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Schwarzwaldhof '81: Ein Kommissar erinnert sich

Die Besetzung des Dreisamecks und des Schwarzwaldhofs gilt vielen als Inbegriff des linksalternativen Freiburger Widerstands. Rolf Schlotterer, Kriminaloberkommissar im Dezernat Linksterrorismus, wurde 1981 nach Freiburg geschickt, um die Szene der Hausbesetzer zu beobachten. 26 Jahre später berichtet er, was er damals erlebt hat.

Schwarzwaldhof Archiv BZ

Der Auftrag

Freiburg 1981. Zuerst wurde das Haus „Dreisameck“ besetzt, danach der „Schwarzwaldhof“. Im Zusammenhang mit diesen Hausbesetzungen kam es zu einer Vielzahl von schweren Straftaten: Brandstiftung, Landfriedensbruch, Raub, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen in erheblichem Ausmaß.

Es lag der Verdacht vor, dass diesen Delikten politische Motive zu Grunde liegen. In solch einem Fall beginnt auch das Landeskriminalamt mit Ermittlungen. Ich war damals Kriminaloberkomissar im Dezernat Linksterrorismus und erhielt den Auftrag, mir ein Bild von der Situation zu machen. Wir organisierten eine Sonderkommission mit drei Abschnitten und insgesamt 60 Beamten.

Ich wurde zum Leiter einer dieser Abschnitte ernannt und war verantwortlich für Organisation, Logistik und Technik; auch für die Auswertung unserer verdeckten Maßnahmen. Diese waren insbesondere Observationen verdeckter Ermittler und Telefonüberwachungen.

Wir hatten den Auftrag, herauszufinden, ob es rund um den Schwarzwaldhof im strafrechtlichen Sinne eine kriminelle Vereinigung gegeben hat. Inwiefern waren die Straftaten organisiert und geplant?

Schwarzwaldhof Archiv BZ

Die Kommandozentrale

Die Situation in Freiburg 1981 war aufgeheizt. Die Szene hatte sich sehr gut organisiert. Aktionen der Polizei wurden frühzeitig gestört.

Bei 60 Soko-Mitarbeitern ist es gar nicht so einfach, einen Stützpunkt zu finden. Ich hatte den Auftrag, ein Objekt zu besorgen, das schwer ausspähbar war, und dieses als komplette Dienststelle auszustatten. Dazu bekam ich eine Sondervollmacht. Geld spielte keine Rolle.

Ich wählte eine große Villa in der Wiehre. Sie lag strategisch günstig in einer ruhigen Wohngegend. Man musste wegen der Nachbarschaft davon ausgehen, dass man es mit gutbürgerlichen, konservativen Leuten zu tun hat. Dennoch wurden in unserer Nachbarschaft einige Häuser irrigerweise angegriffen.

Geier und Ex-Reichsadler

Reichsadler

Ich saß überwiegend am Schreibtisch. Ich habe Informationen zusammengetragen, Telefonate abgehört. Die Leute aus der Szene haben sich untereinander mit Decknamen angeredet. Sie haben Telefone in öffentlichen Einrichtungen oder Gaststätten benutzt. Logischerweise kannte ich die Stimmen, aber ich konnte sie keinen Gesichtern zuordnen. Viele Telefonate wurden vom Gasthaus „Reichsadler“ aus geführt, dort traf sich die Szene, dort wurden Aktionen geplant.

Von uns hat sich keiner in den Reichsadler getraut. Polizisten wurden sofort enttarnt und mussten mit Schlägen rechnen. Dennoch wollte ich herausfinden: Wer sind diese Personen, die vom Reichsadler aus telefonierten?

Da ich mich ansonsten wenig in der Öffentlichkeit bewegt habe, habe ich mich reingetraut. Kaum hatte ich den Fuß in der Kneipentür, bin ich als Polizeispitzel angesprochen worden, lauthals, alle haben die Köpfe nach mir gedreht. Mir wurden Schläge angedroht, man wollte mich einschüchtern. Ich habe mich dumm gestellt und gesagt, ich wolle nur in Ruhe ein Bier trinken. Aus dem einen Bier wurden dann vier. Am Tresen fand ich mich plötzlich in der Lage des Verhörten wieder. Man hat versucht, herauszukriegen, ob ich was mit der Polizei zu tun hätte.

Da ich mich familienhalber gut auf die Strickerei verstehe, bin ich dort als Stricker aufgetreten und hab denen alles erzählt, was ich von der Strickerei wusste. Offenbar haben die mir das abgenommen. Ich kam jedenfalls unversehrt wieder raus aus dem Reichsadler. Stimmen habe ich keine zuordnen können.

Regale

Organisiertes Einkaufen

Der Schwarzwaldhof wurde von den Hausbesetzern zum rechtsfreien Raum erklärt. Der Gebäudekomplex zwischen Schwarzwaldstraße und Talstraße hatte zwei Zugänge. Wenn da ein Polizist versucht hätte, durchzufahren, wäre der Wagen danach Schrott gewesen. Die haben mit Steinen geworfen, mit Prügeln draufgeschlagen, mit Farbbeuteln und Molotovcocktails geschmissen. Da blieb kein Auge trocken, es bestand Lebensgefahr.

Der Schwarzwaldhof war ganz klar ein Herd der Kriminalität. Ein Beispiel: Zuerst wurde dort die Stimmung angeheizt durch eine so genannte Informationsveranstaltung. Danach hieß es: „Wir machen Randale!" Einige haben das vorbereitet, haben Steine und Molotovcocktails bereitgelegt; teilweise sind da nachts bis zu 50 Leute durch die Straßen gezogen und haben die Schaufenster der Innenstadt zerdeppert und Fahrzeuge zerstört.

Tagsüber gab es das so genannte Organisierte Einkaufen: 40 Leute stürmen in ein Kaufhaus, die Hälfte davon auf Rollschuhen; die Rollschuhfahrer machen ein Riesentheater, produzieren Krach mit Trommeln, Radios, Trompeten und Blechdosen. Die Krachmacher erwecken die Aufmerksamkeit der Kunden. Während sie also mit ihren Rollschuhen um die Stände rumdüsen, kommt eine zweite Klientel, ohne Rollschuhe, und räumt die Regale ab, stopft das Diebesgut in Tüten und dann verlässt der ganze 40-Mann-Tross den Laden. So hat man eingekauft.

Schlotterer fotografiert vom Verfassungschutz

Die Larve

Ich hatte eine Assistentin, die auf die Idee kam, mich ein bisschen zu stylen. Ursprünglich sollte ich als Punker gehen, aber wegen meiner Statur und meinem Vollbart haben wir davon Abstand genommen. Man hat mich dann mit Schminke und Haargel verfremdet, damit ich ein bisschen szeneangepasster wirke.

In diesem Aufzug habe ich mich in eine Demonstration gemischt. In der ersten Viertelstunde lief jemand neben mir, der mich ständig musterte. Ich hatte den Mann mal als Beschuldigten vernommen. Der sagte nur: „Steht Ihnen aber gut, was Sie da anhaben.“ Ich war enttarnt und verließ den Demonstrationszug. Am Rathausplatz hat mich dann der Verfassungsschutz aus dem Knopfloch fotografiert. Wenigstens die haben mich für einen Verdächtigen gehalten.

Jos Fritz

Jos Fritz Buchhandlung

Sie war Kommandozentrale und Kommunikationszentrum der Hausbesetzer während Demonstrationen. Befehle, die der Polizeiführer durchgegeben hat, wurden dort im Original aufgenommen und dann, bei späteren Einsätzen, als Störfeuer eingespielt, um gegenteilige Aktionen zu bewirken. Das hat zu grotesken Situationen geführt, etwa wenn der Polizeiführer seine eigenen Befehle zurücknehmen musste: „Mein Befehl von vorhin ist gefälscht, der Befehl, den ich jetzt gebe, ist richtig!“

Und auch das hat die Gegenseite aufgenommen und später wieder abgespielt, was zur völligen Verwirrung der Polizeibeamten beigetragen hat. War clever eingefädelt, das hat uns teilweise auch amüsiert.

Die Jos Fritz Buchhandlung war auch Ausgangspunkt für so genannte Schneeballaktionen. Wenn jemand eine neue Info hatte, meldete man sie bei Jos Fritz und von dort aus wurde sie in der Art einer Telefonlawine an diverse Wohngemeinschaften weitergegeben. Auch, wenn eine Demo geplant war. Man hat so innerhalb kurzer Zeit bis zu tausend Menschen mobilisieren können.

Krapfen

Gefüllte Krapfen

Bevor der Schwarzwaldhof von der Schutzpolizei geräumt wurde, gab es rund ums Gebäude einen Belagerungszustand. Die Polizei hat das Gelände abgeriegelt. Das Taxiunternehmen Kern hat damals mit den Besetzern symphatisiert. Die haben dann die Besetzer per Funk informiert, sobald sich die Polizei genähert hat.

Einmal hat ein Taxifahrer den Einsatzkräften eine große Schachtel mit Berlinern übergeben. Anstatt mit Marmelade waren die mit Kot gefüllt. Der Taxifahrer hat sich natürlich dumm gestellt und gesagt, er habe das in Auftrag eines Passanten abgegeben.

Medienwerkstatt

Die Besetzungen von Dreisameck und Schwarzwaldhof wurde von den Medien bundesweit kommuniziert. Schon damals gab es die Medienwerkstatt in der Wiehre. Da haben die Leute Szenen aus den Demonstrationen gefilmt und danach so geschnitten, dass der Eindruck entstand, als ob die Aggression allein von der Polizei ausginge und nicht von den Demonstranten. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten haben diese Filme gern abgenommen.

Das war schon eine geschickte Propaganda gegen die Polizei damals. Einer derjenigen, die damals in der Medienwerkstatt aktiv waren, ist heute ein renommierter Regisseur: Pepe Danquart.

Aus wem bestand „die Szene“?

Die Hausbesetzer-Szene setzte sich nicht nur aus Freiburgern zusammen, sondern aus gewaltbereiten Jugendlichen, die aus ganz Deutschland angereist kamen. Die Demonstrationen fanden alle mehr oder weniger im Zusammenhang mit den Hausbesetzungen statt.

Die Demonstrationen dienten auch dazu, den Zusammenhalt der Szene zu organisieren. Man demonstrierte für freien Wohnraum, es war eine Symphatiebekundung für die Hausbesetzer. Man wollte verhindern, dass besetzte Häuser geräumt werden. Außerdem ging es allen um Widerstand gegen die Staatsgewalt. Diese Haltung war damals opportun. Verbindungen zwischen der Freiburger Hausbesetzerszene und der RAF konnten wir nicht feststellen.

Schwarzwaldhof Archiv BZ

Der Schwarzwaldhof

…war ursprünglich ein Industriegebäude. Es wurde umfunktioniert in einen Szenetreff. Nach und nach haben dort die Leute ihre Matratzen abgeladen und sind dort geblieben. Ich vermute, dass da manchmal bis zu 400 Leuten waren. „In Freiburg gibt’s Randale“, das hat sich schnell herumgesprochen. Mit dem Dreisameck hat alles angefangen. Als das geräumt wurde, ist die Situation eskaliert. Der Nachfolger, der Schwarzwaldhof, hat sich für die Szene strategisch gut geeignet: er war groß, gut zu verteidigen, man gelangte schnell in die Innenstadt, wo dann das Gros der Straftaten verübt wurde.

Zielscheibe war alles, was zum Kapitalismus zählte: Banken, Geschäfte, Häuser von Leuten, die sich kritisch geäußert haben, aber auch Polizeiposten, sofern man da rangekommen ist.

Kampf gegen Spitzel

Die linke Szene war damals recht straff organisiert. Sie hat Strategien entwickelt, um sicherzugehen, dass die Szene sauber bleibt. Man hat konsequent potenzielle Zeugen unter Druck gesetzt. Da die Hausbesetzer wussten, dass wir verdeckte Ermittler einsetzen, haben sie nach Spitzeln Ausschau gehalten. Wenn man jemanden entdeckt hat, musste der um seine Gesundheit fürchten. Da wurden teilweise Unschuldige krankenhausreif geschlagen.

Wenn man jemanden als Spitzel vermutete, wurden bei ihm Fensterscheiben eingeschmissen, die Fassaden mit Farbbeuteln beworfen. Alle Fahrzeuge, die um das verdächtige Haus herumstanden, wurden beschädigt. Mit einem Nagel wurde der Lack zerkratzt, die Autos wurden teils sogar angezündet.

Die Stimmung in der Stadt

Rolf SchlottererDie Hausbesetzerszene hat den Kampf gegen die Polizei sehr sportlich genommen. Die hatten ihren Spaß daran. Ihre Aktionen hatten ja mitunter auch humorvollen Charakter.

Es gab Kaffeekränzchen, Konzerte und Happenings, zum Beispiel Nacktbaden in der Dreisam. Andererseits kamen bei manchen Aktionen viele Leute zu Schaden. Materiell und körperlich. Die Stimmung in der Bevölkerung war gereizt bis verängstigt. Wir hatten Probleme, Leute zu Zeugenaussagen zu bewegen, weil massiv eingeschüchtert wurde. Die Häuserbesetzer haben polarisiert.

Das Ergebnis

Im Endeffekt konnten wir nicht nachweisen, dass im Zusammenhang mit den Freiburger Häuserbesetzern eine kriminelle Vereinigung existierte. Dafür waren die Aktionen zu spontan und die Beteiligung der Szenemitglieder zu wechselhaft. Dennoch standen die Dinge kurz davor. Ein anderes Ergebnis hätte massiven Einfluss auf das Strafmaß für die Verurteilten gehabt.

Zur Person

Rolf Schlotterer ist heute Kriminaldirektor in Sachsen. Zur Zeit ist er als Polizeiexperte und Berater im Auftrag der Europäischen Kommission in Rumänien tätig und ist vor Ort verantwortlicher Manager eines Projektes zur Korruptionsbekämpfung. Das Projekt startete im Juni 2007 und wird Ende August 2008 beendet werden.

   




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 73
Patrick
Donnerstag, 15.11.07 10:30
 

sehr interessant!

kus
Donnerstag, 15.11.07 10:47
 

dito!

freiburg, grüne polizeiburg
Donnerstag, 15.11.07 10:48
 

bullen weg vom dreisameck! :)

sehr interessant ist der film der obig erwähnten medienwerkstatt zur räumung des dreisamecks. 2 wochen lang "bürgerkriegsähnliche zustände" in der stadt. angeblich hatte freiburg nach hamburg, berlin und frankfurt die grösste "autonome" szene.

kts bleibt!

spamvermeidungswort: pisse
dabei war es doch kot in den berlinern...

Andrés
Donnerstag, 15.11.07 10:56
 

„Mein Befehl von vorhin ist gefälscht, der Befehl, den ich jetzt gebe, ist richtig!“

hahahaha ^^ geil! *rofl*

maik
Donnerstag, 15.11.07 11:02
 

spannende geschichte!

patrick
Donnerstag, 15.11.07 11:08
 

ist ja die frage wie die den kot in die krapfen hineinbekommen habe, da waren wohl welche die auf :SPAMWORT: Kotspiele ziemlich abgefahren sind, na hoffentlich hat das nichts mit ihrer politischen gesinnung zu tun.

denkanstossendepunktausrufezeichen

lalala
Donnerstag, 15.11.07 11:28
 

der verkleidete polizist sieht einfach nur geil aus.

ausgezeichneter artikel. schaut doch mal, ob ihr auch nen ex-hausbesetzer findet.

radiofee
Donnerstag, 15.11.07 11:38
 

jepp,großes lob für den artikel!

Biber
Donnerstag, 15.11.07 11:40
 

Ich wollte damals nachmittags nur ein paar Besorgungen in der Stadt machen und stand fassungslos vor den Stacheldrahtabsperrungen am Dreisameck. Der ganze Dreisamuferparkplatz war mit Natodraht bis in den Fluss hinein verrammelt und mit grünen Fahrzeugen vollgeparkt, die Kajo von der Dreisamstrasse bis zum Holzmarkt absolut dichtgemacht - selbst Anwohner, die sich nicht ausweisen konnten wurden nicht hinein gelassen..
Als ich einen der Grünen entsetzt fragte ob wir jetzt Krieg gegen die Bürger haben bekam ich zur Antwort: "Geh' du (!) erst mal arbeiten bevor du hier rumstänkerst"
Darauf entgegnete ich:
"Erstens: Ich habe heute schon neun Stunden Arbeit hinter mir !!!
Zweitens: Seit wann duzen wir uns ???
Und drittens: Selbst wenn ich keine Arbeit hätte wäre davon mein Recht auf freie Meinungsäusserung nicht im Geringsten betroffen !"

Da die Stimmung aber sehr aufgeheizt war und andere Grüne (nicht die Partei!) schon aufmerksam wurden zog ich es vor mich auf keine weitere Diskussion mehr einzulassen und mich zu entfernen - aber mein Vertrauen in diesen Staat hatte damals (schon) sehr gelitten...

mARc
Donnerstag, 15.11.07 12:17
 

Sehr interessanter Artikel! Aber eine Meinung von der anderen Seite muss eigentlich folgen...

david
Donnerstag, 15.11.07 12:21
 

@ mARc

ja, ich bin dran. Erstmal wollen wir noch eine kleine Chronik bringen mit den wichtigsten Daten zu Dreisameck und Schwarzwaldhof. Viele von uns waren ja noch im Kindergarten, als all das passiert ist.

koenig
Donnerstag, 15.11.07 12:31
 

lob und anerkennung für die gschicht.

Peter_Silie
Donnerstag, 15.11.07 12:45
 

Ich dachte immer Radio Dreyeckland war damals die Kommandozentrale ?

moell
Donnerstag, 15.11.07 12:52
 

auch von mir ein großes lob für diesen artikel! sehr interessant...

in spannender erwartung auf das, was noch an recherche kommt...

moskito
Donnerstag, 15.11.07 13:30
 

Also wir haben sehr oft zugeschaut. Der Bruder von meinem besten Kumpel war immer dabei und wir, so 14-jährige Hippiekinder mit Cannabisblattohring fanden’s immer wahnsinnig „cool“ (bzw. „geil“, das Wort kam damals gerade erst in Mode). Es war schon eine ungeheuer aufregende Zeit in und für Freiburg, keine Frage. Noch 2 Dinge,
1. der Film hieß glaub ich „Passt bloß auf“
2. bei der Suche nach der damaligen Gegenseite würde sich mal eine Umfrage bei mittlerweile voll etablierten Establishment Freiburgs lohnen, das ist mehr als nur ein reines Klischee!

blauer-elefant
Donnerstag, 15.11.07 14:00
 

Da wünscht man sich in Tagen von Onlineüberwachung und sonstigen Bürgerrechtsbeschneidungen doch direkt die gute alte Zeit zurück.

Freiburger
Donnerstag, 15.11.07 14:27
 

@blauer-elefant

gib bekannt wo du wohnst, lässt sich einrichten, die gute alte Zeit, oder wäre dies bei dir nicht so witzig ?

Jens
Donnerstag, 15.11.07 14:34
 

Kann nur sagen, schade für die Rechercheure, dass es den Geier/Reichsadler seit diesem Frühjahr nicht mehr gibt. Ich habe selbst zwei oder drei Artikel über Schwarzwaldhof und Dreisameck in den letzten Jahren geschrieben und immer mit einem Besuch im Geier angefangen, wo einfach noch einige Leute anzutreffen waren, die Anfang der 80er zur Besetzerszene gehörten. Und die hatten auch immer was zu erzählen, auch wenn sichs etwas verklärt hat über die Zeit.

marder
Donnerstag, 15.11.07 15:03
 

biber, warst ja voll rebellisch

Biber
Donnerstag, 15.11.07 15:08
 

@ marder

bin ich heute noch...

:-))

(svw "betet" !)

frogger
Donnerstag, 15.11.07 16:41
 

Interessanter Bericht, war wirklich mächtig was los damals.
Beim Lesen eures Berichts kam mir in den Sinn, dass es damals in Freiburg auch die Fun-Partei NLB gab (mit Wahlslogans wie z.B: Freibier am Bertholdsbrunnen usw.). Die haben bei der Kommunalwahl 1984 nur knapp einen Sitz im Stadtrat verfehlt.
Wäre ein anderes Stimmauszählungsverfahren angwendet worden hätten sie es sogar geschafft, wie wir damals im Gemeinschaftkundesunterricht berechneten.

Schlapplach
Donnerstag, 15.11.07 18:29
 

wenn man weiß, dass aus der hausbesetzerszene auch raf terroristen hervorgingen dann hört die sympathie dort auf wo diese gewalt beginnt. hausbesetzung leerstehender gebäude- ok- aber schon das ausrauben von geschäften ist grenze. das einige psychopathen ohne grenzen in der gewalt sich in solchen szenen wohlfühlen ist bekannt. es war ein fehler, sich damals von solchen leuten nicht klar und eindeutig zu trennen, so hat man sich durch schweigen selber ein stück mitschuldig gemacht an den abartigen "aktionen" sprich morden der raf.

echt12
Donnerstag, 15.11.07 18:46
 

Hört, hört der Herr Schlapplach !!!

ER macht sich hoffentlich nicht tagtäglich mitschuldig und schweigt nicht zu "abartigen Aktionen" im Namen des Volkes

lalalala
Donnerstag, 15.11.07 18:58
 

Das ist nicht die Angst des Tormanns vorm Elfmeter. Das ist die nachtschlafraubende Sorge von potentiellen Fußballspielern, während des Trainings evtl. angeraunzt zu werden.

moskito
Donnerstag, 15.11.07 18:59
 

@frogger

Danke, hab's fast vergessen, Nett, Lustig, Beliebt = NLB. Da kenn ich sogar noch Aktionisten von, sind auch alle bieder geworden, mehr oder weniger!
;-)

moskito
Donnerstag, 15.11.07 19:00
 

@frogger

Danke, hab's fast vergessen, Nett, Lustig, Beliebt = NLB. Da kenn ich sogar noch Aktionisten von, sind auch alle bieder geworden, mehr oder weniger!
;-)

Werder
Donnerstag, 15.11.07 19:19
 

Wie schade dass es in unserem Staat nicht möglich ist solche Besetzungen mit dem Militär aufzulösen. In wenigen Minuten ist das Gebäude gesäubert, die Störenfriede und Linksextrem inm Gefängnis wo sie hingehören und friedliche, arbeitende Menschen sind wieder sicher vor der linken Gewalt

lalalala
Donnerstag, 15.11.07 19:31
 

Und wenn sie nicht gleich alles zugeben was ihnen zur Last gelegt wird könnte man sie einer peinlichen Befragung unterziehen und dann ihrer gerechten hundertjärigen Strafe zuführen

Werder
Donnerstag, 15.11.07 19:34
 

Wer bei sowas mitmischt braucht gar nicht erst bestraft werden, sondern gehört gleich weggesperrt, und zwar auf Lebenszeit damit er nie wieder eine Gefahr für unseren Staat darstellen kann.

Zum Glück geht unsere Politik immer mehr in diese Richtung, und erkennt die Gefahr der Autonomen

Rody
Donnerstag, 15.11.07 19:43
 

Solche Leute gehören in das hinterste Verlies. Leider gibts solche "Politiker" wie Ströbele und Gysi, die diesen menschen sogar noch beistand geben

lalalala
Donnerstag, 15.11.07 19:46
 

Interessante Idee, das mit dem gar nicht erst bestrafen sondern gleich wegsperren,,, aber,,,,ist wegsperren denn nicht auch eine Bestrafung lieber Bremer?

echt12
Donnerstag, 15.11.07 19:49
 

@ Rody

Na, na, na jetzt sei mal nicht so hart zu Werder

Grimm
Donnerstag, 15.11.07 20:21
 

Genau, mit Sturmgewehren und Panzerhaubitzen gegen Störer, Bomben auf das Haus, sollen sie doch die Ruine besetzen.

3arthquak3
Donnerstag, 15.11.07 21:24
 

@david: guter Artikel. Allerdings hätte ich aus Gründen der Objektivität doch eher gewartet, bis Du ausreichend Gegendarstellungen von Zeitzeugen zusammen hast um die Aussagen des Kommissars diesen entgegenstellen zu können. Ich kenn die "Szene" in Freiburg nur aus Erzählungen, war aber selber Aktivist der Antifa/M. in Göttingen etwa 10 Jahre später und weiß, wie stark die Darstellungen der damaligen Ereignisse auseinandergehen.
Leider ist die linke/linksradikale Szene in Freiburg de facto tot, bis auf ein paar versprengte Überbleibsel wie Linksruck oder ein die paar noch vorhandenen Wagenburgüberlebende. Schade eigentlich, eine Stadt wie diese kann eine aktive linke Bewegung ganz gut gebrauchen - aber dafür ist Freiburg vermutlich einfach zu gemütlich geworden ;)
Bin gespannt auf die Folgeartikel. Gute Arbeit.

Bernd S.
Donnerstag, 15.11.07 21:35
 

Die tolle Anitfa soll doch eine eigene Stadt gründen und selbst verwalten und auf diesem Weg alle anderen in Ruhe lassen.

Sie wird es bestimmt zur Weltmetropole bringen.

Ach so, dann müsst ihr aber die Wagenburgler, Punks etc. in eure Stadt aufnehmen und unterhalten.

Weiterhin dürft ihr mit keinem kapitalistischen Staat Handel treiben.

Peace für alle

Freiburger (der echte)
Donnerstag, 15.11.07 21:47
 

HEy, Freiburger, also, der falsche Freiburger: Benutz doch ein anderes Pseudonym, ICH bin der Freiburger. Falls nicht benutze ich all Deine Sachen und ziehe in Dein Haus.
Danke.

Der echte "Freiburger"

rudi
Donnerstag, 15.11.07 21:50
 

@david
super, unfassbare anekdoten, vieles kannte man dann doch nicht, auch wenn man sich später mit dieser freiburg-historie auseinander gesetzt hat.

bedenklich klingt aus heutiger sicht, wie heute dezent linke überlebende wie das "josfritz" oder der verblichene "geier" in die hochdruck-überwachung gerieten.

(am bedenklichsten sind natürlich wieder jene stumpfkommentierer wie rody, werder und konsorten, die vermutlich das gleiche schrieben, wenn auf fudder ein briefmarkentauschtag besprochen würde. kann sich nicht mal jemand erbarmen und diesen paralleluniversums-typen aus mitleid ein forum anweisen, wo sie unter sich bleiben? - auseinandersetzung mit einem thema und nicht-gleichgesinnten ist ja offenbar eh nicht ihre sache)

ach ja, und unbedingt noch die geschichte von NLB nachlegen, david!

Peter_Silie
Donnerstag, 15.11.07 23:47
 

NLB ( nett-lustig-beliebt) hat sich damals mit der Liste "Die Bunten" bekriegt! Krieg innerhalb der linken Szene um dir Vormachtsstellung in der Stadt (Wer ist am linkesten in der Stadt).

Das könnte auch nochmal ein Ansatzpunkt für eine tiefergehende Recherche sein.

Ausserdem auch das linke Zentrum "Der rote Punkt" in Freiburg beleuchten.

pornoladenerbe
Freitag, 16.11.07 05:38
 

ich denke mal in kneipen wie dem egon im stühlinger oder im swamp findet man noch ein paar alte haudegen aus der alten zeit, damit man auch die gegenseite zu wort kommen lassen kann!!!

moskito
Freitag, 16.11.07 07:34
 

@peter_silie

Schon wieder ich! Also der "Rote Punkt" bzw. des Gässle war der (!) Haschischumschlagplatz Südbadens, Politik wurde da wohl eher nebenher betrieben.

kartoffelmann
Freitag, 16.11.07 11:41
 

Aus der Dreisameck/SW-Hof-Besetzung sind übrigens keine Terroristen hervorgegangen, wohl aber ein paar Leute, die heute im Freiburger Stadtrat sitzen.

abe
Freitag, 16.11.07 12:42
 

Zitat:
"HEy, Freiburger, also, der falsche Freiburger: Benutz doch ein anderes Pseudonym, ICH bin der Freiburger."

Erinnert einen ja fast an ein anderes Zitat: "Mein Befehl von vorhin ist gefälscht, der Befehl, den ich jetzt gebe, ist richtig!“

:D Manche Sachen ändern sich wohl nie....

Pete
Freitag, 16.11.07 13:04
 

Das Schlimme ist, das viele von denen, die damals die Läden plünderten und Steine auf Polizisten warfen heute im Stadtrat und vor allem aber als Richter und Staatsanwälte im Gericht sitzen. Das dürfte einer der Hauptgründe sein, warum bei vielen Verhandlungen so lächerliche Urteile herauskommen. Wer damals gegen den Staat und seine Organe gekämpft hat, legt seine innere Einstellung später nicht einfach ab, nur weil er jetzt für den ehemals so gehassten Staat arbeitet. Schon bedenklich finde ich!!!

DerOnkel
Freitag, 16.11.07 13:34
 

Haha, Richter und Staatsanwälte, ganz klar...
...und natürlich weitaus schlimmer als die ganzen Nazis, die nach ´45 in Amt und Würden geblieben sind, gelle?

Rody
Freitag, 16.11.07 14:14
 

Ganz ehrlich: Ja.

moskito
Freitag, 16.11.07 14:54
 

Kann man den Kerl nicht rausschmeissen? Ist ja widerlich!

Klabautermann
Freitag, 16.11.07 15:05
 

Schon, dieser "Onkel" ist echt nicht auszuhalten

Paniktaste
Freitag, 16.11.07 15:17
 

@Pete
sie haben wohl gemerkt, dass sie auf diesem Weg mehr erreichen, wie durch Randale...
@Onkel
...viel Feind viel Ehr... Frundsberg lässt Grüßen :)

DerOnkek
Freitag, 16.11.07 15:25
 

@ Klabautermann: Wenn es nur einmal am Tag reicht, um jemanden wie Dich zu ärgern, war es das schon wert...
@ Paniktaste: Georg oder Kaspar? ;-)

kolchling
Freitag, 16.11.07 19:17
 

Geil, einfach geil! /Jetzt weiss ich woher ich das hab ...

Toller Artikel. Danke fudder.
Wie immer: "Mehr davon".

Rolf Schlotterer
Freitag, 16.11.07 22:44
 

Hätte diese Resonanz auf einige Episoden aus meiner Ermittlerzeit in Freiburg so nicht erwartet. Offensichtlich trifft es zu, dass sich solche Begebenheiten im Lauf der Zeit zum Mythos entwickeln können.
Ich warte gespannt auf die Erinnerungen der Gegenseite. Dabei würde mich sehrinteressieren, was aus meinem speziellen "Freund" Blumensaat geworden ist. Obwohl er ein Anführer von Randalierern war, fand ich den Typ irgendwie auch sympathisch. Würde Ihn gerne treffen und mit ihm bei einem friedlichen Glas Wein Erinnerungen austauschen.

moskito
Samstag, 17.11.07 09:19
 

Hallo Herr Schlotterer,
ich kenne diesen ominösen "Blumensaat" zwar nicht, dafür aber ehemalige "Aktivisten", beispielsweise von der Marxistisch Reichistischen Initiative MRI. Ich werde mich mal umhören!

Rolf Schlotterer
Samstag, 17.11.07 09:33
 

Hallo moskito,

vielen Dank für die Unterstützung. Ein Hinweis noch: Blumensaat war damals aufgrund seiner Körpergrösse nicht zu übersehen. Er mass einige Zentimeter über 2 Meter und müsste heute um die 50 Jahre alt sein.

DerOnkel
Samstag, 17.11.07 09:51
 

Sowas find ich echt eine super Einstellung.
Aber dafür braucht es wohl die Erkenntnis, das "auf der anderen Seite" eben auch Menschen gestanden haben - eine Einsicht, die manchem User hier offensichtlich komplett abgeht, wenn mal wieder Ausweisungen, Lager oder Ähnliches gefordert werden.
Danke, Herr Schlotterer.

lalalala
Samstag, 17.11.07 17:30
 

Eine Einübung in faschistische Denkmuster erleben wir hier. Und keiner traut es sich, das mal offen zu sagen. Als ob der Art.1 des Grundgesetzes nicht bewußt an erster Stelle stände. Das ist zwar nicht "der feine Ton" - aber die Drecksargumente sind es auch nicht. Es ist eine Charakterfrage, sich zu dem Thema klar zu äußern oder nicht.

Klabauter
Samstag, 17.11.07 17:35
 

Wie wärs, du schließt dich deinen Genossen bei der Antifa an?
Dann mag dich zwar keiner mehr, aber du kannst es zu deiner Lebensaufgabe machen, die bösen Faschisten in Form von praktisch jedem Menschen auf der Welt außer Linken -und natürlich Juden- zu bekämpfen...

Omg

lalalala
Samstag, 17.11.07 17:39
 

Klasse Idee, mach mich sofort auf den Weg

Werder
Samstag, 17.11.07 17:59
 

Kennt jemand das Lied "Antifa? Hahaha" von Landser?

moskito
Samstag, 17.11.07 19:02
 

Hallo Leute vom fudder,

schaut Euch mal den post von "moskito" "Samstag, 17.11.07 13:07" an!
Habt Ihr sie noch Alle? Wie könnt Ihr sowas stehen lassen?

marc (fudder)
Samstag, 17.11.07 19:10
 

mach mal halblang...wir haben Samstag (zu deutsch, auch wir machen mal Wochenende), sind nicht 24 Stunden online oder graben jeden Kommentar im Minutentakt um! Falls wir dann darauf hingewiesen werden, bzw. sobald jemand von uns einen Verstoß gegen die Netiquette wahrnimmt schreiten wir ein.
Bei den vielen Kommentaren kann das dann eben schonmal vorkommen. Danke für den Hinweis, das nächste Mal bitte etwas freundlicher. Merci!

ich muss mal pissen
Samstag, 17.11.07 19:36
 

Ich glaube ich gehe mal pissen... vlt. am Infostand der DKP oder so.. manche hier vermissen ja den "Pissegestank" wie er früher (vlt auch heute noch) in diversen Treffpunkten der "Linken" vorgeherrscht hat....

echt12
Samstag, 17.11.07 20:05
 

Piss dir doch wie sonst auch in die Jogginghose, du bist doch der aus Hoyerswerder oder?

Andrés
Samstag, 17.11.07 21:02
 

war das nicht in rostock lichtenhagen?

roman
Samstag, 17.11.07 22:35
 

Die ganze Hausbesetzerszene besteht doch eh nur aus Schmarotzern. Heute auf die Politik scheisen und später selber welche machen. Ist doch immer das gleiche.

liberalismus
Sonntag, 18.11.07 07:42
 

boah ey, das ist ja zum kotzen hier das gerede von braunen mitlaeufern wie werder etc. pack deinen landsermist wieder ein und geh zurueck zu deinem tischlerjob oder was auch immer.

und aehnliches gilt hier fuer die linke fraktion mit ihrer verherrlichung der damaligen geschehnisse. wenn man heute verharmlost, dass damals leute, die anderer meinung waren, massiv unter druck gesetzt worden bzw. bedroht worden sind, dann bewegt man sich nicht weit entfernt von dem was sich unsere widerlichen braunen mitbuerger wuenschen. totalitarismus gibts eben leider sowohl links wie rechts.

moskito
Sonntag, 18.11.07 08:32
 

@marc

Pardon für das „sichimtonvergreifen“! Ich war nur ziemlich geschockt, was da 7 Stunden lang frei lesbar war, widerwärtig, sowas zu zitieren, und, könnt ich mir vorstellen, strafrechtlich relevant! Das mit dem „geliehenem“ Nick ist absolut nebensächlich.

Lorant
Sonntag, 18.11.07 14:01
 

Oh je, der kleine moskito ist geschockt! Batel ein Pappschild und geh in die KaJo.

moskito
Sonntag, 18.11.07 16:53
 

"Batel"?

Soviel gesoffen am gestrigen Paukabend?

Lass stecken, ich will's nicht wirklich wissen!

Roby
Sonntag, 18.11.07 17:00
 

Oh, er hat ein "S" vergessen. Krass.

stephan
Montag, 19.11.07 00:53
 

@Rolf Schlotterer
Schon erstaunlich, dass ein mit allen Ermittlungswassern gewaschener Kriminaldirektor den Blumensaat nicht selbst finden sollte. - aber gut: Georg Blumensaat, der Zwei-Meter-Mann, sah aus wie Dolph Lundgren und hatte eine Rolle in "Otto-der neue Film"- hier der Link zu einem Foto aus dem Film.
http://de.movies.yahoo.com/o/otto-der-neue-film/fotos-85949-85950.html. Herr Blumensaat ist übrigens der Herr rechts auf dem Foto ;-) - In Erfahrung zu bringen, was dann später aus ihm wurde, ist sicher einer kleinen Recherche würdig....

Nicht zu verwechseln ist er übrigens mit Georg Blumreiter der nach seiner Zeit in den bewegten Jahren richtig Schauspiel gelernt hat und uns seither auf dem Bildschirm bisweilen im Tatort begegnet. Als Bösewicht zumeist......

Wuschel
Dienstag, 20.11.07 05:15
 

@ stephan

Hehe, du fragst dich wirklich warum der Herr Kommissar nicht selbst auf die Suche geht? Das braucht er gar nicht bzw. er hat es doch bereits getan. Und zwar erfolgreich - mittels Internet und vor allem mittels dir.
Scheinbar hat er seit seiner Verkleidungsaktion dazugelernt!

Zum Rest: Von wegen Zeitzeugensuche... ich finds ziemlich absurd zu glauben, dass viele Leute die damals aktiv waren begeistert drüber wären plötzlich mit der ach so netten Polizei einen trinken zu gehen, oder sich mit der Seite in nostalgisch verklärter Form a la "Gute alte Zeiten" auseinanderzusetzen.
Sowas können nur Leute sagen, die keinerlei Bezug zu dieser Zeit haben. Das war nicht nur Fun, Spass und Party... es gab knallharte Repression, Gerichtsurteile, und Dramen hier und da. Mal davon abgesehen, dass die Ziele die damals verfolgt wurden auch heute brisant sind, ist es nicht angebracht hier ne Soap draus zu machen... heisst ja nicht jeder Boock.

hallo
Dienstag, 20.11.07 14:21
 

@ stephan

wie kannst du dir so sicher sein das der typ aus dem film der ist den der Kommisar sucht?

SWHBler
Dienstag, 29.01.08 18:15
 

@narchie ist machbar, Frau Nachbar!

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