Die Stadt Freiburg greift durch: Da immer mehr wild geparkte Fahrräder die Innenstadt verstopfen, will die Stadtverwaltung eine Verbotszone einrichten, in der Fahrräder nur an den dafür vorgesehenen Fahrradständern abgestellt werden dürfen. Wer sein Velo trotzdem verbotswidrig in den rot markierten Straßen (oben, Quelle: BZ) parkt, muss damit rechnen, dass das Fahrrad abgeschleppt wird. In der Fahrradstadt Freiburg könnte dies für Zündstoff sorgen...

Spannend wird sein, wie Freiburgs Fahrradfahrer auf die neuen Parkregeln reagieren. Gegenwärtig wissen viele nicht einmal, dass Fahrradfahrer beim Bertoldsbrunnen gewisse Regeln beachten müssen. Hanna Obando (22) zum Beispiel ist erstaunt, als sie das Verbotsschild sieht: "Ich find das nicht so toll. Wahrscheinlich wurde das beschlossen, damit keine Fahrräder im Weg der Straßenbahn stehen oder so. Mir wär das Schild aber jetzt nicht aufgefallen, und ich hätte mein Rad hier abgestellt!"
Egal, was die Fahrradfahrer dazu sagen, das Parkverbot scheint zu kommen. Zu den Initiatoren und Beschwerdeführern zählen nach Auskunft von Martin Haag, Leiter des Garten- und Tiefbauamts der Stadt, auch diverse Einzelhändler sowie die VAG, deren Straßenbahnen (beziehungsweise ein- und aussteigenden Fahrgäste) immer wieder durch die Fahrräder behindert werden. Haag weist auch darauf hin, dass die Stadt den Radfahrern konkrete Alternativen bietet: "Wir haben schon neue Fahrradabstellanlagen geschaffen und alte Anlagen modernisiert." Gleichwohl werde das Parkverbot natürlich dafür sorgen, dass Radfahrer ihr Zweirad häufig nicht mehr direkt vor dem Geschäft abstellen können.


Hat die Politik in letzter Zeit nichts anderes mehr zu tun als sinnlose sachen zu disskutieren und unbescholtene Bürger zu Kriminalisieren? Die Fahrräder machen einen Großteil von Freiburgs Athmosphäre aus. Was hab ich neulich gelesen - 250000 Einwohner und 180000 Fahrräder?!
Lasst doch Die Leute einfach ihre Räder dort abstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geschäfte Verluste durch die Fahrräder haben und die Strassenbahnen werden durch Fußgänger mehr gestört als durch die Fahrräder.
Absoluter blödsinn...erst les ich die komische Wettendassgeschichte und hier geht der Quatsch gleich weiter...ich wander aus!
Naja, so schlimm finde ich dass nicht, schliesslich sind es wirklich nur 2 Minuten vom dem Drahteselparkplatz, bis zur Innenstadt. Ausserdem ist der wuchernde Fahrräderbaum am Bertholdsbrunnen sowieso immer derarten überfüllt, dass man am Wochenende, wenn sich mal mehr als 10 Leute dort tummel es als Fußgänger mehr als lästig ist, wenn da 100 Fahrräder stehen (oder auch liegen).
Athmosphäre hin oder her, muss in der Innenstadt nicht wirklich sein.
Vielleicht gibt es ja demnächst Geschäfte, bei denen man sein Fahrrad direkt im Schaufenster parken kann, solange man Einkauft ;).
Bitte nennt die Geschäfte beim Namen, die sich wegen parkender Fahrräder aufregen - dann müssen wir Fahrradfahrer die nicht noch mit unseren Einkauf belästigen.
Dass das direkte Parken am Bertoldsbrunnen nicht sinnvoll ist, wird jeder einsehen, aber ansonsten gibt es innerhalb der Fußgängerzone kaum Parkplätze. Die an der Uni liegen ok, aber nur, wenn man aus der Richtung kommt. Außerdem sind sie überfüllt und man kann den Rahmen nicht anschließen, sie scheiden also aus, wenn man ein teures Fahrrad hat. Kommt man aus der Wiehre, sind die wenigen Fahrradparkplätze bei der Citybank immer überfüllt, die bei Alnatura auch. Da gab es mal mehr, aber die Gurath-Mafia vom Wiener war natürlich wichtiger, entsprechend wurden Parkplätze in Gastroflächen umgewandelt, obwohl es schon damals zu wenige waren. Wer vom Schwabentor her kommt, kann auch nirgends parken, wer von Herdern kommt, geht lieber gleich zu Fuß, denn die Karstadt-Fahrrad-Parkplätze sind auch fast immer überfüllt, und hier kann man ebenfalls den Rahmen nicht anschließen.
Man könnte also meinen, die Läden wollen den Umsatz gar nicht, den ein paar zehntausend Fahrradfahrer ihnen bringen. Dabei verdienen sie an denen mehr als an all den Autofahrern, die mangels Parkplätzen lieber gleich auf die Grüne Wiese fahren zum Einkaufen. Verkehrte Welt!
Ich geb dem "kerl" völlig recht ...
Was´n Quatsch. Da will man wohl ein paar Haushaltslöcher stopfen. Kennzeichen müssen her, aber pronto. Wo soll man sonst die Abschleppgebühr hinschicken ...
Übrigens:
Aus direkter Quelle weiss ich, daß die Herren von der Stadt zwei bis drei Ordnungshüter um das Rathaus "abstellen", um eine gute Aus- und Einfahrt für ihre Bonzenkisten zu garantieren.
Würden manche Amtsträger mit dem Fahrrad kommen, gäbe es für Fahrradparkplätze wohl ein besseres Feingespür.
(Fährt unser "toller" grüner Bürgermeister eigentlich mit dem Rad zur Arbeit oder doch lieber mit der dicken 15l-Kiste?)
Ratet mal!
Ich weiss gar nicht was die ganze Aufregung soll.
In diesem Bereich ist eh die Fußgängerzone wo kein Rad gefahren werden darf. Somit gibt es gar keine Grundlage dies zu diskutieren.
Gerade am Bertoldsbrunnen wo viele Fußgänger und Straßenbahnen zusammenkommen ist dies eine mehr als sinvolle Regelung.
nun ... bekanntlich kann man sein Rad in der Fussgängerzone auch schieben, demnach würde ich schon behaupten man könne sich über das Thema anregend unterhalten ...
Zitat:
Kolchling
Freitag, 09.03.07 16:53
nun ... bekanntlich kann man sein Rad in der Fussgängerzone auch schieben
Ja genau, weil sich auch alle daran halten ;)
@Hans Dampf:Danke, so ist es...
Dieses Beispiel zeigt mal wieder das mit der weichen Methode
(aufgestellte Verbotsschilder) den Freiburger Radfahrern nicht bei zu kommen ist.
Und was soll das schieben durch die Fußgängerzome bringen wenn man sein Rad eh nicht abstellen darf um z.B. ein Geschäft zu betreten? Fährt man doch besser gleich außen rum.
@Kolchling: Sorry, bei einer kollektiven SPAM-Entfernungs-Aktion haben wir gerade deinen Kommentar versehentlich gelöscht :(
Bitte nochmal posten!
Hinweis: Auf der Startseite gibt's jetzt ein Voting zu dem Thema (rechte Spalte)
Wow! Sooooviele Kommentare hab ich auch nicht losgelassen.
War aufjedenfall nix mit Viagra oder anderen Stand-up Helferchen
"Aussenrum? Weichei-Methode? ...
Aaaaah! Jedem Sheriff seine Shotgun und sein Cowboyhut! Hinter Gitter mit dem Fahrradfahrerpack!"
yep. Danke.
Freiburg wird immer attraktiver:
Steigende Mieten, das Nachtleben wird immer mehr eingeschränkt (siehe JosFritz-Cafe), ÖPNV wird immer teurer (trotz steigender Nutzerzahlen und Zwangsabgabe für Studenten obwohl sie bspw. die Dienste der VAG gar nicht nutzen. Überall nur noch Beschränkungen, diese Stadt wird wirklich immer öder und regt wirklich zum wegziehen an.
Hab mein Auto verkauft, weil ich mit dem bike oft schneller in Fr unterwegs bin und jetzt dieser Schrott. Naja, da gibt's nur eins: Die Innenstadt meiden, kaufe schon seit Monaten nur noch außerhalb der City ein. Hoffe, daß da nur viele Radler folgen und wir aus der Innenstadt bald ein Freiluftmuseum machen: Freiburg City - where you can't live your life!
Badische Zeitung vom Freitag, 9. März 2007
Grüne kommen mit ihrem Vorschlag nicht durch Abo
Verkehrsausschuss plädiert für ein Parkverbot von Fahrrädern rund um den Bertoldsbrunnen und gegen Radparkplätze dort
*editiert --> bitte keine kompletten Artikel auf fudder in den Kommentaren posten, da dies gegen das Urheberrecht verstößt*
"30 000 Freiburger fahren jeden Tag mit dem Rad in die Innenstadt. Für sie will die Verwaltung in diesem Jahr weitere 150 Radabstellplätze einrichten."
*looooooooool*
Also wenn ich Samstags in der Innenstadt unterwegs bin, wenn es nur so von Leuten wimmelt, ist es schon etwas lästig, daß man sich an der einen Ecke beim B-Brunnen zwischen Menschen und abgestellten Fahrrädern durchhechten muß, wenn man nach der Tram rennt. Aber liegt noch im Toleranzbereich. Was mich in der Innenstadt nervt sind die "militanten" Radfahrer, die hirnloserweise der Meinung sind, durch die Menschenmenge in der KaJo fahren zu müssen ... einfach mal so frech penetrant klingelnd durch den vollgestellten Haltestellenbereich fahren und so ... oder meckern, wenn man als Fußgänger mal nicht sofort zur Seite springt wegen ihnen ...
insofern, laßt die Räder doch da stehen, die kann man eh einfacher als nen Auto beiseite stellen, wenn sie den Weg blockieren
Danke Fudder das ihr das Thema aufgegriffen habt!
Ich habe ja nichts gegen Fahrräder bzw. dessen Fahrer, ab was in Freiburg abgeht ist schon extrem, an jedem Eck, Pfosten, Baum sind Fahrräder abgestellt. Viele davon über mehre Tage!
Ich kann mir schon vorstellen das es schwierig ist einen geeigneten Parkplatz für seinen Drahtesel zu finden, aber wenn ich mit dem Auto oder mit Dem Motorrad in die Stadt rein fahre, kann ich ja auch nicht so einfach mein Fahrzeug irgendwo hinstellen. Es ist auch für mich ärgerlich wenn im Sommer die Motorradparkplätze von Fahrrädern zugestellt sind, da bin ich auch gezwungen mir einen anderen Parkplatz zu suchen, vielleicht versuche es mal auf der Kajo! Das Die Stadt jetzt endlich mal durchgreift ist doch nur verständlich, aber ich hoffe im Gegenzug werden noch ein paar Plätze gefunden, wo die Räder abgestellt werden können. Sonst sind im Sommer die wenigen Motorradplätze noch voller mit Fahrrädern!
Hier wird eine neue Geldquelle angezapft, weil es keine Durchgangsstrasse in FR mehr gibt, wo der Abstand zwischen einer Blitzanlage und der nächsten mehr als 200m beträgt.
Die einzige Alternative wäre, noch mehr "Zonen 20" auszuweisen, oder das Rauchen in der Öffentlichkeit schon jetzt mit einem Bußgeld von - sagen wir 30€ pro Zigarettenzug - zu belegen.
Man könnte sicher aber auch die Toleranz bei abgelaufenen Parkscheinen von derzeit 10 Minuetn auf z.B. 2 Minuten reduzieren...
Mein Gott, diese(r) Sta(a)(d)t ist wirklich dabei, Ihre (Seine) Bürger zum Auswandern fast schon zu nötigen
Gar kein Problem, liebe Beamte: Ich kann woanders einkaufen als in der Stadtmitte. Ich werde öfter vom Stadtkern wegbleiben.
Vielleicht wacht mal die Wirtschaft auf und kümmert sich ein bißchen um die Radfahrer. Und was die Wirtschaft der Politik einbläst, wird sie machen - da zählen vollgeparkte Gehwege plötzlich nicht mehr.
Fahrt doch einfach mal S-Bahn und lasst eure nervigen Fahrräder zuhause.
S-Bahn in Freiburg? Wo fährt die denn?
Abgesehen davon dass eine Fahrt mit der S-Bahn hin und zurück reicht, um mir bei Mc Donalds zwei Pfund Cheesburger reinzuhauen. Die Preise sind schlicht eine Unverschämtheit, ich musste neulich für 1:20 h Parken 3 (DREI!) Euro berappen weil ich nicht schon wieder ein 15 Knöllchen wollte - und das war nicht mal in der Innenstadt sondern drum herum.
Und jetzt kann ich nichtmal mehr mein Bike dort abstellen.. nur weiter so!
also es wird ja wohl möglich sein, sein Fahrrad außerhalb der Innenstadt abzustellen und die paar Meter zu laufen!!! Ihr tut ja grad so als wärt ihr lebensunfähig ohne das Ding...
s-bahn gleich straßenbahn vielleicht?weiß ja net wo du her kommst...
er hat ja nicht u-bahn geschrieben oder?
nenn es einfach straba @jonny viell. blickt sie oder er´s ja dann eher...
rad fahrer dürfen über rot fahren ohne das nen knöllchen kommt aber wehe wir auto fahrer tun das mal...
völlig ok ich hasse die rad fahrer in freiburg eh...vor allem die nervigen studenten die´s eilig haben!sauft abends einen weniger dann kommt ihr morgen´s besser aus dem bett...
so, liebe kinder. was ist eine s-bahn?
"S-Bahn ist in der Regel die Abkürzung von Stadtschnellbahn; gelegentlich auch von Schnellbahn oder in seltenen Fällen auch von Stadtbahn. Sie ist technisch und rechtlich eine Eisenbahn und eine Zuggattung des Schienenpersonennahverkehrs."
es handelt sich also nicht das ding, das dich zum bert bringt.
ansonsten gebe ich den beiden grünen recht. wenn man als radfahrer nicht mehr davon ausgehen kann, daß man - in den vom anstand gesetzten grenzen - überall parken kann, dann müssen ausreichend reguläre parkplätze eingerichtet werden. man kann den leuten nicht einfach vorschreiben, bahn zu fahren.
Also mir geht diese Gesetzesgeilheit dermaßen auf die Ei**.
Alles muss per Gesetz reglementiert werden. Natürlich stellen die Fahrräder teilweise ein Hinderniss dar, aber mein Gott gibt es nichts schlimmeres? Vor Jahren wurden die Autos aus der Stadtmitte verbannt - es ist eine Frechheit dass man wirklich gar nirgends mehr umsonst parken kann außer beim Knast und nun verbannt die "grüne Studentenstadt" sogar die Fahrräder und versucht alle auf die blöde Straßenbahn zu trimmen.
kauft euch ein Semesterticket, das sind 10 € im Monat, die wird man ja noch zusammenkriegen. 2 mal McDoof weniger und das Geld ist drin. Und dann kann man Straba fahren, solange und sooft man will. Problem gelöst.
stimmt, weil ja alle menschen studenten sind. frau mcdoof.
Ich bin Student und drücke meine Zwangsabgabe jedes Semester an die VAG ab. Kaufe mir trotzdem kein Semesterticket, weil ich mich fürs Radeln entschieden habe. Wie oben schon mehrfach erwähnt heißt es ab sofort: Einkaufen außerhalb der Innenstadt!
@ rike: hallo?? ist dir vielleicht entgangen, aber ausserhalb der orte, wo du dich rumtreibst gibt es in dieser stadt tatsächlich noch menschen, die nicht studieren. meine fresse, da fällt einem ja nix mehr ein...
@onkel + lalala
dann kauft euch gar kein Ticket. Aas eine Mal, wo ihr im (halben) Jahr kontrolliert werdet, könnt ihr auch die 40€ zahlen. Rentiert sich alle mal.
Also ich verstehe das Problem nicht!
Es wird ja wohl zu erwarten sein, dass ihr eure Fahrräder VOR dem Martinstor abstellt und die restlichen paar Meter lauft! Ich finde es mehr als kindisch hier ein riesen Problem daraus zu machen! Als ob die Menschheit keine wichtigeren Probleme hat! Ihr tut gerade so, als ob von euch verlangt wird, das Fahrad an der Dreisam zu Parken! ES SIND LÄCHERLICHE GESCHÄTZTE 500 METER!!!! Die werden in der heutigen Zeit in denen ein großteil der Bevölkerung zu Übergewichtigkeit neigt zu schaffen sein!
Des weiteren glaube ich kaum, das hier die Mehrheit die Geschäfte des täglichen Lebens gerade in der beabsichtigten Sperrzone tätigt und daher nicht wirklich eine einschneidende Einschränkung hinnehmen muss!
Es ist mal wieder typisch Freiburg an allem erst ein Mal rumzunörgeln!
Ich kann mit der Sperrzone prima leben!
Gruß
ein Befürworter
der befürworter ist wohl ein ganz großer....
also echt jeder darf seine eminung äußern kein ding, aber wenn man persönlich wird hört es echt auf!!! denk mal nach was du da geschrieben hast...
Die werden in der heutigen Zeit in denen ein großteil der Bevölkerung zu Übergewichtigkeit neigt zu schaffen sein!
gehört hier echt nicht dazu...
Es gibt soviele geile Kneipen und Geschäfte außerhalb der KaJo, weshalb ich mir da keinen Streß mehr machen werde und mal ganz ehrlich: Die Fläche(n) möchte ich mal sehen, die uns Radfahrer(Innen) in Zukunft gestellt werden soll(en), im Verhältnis zu den Maßen an Rädern die bisher entlang der KaJo stehen. Da wird doch sofort klar, daß das nicht bewältigt werden kann. Ich kann dem nur zustimmen, was irgendwo da oben steht: Die VAG will mehr Passagiere und die einzelnen Geschäfte sind zu feige um sich zu äußern, weil Sie Kundenverlust einplanen, deshalb der anonyme Weg über das Rathaus.
Also, mich juckt es nicht. Es gibt ja solch häßliche Alternativen wie Zentrum Oberwiehre.
Na ja in Zeiten in dem auch der letzte Endlich zu kapieren scheint das der Klimawandel lange nur Stiefmütterlich behandelt wurde währen in Freiburg andere Maßnahmen erforderlich als das Radfahren zu erschweren!
=> So könnte doch mal wieder überlegt werden den ÖPNV kostenlos für alle anzubieten. Also alle in Freiburg lebenden Menschen und Gäste!
Und sagt nicht das geht nicht - es gibt Beispiele: Städte wie Bad Reichenhall, Bad Wörishofen, Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen, Lübben, Templin und Zwiesel.
Anstatt das Geld für riesen bauliche Maßnahmen wie den Autoverkehr zu verschleudern.
Der kommunale Nutzen ergibt sich aus
· sinkenden Vertriebs- und Betriebskosten des Stadtbusverkehrs,
· sinkenden Umweltkosten des Stadtverkehrs,
· sinkenden Unfallkosten im Stadtverkehr,
· sinkenden Investitionsbedarf in städtische Verkehrsinfrastruktur.
kein Geld für Kontrollore, Automaten, aufwendige Angebotskampagnen (macht ein Preis für alle - nämlich 0€), ...
Diese Image Gewinn würde auch noch mehr Touris nach Freiburg locken und der Einzelhandel hat auch noch was davon.
=> apropos Einzelhandel wenn er mit einer der Initiatoren der ganzen Kampagne ist, sollte sich echt mal überlegen was er den will. Kaufkraft in der Innenstadt (1a un 1 B Lage) oder reiner Touristenverkehr ohne die Einkäufe für den täglichen Bedarf. Jedoch die ganzen schönen Modegeschäfte scheinen da was anders im Sinn zu haben.
-> Ist es nicht so das jedes Geschäft welches eröfnet normalerweise auch für Parkplätze seiner KundenInnen sorgen muss? Und wenn die Realität in Freiburg nun mal so aussieht das es viele RadlerInnen gibt dann sollten sie auch dafür sorge tragen das sie mit ihrem Verkehrsmittel das auch tun können. Also an den Realitäten anpassen.
---> Im Übrigen ist ein Stadt zum leben da, nicht nur zum Einkaufen!!! Fahrrad in der Innenstadt
Ich finde da könnten sich einige Farradfahrer_Innen auch mal an der eigenen Nase packen. Muss es sein das wir uns durch die Enge der Innenstadt mit dem Fahrrad schlängeln und dabei die Fußgägner_Innen gefährden? Ich denke Nicht. Deshalb runter vom Rad und schieben.
-> Parken in der Innenstadt finde ich nichts schlimmes daran wenn ich für meine Besorgungen das Rad wo abstelle. Okay Dauerparkerei vermeiden! Aber dann ist das für mich auch schon erledigt!
-> Schafft ein paar Plätzen an dem Mensch das Rad ordentlich anschließen kann, macht ne ordentlich Öffentlichkeit Kampagne wo es Plätze in der Stadt gibt zum Parken und verkommt nicht zum totalen Regulationsfetischist
So weit so gut, weiter Ideen sind willkommen. Also lasst uns Freiburg gestalten ohne hier ständig 1000end Verbote aufstellen zu müssen.
@ rike: da ich jeden Tag mit dem Zug nach Freiburg muss, ist auch dieser "Tipp" von Dir "vom Feinsten" ;-)
Aber zum Rest der Diskussion: das ist Freiburg, wie die Welt es kennt (und drüber lacht). Einerseits die Verbieter- und Gesetzefraktion, der nix, aber auch gar nix zu peinlich und kleinlich ist, um es irgendwie zu reglementieren und auf der anderen Seite die Humorbolzen, die noch nicht mal die Größe haben, darüber zu lachen (wie wär´s eigentlich mal wieder in dem Zusammenhang mit ´ner Mahnwache am Berti? ;-)) und ihre Energie auf irgendein wirklich wichtiges Thema zu konzentrieren...
Realität ist halt immer noch für Leute, die mit Drogen nicht zurechtkommen, gelle?!
Aua-aua
"das ist Freiburg, wie die Welt es kennt " genauer gesagt ist das deutschland, wie die welt es kennt. (kommt aber in zig anderen ländern auch vor) mittlerweile sind wir in deutschland aber wenigstens soweit, dass verbote, die von der obrigkeit beschlossen/geplant wurden, nicht einfach kommentarlos, schiksalhaft hingenommen werden (à la der gute vater staat weiss schon was am besten für mich ist), sondern in der öffentlichkeit diskutiert werden. das ist doch schon mal was.
@ Andrés: Selbstverständlich ist es zu begrüßen, wenn Verbote nicht einfach kommentarlos hingenommen werden - es kommt nur darauf an, was für Verbote es sind und wie diese kommentiert werden - und da finde ich eben diese Diskussion ein Paradebeispiel für Freiburgs "Käseglockenstellung" in der Welt... Wie gut muss es uns gehen, wenn wir darüber streiten können, ob einige (meinetwegen auch viele) Radler in Zukunft ein paar hundert Meter weiter zu Fuß laufen müssen als bisher...
Auf die Idee, dieses Problemchen mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen kann eben nur ein Freiburger/eine Freiburgerin (rofl) kommen...
hey rike, das ist das bescheuertste, was ich je gehört habe. warum gegen schlechte gesetze sein, wenn man sich auch einfach nicht dran halten kann! bevor ich mich als bürger zur politik meiner kommune äußere, spiele ich doch lieber auf unabsehbare zeit haschmich mit den vag-kontrolleuren. KLAR!
befürworter: seit wann muß ich es rechtfertigen, von der stadtverwaltung nicht eingeschränkt werden zu wollen? seit wann muß man rechtfertigen, daß man KEINE neue vorschrift haben will? mit "es wird ja wohl nicht zu viel verlangt sein / niemanden umbringen" kann man kein gesetz rechtfertigen. ich bin jeden tag in der innenstadt, und tatsache ist doch, daß dort bei weitem kein verkehrschaos herrscht, das es rechtfertigen würde, die welt mit einer weiteren vorschrift zu verstopfen. die im übrigen mit steuergeldern durchgesetzt werden muss und einer ganzen menge leuten unannehmlichkeiten bereitet. keine schlimmen unannehmlichkeiten, aber trotzdem genug dass man fragen kann, ob der quatsch sein muss.
(außer samstags. aber es wird ja wohl jedem zuzumuten sein, seine einkäufe die woche über zu erledigen. dann kann man samstags alle läden dicht machen und wir können in ruhe fahrrad fahren. ODER?)
Also Rike, Jura studierst du sicherlich nicht. Was sind denn das für Ideen?
@der onkel: ja ja schon, aber die diskussion würde in münster sicherlich genauso geführt werden. möglicherweise auch in konstanz und tübingen oder sonst wo. in stuttgart nicht - da fährt keiner rad. ;-)
@ Andrés: Hast ja recht, ich neige manchmal dazu, diese skurrilen Auswüchse alternativer Lebensführung als nur für Freiburg geltend zu betrachten ;-))
Und bevor jetzt jemand aufjault: das war schon fast liebevoll gemeint, denn ich steh auf Freiburg und unsere Käseglocke, da bibts nämlich mehr zu lachen als im Rest von Dunkeldeutschland *gg*
bisschen angestaubt, aber immer noch ein großer song.
Ich weiß nicht, wieso ich euch so hasse,
Fahrradfahrer dieser Stadt.
Ich bin alleine und ich weiß es
und ich find es sogar cool
und ihr demonstriert Verbrüderung.
Ich weiß nicht, wieso ich euch so hasse,
Backgammon-Spieler dieser Stadt.
Ich bin alleine und ich weiß es
und ich find es sogar cool
und ihr demonstriert Verbrüderung.
Ich weiß nicht, wieso ich euch so hasse,
Tanztheater dieser Stadt.
Ich bin alleine und ich weiß es
und ich find es sogar cool
und ihr demonstriert Verbrüderung.
Ich bin alleine und ich weiß es
und ich find es sogar cool
und ihr demonstriert Verbrüderung
(tocotronic- freiburg)
@Hetzer
Sorry, aber bist du mit einem Fahrrad kollidiert ?
es hat mich mit selbigem letztes jahr mal böse auf die fresse gehauen. wenn das zählt, dann ja.
@ Delling: Man muss nicht mit nem Fahrrad kollidiert sein, um Tocotronic gut zu finden.
Wer lange genug in Freiburg gelebt hat, entwickelt von alleine ein leicht ambivalentes Gefühl dem Fahrrad als solchem gegenüber - ich persönlich degeneriere auf diesem Transportmittel immer genau zu der Sorte Radfahrer, die ich ansonsten zutiefst verabscheue - jeder Psychologe hätte sicher seine Freude dran, da mal genauer "hinzuschauen" ;-))
Mir selbst ist die Analyse dieser Anomalie aber schlicht zu anstrengend, daher fahre ich einfach nur noch Bus und Bahn...*g*
wer hat eigentlich gesagt, dass ich studiere???
Ich finds nur unmöglich, dass die Radfahrer immer denken, ihnen gehört die Stadt (und sie dürften über alle rote Ampeln oder auf der falschen Straßenseite fahren) und sie könnten ihr Fahrrad überall hin"stapeln" (denn das sieht oft wirklich so aus). Und was haben wir Fußgänger für Rechte?
Habe ich nicht das Recht, dass ich durch die Stadt gehen kann, ohne dass mich ein Radler gleich umfährt (denn absteigen und schieben tun wenige) oder dass ich vor dem Orsay (in das ich nicht gehe, wo ich aber vorbeigehe) nicht über 65 Fahrräder steigen muss?
Warum haben wir Fußgänger weniger Rechte als Radfahrer??
..weil "ihr" ein Semesterticket habt, ohne zu studieren, "ihr" Fußgänger...
arfarf
@rike: ähhmm, du beschwerst dich über radler, die über rote ampeln fahren und empfiehlst gleichzeitig das schwarzfahren??
"Warum haben wir Fußgänger weniger Rechte als Radfahrer??"
- wer sagt denn sowas? du darfst deine schuhe auch auf der kajo stapeln. ;-)
außer, sie muffeln.
Hier das Ergebnis der Umfrage:"Fahrradverbot am Bertoldsbrunnen, was haltet ihr davon?"

was ist bitteschön "kennsch de wayne" für ein unsinn? hab ich ein badisches bonmot verpasst?
jep! Wayne interessierts? --> Kennsch de Wayne?
heilandsack. des isch aber luschtig.
Hey! Das geht aber sooo nicht!
Besser: Kennsch de Karl?
Des isch de Bruder vom Wayne interessierts?
Noch besser:
Kennsch des Buch der Weg war umsonst? (passt jetzt leider net in da Kontext)
Kennsch de Kurt?
Jo-Kurt.
hahaha
Kalauer Runde eröffnet:
Gruß von der Susanne Bo!
-Von wem?
Der Schwester vom Harry Bo!
Briderchen, hast du Fahne?
Was fir Fahne?
Brat-Fahne.
Genitiv ins Wasser, weils Dativ ist...
*brüll*
ob das jetzt so aussieht, als hätten wir nix zu tun? :-)
Gänsefleisch ma den Kofferaum aufmach'n ?
Multi-Tasking, nennt man das...links schaffen, rechts lachen
Wo is mein Hund?
Josef Stalin....
pfeifen hilft
wau!
Schaut doch mal bei Euren Norddeutschen Nachbarn nach: Dort, in Lüneburg, wurde ein Fahrradparkverbot kürzlich vom BVerwG aus dem Verkehr gezogen.
http://www.critical-mass-hamburg.de/Urteile.htm #Parken
Und das ist gut so.
--> Es könnte also spaßig werden, wenn Eure Verwaltung Räder stiehlt, ähm nein, abschleppt, dafür vielleicht noch die Schlösser und/oder Räder beschädigt, und dann für den Schaden aufkommen muß.
Oder ebenso in Braunschweig:
Leitsätze
1. Zum Feststellungsinteresse
2. Der StVO lässt sich kein generelles Verbot des Abstellens von Fahrrädern auf Gehwegen entnehmen.
3. Durch die Verkehrszeichen Nr. 239 "Fußgänger" und Nr. 242 "Fußgängerbereich" wird kein Verbot für das Abstellen von Fahrrädern begründet.
http://www.badische-zeitung.de/lokales/lokalausgaben/freiburg/44 ,51-16314115.html
"Lange wurde diskutiert, jetzt hat der Gemeinderat entschieden: Rund um den Bertoldsbrunnen dürfen keine Fahrräder mehr wild geparkt werden. Wer’s trotzdem macht, dessen Drahtesel wird "abgeschleppt" und kann gegen eine Gebühr von 35 Euro beim Mobile am Hauptbahnhof wieder ausgelöst werden. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) kritisierte gestern die Entscheidung der Ratsmehrheit. "
Also da ich nun sehe, dass die Stadtverwaltung das Fahrradparkverbot wirklich umsetzt und schon etliche Fahrräder "verschleppt" wurden...fordere ich ALLE auf etwas dagegen zu unternehmen.
Es ist unser Recht und unsere Pflicht in einer Demokratie, dass wir unsere Meinung und Verbesserungsvorschläge der Stadtverwaltung vorbringen. Wenn diese nicht angehört werden sehe ich noch alternativen um uns eine Meinung zu verschaffen:
Fahrräder festbetonieren oder einen riesen Haufen von Schrotträdern IM B-Brunnen zu sammeln ^^
Falls es jemanden interessiert der Fahrradabholdienst hat mitlerweile sogar ne Politesse als Bewachung *grins*