zur Startseite
Passwort vergessen?
 

 

Hausbesetzung an der Neuen Messe

Heute Nacht haben 25 bis 30 Menschen aus der linksautonomen Szene das alte Flugplatzgebäude an der Neuen Messe (Hermann-Mitsch-Straße / Emmy-Noether-Straße) besetzt. Hausverwalter und Polizei haben den Besetzern eine Frist mitgeteilt, nach der sie das Gebäude heute früh um 9 Uhr verlassen sollten. Gegen 14 Uhr hätten die Okkupanten das Haus friedlich geräumt, so ein Pressesprecher der Polizei.

Hausbesetzer am Mittag

Bei den Besetzern handelt es sich um "Studierende, Arbeitende, Arbeitslose, Punx, Autonome und WiderständlerInnen aller Horizonte", wie es in einer heute früh veröffentlichten Presseerklärung heißt. Ziel der Besetzung sei es, Räumlichkeiten zurück zu erobern, die zwecks Spekulation gewollt leer stehen. Die "Rückeroberung" begann gestern Nacht um etwa 23.30 Uhr, als rund 30 Menschen den einstöckigen, im Besitz der Stadt stehenden Flachbau an der Neuen Messe besetzten.

Der Pfeil zeigt das auf das besetzte Haus

Ein Augenzeuge berichtet, dass er gegen 0.30 Uhr ins Gebäude gegangen sei. "Die ganze Nacht über lief eine Party. Es gab eine Anlage, man hörte Musik von Punk bis Ragga." Am Morgen habe der Partybesucher das besetzte Haus aber verlassen.

Symphatisanten der Hausbesetzung

 Ein anderer Symphatisant der Szene sitzt auf dem Radweg auf der gegenüberliegenden Seite des besetzten Hauses. Er hat es sich mit etwa zehn Gesinnungsgenossen bequem gemacht. "Diese Hausbesetzung soll auf drei Dinge aufmerksam machen", sagt er.
"Die seit dem fünften Februar laufende Vertreibung der Straßenpunks von ihrem angestammten Gelände; der heute publik gewordene neue Mietspiegel, der deutlich höhere Mieten nach sich ziehen wird; letztlich der gescheiterte Boykott der Studiengebühren." Die Polizei habe den Symphatisanten der Hausbesetzer verboten, die andere Straßenseite zu betreten.

Hausbesetzung

"Wir hoffen, dass wir das Gebäude nutzen können, es muss ja nicht weitere vier Jahre leer stehen", sagen die Radweghocker. Der plakatbeworbene Arbeitstitel der Besetzung, "Autonome Uni-Freiburg", wird zumindest schon einmal durch den Dunst einer Kräuterzigarette betrachtet.

Hausbesetzung

12.45 Uhr. Etwa hundert Meter vor dem verbarrikadierten Gebäude stehen einige Polizisten sowie zwei Männer, die offenbar das Grundstück verwalten. "Wir haben denen angeboten, dass sie das Grundstück verlassen sollen. Vor vier Stunden ist die Frist abgelaufen", heißt es seitens eines Gebäudeverwalters. Ob es nun zu einer Zwangsräumung komme? "Das würde ich so nicht sagen", gibt sich der Mann mit der Motorradlederjacke bedeckt. Währenddessen genießen zwei der Besetzer die milde Februarsonne auf dem Dach des Hauses. Sie haben eine weiße Puppe am Kamin befestigt. Als einige Symphatisanten mit Sonnenschirm vorbei schlendern, ertönt vom Dach eine Trillerpfeiffe, man ruft "Aufstand!"

Hausbesetzung

Ein Pressesprecher der Freiburger Polizei sagt um 15 Uhr, dass die Besetzer, es seien "nur eine Handvoll" gewesen, das Haus freiwillig verlassen hätten. Eine Auseinandersetzung hätte es nicht gegeben. Sachbeschädigung im Haus sei bislang nicht festzustellen gewesen, Verbarrikadierungen hingegen schon. Die Immatrikulierten der "Autonomen Universität Freiburg" müssten nun wahrscheinlich mit einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch rechnen.


Artikel als E-Mail verschicken Artikel auf Facebook weiterempfehlen Artikel twittern Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diesen Artikel bei del.icio.us bookmarken
 



Hier kannst du fudder mit deinem Facebook-Account verbinden und deine Facebook-Freunde über deine Aktivitäten auf fudder auf dem Laufenden halten.
Kommentare
Anzahl der Kommentare: 50
Krusty
Donnerstag, 15.02.07 15:31
 

Ich hasse diese linke Szene. Solche Sozialschmarotzer. Das ist schon schlimm in Freiburg. Die Polizei sollte da agressiver und härter durchgreifen.

david (fudder)
Donnerstag, 15.02.07 15:36
 

@ Krusty

Ich fände es schön, wenn hier neben solch harschen Äußerungen persönlicher Befindlichkeiten auch sachlich diskutiert werden könnte. Etwa darüber, ob die von den Besetzern proklamierten Motive solch eine Aktion rechtfertigen oder nicht.

Tobi
Donnerstag, 15.02.07 15:44
 

@Krusty

Hast völlig recht!! Sachlich diskutieren hilft hier gar nichts mehr,
das hat die Vergangenheit häufig genug gezeigt. Diese verbelndeten Randgruppen haben die Toleranz bei den Freiburgern schon lange verspielt. Hier hilft nur Knüppel und Beugehaft. Diskutiert wurde lange genug.

lalala
Donnerstag, 15.02.07 16:34
 

"Diese Hausbesetzung soll auf drei Dinge aufmerksam machen", sagt er.
"Die seit dem fünften Februar laufende Vertreibung der Straßenpunks von ihrem angestammten Gelände; der heute publik gewordene neue Mietspiegel, der deutlich höhere Mieten nach sich ziehen wird; letztlich der gescheiterte Boykott der Studiengebühren."

finde ich als motiv etwas diffus. eine große schwäche autonomer proteste ist das fehlen konkreter, machbarer konzepte und ein sichverlieren im allgemeinen, schablonenhaften ("das system/kapitalismus abschaffen", "g8 entm8ten"). eine große schwäche der reaktionären unter meinen vorrednern ist das fehlen von empathie und verstand.

adrian
Donnerstag, 15.02.07 17:44
 

Die Furz-Unterhosen-Meldung finde ich wichtiger.

md
Donnerstag, 15.02.07 18:05
 

Klar wen ich mit dem Arsch bei Mutti zu Hause hocke und das fette Geld in der Tasche habe können mir andere Menschen egal sein.

finde ich als motiv etwas diffus

Du weisst nichtmal was diffus heisst, mal davon abgesehen das euch allen anscheinend Soziales Verständniss fehlt.

Der Artikel ist der reinste Rotz, nen paar Sachen rausgepickt ins lächerliche gezogen und schlecht gemacht, aber ihr habt die braven Bürger mal wieder bekräftigt das selber Arsch bewegen und Handeln und Arbeiten ihne einen eigenen Vorteil dadraus zu ziehen scheisse ist.

Daumen hoch, da habt ihr was geschafft!

Soli-Grüsse an die Freiburger!

venceremos
Donnerstag, 15.02.07 18:21
 

Ein Bericht von der Nacht:

http://de.indymedia.org/2007/02/168494.shtml

*edit*
Donnerstag, 15.02.07 18:24
 

ich muß hier echt mal was loswerden !!
in letzter zeit lese ich immer mehr dummsprüche, die ich finde sich eher nach npd-scheisse anhören, als das es sich wohl um klar denkenden menschen in meiner stadt handelt!!!wenn ich diese scheisse hier bei fudder als lese von dem braunen pack um mich rum die mittlerweile rummlaufen als die letzen popperdeppen krieg ich wut,hals,hassetc.und hätte auch mal wieder bock knüppel aus dem sack zu spielen und härter durchgreifen !!!und das geile daran ich bin nicht allein in dieser stadt !!!nazis ferpisst euch kein bock !!!rechte wixxer in den mixer seid froh das wir nicht vor euch stehn

die redaktion
bunte vielfalt fuck hab ich nee wut
p.s den strassenpunx ,schattenparker,nazihasser und korrekt denkenden menschen auf dieser welt und allen anderen die es verdient haben super viel energie ,spaß,durchhalte vermögen und macht weiter es gibt genug hohlbirnen diese seite ist der beweiss!!!!wir sehen uns und weitergehts!und tschüß......

Stinkschlitz
Donnerstag, 15.02.07 20:31
 

Endlich mal ein gescheites Resüme über die ganzen Vollidioten, die meinen sie wären die Helden der Zeit-da sie ja ein ach so tolles normales Leben führen und sich hinter Ihren langweiligen Masken verstecken!!!

Danke der Redaktion

Christian
Donnerstag, 15.02.07 20:32
 

Ich wohne schon lange in Freiburg und kann euch bestätigen, dass solche Aussagen wie von Krusty nicht annähernd für einen relevanten Teil der Freiburger Bevölkerung stehen. Lasst euch also nicht so schnell provozieren. Solche postings werden gerne in blogs gepostet um die Diskussion entsprechend zu lenken. Sie spiegeln jedoch nur den eigenen Frust über den Alltag.

Viel wichtiger erscheint mit über die Motivation der Hausbesetzer zu diskutieren. Egal ob man jetzt diese Vorgehensweise mag oder nicht.

Warum steht denn so ein Haus 4 Jahre lang leer? Und das unmittelbar an einem Gelände wie der neuen Messe?
Warum werden die Mieten in Freiburg noch weiter nach oben getrieben?

Die von den Besetzern angesprochenen Themen sollte uns eher als der Frust von einem Krusty beschäftigen.

grüße aus St Georgen

md
Donnerstag, 15.02.07 20:57
 

Ja da stimme ich dir zu, ich komme zwar nicht aus Freiburg, aber ich muss dennoch sagen das es in Freiburg echt nötig ist ein Haus zu schaffen.

Die erste Zeit ist mit die schlimmste, sie versuchen alles um euch davon abzuhalten Fuss zu fassen, denn dan könnte ja jemand mitbekommen das das was ihr macht ne tolle Sache ist ;)

Ohren steif halten und weitermachen!

rolf
Donnerstag, 15.02.07 21:37
 

was ist denn daran toll? die besetzen eigentum dass ihnen nicht gehört. fertig aus. logisch dass sie vertrieben werden und dass das richtig so ist? kann ich mich jetzt wieder auf die furzunterhose konzentrieren? danke.

One Up
Donnerstag, 15.02.07 22:10
 

nette idee!

md
Donnerstag, 15.02.07 22:31
 

jep aber wen nen haus seit jahren leer steht und nicht benutzt wird kan man es auch der jugend zur verfügung stellen, dan machen sie was sinnvolles anstatt sich für 7€/bier inner Disko zu besaufen um danach mit`m auto gegen nen baum zu fahren

und die strassenpunx haben auch eine annehmbare bleibe verdient - keine frage

ich glaube du hast keine ahnung was man für schöne sachen mit einem haus machen kan wohnen konzerte infoveranstaltungen seminare leseabende bandproberäume (kostenlos) themenbar`s jugendtreff grillabende fantasyspiele... und das dür jeden erschwinglich egal ob mutti hartz4 empfängerin ist oder bei netto arbeitet

der Drache
Donnerstag, 15.02.07 23:29
 

Ich finde diese Anarchisten sollten alle verschwinden! Sie halten sich an keine Gesetze und sollten nicht toleriert werden.

*Dieser Kommentar wurde von der fudder-Redaktion wegen Verstoß gegen die fudder netiquette editiert.*


Ich würde sagen:

Lieber das Haus abreissen, statt es den Punks zu geben.

*Dieser Kommentar wurde von der fudder-Redaktion wegen Verstoß gegen die fudder netiquette editiert.*

El Roberto
Freitag, 16.02.07 00:22
 

Viele wissen gar nicht, wie geil die Party im Haus letzte Nacht war...

Drache
Freitag, 16.02.07 00:35
 

*Dieser Kommentar wurde von der fudder-Redaktion wegen Verstoß gegen die fudder netiquette editiert.*

dadasoph
Freitag, 16.02.07 01:16
 

@ Krusty & Co

Ihr seid recht sinnbildlich für nen herben Rechtspopulismus. Wärt Ihr Franzosen würdet Ihr vermutlich Le Pen wählen, wärt Ihr Österreicher wohl eben Haider. Hier wähnt Ihr Euch vermutlich als biedere Mitte, die mal endlich so richtig "die Meinung blasen" will. Vielleicht redet Ihr lieber ehrlicherweise doch gleich wie das momentane widerlicher "Original" NPD, dessen geistige Kinder Ihr zu sein scheint - auch wenn Ihr selbst von einer solchen geistigen Verwandtschaft nix wissen wollt. Lieber Tacheless quatschen, denn wenn Ihr die Schraube inhaltlich auch nur eine halbe Drehung weiter dreht, müssten Eure Postings wohl wegen Volksverhetzung gelöscht werden und wir haben unsere Ruhe...
Der Ton ist hier überhaupt häufig krass in dieser Richtung. Redaktion?!

Grüße an alle anderen.
Strassenpunks, Ihr habt meine volle Solidarität!

@rolf
Freitag, 16.02.07 01:46
 

Hausbesetzungen haben das an sich, dass sie grundsätzliche Werte der kapitalistischen Gesellschaft in Frage stellen wie etwa privat Eigentum. In diesem Falle geht's darum ein leerstehendes Haus kollektiv anzueignen, um dort Aktivitäten zu organisieren, die für viele Leute zugänglich sind. Z.B. Bildung, Kultur, Vorträge, Filmeabende, Volxküchen, Konzerte, etc. Vergleiche es mit den Aktivitäten der KTS beispielweise (www.kts-freiburg.org).

Hausbesetzungen haben Tradition hier in Freiburg. Ohne die Hausbesetzerkämpfe der 80 er Jahre, würde Freiburg ganz anders aussehen. Es gäbe wahrscheinlich kein Grethergelände, kein Radio Dreyeckland, kein Vorderhaus, kein E-Werk, kein Vorderhaus/Fabrikgelände, keine KTS, keine SUSI, kein Miethäusersyndikat usw usw geben.

Eine der heftigsten sozialen Konfrontationen, die diese Stadt in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, waren die Konfrontation rund um die Räumung des Dreisamecks.

Wem das alles unbekannt ist, kann sich gerne folgende RDL Radiosendungen runterladen.

http://freie-radios.info/portal/content.php?id=9573
http://freie-radios.info/portal/content.php[..] Kämpfe sind eine der wichtigsten treibende Kräfte für eine Gesellschaft und die überhaupt Geschichte prägen.
Wen das alles, wie Rolf am Arsch vorbei geht, kann sich weiterhin gerne mit Verdummungszeug wie die Furzhosen beschäftigen und weiterhin bedeutungslos in die Geschichte eingehen.


leserbriefschreiber
Freitag, 16.02.07 09:40
 

autonom = unabhängig

dann werdet unabhängig, geht ARBEITEN, kauft euch ein stück land, baut ein haus, und macht dann was ihr wollt....

Narri

Andrés
Freitag, 16.02.07 09:57
 

@leserbriefschreiber: du meinst wahrscheinlich autark (selbstversorgend/unabhängig).
autonom heisst selbstgesetzgebend. und das versuchen sie ja.
allerdings sind sie, wenn sie arbeiten gehen (zumindest als angestellte) nicht mehr unabhängig, deshalb werden sie das in der regel ablehnen.

falls sie autark sein wollen, sollten sie das, was du gesagt hast beherzigen. ich glaube allerdings nicht, dass sie autark leben wollen. sonst dürften sie keinerlei leistungen vom staat in anspruch nehmen. allerhöchtens ein grundstück, auf dem sie dann ihr gewünschtes leben führen können. insbesondere bei den strassenpunx wäre dann auch schnorren nicht drin, denn das ist alles andere als autark.


Andrés
Freitag, 16.02.07 10:12
 

@ @rolf: "Hausbesetzungen haben das an sich, dass sie grundsätzliche Werte der kapitalistischen Gesellschaft in Frage stellen wie etwa privat Eigentum"

schön und gut, aber da treffen die verfechter einer idee auf die verfechter eines komplett anderen, etablierten systems. da muss man sich dann nicht wundern, wenn der eigentümer, der die sache logischerweise etwas anders sieht, die hausbesetzer nicht mit offnen armen empfängt.
wer anderer leute eigentum sich "kollektiv aneignet" sollte dann auch nicht anfangen zu heulen und sich beschweren, wie fies das alles ist, wenn sich der eigentümer seine sache wieder zurück holt. wenn die hausbesetzer nach ihren regeln spielen, dürfen sie nicht meckern, wenn die anderen auch nach ihren regeln spielen.


Bilbo 55
Freitag, 16.02.07 11:41
 

Also ich sehe das folgendermaßen:Hausbesetzungen sind definitiv NICHT in Ordnung,da hier der Besitz eines Anderen genommen wird.Wenn jetzt einer kommt mit "aber es gibt doch gar keinen Besitz" dann ist das doch so:Für die Einen ist die Welt Kapitalistisch und für die Anderen nicht und ich finde dass sich Beide gegenseitig akzeptieren sollten und somit nicht in die Rechte des Anderen eingreifen sollten.Ich fände es mal eine coole Initiative wenn die ganzen Streetpunks sich zusammentuen würden und Geld zusammen legen würden.Davon könnten sie dann auf dauer auch Land kaufen,auf dem sie dann so ziehmlich machen könnten,was sie wollen.wär doch klasse :)

Tobi
Freitag, 16.02.07 12:13
 

Gegen den Staat sein, aber dan ein Haus des selben haben wollen
ganz schön widersprüchlich.
Lieber abreissen bevor einer von denen darin wohnen kann.
Ein eigenes Haus kann man sich nur mit eigenem Geld leisten,
wer keines hat muss dafür arbeiten. Wem Freiburg zu teuer ist der muss wegziehen, so einfach ist das in einem freien Land.
Man darf auch umziehen...

@ Bilbo 556
Freitag, 16.02.07 12:17
 

Ja das Problem ist nur bekomm du mal ein Arbeit ohne Wohnsitz.
Und bekomm einen Wohnsitz ohne Arbeit.

Selbst wenn sie sich ein Grundstück kaufen, mieten, ... Heißt es noch lange nicht das Mensch darauf mit Wägen wohnen kann. Da spricht dann wieder das Baurecht, bzw. der Flächennutzungsplan gegen da dieser diese Form des Wohnens nicht vorsieht - nicht vorsehen soll (dazu Aussagen von Salomon).
Also ist es ein politische Frage und nicht nur ein Frage von Eigentum.

@ Tobi
Freitag, 16.02.07 12:21
 

Was für ein Begriff von Freiheit hast du den?

Jeder ist seines Glückes Schmid und ob du Glück hast oder nicht macht bei dir keinen Unterschied oder!?

"Vom gleichen Recht für alle, unter der Brücke zu schlafen"

kus (fudder)
Freitag, 16.02.07 13:07
 

Ein Dank zunächst mal an diejenigen, die hier SACHLICH diskutieren. Leider halten sich nicht alle User an solche einfachen Regeln zivilisierter Umgangsformen.

Klare Stellungnahme von mir und der Redaktion: Extremistische Positionen haben auf fudder nichts verloren, ganz gleich, ob es sich um braunen NPD-Müll und Ausländerfeindlichkeit oder linksextreme, gewaltbefürwortende Beiträge handelt. Solchen Kommentatoren wollen und werden wir auf fudder keine Plattform bieten.

Wie gehen wir auf fudder mit solchen Kommentaren um? 2 Möglichkeiten:

1) Handelt es sich bei einem Beitrag um einen gravierenden Verstoß gegen unsere Netiquette und ist wirklich nicht mal ansatzweise der Versuch erkennbar, sich sachlich und ernsthaft an der Diskussion zu beteiligen, entfernen wir den Beitrag kommentarlos.

Hinweis am Rande: Auch im Internet sind verfassungsfeindliche Statements justitiabel. Ebenso der Aufruf zur Gewalt. Es gibt im Internet keine Anonymität, und wer glaubt, hier die Sau rauslassen zu wollen, muss wissen, dass er dann auch die Konsequenzen dafür tragen muss.

2) Kollidiert bei einem Kommentar lediglich eine einzelne Formulierung mit der Netiquette, dann entfernen wir diese (*edit*).

Wir bitten euch, lest euch unsere fudder-Netiquette durch, damit ihr wisst, welche Regeln hier gelten. In der fudder-Redaktion beobachten wir kontinuierlich, was in den Kommentaren passiert. Trotzdem kann es natürlich passieren, dass uns ein fragwürdiger Beitrag nicht sofort als problematisch auffällt - angesichts der Fülle von Beiträgen kann das passieren. Solltet Ihr als User Anstoß am Kommentar eines anderen Users nehmen, sind wir dankbar dafür, wenn ihr uns per eMail darüber in Kenntnis setzt --> info@fudder.de

Zum Schluss: Wir wollen lebendige Diskussionen auf fudder, in denen jeder seine Meinung kund tun darf und soll, sofern diese Meinung auf einem demokratischen Grundverständnis basiert und auf der Grundlage einer zivilen Diskussionskultur kommuniziert wird. Wem diese Grundregel nicht zusagt, der soll sich bitte eine andere Plattform suchen.

Milf Hunter
Freitag, 16.02.07 13:53
 

Ich finde es absolut lächerlich, wie hier andere Meinungen gleich als "NPD Müll" bezeichnet werden.
Diejenigen, die stets die angebliche Intoleranz anderer beklagen sind selbst keinen Deut besser, sondern sogar noch intoleranter.
Wer Interesse an dem Haus hat, kann es sich kaufen und dann damit machen was er will. Wenn nicht, dann kann es ihm sowas von egal sein ob das Haus leer steht oder sonst was damit ist.
Zu den Gründen: Halte ich für fadenscheinig. Es werden ja nur krampfhaft irgendwelche Begründungen für den Alternativ Krawall gesucht!
Meiner Meinung nach geht der Schuss nur noch hinten los. Das Ding wird geräumt (zu recht, ruhig mit noch mehr Polizei Präsenz), der Staat muss die Kosten tragen, wenige interessiert es und die Leute, die auf Grund solcher Berichte davon mitbekommen regen sich nur noch mehr über solche "Bewegungen" auf.
So, und jetzt Kritik und Nazi Beschimpfungen...

Bilbo 55
Freitag, 16.02.07 14:28
 

@fudder
Der Link da oben funzt nicht,da kommt Bei mir nur:

" Error
Reason://fudder.de/footer/2/netiquette/%5C%22/" could not be found, closest page matching is "

@ (hast keinen Namen angegeben)
Da hast du Recht,dass ist ein wirkliches Problem und da muss eindeutig noch viel passieren,aber das wird durch eine Hausbesetzung doch nicht besser!

@Milf Hunter (geiler nick übrigens;)
"Ich finde es absolut lächerlich, wie hier andere Meinungen gleich als "NPD Müll" bezeichnet werden."Sehe ich ganrnicht so.Es ist hier auf Fudder schon eine traurige Tradition,dass Leute (die anscheinend rechtsorientiert sind) enorm unfreundliche Kommentare ablassen,die wirklich teils unter aller Sau sind.Viele der Linksorientierten neigen allerdings dazu,viele Kommentare gleich als Nazikram abzustempeln,was natürlich auch beleidigend und unangemessen sein kann.

dadasoph
Freitag, 16.02.07 14:33
 

Man kann es wohl nicht oft genug sagen: Rechtspopulismus ist und bleibt im Geiste immer verwandt mit der Ideologie der NPD und findet eine parteiübergreifende Heimat in der BRD.
Es scheint wie zwei ungleiche Geschwister: Das etablierte Kind im Nadelstreifenanzug oder in der Handwerkerkluft, will nix mit seinem dumpfbackigen Bruder NPD zu tun haben, obwohl die lebensanschaulichen Übergänge sehr fliessend sind. Beide beziehen sich gegenseitig immer wieder aufeinander: Der eine um sich seiner "sauberen Weste" zu vergewissern, indem er auf sein schmuddeliges Geschwisterchen zeigt, der andere, um in die fadenscheinig "seriöse Mitte" zu agitieren.
Aber Milf Hunter, Du hast natürlich in einem Punkt recht: Es wäre meiner Meinung nach besser, die fadenscheinigen Rechtpopulisten, die sich in der sog. "Mitte" verorten, politisch zu skandalisieren, als immer auf die NPD zu verweisen: Rassismus und Autarismus erwächst nämlich tatsächlich aus der Mitte der Gesellschaft und nicht - wie immer so entlasten gemeint - vom rechten Rand her.

"Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. Man kann das nicht tolerierbare ablehnen und zugleich tolerant sein." (Umberto Eco)

Sophrolaeliocattleya
Freitag, 16.02.07 14:35
 

Schön gesagt@dadasoph

kus
Freitag, 16.02.07 14:38
 

@dadasoph: schönes Zitat.

Der Link zur Netiquette funktioniert jetzt

Weltenbummler
Freitag, 16.02.07 19:05
 

Da hier ständig über die NPD geredet wird sollte man mal beide seiten vergleichen und dann wird man merken das sowohl die ganzen "linksextremen" (nenne die jetzt mal so) kein deut besser sind als die Rechtsextremen. Beide seiten leben meines erachtens in ihrer Traumwelt sie propagieren dinge die absolut nicht durchsetzbar/wirtschaftlich und Menschengerecht sind. Das merkt man auch wieder bei diesem Fall. Hier wird sich kostenlos privates eigentum angeeignet ohne irgendetwas dafür zu geben. Die linke szene lebt meines erachtens auf die kosten der gesellschaft und dient absolut nicht dem gemeinwohl unserer gesellschaft. Letztendlich sind Dinge/Handlungen etc. meistens nur dann gut wenn sie auch dem gemeinwohl dienen die linke szene fordert anstattdessen nur ständig anstatt auch mal was zu geben. Es werden generell dinge gefoprdert bzw. parolen in raum gestellt ohne diese argumentativ zu untermaueren um somit sich auch gehör zu verschaffen. Anstattdessen besäuft man sich lieber oder dröhnt sich sonst wie zu ohne dabei mal argumentativ gut auf politische weise an die öffentlichkeit zu treten.

Zu der ganzen Rechtsextremen will ich mich erst gar nicht äußern einfach 70 jahre zurückschauen und ich denke man brauch nichts mehr dazu sagen.

scheiss faschos und braune dr.c.s.u.e
Freitag, 16.02.07 22:01
 

jeder seine meinung kunt tuen darf ,da kann ich nur antworten ,rechte volksverhetztende äuserungen, wie das manche hier treiben und nicht nur wenn es um die linken geht, du findest zu jedem thema diese braune pest ,und die rechte meinung ist ein verbrechen !!!!
in erster linie mensch sein das ist das wichtigste und da gehört die braune brut gottseidank nicht mehr dazu durch selbstverschulden !!da könnt ihr euerm führer ,beim nächsten geh denken,wirklich mal danken!!!hahahahahahaha!!
ich wünsche mir auf jeden fall mehr bildung und da mein ich nicht die staatlich anerkannten !!!
und für alle die es verstehen leben bildet das was du erlebst ,durchmachst,begreifst,nicht verstehst aber trotzdem draus lernst !!!
ich kann nur aus eigener erfahrung sagen jeder kampf lohnt sich und ich finde es eher traurig das die szenen ob punks,hippis,technos,goas und wie sich alle nennen immer kleiner werden zeigt den leuten das aus vielen wassertropfen wasserfälle werden so heftig da bleibt nicht mal ne deutsche eiche wie krusty oder der drache nichtmal mshr stehen!!!
eure redaktion bunte vielfalt
der fudder-redaktion danke das ihr die deppen endlich löscht

fuenf
Freitag, 16.02.07 23:27
 

@scheiss faschos [...]:
Schön, dass Du Deinen Vorredner so vortrefflich in seiner Ansicht bestätigst. Auch indem Du das gleiche Vokabular ("Brut", "Pest" etc.) Deiner achso verhassten Gegenseite gebrauchst. Die "redaktion bunte vielfalt" gewinnt dadurch definitiv nicht an Farben.
Sagte ich "schön"? Ich meinte: schade!

ferrich
Freitag, 16.02.07 23:41
 

Hallo!
Viele von euch verurteilen die Hausbesetzung deshalb, weil sie der Meinung sind, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied sei und die Besetzer, anstatt sich 'fremdes Eigentum' anzueignen, ohne dazu das Recht zu haben, lieber arbeiten sollten und sich so ein erfülltes Leben ermöglich sollten.
Leider ist es in der BRD nicht so, wie ihr euchc das in eurer verklärten Welt vorstellt. Denn nicht jeder hat von vornherein die gleichen Chancen, kann nicht bei eurem Spiel mitspielen. Vergesst nicht: in Deutschland gibt es eine gigantische Chancenungleichheit. Wer nicht in einem behüteten Elternhaus aufgewachsen ist, KANN oft einfach nicht. Natürlich gibt es einige Gegenbeispiele, ich selbst gehöre zu den Menschen, die ihr Leben trotz schlechter 'Startbedingungen' einigermaßen gebacken bekommen. Doch kann ich gerade dashalb auch bestätigen, dass es verdammt schwierig, wenn nicht teilweise unmöglich ist.
Zudem sollte sich jeder die Frage stellen, ob er ein solches Leben überhaupt will: sein Leben lang arbeiten, bis man 67 ist, dann vielleicht noch 10 Jahre Rente. Diese ist oft so sehr niedrig; in der BRD gibt es immer mehr Altersarmut. Ganz abgesehen davon: unser Leben verläuft doch zumeist so: bis du mit der Schule fertig bist, jeden Tag von 8-15 Uhr Unterricht, vor allem wie du dich am besten einem höher Gestellten unterordnest. Jeder von uns kennt das noch aus seiner eigenen Schulzeit. Oder hast du dir nie einen Kommentar verkniffen, weil du Angst vor Stress mit deinen Lehrern hattest, keinen Stress mit den Mächtigeren riskieren wolltest? Danach folgt für eine priviligierte Minderheit das Studium, die meisten aber machen eine Ausbildung/Lehre. Auch hier wird jeder darauf vorbereitet, wie er sich später zu verhalten hat. Wer er nicht buckelt, hat Pech gehabt... Wenn du dann gelernt hast, wie du dich verhalten musst, geht's ab in die richtige Arbeitswelt. Jeden Tag schuften, damit du dir was leisten kannst. Wenn du verheiratet bist oder in einer anderen Beziehung lebst, siehst du deineN PartnerIn höchstens abends und am Wochenende. Je nachdem wie eure Arbeitszeiten sind. Kinder? Nur wenn du es dir leisten kannst, und dann siehst du sie auch nur selten. Wenn sie größer werden, wirst du denken, dass du mehr Zeit mit ihnen hättest verbringen sollen. Am Ende deines Lebens stellst du fest: du hast kein wirkliches Leben gelebt, es ging immer nur darum, möglichst viel Geld zu verdienen, um dein Leben zu finanzieren, möglichst viele Statussymbole etc. anzuhäufen. Doch das, was dir vielleicht wirklich etwas bedeutet hat, wie deinE LebensgefährtIn, deine Kinder, Freunde usw. sind zu kurz gekommen. Jetzt ist es zu spät, noch etwas daran zu ändern.
Wer keinen Bock hat, sein Leben lang zu buckeln, zu malochen und die wenige Zeit, die ihm/ihr zur Verfügung steht, zu verschwenden, nur damit andere, die kaum einen Finger rühren, die Trauben der Arbeit ernten, muss versuchen sich ein Leben zu ermöglichen, das nicht unseren kapitalistischen Spielregeln gehorcht. Dies versuchen die Hausbesetzer. Und bei den besetzten Häusern trifft es fast immer die Richtigen, Spekulanten, die ihren Profit machen wollen, während für andere, die nicht so viel Glück in ihrem Leben hatten, alle Türen verschlossen sind. Was liegt da näher, als das zu nehmen, was sie brauchen. Auch du würdest in ihrer Situation nicht anders handeln. Das es bei der Aktion z.T. auch noch um ein Projekt wie die AUF! ging, unterstreicht nur den Sinn des Projekts. Freie Bildung für freie Menschen! Damit nicht nur die priviligierten Söhnchen und Töchterchen von Leuten, die studiert haben, sich Bildung leisten können. Im Ruhrgebiet wurde übrigens kürzlich die Freie Uni Bochum geräumt, die sich genau dies auf die Fahnen geschrieben hatte.
Mach du dir mal selber Gedanken: willst du dein ganzes Leben verschwenden? Oder hast du keinen Bock mehr auf den ganzen Scheiß? Fangt endlich an selber zu denken; denn nur wer selber denkt, weg von den ihm vorgeschrieben Wegen, kann einen eigenen Lösungsansetz finden. Die Hausbesetzer haben ihren, den ich soweit teile. Denn das es nicht mehr lange so weiergehen darf, mit unserer von großen Konzernen regierten Welt, in der die Regierenden zum großen Teil entmachtet sind, sollte langsam auch demjenigen klar werden, der drei Bretter vorm Kopf hat. Denn sonst bleibt von unserem schönen Planeten bald nicht mehr so viel übrig...
Wenn Leute sich von der Macht des Kapitals lossagen wollen, indem sie ein Haus eines Spekulanten besetzen, kann ich das nur gutheißen. Und falls das bei euch nicht so ist: ein bisschen mehr Toleranz könnte keinem von uns schaden.

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet!!

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet!

auf!
Samstag, 17.02.07 01:47
 

Freiburg 16. Februar 2007

An die Presse: [auf!] und Strassenpunx geräumt

Am gestrigen Donnerstag den 15.01. 2007 wurde das besetzte Haus an der Kaiserstuhlbrücke mit einem Großaufgebot der Freiburger Bereitschaftspolizei, einer zehnköpfigen Hundestaffel, sowie Beweissicherungs- und Festnahme Einheiten (BFE) umstellt.

Das seit Jahren leerstehende, alte Flugplatz- Gebäude, das die Stadt Freiburg an Wirtschaft, Touristik und Messe (FWTM) vermietet hat (laut Badische Zeitung, vom 16.02.2007), wurde am Abend zuvor durch eine Party aus dem linksradikalen Spektrum besetzt.

Danach wurde die Autonome Uni Freiburg [auf!] ausgerufen, mit dem Ziel freie Bildung für alle, angesichts einer rasanten Durchkommerzialisierung der verbleibenden staatlichen Bildungsinstitutionen, auch in Zukunft zu verwirklichen. Das Problem unbezahlbaren Wohnraums war und ist ein weiterer Beweggrund für das erschließen leerstehender Gebäude. Die Räumlichkeiten sind (solange die Abrissbirne nicht schwingt) ideal geeignet, für Seminare, Werkstätten und Wohnraum.

Das Haus wurde am frühen Nachmittag geräumt und fünf der BesetzerInnen wurden festgenommen. „Vor der Räumung kam es zu keinen weiterführenden Verhandlungen mit der Einsatzleitung der Polizei oder den „Hausherren“ – die Dialogbereitschaft war gering“, so ein Passant der das Ganze beobachtete.

Am selben Nachmittag wurde der alte Schießplatz geräumt, den die Strassenpunx seit Herbst als Wagenburg umfunktioniert hatten, um dort zu leben. Es kam zu zahlreichen Platzverweisen und mindestens drei Festnahmen.

Bei der Aktion, die sich mehr oder weniger über den gesamten Tag streckte, wurde das gesamte Industriegebiet Nord von Unmengen von PolizistInnen abgeriegelt. Zahlreiche UnterstützerInnen und PassantInnen wurden auf der Hermann-Mitsch-Straße gekesselt und kontrolliert. „Es war geradezu unmöglich bis an die Wagenburg oder an die [auf!] heranzukommen um die BesetzerInnen zu unterstützen“, so ein weiterer Passant. Ein Redakteur von Radio Dreyeckland, sowie ein Berichterstatter von „fudder.de“ wurden wegen Hausfriedensbruch angezeigt, da sie sich auf dem Gelände der autonomen Universität befunden haben sollen, um aus erster Hand über die politischen Inhalte der Aktion zu berichten.

Die Repression gegen Andersdenkende in Freiburg nimmt ihren Lauf, die Zerstörung oder profitorientierte Umstrukturierung von Gebäuden und Ganzen Stadtteilen auch. Die Vertreibung der Strassenpunx hat immer noch kein Ende, ein neuer Platz muss her für mehr alternative Lebensformen. Diverse Gruppen und Individuen werden unter dem Kürzungsdruck und dem stetig steigenden Mietspiegel neue Räumlichkeiten erschließen müssen.
Die [auf!] lebt im Untergrund weiter.
Aber nur solange bis wir sie uns wiedererkämpft haben!

Autonome Uni Freiburg [auf!] wiederbesetzen!


Infos zur FUB (Freie Uni Bochum):
http://protestkomitee.de/index.php?option=com_content&task=view&id=576&Itemid=45
Die erste PM der [auf!]:
http://abs-bund.de/aktuelles/2843.html

Milf Hunter
Samstag, 17.02.07 10:35
 

"Repression gegen anders denkende" ... dass ich nicht lache. Glaube, das einzige was ihr beherrscht, ist euch irgendwie mit maßlosen Übertreibungen zu rechtfertigten.
Die Polizisten tun nur ihren Job und sogar dafür dass Recht eingehalten wird und keine Anarchie heißt wo man einfach so in ein fremdes Gebäude hereinspaziert um sich dort wegzuschießen (ach, was für edle politische Motive).
Ihr schadet dem Gemeinwohl ungemein, verursacht immense Polizeikosten und beschwert euch dann, dass alles teuer ist, Staat sowieso scheiße ist, fordert aber im Gegensatz vom Staat alles möglichst umsonst. Was soll das?
Mit so Beiträgen mit "brauner Brut" und "Völkerverhetzung" disqualifiziert ihr euch selbst. Das ist sowas von lächerlich und ihr merkt es nicht mal.

Bilbo 55
Samstag, 17.02.07 11:09
 

Also ich finde das garnicht so lächerlich!Natürlich übertreiben die Linken es öfters mal ein bisschen,aber irgendwo haben sie ja wohl auch Recht.Es gibt wohl doch eine gewisse Chancenungleichheit und selbst wenn es die nicht gäbe,sollten doch alle nach Möglichkeit so leben können,wie sie es für richtig halten (natürlich OHNE Andere dadurch einzuschränken).Ich fänds cool,wenn hier mal jeder sein "Traumdeutschland" aufschreiben würde,mal schauen was bei den einzelnen Leuten so raus kommt :)

Weltenbummler
Samstag, 17.02.07 16:18
 

@ferrich

Ich kann deine Meinung irgendwie nicht teilen du sprichst von einer Chancenungleicheit vergisst dabei das es diese aber immer geben wird und es diese auch schon immer gab. Kannst du mir ein Land nennen wo es eine Chancenungleichheit nicht gibt?? Desweitern ist die "gigantische" Chancenungleichheit in deutschland im vergleich mit anderen ländern gar nicht so gigantisch. In deutschland gibt es eine kostenlose schule die jedem bürger zusteht und wer sich dort anstrengt und sich nicht mit saufen,Hausbesetzungen und auf der Strasse rumhängen beschäftigt hat danach auch die möglichkeit zu studieren. Auch wenn das studieren was kostet gibt es immer noch Bafög etc. . jetzt schaust du mal in andere Länder und du wirst kaum ein land finden in dem man so gute Chancen hat was aus seinem Leben zu machen wie in deutschland. Mich nervt es einfqach abartig wenn leute von chancenungleichheit und weltverbesserung reden und sich genau kontraproduktiv gegenüber diesen Punkten verhalten. Die Chaoten hocken auf der Straße rum, schnorren leute an, besaufen sich. hinterlassen dreck und propagieren große veränderungen ohne auch nur irgendwie tätig zu sein. Das einzige was ein großteil dieser tollen "autonomen linken szene kann" ist sprüche kopfen und eigentum anderer leute beschädigen. Wollten diese leute was gegen die Chancenungleichheit machen so würden sie nicht "rumgammeln" sondern es vll. mal mit ehrenamtlicher arbeit in Jugenzentren etc. versuchen aber da arbeit dazu noch ehrenamtlich für ein großteil der leute ein fremdwort ist hat sich das eh erledigt. Es macht mich wahnsinnig wütend wenn leute von Verbesserungen sprechen ohne selbst die dinge auf korrekte art und weise in die hand zu nehmen.

Du sagst der "normale" Bürger würde sein leben verschwenden wer sein leben verschwendet sind doch die die auf der strasserumsitzen und sich besaufen. Wenn ich an 5 tagen in der woche arbeite bleibt immer noch genug zeit für meine familie und meine Kinder. Früher haben die menschen jeden tag gearbeitet um jeden tag auch was zu essen zu haben, Wochende rente etc ist luxus den wir uns glücklicherweise in deutschland leisten können. Ohne arbeit gibt es im normalfall halt nichts im teller.

ich denke das dem "normalen Bürger" schon lang klargeworden ist das es ohne arbeit nun mal nicht geht. Ich denke das euren gruppierungen einfach das auch mal klarwerden sollte und ihr von euren Unrealistischen vorstellungen mal wegkommen solltet anstattdessen ist es zeit das ihr auf sinnvolle art und weise tätig werdet.

Und das die Wirtschaft einen sehr großen einfluss auf die politik hat dürfte jdm. klar sein doch ist dies eine folge der globalisierung und der allgemeinen entwicklung. Die weiterentwicklung der Gesellschaft kann man nicht stoppen jedoch kann man sie sinnvoll probieren zu lenken aber eine demokratie in der die wirtschaft keinen einfluss auf die politik hat wirst du nicht finden.

md
Samstag, 17.02.07 21:51
 

" Chancenungleichheit machen so würden sie nicht "rumgammeln" sondern es vll. mal mit ehrenamtlicher arbeit in Jugenzentren etc. versuchen aber da arbeit dazu noch ehrenamtlich für ein großteil der leute ein fremdwort ist hat sich das eh erledigt. Es macht mich wahnsinnig wütend wenn leute von Verbesserungen sprechen ohne selbst die dinge auf korrekte art und weise in die hand zu nehmen. "

Hast du schonmal ein Linkes Projekt besucht? hast du dich schonmal mit den Leuten von angesicht zu angesicht unterhalten?

Ich bin in einem Linken Projekt gross geworden und es gibt keinen Ort auf dieser Welt den ich kenne wo so viel ehrenamtliche Arbeit gemacht wird und so viel für Jugendliche getant wird. Kennt du einen Ort wo Jugendliche nach der Schule kochen und dieses Essen dan für 1 € an ihre Freunde "verkaufen" um die Unkosten rausszuholen? Das Prinzip von Vokü mache essen und Verkaufe es für soviel Geld das du deine Unkosten wieder raus hast.

Kennst du einen staatlichen Ort wo es Bildung Umsonst gibt, im Sinne von Seminaren und Infoveranstaltungen?

Weisst du wo jüngere Menschen hingehen können 3€ bezahlen und 2 gute Live Bands sehen können? Weisst du wer diese Konzerte macht ohne etwas dafür zu bekommen oder zu verlangen?

Weisst du wer an die Schulen geht und die Politiklehrer zb. über Rechte Klamotten aufklärt? Weisst du wer die Informationen über Rechte Gruppierungen sammelt und veröffentlicht? Weisst du das die Polizei auf diese Infos zurückgreift?

Weisst du wer Solipartys gemacht hat um Geld für Emyas M. zu sammeln?

Weisst du wer überhaupt in besetzen Häusern ein und aus geht?

Weisst du wer Ausländern Hilfe anbietet in Sachen des lernens der Deutschen Sprache ohne dafür einen Cent zu verlangen?

Weisst du wer Fahräder zusammenbaut um sie einem Asylbewerberheim zu schenken?

Weisst du wer Opfern von rechtsextremen Übergriffen zu Seite steht und ihnen Hilft?

Weisst du wo man wohnen kan ohne ein Schweinegeld zu bezahlen?


Was hast du bisher in deinem Leben gemacht ohne dafür Geld zu bekommen und mit welcher Ausdauer?

Schaust du eigentlich weg wen Rechte einen schwarzen verprügeln?

Ich glaube du schwafelst hier von etwas von dem du nicht die geringste Ahnung hast.

Verlinker
Samstag, 17.02.07 22:28
 

Zum Thema Chancengerechtigkeit
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,466865,00.html

Weltenbummler
Sonntag, 18.02.07 14:50
 

@md

Die Dinge welche du hier aufzählst finden alle in dieser art und weise auch von nicht Linken gruppierungen statt. In jeder stadt gibts es Jugendzentren welche auch solche von dir oben genannten dinge durchführen. Ich selbst bin seit 5 jahren in der Jugendarbeit und seit zehn 10 jahen ehrenamtlich beim DRK tätig. Ich könnte hier jetzt auch aufzählen was das DRK alles macht angefangen beim betruen von veranstaltungen bis hausaufgaben betreuung und integrationsprojekten ausländischer mitbürger. Mit diesen tätigkeiten heben sich die linken gruppierungen absolut nicht von anderen ab. Solche dinge die du hier ansprichst sind ja auch absolut zu unterstützen die sache ist die das hier bei der Hausbesetzung mal wieder leute tätig waren die auf ganz anderen dinge wert legen als groß anderen leuten zu helfen.

Die leute die ich hier kritiesiere sind diese die schon öfters in sachen hausbesetzungen und streiterein mit den ordnungskräften aufgefallen sind. Es kommt schließlich immer wieder zu solchen zwischenfällen in freiburg und zu 90% sind da meistens die gleichen "Chaoten" dran beteiligt. Diese chaoten sind in meinen augen eben diejenigen die sich ständig besaufen, schnorren und mit ihnen meinen augen nicht allzu geistreichen aktionen aufmerksam machen. Diese art von leuten snd die mit sowjetsternen, Anarchyzeichen und co meinen ihre politische positionen nach aussen tragen zu müssen. Das Problem ist doch das das ein großteil dieser "linken" leute einfach noch auf veraltete politische motive zurückgreift welche noch aus der 68er bewegung und ökobewegung stammen. Imo fehlt es den neuen linken doch einfach an neuen innovativen politischen ideen, denn gegen rechtsextremismus und Kaptialismus etc. sind auch alle anderen parteien ja sogar der Papst ist dagegen..... . Sagt man das zu einem der leute von denen ich hier spreche das der papst auch für das ist für was sie "kämpfen" so fühlen die sich doch gleich angegriffen. Die Linken gruppierungen sollten sich mal etwas modernisieren und sich nicht auf den heldentaten der leute aus der 68er bewegung ausruhen. Außerdem hat doch die 68er bewegung den weg zur globalisierung erst in einem gewissen sinn vorbereitet ??

Der punkt ist letztendlich der bei den rechtsextremen wissen wir das es alles idioten sind bei den linken weiß man das es leute mit köpfchen gibt jedoch gibt es auch genügend schwarze schafe die auch vor gewalt nicvht zurückschrecken. Und das ist der Puntk welcher mich in freiburg nervt das hier allzu oft diese schwarzen schafe auftauchen und durch ihr verhalten der stadt immensen unkosten entstehen.

kus
Sonntag, 18.02.07 15:07
 

@Weltembummbler: Sehr gelungener Kommentar! :)

Bilbo 55
Sonntag, 18.02.07 19:10
 

Gibts irgendwo hier in Freiburg zu der linken Szene zu stossen und mit ihnen über ihre Meinung zu diskutieren?Fänd ich echt mal interessant.

dadasoph
Sonntag, 18.02.07 19:24
 

@ Weltenbummler

Die Aussage von "Ungerechtigkeit hat es immer gegeben und wird es weiter geben" kann ich nur als Entlastungsagument ansehen, die Hände in den Schoß zu legen und glücklich sein, dass es einem selber ganz gut geht. Aber der eigene Bierbauch ist wirklich nicht der Nabel der Welt und passt so gar nicht zu der Lebenswirklichkeit vieler, vieler Menschen auch in der BRD.

Ein larmoyantes Appelieren an den Einzelnen "Er oder Sie solle Ihren Hintern doch hoch bekommen und nicht immer so jammern" ist ausschließlich aus dieser Deiner gut situierten Position denkbar. Nur leider verschließt es den offenen Blick auf die Welt und verstellt einen soziologische Sicht auf die Wirklichkeit.

Es tut not, sowas wie "soziale Empathie" zu befördern, und das weit über rein karritative Arbeit hinaus. Das Taschenrecherdenken a la "Die Linken haben so hohe Polizeikosten verursacht" kann ich nicht verstehen und noch weniger leiden. Um was für Kleingeldbeträge soll es denn da gehen? Dann lass uns aber mal wirklich über gesellschaftluiche Ressourcen und vor allem deren Verteilung reden! Gibt es ein Menschenrecht auf grenzenlose Konkurrenz, bei der wenige die Regel diktieren und alle davon betroffen sind? Macht das gesellschaftliche Freiheit aus?

Solange jede und jeder tatsächlich in Kokurrenz steht, unterminiert das Demokratie im ureigentlichem Sinne und weitet die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen Gebildet und Ungebildet immer weiter auseinander. Pisa hat gezeigt, dass in keinem anderen europäischem Land die schulischen Leistungen so krass und direkt von der sozialen Herkunft abhängen. Wer sich wundert, dass Leute dagegen aufbegehren - wie klug und Deiner Meinung nach legitim auch immer - sollte sich zumindest nicht wundern. Alles andere finde ich naiv!

Jock Young fasst die Situation der Leistungsgesellschaft pointiert im folgenden Bild zusammen:

„Die Leistungsgesellschaft kann man sich wie ein Wettrennen vorstellen: Jede/r hat freien Zugang und jedes Individuum läuft individuell seine Runden in Konkurrenz mit den anderen und seine oder ihre Belohnung entspricht jeweils den Anstrengungen und individuellen Fähigkeiten. Aber das Seltsame an diesem Wettrennen ist, dass einige kurz vor der Ziellinie starten, während andere ganz von Anfang an beginnen. Manche brauchen nur einen bestimmten Abschnitt zu laufen und wieder andere – meist Frauen – treten müde am Start an, nachdem sie schon den ganzen Tag hart gearbeitet haben und nur einen Teil ihrer Zeit auf dem Sportplatz verbringen. Manche werden generell vom Wettkampf ausgeschlossen, und wiederum gibt es andere, die gar nicht laufen, weil es ihre Aufgabe ist, die Preise zu verteilen. Und wieder anderen gehört die ganze Sport­anlage. Jedoch allen ist es erlaubt, bei diesem Wettrennen zuzuschauen und zu sehen, wie die glitzernden Preise in unserer reichen Gesellschaft verteilt werden.“

Viel Spass beim Wettrennen Du junger, erfolgreicher Mann, der Du zu sein scheinst und dem die anderen recht egal zu sein scheinen und der daran glaubt, dass sie es mit gutem Zuspruch schon schaffen werden. War keine so guter Kommentar von Dir, finde ich...

kus
Sonntag, 18.02.07 20:05
 

@dadasoph:

>Viel Spass beim Wettrennen Du junger, erfolgreicher Mann, der >Du zu sein scheinst und dem die anderen recht egal zu sein >scheinen

Hast du gelesen, dass Weltenbummler seit 10 Jahren für das DRK arbeitet.... ????

dadasoph
Sonntag, 18.02.07 21:23
 

@ kus

Lieber kus. Ja, ich habe gelesen, dass Weltenbummler seit 10 Jahren für das DRK arbeitet und finde es überaus ehrenwert. Aber genau ab dem Zeitpunkt, wo Weltenbummler sich allgemein gesellschaftlich, also politisch äußert, eben über karikatives Engagement hinaus, finde ich ihn naiv und seine Sicht auf die Welt gefangen in seiner eigenen sozialen Position. Ist wohl ein sehr häufiges Phänomen: Will sagen, dass er persönlich ja tatsächlich sozial handelt, aber nix von Ungleichheitsstrukturen wissen will oder mindestens kritisch nachfragt.

Karitativ handeln ist was anderes als politisch handeln. Letzeres meint politische und soziale Strukturen analysieren und bewerten, sich im Besten Falle auch Gedanken für eine Verbesserung machen. Ungleichheitsstrukturen haben aber ganz und gar mit Strukturen zu tun, die sich sozial "vererben", was nicht nur via Familie passiert, sondern auch von der Gesellschaft (Wirtschaft, Rechtssystem, Sozialsystem, Bildungssystem) produziert wird.
Da finde ich, das ein bloßer Appell wie "macht soziale Arbeit" ungefähr soviel klug (es geht nicht um ethisch wertvoll!) ist, wie den Leuten die Einkommensmöglichkeit weg zu nehmen und ne Suppenküche aufzustellen, damit sie wenigstens nicht verhungern:
Es geht nicht um Wohltätigkeit, sondern um gesellschaftliche Gerechtigkeit. Es geht um strukturelle soziale Ausgrenzung und was kann dagegen getan werden. Wie können Leute sozial integriert werden, entgegen der gesellschaftlichen Wirklichkeit? Mit ner Suppenküche wird dieser Trend nicht thematisiert und auch nicht aufgehalten, was nicht heisst dass es nicht sehr, sehr wichtig für die Einzelnen ist...

Also ich bleibe dabei. Ich finde das Kommentar von Weltenbummler immer noch nicht gut und typisch für ne bestimmte Einstellung zur Welt (Will aber da keinen persönlichen Disput raus machen, lade aber ein zu einem offenen inhaltlichen Austausch,der ja auch mal ganz gut sein kann).

fuenf
Montag, 19.02.07 00:58
 

Erst mal danke an Dadasoph, Weltenbummler und md (keine wertende Reihenfolge) für die schönen Ansätze. Was mich interessieren würde: bekommt man für ehrenamtliche Arbeit überhaupt keine Aufwandsentschädigung? Das würde voraussetzen, dass man sich eine solche Tätigkeit finanziell "leisten" können müsste, um sie auszuführen, oder sehe ich das falsch?!

Abt
Dienstag, 20.02.07 05:45
 

Ich verstehe den Standpunkt derjenigen, die sich den Bestzer gegenüber solidarisch zeigen noch nicht ganz. Die Besetzer wollen autonome Freiräume schaffen und wenden sich gegen das momentan vorherrschende Gesellschaftssystem, dass sie für alles Üble in dieser Welt verantwortlich machen. Ohne den Staat in dem Ihr geboren wurdet, wäret ihr jetzt überhaupt nicht in der Lage an so etwas wie Bildung und Kultur auch nur zu denken. Statt dessen wären Eure Sorgen ganz allein darauf beschränkt, ob ihr heute genug zu Essen finden werdet, ob Euch der Nachbar nicht erschlagen wird, wenn er hungrig ist und ob Eure Kinder den ersten Winter überleben werden. Tatsächlich hat es die Menschheit in ihrer Geschichte auf keinen Lebensstandard gebracht, der mit dem zu vergleichen wäre, in dem Ihr nun lebt.
Es besteht auch für mich keine Frage, dass es in unserer Gesellschaft genug Ungerechtigkeiten gibt, gegen die es sich Lohnt anzuarbeiten. Aber ist das eine Rechtfertigung dafür, alles über den Haufen zu werfen? Das Haus das Euch nicht gehört, das Ihr aber für Seminare verwenden wollt, gehört Euch nun einmal nicht und die Grundlage, die Menschen dazu befähigt hat überhaupt so weit zu kommen Häuser konstruieren zu können, ist ihr nicht einfach zugeflogen gekommen. Eure Ideale, Eure Träume sind nun einmal wenig nahrhafte Zutaten für Eure Volksküche. Wenn ihr radikal alles verbessern wollt, wenn ihr überzeugt davon seid, besser als alle "anderen" zu wissen was gut und richtig für alle ist, dann soll keinen nein sagen. Aber wisst Ihr denn wie und an wen Ihr eure Revolution verkaufen wollt? Ihr macht den Staat für all das verantwortlich, vor dem Ihr Euch fürchtet. Aber vielleicht solltet Ihr dankbar sein für diese Angst, denn sie dient Euch als Ausrede dafür die "anderen" verantwortlich zu machen, den bösen Staat der an allem Schuld ist, Euch unterdrückt und Eure schöne Utopie nicht zulässt.

Anonym verfasste Kommentare landen in der Warteschleife. Bis sie freigeschaltet werden, kann (viel) Zeit vergehen. Eventuell wird dein Kommentar überhaupt nicht freigeschaltet. Deshalb: Registriere dich lieber und leg dir ein eigenes fudder-Profil zu - dann kannst du fudder-Artikel ohne Einschränkung kommentieren. Jetzt oben rechts kostenlos registrieren.






Wenn Du das Wort nicht lesen kannst... hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz


» fudder-Netiquette




» phh

re: Castle Wolfenstein Free Download
www.abandonia.com hat auc...

» Hydrocephalus

re: re: Castle Wolfenstein Free Download
Danke schön !

» ag999

re: Castle Wolfenstein Free Download
http://www.classic-pc-gam...

» KapitänBromf

Legendärer Montag im Jos Fritz
Das Jos Fritz gibt's zwar...

» Hydrocephalus

Castle Wolfenstein Free Download
Ich schwelge in Nostalgie...

» Tatoocheck

re: Ganz unten!
Und das EHC-Forum ist auc...

» Eiskalt

re: re: re: Ganz unten!
Es ist nicht zum sagen, a...