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Saufen, bis nichts mehr geht

Vor einer Woche starb ein 16-jähriger Schüler in Berlin an den Folgen einer schweren Alkoholvergiftung. Er soll 52 Tequila hintereinander getrunken haben. Der Tod des Jugendlichen hat die Diskussion über Alkoholmissbrauch von Minderjährigen angeheizt. BOGY-Praktikantin Anja Pross hat für fudder recherchiert: Wie stehen Freiburger Jugendliche zum Thema Koma-Saufen? Was sagen Freiburger Fachleute, Politiker und Partyveranstalter zum Thema? Und: Was kostet eigentlich eine Nacht im Notarrest der Polizei?



Was ist Koma-Saufen?
Koma-Saufen. Kampftrinken. Wettsaufen. Egal wie man es nennt, es geht darum, so lange Alkohol zu trinken, bis nichts mehr geht.Mediziner nennen diese Art des Alkoholkonsums Binge-Drinking; Binge ist das englische Wort für Saufgelage. Ein Binge-Drinker trinkt nicht wie ein "normaler Alkoholiker" jeden Tag Alkohol, sondern typischerweise nur am Wochenende, dann aber in extrem großen Mengen.

Dumping- und Flatrate-Angebote von Disco- und Kneipenbetreibern fördern die Sauferei der Jugendlichen. In Freiburg gibt es zum Beispiel die Bad Girls Night in der Nachtschicht, in der Frauen mittwochabends von 21 bis 23 Uhr umsonst Alkohol trinken können. Ein ähnliches Angebot macht das Thekenpersonal des Funparks an Samstagabenden. Zu anderen Zeitpunkten verkauft man dort 99-Cent Drinks, manchmal gilt auch 'No Limit'. Dann kann man sich bereits für €8 den ganzen Abend die Kante geben.

Was ist so schlimm an Binge-Drinking?
  • Binge-Drinking ist gesundheitsschädlich. Binge-Drinker tragen das hohe Risiko, sich während ihres Alkoholrauschs zu verletzen, zum Beispiel durch Stürze oder Unfälle. Oft droht eine Alkoholvergiftung, stets der Kater am Morgen danach. Außerdem ist regelmäßiges Binge-Drinking ein Weg in die Alkoholgewöhnung und schließlich in die Sucht.
  • Binge-Drinking steht im Zusammenhang mit Straftaten. Laut der Kriminalitätsstatistik des Jahres 2006 der Polizeidirektion Freiburg standen im vergangenen Jahr 52% aller Körperverletzungstatverdächtigen in der Altstadt unter Alkoholeinfluss. Ulrich Brecht, Pressesprecher der Polizeidirektion Freiburg: "Wir sehen ganz klar einen Zusammenhang zwischen Straftaten von Jugendlichen und deren Alkoholkonsum."
  • Binge-Drinking macht Frauen und Mädchen zu leichten Opfern von Straftaten. Binge-Drinking macht es schwer, eigenverantworlich zu handeln oder sich gegen ungewollte Anmache zu wehren, denn Alkoholrausch macht Menschen angreifbar und verletzlich. Veranstaltungen wie 'Bad Girls' Night' machen Frauen und Mädchen zu Objekten, die durch Alkohol 'willig' gemacht werden. 
  • Binge Drinking macht die Party kaputt. Nicht nur für denjenigen, der von der Party nichts mehr mitbekommt, sondern auch für alle anderen Anwesenden. Denn deren subjektives Sicherheitsgefühl wird durch die aggressiven Binge-Drinker beeinträchtigt.



Was sagen Fachleute?



1) Die Ärztin

"Ich habe schon den Eindruck, dass der Alkoholkonsum von Freiburger Jugendlichen zunimmt", sagt Dr. Maren Hermanns-Clausen. Sie ist die Leiterin der Vergiftungsinformationszentrale der Uniklinik Freiburg. 2001 hatte sie mit 43 Alkoholvergiftungsfällen von Kindern und Jugendliche zu tun, 2006 mit 85; Dieser Anstieg ist jedoch auch mit vermehrten Beratungen zu erklären, denn im gleichen Zeitraum verdoppelten sich die Beratungszahlen der Giftzentrale beinahe.

Der jüngste Patient war neun Jahre alt. "Richtig los geht es mit Alkoholvergiftungen aber so ab 12 oder 13." Von allen 362 jugendlichen Alkoholvergiftungs-Patienten der letzten fünf Jahre waren 15 'schwer vergiftet', ein meist komatöser Zustand.

Ihrer Meinung nach dürfen Jugendliche Binge-Drinking und Alkoholvergiftungen nicht bagatellisieren. "Wenn es einem Freund nach starken Alkoholkonsum schlecht geht, dann muss man mindestens einen Arzt rufen! Man darf niemanden, der schwer alkoholisiert ist, sich selbst überlassen, sondern muss sich verantwortlich fühlen!" Sie rät: "Lieber einmal zuviel den Notarzt rufen oder in die Notfallpraxis fahren."

Die aktuelle Diskussion über 'Koma-Saufen' empfindet sie jedoch als problematisch. "Meiner Meinung nach besteht die Gefahr, dass solche Verhaltensweisen erst durch eine Hype-Berichterstattung richtig attraktiv und zum Trend werden."

2) Die Anonymen Alkoholiker

"Ich schätze die Suchtgefahr durch Kampftrinken als sehr groß ein", erklärte eine (anonyme) Vertreterin des Dienstbüro der Anonymen Alkoholiker Interessengemeinschaft e.V., dem Dachverband der Anonyme Alkoholiker Selbsthilfegruppen in München.

"Die Jugendlichen denken, sie haben ihr Trinkverhalten auch beim Kampftrinken im Griff, aber die Gefahr eines Suchteinstiegs ist da." In den anonymen Selbsthilfegruppen der Anonymen Alkoholiker sind nur 0.8 Prozent aller Teilnehmer unter 21, also weniger als einer von Hundert.

3) Die Polizei

"In der Altstadt gibt es jedes Wochenende bis zu acht Vorkommnisse, an denen Betrunkene beteiligt sind", sagt Ulrich Brecht, Pressesprecher der Freiburger Polizei. Sie hat mit 'Komasäufern' jedoch nur dann zu tun, wenn Straftaten verübt werden. "Alkoholisiert sein ist nicht verboten. Wir kommen ins Spiel, wenn die Leute Krawall machen."

Den typischen Klienten gebe es nur bedingt. "Die meisten alkoholisierten Jugendlichen, die uns auffallen, sind zwischen 16 und 20 Jahre alt und meist männlich. Aber auch Mädchen und junge Frauen fallen uns auf."

Polizeioberkommisar Peter Wagner (Bild unten) vom Polizeirevier Nord am Stadttheater bestätigt diese Erfahrung. "Früher hatten wir fast nur mit Jungs im Vollrausch zu tun, die größtenteils Bier tranken. Seit der Einführung von Alcopops hat sich das geändert: Durch Alcopops und süße Mixgetränke wie Vodka-Redbull treffen wir immer mehr Mädchen mit höheren Promillezahlen an."



Laut der gerade veröffentlichten Kriminalitätsstatistik der Polizeidirektion steht Alkoholkonsum im direkten Zusammenhang mit Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigungen und Beleidigungen.

Die Polizei hofft, dass sich die Lage beruhigen wird. Dazu beitragen soll das Hausverbots-Programm der Freiburger Nachtgastronomie und die verstärkten Einsätze am Wochenende, zum Teil in Einsatzanzug.

Was passiert, wenn die Polizei betrunkenen Jugendlichen aufgreift?


Trifft die Polizei Jugendliche an, die so betrunken sind, dass nicht sicher ist, ob sie allein wieder sicher nach Hause kommen und wenn keine Freunde in der Nähe sind, die helfen können, bemühen sich die Polizeibeamten, die Eltern des Jugendlichen zu erreichen. Diese können ihre alkoholisierten Kinder dann auf dem Revier abholen. Gegebenfalls wird ein Notarzt hinzugezogen.

"Wir wollen keine Jugendlichen über Nacht bei uns behalten, sondern sie so schnell wie möglich in die Obhut ihrer Eltern übergeben", erklärt Oberkomissar Wagner. "Bei Jugendlichen kommt eine nächtliche Ausnüchterung bei uns auf dem Revier daher nicht so häufig vor. Tatverdächtige einer Gewalttat verbringen aber durchaus schon mal eine Nacht bei uns."



Normalerweise holen Eltern ihre Kinder innerhalb von kürzester Zeit auf dem Revier ab. "Wenn Eltern ihre betrunken Kinder auf dem Revier einsammeln, sind die meisten überrascht und enttäuscht. Für die Kinder ist diese Erfahrung ein heilsamer Schock, der bei 95 Prozent der Jugendlichen Wirkung zeigt", erklärt Wagner weiter. "Nur bei ganz wenigen Wiederholungstätern ist den Eltern so etwas vollkommen egal. Diese Jugendlichen haben dann auch keinen familiären Rückhalt mehr."

Eine Mutter weigerte sich, ihr Kind abzuholen und wollte auch kein Taxi bestellen. Die Beamten fuhren den betrunkenen Jugendlichen dann nach Hause. "Natürlich bekam die Mutter dann eine Rechnung: Unsere Beamten sind teurer als ein Taxi!"

Was kostet so etwas?


Eine Fahrt im Polizeitaxi nach Hause kostet ca. €50, denn jeder Einsatz eines Beamten schlägt mit €24 pro angefangener halber Stunde zu Buche. Eine ganze Nacht im Notarrest, ohne Matratze, aber mit Decke kostet rund €100; oft zuzüglich Reinigungsgebühren.

Angenehm ist es dort nicht; die Gemeinschaftszelle, in der Jugendliche unterkommen, hat weder Waschbecken noch Klo. "Wer aufs Klo muss, muss klingeln, dann begleiten wir ihn auf die Toilette."



4) Der Jung-Politiker

Sebastian Müller, Stadtrat von Junges Freiburg, hat in der vergangenen Woche einen offenen Brief an den Oberbürgermeister zum Thema Komasaufen geschickt. Er fordert eine Verschärfung der Polizeiverordnung, die den Konsum von Alkohol an bestimmten Nächten in Gruppen verbieten soll; außerdem fordert Müller schärfere Kontrollen des Jugendschutzes und eine Wegnahme von Alkohol, bevor das Maß des Trinkens gefährlich wird; außerdem will Müller die Gründung eines Präventions-Teams nach Vorbild des Jugendschutz Karlsruhe. Es gehe dem Stadtrat nicht um das Verbot des Nachtlebens, aber um die Einschränkung von "Vorglühen auf der Straße".

"Alkoholkonsum, der nicht in einer Gaststätte stattfindet, sondern einfach draußen irgendwo auf einer Bank, mit einer Gruppe von Leuten, den soll es zu bestimmten Zeiten, wie am Wochenende, nicht geben."

5) Die Veranstalter

Auch das Vorstandsteam des Kulturzentrum Z hat sich vor Kurzem zum Thema geäußert. "Wir finden es gut, dass gerade eine öffentliche Diskussion über den teilweise exzessiven Alkoholkonsum junger Menschen einsetzt", schrieben Wiebke Lüther, Christian Liebl, Axl Rutz und Barbara Ruder in einem offenen Brief. "Wir denken, dass man dem Phänomen Komasaufen etwas Positives entgegen setzen muss."

Im Z können Jugendliche selbst aktiv werden und Partys und Konzerte organisieren. "Wenn ein Jugendlicher von einem anderen, der gerade erfolgreich eine Party veranstaltet hat, gesagt bekommt 'Junge, du knallst dich zu viel zu, was willst Du eigentlich im Leben?', dann gibt das in der Regel mehr Anlass zum Nachdenken, als Eltern, Lehrer oder Sozialarbeiter je erreichen können."

Flatrate-Saufen ist im Z tabu. Nicht-alkoholische Getränke werden dort konsequent zu niedrigen Preisen (Wasser €0,50; Cola etc. €1) angeboten.




Was sagen Jugendliche?
Francois, 17 Jahre
"Ich selber habe noch kein Kampftrinken gemacht, habe es aber bei Freunden mitbekommen.
Folgen, die ich mitgekriegt habe, waren zum Beispielt Fahrrad- und Rollerunfälle. Alkoholvergiftungen sind auch schon vorgekommen. Am Wochenende oder auf Partys trinke ich schon richtig. Letztes Wochenende habe ich zu viel getrunken, zum ersten Mal war ich mit 14 Jahren betrunken. An Schnaps komme ich durch ältere Freunde. Meine Eltern bekommen das Ganze nicht mit, ich habe schon Respekt vor ihnen. Die aktuelle Diskussion ums Koma-Saufen ist okay, aber es sollte mehr getan und weniger diskutiert werden.

  Wael, 15 Jahre
"Ich habe noch nie beim Kampftrinken mitgemacht und auch keiner meiner Freunde, denn aufgrund meiner Religion trinke ich gar keinen Alkohol.
Ich finde es nicht gut, dass es die meisten Jugendlichen so übertreiben. Deren Familien sollten da mehr bei ihrer Erziehung tun. Dass so viel übers Koma-Saufen geredet wird im Moment, finde ich übertrieben."
Rabea, 19 Jahre (links) und Christina 18 Jahre Rabea: "Wir haben selbst noch nie 'Kampftrinken' gemacht. Bei Freunden haben wir es aber schon mal mitbekommen. Einmal hat ein Mädchen so viel getrunken, dass sie im Krankenhaus gelandet ist."


Christina: "Wir trinken Alkohol eigentlich nur zu besonderen Anlässen, wie zum Anstoßen oder zum Essen. Gut nach Hause gekommen sind wir bisher immer."
Rabea: "Die Diskussion über Kampftrinken ist insofern gut, als dass sich Dinge ändern, wenn über sie diskutiert wird. Ich glaube, Eltern werden dadurch vielleicht wachgerüttelt. Eltern sollten etwas an der Situation ändern und ihre Erziehung verbessern, denn Verbote allein geben nur den Anreiz, sie zu missachten."

Saskia, 15 Jahre
"Ich habe weder selbst kampfgetrunken, noch davon im Bekanntenkreis gehört.

Auf Partys trinke ich unterschiedlich viel, ab und zu bin ich auch schon mal betrunken gewesen. An Alkohol komme ich über ältere Freunde. Meinen Eltern macht das gar nichts aus. Um etwas zu verändern sollte der Staat härtere Verbote einführen."

Jessica, 23 Jahre
"Ich hab mal wegen einer Wette beim Kampftrinken mitgemacht. Am nächsten Tag hatte ich Kopfschmerzen und einen guten Kater, aber Schlimmeres ist nicht passiert. Ein Kumpel von mir hat aus Liebeskummer ziemlich gesoffen und ist am Ende in der Psychatrie gelandet. Zum ersten Mal war ich mit 14 oder 15 betrunken, jetzt trinke ich eher seltener Alkohol, nur in Ausnahmefällen am Wochenende. Für mich war es immer einfach, auch an harten Alkohol zu kommen. Mein Ausweis ist nie kontrolliert worden. Ich denke, sowohl der Staat als auch die Familie sollte mehr für Jugendschutz tun. In den Kneipen und Supermärkten wird sehr wenig kontrolliert."

Julian, 16 Jahre "Ich habe schon mal Koma-Saufen gemacht. Zwar nicht wirklich bis ins Koma, aber doch soweit, dass ich gekotzt habe. Bei meinen Freunden ist das ähnlich, viele meiner Kumpels waren schon mit Alkoholvergiftungen im Krankenhaus. Wenn ich abends ausgehe, trinke ich manchmal, bis das Geld weg ist. Zum ersten Mal so richtig betrunken war ich mit dreizehn. Ich werde beim Alkoholkauf nie kontrolliert. Ich glaub', meine Eltern vertrauen mir schon insoweit, dass ich mich nicht ins Koma saufe. Solange die wissen, wo ich bin, ist ihnen der Rest egal.
Als ich mal zu Hause wegen Alkohol gekotzt hab', war meine Mutter geschockt und mein Vater hat mich ausgelacht. Strafe habe ich aber keine bekommen."

Julian, 17 Jahre
"Ich selbst hab' noch nie Kampftrinken gemacht, aber bei Freunden hab' ich es schon mitbekommen. Manche sind ganz schön aggressiv geworden. Einer meiner Kumpels lag auch mal vor der Disko und hat alles vollgekotzt, das war das schlimmste Mal.

Wenn ich in die Disco gehe oder wenn ich Lust dazu habe, trinke ich auch mal mit zwei Kumpels eine Flasche Wodka, danach bin ich dann gut angetrunken und kann feiern gehen. Sonst krieg' ich auch Alkohol von älteren Freunden. Meine Eltern wissen davon, sie sind bei dem Thema ganz locker. Ich finde, es liegt wohl eher an der Erziehung, wenn das Verhalten von Jugendlichen mit Alkohol ausartet. Die aktuelle Diskussion finde ich übertrieben. In Großstädten wie Berlin ist es bestimmt viel, viel schlimmer."

Sandra, 19 Jahre
"Kampftrinken finde ich bescheuert. In meinem Freundeskreis wird das einfach nicht gemacht. Die Leute, die das machen, wollen einfach nur cool sein. Wenn überhaupt, dann trinke ich auf einer Party drei bis vier Gläser, obwohl ich auch schon mal so betrunken war, dass ich gekotzt habe. Eine Schockerfahrung war das aber nicht.




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 37
Chris
Dienstag, 10.04.07 15:04
 

krass, ist es definitiv, aber wieso ist es nur heute in die Presse so ein großes Thema?
Bei uns in Groß Britannien ist es seit jahre lang ein problem gewesen, dass Jugendliche säuft sich "bis nichts mehr geht" - jeden Freitag/Samstag abend sind stark betrunkene minderjähriger unterwegs - egal dass man darf nur mit 18 alk kaufen oder saufen.

Sophrolaeliocattleya
Dienstag, 10.04.07 15:15
 

Also erstens Mal fangen die alle definitiv viel zu früh an, zweitens versteh ich nicht, warum dermaßen viele harte Sachen auf diesen InsKomasaufparties angeboten werden und drittens wird die Wirkung von Alkohol in der Öffentlichkeit meiner Meinung viel zu stark verharmlost. Ich trinke zwar sehr gerne Alkohol, das geb ich zu, hätte aber generell auch nichts dagegen, wenn Alkohol teurer werden würde, da ich im Zusammenhang mit Alkoholmißbrauch echt schon zuviel krasse Sachen mitbekommen habe, nicht nur bei Jugendlichen!

stef
Dienstag, 10.04.07 15:25
 

Ich denke das Thema war schon vor einigen Jahren brandaktuell. Als ich noch in diesem jugendlichen Alter war, gab es diese Party schon in Discos, Clubs etc. Trinken für einen Festbetrag, war damals schon angesagt.
Viele aus meinem Bekanntenkreis sind an diese Veranstaltungen gegangen und haben solche Angebote im Übermaß genutzt. Ich selbst bin selten mitgefahren. Und wenn ich dabei war trank ich selten Alkohol. Gingen die Partys um 20 Uhr los, waren alle bereits um 22 Uhr zugedröhnt. Als nüchterner Partygast hatte man gleich keine Lust mehr darauf.

Was mir jedoch aufgefallen ist, die Leute die damals an solchen unsinnigen Besäufnissen teilgenommen haben trinken heute nicht mehr im Übermaß. Ich denke sie sehen jetzt auch, was die jüngere Generation treibt zur Zeit treibt. Viele Kommentare dazu waren immer "Waren wir auch so schlimm?!?" etc. Ich denke den Jugendlichen wird es erst später klar, was sie mit Ihrem Alkoholkonsum als Einstiegsdroge tatsächlich anrichten.

Was mir auch aufgefallen ist, sind die Jungs mit ihrer Freundin in der Disco, Club, etc. so trinken nicht so oft oder stark. Die Mädels bremsen den ganzen Alkoholkonsum irgendwie ab. Sie sind wohl vernünftiger als die Jungs heute. Du Jungs wohlen meist Mädchen mit ihrem Konsum imponieren und damit ausdrücken: Siehst du ich bin stark und kann so und soviel saufen...

Ich denke das ganze Problem liegt meist in der Familie begraben. Die Eltern sind auch für Jugendliche immer noch Vorbilder. Wie die Eltern so die Kinder?!? Ähnlich beim Zigarettenkonsum. Kommt ein Kind aus einer Raucherfamilie, so kann ma doch eindeutig davon ausgehen, dass das Kind auch später rauchen wird.

Und Alkohol schmeckt heute nicht mehr nach Alkohol. Es werden überall Geschmacksverstärker, Süßstoffe etc. beigemischt um so das Getränk süffiger zu machen. Biermixgetränke, Alko-Pops schmecken wie Cola. Viele unterschätzen daher auch den Alkoholgehalt dieser Getränke. Ob Jugendliche oder Tweens...

jawoll
Dienstag, 10.04.07 15:29
 

als ich noch zur schule ging, wurde das thema in der schule nicht behandelt. dabei haben wir damals schon getrunken, nur vorsichtiger.
es ist zwar nicht wirklich aufgabe der schulen, aber trotzdem finde ich, man sollte den kindern und jugendlichen mal ein paar abschreckende beispiele zeigen.
so wie in der fahrschule krasse unfälle gezeigt werden. solche bilder vergisst man nicht so schnell.
und gerade, weil die jugendlichen die gefahr unterschätzen oder weil sie es lustig finden, wenn einer von ihnen kotzend im gebüsch verschwindet, muss man ihnen den ernst der lage klar machen.

und dann sowas wie zb. die "al kapone kotzt sich blind"-story: ist zwar erschreckend, aber der lustige beigeschmack bleibt.
oder der junge oben, der von seinem vater ausgelacht wurde, weil er "nichts" verträgt.
das bild, dass den jugendlichen vermittelt wird, ist doch sehr widersprüchlich.
man sagt ihnen, dass es schadet, zu viel zu trinken, aber begießt erfoge mit sekt und lacht über leute, die nicht trinkerprobt sind.
wie sollen sie da die warnungen ernst nehmen?

Stef
Dienstag, 10.04.07 16:19
 

Übrigends Toller Bericht Anja u. Caro.

alex
Dienstag, 10.04.07 16:28
 

@sophro:

also mal ganz ehrlich, von wegen die fangen mittlerweile viel zu früh an...frag mal deine freunde und bekannte, welche erfahrungen sie mit alkohol in sport- oder musikvereinen gemacht haben. ich hab jahrelang in meiner jugendzeit in einem musikverein mitgespielt und da bin ich definitiv ans saufen herangeführt worden...hat immer spaß gemacht, aber soviel dazu...freunde von mir haben nach dem kicken erstmal immer nen kasten bier platt gemacht....generell müsste sich die gundeinstellung zum thema alkohol in unserer gesellschaft ändern, dann kann man in meinen augen wirklich weiterdiskutieren...

alex
Dienstag, 10.04.07 16:32
 

generell bin ich auch dafür, dass flatratesaufen etc. verboten wird, aber dann kaufen sich die leute den alk im supermarkt, ich mach ne wette, dass dort die wenigsten jugendlichen nach dem alter gefragt werden, zumal oft auch unter 18jährige an den kassen arbeiten....ich halte diese präventions-vorschlag für eine gute idee, nur wenn man die leute zum nachdenken bewegt, kann man es schaffen, dass sie ihre einstellung ändern...

Erwin
Dienstag, 10.04.07 16:56
 

die sollten den Einsatz des Rettungsdienstes und den Klinikaufenthalt selbst mal aus eigener Tasche bezahlen und nicht wir mit unseren Krankenkassenbeiträgen...
gilt auch für die älteren Komasäufer!!!

Färbung
Dienstag, 10.04.07 16:56
 

S U P E R Bericht Anja u. Caro. zur passenden WERBUNG rechts oben:) Alkomobil-freiburg.de :)

Sophrolaeliocattleya
Dienstag, 10.04.07 17:01
 

Also ich kann ja jetzt nur von mir und meinem Umfeld erzählen, aber ich war 15 als ich das erste Mal Alkohol getrunken habe und meine Freunde, Schulkameraden usw. waren auch etwa in diesem Alter, mit 11-12 wäre ich niemals auf die Idee gekommen Alkohol zu trinken, kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin, da ist man halt immer bißchen hintendran. Dieses Flattratesaufen gabs übrigens auch zu meiner Partymach-Zeit schon, ich bin ja jetzt schon fast 33, nur damals gabs Sekt und Bier und niemals was Hartes und meistens musste man ewig anstehen, da hatte man Gott sei Dank wenig Chancen sich ins Koma zu trinken.

Sophrolaeliocattleya
Dienstag, 10.04.07 17:05
 

Ansonsten hast du aber völlig recht, das Grundproblem ist ien ganz anderes und daran wird auch ein Flatratepartyverbot nichts ändern. Wenn es doch nur so einfach wäre...

Sophrolaeliocattleya
Dienstag, 10.04.07 17:07
 

Die Werbung fürs Alkomobil, oje, klassisches Eigentor.

D@ve
Dienstag, 10.04.07 17:42
 

Ich gehöre mit meinen 19/20 Jahren ja auch noch der jüngeren Generation an,trotzdem finde ich es erschreckend,wie sich 12/13 jährige die Birne(mit Vodka etc.) wegballern,ich dachte in dem Alter auch noch nicht ans Saufen,meinen ersten Vollrausch inklusive Filmriss hatte ich mit knapp 15,das war aber auch (fast)die Ausname bis jetzt,klar ist es öfters wieder ein bischen mehr geworden,aber im Allgemeinen hab ich gelernt mit Alkohol umzugehen,durch zahlreiche Fehltritte aufgrund überhöhtem Konsums.....Diese Flatrate-Parties finde ich äußerst bedenklich,denn obwohl sie meist ab 18 sind,ist nicht jeder 18 jährige schon in der Lage sein "Pensum" einzuschätzen.Ich persönlich war noch nie auf soner Party....Ein Verbot dieser Partys bringt meiner Meinung nach nicht viel,denn die Veranstalter könnten z.B. 5-10€ Eintritt für die Party verlangen und dann die getränke für 10ct. verkaufen oder so....man sollte eher einmal nach den Gründen suchen,warum (so)junge Menschen so viel saufen....A.D.I.O.Z

lennsch
Dienstag, 10.04.07 17:49
 

Ohne Komasaufen wäre mein Leben sinnlos.

kus
Dienstag, 10.04.07 17:53
 

Mensch, Lennsch!

Hilde
Dienstag, 10.04.07 19:13
 

Ich finde es gibt kein problem...
Alkohol gehört zum Lebensabschnitt von 13 - *R.I.P.* nun einfach mal dazu, und keiner kann mir erzählen dass er das Ausspannen am Wochenende nicht genießt...
was kann es schliesslich köstlicheres geben als ein zwei drei undsoweiter köstliche Biere? Dass manche dann eben lieber nen Voddi kippen fällt dann eben unter Geschmacksache, jedem das Seine! Übertrieben hat doch jeder von uns mal, das gehört dazu, ohne übertreiben kann man seine Grenzen ja erst garnicht erforschen.
In diesem Sinne Prost! Cheers! Zum Wohle!

lobo
Dienstag, 10.04.07 20:21
 

Stehen die ganzen Flaschen, die Anja da auf den Bildern kauft, jetz in der Redaktion?

Ich wollte eh demnächst mal wieder vorbeischauen...

Lennsch, biste dabei?

frühling
Dienstag, 10.04.07 21:40
 

ich wär gern die wodka-flasche im ersten bild ^^.

Willi
Dienstag, 10.04.07 22:24
 

Wie immer. Alle labern über das Thema bis es uninteressant ist.
Wir sollten das labern mal sein lassen und entsprechend handeln!

Heutzutage hat die Gesellschaft Angst "NEIN" zu sagen.
Das Resultat u.a. - Gewalt, Drogen und Sex im Kindesalter!

Also - traut euch auch mal was zu sagen!
Vermittelt Werte und Normen.

Volker Racho
Mittwoch, 11.04.07 02:28
 

@Willi:

Guten Tag Herr Franz Josef Strauß!

Sie sind und bleiben doch der 18-Ender unter den Gemeinplatzhirschen!

Jonathan
Mittwoch, 11.04.07 08:29
 

@ frühling

Ich weiß ja, dass es nicht zum Thema passt, aber genau das hab ich auch gedacht, als ich das Bild geshen hab... :-)

Aber wenn du schon der Wodka bist, bin ich halt der "saure Apfel" :-)

Champ78
Mittwoch, 11.04.07 10:12
 

Der Stadtrat soll das Vorglühen auf der Straße verbieten...wo kommen wir denn da hin. Verhältnisse wie in Irland..drinnen darf man nicht mehr rauchen und draussen nicht mehr trinken?
Man kann doch nicht immer alles mit Gesetzen versuchen zu lösen. Vielmehr solle versucht werden zb. durch Scheineinkäufe die schwarzen Schafe rauszufiltern die harten Alk an Kinder verkaufen.
Ansonsten sollten mal lieber den ganzen Assis am HBF, oder vor der Post, im Colombi Park etc..etc... der Alk und ihre ganzen Drogen weggenommen werden.

Polli
Mittwoch, 11.04.07 10:38
 

Dienstagabend: Betrunken mit Streifenwagen kollidiert

Beinahe 3 Promille Alkohol hatte ein Autofahrer im Blut, der am Dienstagabend einer Passantin auf der Josef-Metzger-Straße mit seinem Cabrio aufgefallen war. Sie meldete ihre Beobachtung, nämlich dass das Auto recht unsicher und in Schlangenlinien bewegt wird und soeben über eine Verkehrsinsel gefahren sei. Eine Polizeistreife, stellte kurz darauf das Fahrzeug auch auf der Johanna-Kohlund-Straße fest. Nach mehreren Versuchen, den Fahrer zum Anhalten zu bewegen, hielt dieser schließlich an, versuchte am Straßenrand rückwärts zu parken, fuhr plötzlich aber wieder los und prallte gegen den Streifenwagen. Verletzt wurde dabei niemand. Der entstandene Sachschaden insgesamt war gering, doch recht hoch der Alkoholgehalt, den ein Messgerät der Polizei bei der Überprüfung de s Mannes aufwies: 2,8 Promille waren abzulesen. Der Führerschein des Neubürgers wurde in Verwahrung genommen. Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr folgt. Ein Wiedererlangen der Fahrerlaubnis wird nicht einfach werden, denn ab einem nachgewiesenen Alkoholwert von mehr als 1,6 Promille, wird vor einer Wiedererteilung eine MPU (med. psychol. Untersuchung) faellig (Näheres dazu beim TÜV oder den Führerscheinstellen der Ortspolizeibehörden).

Hey war gestern irgendwo flatratesaufen und ich habe nichts davon gewusst??? Im AG..?

Das Problem wird durch verbot leider nicht gelöst flatratesaufen
wird es immer in irgendeiner form geben.

Wo leben wir eigentlich in einem Polizeist... dann treffen sich die Leute auf der Strasse wie in Spanien mit Alehollllll aus dem Supermarkt ist eh am billigsten.

Und dann so am 2.00 Uhr ab in die Club`s

soso
Mittwoch, 11.04.07 11:10
 

also erstmal... Besäufnisse gabs schon immer... ob auf Dorffesten, bei den Pfadfindern auf Partys usw. Verbote helfen gar nichts. Für manche ist das eine Phase und andere rutschen ab. Ich kenn einen der wurde mit 14 auch von den Sanis nachhausegefahren weil er halbbewustlos aufm Dorfhock rumlag / ca. 1978 / und trotzdem is aus ihm ein Anwalt geworden. Wichtig is halt auch ne Perspektive fürs Leben zu haben und einen Grund zu leben. Solange für viele Jugendliche die berufliche Zukunft nicht da ist gilt halt immer noch No Future

dagegen
Mittwoch, 11.04.07 11:17
 

Bin ja sonst nur ein stiller Zuhörer, aber da muss ich Champ78 doch gerade mal recht geben.

Die Menschheit ist bestimmt nicht die klügst, vor allem nicht, wenn sie in so einer Masse erscheint ;) aber ein bisschen Eigenverantwortung sollten wir doch noch selber tragen dürfen.

Wo kommen wir denn hin, wenn man sich nicht mal mehr gemütlich auf den Augustinerplatz setzten und in Ruhe ein Bierchen trinken kann.

Das Problem ist meiner Meinung nach ein ganz anderes: Ich würde meine Tocher nicht mit 14, aufgebrezelt wie ne 25 Jährige, bis nachts um 3 in der Stadt rum hüpfen lassen.

Wer von uns hat sich denn noch nie die Kante gegeben? Das mussten wir alle mal ausprobieren. Denke das gehört zum erwachsen werden. Doch möchte ich behaupten, dass es zu meiner Zeit noch etwas heimlicher zu Werke ging und schon gar nicht in öffentlichen Schlägereien mitten auf der Straße geendet hat.

Damit man mich nicht falsch versteht: Ich bin auf jeden Fall gegen Komasaufen! Denn davon kommt sicher nichts Gutes. Alkohol zu trinken gehört für mich auch oft zum Wochenende, aber entspannend sind die zwei freien Tag nur, wenn ich vom Sonntag auch noch was mitbekomme.

dagegen
Mittwoch, 11.04.07 11:19
 

@soso

genau Deiner Meinung!!


@anja & caro

toller Bericht!!

alex
Mittwoch, 11.04.07 15:04
 

@dagegen:

..ich bezweifle ja, dass du deine tochter in diesem alter auch nur annähernd z. B. zuhause einsperren würdest, bloß weil du nicht willst, dass sie aufgebrezelt rausgeht...hast du dir von deinen eltern etwa mit 14/15 noch sagen lassen, was du anzuziehen oder wie du dich zu stylen hast...? was die uhrzeiten etc. angeht bin ich deiner meinung, wobei, als ich 16 war bin ich wochenends auch bis morgens in meiner sozialisationsdisse rumgehangen...alles nix neues....

wichtig ist, dass werte vermittelt und auch vorgelebt werden, d. h., dass z.B. alle studentinnen über 20 solche veranstaltungen wie in der nachtschicht etwa meiden sollten, denn indirekt leben sie als "ältere" generation den ganz jungen mädels ebenso das vor, was hier kritisiert wird, sie schießen sich genauso für billig geld ab und haben anschließend nen suffkopf. ganz zu schweigen von dorffesten blabla...alkohol ist halt ein fester betandteil unserer gesellschaft, ich trinke ihn auch gern, allerdings sollten freunde darauf achten, dass man irgendwann mal auch grenzen überschreitet und den/diejenige zur besinnung ruft bzw. jeder sollte schauen, dass man seine grenzen noch selbst erkennt...ich denke, einen alkoholpräventionsinfostand wochenends-abends in der innenstadt ist sicher kein fehler, erreicht man dadurch doch mehr leute, anstatt nur rumzupalavern.

jawoll
Mittwoch, 11.04.07 15:24
 

alkoholpräventionsinfostand am freitag- und samstagabend in der innenstadt!?!?
das ist nicht dein ernst, oder?
die idee ist vielleicht nicht so schlecht, spezialisten vor ort zu schicken, aber wie realistisch ist das?
die werden doch nur angepöbelt und ausgelacht, wenn sie den besoffenen kindern erzählen wollen, dass das, was sie gerade tun, nicht richtig ist.
"komm, mach noch ein foto von mir mit den deppen vom alkoholpräventionsinfostand! hahaha"

Peter_Silie
Mittwoch, 11.04.07 15:32
 

Man nehme:

Bourbon (2-Finger-breit Jack Daniels) - Vanilla Coke- viel Eis

Die ersten beiden gemütlich geniessen, den dritten schiessen.

Danach mit beliebig Frischpils ablöschen und abrunden.

Perfect night !

der onkel
Donnerstag, 12.04.07 07:28
 

Interessanter Artikel zum Thema heute in der Badischen auf Seite 3.
Mal was anderes als das allgemeine, von den Medien gepushte "Hilfe, unsere Kinder sind alle Alkoholiker" -
War auch höchste Zeit für solche Stimmen, da die Medien durch ihre einseitige Art der Berichterstattung auch dem letzten Dorfdepp noch genau erklären, wie er/sie sich in Zukunft gefälligst am schnellsten alkoholmässig abzuschießen hat...

dagegen
Donnerstag, 12.04.07 10:41
 

@alex

nein, das hat nichts damit zu tun, dass man seine Kinder einsperren sollte, das wollt ich nicht sagen.

Ich meinte damit, dass es mich als Elternteil interessieren würde, wo meine Kinder sind und was sie tun. Mit Kontrolle kommt man damit bestimmt nicht weit. Da geht es um Vertrauen und Interesse zeigen. Man muss sich auf seine Kinder verlassen können, doch so ein gutes Verhältnis muss man erst mal haben.

Mich hat zuhause selten jemand gefragt wohin ich gehe, wann ich wieder komme oder was ich da anhabe. Das war nie von interesse. Und ich glaube nicht, dass ich damit alleine war.

Natürlich testen Kinder ihre Grenzen aus und wenn das mal passiert, ist das total normal und unbedenklich. Das gehört dazu. Es geht nur um die, die das jedes Wochenende machen und da frage ich mich, was die Eltern eigentlich machen.

Dem Gedanken, dass die älteren Mädels und Jungs ein besseres Vorbild sein sollten, stimme ich total zu!!!

big lady
Freitag, 13.04.07 19:00
 

mit verboten schafft man gar nichts!!
des geht nur so weit das es noch mehr gibt die saufen.
An den harten alk kommt man locker ran. des einzige problem is das die bullen oder andere erwachsene leute nichts sagen wenn 13 jährige mit gorbatschow und oragensaft durch die straßen laufen.
die ganzen spielplätze usw. sind voller glasscherben und alk flaschen. aber das interessiert die bullen n scheiß die fahren dran vorbei und machen augen zu wenn die 13 jährigen und so dort saufen und kiffen usw.
Naja aber mir solls recht sein =)
sonst werdich noch gefickt!!
bye bye wollt nur n bissle mitreden, könnt eh nichts dran ändern!

Politiker-Hasser
Sonntag, 15.04.07 13:16
 

Mal wieder zum Thema zurück

Lasst Sie saufen:
Das ganze Thema ist sowieso eine Farce!
"So wie´s der Bauer kennt..." sagt das jemandem etwas?

Dort wo das Elternhaus und das Milieu versagt haben, gibt es für diese Menschen keine anderen, plausibleren Gründe zu leben, als sich mit Gleichgesinnten zu messen und in diesem, ihrem Plenum, zu bewähren(!).

Dieser "Trend" wird weiter zunehmen und vor allem EXTREMER werden (Thema Waffen), weil Jugendliche ihr Umfeld und allemöglichen damit zusammenhängenden Faktoren überhaupt nur noch SO irgenwie reflektieren können, wenn man überhaupt noch von Reflektion reden kann...
Ist ja auch völlig Wurscht!
Die Kumpels saufen, da säuft man eben mit, oder ist OUT!
Und die Ladies hätten auch die Möglichkeit, den dummen Kerls die Flausen auszutreiben; allerdings sind DIE mit ihrem innergeschlechtlichem Zicken-Hierarchismus gänzlich ausgelastet und besaufen sich neuerdings auch schön selbst in ihren Grüppchen, die Püppchen!
Abgesehen davon ist frau doch sowieso lieber mit einem raubeinigen-Macho-Säufer zusammen, als mit einem Normalo-Typen mit Kleinbürojob und Garage, der nichts vertägt, wenn Ihr mich fragt. (Fragte bislang nur keiner..)

Meine allererste Freundin ist jetzt z.B. auch mit einem Typen verheiraten, der das letzte Arsch ist, aber Ihr Vater war daheim immer der Despot mit 3 Frauen (Sie hat noch eine Schwester) und nun, in der Realität hat sie (meine allererste Freundin) sich genau das gesucht/gefunden, was sie ja schon KANNTE und deshalb auch psychologisch BRAUCHTE!

Diesen, gesellschaftlich gerne überlogenen, Umstand hab Ich jedenfalls innerhalb der letzten drei Dekaden feststellen können.

Dreiviertel im Inland leben nur Klischees aus!
DAS ist ihre ganze Freizeiterfüllung! (neben Playstation und X-Box).

Ein Hund, der jeden Tag geschlagen wird und dann plötzlich nicht mehr, dem FEHLT auf lange Sicht einfach etwas: die Gewöhnung ist das Entscheidende, nicht der Schmerz oder irgendein Lustprinzip dahinter, die brauchen das eben, weil sie es nicht anders kennen.

Das ist bei den saufenden Kids mit Standartalkoholiker-Eltern (jeder 3. in Dtld. mindestens) auch kein Wunder.

ICH hab das Vertrauen, das unser Staat dadurch noch schneller den Bach runter geht, Thema: Ausverkauf allen Menschlichens!

Wenigsten etwas, wenn generationsweise Hirnkrüppel-Säufer das Zepter erst gar nicht annehmen...sondern es, und sich, fallen lassen, bzw. an dritte verschenken.

S´isch wie´s isch! und gestern ging´s doch noch, oder?

Denkt mal darüber nach, am besten bei einem zünftigen Schluck !


Politiker-Hasser, bleibt so !

the big sheep
Donnerstag, 31.05.07 14:01
 

Saufen ist ein teil von meinen leben und das ist nur unnötiges kopfzerbrechen von den politikern

Ralph
Samstag, 20.10.07 15:59
 

Gestern Abend im Zubringer Bus zur Mes´, da drehten sich mehrere Jugendliche um, -das die Busfahrerin das nicht sah-, und schütteten sich reihenweise Wodka, Genever und so ein Zeug rein. So gehen die dann auf die Mes´, und dann isses auch irgendwo kein Wunder, das es da zu "unangenehmen" Begegnungen kommen kann, Pöbeleien, Anmache und körperliche Auseinandersetzungen.

Glücksauf
Sonntag, 20.01.08 18:19
 

Wäre doch an dieser Stelle mal interessant und zu diesem Thema passend wie man sich den jetzt genau am besten abschiessen kann. Also ich hab festgestellt, erst mit Bier vorlaufen lassen, bis man öfter mal aufs Klo muss und dann mit Schnaps zwischen drin nachspülen. Wichtig ist dass man kurz vor dem Ende nen harten Cocktail mit Koffein sich reinhaut, dann gehts noch etwas weiter.

Wie sauft ihr?

Hui to isc her
Montag, 02.02.09 23:54
 

hey guys are you fucken drunk?

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