Die Besetzung des Dreisamecks und des Schwarzwaldhofs gilt vielen als Inbegriff des linksalternativen Freiburger Widerstands. Rolf Schlotterer, Kriminaloberkommissar im Dezernat Linksterrorismus, wurde 1981 nach Freiburg geschickt, um die Szene der Hausbesetzer zu beobachten. 26 Jahre später berichtet er, was er damals erlebt hat.








Die Hausbesetzerszene hat den Kampf gegen die Polizei sehr sportlich genommen. Die hatten ihren Spaß daran. Ihre Aktionen hatten ja mitunter auch humorvollen Charakter.

sehr interessant!
dito!
bullen weg vom dreisameck! :)
sehr interessant ist der film der obig erwähnten medienwerkstatt zur räumung des dreisamecks. 2 wochen lang "bürgerkriegsähnliche zustände" in der stadt. angeblich hatte freiburg nach hamburg, berlin und frankfurt die grösste "autonome" szene.
kts bleibt!
spamvermeidungswort: pisse
dabei war es doch kot in den berlinern...
„Mein Befehl von vorhin ist gefälscht, der Befehl, den ich jetzt gebe, ist richtig!“
hahahaha ^^ geil! *rofl*
spannende geschichte!
ist ja die frage wie die den kot in die krapfen hineinbekommen habe, da waren wohl welche die auf :SPAMWORT: Kotspiele ziemlich abgefahren sind, na hoffentlich hat das nichts mit ihrer politischen gesinnung zu tun.
denkanstossendepunktausrufezeichen
der verkleidete polizist sieht einfach nur geil aus.
ausgezeichneter artikel. schaut doch mal, ob ihr auch nen ex-hausbesetzer findet.
jepp,großes lob für den artikel!
Ich wollte damals nachmittags nur ein paar Besorgungen in der Stadt machen und stand fassungslos vor den Stacheldrahtabsperrungen am Dreisameck. Der ganze Dreisamuferparkplatz war mit Natodraht bis in den Fluss hinein verrammelt und mit grünen Fahrzeugen vollgeparkt, die Kajo von der Dreisamstrasse bis zum Holzmarkt absolut dichtgemacht - selbst Anwohner, die sich nicht ausweisen konnten wurden nicht hinein gelassen..
Als ich einen der Grünen entsetzt fragte ob wir jetzt Krieg gegen die Bürger haben bekam ich zur Antwort: "Geh' du (!) erst mal arbeiten bevor du hier rumstänkerst"
Darauf entgegnete ich:
"Erstens: Ich habe heute schon neun Stunden Arbeit hinter mir !!!
Zweitens: Seit wann duzen wir uns ???
Und drittens: Selbst wenn ich keine Arbeit hätte wäre davon mein Recht auf freie Meinungsäusserung nicht im Geringsten betroffen !"
Da die Stimmung aber sehr aufgeheizt war und andere Grüne (nicht die Partei!) schon aufmerksam wurden zog ich es vor mich auf keine weitere Diskussion mehr einzulassen und mich zu entfernen - aber mein Vertrauen in diesen Staat hatte damals (schon) sehr gelitten...
Sehr interessanter Artikel! Aber eine Meinung von der anderen Seite muss eigentlich folgen...
@ mARc
ja, ich bin dran. Erstmal wollen wir noch eine kleine Chronik bringen mit den wichtigsten Daten zu Dreisameck und Schwarzwaldhof. Viele von uns waren ja noch im Kindergarten, als all das passiert ist.
lob und anerkennung für die gschicht.
Ich dachte immer Radio Dreyeckland war damals die Kommandozentrale ?
auch von mir ein großes lob für diesen artikel! sehr interessant...
in spannender erwartung auf das, was noch an recherche kommt...
Also wir haben sehr oft zugeschaut. Der Bruder von meinem besten Kumpel war immer dabei und wir, so 14-jährige Hippiekinder mit Cannabisblattohring fanden’s immer wahnsinnig „cool“ (bzw. „geil“, das Wort kam damals gerade erst in Mode). Es war schon eine ungeheuer aufregende Zeit in und für Freiburg, keine Frage. Noch 2 Dinge,
1. der Film hieß glaub ich „Passt bloß auf“
2. bei der Suche nach der damaligen Gegenseite würde sich mal eine Umfrage bei mittlerweile voll etablierten Establishment Freiburgs lohnen, das ist mehr als nur ein reines Klischee!
Da wünscht man sich in Tagen von Onlineüberwachung und sonstigen Bürgerrechtsbeschneidungen doch direkt die gute alte Zeit zurück.
@blauer-elefant
gib bekannt wo du wohnst, lässt sich einrichten, die gute alte Zeit, oder wäre dies bei dir nicht so witzig ?
Kann nur sagen, schade für die Rechercheure, dass es den Geier/Reichsadler seit diesem Frühjahr nicht mehr gibt. Ich habe selbst zwei oder drei Artikel über Schwarzwaldhof und Dreisameck in den letzten Jahren geschrieben und immer mit einem Besuch im Geier angefangen, wo einfach noch einige Leute anzutreffen waren, die Anfang der 80er zur Besetzerszene gehörten. Und die hatten auch immer was zu erzählen, auch wenn sichs etwas verklärt hat über die Zeit.
biber, warst ja voll rebellisch
@ marder
bin ich heute noch...
:-))
(svw "betet" !)
Interessanter Bericht, war wirklich mächtig was los damals.
Beim Lesen eures Berichts kam mir in den Sinn, dass es damals in Freiburg auch die Fun-Partei NLB gab (mit Wahlslogans wie z.B: Freibier am Bertholdsbrunnen usw.). Die haben bei der Kommunalwahl 1984 nur knapp einen Sitz im Stadtrat verfehlt.
Wäre ein anderes Stimmauszählungsverfahren angwendet worden hätten sie es sogar geschafft, wie wir damals im Gemeinschaftkundesunterricht berechneten.
wenn man weiß, dass aus der hausbesetzerszene auch raf terroristen hervorgingen dann hört die sympathie dort auf wo diese gewalt beginnt. hausbesetzung leerstehender gebäude- ok- aber schon das ausrauben von geschäften ist grenze. das einige psychopathen ohne grenzen in der gewalt sich in solchen szenen wohlfühlen ist bekannt. es war ein fehler, sich damals von solchen leuten nicht klar und eindeutig zu trennen, so hat man sich durch schweigen selber ein stück mitschuldig gemacht an den abartigen "aktionen" sprich morden der raf.
Hört, hört der Herr Schlapplach !!!
ER macht sich hoffentlich nicht tagtäglich mitschuldig und schweigt nicht zu "abartigen Aktionen" im Namen des Volkes
Das ist nicht die Angst des Tormanns vorm Elfmeter. Das ist die nachtschlafraubende Sorge von potentiellen Fußballspielern, während des Trainings evtl. angeraunzt zu werden.
@frogger
Danke, hab's fast vergessen, Nett, Lustig, Beliebt = NLB. Da kenn ich sogar noch Aktionisten von, sind auch alle bieder geworden, mehr oder weniger!
;-)
@frogger
Danke, hab's fast vergessen, Nett, Lustig, Beliebt = NLB. Da kenn ich sogar noch Aktionisten von, sind auch alle bieder geworden, mehr oder weniger!
;-)
Wie schade dass es in unserem Staat nicht möglich ist solche Besetzungen mit dem Militär aufzulösen. In wenigen Minuten ist das Gebäude gesäubert, die Störenfriede und Linksextrem inm Gefängnis wo sie hingehören und friedliche, arbeitende Menschen sind wieder sicher vor der linken Gewalt
Und wenn sie nicht gleich alles zugeben was ihnen zur Last gelegt wird könnte man sie einer peinlichen Befragung unterziehen und dann ihrer gerechten hundertjärigen Strafe zuführen
Wer bei sowas mitmischt braucht gar nicht erst bestraft werden, sondern gehört gleich weggesperrt, und zwar auf Lebenszeit damit er nie wieder eine Gefahr für unseren Staat darstellen kann.
Zum Glück geht unsere Politik immer mehr in diese Richtung, und erkennt die Gefahr der Autonomen
Solche Leute gehören in das hinterste Verlies. Leider gibts solche "Politiker" wie Ströbele und Gysi, die diesen menschen sogar noch beistand geben
Interessante Idee, das mit dem gar nicht erst bestrafen sondern gleich wegsperren,,, aber,,,,ist wegsperren denn nicht auch eine Bestrafung lieber Bremer?
@ Rody
Na, na, na jetzt sei mal nicht so hart zu Werder
Genau, mit Sturmgewehren und Panzerhaubitzen gegen Störer, Bomben auf das Haus, sollen sie doch die Ruine besetzen.
@david: guter Artikel. Allerdings hätte ich aus Gründen der Objektivität doch eher gewartet, bis Du ausreichend Gegendarstellungen von Zeitzeugen zusammen hast um die Aussagen des Kommissars diesen entgegenstellen zu können. Ich kenn die "Szene" in Freiburg nur aus Erzählungen, war aber selber Aktivist der Antifa/M. in Göttingen etwa 10 Jahre später und weiß, wie stark die Darstellungen der damaligen Ereignisse auseinandergehen.
Leider ist die linke/linksradikale Szene in Freiburg de facto tot, bis auf ein paar versprengte Überbleibsel wie Linksruck oder ein die paar noch vorhandenen Wagenburgüberlebende. Schade eigentlich, eine Stadt wie diese kann eine aktive linke Bewegung ganz gut gebrauchen - aber dafür ist Freiburg vermutlich einfach zu gemütlich geworden ;)
Bin gespannt auf die Folgeartikel. Gute Arbeit.
Die tolle Anitfa soll doch eine eigene Stadt gründen und selbst verwalten und auf diesem Weg alle anderen in Ruhe lassen.
Sie wird es bestimmt zur Weltmetropole bringen.
Ach so, dann müsst ihr aber die Wagenburgler, Punks etc. in eure Stadt aufnehmen und unterhalten.
Weiterhin dürft ihr mit keinem kapitalistischen Staat Handel treiben.
Peace für alle
HEy, Freiburger, also, der falsche Freiburger: Benutz doch ein anderes Pseudonym, ICH bin der Freiburger. Falls nicht benutze ich all Deine Sachen und ziehe in Dein Haus.
Danke.
Der echte "Freiburger"
@david
super, unfassbare anekdoten, vieles kannte man dann doch nicht, auch wenn man sich später mit dieser freiburg-historie auseinander gesetzt hat.
bedenklich klingt aus heutiger sicht, wie heute dezent linke überlebende wie das "josfritz" oder der verblichene "geier" in die hochdruck-überwachung gerieten.
(am bedenklichsten sind natürlich wieder jene stumpfkommentierer wie rody, werder und konsorten, die vermutlich das gleiche schrieben, wenn auf fudder ein briefmarkentauschtag besprochen würde. kann sich nicht mal jemand erbarmen und diesen paralleluniversums-typen aus mitleid ein forum anweisen, wo sie unter sich bleiben? - auseinandersetzung mit einem thema und nicht-gleichgesinnten ist ja offenbar eh nicht ihre sache)
ach ja, und unbedingt noch die geschichte von NLB nachlegen, david!
NLB ( nett-lustig-beliebt) hat sich damals mit der Liste "Die Bunten" bekriegt! Krieg innerhalb der linken Szene um dir Vormachtsstellung in der Stadt (Wer ist am linkesten in der Stadt).
Das könnte auch nochmal ein Ansatzpunkt für eine tiefergehende Recherche sein.
Ausserdem auch das linke Zentrum "Der rote Punkt" in Freiburg beleuchten.
ich denke mal in kneipen wie dem egon im stühlinger oder im swamp findet man noch ein paar alte haudegen aus der alten zeit, damit man auch die gegenseite zu wort kommen lassen kann!!!
@peter_silie
Schon wieder ich! Also der "Rote Punkt" bzw. des Gässle war der (!) Haschischumschlagplatz Südbadens, Politik wurde da wohl eher nebenher betrieben.
Aus der Dreisameck/SW-Hof-Besetzung sind übrigens keine Terroristen hervorgegangen, wohl aber ein paar Leute, die heute im Freiburger Stadtrat sitzen.
Zitat:
"HEy, Freiburger, also, der falsche Freiburger: Benutz doch ein anderes Pseudonym, ICH bin der Freiburger."
Erinnert einen ja fast an ein anderes Zitat: "Mein Befehl von vorhin ist gefälscht, der Befehl, den ich jetzt gebe, ist richtig!“
:D Manche Sachen ändern sich wohl nie....
Das Schlimme ist, das viele von denen, die damals die Läden plünderten und Steine auf Polizisten warfen heute im Stadtrat und vor allem aber als Richter und Staatsanwälte im Gericht sitzen. Das dürfte einer der Hauptgründe sein, warum bei vielen Verhandlungen so lächerliche Urteile herauskommen. Wer damals gegen den Staat und seine Organe gekämpft hat, legt seine innere Einstellung später nicht einfach ab, nur weil er jetzt für den ehemals so gehassten Staat arbeitet. Schon bedenklich finde ich!!!
Haha, Richter und Staatsanwälte, ganz klar...
...und natürlich weitaus schlimmer als die ganzen Nazis, die nach ´45 in Amt und Würden geblieben sind, gelle?
Ganz ehrlich: Ja.
Kann man den Kerl nicht rausschmeissen? Ist ja widerlich!
Schon, dieser "Onkel" ist echt nicht auszuhalten
@Pete
sie haben wohl gemerkt, dass sie auf diesem Weg mehr erreichen, wie durch Randale...
@Onkel
...viel Feind viel Ehr... Frundsberg lässt Grüßen :)
@ Klabautermann: Wenn es nur einmal am Tag reicht, um jemanden wie Dich zu ärgern, war es das schon wert...
@ Paniktaste: Georg oder Kaspar? ;-)
Geil, einfach geil! /Jetzt weiss ich woher ich das hab ...
Toller Artikel. Danke fudder.
Wie immer: "Mehr davon".
Hätte diese Resonanz auf einige Episoden aus meiner Ermittlerzeit in Freiburg so nicht erwartet. Offensichtlich trifft es zu, dass sich solche Begebenheiten im Lauf der Zeit zum Mythos entwickeln können.
Ich warte gespannt auf die Erinnerungen der Gegenseite. Dabei würde mich sehrinteressieren, was aus meinem speziellen "Freund" Blumensaat geworden ist. Obwohl er ein Anführer von Randalierern war, fand ich den Typ irgendwie auch sympathisch. Würde Ihn gerne treffen und mit ihm bei einem friedlichen Glas Wein Erinnerungen austauschen.
Hallo Herr Schlotterer,
ich kenne diesen ominösen "Blumensaat" zwar nicht, dafür aber ehemalige "Aktivisten", beispielsweise von der Marxistisch Reichistischen Initiative MRI. Ich werde mich mal umhören!
Hallo moskito,
vielen Dank für die Unterstützung. Ein Hinweis noch: Blumensaat war damals aufgrund seiner Körpergrösse nicht zu übersehen. Er mass einige Zentimeter über 2 Meter und müsste heute um die 50 Jahre alt sein.
Sowas find ich echt eine super Einstellung.
Aber dafür braucht es wohl die Erkenntnis, das "auf der anderen Seite" eben auch Menschen gestanden haben - eine Einsicht, die manchem User hier offensichtlich komplett abgeht, wenn mal wieder Ausweisungen, Lager oder Ähnliches gefordert werden.
Danke, Herr Schlotterer.
Eine Einübung in faschistische Denkmuster erleben wir hier. Und keiner traut es sich, das mal offen zu sagen. Als ob der Art.1 des Grundgesetzes nicht bewußt an erster Stelle stände. Das ist zwar nicht "der feine Ton" - aber die Drecksargumente sind es auch nicht. Es ist eine Charakterfrage, sich zu dem Thema klar zu äußern oder nicht.
Wie wärs, du schließt dich deinen Genossen bei der Antifa an?
Dann mag dich zwar keiner mehr, aber du kannst es zu deiner Lebensaufgabe machen, die bösen Faschisten in Form von praktisch jedem Menschen auf der Welt außer Linken -und natürlich Juden- zu bekämpfen...
Omg
Klasse Idee, mach mich sofort auf den Weg
Kennt jemand das Lied "Antifa? Hahaha" von Landser?
Hallo Leute vom fudder,
schaut Euch mal den post von "moskito" "Samstag, 17.11.07 13:07" an!
Habt Ihr sie noch Alle? Wie könnt Ihr sowas stehen lassen?
mach mal halblang...wir haben Samstag (zu deutsch, auch wir machen mal Wochenende), sind nicht 24 Stunden online oder graben jeden Kommentar im Minutentakt um! Falls wir dann darauf hingewiesen werden, bzw. sobald jemand von uns einen Verstoß gegen die Netiquette wahrnimmt schreiten wir ein.
Bei den vielen Kommentaren kann das dann eben schonmal vorkommen. Danke für den Hinweis, das nächste Mal bitte etwas freundlicher. Merci!
Ich glaube ich gehe mal pissen... vlt. am Infostand der DKP oder so.. manche hier vermissen ja den "Pissegestank" wie er früher (vlt auch heute noch) in diversen Treffpunkten der "Linken" vorgeherrscht hat....
Piss dir doch wie sonst auch in die Jogginghose, du bist doch der aus Hoyerswerder oder?
war das nicht in rostock lichtenhagen?
Die ganze Hausbesetzerszene besteht doch eh nur aus Schmarotzern. Heute auf die Politik scheisen und später selber welche machen. Ist doch immer das gleiche.
boah ey, das ist ja zum kotzen hier das gerede von braunen mitlaeufern wie werder etc. pack deinen landsermist wieder ein und geh zurueck zu deinem tischlerjob oder was auch immer.
und aehnliches gilt hier fuer die linke fraktion mit ihrer verherrlichung der damaligen geschehnisse. wenn man heute verharmlost, dass damals leute, die anderer meinung waren, massiv unter druck gesetzt worden bzw. bedroht worden sind, dann bewegt man sich nicht weit entfernt von dem was sich unsere widerlichen braunen mitbuerger wuenschen. totalitarismus gibts eben leider sowohl links wie rechts.
@marc
Pardon für das „sichimtonvergreifen“! Ich war nur ziemlich geschockt, was da 7 Stunden lang frei lesbar war, widerwärtig, sowas zu zitieren, und, könnt ich mir vorstellen, strafrechtlich relevant! Das mit dem „geliehenem“ Nick ist absolut nebensächlich.
Oh je, der kleine moskito ist geschockt! Batel ein Pappschild und geh in die KaJo.
"Batel"?
Soviel gesoffen am gestrigen Paukabend?
Lass stecken, ich will's nicht wirklich wissen!
Oh, er hat ein "S" vergessen. Krass.
@Rolf Schlotterer
Schon erstaunlich, dass ein mit allen Ermittlungswassern gewaschener Kriminaldirektor den Blumensaat nicht selbst finden sollte. - aber gut: Georg Blumensaat, der Zwei-Meter-Mann, sah aus wie Dolph Lundgren und hatte eine Rolle in "Otto-der neue Film"- hier der Link zu einem Foto aus dem Film.
http://de.movies.yahoo.com/o/otto-der-neue-film/fotos-85949-85950.html. Herr Blumensaat ist übrigens der Herr rechts auf dem Foto ;-) - In Erfahrung zu bringen, was dann später aus ihm wurde, ist sicher einer kleinen Recherche würdig....
Nicht zu verwechseln ist er übrigens mit Georg Blumreiter der nach seiner Zeit in den bewegten Jahren richtig Schauspiel gelernt hat und uns seither auf dem Bildschirm bisweilen im Tatort begegnet. Als Bösewicht zumeist......
@ stephan
Hehe, du fragst dich wirklich warum der Herr Kommissar nicht selbst auf die Suche geht? Das braucht er gar nicht bzw. er hat es doch bereits getan. Und zwar erfolgreich - mittels Internet und vor allem mittels dir.
Scheinbar hat er seit seiner Verkleidungsaktion dazugelernt!
Zum Rest: Von wegen Zeitzeugensuche... ich finds ziemlich absurd zu glauben, dass viele Leute die damals aktiv waren begeistert drüber wären plötzlich mit der ach so netten Polizei einen trinken zu gehen, oder sich mit der Seite in nostalgisch verklärter Form a la "Gute alte Zeiten" auseinanderzusetzen.
Sowas können nur Leute sagen, die keinerlei Bezug zu dieser Zeit haben. Das war nicht nur Fun, Spass und Party... es gab knallharte Repression, Gerichtsurteile, und Dramen hier und da. Mal davon abgesehen, dass die Ziele die damals verfolgt wurden auch heute brisant sind, ist es nicht angebracht hier ne Soap draus zu machen... heisst ja nicht jeder Boock.
@ stephan
wie kannst du dir so sicher sein das der typ aus dem film der ist den der Kommisar sucht?
@narchie ist machbar, Frau Nachbar!