Wassertropfen auf dem Nanotrampolin
Wie erläutert ihr das Thema einem Fachmann?
Bei unserem Projekt geht es um die Beschreibung eines
Sprungvorgangs von Flüssigkeitstropfen auf einer Rußunterlage aus
energetischer Sicht. Mit anderen Worten wollen wir das Verhalten von Wassertropfen, die auf einer Rußunterlage kleine „Sprünge“ ausführen, näher beschreiben, indem wir uns die unterschiedlichen Energieformen anschauen.
Dabei spielt insbesondere die
Oszillation der kleinen Tropfen eine große Rolle.
Wie erklärt ihr das Thema euren Müttern?
Um künftig bessere
Pflanzenschutzmittel auf den Markt bringen zu können, sollten Wissenschaftler darüber Bescheid wissen, was eigentlich kleine Flüssigkeitstropfen auf einer
Blattoberfläche machen. Sollten die Mittel einfach von der Oberfläche
abperlen, dann hilft der Einsatz solcher Chemikalien schließlich nicht. Unser Projekt beschäftigt sich sozusagen unter „Laborbedingungen“ mit solchen wasserabweisenden Oberflächen und versucht eine
Erklärung dafür zu finden, warum die Wassertropfen auf der Unterlage „
springen“.
Werdet ihr damit Millionär?
Nein, auf keinen Fall, das ist doch Grundlagenforschung!
Warum wird unsere Erde durch eure Arbeit eine bessere Welt?
Man sollte auch auf die Meinung kleinster Wassertropfen hören und sie
respektieren…
Wie seid ihr auf dieses Thema gekommen?
Beim Gießen von
Mamas Pflanzen ist uns aufgefallen, dass die Wassertropfen abperlen und sogar teilweise hüpfen. Wir waren sofort von diesem Phänomen begeistert und wollten es im Labor untersuchen. Da dies mit Pflanzenblättern bezüglich der Reproduzierbarkeit etwas schwierig ist, suchten wir eine bessere Unterlage und sind dabei auf
berußte Glasplatten gestoßen.
Und wie läuft's?
Unser Projekt läuft nun schon seit
drei Jahren und hat sich stetig weiterentwickelt. Man sieht daran vor allem, dass eine Projektarbeit viel Ausdauer, Durchhaltevermögen und auch die nötige
Geduld erfordert.
Viele Dinge klappen erst im dritten oder vierten Anlauf, sodass man einfach nicht so schnell aufgeben darf. Trotz allem darf man natürlich den Spaß an der Projektarbeit nicht verlieren.
Was tut ihr gegen Denkblockaden?
Eine Nacht darüber
schlafen und am nächsten Tag sieht dann die Welt schon wieder ganz anders aus.
Euer Antrieb als Forscher ist...
...die Neugier, immer wieder unerwartete Dinge zu entdecken.
Euer Forscher-Idol?
Wir haben
keine konkreten Idole.
Habt ihr vorher schon mal etwas erfunden?
Nein, da es in der Physik nicht in erster Linie um das Erfinden, sondern um das Erforschen der Natur geht.
Wie arbeitet ihr zusammen? Gibt es einen Ideengeber und einen Ausführenden bei euch?
Die Zusammenarbeit funktioniert wirklich gut, vor allem ist es natürlich wichtig, dass man sich
gegenseitig ergänzt und nicht jeder seinen eigenen Kopf
durchsetzen will.
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