zur Startseite
Passwort vergessen?

Gothics in Freiburg

Schwarze Kleidung selbst im Hochsommer, gefärbtes Haar, blasses Make-Up: Gothics, Gruftis oder Waver, wie man sie einst nannte, lösen mit ihrem Aussehen bei vielen Befremden aus. Die einzige regelmäßige Party in Freiburg mit Musik aus diesem Spektrum findet jeden Donnerstag im Crash statt, und das bereits seit weit über 15 Jahren.



Anfänge

Der Weg in die Gothic-Szene war bei vielen ähnlich: „Ursprünglich definierte sich die Szene hauptsächlich über Musik. Und das sollte auch so sein, die ist ja der Spiegel der Empfindungen,“ meint DJ Falko, der hauptberuflich als Lehrer arbeitet. „Da erkennt man eben schnell, ob man auf einer Wellenlänge liegt.“ Der DJ kam 1984 erstmals mit Wave-Musik in Berührung, den Anfang machten Depeche Mode. Dann kam über Mixtapes von Bekannten schnell immer mehr dazu, eigene Plattenkäufe folgten und die Sammlung wurde über die Jahre immer größer.

Der Einstieg erfolgt auch heute noch meist musikalisch, mittlerweile jedoch eher auf dem Umweg über den Heavy Metal, oder populäre Musik mit düsterem Anstrich wie etwa Marilyn Manson. Erste Kontakte knüpfen viele dann über das Internet. „Gerade wenn man auf einem Dorf aufwächst, ist es ansonsten schwierig Leute mit ähnlichen Interessen zu finden“, sagt Johanna, angehende Studentin und seit einigen Jahren in der Szene.

Lebensgefühl der Gothics

Ein einheitliches Lebensgefühl sei schwer festzumachen, sagt Johanna: „Nicht jeder verbindet damit das gleiche. Es gibt eigentlich keine gemeinsamen Grundüberzeugungen, weder politisch noch ideologisch. Man trifft in der Schwarzen Szene sehr unterschiedliche Leute, dabei verhältnismäßig oft interessante.“

Für viele bedeutet "schwarz" zu sein vor allem Individualität und Abgrenzung. Für andere ist es einfach ein Ausgleich zum Alltag. „Ein Stück weit ist das schon auch eine Antihaltung gegen alles Durchschnittliche, selbstgefällig Verspießte,“ meint Falko. „Ohne dabei auszublenden, dass ich selbst auch ein Teil des allgemeinen Systems bin. Diese Haltung ist ja vor allem eine geistige, keine handlungsorientierte.“ Ein Hang zu Melancholie und dunkler Ästhetik spielt ebenfalls eine große Rolle.

Um Provokation geht es dabei den wenigsten Gothics. „Wie ich mich kleide und was ich höre, entspricht meinem persönlichen Geschmack, es gefällt mir und ich drücke damit meine Gefühle aus,“ sagt Christian, der als Azubi im Einzelhandel arbeitet. „Es wäre angenehm, wenn einem da etwas weniger Vorurteile begegnen würden“.

 
Die Musik

Bemerkenswert an dieser düster und oft unzugänglich wirkenden Subkultur ist vor allem die große musikalische Vielfalt. Diese reicht traditionell von gitarrenlastigem Gothic Rock und eher poppigem Wave über rein akustisch erzeugten (Neo-)Folk. Hinzu kommt rhythmusorientierte elektronische Musik (Electronic Body Music, kurz EBM) und schließlich Industrial, welcher für ungeübte Ohren oft nur wie strukturloser Lärm klingt.

Seit Mitte der 90er Jahre kamen auch verstärkt Einflüsse aus den Bereichen des Heavy Metal und der mittelalterlich beeinflussten Rockmusik dazu. Diese hatten zwar ursprünglich nichts mit dieser Subkultur zu tun, erfreuten sich aber bei vielen Szenegängern wachsender Beliebtheit. Gleiches passiert seit Beginn des neuen Jahrtausends mit Elementen aus den seichteren Bereichen des Techno.

All diese verschiedenen Genres innerhalb eines Abends unterzubringen ist offenkundig eine Kunst für sich. „Oft ist es schwer eine Balance zu finden zwischen dem eigenen Anspruch, den individuellen Wünschen und dem schwarzen Massengeschmack“, so DJ Falko.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Erwartungen der Gothics immer unterschiedlicher werden. Längst ist die Szene global betrachtet am Expandieren. Was die einen begrüßen, sehen andere mit Sorge. "Die Art Musik zu hören hat sich verändert," sagt Falko. „Früher war die Resonanz auf neue oder unbekannte Lieder positiver. Die Leute waren neugierig, wollten wissen, was das ist. Heute möchten viele nur noch hören, was sie ohnehin kennen und was die einschlägigen Szenemagazine nachdrücklich bewerben. Da hat die Musikindustrie die Gruftis heute fest im Griff."

Der schwarze Musikbereich verflacht zunehmend und wird für die Leute immer beliebiger. Vielerorts verdrängen immer mehr technoide Klänge in den Clubs die anderen Genres. Das Angebot wird dementsprechend gleichförmiger, was die innere Zersplitterung der einst einheitlicheren Subkultur noch verstärkt. Nicht alle Szenegänger sind bereit, diese neuen Entwicklungen mitzumachen. Die Konflikte innerhalb der Szene nehmen zu. „Das Problem ist, dass wir in Freiburg alle Bereiche an einem Abend irgendwie abdecken müssen. Wegen der hier relativ kleinen Szene lohnen sich Veranstaltungen speziell für bestimmte Genres kaum.“


 
Die Freiburger Szene

In ihrer Zusammensetzung ist die schwarze Szene in Freiburg genauso vielschichtig wie in anderen Städten. Man trifft Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufstätige. Gerade letztere sehen im Alltag oft unauffälliger aus als in ihrer Freizeit. Ihre kulturelle Identität ist in der Regel trotzdem erkennbar: Sie kleiden sich schlichter, aber dennoch schwarz, wenn es ihre Arbeitstelle erlaubt.

Im Vergleich zu anderen Gegenden ist die Freiburger Szene verhältnismäßig klein. Falko schätzt den harten Kern der Gothics, die regelmäßig am Donnerstag ins Crash gehen, auf 40, im Großraum Freiburg auf vielleicht 120. Viele davon treten überhaupt nicht in Erscheinung. „Man sieht oft „Schwarze“ auf der Straße, die zwar in Freiburg wohnen, hier aber scheinbar nie ausgehen“, sagt Anne, die in Freiburg studiert und donnerstags regelmäßig das Crash besucht. Musikalisch sind viele konservativ, aktuelle Trends der Szene kommen in Freiburg erst mit Verspätung an.



Der Donnerstag

Die Meinungen über den Crash-Donnerstag gehen auseinander, die meisten Gäste sind froh, dass es ihn gibt. Der Abend ist eine Institution und mitverantwortlich dafür, dass sich die Szene in Freiburg trotz der provinziellen Lage über Jahre hinweg gehalten hat.

„Zum Glück gibt es drei DJs, die jeweils unterschiedliche musikalische Schwerpunkte haben“, sagt Harald, der im Alltag als Krankenpfleger tätig ist. Peter, Falko und Bernd legen im wöchentlichen Wechsel auf. Damit ist eine gewisse Abwechslung garantiert, auch wenn natürlich nie alle zufrieden sind und oft Genres zu kurz kommen.

„Das Einzige, was viele im Crash nervt, ist der gelegentliche Ärger mit Szenefremden, die die Gäste am Donnerstagabend mutwillig stören, albern auf der Tanzfäche herumhampeln oder Leute belästigen“ sagt Harald. „Nichts gegen bunte Besucher, aber sie sollten sich benehmen. In anderen Städten lässt man solches Volk zum Teil gar nicht erst rein.“ Abgesehen davon fühle er sich wohl, die Atmosphäre sei fast schon familiär.

Ausnahmslos alle bedauern das Fehlen einer schwarzen Veranstaltung am Wochenende. Der kleine Floor mit Musik aus den 80ern, der samstags im Crash zusätzlich zum normalen Programm betrieben wird, erscheint nur wenigen als vollwertiges Angebot. Viele fahren dann in Clubs nach Karlsruhe, Stuttgart oder in die Schweiz.

Immer wieder gab es im Freiburger Nachtleben Versuche, alternative Veranstaltungen zum Crash-Donnerstag aufzuziehen. Ende der 90er gab es im damaligen Sound einen regelmäßigen schwarzen Freitag. Ähnliches versuchten auch die Macher vom Keller 264 und davor vom MCC, lange gehalten hat sich jedoch keine dieser Partys. Die Freiburger Szene ist zu heterogen, hinzu kommt, dass Gothics oft weit weniger Alkohol konsumieren als das Publikum „bunter“ Partys. Damit lässt sich also auch weniger Gewinn machen, wie einer der ehemaligen Betreiber des Keller 264 aus eigener Erfahrung bestätigt.

Ausblick

Ob die schwarze Szene in Freiburg irgendwann eine ähnliche Größe annimmt wie in anderen Städten, bleibt abzuwarten. Ein gewisser Zulauf ist natürlich immer bemerkbar, aber wie viele andere Subkulturen auch ist der Gothic-Bereich ein Durchgangslager für Menschen, die in ihrer Jugend verschiedene Randgruppen durchlaufen, nur manche davon bleiben am Ende dabei.

Die Spaltung der Gothic-Szene in verschiedene Untergenres könnte sich in Zukunft noch verstärken. Schuld daran wäre unter anderem die immer kommerziellere Ausrichtung von Teilen der Szene. Viele Musikstile fallen unter den Tisch und kommen in einschlägigen Musikmagazinen kaum mehr vor. Bestimmte Labels und auch DJs tragen dazu bei, die schwarze Musik immer allgemeinverträglicher zu machen, um die Zielgruppe zu erweitern. Doch nicht nur der musikalische Anspruch sinkt hierdurch. Damit wird jedem möglich, sich zwar unglaublich alternativ zu fühlen, aber trotzdem seine poporientierten Hörgewohnheiten nicht aufzugeben. Entsprechend verändern sich natürlich auch die Menschen, die neu zur schwarzen Szene stoßen.

Als Gegenbewegung bildet sich innerhalb dieser Subkultur zunehmend ein eigener Underground, der sich kommerziellen Vereinnahmungsversuchen weitgehend widersetzt und sich vom Rest abzugrenzen sucht. Musikalisch interessantes passiert mittlerweile vor allem in diesen Bereichen, so Falko. Daneben halten auch zunehmend Bands die alten Tugenden hoch, die sich eigentlich gar nicht der Gothic-Szene zurechnen, sondern etwa im Alternative- oder im Postrock-Bereich beheimatet sind.



Was: Wave Night
Wo: Crash, Schnewlinstraße 7, 79111 Freiburg
Wann: Jeden Donnerstag, 22 Uhr bis 3 Uhr
Eintritt: 3 €




Artikel als E-Mail verschicken Artikel auf Facebook weiterempfehlen Artikel twittern Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diesen Artikel bei del.icio.us bookmarken
 
von stefanl | 24.01.08, 08:30 | Kommentare (32)
Weitere Artikel zu: Crash, Szene, Subkultur, Gothic, Wave, Industrial, Mario Held, Gruftis, Punk, Neo-Folk, EBM, stefanl



Kommentare
Anzahl der Kommentare: 32
moskito
Donnerstag, 24.01.08 10:12
 

Den Donnerstag gibt's wirklich noch? Kaum zu fassen. Es lohnt sich schon, da mal kurz einen Blick reinzuwerfen, aber natürlich mit Respekt (s.o.). Ist den der Tanzstil immer noch so skurril? So à la 2 Schritte vor, die Arme auseinander, wieder zusammen und wieder 2 Schritte zurück?
Master and servant!
;-)

DerOnkel
Donnerstag, 24.01.08 10:19
 

...oder Tempel of Love ;-)

Ich glaub, der Tanzstil hat sich nicht verändert, sieht immer noch so aus, als würden sie ihre Kontaktlinsen suchen...

Pagan
Donnerstag, 24.01.08 10:56
 

Guten Morgen Stefan. Sehr guter (und auch positiv-kritischer) Artikel über die Szene. Erstaunt vernehme ich die freundliche Erwähnung unserer Community "Schwarzes Baden-Württemberg" bei Fudder.

Besonders gefreut hat mich dieses:

"Als Gegenbewegung bildet sich innerhalb der dieser Subkultur zunehmend ein eigener Underground, der sich kommerziellen Vereinnahmungsversuchen weitgehend widersetzt und sich vom Rest abzugrenzen sucht. Musikalisch interessantes passiert mittlerweile vor allem in diesen Bereichen ... "

romantiker
Donnerstag, 24.01.08 10:58
 

wir ham den Tanzstil immer " 50 Pfennig Suchspiel " genannt.
un hin und wieder auch ein 50 Pfennig Stück auf die Tanzfläche geschmissen und gewettet wers während dem Tanzen aufhebt.

Sylvia
Donnerstag, 24.01.08 11:14
 

Selten so einen tollen (passenden) Bericht zur Gothic-Szene gelesen, Daumen hoch! ;)

isch
Donnerstag, 24.01.08 11:21
 

Das Problem an der Freiburger Gothic Szene ist die unglaubliche verschlossenheit!
Wenn man als Freiburg-Frischling Donnerstags ins Crash geht wird man, trotzdem man sich zurecht gemacht hat und nicht zu den "bunten Besuchern" gehört, von einem Teil einfach ignoriert (auch wenn man versucht Kontakt aufzunehmen) oder so abwertend betrachtet, dass man sich am liebsten gleich wieder verabschiedet!
Und das selbst wenn man das nen Monat lang mitmacht, in der Hoffnung, dass die Leute irgendwann ihr misstrauen verlieren...

Nihgschmeggter
Donnerstag, 24.01.08 11:21
 

Ich hab noch irgendwo son Fläschchen patchouli Öl ^^ ;-)

sw: gucci *rofl*

Nordstädter
Donnerstag, 24.01.08 11:26
 

@moskito und DerOnkel: na, auch in der Tangente gewesen ;~)

der Bericht ist wirklich gut! Die volle Gotik-Packung gibt es natürlich auf dem WGT zu Pfingsten in Leipzig, aber da erzähle ich den Aktiven nichts neues.

Pagan
Donnerstag, 24.01.08 11:45
 

Die Crash-Seite funzt übrigens seit ca. 2 Wochen wegen einem Datenbankfehler nicht ... bevor jetzt einige Postings bezüglich diesem Problems verfasst werden. ;)

DerOnkel
Donnerstag, 24.01.08 11:49
 

Tangente, muhaha ;-)
Da hab ich meinen ersten Shit gekauft und hab das erste Mal richtig auf die Fresse gekriegt - wat ne geile Zeit ;-)

philip
Donnerstag, 24.01.08 11:58
 

nicht so toll an dem text ist, dass die offenheit nicht nur der freiburger sondern der gesamten gothic-szene nach rechts nicht erwähnt wird. mitnichten ist das alles ein irgendwie melancholischer haufen friedliebender hippies mit schwarzen statt bunten klamotten, da tummeln sich mittlerweile immer mehr völkische und rassistische menschen und bands. das kann man auch an den zentralorganen der szene, dem zillo oder dem sonic reducer sehen, in denen regelmäßig rechte kleidungsversände werben dürfen. damit kein mißverständnis entsteht: nicht die ganze gothic-szene ist rechts, aber es gibt leider immer mehr rechtsradikale idioten dort, die apokalyptische musik mit rassismus und menschenverachtung verbinden, probleme, die es in der hip-hop-szene ja z.b. auch gibt.

stefanl
Donnerstag, 24.01.08 12:19
 

@philip: Dieser Vorwurf ist nicht neu, aber meines Erachtens einfach etwas fehl am Platz. Die Gothicszene ist per se keine politische Szene, und das will sie auch nicht sein. Ergo findet man in ihr auch Menschen jeglicher politischer Überzeugungen, und es werden alle akzeptiert solange sie sich nicht extremistisch gebärden.

Ich selbst kenne diese Subkultur in ihrer Innenansicht seit vielen Jahren und ich weiß daß es durchaus Menschen und auch Künstler gibt die privat kein ausgesprochen linkes Selbstverständnis haben. Daß muß man aber auch nicht haben in einer Demokratie. Ich kenne auch die einschlägigen Bücher und Antifapublikationen zu diesem Thema, sehr vieles darin ist aber leider ganz klar vereinfachend oder auch schlicht falsch. Mal ganz deutlich, mir ist in diesem Kontext noch keine Band begegnet die Rassismus und ähnliches propagiert. Eine gewisse Misanthropie ja, aber das ist innerhalb einer Kultur die sich mit den dunklen Seiten des Daseins beschäftigt auch zu erwarten.

Pagan
Donnerstag, 24.01.08 12:23
 

Zitat: "das kann man auch an den zentralorganen der szene, dem zillo oder dem sonic"

Zillo ist kein Zentralorgan mehr und Sonic Seducer (nicht Reducer^^) war nie eines. Sonic Seducer dient nur der Verflachung der Szene und der Übernahme durch die Musikindustrie.

Mit dem Rest zielst Du auf einen bestimmten Teil der Szene mit einem gewissen Hang zum Uniformfetisch.

Lieber Philip. Bitte informiere Dich vor dem Posten ein wenig genauer, bevor Du solch unnötigen Gedankenballast ablässt.

Wodan
Donnerstag, 24.01.08 12:38
 

Erstmal an Fudder: Supergeiler Bericht ! In den Zusammenhang auch vielen Dank an das Chräsh, die den Donnerstagabend trotz mäßiger Besucherzahlen immer unterstützt haben.

Zu den Kommentaren: Ich habe mich jahrelang auf div. Zillos, in der Kulturruine, Darkdancetreffen und im Chräsh rumgetrieben und will behaupten das Politik da nie eine Rolle gespielt hat! Völliger nonsens, da schließe ich mich der Meinung von Pagan, der wohl auch ziemlich viel Ahnung hat an.

@ isch: genau diese verschlossenheit macht ja auch irgendwie die szene aus, da wird , mit verlaub, nicht gleich jeder daher gelaufene nur weil er sich anpasst mit offenen armen empfangen und das finde ich gut so! das sehe ich nicht als problem an.
auch wenn ich aus beruflichen und familiären gründen nicht mehr oft aktiv dabei bin, will ich behaupten das man in dieser szene mitunter noch am meisten spass haben kann. ich habe in 15 jahren auch noch nie eine schlägerei gesehen oder sonstige negative erfahrungen gemacht und das finde ich super!

Nordstädter
Donnerstag, 24.01.08 15:25
 

übrigens schade, dass von dem DAS ICH - Konzert im Oktober 2007 im Crash auf fudder kein Bericht zu lesen war. Die Show war prima und die Vorgruppe "Metallspürhunde" meine persönliche Neuentdeckung 2007.

SMV: jogis ^^, danke - hatte heute schon zwei

Kifferschuppen
Donnerstag, 24.01.08 15:28
 

Freitags im AT ist es auch ziemlich gruselig ^^

Pagan
Donnerstag, 24.01.08 15:33
 

Und genau das gruselt den Teil der Szene, welche sich vor dem Mainstream abgrenzen will. Zusammen mit "Freitag im AT" in einen Topf geworfen werden. :D

SVW: sackt ^^ *dann aber so: suckt* :D

xy
Donnerstag, 24.01.08 18:20
 

Probleme mit der Crash-Seite sind ja auch nix neues. Weiß zufällig jemand, wer heute auflegt?

fridge
Donnerstag, 24.01.08 18:38
 

also ich war mit einer freundin mal samstags kurz auf nen sprung im crash bei den ach-so-toleranten gothics
waren eigentlich im drifters und dachten uns wir schauen auch mal unten rein, aber wie wir da empfangen wurden war wirklich unter aller sau
angerempelt, angepöbelt, dass man nicht bespuckt wurde war grad noch ein wunder...

svw: spass
wie passend...

Pagan
Donnerstag, 24.01.08 18:47
 

Mhm .... Samstags ist der Gothic-Floor im kleinen Raum. Du wurdest sicherlich im Großen angerempelt.

Und das Gothics toleranter als der Rest der Menscheit sein sollen ist ein Gerücht, welches sich schon ewig hält. ;)

Was haste denn den Menschen da "unten" angetan, dass man Dich so empfangen hat? Nase gerümpft?^^

SVW: ueben *lol*

Rocko
Donnerstag, 24.01.08 19:24
 

Gothics sind eklig und versauen das Stadtbild ebenso wie black metal hörer.
Der ganze Haufen raus aus Freiburg!!! Zack Zack!!!

Tolerrrrrrant!
Donnerstag, 24.01.08 19:28
 

aufs maul den mal-kurz-vorbeischauern, die nix wollen außer sich lustig machen oder aufm floor dumm rumhampeln (wahlweise -stehen) oder mädels anglotzen

"familiär"
da kann ich nur lachen, wo isn da der zusammenhalt, selbst in den sub-sub-splitter-cliquen gibts den ned. nur wenns grad passt und man was davon hat, da sind die (ehemals: "wir") nicht besser als meiers und müllers

muhaha @rocko, was bist n du für einer. schön wärs wenn da was mit stadtbild ginge

freaks
Donnerstag, 24.01.08 20:22
 

einfach nur freaks!!!!!!!
so was muss man sich doch nicht geben.

mannometer
Donnerstag, 24.01.08 20:23
 

da will ich ja lieber einen artikel über rapkilla ;)!!!

archivar
Donnerstag, 24.01.08 21:00
 

meinst du sowas ?? ;-D

Tolerrrrrrant!
Donnerstag, 24.01.08 21:38
 

@freaks: genau, muss man nicht, also halt die klappe und schreib was im Britney-spears-fan-forum. oder in dem müll den der archivar da anbietet.

KnechtB.B.
Donnerstag, 24.01.08 22:15
 

Narri Narro! Ich finde diese Karnevals-Jecken lustig.

Anu
Freitag, 25.01.08 19:41
 

Nun ja Freiburg ist verschlossen aber da ich ursprünglich vom Dorf komme und in Lörrach ab und an das metal-cafè besucht hab oder in schopfheim ins Irrlicht bin, bin ich eine noch extremere ablehnung gewohnt. man muss sich duchirgendetwas beweisen. und wenn es das ist das man ein halbes Jahr dieser ablehnung trotzt und die nase immer wieder in die Läden steckt, um zu beweisen das man nicht zu den von der szene oft gemiedenen "möchtegern-gothic" gehörrt. Wenn man es schafft die "richtigen! zu finden die vielleicht nicht die sind die aussehn wie aus den magazienen, wird amn vielleicht mehr erfolg haben.

celtique
Freitag, 25.01.08 20:18
 

hey! ich war auch immer in Lö Metalcafe und ab und an Irrlicht ;-)
als ich noch in Weil am Rhein wohnte hätte nicht viel gefehlt und der "Pöbel" wäre mir mit Fackeln und Heugabeln hinterher *höhö*

Aber die Kommentare von wegen die bösen NAzigrufties und "Freaks" ... hallo? habt ihr den Artikel nur ansatzweise gelesen?

Ich hab noch nie jemand wegen seiner Hose dumm angemacht, nur weil sie aussieht als hätte er sie 5 Nummer zu groß gekauft.

Wie oft wurde ich schon von sollen Ignoranten wie die obrigen Post-er dumm angelabbert - aufs Nivauloseste!

Ihr seit einfach primitiv! Komisch, dass bei euer Musik gut und gern bei uns Sampler geklaut werden (Dimmu Borgir, Sopor Aeternus vs. Buschido) dafür sind wir also gut genug oder wie?

Toll verfasst, Stefan!
Applaus und ruhe auf den billigen Plätzen!

Chata
Freitag, 25.01.08 22:36
 

Zum Thema Samstags im Crash: Samstags befindet sich auf dem Mainfloor meist ein sich sehr von der Gothic-Scene unterscheidendes Publikum bei dessem Tanzstil es durchaus kein Wunder ist wenn man ausversehen den ein oder anderen Rempler abbekommt wenn man "hampelnd" auf der Tanzfläche steht!!
Desweiteren finde ich persönlich Leute aus dem Drifters welche leider meist wirklich nur runter kommen um sich die Ihrer Meinung nach "Idioten" aus dem Crash anzusehen und sich dann über sie und Ihre Art und weise des Tanzens lustig zu machen (Zwei Schritt vor und zwei wieder zurück und dabei suchen wir Kleingeld, ist aber auch mein bevorzugter Stil)) absolut bescheiden!!

Zum Thema Lö: Da war die Scene wirklich noch verschlossener als hier in Freiburg!!

Aber alles im allem ein super Artikel! Danke Stefan!!!!

Anu
Samstag, 02.02.08 15:19
 

muss dir zustimmen Chata!! samstags im Crash!!

Mittwoch, 10.06.09 14:07
 

den wave und gothik treff donnerstag im crash wird es also bald nach dem sommer nicht mehr geben.
schade schade...

Um einen Kommentar zu verfassen, benötigst du ein fudder-Profil. Registriere dich kostenlos oben rechts auf fudder.






Diese Funktion steht nur für eingeloggte fudder-User zur Verfügung.

» fudder-Netiquette