Die übersehene Sehenswürdigkeit
Mein persönliches Highlight war die Ausicht vom
Imperial War Museum North. Nicht nur, dass in dem Museum die verschiedenen Kriege, in die England verwickelt war dargestellt werden; Es besitzt auch eine Aussichtsplattform, von der man, zumindest bei gutem Wetter, einen super Ausblick über die Salford Quays hat.
Die Aussichtsplattform ist zwar nicht sehr hoch, aber genau richtig, um mal über den Ship Canal zu
The Lowry oder zum alt-ehrwürdigen
Old Trafford, dem Heimstadion von Manchester United, rüber zu winken.
- Imperial War Museum North: The Quays, Trafford Wharf, Trafford Park, Website
- The Lowry: Pier 8, Salford Quays, Website
- Old Trafford: Sir Matt Busby Way, Old Trafford
Nachtquartier
Natürlich ist es, wie in jeder Stadt, auch in Manchester von Vorteil, wenn man jemanden kennt, bei dem man ein paar Nächte übernachten kann. Da ich in Manchester in einem shared house gewohnt habe, kann ich nur Hostels empfehlen, die andere empfohlen haben:
- New Union Hotel: 111 Princess Street, Website
- The Hatters: 50 Newton Street, Northern Quarter, Website
- Hilton Chambers: 15 Hilton Street, Northern Quarter, Website
Kaffeepause
Das Nationalgetränk der Engländer ist natürlich Tee. Da ich keine begeisterte Tee-Trinkerin bin, bin ich nicht in typischen kleinen
Teestuben eingekehrt. Stattdessen habe ich mich dem Kaffeekonsum hingegeben und mir meinen Café Latte stets beim
Starbucks geholt. Irgendwann schaut man in England einfach nicht mehr auf den Preis, obwohl der Starbucks-Kaffee dort tatsächlich ein wenig günstiger ist. In Manchester gibt es ungefähr neun Filialen von Starbucks. Wer den Kaffee da nicht mag, der kann auch bei
Café Nero einkehren. In Manchester gibt es elf Filialen dieser Kette.
Magengrummeln
Manchester ist, was Essen angeht, eine sehr multikulturelle Stadt. Natürlich gibt es auch Fish & Chips in kleinen Geschäften an diversen Straßenecken, aber eigentlich entwickelt sich England immer mehr zum Land des Currys.
Die besten Curry-Gerichte in Manchester gibt es in der
Curry Mile. Die befindet sich in der
Wilmslow Road im Stadtteil
Rusholme und dort steht ein indisches Restaurant neben dem anderen. Wie überall in England gilt dort BYO: Bring your own. Man muss seine alkoholischen Getränke selbst mitbringen. Die Preise in den Restaurants sind okay und viele locken auch mit Angeboten für Studenten.
Aber Vorsicht: Man kann bei den Rabatten leicht übers Ohr gehauen werden, deswegen lohnt sich ein Preisvergleich der einzelnen Restaurants.
Wer lieber Essen zum Mitnehmen will, dem kann ich nur einen
Kebap aus einem der vielen
Takeaways empfehlen. Auch davon gibt es diverse in der Curry Mile. Die Kebaps sehen ganz anders aus als der uns bekannte Döner und schmecken super lecker, weil sie viel würziger sind.
Shop 'til you drop
In Manchester gibt es viele Möglichkeiten einkaufen zu gehen. Nicht weit der Piccadilly Gardens gibt es zum einen das
Arndale Centre mit mehr als 200 Geschäften, allen voran befindet sich dort natürlich ein Topshop, das Synonym für hippe Mode aus England.
Auf dem Weg zum Arndale Centre kommt man bei
Primark vorbei. Das ist das englische Pendant zum irischen
Penny's. Hier gibt es topaktuelle Mode, und zwar spottbillig. Dort kan man ähnliche Sachen finden wie im TopShop, nur viel günstiger. Dementsprechend ist dort immer viel los; Man sollte am besten seine Kleidergröße genau wissen, denn dadurch erspart man sich das Anstehen an den langen Warteschlangen zu den Umkleidekabinen.
Wer Second Hand-Shops mag und auf alternative Sachen steht, der ist im
Affleck's Palace bestens aufgehoben.
Wer lieber bei Donna Karan oder Tommy Hilfiger einkauft, der ist in der
King Street richtig. Aber auch einfach nur an den Schaufenstern vorbei zu laufen und sich die Auslagen anzusehen und zu wissen, dass man sich die Sachen eh nie leisten kann oder sie sowieso nicht haben will, macht schon sehr viel Spaß.
Ein Muss ist das
Trafford Shopping Centre, Ein echter Shopping-Palast. Hier gibt es nicht nur eine Menge Läden (etwa 230), sondern auch viele Restaurants und Cafés (etwa 40). Damit wirkt das Shopping Centre wie eine eigene kleine Stadt. Das Shopping Centre befindet sich im Stadtteil Trafford und ist am besten mit dem Bus von Piccadilly Gardens aus zu erreichen.
- Arndale Centre: Market Street, Website
- Affleck's Palace: 52 Church Street, Website
- Trafford Shopping Centre: Website
Clubs
Mein Lieblingsclub in Manchester ist definitiv
5th Avenue. Dort gibt es billige Getränke und gute Musik. Musikalisch ist dort alles zwischen Indie, Alternative und Rock angesagt.
Ähnliche Musik gibt es im Club
42nd Street zu hören. Auch sehr zu empfehlen sind das
Robinskis im Stadtteil Fallowfield. Vorteil bei diesen Clubs: Man muss nicht auf eine bestimmte Kleiderordnung achten, was in manch anderen Clubs schon mal der Fall war. Dennoch wird man immer als Europäer beziehungsweise Nicht-Engländer erkannt; Der
Ausgeh-Klamotten-Stil der Engländer ist sehr viel schicker, kürzer und voller Ingnoranz dem Wetter gegenüber. Riemchensandalen, Mini-Röcke und Tops im Winter? Ohne Jacke? Aber ja doch!
Mehrere Clubs und Bars nebeneinander gibt es in der Canal Street, besser bekannt als
Gay Village, da sich hier die Schwulen- und Lesbenszene Manchesters trifft. Doch der Besuch einer Bar oder eines Clubs ist ein Muss, auch für jeden Hetero.
Generell gibt es in Manchester für jeden Musikgeschmack und für jeden Geldbeutel etwas. Es empfiehlt sich definitiv die Anschaffung eines internationalen Studiausweises, mit dem man beim Eintritt in diversen Clubs sparen kann.
- 5th Avenue: Princess Street, MySpace
- 42nd Street: 2 Bootle Street
- Robinskis: 5-7 Wilbraham Road, Fallowfield
Meet the Locals
Wie man sich vielleicht vorstellen kann, ist die wahre Heimat des Engländers
das Pub. Davon gibt es in Manchester natürlich an fast jeder Ecke eins.
Mein Lieblingspub war das direkt neben meinem Haus gelegene
Friendship Inn. Man sollte sich auf keinen Fall davon irritieren lassen, dass vor allem ältere Menschen, Busfahrer oder Bartender (Barmänner) einen öfter mal mit "hello luv", "sorry luv" oder "what can I do fo' ya luv" ansprechen. Das ist einfach nur die englische Freundlichkeit und heißt nicht, dass man die Leute unbedingt kennen sollte.
Wenn man eher der sportliche Typ ist, dann findet man auch immer jemanden zum Diskutieren über Fußball. Dabei sollte man darauf achten, von welchem Fußballverein man Fan ist und ob man sich als solcher auch outen sollte.
Weitere Großstadtgeheimtipps:
Foto-Galerie:
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