soll, diese Art von Überwachung funktioniert doch nur im Nachhinhein.
Dem Artikel nach zu urteilen werden die Kameras nicht von einer Person Live beobachtet sondern gegebenenfalls im nachhinein ausgewertet.
Selbst wenn ein Mitarbeiter abgestellt würde könnte er die 70 Monitore auch nicht zu 100% überblicken.
Sollte eine Oma hilflos am Boden liegen, oder sich eine Schlägerei entwickeln hätte die Überwachung keinerlei Vorteil auf die Reaktionszeit der Polizei oder den Rettungsdienst. Man hat danach eben ein schönes Video.
Ob sich die Übergriffe damit verhindern lassen ist auch fraglich,
am Bermudadreieck stehen ständig 2-4 Polizeiautos trotzdem gibt es Schlägereien. Statt auf die Abschreckung durch die Kameras in der Straba vertraue ich lieber auf den Vorteil einer Waffe.
Auf der aktuellen Ausgabe dieses Abreisszettels der VAG in den Strabas ist eine "Umfrage" zum Thema Sicherheit in den Freiburger Straßenbahnen und wie die neue Videoinstallationen diese Sicherheit beeinflussen etc .. Den ausgefüllten (bzw. angekreuzten) Zettel soll man beim Fahrer vorne abgeben oder aber im VAG Laden in der Stadt :) Scheinbar sind die Fahrer aber nicht genügend darauf vorbereitet worden, schließe ich jetzt mal aus diversen Reaktionen auf die Abgabe beim Hobelfahrer...
Auf der VAG Homepage darf man die Umfrage (bestehend aus vier Fragen!!!) auch online durchführen...
Rege Beteiligung ist erwünscht, speziell auch die Abgabe bei den Straba-Fahrern ;)
Jetzt weis ich, warum bei allen Fahrern heute die Scheibe ganz zu war!
svw: immun
energisches an die Scheibe-Klopfen und aud der Annahme des Umfragezettels bestehen sollte helfen:) Ansonsten Beschwerde bei der VAG einreichen! Kann doch nicht sein bei diesem tollen neuen "Servicekonzept"...
Oder ne Claymore schmeissen:rofl:
svw: feige
@ Ralph:
Da passt aber einer gut auf ;-)
Das ist aber eine der fieseren Arten, den Fahrer dahingehend zu bewegen, seine Rübe nach rechts zu bewegen;-)))))))))
Und das Ding streut so schön.
Würde eher sagen, in dem Fall bewegt er seinen Kopf in alle Richtungen.
Und zwar gleichzeitig.
Am Wochenende in der Straßenbahn, 2 Vor"fälle" an einem Tag.
In der Linie 5 sitzend Richtung Innenstadt, die Bahn macht gerade Halt am Bertoldsbrunnen, steigt ein Fahrgast mit qualmender Zigarette ein, und setzt sich in die Bahn.
Ein Fahrgast nach dem anderen, macht Gesichtsakrobatik mit Nase rümpfen und so weiter;-). Gesagt hat keiner was. KEINER.
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Am Abend fahre ich wieder mit der Bahn, Linie 3; GT8Z Nr.260
Steige am Bertold hinten in das Fahrzeug ein, und habe noch einen labberigen Burger in der Hand inkl. Papierhülle;-)
Keiner sagt was. Ein paar Momente später, dann aufeinmal ein Gong & die bekannte Durchsage: "Sehr geehrte Fahrgäste, wir möchten Sie bitten auf den Verzehr von Speisen und Getränken in unseren Fahrzeugen zu verzichten. Vielen Dank für ihr Verständniss und ihre Rücksichtnahme."
Dann habe ich über dem Eingang bei der 2ten Fahrerkabine eine Kamera entdeckt.
Bei diesem Fahrzeug ist die Kameraüberwachung NICHT am Fahrzeug durch Aufkleber angezeigt.
wenn du gewusst hättest, dass du gefilmt wirst, hättest den burger selbstverständlich nicht im "hobel" gegessen, woll?
Das unverschämte ist, daß Ralp (39, Auf-Einhaltung-der-Regeln-Pocher) eben diese verletzt hat. Hinterher wars wieder keiner, der die Nahrungsmittel-Sauerei fabriziert hat.
Gleiche Regeln für alle - oder Ralph?
@ ralph: das nimmt ja schon fast auster'sche züge an, deine berichterstattungen. ein mann, inzwischen 39, fährt abends mit einem mittlerweile lauwarmen, labberigen ham-/cheese-/veggieburger mit der strassenbahn, schreibt sich deren kennzeichnungsnummer auf (steigt aus, stellt fest, dass er seinen, tags zuvor bei einem schwedischen möbelgrosshändler mitgenommen bleistift auf dem sitz hat liegen lassen, rennt der strassenbahn hinterher. ihm gelingt es, sie an der übernächsten haltestelle einzuholen. gerade noch gelingt es ihm, einen fuss in die schliessende tür zu stecken und sich so zutritt zum strassenbahnwagen zu verschaffen. doch: der bleistift ist weg..etc.)
was hast du sonst noch an diesem abend gemacht? hast du versucht, aus dem stadtplan der stadt freiburg irgendwelche botschaften herauszulesen? wenn ja, teil' uns diese doch bitte mit, wir wollen auch dabei sein, wenn die apokalyptischen reiter auf freiburg zudonnern...
:D
claymores sind übrigens überhaupt nicht zum schmeißen
weder diese:
http://de.wikipedia.org/wiki/M18_Claymore
noch diese:
http://de.wikipedia.org/wiki/Claymore