Seit dem 1.Dezember 2006 gilt in fast allen Clubs, Bars und Disco in der Freiburger Innenstadt: "Fliegst du einmal raus, kommst du nirgends mehr rein". Wer vor oder in einem der teilnehmenden Clubs randaliert erhält ein Hausverbot für alle Clubs. Heute gab Polizeidirektor Joachim Metzger bekannt: In den ersten vier Monaten des Projekts wurden bereits 34 Hausverbote ausgesprochen.




Was mich mal interessieren würde: Wie genau funktioniert das ?
Also angenommen ich schau mir am Freitag im Margaux eine "Kartoffel" aus, "verschwarte" die, flieg raus und bekomm Hausverbot.
Woher weiß der Wiener am darauffolgenden Samstag von meinem Hausverbot im Margaux? Ich werde ja wohl kaum erkennungsdienstlich fotographiert werden. Und einen Ausweis muß ich beim Eintritt auch nicht zeigen.
Die Kommunikation der Türsteher müßte ja tagesaktuell mit Photos geführt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Fall ist.
wie das funktioniert wurde im letzten thread doch gross diskutiert: http://fudder.de/artikel/2006/11/30/hausverbots-kampagne-fuer-freiburg/
gut erkannt, silie. das ganze ist größtenteils ne von bela gurath veranstaltete pr-show. um sich mit seinen "freunden" von der verwaltung gut zu stellen (bzw. um die "guten und freundchaftlichen beziehungen") noch weiter zu vertiefen, hat er diese show-aktion ins leben gerufen. so gibts dann mal wieder schneller eine baugenhemigung hier, einen innenstadtparkasuweis da oder ohne größere probleme weitere außensitzflächen.
dass dabei soviele mitmachen ist klar. welcher disko betreiber will schon ggü stadt, bullen oder öffentlickeit erklären, dass er sowas sinnlos findet und nicht mitmacht?!
ich hab nur mal die jungs vom drifters gefragt und die haben gar nicht gewusst, dass ihr laden bei der aktion mitmacht, geschweige denn haben sie infos oder gar fotos (die ja für eine durchsetzung zwingend erforderlich wären) von irgendwelchen "hausverbotlern".
wenn man die pr kalküle der initiatoren weg lässt, ist die aktion an sich, trotz aller probleme hinsichtlich einer kosequenten durchsetzung, eigentlich ein gutes zeichen.
da braüchten als erstes mal alle crash mitarbeiter hausverbot die radikalen schläger glatzen--aber wer macht den bauern zum bock??
Was habt ihr eigentlich immer mit den Crash Türstehern ?! Wenn ihr normal mit denen umgeht,gehn sie auch normal mit euch um !!! ... wie heißt es so schön... Wie man in den Wald hineinruft... !
@harry: die Leute vom Crash sind mit die angenehmsten Türsteher überhaupt, und das sage ich als jemand, der mit'm Crash nicht mehr zu tun hat, als ab und zu gegen 4 Uhr mal auf'n Bier am Heimweg vorbeizustolpern, weder musikalisch noch optisch also irgendwelche Voreingenommenheiten.
"...ich hab nur mal die jungs vom drifters gefragt und die haben gar nicht gewusst, dass ihr laden bei der aktion mitmacht..."
blödsinn!
2 Jahre Hausverbot?? Wer kommt denn auf soeine Idee? Das Ding wird doch vom ersten Richter kassiert. Gernalisiertes Hausverbot für alle Locations gleichzeitig ist sowieso unzulässig. Der erste, der da klagt, kippt die ganze Sache 100% ig.
@Gast
Warum sollte das unzulässig sein? Eine Disko kann die schließlich auch ohne Grund Hausverbot geben. Das ist ihr gutes Recht.