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Verborgene Theken (46): Egon 54

Schniposa, Trendresistenz, Peter Lischke und Stammtisch-Mediävisten: Willkommen im Egon, einer beruhigend normal gebliebenen Institution im Stühlinger.




Ambiente

Das Egon 54 ist ein ruhiger gewordenes Kind aus wilderen Zeiten. Von dem Kollektiv, das 1986 die Kneipe aufgemacht hat, ist nur noch Peter Lischke geblieben. Jeglicher Revolutionsgeist wurde hier eigentlich immer schon zwischen zwei, drei Bierchen sanft befriedet. Aber es gibt sie natürlich, die guten Geschichten von früher und Peter Lischke gibt auch eine zum besten, die wir aber nicht erzählen dürfen, und es deshalb auch nicht tun.



Publikum

Es sind nicht nur älter gewordene Helden, die hier einkehren, sondern erstaunlich viel frische Gesichter sind unter den Gästen, darunter auch einige in Stammtischen wohlorganisiert. Ein Stammtisch von Mediävisten hat sich gerade konstituiert und trifft sich zum ersten Mal in fröhlicher Runde.



Kaffeepreis

Kaffee 1,70 Euro. Die wirkliche Maßeinheit des Egon 54 aber ist das Null-Vierer Ganter-Pils für 2,80 Euro. Weizen kostet 3 Euro, ein Viertel Gutedel 2,90 Euro.  Mineralwasser gibt's auch. Ein kleines kostet 1,40 Euro.

Auf der Speisekarte

Schniposa kostet 8,20 Euro. Wechselnde Tagesgerichte zwischen 6 und 10 Euro. Pommes 2,70 Euro. Wer hier speist, wird satt. Vor 21 Uhr an gibt es Spaghetti Napoli mit einer – wie ein Mitarbeiter nicht aufhört zu betonen – selbst gemachten Tomatensauce für sage und schreibe einen Euro.



Das Besondere

Das Spezielle und Sympathische am Egon ist wohl, dass es nichts wirklich Spezielles gibt. Man kann hier prima Bier trinken, ohne befürchten zu müssen, jemals Eindrücken ausgesetzt zu werden, die einen Anstoß zur Veränderung bedeuten könnten.

Wegbeschreibung

Mit dem Fahrrad rechts vor dem Bahnhof die kleine Unterführung Richtung  Stühlinger nehmen. Man landet in der Lehener Straße. Die Lehener Straße bis zur Eschholzstraße fahren. Links abbiegen. Die nächste Straße rechts ist die Egonstraße. Das Egon 54 liegt auf der linken Seite.



Adresse
Egon 54
Egonstraße 54
79016 Freiburg
0761-276646


Öffnungszeiten

täglich 18.30 Uhr - 2 Uhr
dienstags Pub-Quiz

Foto-Galerie




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von stephan elsemann | 18.01.08, 13:40 | Kommentare (11)
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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 11
K.
Freitag, 18.01.08 13:52
 

diese kategorie kann langsam umbenannt werden: von "Verborgene Theken" in "Theken".

lalala
Freitag, 18.01.08 14:20
 

kneipe hat mein leben nicht verändert :(

note: 2-3.

schlattrick
Freitag, 18.01.08 14:45
 

also ihr solltet mal bei unserer StühlingerKneipentour mitkommen.
Das Egon 54 war gestern abend auch wieder mit dabei.
Die eigentlichen Höhepunkte sind allerdings das Pop Cafe so wie die Kneipe Lehrer Lämpel.

Wir kommen meistens mit 15 Mann rein und werden immer herzlich empfangen. Die Dame aus dem Pop Cafe kennt uns mittlerweile und freut sich über das Umsatzplus.

Der Stühlinger Kneipenförderverein lebe hoch!

@ schlattrich
Freitag, 18.01.08 15:15
 

....das klingt mal nach einer richtig ordendlichen Vereinskultur.......

neugierige
Freitag, 18.01.08 18:12
 

was seid ihr denn für ne lustige truppe? erzähl doch mal!

freiburger
Freitag, 18.01.08 19:51
 

wusste nicht das es hier leute gibt die das egon nicht kennen,
gibt es doch ständig freikonzerte die auch auf fudder erwähnt werden wie PJ Harvey oder dimple minds

Andrés
Freitag, 18.01.08 21:01
 

geil, diese bratensaucenkännchen, die irgendwann in den 80ern mitsamt dem krautsalat und den butzenglasscheiben aus der mehrzahl der deutschen restaurants verschwunden sind. ;-)

svw: diät

schlattrick
Freitag, 18.01.08 22:36
 

schaut mal in der stühlinger gruppe im studivz nach.

es fehlt an nachwuchs

Victor
Sonntag, 20.01.08 10:49
 

Naja, halt eine der üblichen Suff-Absturzkneipen im Stühlinger, übersät mit Hartz IV Empfängern. Frage mich immer wieder, wie die den Alkohol wohl finanzieren...

Bembel
Montag, 21.01.08 13:39
 

Kette und ich waren in diesem Laden bereits vor 5 Jahren. Nach dem Besuch des Pop-Cafés und des Joseph-Stübles war das Egon eine einizige Enttäuschung. Keine Arbeiter, nur Studenten und Vegetarier. Ein Glück konnte man die Gespräche nicht mithören. Wahrscheinlich ging es wieder um Gefahren der Atomkraft für Leib und Leber. Das Bier war zwar gut eingeschenkt, aber Ganter. Eine irirsche oder baskische Punkrockband baute ihre Utensilien auf. Wir summten zum Abschied Kettes Lieblingslied, Santa Maria, zahlten die Rechnung und zogen die Türe hinter uns zu.

Schmeik
Donnerstag, 10.02.11 12:03
 

Bullshit! Egon ROCKT!!!

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