Zwei Freiburger Studenten finden am sechsten Mai bei einem Spaziergang am Schönberg abseits des Weges etwa zwei Dutzend Teile aus zwei menschlichen Skeletten. Sie benachrichtigen die Polizei. Was die Kripo macht, um den Fall zu klären, bleibt bis heute im Dunkeln. Deshalb haben wir selbst recherchiert.








Interessanter Artikel!
> Denn die Verjährung setzt erst nach 30 Jahren ein
Das allerdings ist veraltetes Wissen: Mord, so es denn einer gewesen ist, verjährt seit 1979 überhaupt nicht mehr. Zuvor betrug die Verjährungsfrist 30 Jahre, allerdings nur von 1969 bis 1979 (vor 1969: 20 Jahre).
chapeau david!
spannend!
ohmann jetzt muss man beim spazierengehen schon befürchten auf verweste leichen zu treffen!
ob das würdevoll ist den toten gegenüber? auf keinen fall!
was ist denn bloß los mit der polizei????
es gibt menschen (mich eingeschlossen) die tote menschen oder deren überreste NICHT SEHEN KÖNNEN ohne innerlich durchzudrehen!
und dann lässt man sowas einen monat liegen???
abartig!
liegen die knochen denn immernoch dort?
ich wohn in ebringen und spaziere auch öffters im wald rum, auch in der gegend um die talhauserkapelle.....
ich glaube ich werde von nun an bei jeden spaziergang an diesen artikel denken müssen...
scary... aber gut geschrieben. Ein klassisches RTL-Explosiv oder BILD-Thema, aber sachlich und informativ beschrieben, ohne plakative Vermutungen etc.. Haltet uns auf dem Laufenden!
toller Artikel
der Lurchi macht sich sofort auf den Weg und nagt die Reste weg :/
PS: deswegen immer schön verbrennen lassen :(
sehr spannend. ziemlich unangenehm für polizei und gemeinde. aber zurecht: sowas kann ja wohl nicht angehen.
bisschen erschütternde erklärung der kripo, ohne augenscheinnahme zu wissen, wo die skelette herkommen. gibt es keine unaufgeklärten mordfälle mehr im idyllischen breisgau - oder ist der halbe schönberg voller alter ebringer gräber? sehr heftig, hoffe, das da was in gang kommt.
unglaublich... wie schlampig doch unsere Polizei arbeitet!!!
wäre in ner monarchie nicht passiert.
spamvermeidungswort: reich
reife journalistische leistung. inhaltlich geradezu unglaublich. nicht nur die praxis nach ablauf der liegezeiten, sondern v. a. das verhalten der polizei. ich würde rudi zustimmen: woher wissen die denn ohne genauere ermittlung, dass das wirklich knochen von exhumierten sind? könnte doch sein, jemand kennt dieses verfahren auch und macht es sich zunutze. einfach mal pauschal und nach langer untätigkeit von o. a. version auszugehen, ist nach meinem dafürhalten mehr als schlampig. sollte es sich wirklich um tote des friedhofs handeln - selbstverständlich raus aus dem wald - das ist ja wohl hoffentlich keine frage. zumal es nach diesem artikel reihlich sensationstouris geben wird, die dort im unterholz rumstolpern
Unangenehme Sache für die Polizei, falls das doch keine Exhumierten sind. Und selbst wenn nicht, lässt man doch keine Menschenknochen im Wald rumfahren. Es ist ja nicht so, als wäre es eine große Sache, die Teile einzusammeln und wegzuschaffen. ts ts ts ts...
Ihr habt an einem potenziellen Tatort auf eingene Faust "rumgebuddelt"?
MEINUNGSFREIHEIT lebt vom MITMACHEN!
ob hier seriös recherchiert wurde ist zweifelhaft, denn im schriftwechsel mit der redaktion von fudder und den dabei gemachten aussagen und den darauf folgenden taten kann man sich halt denken was man will. sowas ist nicht grimmepreisverdächtig!
naja, da bin ich dann wohl angelogen worden, als ich bei der redaktion nachgefragt habe, ob bei "blaulicht meldungen" der kommentar generell abgeschaltet worden ist, oder diese nur bei "schillernden" personen des freiburger nachtlebens der fall ist! es wurde versichert, daß der kommentar zur rubrik generell abgeschaltet worden ist!
kein grimme preis für solche machenschaften!
@naja
nach nem monat im freien werden wohl nicht mehr viele faser- oder dns-spuren übriggewesen sein.
Ich dachte, dass die Kommentierfunktion nur bei Meldungen wie tötliche Unfälle usw. geschlossen bleibt aus Respekt vor den Verunglückten, Freunden und Angehörigen. Außerdem ist dies ja keine Blaulichtmeldung sondern im Stadtgespräch. Oder?
@lalala: jetzt sind wieder welche da...;-)
wenn sich jeder die knochen im wald anschauen kann, dann darf ja wohl auch jeder was dazu sagen!
da könnte man ja glatt mal hingehen und sich einen schädel zum anatomielernen holen.
ist ja wohl leicht dreist was da abläuft
Huhu David, haste gut geschrieben!
Außer das mit dem Experten...bin ja auch Anthrostudentin *schnief*
Grüße
@lobo
na also, dann ist ja alles in butter :)
sagt doch dem ebringer pfarrer bescheid. ich bin mir sicher, dass er dafür sorgen wird, dass die gebeine eine würdige ruhestätte finden.
oder direkt beim Hauptamtsleiter vom Rathaus Ebringen...
Wäre im Krimi doch das perfekte Versteck, um eine Leiche loszuwerden;)
ist im übrigen kein Einzelfall, in meiner Heimatgemeinde wurden zumindest zeitweise die Knochen einfach über die Friedhofsmauer gekippt und sind dann den Berg runtergekullert. Ein perfekter Spielplatz für uns Kinder...:)
@ naja
" Ihr habt an einem potenziellen Tatort auf eingene Faust "rumgebuddelt"? "
Der Tatort war als solcher nicht gekennzeichnet: Keine Absperrungen, kein polizeilicher Hinweis. Die Stelle ist für jedermann frei zugänglich. Die ganze Welt ist, naja, ein "potenzieller Tatort".
david, nur weil eine stelle (die ganze welt) nicht abgesperrrt ist, oder sich kein polizeilicher hinweis dort befindet, rechtfertigt das noch nicht, beweise von potenziellen verbrechen anzufassen. wenn bei dir eingebrochen wird, schaust du ja auch (denke ich), dass du keine spuren der täter verwischt, ohne das der tatort abgesperrt ist.
und darum geht es: die spuren für die bullen verwertbar zu halten und nicht zu verfälschen/beseitigen. egel, ob der tatort nun gekennzeichnet und für jedermann frei zugänglich ist, oder nicht.
bezieht sich jetzt nicht speziell auf euren artikel.
Der Kripobeamte sagte uns, dass dort eben keine verwertbaren Spuren mehr vorhanden seien, als er davor stand.
Darum beging er selbst auch keine "Tatortbegehung", als er dort war und sperrte darzm weder etwas ab, noch sammelte er was ein o.Ä.
Darum wollte er auch direkt die bergwacht einschalten, ohne vorher alles vor Ort zu untersuchen.
Echt super spannender Artikel!
LOS: leitet es an RTL weiter und werdet "Noch" berühmter!
Ich stelle mir gerade vor jemand liest den Artikel, dessen 9-12 jähriges Kind/Bruder/Schwester vor 30 Jahren in Ebringen bestattet wurden. Nicht nett die Vorstellung.
Knallharte Realität. Echt traurig was mit uns nach unserem Tod passieren kann. Das sollte echt nicht so sein! Davon mal abgesehen, dass es vermutlich ein ziemlicher Schock ist Leichen zu finden.
Und was wenn da wirklich mal Leichen liegen, die da nicht hingehören? Werden die dann genausowenig beachtet?
Was sollte denn eurer Meinung nach denn passieren? Ich finde 30 Jahre genug Zeit um Abschied zu nehmen und die anderen Menschen brauchen schließlich auch eine "letzte" Ruhestätte. Außerdem handelt es sich letzlich nur um Knochen und ich finde dass die Würde im Tod nicht unbedingt im Ort der Bestattung sondern im Gedächtnis liegt.
Es gibt sicherlich bessere Möglichkeiten um den Grabaushub zu entsorgen, z.B. wie Oben vorgeschlagen verbrennen aber schlimm finde ich das jetzt nicht.
Ich bin entsetzt, da ich auch aus Ebringen komme. So was darf nicht passieren. Hier sind in erster Linie die Herren der Chefetage der Gemiendeverwaltung Ebringen gefragt. Diese müssten ihre Mitarbeiter des Bauhofes viel besser unterweisen, wie so etwas zu handhaben ist. Nicht einfach den Grabaushub entsorgen, ohne sich zu vergewissern ob noch Knochen o.ä. sich darin befinden. So etwas ist absolut geschmacklos und ohne jegliche Gefühle!
Einfach nur geschmacklos, wie da mit den Verstorbenen umgegangen wird. Den Toten ists egal, aber den Angehörigen bestimmt nicht. igitt
Naja , man sollte den Ball mal flach halten. Die Verwaltung wird schon reagieren.