Heute veröffentlichte die Polizeidirektion Freiburg im Rahmen einer Pressekonferenz die Kriminalstatistik für das Jahr 2007. Während in Baden-Württemberg die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten insgesamt leicht anstieg, sank sie in Freiburg deutlich. Doch Freiburg bleibt auch weiterhin die kriminellste Stadt im Land.






Erklärungsursachen. Tolles Wort!
"Die Frage ist nur, ob wir das langfristig durchhalten können."
Falsch. Die Frage ist nur, ob wir (= die Bürger, denn die sind Freiburg, und nicht die Polizei) das wollen.
Interessante Daten:
Entwicklung der Anzahl der Köperverletzungsdelikte im Zeitraum 1997-2007 in Freiburg.
Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei bestimmten Deliktsgruppen im Jahr 2007 in Freiburg.
Erschreckend finde ich allerdings den Antrieg in der Raub-Statistik um 10%.
45.000 überstunden / 1000 polizisten / 52 wochen = 0,8653 h pro mann pro woche.
klingt schon nicht mehr so dramatisch.
@ Hustensaft:
Ein großer Anteil der Raubdelikte sind auf "Wegen , Straßen und Plätzen" und wird von Kindern und Jugendlichen begangen. Stichwort "Abziehen" von Handys, Kleidung etc.
Was man ebenfalls beachten muss: Die Versuchten Taten werden in die Statistik mit eingezählt, also wenn dort "8 Straftaten gegen das Leben" stehen, dann heißt das im konkreten Fall nicht 8 Tote, sondern tatsächlich 1 Toter, 7 Versuche.
@caro
"Was man ebenfalls beachten muss: Die Versuchten Taten werden in die Statistik mit eingezählt, also wenn dort "8 Straftaten gegen das Leben" stehen, dann heißt das im konkreten Fall nicht 8 Tote, sondern tatsächlich 1 Toter, 7 Versuche."
Also: tatsächlich 1 Toter, 7 Versuche - ist das jetzt nicht so schlimm oder was?
@zwangsversteigerer: Man könnte auch differenzieren nach dem Geschlecht, nach sozialer Schicht und Bildungsgrad - dann käme heraus, dass man alle deutschen männlichen Hauptschüler einsperren könnte, so rein präventiv, um 70% der Verbrechen zu verhindern - das wärs doch wert. Oder was willst Du mit Deiner unsinnigen Tabelle aussagen. Gegen die Ursachen muss etwas getan werden, der Opferschutz muss verbessert werden, es muß mehr Polizei präsent sein - alles andere sind billige Parolen von rechtsaußen.
K.,
es gibt durchaus viele Freiburger die zu den Einschränkungen stehen, mich eingeschlossen. Sicher ist es schade, dass die Mehrheit unter den Regelverstößen weniger leiden muss, aber Zustände wie im Bermudadreieck sind nicht akzeptabel.
caro,
dass diese Raubdelikte von Kindern und Jugendlichen durch "Handy abziehen" und Ähnliches begangen werden, ist auch nicht gerade positiv, wenn auch besser als ein Raubüberfall erwachsener Täter. Die kriminelle Energie der Täter wird sich auf Dauer erhöhen und sich ihr Handeln auf weitere, schwerere Straftaten ausweiten.
Und die Opfer von heute werden entsprechend ängstlicher und aggressiver - und sind damit teilweise schon heute die Täter von morgen.
es ist doch generell schon ne schande, dass solche grafiken mit dem anteil der ausländer an straftaten rausgegeben werden (wenn sie nicht von offizieller stelle kommen, berichtigt mich).
in erster linie ist die nationalität oder herkunft doch vollkommen irrelevant für so eine statistik, die gruppe "deutsche" und "nicht-deutsche" ist schließlich nicht im geringsten irgendwie vergleichbar. wenn, dann die statistik nach "ober"-/"unter"-/"mittelschicht" splitten und in den jeweiligen schichten die anteile "nicht-deutscher" angeben, dann kann man darüber diskutieren. aber so ist das nunmal lediglich plumpe, rechte propaganda.
1000 polizeibeamte ist eigentlich schon ne menge wenn mans auf die arbeitende bevölkerung umrechnet. kraß wieviele leute allein damit beschäftigt sind daß wir uns nicht gegenseitig umbringen.
@flaminghomer
Bitte Denklappen benutzen!
Wenn Integration nicht klappt, dann hat das zuerst mal nix mit bloßer Ausländerfeindlichkeit o. ä. zu tun. Dieses Problem ist vielschichtiger. Die folgerichtige Frage ist, was muss besser gemacht werden. Und zwar von denen, die schon immer da waren und von denen, die hinzukommen. Eine solche Grafik, die du als Schande bezeichnest, kann schon als Gradmesser für gelungene oder nicht gelungene Integration gesehen werden. Oder sehe ich das falsch?
@lalala, baum: Die Polizeidirektion hat 1000 Beamte, davon sind einige nie auf der Straße. Wenn man das weiß, dann relativieren sich die erbrachten Überstunden und die Zahl derer, die tatsächlich für uns da sind.
@flaminghomer: Jawoll, ab in die rechte Ecke, ja nicht hinschauen. Vielleicht sollte man sich aber Gedanken machen, warum ausländische Mitbürger einen hohen Anteil bei bestimmten Straftaten haben und vielleicht dagegen etwas unternehmen. Hast du dir mal überlegt, oder weißt du das überhaupt, woher bestimmte Verhaltensweisen kommen. Das viele Körperverletzungsdelikte darauf beruhen, dass der Schläger behauptet, man hat seine Ehre verletzt, die seiner Familie? Man kann es nicht hinnehmen, dass die Ehre der Familie verletzt wird ? Urdeutsches Verhalten? Wohl kaum.
Ich erlebe solches Verhalten bei 9 jährigen. Das ist der Skandal.
@baum
1000 Polizisten ?
Zeig mir die mal in Freiburg.
Die Überstunden verteilen sich auf max. 100-120 Beamte. Und nun rechne erneut und bedenke, dass die Mehrzahl dieser Stunden am Wochenende (FR-SA Nacht) zw. 21 -06 Uhr geleistet werden.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die .....
Ich bin dafür, dass die Herren Richter u. Staatsanwälte ebenfalls am Wochenende zur gleichen Zeit neben den Polizisten stehen müssten, evtl. würden die Urteile dann auch "gerecht" ausfallen.
@derrick: ich hab doch gar nix von integration geschrieben, das ist ein ganz anderes thema. es geht einfach darum, dass die statistik zwei bevölkerungsgruppen vergleicht, die man nicht vergleichen kann, weil sie komplett unterschiedlich zusammengesetzt sind. das ist genauso sinnvoll, wie wenn die kriminalstatistik von rentnern über 80 mit denen von jungen erwachsenen von 20-28 verglichen werden würde. natürlich kann man über integration diskutieren und was warum da nich klappt, aber so eine statistik ist nunmal einfach irreführend und unterstützt fälschlicherweise rechte parolen.
@conshox: natürlich findest du solche verhaltensweisen in der deutschen mittel- und oberschicht nicht, aber geh mal zu den hauptschülern, als wenn die deutschen da groß anders wären. du willst ja wohl nich etwa behaupten aggressivität und straftaten-affinität seien durch das land im pass bestimmt.
@HEYM
sorry aber die 1000 polizisten hab ich mir ja nicht aus der nase gezogen. steht so im text. ich hab zwar tatsächlich keine ahnung
aber ich bezweifle dass nur die im ausseneinsatz überstunden leisten.
im übrigen bin ich ganz froh dass es nicht mehr polizisten gibt auch wenn ich normalerweise nicht zu straftaten neige.
ich komme mit der gefühlten gefahr hier in freiburg besser zurecht als mit ständiger polizeipräsenz.
ist euch eigntlich schon mal aufgefallen dass in allen staaten in denen an jeder ecke ein polizist steht die verbrechensrate viel höher ist als bei uns ???
@baum
ok, dann versuch mir/uns mal zu erklären wie Überstunden im Innendienst entstehen können ?
Für die Planung der Einsätze hat man in der Regelarbeitszeit genügend Muse und kann um ca. 16 Uhr nach Hause, da muss man nicht länger bleiben.
Auf welche Länder/Staaten spielst du an ?
Ich finde es eher bedenklich, dass trotz Pol.-Präsenz immer noch so viele Straftaten geschehen.
Einerseits deutet dies auf den fehlende Intelligenz der vermeintlichen Täter hin, andererseits auch auf die mangelnde Abschreckung der verhängten Strafen.
Wenn man selbst noch nie in der Situation war, dass man die Polizei schnell gebraucht hat, kann die ständige Präsenz natürlich nerven.
Wenn es nach mir ginge, könnten die Polizisten auch mal ca. 2 Wochen streiken (dürfen sie leider nicht), dann würden manche Menschen evtl. mal wieder mit erstaunen feststellen, dass die Menschen in grün/beiger Uniform doch für etwas gut sind.
Klar, ihr hängt euch wieder an 1000 Beamte auf,
wie oben besprochen tragen diese Überstunden die wenigstens.
Ihr müsst euch dei Polizeidirektion FR mal so vorstellen.
Die ganzen REviere
Nord
Süd
Breisach
Müllheim
Neustadt
Autobahnpolizei
kann sein das ich eines vergessen habe,
Aber da sind niemals soviele Leute im Streifendienst. Denke von diesen 1000 Leuten isnd sicher 650 in der Verwaltung tätig.
Polizeirevier Nord und Süd hat jeweils nur insgesamt max 100 Leute im Strefiendienst, dann rechnet das mal hoch auf die rstlichen kleinen Reviere.
2.
Was immer vergessen wird, die Leute begehen nicht wenige Straftaten, die Leute zeigen weniger an! Es wird zwar postiv gewertet aber wer geht den noch zur Poliztei, tut sich das an wartet nur um sich eine Bescheinigung zu holen für die Versicherung.
Zurück gehen Straftaten nie, gar nie warum auch, was soll sich geändert haben, das dies der Fall sein soll.
Ich glaube eh grundsätzlich nicht an Statistiken aber es wird wohl keiner daran glauben das ein Polizeichef hingeht und zugibt das seit seiner Anwesenheit alles schlimmer geworden ist. Sie werden es schönigen wie sie es brauchen, den das sind nur noch Statisten/ Politiker, die viel zu weit vom Beruf weg sind.
is doch egal welche nationalität.
wer kriminell is gehört weggesperrt. es kann nich angehen dass man von 12 jährigen angepöbelt wird wenn man durch die stadt läuft oder in der straßenbahn sitzt.
Statistiken sind was Schönes !
Ich fang mal mit Runterrechnen an:
1000 - 2 abgebildete Goldsternleträger (von dem, wie es draußen tatsächlich zugeht, das kennen die beiden bestimmt nur aus Erzählungen Ihrer Untergebenen, oder wenn es darum geht, "Hochrangige" zu schützen)
....und schon sind wir nur noch bei 998 !
....dann nehmen wir noch die Ganzen weg, die in der Verwaltung, bei der Kripo, bei der Autobahnpolizei, in den Polizeiposten, der Verkehrspolizei und in der Balistik sind, die also primär mit dem Streifendienst (vor allem nachts) in der Stadt wenig bis nichts zu tun haben....
...dann denk` ich, nähern wir uns schon der Zahl, die Heym genannt hat, und die genannten Überstunden tragen auch diese wenigen !
@flaminghomer:
nicht durch das Land im Paß, aber durch die aus dem Land mitgebrachte oder anerzogene Mentalität, die eben meistens eine andere ist, als hierzulande.
@Heym
voll die Daumen hoch, dir kann ich nur zustimmen !
@ ladida "is doch egal welche nationalität.
wer kriminell is gehört weggesperrt. es kann nich angehen dass man von 12 jährigen angepöbelt wird wenn man durch die stadt läuft oder in der straßenbahn sitzt."
Sorry, aber wer als erwachsener Mensch so eine Situation nicht meistern kann, dem kann auch die Polizei nicht helfen - und sollte das auch nicht.
@Rest Das Mitleidsgeheische von Polizisten ob der vielen Überstunden kann eigentlich nur erheitern. Andere Menschen haben ja ständig frei, und durften sich ihren Beruf auch nicht selbst aussuchen. Tja, das Leben ist schon hart. Hart aber unfair.
Zu den scheinheiligen Anhängern der "Nicht die Ausländer sind böse, nur deren Mentalität! " -These kann ich nur sagen:
"Ich hab ja nix gegen Fremde, aber die, die sind nich von hier!"
Pardon, dass ich mich einmische, aber das Methusalix-Zitat lautet korrekterweise:
"Du kennst mich doch, ich hab´ nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!"
Ganz ohne Zweifel ein Highlight der Weltliteratur, dieser Spruch!
nicht jeder Ausländer ist ein krimineller aber jeder Kriminelle ein Ausländer
Ausländische Straftäter sollten ihre eigene Statistik bekommen, dann würde die Katastrophe noch deutlicher sichtbar werden.
Wunderschön, wie hier noch der eigene, latente Rassismus immer wieder verteidigt wird. Ich frag mich manchmal: Soll ich weinen, oder soll ich lachen?
Hallo,
spannend, wie manche Leute immer meinen, sie könnten Andersdenkende mundtot machen, indem sie ihnen Rassismus vorwerfen...
Ich kann hier keinen Rassismus erkennen.
Das Problem der Kriminalität setzt sich aus vielen Dimensionen zusammen - und nur wenn man die einzelnen Dimensionen auch beleuchten kann, wird man das Problem angehen können.
Es gibt ja auch getrennte Untersuchungen über Jugendkriminalität - da käme ja auch niemand auf die Idee, das minderheitenfeindlich zu finden.
Der Grund für diese nach Untergruppengruppen aufgeteilte Analyse ist, dass verschiedene Gruppen eben unterschiedliche Motive haben, kriminell zu werden. Manche klauen, weil sie sonst nix zu essen haben, andere klauen aus krankhaften Gründen, wieder andere klauen aus Frust. Alles Diebstahl, aber jeweils durch völlig unterschiedliche Ansätze zu verhindern.
Wenn man versucht, Probleme zu sozialisieren, also auf die Gesamtheit umzulegen, werden nur die individuellen Gründe verschleiert, das ist nicht hilfreich. Es gibt nicht "die Lösung" gegen kriminelle Machenschaften, also muss man die einzelnen Einflussfaktoren getrennt untersuchen.
Diese "wir-sind-alle-eine-Familie" Denke hilft nicht weiter, wenn man komplexe, heterogene Probleme untersuchen will (funktioniert im Arbeitsleben übrigens auch nicht - siehe "wir sind doch ein Team" und so...)
Dirk
@flaminghomer:
Du kannst einem ja fast leid tun.. Keine Ahnung und trotzdem sinnlose Phrasen von sich lassen..
Geh zurück in die Grundschule und lass die Erwachsenen an die Tastatur.
A.C.A.B.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!![..]
@fra lux: Kopf einschalten und trocken werden hinter den Ohren.
@gedöns: Kripo und Verkehrspolizei sind in "starken" Nächten genauso eingebunden... und vor allem kriegt die Kripo die ganzen Nachermittlungen zu Raub, gef. Körperverletzung etc. auf den Tisch. Wenn der Streifendienst das noch fertig bearbeiten müsste, hättet ihr, was ihr wollt: Keine Polizei mehr auf unseren Straßen.
@cop: Kollege, feile an deiner Rechtschreibung. Schreibst du deine A1 auch so? ;)
@the rest: Ich habe das Gefühl, die Fehler werden immer bei der Polizei gesucht... die dürfens ausbaden. Was ist mit den Eltern (ok ok, da ist oft Hopfen und Malz verloren) oder den Sozialarbeitern, die ihre Schützlinge nicht unter Kontrolle bekommen? Ich hab das Gefühl, manche von euch verdrehen die Wirklichkeit... Also ich fühl mich nicht provoziert, wenn ich einen Streifenwagen sehe... aber klar... "ALL cops are bastards" (fra lux äußerte sich dahingehend... das möchte ich nicht auf euch alle verallgemeinern) .. genauso wie ALLE Ausländer Verbrecher sind? Kopf einschalten.
euer kp-mensch
@gedoens
Du hast insofern Recht, wenn du Kripo etc. wegrechnest von den Polizisten, die unmittelbar auf der Straße für Sicherheit sorgen, da in der Tat von ca. 1000 Beamten der PD Freiburg nur ein Bruchteil wirklich "auf der Gass" sind - zumal alleine von den Leuten im Streifendienst im Normalfall nicht einmal ein Fünftel im Dienst sein (da es fünf Dienstgruppen im Wechselschichtdienst gibt - damit kann man sich ausrechnen wieviele Streifenbeamte z.B. beim Revier Nord jeweils im Dienst und für das ganze Stadtgebiet nördlich der Dreisam zuständig sind...).
Außerdem muss überall immer noch ein gewisser Personalanteil abgezogen werden durch Krankheit, Urlaub, Fortbildung...
Aber zu sagen z.B. die Kripo würde keine Überstunden machen, ist absolut falsch. Klar gibt es wohl deutliche Unterschiede von Dezernat zu Dezernat bzw. zwischen verschiedenen Tätigkeitsfeldern, aber man kann davon ausgehen, dass auch dort und woanders verdammt viele Überstunden gemacht müssen. Immer besonders viele dort, wo man sich die Arbeit nicht selber sucht sondern "sie einen findet".
Außerdem gibt es über den täglichen Dienst hinaus in Freiburg noch mehr als genügend Einsätze, wo dann nix mit eigentlich frei ist.
Ich bin der Meinung dass ich nicht sinnlos Leuten Rassismus an sich vorwefe. was ich sagte war "Latenter" rassismus, den man selber kaum mehr wahr nimmt, der allerdings immer irgendwie da ist. ich will damit auch nicht sagen dass ich davor gefeit bin, obwohl ich mich als durch und durch links einschätze. und bevor wieder jemand kommt: ja, ich habe die groß/kleinschreibung bei Aldi gekauft!
Laut Erfahrungsberichten eines Freundes der seinen Polizeidienst teilweise in Freiburg ableistete werden dort vor allem von Streifenpolizisten sehr viele Überstunden "verlangt", er sprach von 20-30 in der Woche, was durchaus mit der Gastronomie zu vergleichen ist.
Achmed und Oleg aus Weingarten freuen sich sicher über eine solche Erfolgsquote!
@baum: du irrst, ich war letztes Jahr in NY und dort standen wirklich bald an jeder Ecke Polizisten und wie man hörte, ist die Kriminalitätsrate in NY stark zurück gegangen. Ich war auch sehr spät abends in Manhatten unterwegs, zu Fuß und mit dem Bus. Zu keiner Zeit fühlte ich mich bedroht (nun ich bin nicht ängstlich), aber die Zustände auf der KaJo geben einem manchmal schon zu denken. Hast du Probleme, wenn du einen Polizisten auf der Straße siehst ?
@flaminghomer: ... aber das Sozialverhalten und das Verhalten der Menschen untereinander hat sehr wohl etwas mit der Herkunft zu tun.
@Icke Ecke: was ist "latenter Rassismus" ? Wenn ich nicht mehr akzeptieren möchte, dass ich als " Scheiß-Deutscher" angemacht werden möchte, dass Menschen aus anderen Staaten die hier leben dieses Land als " Scheiß-Deutschland" betiteln. Dass Menschen die hier leben ihre Kinder in der Schule nicht unterstützen und hinnehmen, dass deren Noten katastrophal sind und diese Kinder nie im Leben einen Job finden werden. Aber Schuld sind immer die anderen. Ich habe sehr viel mit Menschen zu tun, deren Wurzeln in anderen Ländern liegen (dazu gehören auch die, die seit Jahrzehnten hier wohnen, deren Kinder hier geboren sind und die weiterhin an ihrer "Kultur" engstirnig festhalten).
Wenn es Probleme gibt, sind oft die anderen Schuld (Schule, Freunde, Lehrer, etc.). Dies bedeutet, dass die Kinder/Jugendlichen zu Hause nicht dafür gerade stehen müssen, wenn sie etwas Falsches getan haben, sie werden geschützt und dadurch unterstützt. Und ich bin sehr wohl der Meinung, dass die Kriminalitätsstatistik dies getrennt darstellen muss. Es würde andernfalls kein Mensch/Politiker auf die Idee kommen, hier gegen zu steuern. Erst durch die getrennte Erfassung wird Einigen bewußt, dass wir in manchen Bereichen ein Problem haben. Das hat mit Rassismus überhaupt nichts zu tun. Rassismus ist, wenn nach Religion, Herkunft, Aussehen unterschieden wird, wenn Menschen in Ghettos wohnen müssen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass bestimmte Menschen dies bewusst wollen. Warum???
@Krabat: großes kino! dann zähl doch mal auf wo ich schwachsinn rede. lassen die bösen ausländischen kinder dich im sandkasten nicht mitspielen, oder was ist los mit dir?
@conshox: sozialverhalten hat aber nicht primär mit der herkunft zu tun, nur indirekt. wenn man aus einem land kommt, wo die menschen in armut leben, ist es keine große verwunderung, dass die menschen dort eher kriminell werden. würdest du dieselben leute aber hier aufwachsen lassen wäre das sicher nicht so. davon geh ich aus.
es hat nix mit rassismus zu tun, wenn ich einem der "scheiß deutscher" sagt gern eine reinhauen würde, man darf eben nur nicht pauschalisieren. ich kenn ne menge ausländer denen ich eine abreibung gönnen würde, aber das gönn ich ihnen ja nicht weil sie ausländer, sondern weil sie kack typen sind.
@flaminghomer: ok, pass auf:
hier:
"es ist doch generell schon ne schande, dass solche grafiken mit dem anteil der ausländer an straftaten rausgegeben werden (wenn sie nicht von offizieller stelle kommen, berichtigt mich).
in erster linie ist die nationalität oder herkunft doch vollkommen irrelevant für so eine statistik, die gruppe "deutsche" und "nicht-deutsche" ist schließlich nicht im geringsten irgendwie vergleichbar. wenn, dann die statistik nach "ober"-/"unter"-/"mittelschicht" splitten und in den jeweiligen schichten die anteile "nicht-deutscher" angeben, dann kann man darüber diskutieren. aber so ist das nunmal lediglich plumpe, rechte propaganda." ,
hier:
"@derrick: ich hab doch gar nix von integration geschrieben, das ist ein ganz anderes thema. es geht einfach darum, dass die statistik zwei bevölkerungsgruppen vergleicht, die man nicht vergleichen kann, weil sie komplett unterschiedlich zusammengesetzt sind. das ist genauso sinnvoll, wie wenn die kriminalstatistik von rentnern über 80 mit denen von jungen erwachsenen von 20-28 verglichen werden würde. natürlich kann man über integration diskutieren und was warum da nich klappt, aber so eine statistik ist nunmal einfach irreführend und unterstützt fälschlicherweise rechte parolen.
@conshox: natürlich findest du solche verhaltensweisen in der deutschen mittel- und oberschicht nicht, aber geh mal zu den hauptschülern, als wenn die deutschen da groß anders wären. du willst ja wohl nich etwa behaupten aggressivität und straftaten-affinität seien durch das land im pass bestimmt."
und hier:
"@Krabat: großes kino! dann zähl doch mal auf wo ich schwachsinn rede. lassen die bösen ausländischen kinder dich im sandkasten nicht mitspielen, oder was ist los mit dir?
@conshox: sozialverhalten hat aber nicht primär mit der herkunft zu tun, nur indirekt. wenn man aus einem land kommt, wo die menschen in armut leben, ist es keine große verwunderung, dass die menschen dort eher kriminell werden. würdest du dieselben leute aber hier aufwachsen lassen wäre das sicher nicht so. davon geh ich aus.
es hat nix mit rassismus zu tun, wenn ich einem der "scheiß deutscher" sagt gern eine reinhauen würde, man darf eben nur nicht pauschalisieren. ich kenn ne menge ausländer denen ich eine abreibung gönnen würde, aber das gönn ich ihnen ja nicht weil sie ausländer, sondern weil sie kack typen sind."
@moskito: :-)
ist echt ein highlight.
Die Argumentation hier ist etwas seltsam - folgt man dem Artikel, liegt die hohen Kriminalität in Freiburg an der hohen Belastung der Polizei, aber eigentlich ist doch die Belastung der Polizei so hoch, weil die Stadt so kriminell ist.
Fudder könnte sich doch die Mühe machen und mal die Quote "Polizist pro Einwohner" in anderen Städten ermitteln. Das wäre mal Journalismus.
na schön... [url=http://www.polizei.de/]1,2,polizei[url]
na schön... [url=http://www.polizei.de/]1,2,polizei[/url]