Datenschutz im Netz ist eine heikle Sache. Dies zeigte sich zuletzt bei der Frage, ob der Polizei heimliche Online-Durchsuchungen erlaubt werden sollen. Phillip Brunst vom Freiburger Max Planck Institut ist ein Experte auf dem Gebiet der Internetkriminalität. Unseren Fudder Mitarbeitern David und Sophia hat Phillip Brunst erklärt, wie solch eine Online-Durchsuchung eigentlich funktioniert. Und dass der einzige hundertprozentige Schutz vor Datenspionage darin besteht, den PC nicht mit dem Internet zu verbinden.

Phillip Brunst (Biographie)ist Referatsleiter für Informationsrecht und Rechtsinformatik am Max Planck Institut in Freiburg. Zusammen mit zwei Kolleginnen und einem Kollegen forscht er vor allem im Bereich Computerkriminalität. Sein Spezialgebiet: Anonymität im Internet. Dabei beschäftigt er sich zum Beispiel mit der Frage, inwiefern wir das Recht haben, das Internet auch anonym zu nutzen – und welche Auswirkungen dies auf die Strafverfolgung hat, wenn sie möglicherweise schwere Verbrechen deswegen nicht mehr aufklären kann.


Lol...
Oh man, Wer keine Ahnung hat sollte ....
In sehr vielen Fällen soll wohl heißen wenn jemand keine Ahnung von System Härtung hat.
Meist reicht schon ein NAT welches so gut wie alle Internetrouter bieten um gezieltes Häcking beinahe unmöglich zu machen...
> Außerdem ging es auch noch richtig schnell und die
> Einbruchsspuren wurden so verwischt, dass selbst jemand,
> der sich in seinem System richtig gut auskennt den Einbruch
> nicht bemerken würde.
Oh man aber bestimmt nicht wenn man die ganze Festplatte durchsuchen will, auserdem öffent so was immer hintertüren durch die Andere Häcker eindringen könnten.
Und was hat Internetkriminalität mit den Terroristen zu tun bei denen man die Festplatte durchsuchen will...
wenn du richtig gelesen hättest anstatt dich deiner erregung hinzugeben wäre dir eventuell aufgefallen, dass eines der themen auch Online-Durchsuchung ist. >>Schäuble>>Terroristen>>Internetkriminalität. augen auf oder wer keine ahnung hat...
> wenn du richtig gelesen hättest anstatt dich deiner erregung
> hinzugeben wäre dir eventuell aufgefallen, dass eines der
> themen auch Online-Durchsuchung ist.
Oh mann... wäre ich bei "Wie funktioniert die Online Hasdurchsuchung" nie drauf gekommen
Ich red doch von der Durchsuchung, aber was hat IP Sniffing mit dem Titel "Wie funktioniert die ONline Hasdurchsuchung" zu tun
"Früher haben die Leute noch gegen Volkszählungen demonstriert, weil sie nicht einsahen, dass der Staat immer mehr Daten von uns verlangt. Heutzutage scheint die Sensibilität, was persönliche Daten angeht, verlorenzugehen."
Das würde ich nicht unbedingt sagen, denn gerade die Causa Online-Durchsuchung hat doch einen einigermaßen breiten Protest hervorgerufen - wenn auch natürlich bedeutend weniger als 1983. Das Problem liegt eher darin, dass den staatlichen Behörden in Sachen Datenschutz viel weniger Vertrauen geschenkt wird als privaten Unternehmen, die jedoch rechtlich kaum Grenzen in der Verwendung identifizierbarer Einzeldaten haben.
wenn schon ein NAT reicht um hacking unmöglich zu machen frage ich mich, warum sich überhaupt jemand über Online Durchsuchungen aufregt... kann ja eh nichts passieren..
"ein nat"
LOL
NAT= Network Address Translation
Dieses Verfahren wird benötigt wenn man sein Heimnetzwerk mit dem Internet verbinden will. Deswegen kann das auch jeder Router. Dieser Router bekommt eine IP Adresse vom Provider zugewiesen. Jeder Rechner in dem Heimnetzwerk hat seine eigene IP, die nur lokal in dem Netzwerk gilt. Damit man nun surfen kann muss der fremde Webserver ja eine Antwortadresse bekommen. Mit der lokalen Adresse des Rechners im Heimnetzwerk kann er nichts anfangen. Also muss der Router die Adresse des lokalen PCs durch seine eigene vom Provider zugewiesen Adresse ersetzen. Dann hat der Webserver eine Antwortadresse an die er erfolgreich die Webseite schicken kann. Die Antwort vom Webserver wird vom Router umgesetzt und an den richtigen PC im Heimnetzwerk geschickt. Soweit die Funktionsweise.
Der Vorteil eines solchen Verfahrens ist, dass das böse Internet nur den Router als einzigen Rechner sieht. Wieviele Rechner sich dahinter im lokalen Heimnetzwerk sich befinden ist erstmal nicht sichtbar. Das heisst man muss erstmal den Router hacken bzw. ausspionieren um heraus zu bekommen wieviele Rechner hinter dem Router stehen. Das ist nicht ganz so trivial. Zum einen weil es doch etwas mehr Wissen erfordert und zum anderen weil die meisten Router gegen solche Sachen mittlerweile geschützt sind. Erst wenn man dem Router überwunden hat kann man versuchen die lokalen Rechner anzugreifen. Das setzt aber auch voraus das die Rechner in dem Moment auch an sind. Im Prinzip ist ein NAT schon ein sehr sehr guter Schutz. Wenn dazu noch ein aktueller Virenscanner auf dem lokalen PC installiert ist und das Betriebssystem alle Patche installiert hat, ist es fast unmöglich in das System rein zu kommen.
Die ganze Diskussion um den "Bundestrojaner" und Online-Durchsuchungen ist eh überflüssig, weil das technisch gar nicht realisierbar ist. Das ganze wird so ablaufen, die Softwarefirma die das entwickelt kassiert die 200 Mio, entwickelt etwas was gar nicht zu gebrauchen ist und das wars dann zu dem Thema.
@Plato
NAT bringt dir auch nicht wirklich was (außer vielleicht bei scriptkiddis). Alles is knackbar!
Aber dass ne Durchsuchung der gesammten Platte unter umständen länger brauchen kann ist klar.Und es ist auch wahr,das IP-sniffing nix mit Zugriff zu tun hat,aber erwartest du jetzt echt eine noobgerechte Anleitung zum Datenklau?Vorallem frag ich mich aber,was die bei Leuten mit Muliproxy machen (man kann wohl davon ausgehen,dass Leute die sich der Ilegalität ihrer Handlung bewusst sind,vorsorgen),wenn´s schon praktisch nur um die IP geht:) Wenigstens bei kabellosen Computern ist ja auch die MAC-Adresse noch was nettes (auch wenn man die unter Linux wechseln kann).
"Meist reicht schon ein NAT welches so gut wie alle Internetrouter bieten um gezieltes Häcking beinahe unmöglich zu machen... "
Das ist leider absoluter Quatsch.Man muss sich nur mal anschauen, was heute in einem Standard-Router alles an Ports und Protokollen freigeschaltet ist (weil die Leute sonst die Support-Hotline killen). Alleine deswegen sind Router kein Schutz, wenn man keine Ahnung von der Konfiguration hat.
Die meisten Router verwenden keinen Open Source-Code. Woher willst Du wissen, ob diese Router irgendwelche Backdoors haben? Oder Sicherheitslücken? Wenn keine ausreichenden Code-Reviews stattfinden, am besten in der Öffentlichkeit, kann niemand real sagen, ob und wie schwer es ist, einen ganz bestimmten Router zu überwinden. Meist reichen kleine Buffer-Overflows, brute-force oder Dictionary-Attacks, nicht nur weil die meisten Leute keine Passworte verwenden, die den Namen verdienen. Ich habe mal für eine Community mit sechsstelliger Userzahl die Passworte ausgewertet. 80% lauten "test", "geheim", "passwort" oder auf einen Mädchen- oder Jungennamen, bzw. den des mutmaßlichen Hundes. Nicht mal 5% waren länger als 8 Zeichen. Nur 2% konnte ich nicht binnen eines Tages auf eine lesbare Form zurückwandeln. Zumal es für die gängigsten Algorithmen schon fertige Tabellen im Netz gibt...
Insofern: Statt hier mit Halbwissen herumzuposaunen, freut Euch lieber, dass so ernstzunehmende Organisationen wie ein MPI sich Gedanken über Freiheit und Anonymität macht - die Gestapo und die Stasi-Zeit sind noch kein Jahrhundert her. Es gibt aktuell sicher keinen Grund zur Paranoia, wohl aber berechtigte Gefahren für die Zukunft, wenn alles, was machbar ist, auch staatlich legitimiert und eingesetzt wird.
Der Nat Diskussion kann ich nur bedingt zustimmen, Betriebssystem Backdoors (RPC) lassen sich damit ganz gut blocken, für den Rest bringts fast nichts.
Niemand der böses im Schilde führt wäre doch so doof nicht die Sicherheitslatte so hoch zu legen das eine Onlinedurchsuchung was bringt..
Für den Normalbürger hilft aber auch >
Verschlüsseln
http://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt
Die Dateien sind zwar nicht unknackbar, aber es dauert laaaaaaange.
@Au weia
> Ich habe mal für eine Community mit sechsstelliger Userzahl die
> Passworte ausgewertet. 80% lauten "test", "geheim", "passwort"
> oder auf einen Mädchen- oder Jungennamen, bzw. den des
> mutmaßlichen Hundes. Nicht mal 5% waren länger als 8 Zeichen.
> Nur 2% konnte ich nicht binnen eines Tages auf eine lesbare
> Form zurückwandeln. Zumal es für die gängigsten Algorithmen
> schon fertige Tabellen im Netz gibt...
So so du arbeitest also für den Hans Heise Verlag...
@Bilbo 55
Ich wall ja sagen, dass das Bundes Kriminalamt und der Schili ää Scheuble das zu einfach sehen, weil sie nun mal nicht für so was ausgebildet sind, und sich wohl die falschen Berater ins Boot geholt haben.
Und ich denke auch, das das ganze mit einer Demokratie nicht vereinbar ist.
Aber ich hoffe doch, dass man Rechner nicht Hackbar machen kann, sonnst müsste ich mir ja direkt einen neuen Job suchen.
Ach ja auf den meisten Routern läuft ein embedded Linux...
Gruß
-- Daniel
Hallo,
@GreyHat:
> Für den Normalbürger hilft aber auch >
> Verschlüsseln
> http://de.wikipedia.org/wiki/TrueCrypt
Das bringt im Zusammenhang mit Online-Durchsuchungen genau gar nix. Denn sobald Du an Deinem Rechner angemeldet bist, und das erste mal auf den TC Container zugreifst, kann der "Bundestrojaner" auch drauf zugreifen.
Genau das ist der Sinn der Online-Durchsuchung.
Und zum Thema NAT: Bei aktuellen Trojanern wird die Verbindung von innen nach außen aufgebaut. Die Trojaner lassen sich dann z.B. per Chat-Channel steuern. Und um Trojaner auf eine Platte zu kriegen, gibt's viele andere Möglichkeiten, als den Router zu hacken...
Dirk