Seit Mitte Januar hat es Anonymous, eine lose Verbindung zahlreicher Internetnutzer, auf die Organisation abgesehen. Das Ziel: Scientology aus dem Internet zu drängen. Der Krieg wurde per YouTube-Botschaft erklärt.







Nette Scientology-Diskussion hier:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/tom-cruise-scientologist/
Mittlerweile fast 900 Kommentare, bei manchen weiß man echt nicht, ob man lachen oder weinen soll... ;-)
scientology ist eher beängstigend als der heilbringer, das es versucht zu sein... meiner meinung nach...
ich finde das generell eine gute idee, diese infiltrationsversuche in die deutsche gesellschaft mit diesen mitteln versuchen zu unterdrücken oder abzuschwächen... bevor dieses fiese gedankengut sich in der breiten masse der bevölkerung breit macht!
hat außerdem einen gewissen unterhaltungswert und niemand wird dabei körperlich verletzt!
Eine Stimme aus dem Off fährt fort: "Ihr könnt Euch nicht verstecken. Wir sind überall. Wir können nicht sterben. Es gibt uns für immer."
"Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns."
klingt tatsächlich eher nach dummen jungs. ich warne vor der klammheimlichen freude an fragwürdigen aktionen die auf unsympathische leute zielen, die aktionen bleiben fragwürdig.
Lange bevor die Scientology Kirche das Ziel von „Anonymous“ wurde, zerstörten sie die Webseiten von Tausenden von „MySpace“-Nutzern. Als Fox-News ihre Aktivitäten bekannt machte, brachten „Anonymous“-Hacker die Fox Webseiten zum Einsturz and gaben im Juli 2007 durch ein Internet-Video eine perverse öffentliche Erklärung ab:
„Wir sind das Gesicht des Chaos´, ... Wir ruinieren das Leben anderer Menschen – einfach weil wir es können. ... Hunderte sterben bei einem Flugzeugabsturz. Wir lachen. Die Nation trauert bei einem Schulmassaker, wir lachen. Wir sind die Verkörperung der Menschheit ohne Reue, ohne Sorge, ohne Liebe, ohne jeglichen Sinn für Moral.“ (Siehe http://www.youtube.com/watch ?v=uZ1qi9gz7UU)
wer (noch) legales mit illegalen mitteln bekämpft. ist der dann besser ?
ich bin kein scientologykenner und kein hacker.
es stellt sich doch einfach die grundsetzliche frage ob man es für gut heissen kann oder es für zumindest bedenkliche finden sollte, wenn auf eine art der selbstzjustiz eine eben nochlegale kirche mit illegalen mitteln bekämpft wird.
wer (noch) legales mit illegalen mitteln bekämpft. ist der dann besser ?
ich bin kein scientologykenner und kein hacker.
es stellt sich doch einfach die grundsetzliche frage ob man es für gut heissen kann oder es für zumindest bedenkliche finden sollte, wenn auf eine art der selbstzjustiz eine eben nochlegale kirche mit illegalen mitteln bekämpft wird.
machen und machen lassen. die christliche kirche war vor 500 jahren doch genauso, wenn nicht schlimmer.
Anonymous hat die illegalen Internet-Aktivitäten gegen Scientology längst eingestellt.
Geplant sind aber weitere legale weltweite Demonstrationen.
anonymous ist verfassungsfeindlich und vertösst gegen die Menschenrechte. Die Frage, die sich mir stellt ist doch, sollen wir uns eigentlich mit solchen untergrundbewegungen abgeben?
@ Lothar Kiessl:
Scientology ist auch verfassungsfeindlich, viel deutlicher sogar. Da stehen sich also zwei verfassungsfeindliche Gruppen gegenüber. Die eine ist ein pseudo-ideologisch unterfüttertes Wirtschaftsunternehmen, die andere ein sehr lose organisierter Verbund vieler Menschen aus der ganzen Welt.
Aus der Beobachterposition kann ich nur sagen, dass das ein hochinteressantes Szenario ist. Allerdings wird sich zeigen, dass der höhere Grad der Organisiertheit auf Seiten der Scientologen dazu führen wird, dass sie in dieser Angelegenheit die Oberhand behalten.
Übriegns ist nicht nur die Frage, "ob wir uns mit solchen Untergrundbewegungen abgegebn" sollten, sondern auch, ob wir uns mit solch totalitären Gruppierungen wie Scientology abgeben sollten.
Die Scientology führt seit mehr als 10 Jahren einen Krieg gegen das Internet.
* Seiten von Kritikern wurden mit extrem fragwürdigen Taktiken offline gezwungen
* Spambots und Cancelbots wurden/werden auf die Newsgroup alt.religion.scientology gehetzt
* Kritiker werden ausspioniert, bedroht und belästigt und difamiert (siehe religiousfreedomwatch .com, eine von Scientology finanzierte Seite)
* Psychiater werden ständig als blutrünstige Monster dargestellt
* Auch im Internet gilt, dass die Sektenmitglieder sich niemals verteidigen. Es wird grundsätzlich zum Gegenangriff übergegangen. Gegenargumente gegen Kritik? Null!
* Die englischen Scientologen im Internet sind grundsätzlich der Meinung, dass die Proteste von Anonymous in Wirklichkeit von deutschen Nazi-Psychiatern gesteuert werden.
* Es werden legale Waren auf E-Bay gelöscht (gebrauchtes E-Meter)
* Scientology schickt ständig irgendwelche Leute ins Internet, die so Sachen posten wie "Ich bin zwar kein Scientologe... aber ihr seid alles Hassverbrecher"
Und das ist nur ein kleiner Bruchteil der Frechheiten, die sich die "Kirche" von Scientology im Internet erlaubt.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis grössere Gruppen wie Anonymous zurückschlagen.
Die Aktionen und Proteste von Anonymous hat sich die Scientology Organisation selbst zuzuschreiben. Sie haben sich ihre eigenen Feinde erschaffen.
Seit Januar 2008 sind die Gegner von Scientology im Netz in der Überzahl. Und dazu noch Anonym. Die bisherigen Taktiken gegen das Internet werden kläglich versagen.
"Religiöse" Schriften von Scientology, die für mehrere 1000 Dollar verkauft werden, sind frei im Netz erhältlich (Filehoster, Torrents). Und dazu noch vertrauliche Dokumente, wie Scientology mit Kritikern umgeht.
Auch die Aufklärung von Verbrechen von der Scientology "Kirche" wird nun mehr und mehr im Internet verbreitet.
Die hätten sich besser nie mit dem Internet angelegt. Denn das Internet kann letztendlich tatsächlich das Ende der Scientology Organisation wie sie heute besteht bedeuten.
PS: Die "religiösen" Ansichten der Scientologen sind nicht das Angriffsziel. Das Angriffsziel ist die Organisation, die ihre Mitglieder ausbeutet, Kritiker bedroht und hierfür einen eigenen Geheimdienst unterhält.
zu "machen und machen lassen".
Ja, so hab ich auch erst gedacht. Ist doch nur eine Religion unter vielen? -> Falsch.
Scientology ist gefährlich. Sie versuchen Jugendliche über angebliche Nachhilfekurse vom Auditing abhängig zu machen.
Da steht dann "Nachhilfe" drauf, aber in Wirklichkeit wird hier den Kindern Scientology über die Hintertür ins Gehirn gesetzt.
Auditing ist eine Technik die starke Ähnlichkeit mit Hypnose hat. Es werden hier praktisch Kinder hypnotisiert, damit sie später Scientology Mitglieder werden.
Selbst intelligente Menschen können hypnotisiert werden!
Ein Psychiater sagte dazu, dass er niemandem raten würde, den Selbsttest zu machen. Ebensowenig würde er jemandem raten, Heroin auszuprobieren.
Übrigens ist die Organisation dafür bekannt, dass sie versuchen Behörden und Parteien zu infilitrieren. Um Informationen zu sammeln, und um ihre Drückermethoden ungestörter anwenden zu können.
Es werden auch Kurse für grössere Unternehmen angeboten, die letztendlich nichts anderes als Auditing sind. Auch in diesem Fall , wie bei der Nachhilfe, wird der Manager nicht erfahren, dass es sich in Wirklichkeit um Scientology handelt.
Und wenn er es rausfindet, ist es womöglich schon zu spät...
zu "machen und machen lassen".
Würde die christliche Kirche heute mit solchen Dingen wie Kreuzzügen, Hexenjagd anfangen, sollte man sie das gerade NICHT machen lassen.
Dass die katholische Kirche früher (und heute teilweise immer noch) Mist baut, kann doch wohl nicht als Rechtfertigung dazu dienen, dass Scientology das auch darf, nur weil sie sich als Religion bezeichnen.
Vollkommenes Schwachsinnsargument.
In den USA scheint Scientology stark unter Druck zu stehen - spannende Reportage in der Berliner Zeitung