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Der Hundebiss-Fall: Eine Rekonstruktion

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat ihre Ermittlungen im so genannten Hundebissfall abgeschlossen. Das Verfahren gegen den Polizeibeamten wurde mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Dafür wurde ein Strafbefehl erlassen gegen den in Nigeria geborenen Deutschen wegen Widerstands und Bedrohung. Wir haben den Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier zu den offenen Fragen des Falls befragt.

Escholzstraße

Was ist passiert?

Nach den Angaben des Staatsanwalts Wolfgang Maier lässt sich der Vorfall etwa so rekonstruieren:

In der Nacht vom 7. auf den 8. April brüllt eine betrunkene Frau auf der Escholzstraße herum, dass ihr Freund in der Gaststätte Furioso erhängt und erschossen werde. Das wirre Geschrei hört ein Mann, der an diesem Abend eine Gedenkveranstaltung in der Ferdinand-Weiß-Straße besucht. Es ist ein Deutscher nigerianischer Herkunft. Er ruft die Polizei und meldet das alarmierende Gebrüll der Frau.

Daraufhin kommen vier Polizeibeamte. Zuerst zwei Beamte der Diensthundeführerstaffel, dann zwei Beamte des Polizeireviers Süd. Sie stellen fest, dass in der Gaststätte niemand bedroht wird und das Geschrei der Frau ein Unsinn war. Außerdem bitten die Beamten den Mann, der sie alarmiert hat -wie es Usus ist- um die Angabe seiner Personalien.

Dagegen weigert sich der Mann jedoch. Die Polizeibeamten halten ihn fest, um seine Identität zu klären. Das ist, zumindest formal, rechtens. Doch auch gegen diese vorläufige Festnahme sträubt sich der Mann. Er schlägt um sich und macht Anstalten, wegzugehen.

Zu diesem Zeitpunkt lädt ein Beamter der Diensthundeführerstaffel seinen Diensthund aus dem Kofferraum. Er befürchtet, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen könnte. Der Hund ist angeleint, die Leine ist 1,50 Meter lang.

Währenddessen versucht der Mann, sich vom "Furioso" zu entfernen. Er ist der Überzeugung, seine Personalien nicht angeben zu müssen, weil er kein Zeuge sei, sondern nur auf Bitten der Frau die Polizei verständigt habe. Vier Polizisten folgen ihm.

Um zu verhindern, dass der Mann wegläuft, halten ihn zwei Polizeibeamte jeweils am rechten und am linken Arm fest. In der Mitte der Escholzstraße reißt sich der Mann aprupt von den ihn haltenden Polizeibeamten los.

Dabei dreht er sich in einer schnellen Bewegung nach links und macht dadurch mit dem rechten Arm eine schlagende Bewegung in Richtung der Polizeibeamten. In dieser Situation gibt der Beamte, der hinter den anderen herläuft, seinem Hund das Kommando zum Einsatz.

Der Hund beißt den Mann viermal. Der Arzt notiert später in der Uniklinik: "Er trug oberflächliche Bissmale im rechten Unterarm an der rechten Flanke und im Oberschenkel davon." Als der Hund die Szene betritt, wird es unübersichtlich. Es kommt zu einer Keilerei, in der auch einer der Polizeibeamten gebissen wird. Schließlich überwältigen die vier Beamten den Mann und rufen den Krankenwagen. Unterdessen haben sich 30 Augenzeugen, allesamt Besucher der Gedenkveranstaltung, auf der Escholzstraße eingefunden.

Escholzstraße

Die Folgen des Vorfalls

Der gebissene Mann erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Unter anderem beschuldigt er eine Polizeibeamtin, ihm die Dienstwaffe in Richtung seines Kopfes gehalten zu haben. Ebenso behauptet er, dass dieselbe Polizeibeamtin zum Polizeihund „Friss den Neger“ gesagt haben soll. Die Presse greift die Anschuldigungen auf. Die Polizei gerät massiv in die Kritik und unter den Verdacht  "rassistischen Verhaltens".

Daraufhin ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Beamten wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt und Beleidigung. Mehr als 40 Zeugen werden vernommen - Nachbarn und Passanten der Escholzstraße.

Das Ergebnis der Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hält die Misshandlungsvorwürfe des in Nigeria geborenen Deutschen gegen die Polizeibeamte für falsch. Das Dezernat Sonderfälle der Landespolizeidirektion konnte kein "strafrechtlich relevantes Fehlverhalten" feststellen.

Escholzstraße

War der Einsatz des Polizeihunds gerechtfertigt?

Ja, so die Staatsanwaltschaft. "Nach dem Polizeigesetz war der beschuldigte Polizeibeamte berechtigt, zur Beseitigung der bereits eingetretenen Störung der öffentlichen Sicherheit (Straftat) auch unmittelbaren Zwang in Form eines Hundeeinsatzes als Hilfsmittel der körperlichen Gewalt einzusetzen", zitiert Maier aus den Ermittlungsakten.

Und weiter: "Der Hundeeinsatz war in Verbindung mit der anschließend eingesetzten einfachen körperlichen Gewalt der beschuldigten Polizeibeamten geeignet, seinen Widerstand zu brechen." Außerdem sei der Hundeeinsatz unter dem Aspekt der Nothilfe gerechtfertigt gewesen.

Escholzstraße

Nachspiel für den Gebissenen

Das Amtsgericht Freiburg hat gegen den Mann einen Strafbefehl erlassen - wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung. Der Beschuldigte wurde verwarnt. Die Verhängung einer Geldstrafe bleibt vorbehalten bei einer Bewährungszeit von einem Jahr.

Dem Gebissenen wurden auch falsche Verdächtigungen vorgeworfen, da sich seine Behauptung, er sei rassistisch angegriffen worden, nicht nachweisen ließen. Diesen Vorwurf jedoch hat die Staatsanwaltschaft fallen gelassen. "Wir gehen davon aus, dass er diese Verdächtigungen nicht wider besseres Wissens gemacht hat. Wir halten ihm dabei einen psychischen Ausnahmezustand zugute."

Dieser Ausnahmezustand, also starker Stress, habe sich manifestiert an diversen Äußerungen und Handlungen des Manns in der Tatnacht. So habe er etwa ein Glas Wasser, das ihm die Krankenschwester in der Klinik gereicht hat, abgelehnt in der Vermutung, es könnte vergiftet sein. Maier: "Als der Krankenwagen an einer roten Ampel gehalten hat, hat er sich aus dem Wagen rausgestreckt und geschrien:,Lasst mich verbluten!' Der war schon gestresst."

Der Anwalt des Mannes hat Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens eingereicht - und einen Einspruch gegen den Strafbefehl des Amtsgerichts. Es wird also zu einer Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht kommen.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Karlsruhe muss außerdem über die Beschwerde des Anwalts gegen die Einstellung des Verfahrens gegen die Polizisten entscheiden.    




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 95
j. w. goethe
Mittwoch, 05.09.07 19:20
 

...das einzig wirklich "falsche" an der "verdächtigung" ist wohl, dass die beamtin den imperativ korrekt benutzt haben soll... :-)

Till
Mittwoch, 05.09.07 19:38
 

Irgendwie klingt das für mich überhaupt nicht überzeugend -- und ziemlich typisch für Ermittlungen gegen die Polizei.

zweifler
Mittwoch, 05.09.07 19:49
 

zweifel werden da wohl bleiben. zumindest bei mir und vor allem nach den zeitungsberichten der vergangenheit...

würde mich auch schwer wundern, wenn staatliche ermittlungsbehörden polizeibeamte in einem fall anklagen würden, der nicht absolut eindeutig ist...

tätäräää17
Mittwoch, 05.09.07 20:12
 

zeigt zivilcourage, ruft die bullen und wird noch bestraft, ironie des schicksals...

wo bleiben btw die üblichen "richtig so, kompliment der polizei" fudder-leser-kommentare?

kenner
Mittwoch, 05.09.07 20:16
 

die staatsanwaltschaft erhebt auch gegen "normalbürger" keine anklage, wenn der fall nicht absolut eindeutig ist.
solche verfahren, bei denen eine "verurteilungswahrscheinlichkeit" von unter 60 - 70 % besteht, wird noch nicht einmal strafbefehl beantragt.

bin mal gespannt, was als nächstes in der sprechblase des graffiti an der eschholz- bzw. lehener straße zu lesen ist....
lasst euch doch mal was anderes einfallen ;-)

Fudder-Leser
Mittwoch, 05.09.07 20:38
 

richtig so, kompliment der polizei

muskelgott
Mittwoch, 05.09.07 20:57
 

wieso zeigt er nichte einfach den polizisten kurz seinen ausweis? dann hätte er sich den ganzen mist sparen können.

lalala
Mittwoch, 05.09.07 21:07
 

kompliment an den polizeihund, der salomonisch aus beiden beteiligten parteien jeweils einen gebissen hat :)

Kommissar
Mittwoch, 05.09.07 21:25
 

Nee, ein Kompliment an die Polizisten habe ich nicht loszuwerden . Selbst wenn sich alles haargenau so abgespielt haben sollte, wie vom Amtsgericht letztlich angenommen, haben sie nichts weiter als ihren Job gemacht. Und dass der Hundeeinsatz rechtens war, muss ja noch lange nicht bedeuten, dass er auch gerechtfertigt war. Ich bin ganz froh, dass ich das nicht beurteilen muss.
Dass jetzt munter auf die Polizei eingeschlagen wird, wundert mich nach der recht einseitigen Berichterstattung, vor allem durch die Badische Zeitung, wenig. Die haben's ja geschafft, die Polizei vorzuverurteilen, bevor jemand wusste, was überhaupt passiert ist. Auch wenn der Aufschrei, sollte es rassistische Motive gegeben haben, berechtigt sein; ich bin dafür sich an Fakten und wenn keine stichhaltigen vorliegen, erst einmal die Fresse zu halten.

fionn
Mittwoch, 05.09.07 22:01
 

Der Nigerianer begründete seinen Widerstand der Polizei seinen Ausweis zu zeigen immer damit, dass er sein Kind auf seine Seite der stark befahrenen Eschholzstraße holen wollte.

Wird das im Bericht des Staatsanwalts erwähnt?
Ich würde gerne wissen was es damit auf sich hat.

Gruß Fionn

Das Ding
Mittwoch, 05.09.07 22:03
 

Ich muss auch sagen, was die Badische Zeitung in den letzten Monaten für einseitge und klar polizeifeindliche Berichte gebracht hat.....ich finde man sollte sich nicht über jeden Einsatz er Polizei so massiv aufegen. Es gibt keine Fälle in Freiburg in denen solche Fälle (Mißhandlungn, Rassimus) zutreffend waren, so gesehen können wir doch zufrieden sein. Ich wurde in meinem Leben noch nie kontrolliert bzw. hatte noch nie Probleme mit der Polizei, also who cares wenn irgendjeand solche Behauptungen aufstellt, die von der Staatsanwaltschaft klar entkräftet werden!

holger
Mittwoch, 05.09.07 22:13
 

und wurde jetzt in der Kneipe einer erhängt oder erschoßen?

pommpi
Mittwoch, 05.09.07 23:05
 

@ holger:
wahrscheinlich wurde dessen Leiche waerhend der Rangei auf der Strasse weggeschafft

lalala
Mittwoch, 05.09.07 23:42
 

oder vom hund gefressen

wurde der hund eigentlich vernommen?

K. Oss (SoKo Tiffy)
Mittwoch, 05.09.07 23:42
 

Schwierig zu sagen: die Frau, die das in der Straße gebrüllt haben soll, hat hinterher behauptet, der Schwarze habe sie sexuell belästigt; und da sie befürchtete, dies würde in den umliegenden Häusern als rassistische Lüge angetan werden, habe sie eben geschrien, ihr Mann würde umgebracht. Das Problem ist, dass ein Teil der herbeigerufenen Polizisten - die im Artikel aus wiederum dubiosen Gründen nicht erwähnt werden - durchaus dieser Behauptung nachging; als sie zu dritt die Kneipe betraten, sahen sie aber, wie ein Gast soeben vom Hund des Kneipenwirts angegriffen wurde - als sie versuchten einzugreifen, geriet der Gast ins Stolpern und griff reflexartig nach der Kordel eines Vorhangs; dabei verwickelte sich sein Hals darin, während er fiel, und sich so höchstwahrscheinlich das Genick brach. Eine Zeugin behauptet andererseits, die Polizisten hätten den Hund, der deutlich als Polizeihund zu erkennen gewesen sein soll, auf den Mann losgelassen, um diesen davon abzubringen, andere Gäste mit seinem Besteck zu bedrohen (er hatte ein T-Bone Steak gegessen). Jene Zeugin kann dies aber auch aus persönlichen Gründen behaupten: sie und der Gastwirt sind beide Deutsche sudanesischer Herkunft, und nicht gut auf die Polizei sowie deren Schäferhunde zu sprechen. Dem Hund muss wiederum zugute gehalten werden, dass er sich lediglich Zugang zu den Essensresten zu verschaffen suchte, und auf diesem Wege Gäste mindestens drei verschiedener Nationalitäten verwundete.
Bisher ist keine Leiche gefunden worden; allerdings kamen im Anschluss Gerüchte auf, die kurz darauf eingeläuteten Gulasch-Aktionswoche der Kneipe böte verdächtig niedrige Preise, welche selbst mit billigstem Gulaschfleisch nicht zu realisieren seien.
Was in jener Nacht wirklich geschah, wird für immer das Geheimnis des einzig neutralen Beobachters bleiben: meiner auf dem Fenstersims der Kneipe liegenden Katze Tiffy, die Blick in den Innenraum wie auch auf die Straßenszene hatte.

schreiberling
Donnerstag, 06.09.07 00:39
 

Eine Kraehe hackt der anderen kein Auge aus.

Sei's drum. Drei ausgewachsene Polizisten brauchen einen Hund um einen zu baendigen. Da war nicht nur der Angeklagte gestresst.

mabumahayu
Donnerstag, 06.09.07 02:53
 

Dieser Kommentar wurde editiert, da er gegen unsere Netiquette verstößt.

Mac
Donnerstag, 06.09.07 08:20
 

das Verhalten des Afrikaners bedient ja mal wieder typische Stammtischklischees...da haben die dort Diskutierenden doch wohl etwas recht..... aber noch schlimmer ist die Gesinnung vieler der hier Kommentare schreibenden... da bin ich doch sofort für noch mehr Polizeistaat...

Melchahim
Donnerstag, 06.09.07 09:49
 

>

@fionn

was hat sein Kind um diese Uhrzeit noch draußen zu suchen? Hätte er einfach kurz seinen Ausweis gezückt und sich kontrollieren lassen wäre alles gut gewesen. Das Kind wäre sicherlich nicht in genau diesen Minuten überfahren worden.

Klingt für mich alles nach dem Motto: Selber schuld.

Wie heißt es doch so schön... wie es in den Wald... ihr wißt ja selber

david (fudder)
Donnerstag, 06.09.07 10:15
 

@ muskelgott

So sieht es auch der Oberstaatsanwalt, der die Weigerung des Mannes, seinen Ausweis zu zeigen, als "doofe Aktion" bezeichnet hat.

Jedoch kann man dem Kollegen Joachim Röderer nur Recht geben, der heute in der BZ auf Seite 21 fragt: "Musste der Einsatz so eskalieren, nur weil ein Zeuge sich weigert, seine Personalien anzugeben? Hätte man -selbst bei rabiatem Widerstand des Zeugen- das Problem nicht mit mehr menschlichen Einfühlungsvermögen statt mit der Bissigkeit eines Polizeihundes lösen können oder sogar müssen?"

anne-julie
Donnerstag, 06.09.07 10:33
 

haben die eigentlich einen direkt in die Kneipe geschickt? Wenn da jetzt echt einer erhängt worden wäre, hätte ich mich als Angehörige gefreut, wenn die Polizei erstmal jemanden kontrolliert anstatt zu helfen...
SVW: Pirat

vauwee
Donnerstag, 06.09.07 11:28
 

also mich wundert nur eins bei dem ganzen gedöhns:
was bitte schön ist denn so bedrohlich daran, wenn man seine personalien angeben muss? hey leute, das ist doch usus und stellt weder eine schikane noch eine persönliche bedrohung dar! oder liege ich da falsch? wenn ja, vielleicht kann mir mal jemand weiterhelfen...
und: zu einer provokation bzw. eskalation gehören immer zwei. warum verdammt nochmal muss denn immer die polizei daran schuld sein, wenn eine situation eskaliert? mich dünkt, hier wird wieder mal mit zweierlei maß gemessen. ein übriges ist, dass der typ ein farbiger ist und dann gleich rassismus herhalten muss...
schließlich: dieser vorfall hat wieder mal gezeigt, wie schön es doch ist (bz herhören!) scheinbare facts aufzumotzen und als gegeben bzw. wahr zu veröffentlichen, um so die öffentliche meinung zu manipulieren. das hat(te) mit seriösem journalismus nichts, aber auch gar nichts zu tun. bz-redakteure macht euren job in zukunft ernsthaft und recherchiert erst mal gründlich, bevor ihr unter dem siegel der objektiven information irgendwelche eigenen meinungen veröffentlicht!

Andrés
Donnerstag, 06.09.07 14:33
 

ohne das verhalten des gebissenen, der polizei oder die vorfälle an sich zu bewerten (da ich weder das geschehen noch die verhandlung erlebt habe), muss ich doch noch mal meine kritik, die ich bereits in einem anderen thread geäussert habe, hervorkramen. ich halte den einsatz eines beissenden hundes zur anwendung unmittelbaren zwangs generell für brutal, unangemessen und nicht wünschenswert.
als alternative stehen genug andere methoden und mittel zur verfügung, die selbstverständlich auch unangenehm für den betroffenen sind (sein müssen), um widerstand zu brechen.

speziell in diesem beispiel - und jetzt muss ich vielleicht doch werten - wenn es sich mehr oder weniger um eine lappalie handelt, die zielperson des hundeeinsatzens sich klar in der unterzahl befindet, aller voraussicht nach unbewaffnet ist (?) und sich in der ursprünglichsten ausgangssituation weder eines vergehens schuldig gemacht hat, noch eines vergehens verdächtigt wurde, sollten m.e. eindeutig andere mittel anwendung finden.

Andrés
Donnerstag, 06.09.07 14:37
 

und ich vergass zu erwähnen (damit nicht wieder alle gleich auf mich eindreschen, weil ich die polizei beschuldige was falsch gemacht zu haben): meine kritik richtet sich nicht direkt an die polizeibeamte, sondern eben an die regeln, die einen hundeeinsatz zulassen.

Floh
Donnerstag, 06.09.07 15:18
 

In mehreren Berichten las ich, dass der Hundeführer selbst gebissen wurde. Wie auch immer, ein Hund, der (auch in einem Tumult) wahllos um sich beisst hat nach unseren Gesetzen selten mit einem langen Leben zu rechnen. Wurde der nun vernommen? Oder eingeschläfert?

SVW: piste (oder doch eher pisste?)

fuddy
Donnerstag, 06.09.07 15:44
 

Her mit dem Ausweis und erledigt. Ist übrigens in der ganzen Welt so (und somit keine deutsche Eigenart).
Ich war mal -ohne Witz- für längere Zeit in Nigeria. Da hätte keiner in ähnlicher Lage auch nur ansatzsweise einem Polizisten ein "lass mich, ich geh weiter" zu verstehen gegeben.

egal
Donnerstag, 06.09.07 17:16
 

In diesem Staat ist die Polizei immun. Ob beim DIY-Festival, gegenüber den Punx, am 1. Mai oder in diesem Fall -- Die Polizei handelt rechtmäßig.

Das ist auch garnicht in Frage zu stellen, haben wir doch in diesem Land eine völlig neutrale Justiz und natürlich eine völlig propagandalose Vierte Gewalt, die nicht nur jeden Indiz kritisch dokumentiert und auseinanderflückt sondern darüber hinaus neue Informationen produziert und sich neutral verhält. Die Prostaatliche Meinungsmache am Beispiel dieses Artikels ist unsäglich.

Was die Justiz macht ist ein Witz. Wahrscheinlich ist die Hälfte der auf gut Glück benannten Zeugen völlig unwissend gewesen, was nun die Argumentation der Polizei untermauert. Und wenn das nicht genügt, werden halt noch ein paar Zeugen benannt, die im Sinne des Staates aussagen "das war bestimmt rechtens".

Polizeigewalt gehört in Freiburg längst zum Alltag und Rassistische Praxis ist nicht nur bei der Polizei gang und gebe. Ob die Hauptverhandlung gegen die Polizei zu etwas führt ist fraglich, wenigstens werden wir lügende PolizistInnen vor dem Amtsgericht hören...

Das der Ermessensspielraum der Polizei bei dem Einsatz außer Kraft gesetzt wurde, scheint mir glasklar. Das nun gegen das Opfer ermittelt wird ist eine Farce!

Ein Hoch auf die großartige und kritische Pressearbeit, bürgerliche Ritter des Kartoffelpürree und die Gesinnungsjustiz der Claassens und Ackermänner.

Das Ding
Donnerstag, 06.09.07 17:17
 

Ich finde es auch immer putzig wenn Leute über den möglichen Einsatz des Polizeihundes bzw. andere taktische Maßnahmen/Vorgehen diskuttieren, obwohl

1. keiner dabei war
2. keiner Polizeibeamter ist
3. alle die schlampig recherchierten der BZ auf die Goldwaage legen.

Aber in einer linken Hochburg, in der mich von jeder Hauswand ein "Big Schäuble is watching you" Grafitti anglotzt, hat man wohl ein anerzogenes (meiner Meinung nach falsches) Bild von der Polizei. Es tuen sich einfach zuviele Pseudo Menschen / Bürgerrechtler auf. Es sollte die gute alte Weisheit gelten: "Wer keine Ahnung (und das haben hier definitiv 90 %) einfach mal Fresse halten!" Also macht euch nicht wegen jeder Radlerkontrolle in die Hosen, wir leben in Deutschland sicher und im Vergleich zu anderen Ländern hat der brave Bürger nichts von der Polizei zu befürchten. Amen

DerOnkel
Donnerstag, 06.09.07 17:35
 

Man kann gar nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte...

lalala
Donnerstag, 06.09.07 17:38
 

@fuddy

das problem ist also daß deutsche polizisten schlappe vaginas sind?

muskelgott
Donnerstag, 06.09.07 18:01
 

wenn wir schon die geschlechtsteile mit reinbringen wollen (und sex sells ja bekanntlich): es gibt nur schlappe penisse, was übrigens eine genau so unkorrekte pluralbildung ist wie vaginas. und jetzt trinke ich due espressis

kurt
Donnerstag, 06.09.07 18:18
 

Das ganze zeigt nur eines wieder ganz deutlich: Die Berichterstattung in der VErgangenheit, vor allem von der BZ war gelinde ausgedrückt eine bodenlose Frechheit und hatte allem Anschein nach nur ein Ziel, nämlich das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit in den Schmutz zu ziehen. So schlechten Journalismus findet man nicht mal in der Bildzeitung. Außerdem zeigt es eines wieder mal ganz deutlich, wer auch immer Dreck am Stecken hat, einfach mal mit frei erfundenen und haltlosen Behauptungen die Polizei beschuldigen. Dann stürtzen sich die ganzen Aushilfsjesus und möchtegern Menschenrechtler auf die Polizei und keiner fragt mehr nach der Straftat des eigentlichen Täters. Wie einfach!!!! Der Einsatz war absolut richtig. Wer meint sich in Deutschland über geltendes Recht und Anweisungen der Polizei hinwegsetzen zu müssen hat die Konsequenzen allein zu verantworten und zu tragen!!!!Wie in jedem Land übrigens auch. Danke an die Polizei, ihr macht einen guten Job. Lasst euch von dem schlechten Journalismus nichts gegenteiliges einreden.

DerOnkel
Donnerstag, 06.09.07 19:22
 

Oh mein Gott!

nicht egal
Donnerstag, 06.09.07 19:25
 

an "egal"...
da scheint ja jemand ein richtiger insider mit wahnsinnig viel erfahrung im umgang mit dem deutschen rechtssystem zu haben uns aus seinem quell reichhaltigen wissens und weisheit zu beglücken.
tjaja, wenn man so viel weiß muss man sich ja mitteilen. auch wenn dem geneigten leser mit ein wenig mehr objektivität und sinn für die realität bei solchen kommentaren die haare zu berge stehen.

Kommissar
Donnerstag, 06.09.07 19:29
 

So war die Badische Zeitung schon immer. Wenn's 'n Skandälchen gibt in Südbaden - vorzugsweise in Freiburg -, dann verliert sie regelmäßig jegliche Distanz. Dass sie in diesem Fall erst einmal kräftig gegen die Polizei gewettert hat, verwundert mich insofern nicht, als dass sie anders nichts zu berichten gehabt hätte. Ich möchte damit nicht allein die BZ in die Pfanne hauen. Bei SWR1 zum Beispiel haben sie anfangs aus ähnlicher Sicht vom Vorfall berichtet. Wenn irgendwo ein Ausländer - in welcher Weise auch immer - beteiligt war, sind zudem die "Rassismus, Rassismus"-Schreie von vornherein sicher. Eine nüchterne Faktenbetrachtung kommt dann so schnell nicht in Frage, was traurig ist. Jetzt warte ich drauf, dass einer kommt und mir für diesen Kommentar Ausländerfeindlichkeit unterstellt.

lalala
Donnerstag, 06.09.07 19:33
 

@muskelgott

pardon ich kenne mich nicht so aus mit vaginas du vagina :)

prost

Ralaxed
Donnerstag, 06.09.07 23:22
 

Im Furioso erschossen und erhängt ... Unsinn. Ich war an dem Abend dort bei einer Techno - Veranstaltung.
Die einzige Aufregeung hier entstand, als die Polizei hereinkam und draußen vor dem Jugendclub LetzFetz und der Veranstaltung dort gegenüber ein Massenauflauf stattfand. Die Polizei kam herein, keiner wußte was los war, sie gingen wieder und die Leute hier haben weitergefeiert. Ich glaube die einzigen Leute die cool waren an diesem Abend waren im Furioso.
Jede Menge Polizeiautos draußen und noch mehr Leute.

Schlimm, wenn jeder Gaffer gleich herbeigestürmt kommt, um nur bei jedem Unsinn dabei und wichtig sein zu können.
Es waren drei Veranstaltungen in der kleinen Ecke hier an dem Abend. Wären nich alle von überall her zugelaufen wäre dieses Chaos wahrscheinlich garnicht so eskaliert.

Vielleicht sollte man manches mal einfach nur weiterlaufen, wenn man von nichts ne Ahnung hat und in entscheidenden Situationen, wenn wirklich mal wer Hilfe braucht nicht nur dumm gucken.

Das Ding
Freitag, 07.09.07 13:31
 

Eben aber dafür leben wir in Freiburg, ohne die ganzen Dumpfbacken hier wäre es nur halb so lustig.

Tobi
Freitag, 07.09.07 13:33
 

Das zeigt wieder einmal das die Freiburger Polizei ordentliche und saubere Arbeit macht. Weiter so!!

Petra
Freitag, 07.09.07 14:16
 

Danke an die Freiburger Polizei, ihr mach wirklich einen guten Job. Diejenigen, die sich an der Hetzjagd gegen die Polizei beteiligt hatten und die erlogenen und erstunkenen Angaben des lieben Herr Schwarzafrikaners weiter verbreitet haben sollten sich schnellstens entschuldigen. Eine Frechheit was in diesem und auch in anderen Fällen an Vorverurteilung betrieben wurde. Das würde sich kein Bürger gefallen lassen. Hoffe, dass das die Polizei zukünftig auch nicht mehr duldet.

DerOnkel
Freitag, 07.09.07 17:03
 

Hahahaaaaa, Tobi & Petra, was ein tolles Pärchen...Das kann doch nur Satire sein, so Banane ist man doch einfach aus Prinzip nicht, oder??

lalala
Freitag, 07.09.07 17:16
 

wäre ja noch schöner wenn die polizei presseberichte und gerichtsverfahren dulden müßte.

im übrigen ist "der liebe herr schwarzafrikaner" ein wirklich ekelhafter ausdruck.

Andrés
Freitag, 07.09.07 22:03
 

petra? hat tobi sich jetzt "seine schwester" zur unterstützung geholt?

Tobi
Freitag, 07.09.07 22:29
 

Ja,ja, alle die hier mal wieder vorreilig das Maul aufgerissen haben, können nun mit der Wahrheit nicht umgehen.... Das ist Satire!!
Ich würde sagen das war eine schwarze Nacht, aber nicht für die Polizei!!

Pity
Freitag, 07.09.07 23:57
 

@Floh: na klar, der Hund muss weg. Wenn das dein Ernst ist, solltest du vielleicht mal folgendes nachzuvollziehen versuchen:
ist der Hund von kleinauf "bisswütig" gewesen? Einen solchen Hund wird es nie geben.
Was war das für ein Hund? Ein Polizeihund. Sprich: darauf trainiert, in bestimmten Situationen zu bellen, zu beißen.
Hat er irgendwen ernsthaft verletzt? Nein: Druckmale waren alles. Und die hab ich sogar wenn ich mir selbst mal auf die Hand beiße, beim Lesen von Kommentaren hier.
Was war die Situation? Hektik, Gerangel, ein Polizist dabei, der dem Hund vermutlich nicht vertraut war (somit kein "Rudelmitglied", nicht deutlich zu unterscheiden vom auf-Kommando-zu-Stellenden). In dieser Situation würde auch KleinPinschi von nebenan nicht die Hosenbeine zählen.
Das nur am Rande.

Pity
Samstag, 08.09.07 00:02
 

Ach und ich befürworte damit nicht prinzipiell den Einsatz von Polizeihunden oder deren Erziehung und Haltung. Das sehe ich kritisch, auch wenn manches sinnvoll ist - oder sein könnte, wenn mensch mehr davon verstünde.

DerOnkel
Samstag, 08.09.07 11:18
 

@Tobi: Wenn jemand es bejubelt, dass jemand einen Hund auf einen anderen Menschen hetzt, egal aus welchem Grund, dann wird mir aus Prinzip übel dabei und mir fallen nur Worte dazu ein, die garantiert unter die Fudder-Nettiquette fallen...
Aber bei Deinen Kommentaren wird einem ja sowieso regelmäßig speiübel...

Tobi
Samstag, 08.09.07 13:24
 

@ DerOnkel: Schade das du nicht in der Lage bist Dich sachlich zu äußern wie Du ja selbst schreibst!! Nur ein bisschen mehr Sachlichkeit darf man selbst von Dir erwarten. Das einzige was ich hier geschrieben habe ist ein Kommentar über die gute Arbeit der Polizei und über die entstandenen Vorverurteilungen.

Darüber zu Urteilen wie diese Arbeit vor Ort durchgeführt wurde
kann sich kein Dritter anmaßen. Letzlich wurde dies von den Behörden ja als richtig bewertet. Und der schwarze Peter liegt auf der Gegenseite! Also lass Deine plumpen Äußerungen machst Dich nur lächerlich.

kurti
Samstag, 08.09.07 13:33
 

Der Hund wird zum Schutz von Menschen (der Beamten oder auch Bürgern die Opfer eines Angriffs werden) eingesetzt und zwar gegen den Angreiffer (Täter!!!!!!!!!) Fazit: Wer sich normal benimmt wird weder mit der Polizei und schon gar nicht mit deren Hunden in Berührung kommen. Der Hund wird auch nur zum Einsatz kommen, wenn die Abwehr mit harmloseren Mittel nicht funktioniert!! Also ein Hoch auf die Polizeihunde, weiter so...
Wer die Hunde für unkontrolliert und aggressiv hält sollte sich mal ne Vorführung der Hundestaffel Freiburg anschauen. Ich habe schon mal eine gesehen. Die Hunde hören aufs Wort und sind alles andere als aggressive Tiere. Die jeweiligen Herrchen dazu waren im Übrigen sehr nette und aufgeschlossene Personen.

DerOnkel
Samstag, 08.09.07 13:35
 

Wer sich hier lächerlich macht sei mal dahingestellt - jedenfalls zeichnest Du Dich hier regelmäßig durch übelste Kommentare aus - und ganz ehrlich: Typen wie Dir sollte man immer mit aller Entschiedenheit entgegentreten...
In diesem Sinne, laber weiter, ich werde auch weiterhin auf Deinen Saich reagieren und hoffentlich immer so, dass es Dir nicht passt!

sigbert
Samstag, 08.09.07 13:36
 

@der Onkel: selten so ein blödes Gelaber gehört...Vielleicht kommst du irgendwann mal in die Situation, dass du die Hilfe der Polizei und ihrer Hunde benötigst...Ich hoffe für dich dass niemand kommt.........

DerOnkel
Samstag, 08.09.07 13:37
 

Jaja

ohhh mannn
Samstag, 08.09.07 13:51
 

bei der polizei gibt es wie überall solche und solche. gerade bei polizeibeamten im mittleren alter ist der erfolgsdruck unheimlich hoch, bezahlung nich wirklich prickelnd so das nach erfolgen gesucht wird und oft auch krampfhaft versucht wird sie zu erzwingen.
ohne vorzeigbare erfolge auch keine beförderung.
mir hat selbst schonmal ein beamter im dienst bei einer fahrzeugkontrolle gesagt ich solle in meinen dreck ersticken.
naja, war wohl auf den unaufgeräumten zustand meines autos zurückzuführen.
er hat krampfhaft versucht drogen etc. zu finden und ist immer beleidigender geworden um so länger er erfolgslos gesucht hat.
am ende der kontrolle fragte ich ihn nach seiner dienstnummer, er hat mir angeboten 5 stunden in der zelle zusitzen oder einfach weiterfahren ohne dienstnummer.
ich hab das zweite gewählt da ich grad aus dem urlaub kam und heim wollte.
sein junger kollege der anfang zwanzig war sah schon sehr geschockt aus und hat nur gemeint er hat heut einen schlechten tag.
ich kenn einige polizeibeamten und muß schon sagen die fäuste und sprüche sitzen schon sehr locker was aber sicher nicht auf jeden zutrifft.
die meisten älteren beamten sind da schon gelassener und können meistens eh nix mehr in ihrer laufbahn verändern.



Floh
Samstag, 08.09.07 18:39
 

@ Pity und Co.

Nein, ich bin NICHT der Meinung der Hund müsse weg! Ich hatte eine Frage formuliert, keine Forderung gestellt.
Ich weiss nicht, welcher Polizist gebissen wurde, sollte es der Hundeführer selbst gewesen sein fände ich es bedenklich. Aber dann müsste nicht der Hund weg :)

Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen Polizeihunde, dafür bilden sie und ihre Führer viel zu gute Teams (zumindest sollten sie das) und bieten durchaus Vorteile.
Aber leider gibt's auch Polizisten, für die die Hunde genauso Schwanzverlängerung sind wie für andere ein 3er BMW. Und dann wird's meiner Meinung nach bedenklich.

Floh (mit Hund)

averal
Sonntag, 09.09.07 16:54
 

Ich finde diese Geschichte mehr als perfide, ein bekannter von mir hat in dieser Geschichte als unbeteiligter Zeuge ausgesagt und bestätigt, dass die Polizei in aggresivstem Verhalten gegen den SChwarzafrikaner vorging. In diesem Fall tätigt ein Mensch einen Notruf bei der Polizei, um zu helfen. Dieser Helfer hat jetzt eine Anklage am Hals, und ich wage zu behaupten, dass er diese mit weißer Hautfarbe nicht hätte. Abgesehen davon, dass eine Hundebissattacke ebenfalls eine Situation darstellt, die es zu verarbeiten gilt. Alles in allem kann ich nur sagen: Rechtsstaat oder Staats-Recht-?! Gerade in einer Stadt wie Freiburg hätte ich ein anderes Vorgehen erwartet!! Wo bleiben die Proteste, Leute?!

conshox
Sonntag, 09.09.07 18:21
 

Wow,
@averal: was für eine schöne Verschwörungstheorie. Bravo, bitte eine Runde Teelichter am Bertoldsbrunnen. Die "Polizeigegner" in diesem Forum sollten die letzte Berichterstattung richtig lesen und einfach mal davon ausgehen, dass unsere Justiz die Lage nach den Fakten beurteilt. Soweit ich weiß, war zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht klar, welche Rolle *EDIT* spielt. Also sollte seine Person festgestellt werden. Warum wehrt er sich dagegen? Es wurde auch festgestellt, dass sein Sohn gar nicht auf der Straße war, also stimmt nicht, dass er nur zu ihm wollte und die Polizisten ihn daran gehindert haben. Außerdem sollten die "Gegner" den heutigen "Sonntag" lesen. Darin steht, dass K.O. einem Beamten drohte "du bist tot" . Na super. Habt ihr noch nicht kapiert, dass es einige Leute gibt, die immer die "Rassismus-Schiene" gehen, wenn man mit ihnen zu tun hat und sie nicht im Recht sind. Legt einfach auch mal die Multi-Kulti-Brille ab und beurteilt nur dass, was ihr sicher wisst.
@ohh mannn: Polizisten in Deutschland haben Namen und keine Dienstnummern
@der onkel: wie bist du denn drauf? Verträgst du keine Kritik und bist der Meinung, dass nur du Recht hast??

Es wird wohl eine Gerichtsvehandlung geben (Einspruch des Rechtsanwalts gegen die Entscheidung des Gerichts) und Alle die der Meinung sind, dass es hier in Deutschland, oder speziell in Freiburg so furchtbar schlimm ist mit der Justiz und der Polizei, können dann hingehen und sich aus erster Hand informieren. Dann müsst ihr euch nicht an die wirklich bildzeitungsmäßige Berichterstattung in der BZ halten.

DerOnkel
Sonntag, 09.09.07 18:35
 

@ conshox: Ich vertrage allerdings Kritik, gab hier schon einige Diskussionen, wo ich mich vom Gegenteil habe überzeugen lassen - es gibt hier aber ein paar Kommentierer, bei denen mir die Galle überläuft, ob Du damit klarkommst oder nicht ist mir eigentlich relativ, naja suchs Dir aus...

Das Ding
Montag, 10.09.07 00:19
 

Was ich in dieser Diskussion immer wieder herausstellt, was ich auch immer wieder sage, hier zu Demos gegen die Staatsmacht aufgerufen, obwohl man selber bei dem Fall gar nicht dabei war. Sondern nur angebliche Bekannte wie bei zB averall. Die einzig sinnvolle Aussage hat wohl conshox getroffen: es wird ein Verfahren geben und danach wird man wissen was raus kommt! Wenn dann immer noch so dummes geschwätz kommt wie "polizei und justiz stecken alle unter einer decke", dann bitte ihr habt das Recht auszuwandern! Sucht euer Takakuka Land, wo alles soviel besser ist. @ ohhh mann: ich weiss nicht wo du die Mär vom erfolgdruck und auf jedenfall was finden wollen her hast.... aber Polizisten sind keine seelenlosen Roboter oder Dienstnummern, sondern einfach nur Menschen.... Manchmal scheinen das bei ihrer achso reisserischen Kritik zu vergessen. Die Polizei versteht sich als Freund und Helfer des Bürgers und nicht als brutale gewissenlose Terrortruppe, das sollte in den Schädel einiger Dumpfbacken mal reingehen

conshox
Dienstag, 11.09.07 18:05
 

@ der onkel: na dann ist ja alles prima. Wenn dein sprachgebrauch sich dann auch noch dem menschlichen annähert, freue ich mich auf rege diskussionen.
hang loose

dao
Dienstag, 11.09.07 18:18
 

Der arme Mann. Der wollte bestimmt nur helfen. Und er wollte eben seinen Ausweis nicht zeigen. Ihn dazu zu zwingen find ich nicht gut. Ich glaube er wollte nur in ruhe gelassen werden. "Don´t touch me"

@Das Ding
Ja du hast recht es sind Menschen. Deshalb machen sie Fehler. Freund und Helfer trifft nicht immer zu. Auch nicht größtenteils. Oft mangelt es einfach an Feinfühligkeit, Verhandlungsgeschick, Freundlichkeit und Respekt. Deshalb behandel ich die Polizei mit Respekt und erhoffe mir, dass ich auch von ihnen respektiert werde. Leider war das bisher nur einmal der Fall. Die Polizei wird bei ihren Einsätzen immer wieder angegriffen, sei es verbal oder körperlich. Ja sie müssen jede Menge(sei es privat, sei es beruflich) aushalten. Denn: Sie müssen dem Gesetz folgen. Das gesetz ist oft sehr scharf und ungerecht. Der Beruf des Polizisten ist ähnlich dem des Soldaten. Irgendeiner muss den Job machen sonst würde das Staatssystem nicht funktionieren. Ich könnte kein Soldat oder Polizist sein, weil ich die Interessen des Staates und dessen Gesetze nicht vertrete.
Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich. Es ist jedem möglich, nein zu etwas zu sagen, was nach eigener Betrachtung nicht zulässig ist. So kann ein Soldat sagen, dass er niemanden erschießen will. Auch wenn er dabei mit dem Kosequenzen rechnen muss. So muss der Polizist auch nicht einen Hund auf einen Zeugen loslassen.
Die Polzei und damit ihr Schutzauftrag kann sehr leicht kippen. Stichwort Sicherheit.

@DerOnkel
Ich werde dich gegen Tobis Saich unterstützen...

@Tobi
ja, ja, ja, ja, ja, bla, bla, bla, bla, bla. Lass dir Haare wachsen!

DerOnkel
Mittwoch, 12.09.07 07:47
 

Rege Diskussionen: Immer gerne - aber wenn ich mich recht erinnere hast Du mich zuerst abgewatscht, oder ;-))

Zu dieser ganzen Aktion möchte ich aber noch kurz was zu bedenken geben:
Vor Jahren hatte ich Besuch von einem Bekannten aus Südafrika (langjähriger Hippie und der friedlichste Mensch, den ich kenne). NAch einem Zug durch Freiburgs Nachtleben kam es in einer Disko zu ner Schlägerei (an der wir nicht beteiligt waren) und im Zuge der folgenden Zeugenbefragung durch mehrere Polizeibeamte drehte dieser gutartige Kerl komplett durch - das ging soweit, dass er in Handschellen, von 4! Polizisten gebändigt, mit aufs Revier genommen wurde.
Der Gute sprach damals kein Wort deutsch, wir wurden trotz mehrmaliger Bitten nicht mehr in seine Nähe gelassen.
Als er am nächsten Mittag, ausgenüchtert und wieder ruhig, wieder bei uns in der WG aufschlug, erzählte er uns dann, dass er einige Jahre zuvor in Südafrika von Polizisten gefoltert wurde - seitdem geht bei ihm eine Klappe runter, sobald er eine Uniform sieht.
Was ich damit sagen will: niemand von denen, die hier so vehement für das Vorgehen der Polizei sprechen hat auch nur einmal den Schritt gemacht sich zu überlegen, was den "Täter" eventuell bewogen haben könnte, anders als gewünscht zu reagieren - keiner kennt seine Vorgeschichte, aber verurteilt ist er schnell - "Gute Arbeit der Polizei", "Hier hat man auf Verlangen seinen Ausweis zu zeigen" etc. pp.
Schön, wenn man die eigenen heimlichen Ressentiments hinter vermeintlicher Korrektheit verstecken kann - schließlich ging ja alles nach Recht und Ordnung vonstatten...

vauwee
Mittwoch, 12.09.07 08:33
 

@onkel

"Schön, wenn man die eigenen heimlichen Ressentiments hinter vermeintlicher Korrektheit verstecken kann - schließlich ging ja alles nach Recht und Ordnung vonstatten..."

nur mal so zur klarstellung: was meinst du denn damit, wenn du von "heimlichen ressentiments" sprichst?


DerOnkel
Mittwoch, 12.09.07 08:38
 

Z.B. die klammheimliche Freude, die hier aus manchem Kommentar spricht, frei nach dem Motto: Hat er sich selbst zuzuschreiben...
Zitat kurt:"Außerdem zeigt es eines wieder mal ganz deutlich, wer auch immer Dreck am Stecken hat, einfach mal mit frei erfundenen und haltlosen Behauptungen die Polizei beschuldigen. Dann stürtzen sich die ganzen Aushilfsjesus und möchtegern Menschenrechtler auf die Polizei und keiner fragt mehr nach der Straftat des eigentlichen Täters."

vauwee
Mittwoch, 12.09.07 08:42
 

@onkel

danke für die antwort.
na dann ist ja alles klar.

Bürger Nr....
Freitag, 14.09.07 16:41
 

Ich würde mal gerne wissen, was für ein Bär von Mann der Deutsch-Nigerianer gewesen sein muss, dass VIER Polizeibeamte es nötig hatten, sich eines Hundes zu bedienen!?

Armseelig...

Freiburger
Freitag, 14.09.07 17:52
 

@Bürger Nr....

Null Ahnung aber einfach mal was dazu schreiben.

Ich glaube du warst noch nie in einer solchen Lage und wirst es hoffentlich auch nie sein.
Wir mußten mal zu viert eine Frau festhalten, welche völlig betrunken war. Gut, ich alleine hätte sie auch sofort umschlagen können, aber wie würde das den aussehen....

Und jetzt stell dir vor, ein Polizist versetzt dem "armen" Deutsch-Nigerianer einen Faustschlag, dann wäre mit Sicherheit RTL, SAT 1 etc. vor Ort gekommen.

Meine Rede ist immer noch, gib jeder Streife eine Video-Kamera mit, dann haben sich solche Dinge wohl erledigt.

Gerichtsverhandlung = Film anschauen = Urteil

Keine spektakulären TV-Berichte ( mit herzzerreisender Hintergrundmusik) aller TV-Südbaden. "Der arme Mann, wie konnte sowas nur passieren".

conshox
Freitag, 14.09.07 18:31
 

@ freiburger: kommt vielleicht bald.

@onkel: ich frage mich, warum man in Foren immer über die Meinung anderer "herziehen" muss. Eine vernünftige Diskussion, mit Austausch der Meinungen, wäre schön. Aus diesem Grund habe ich dich direkt angesprochen und deine "Aussprache" angeprangert.
Zu deinem Freund aus Südafrika. Kannst du mir bitte verraten, warum mich die Geschichte "hintendran" zu interessieren hat, wenn der Mensch mich angreift? Hallo, wenn ich deine Geschichte richtig interpretiere, dann hatte er nichts mit der Sache zu tun und flippte aus, weil er eine Uniform sieht ? Und jetzt? Müssen Polizisten auf der Straße jeden in Zukunft fragen, ob sie einschreiten dürfen oder ob jemand was dagegen hat, oder ein schlimmes Erlebnis hatte. Versteh mich nicht falsch, aber das geht einfach nicht. Es gibt bestimmt Polizisten die auch mal weniger gut drauf sind. Wie du und ich. Wenn ich dann auch ruhig bleibe, dann wird die Begegnund auch ruhig verlaufen. Das ist meine Erfahrung.
@bürger nr: wie freiburger schreibt. Es geht nicht darum wer der stärkere ist, sondern wie man jemand besänftigen kann, der " durchdreht" , die Maßnahme der Polizei nicht befolgen möchte, etc.,etc. Da kann es bestimmt passieren, dass mehrere Beamte einen Menschen festhalten. Warum auch nicht. Mit Schwäche hat dies nichts zu tun.

Insider
Samstag, 15.09.07 14:18
 

Mal was am Rande zum drüber nachdenken. Das, was conshox angesprochen hat, ist nämlich genau der Punkt:

Immer wieder wird hier oder anderswo anklagend hervorgehoben, dass jemand von mehreren Polizisten auf einmal nieder gerungen wird.
Es geht hier aber nicht um einen "Zweikampf" zwischen zwei Personen, wo mehrere gegen einen "unfair" wären, sondern darum eine polizeiliche Maßnahme - notfalls eben auch mit unmittelbarem Zwang, d.h. Gewalt - durchzusetzen oder einen Angriff bzw. Widerstand zu beenden.
Und diese muss nach dem Polizeigesetz verhältnismäßig sein. Und die Verhältnismäßigkeit bemisst sich nicht nach der Anzahl der beteiligten Polizisten, sondern zuerst mal nach dem angewandten Mittel.
Wollte ein Polizist also sicher gehen, ALLEINE jemanden, der womöglich noch entsprechend unter Adrenalin oder sogar unter dem Einfluss von Alkohol/Drogen steht, möglichst schnell und sicher unter Kontrolle zu bringen, müsste er meistens den anderen sofort schlagen/treten oder gar Waffen einsetzen. Anzunehmen, der Durchschnittspolizist sei kampfsportliches Superass ist nämlich ein Irrglaube und als einzelne Person jemanden, der sich sperrt oder wehrt, nur mit "sanften" Mitteln wie z.B. Polizeigriffen zu bändigen, funktioniert in der Realität schlicht und einfach oft nicht, sobald sich jemand dagegen partout wehrt, oder aber artet in ein längeres Gerangel bis hin zu einer handfesten Schlägerei aus, womit für beide Seiten das Verletzungsrisiko steigt, oder aber die Gefahr besteht, dass derjenige entkommt. Das kann aber alles nicht der Sinn sein.
Von daher ist alleine die Tatsache, dass mehrere Polizisten (sofern überhaupt mehrere da sind) auf einmal versuchen jemanden zu fixieren noch lange kein Zeichen für überzogene Polizeigewalt, sondern kann sogar zeigen, dass hier versucht wird, jemanden möglichst nicht zu verletzen bzw. nicht sofort härtere Gewalt einzusetzen (auch wenn das sogar oftmals gerechtfertigt wäre) und wenn sogar dann noch länger rumgehändelt wird, kann es auch etwas über das Verhalten des Betroffenen aussagen.
Hat schon mal jemand hier erlebt, welche Kräfte auch eine kleine, nicht sonderlich starke Person
unter Stress/Adrenalin entwicklen kann? Und wer alles hier war schon mal in der Lage, so jemanden, bändigen zu müssen? Und das womöglich auch noch unter den Augen einer Öffentlichkeit,
die sich keine Gedanken darüber macht, was funktioniert, was sinnvoll ist und meistens nicht einmal Ahnung davon hat, wie die Rechtslage ist, und vor allem bei Polizeieinsätzen fast nie die Vorgeschichte/den Hintergrund mitbekommt, sondern nur einen kleinen Ausschnitt des Geschehens sieht. Und dann heißt
es hinterher "da haben vier Bullen einen
niedergeknechtet, der gar nix gemacht hat" oder wie bei Demos immer wieder "lächerlich, die kommen mit drei Hundertschaften wegen 20 Demonstranten, voll der Polizeistaat", "ich hab gesehen, wie der Bulle einen geschlagen hat, der gar nix gemacht hat". Bloß ob nicht vorher doch was war, was derjenige gar nicht mitgekriegt hat (oder aber derjenige ist selbst nicht objektiv und findet gar nix daran, Polizisten anzuspucken, zu beleidigen, etc.) fragt komischerweise kaum jemand und nimmt es unvoreingenommen als objektive Wahrheit an...

Oder wie hier, weiter oben: Da schrieb jemand, er kenne jemanden der dabei war, und der habe alles total anders mitgekriegt als der Schluss, zu dem der
Abschlussbericht alle Beweise inklusive Zeugenaussagen letztlich kam. Also müssten folglich die 40 anderen
Zeugen erfunden, beeinflusst oder ihre Aussagen erlogen sein... auf die Idee, dass der Bekannte vielleicht nur am Rande was halb mitgekriegt haben könnte und sich daraus seine Meinung gebildet hat, in der Gesamtschau aber die Ereignisse doch anders gewesen sein könnten, kommt er aber nicht. Stattdessen müssen alle staatlichen Einrichtungen korrupt sein und unter einer Decke stecken...

Das mal so am Rande zum Nachdenken. Damit habe ich nichts drüber ausgesagt, warum oder ob es nötig war, dass ein Polizeihund in diesem speziellen Fall hier zugebissen hat. Das weiß ich nämlich nicht, weil ich nicht dabei war. Aber es wird/wurde umfassend aufgeklärt, wahrscheinlich auch vor Gericht.
Glaubt ihr hier ernsthaft, dass da irgendwo gemauschelt wird, sei es bei der LPD Freiburg, bei der Staatsanwaltschaft oder beim Amtsgericht? Das kann sich keiner leisten und Polizisten haben bei Ermittlungen wegen Amtsdelikten keinen Bonus, sondern im Gegenteil einen sehr schweren Stand, weil viele Staatsanwälte und Richter sich wie viele andere Leute oft nicht vorstellen können, wie schwer es sein kann, ad hoc in Extremsituationen, wo dazu oft noch die Informationslage unklar ist, schnell die richtige Entscheidung zu treffen (die oft noch weitreichende Folgen haben), mit renitenten und gewalttätigen und oftmals stärkeren Leuten professionell umzugehen, dabei möglichst unverletzt zu bleiben und auch noch einer kritisch eingestellten Öffentlichkeit gerecht zu werden, die einerseits lästert, wenn Polizisten ewig mit jemandem rummachen, bevor sie ihn unter Kontrolle haben, andererseits aber sofort "Polizeigewalt!" schreien, wenn ein Polizist jemanden schlägt, mehrere Polizisten auf einmal jemanden bändigen oder schlicht und einfach nur einen Teil des Geschehens mitbekommen und sich daraus ihre Meinung bilden.

vauwee
Samstag, 15.09.07 14:36
 

@insider

chapeau! gut geschrieben. kann dem nur voll zustimmen.

leider ist es immer schon so gewesen: wo (viel) glaube ist, ist auch viel platz für allerlei spekulation und verschwörungstheorien.

paul
Samstag, 15.09.07 14:50
 

@Insider: Genialer Kommentar, das trifft den Nagel auf den Kopf!!!!

conshox
Samstag, 15.09.07 17:32
 

@insider: ich hoffe unsere kritischen Stimmen im Forum nehmen dies zur Kenntnis und machen sich mal die Mühe die Dinge von zwei Seiten zu sehen und nicht nur immer auf fragwürdige Zeugen (und damit meine ich alleine die Tatsache, dass nicht alles gesehen wurde, man sich aber das Recht herausnimmt den kompletten Sachverhalt zu kommentieren) hören. Hier sind auch die Berichterstatter der einschlägigen Medien gemeint. Von den vielen Kritikern hier weiß doch keiner, dass es bei einem der letzten Pressetermine der Polizeidirektion Freiburg
eine Sichtvorlage gab in der Alle in der Presse hervorgehobenen Fälle kommentiert wurden. Es wurden Ergebnisse genannt, die danach nicht in der Zeitung erschienen. Warum wohl? Weil die Berichterstatter ob ihrer Recherchekünsten ganz schön Alt ausgesehen haben und plötzlich das Bild der prügelnden Polizei gar nicht mehr stimmte.

kurt
Sonntag, 16.09.07 12:29
 

@conshox: Deinem Kommentar ist absolut nichts mehr hinzuzufügen!!!!!! Die Sache ist ganz einfach, gehöre ich einer ethnischen Minderheit an, oder bin ich eine Person mit Migrationshintergrund, dann muss ich wenn ich eine Straftat begehe und von der Polizei fesgenommen werde nur haltlose Anschuldigungen mit rassistischem Inhalt von mir geben und bei der klasse Bevölkerung in Freiburg und der klasse Zeitung (BZ) wird das ganz schnell zum Selbstläufer!!! Ok, hinterher kommt dann wie in den meisten Fällen (ca. 95 Prozent) raus, dass an den Anschuldigungen nichts wahres dran ist, aber was solls, das interessiert dann ja keinen mehr!!!!! Wäre der liebe Herr ein Deutscher Namens Kurt, Helmut, Thomas, Jürgen oder so gewesen wäre der Tenor ganz eindeutig gewesen: Er wollte sich nicht ausweisen, wollte die Örtlichkeit verlassen obwohl noch nicht klar war, ob er evtl. Zeuge einer Straftat ist, also wurde er von der Polizei am Weggehen gehindert. Da er sich dagegen gewehrt hat eben mit Gewalt. Es hätte kein Schwein interessiert. In der BZ wäre es vermutlich ein Dreizeiler geworden....Aber nein, er war ja ein Schwarzer, na dann lässt sich das ganze je wunderbar medienwirksam ausschlachten!!!!

ebbo
Dienstag, 18.09.07 17:33
 

"Polizeihund soll ihn fressen, Krankenwagenbesatzung läßt ihn verbluten, Notaufnahmeschwester will ihn vergiften"

merkt ihr noch was? wir sind doch nicht in Hoyaswerder.

Ossi
Dienstag, 18.09.07 18:55
 

@ebbo: Mal ganz abgesehen von deiner sinnlosen Übertreibung, das Kaff heißt immernoch Hoyerswerda. Wenn du schon solche Vergleiche heranziehst, nimm doch nächstes Mal Rostock oder Mölln, vielleicht kannst du das ja schreiben.

oshandi
Dienstag, 18.09.07 21:09
 

oh man.wundert mich nicht wirklich,das diese "rekonstruktion" des abends so ausgefallen ist.und:haha,was für sinnlose kommentare diese diskussion beinhaltet.man man man.

ebbo
Donnerstag, 20.09.07 20:18
 

@ossi: Jawollll, du hast es gecheckt:
klingt tätsächlich ziemlich übertrieben wenn jemand behauptet:

"Polizeihund soll ihn fressen, Krankenwagenbesatzung läßt ihn verbluten, Notaufnahmeschwester will ihn vergiften"

stand aber so in der bz.

im übrigen ist es völlig unerheblich, ob das kaff nun Hoyerswerda oder Hoyaswerder heißt, nich wa?
(wolltest du vielleicht heimlich doch mal erdkunde-lehrer werden?)

dieter
Mittwoch, 26.09.07 13:36
 

Es ist immer wieder erstaunlich, was sich hier an Kommentaren zusammenfindet. Wer die Berichterstattung der BZ als "polizeifeindlich" empfindet, der hat jeden Realitätsbezug aufgegeben. In den vergangenen drei jahren haben sich Aktionen der Freiburger Polizei massiv gehäuft, die gelinde gesagt jedeN DemokratIn beunruhigen müssen. Die BZ hat dazu viel zu lange geschwiegen und Gerhard Kirks (BZ) "Aufzählung" von gewalttätigen Übergriffen durch Polizeibeamte war ebenso überflüssig, wie unvollständig. Seitdem Mauch Chefredakteur sind Artikel die sich kritisch mit Uni, Stadt und Polizei auseinandersetzen ohnehin zur ausnahme geworden. Und einmal ehrlich: wen wundert es denn, dass Staatsanwälte gegen Polizei grundsätzlich wohlwollend ermitteln? Keine der von Kirk aufgeführten Sachverhalte führte bislang zu einer Verurteilung. Um nur ein Bsp. zu nenen: Der namentlich bekannte Polizist, der im vergangenen Dezember einen Demonstranten grundlos sechs mal ins Gesicht geschlagen hat (Videos kursieren im Internet), wurde bislang in keiner Weise zur Verantwortung gezogen. Derweil versicherte Polizeisprecher Brecht, man werde sich für eine schnellstmögliche Aufklärung einsetzen, was nun etwa acht Monate her ist.
Die Argumentation der Staatsanwalt klingt wachsweich. Es bleibt die Frage offen, weshalb der Polizeieinsatz eskalierte und ob hier vier Freiburger Polizisten meinten, einem Neger ruhig mal einen Hund hinterher hetzen zu können. Mal im Ernst: Hätte es sich um einen weißen Deutschen gehandelt, dann wäre es doch nie zum Hundeeinsatz gekommen, da können mir die Bullen die sich hier an der Diskussion beteiligen noch so viel erzählen.

Freiburger
Mittwoch, 26.09.07 14:44
 

@dieter

stimmt, jede weitere Erzählung wäre bei dir sinnlos.

Mach dir doch dann die Mühe und frag bei der Staatsanwaltschaft nach.

Weiterhin müssen wir hier wirklich nicht über die Badische Zeitung diskutieren, denn die spricht/schreibt für sich selber und Jeder kann seinen Teil dazu denken.

Und wieso meinst du, dass die Polizisten den Hund bei einem Deutschen nicht eingesetzt hätten ? Höre ich da unterschwellige Anschuldigungen heraus ?

nina
Mittwoch, 26.09.07 14:49
 

"Keine der von Kirk aufgeführten Sachverhalte führte bislang zu einer Verurteilung."

Warum auch, wenn die Sachverhalte aufgespielt und falsch waren? Das ist ein Unsinnsargument, Dieter.

Redaktion fudder
Freitag, 05.10.07 17:44
 

Die Beschwerde des Geschädigten im so genannten Hundebissfall wurde am 20.09.2007 durch die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe zurückgewiesen.

Wie in der gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Freiburg und des Regierungspräsidiums Freiburg – Landespolizeidirektion – vom 05.09.2007 mitgeteilt wurde, wurde das Verfahren gegen die beschuldigten Polizeibeamten wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt und Beleidigung nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt, da ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten nicht festgestellt wurde.

Die hiergegen vom Rechtsanwalt des Geschädigten eingelegte Beschwerde vom 27.08.2007 wurde aus den zutreffenden Gründen der Einstellungsverfügung, die durch das Beschwerdevorbringen nicht entkräftet werden, nunmehr zurückgewiesen.

Cop
Samstag, 15.12.07 17:01
 

@Dieter: DU BIST SO LÄCHERLICH!!!!!!!!!!!!!!!

Tobi
Samstag, 26.01.08 15:32
 

Das Urteil:
Der *edit* hat gelogen und wurde als unglaubwürdig verurteilt.
Erbärmlich einen notwendigen Polizeieinsatz als fremdenfeindlichen Übergiff darzustellen.
Wer schützt uns im eigenen Land vor solchen "Ausländern" den deutschen Pass sollte man ihm schleungist wieder abnehmen?

DerOnkel
Samstag, 26.01.08 15:34
 

Scheiße, ich hatte gehofft, Du wärst in irgendeiner U-Bahn von jugendlichen Straftätern mit Migrationshintergrund zusammengetreten worden...
Naja, man wird ja noch träumen dürfen.

Tobi
Samstag, 26.01.08 16:17
 

@fudder: betreibt ihr wieder Zensur? Könnt es nicht haben wenn man in Umgangssprache über einen solchen Lügner spricht!?

@Onkel: Schade das du nicht in der lage bist einen Kommentar zum Thema zu akzeptieren ohne gleich persönlich zu werden.
Was hälst du den von dem kriminellen Verhalten unseres Mitbürgers? Dümmer gehts immer!!!

DerOnkel
Samstag, 26.01.08 16:28
 

Wenn Du Hohlbirne im ersten Satz schon das Wort "Neger" gebrauchst, musst Du Dich nicht wundern, dass man persönlich wird.
Du zeichnest Dich hier immer wieder durch üble rassistische und ausländerfeindliche Ausfälle aus - völkisches Ejakulat der miesesten Sorte.
Mir kommt bei Typen wie Dir die kalte Kotze hoch, also wunder Dich nicht, wenn ich persönlich werde...

Tobi
Samstag, 26.01.08 16:38
 

@Onkel: Hahahaha, dein Kommentar sagt ja nun restlos alles aus.
Kein Wort zum Thema nur persönliche Angriffe, die Bezeichnung Neger ist weder Schimpfwort noch Beleidigung. Der einzige der hier beleidigt bist Du. Schade, schade das du die Wahrheit nicht vertragen kannst , oder gar nicht mehr fähig bist sie zu begreifen in deiner vernebelten Ideologie. Nimmst du Drogen während du hier schreibst?

Und ich werde ab jetzt keine Zeit mehr mit einem so
benebeltem Typen wie Dir verschwenden und mich auf solch ein Niveau begeben !!

Die Fakten (Urteil) sprechen ja wieder für sich.

Autohaus
Samstag, 26.01.08 16:52
 

tschüüüüssssss tobi. Doch noch ein schöner Tag geworden.......

Prost Onkel, und DANKE für Deine Hartnäckigkeit.

Tobi
Samstag, 26.01.08 16:57
 

@Autohaus.
Da hast Du was falsch verstanden. Ich werde hier nicht mehr nit Onkelauf einem solchen Niveau diskutieren, aber auf jeden Fall hier weiter schreiben.

moskito
Samstag, 26.01.08 17:00
 

"Und ich werde ab jetzt keine Zeit mehr mit einem so
benebeltem Typen wie Dir verschwenden und mich auf solch ein Niveau begeben !!"

Was heißt hier Zeit verschwenden, dazu bist Du doch intellektuell überhaupt nicht in der Lage!

günther hetzer
Samstag, 26.01.08 17:15
 

tobi wertet die sinngem. aussage "du *edit*" als persönliche beleidigung? das ist einigermaßen seltsam, sonst kann er doch gar nicht genug von fakten bekommen.

Rossak
Samstag, 26.01.08 17:26
 

@Fudder:

Peinlich, peinlich dass ihr "Neger" editiert, und "Arschloch" stehen lasst...

By the Way:

Gut dass der Fall so ausgegangen ist, wäre wohl vor 20 Jahren im dunklen Multi Kulti Zeitalter anders verlaufen..

DerOnkel
Samstag, 26.01.08 18:02
 

@ Tobi:
"Schade, schade das du die Wahrheit nicht vertragen kannst , oder gar nicht mehr fähig bist sie zu begreifen in deiner vernebelten Ideologie. Nimmst du Drogen während du hier schreibst?"
Welche Ideologie meinst Du? Etwa die, ein Arschloch auch als solches zu bezeichnen (Ja, Rossak, den Schuh darfst Du Dir ruhig auch anziehen)?
Und welche Wahrheit meinst Du? Etwa Deine oder das, was Du meinst als Wahrheit erkannt zu haben? Sorry, Burschi, aber das hat mit Wahrheit nicht das Geringste zu tun, eher mit paranoiden Wahnvorstellungen.
Und was die Drogen angeht: Vielleicht wäre bei Dir damit zur rechten Zeit noch was zu retten gewesen, jetzt ist es leider zu spät.

Ralph
Samstag, 26.01.08 18:09
 

....und am Dreisameck erst recht!

lalalala
Samstag, 26.01.08 21:43
 

Was Rassismus und Antisemitismus ist, ist jedem klar und sauber definierbar. Warum muß der Herr Tobi einen unscharfen Begriff "Niveau" einführen? Was das sein soll, scheint in das Belieben der jeweils postenden gestellt zu sein. Ebenso wie der Begriff "Multi Kulti" - was mag er bedeuten? "Multi Kulti" heißt konkret?

Andrés
Samstag, 26.01.08 22:04
 

"die Bezeichnung Neger ist weder Schimpfwort noch Beleidigung"
soso! dann les mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Neger

jetzt klar, warum das wort zensiert wird?

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