Inwiefern handelt es sich bei Karnevalsliedern um Gewaltmusik? Sollten Fasnethits untersagt werden? Wir fragten den Fachmann. Dr. Klaus Miehling stellte sich den akustischen Angriffen von de Höhner, Bernd Stelter und anderen Stimmungskanonen.







Schickes Strickjäckchen ^^ :-)))
coole idee. aber jetzt mal ehrlich: habt ihr den armen herrn miehling nicht schon genug vorgeführt? da gibts ja die schöne redensart: jmd. vor sich selbst schützen...
Super, es wird irgendwie alles schlecht gemacht, natürlich sind das alles nicht unbedingt Lieder die Musikgeschichte geschrieben haben, aber ich finde man kann sie nicht für Gewaltausschreitungen irgendwelcher Hirnis verantwortlich machen.
Mal ehrlich, warum schlägern die und sind aggressiv? Weil sie sich die Birne mit Alkohol zu ballern und wahrscheinlich noch dazu Minderwertigkeitskomplexe haben. Möglich ist, dass die Musik eine bösartige Tendenz einleitet, aber, naja...
Als Lösung wäre also "Eine kleine Nachtmusik" von Mozart anzudenken...Aber macht dass noch Spaß?
Ich finde man sollte beim Thema Gewalt eher an anderen Punkten ansetzen.
Ach ja, "Narri,..."
Finde den Beitrag super. Denn jetzt ist die Argumentation und die Diskussion endlich mal an konkreten Beispielen zu führen. Die andere Diskussion ist ja doch sehr abstrakt.
Und @ happy-go-lucky: Miehling wurde sicherlich nicht in die Redaktion verschleppt. Er sucht doch die Publicity selbst.
Versteh den Sinn von dem Beitrag nicht?
Ihr hättet auch mich zu euch einladen können. Das Gewaltpotenzial der Lieder ist doch offensichtlich und hier hat Herr Miehling ausnahmsweise recht. Lieder dieser Art sorgen wirklich für ein höchstes Maß an Aggressionen. Bei nüchternen Menschen versteht sich...
Die Überschrift ist Oberklasse!
"Als Lösung wäre also 'Eine kleine Nachtmusik' von Mozart"
Bloß nicht! Das wird allein des Titels wegen als Pornographiemusik eingestuft! ;-)
@ Jim Panse
Worum gehts denn sonst bei de Fasnet?
Also wenns nicht grad um Gewalt geht?
Bitte um Aufklärung :-)
"Worum gehts denn sonst bei de Fasnet?"
Auch wenn mir das Dr. Sophro ;-) nur widerwillig glauben wird: Ich weiss es nicht, da ich Fastnacht hasse und es völlig ignoriere.
Ich hab noch nie verstanden, weshalb die Menschen in Deutschland wie auf Knopfdruck austicken, gequält lustig und gut gelaunt sind und dann, wenn der Spuk per definitionem vorbei ist, ihre gewohnte Miesepeter-Fratze wieder aufsetzen.
Ich bin das ganze Jahr über gut gelaunt und muss nicht im Februar (oder wann immer das auch ist, nichtmal das weiss ich genau) austicken.
Übersetzung für Sophro zwecks Aufnahme in mein Psychogramm:
Ich bin GANZJÄHRIG alkoholisiert und dem spontanen Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnerinnen zugeneigt, weshalb Fastnacht für mich keine Relevanz besitzt.
;-)))
@ J P
sorry, du musst mich verwechseln.
Aber zu dem gut drauf sein, des kann ich auch des ganze Jahr, wenn ich will. Da muss nicht erst Fasnacht sein.
Was den Reiz an Fasnacht für mich ausmacht,( ja vielleicht bin ich da etwas kindisch) ist das Verkleiden, in andere Rollen schlüpfen, kreativ sein, Kostüme selber nähen, ausgelassen sein...
Die Fasnacht ist eine Zeit, in der alles andere ausgegrenzt wird...
Hört sich blöd an, ich weiß, aber ich finds toll.
Und, "ich hab drei Haare auf der Brust" ist aber nun echt mal was Lustiges. Eine Hommage an jeden Macho, der meint er hätte die Männlichkeit gepachtet.
"sorry, du musst mich verwechseln."
Ne, wieso? Mit "Sophro" meine ich doch nicht Dich, sondern die Userin Sophro!
Zum Fastnachts-Gedöns:
Es sei Dir ja gegönnt. Mir persönlich verschließt sich der Zugang zu jedweder Aktivität in diese Richtung, ich find's (kurz und bündig) einfach total doof.
Aber ein jeder, wie er will!
Neues von Dr. Sonderling, juhuh!!!
"Die Büttenreden fand ich lustig."
Das sollte man aber auch dringend mal untersuchen, auf Verdummungsprozesse durch Bütten-Humor (den Gewaltaspekt des nachfolgenden Tuschs natürlich nicht vergessen).
Shakespeare hat Fasnacht übrigens schon vor ein paar hundert Jahren durschaut:
"Manchmal leiht der Brauch dem Laster Würde."
(man, bin ich gebildet...)
Man beachte das erste Bild (vor dem Musikgenuß) und nach der Gewaltmusik:
http://www.germanistik.uni-hannover.de/schlobi/lehrveranst.shtml
Da simma dabei, dat is priiima, vivaaaa Gewaltmusik!
Wir lieben das Prügeln, das Saufen und den Sex,
wir glauben an den Alde Gott
und trinken nur auf ex!
Genialer Artikel. Danke!
Schon schlimm, wie gewaltverherrlichend die Fasnetsmusik ist...
Der Mann hat bestimmt noch nie Spass gehabt in seinem Leben.
Diejenigen die gewalttätig sind, sind das auch ohne Musik und nicht nur an Fastnacht. Zu sehen jedes WE am Bermudadreieck.
"Dicke Mädchen haben schöne Naaamen,
heißen Tosca, Rosa oder Caaarmen.."
Vielleich kommt er morgen auf die Idee dass das ganze auch noch sexistisch ist;)
Heee, ist das nicht Gerion & der glänzende Adler im Strickjäcksche?
ROFL!!!Sowas herrliches hab ich lang nicht mehr gelesen.Ein ganz großes Danke an Fudder!!!Endlich mal wieder was zum so richtig ablachen.
"Der dumpfe Beat schränkt die Menschen ein. Sie können nicht mehr richtig nachdenken. Bumm, bumm, bumm. Da sitzt man in der Diskothek und bestellt noch ein Bier und noch ein Bier und noch eins."
Jetzt schrämkt unsere schöne Musik die Denkfähigkeit schon soweit ein,dass man dadurch (natürlich durch gehirnmanipulierende Musik) zum Bierkaufen GEZWUNGEN wird!!Also das is doch echt mal zu doof.Als wenn ich ohne Musik kein Bier trinken könnte^^
ich möchte an dieser stelle mal eine verschwörungstheorie kund tun:
herr dr. miehling ist das produkt nächtlicher konspirativer treffen der fudder redaktion. die übernächtigten köpfe rauchten schon kräftig, als als man das ergebnis endlich auf dem seziertisch des laboratoriums bewundern konnte, das rezept ist einfach aber genial:
man reise kurz zurück nach 1974, schnappe sich den ersten papiersklaven den man kriegen kann, trichtere ihm etwas musikwissen, gepaart mit ignoranz und einer gehörigen portion konservativismus ein. dann lasse man ihn noch ein kindheitstrauma mit einem bösen gewaltmusiker erleben, ziehe ihm ein strickjäckchen an und fertig ist: die ultimative attraktion für fudder mit der lizenz zum kommentar-rekord knacken!
@BlackJack
Klingt eindeutig sehr realistisch ;)))
@ Blackjack :)
Mal ein Dankeschön an Herrn Doktor Miehling dafür, dass er diese Musik mal aus fachmännisch-wissenschaftlicher Perspektive seziert. Interessante Lektüre
Ich hingegen, liebes Fudder-Team, finde, dass ihr Herrn Miehling nicht noch zusätzlich animieren müsst. Und wer ist mal wieder verantwortlich? Der david! ;-)
HUAAAHAHAAHAAHAAAA *tränenausdenaugenwisch*
ich schmeiss mich weg!!!!! sehr geil!
besonders hat mir der gag gefallen: "Ein alkoholisierter Jüngling, der so was hört, denkt, er sei ein toller Hecht." *LOL*
fand der herr miehling eigentlich nicht eure rote wand auch sehr aggressionsfördernd? es heisst doch rot macht aggro.
SO FUDDER, JETZT REICHT'S!!
Zu Anfang war der Jux mit diesem vermeintlichen Doktor der Musikwissenschaften ja noch irgendwie unterhaltsam, hunderte von Menschen schrieben sich die Finger wund, um auch mal dem reaktionären Spießer ordentlich die Meinung zu geigen (hach, wie lyrisch passend von mir).
Das hat Aufsehen erregt, die Leute sind noch darauf herein gefallen (obwohl sie schon anhand der unübersehbaren Karikaturhaftigkeit dieses Fahndungsfotos des angeblichen Doktors den Schwindel hätten bemerken müssen), das war ein netter Werbegag aber mittlerweile ist hinlänglich bekannt, Dr. Miehling ist und bleibt nun mal eine an einem viel zu heißen Sommertag in der Redaktion von Euch ersonnene Gestalt, ein Internetphänomen wie einst der durchgeknallte [url=http://jokes.cypressmedia.com/supergreg.htm]Supergreg[/url] oder das Star Wars-Kid und man kann jeden Kult auch überreizen.
Also, Du fudder-Redakteur da auf dem weißen Sofa, nimm endlich wieder die Halloween-Maske ab, zeih die Strickjacke aus und widme Dich wieder ernsten Themen.
Anstatt den Kultfaktor der von Euch geschaffenen, fiktiven Figur Dr. Miehling zu überzustrapazieren und ihn als Vehikel für jeden neuen, blöden Redaktionsspaß zu mißbrauchen!!
Lieber Justus Jonas, die fudder-Redaktion empfiehlt folgende Lektüre:
Miehling Klaus: Gewaltmusik - Musikgewalt Populäre Musik und die Folgen mit einem Geleitwort von Ludger Lütkehaus
€ 98,00 / Sfr 169,50
ISBN: 9783826033940
686 Seiten
Verlag Königshausen & Neumann, 2006
[auch bei
Während dieser und auch der vorherige Artikel mit Herrn Dr. Miehling nicht wirklich viel zum Thema selbst beitragen, ist es doch ein sehr schönes Beispiel, wie Menschen vollkommen aneinander vorbeireden!
Herr Miehling lebt in seiner Welt, die in sich durchauch stimmig ist, wenn auch vollkommen überzeichnet, aber die Ursache hierfür liegt in dem fehlenden Kontakt, ja einer geradezu krankhaften (und nur durch seinen Wunsch, sich selbst vor dem zu schützen, wovor er sich fürchtet, zu erklärenden) Angst vor der "anderen" Welt.
Sein Verdienst ist es (was ich persönlich an seiner Stelle nie getan hätte), sich mit seiner Meinung in genau der anderen Welt, die er zum Teil nicht versteht und zum Teil verurteilt (und dies -wiederum zum Teil - zu Recht), während umgekehrt eben diese Welt in weiten Teilen nicht fähig ist, ihn zu verstehen, zu präsentieren. Dass er mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt ist, liegt paradoxerweise einerseits daran, dass er so überzeichnet, dass er nicht ernstgenommen werden kann (obwohl er genau das will) und andererseits daran, dass diese andere Welt, genau weil sie zumindest teilweise so ist, wie er sie kritisiert, eben auch zu dieser Selbstreflexion gar nicht fähig ist.
Schaut Euch doch mal an, mit welcher Ernsthaftigkeit er auch auf den größten Schwachsinn versucht, sachlich oder zumindest scheinbar sachlich (scheinbar, weil er nicht merkt, dass er den wenigen ernst gemeinten und wirklich guten Kommentaren durch seine teilweise platte und undifferenzierte Art nicht weniger Unrecht tut, als er es umgekehrt beklagt!) zu antworten. Dabei haben 95% der Kommentatoren doch nicht mal annähernd das Hirn, um überhaupt zu verstehen, worum es geht, sie raffen ja nicht mal, dass es verschiedene Erlebenswelten ein und demselben Phänomens geben kann, und dass eine andere Welt als ihre eigene beschränkte möglich ist.
Die Situation hat insofern etwas tragikkomisches, ungefähr so wie wenn irgendwelche entrückten amerikanischen Endzeit-Missionare in weißem Hemd Samstags auf dem Münsterplatz stehen, und versuchen, den mit von der »langen Roten« tropfendem Senf und anderen ähnlich weltbewegenden Themen beschäftigten Touristen klarzumachen, dass sie ihr Leben total ändern müssen, weil es das falsche sei.
Ich kann Ihnen, Herr Dr. Miehling, nur wünschen, dass Sie es schaffen, Ihre an sich bedenkenswerte und im Kern (aber auch nur diesem) richtige Position dahingehend weiterzuentwickeln, dass Sie differenzierter argumentieren, und Positionen und Lebenswirklichkeiten der »Zwischentöne« zulassen.
Wenn Sie nämlich weiterhin so pauschalisierend und dogmatisch argumentieren, verletzen Sie nicht nur andere sehr feinfühlige, der Differenzierung fähige, moderne Musik liebevoll praktizierende oder auch nur hörende Menschen in genau der gleichen Weise, wie Sie sich durch eben diese Musik selbst verletzt und gestört fühlen mögen! Sondern Sie werden auch von denen, die dazu fähig wären, und die vielleicht Sympathien für Teile Ihrer Position entwickeln könnten, nicht ernst genommen und bleiben letztlich selbst in deren Wahrnehmung ein einsamer Verrückter - was in meinen Augen schade wäre!
hm, ich weiß nicht, ob man den analogieschluss von pop/rockmusik, die dr. miehling kritisiert, auf die "mit von der »langen Roten« tropfendem Senf und anderen ähnlich weltbewegenden Themen beschäftigten Touristen", die von "entrückten amerikanischen Endzeit-Missionare" zu einem besseren leben aufgefordert werden, so stehen lassen kann.
ganz so banal sind nämlich weder die argumente mit denen herr miehling zu felde zieht noch die "gewaltmusik" selbst.
der habe ich nämlich einen großen teil meines lebens vermacht und ich fühle mich von ihr intellektuell auch mehr gefordert, als es der tourist vom senf sein dürfte.
irgendwie tut mir dieser mensch sehr leid.......was hat er für ein leben???oder is der am ende nur n fake???die dumpfen geräusche von zb. vorbeifahrenden bussen ist sicher auch aggressionssteigernd....armer kerl....
halllloo
herr mieling was soll dass denn bleiben sie bitte als pianist der waldorfs treu aber nicht so ein schwachsin verbreiten
danke
Wollte ich grade sagen, Meinlink. Zu meiner Zeit auf der Waldorfschule war Herr Miehling immer ein netter Pianist. Ich wünsche ihm auch, dass er da bleibt und sich nicht auf ein Terrain begibt, dass, wie von Au weia sehr komplex dar gelegt, sich nicht mit seiner Denk- und Lebensweise kompatibel machen lässt. Er macht sich dadurch nicht besonders gut, und sich mit diesem Thema an fudder zu wenden, das, in aller Liebe, für solche Thesen keine geeignetes Pflaster ist, halte ich für überzogen... Aber bitte, liebe Leute, macht euch nicht in dieser hinterhältigen Weise über Herrn Miehling lustig. Er hat es genauso verdient, seine Geschichte zu erzählen, wie ein Fudderredakteur über seinen Internetbordellbesuch, den ihr alle sicherlich mit größter Seriosität verfolgt habt...
[zitat]caro
Freitag, 09.02.07 19:46
Lieber Justus Jonas, die fudder-Redaktion empfiehlt folgende Lektüre:
Miehling Klaus: Gewaltmusik - Musikgewalt Populäre Musik und die Folgen mit einem Geleitwort von Ludger Lütkehaus
€ 98,00 / Sfr 169,50
ISBN: 9783826033940
686 Seiten
Verlag Königshausen & Neumann, 2006
[auch bei amazon.de erhältlich]
Dr. Miehling ist sehr wohl eine reale Person, und ein sehr höflicher, interessanter und interessierter Gesprächspartner noch dazu.[/zitat]
Ein sehr aufwändiger Schwindel, der da betrieben wird. Ich bin beeindruckt. Eigene Homepage, bestellbare Lektüre... alle Achtung, da gibt man sich Mühe bei der Vertuschung!!
Justus Jonas ist leicht paranoid.
Das Interview ist stark gekürzt, und meine Aussagen sind nicht immer wörtlich (habe ich wirklich „Jüngling" gesagt?), aber inhaltlich korrekt wiedergegeben. Danke an Caro für das Kompliment (vgl. 9. 2., 19.46), und an David W. für den fairen und ernsthaften Gedankenaustausch! Ich hoffe, die Diskussion hier bleibt, dem Thema entsprechend, begrenzt. Beiträge zu Gewaltmusik allgemein sollten in das andere Forum geschrieben werden. Frage an die Redaktion: Kann man da nicht eine zweite Seite aufmachen, damit die Ladezeiten nicht so lang sind?
an Bilbo 55:
„Jetzt schrämkt unsere schöne Musik die Denkfähigkeit schon soweit ein,dass man dadurch (natürlich durch gehirnmanipulierende Musik) zum Bierkaufen GEZWUNGEN wird!!"
Was glauben Sie, warum die meisten Kneipenwirte ihre Gäste mit lauter Gewaltmusik beschallen? Mit Alkohol läßt sich die Musik besser ertragen, und wenn die Musik laut ist, kann man sich weniger unterhalten und trinkt auch deshalb mehr. Außerdem bewirkt der „beat", der eine tranceartige Stimmung erzeugt, eine Denkschwäche. Man überlegt weniger, ob man nicht schon genug intus hat, oder ob man wirklich an einem Abend so viel Geld ausgeben sollte.
an AuWeia:
„Ich kann Ihnen, Herr Dr. Miehling, nur wünschen, dass Sie es schaffen, Ihre an sich bedenkenswerte und im Kern (aber auch nur diesem) richtige Position dahingehend weiterzuentwickeln, dass Sie differenzierter argumentieren, und Positionen und Lebenswirklichkeiten der 'Zwischentöne' zulassen."
Wie ich im anderen Forum schon mehrmals sagte, wird meine Position von den Gegnern oft extremer dargestellt als sie ist; wohl, damit sie sich um so mehr echauffieren können. Die „Zwischentöne" sind die von mir immer wieder eingeräumte „Grauzone".
an Rainmaker:
Danke, ich bin immer noch ein netter Pianist :-) Waren Sie in Müllheim oder in Freiburg auf der Waldorfschule? Ich habe nämlich 2004 gewechselt.
„Er macht sich dadurch nicht besonders gut, und sich mit diesem Thema an fudder zu wenden, das, in aller Liebe, für solche Thesen keine geeignetes Pflaster ist, halte ich für überzogen..."
Fudder hat sich an mich gewandt; das war beim ersten Interview so, und auch beim zweiten. Ein Jugendmagazin dürfte durchaus ein geeignetes Pflaster für das Thema sein, da Gewaltmusik bei Jugendlichen noch beliebter ist als bei Älteren. Daß es dort besonders wenig Zustimmung gibt, ist klar; aber bei manchen wird vielleicht ein Denkprozeß angestoßen, der eines Tages Früchte trägt ...
Natürlich bin ich auch hier zur stelle ;-)
"Der dumpfe Beat schränkt die Menschen ein. Sie können nicht mehr richtig nachdenken. Bumm, bumm, bumm. Da sitzt man in der Diskothek und bestellt noch ein Bier und noch ein Bier und noch eins."
Ach ja? Also ich verspüre keinen Anflug von Dummheit oder Sauflust, wenn ich ein bisschen Dream Theater oder Beatles anhöre...
Außerdem: Was schlagen Sie vor, Hr.Mielhing, was sollte man stattdessen an Karneval spielen? Marschmusik oder Mozart??
Oder wollen Sie die Fassenacht ganz abschaffen?
Proggie:
"Ach ja? Also ich verspüre keinen Anflug von Dummheit oder Sauflust, wenn ich ein bisschen Dream Theater oder Beatles anhöre..."
Naja vielleicht bis auf "number nine" ;). (oder Barney Gumbles Pendant "number eight")
Allerdings geht es hier ja mehr um die Karnevalsmusik, Proggie.
Und wo wir schon einmal dabei sind: Da simmer dabei, dat is prima ;).
Also ich kann darüber nur lachen!
Dr. Klaus Miehling:
Hier gibts noch mehr Stoff für einen kleinen Artikel auf fudder.de, dieses Genre (dieses Verbrechen?) grenzt für mich in der Tat an Gewaltmusik (auch wenn ich die tanzenden Kühe, die aus einem Kopf-Mann und einem Schweif-Mann bestehen äusserst amüsant finde) :
http://de.wikipedia.org/wiki/Musikantenstadl
Gruß,
Berman
Wenn es etwas gibt, was man verbieten sollte, dann Musikantenstadl ^^
Ich war bis 2006 auf der Waldorfschule in der Wiehre. Mit Fr Ziegenhagen... :-D
Dann will ich mich hier auch mal zu Wort melden.
Zum Thema, die Karnevalsmusik verleitet zum trinken und schaltet das Hirn aus: Wer auf eine Karnevalsfeier geht, macht dies im Normalfall mit der Intention viel zu trinken und wenig nachzudenken.
Würde also sagen, erst kam der Vorsatz dann die Musik, nicht umgekehrt.
Und wenn ich auf ne Party gehe (allgemein, ich mag Fasching auch nicht) und fahren muss (also nichts trinken darf), kann ich ohne Probleme auch ohne Alkohol mitfeiern und muss nicht fürchten, die Musik würde mein Hirn ausschalten und mich (entgegen meines Vorsatzes) zum trinken verleiten.
"Was glauben Sie, warum die meisten Kneipenwirte ihre Gäste mit lauter Gewaltmusik beschallen? Mit Alkohol läßt sich die Musik besser ertragen, und wenn die Musik laut ist, kann man sich weniger unterhalten und trinkt auch deshalb mehr. Außerdem bewirkt der „beat", der eine tranceartige Stimmung erzeugt, eine Denkschwäche. Man überlegt weniger, ob man nicht schon genug intus hat, oder ob man wirklich an einem Abend so viel Geld ausgeben sollte."
Naja, wenn mir die Musik gefällt brauch ich auch nicht trinken um sie "ertragen" zu können. Ich geh jedenfalls nirgends hin, wenn mir die Musik dort nicht gefällt.
Schließen sie bitte nicht von ihrem empfinden (die Musik nicht ertragen zu können) auf andere.
Zum Thema Unterhaltung: Ich persönlich gehe nicht in Discos, wenn es dort keine ruhigeren Ecken gibt, in denen man sich auch normal unterhalten kann. Und in einer normalen Kneipe läuft die Musik normalerweise im Hintergrund.
Auch hier, hat man also schon vorher die Wahl: möcht ich nur tanzen und mich schreiend unterhalten (im klartext, nehm ich die laute Musik in Kauf, weil mir das so gefällt) oder will ich das nicht. Je nach dem was man bevorzugt, kann man sich das Lokal (die Disco) aussuchen.
an Proggie:
„Was schlagen Sie vor, Hr.Mielhing, was sollte man stattdessen an Karneval spielen? Marschmusik oder Mozart??"
Ein historischer Fastnachtsball in Kostümen des 18. Jhs. mit Mozart wäre doch mal etwas anderes! Da gäbe es gewiß weniger Suff, Gewalt und Sex als sonst. Aber die in der Redaktion gehörten Beispiele zeigen, daß weniger die typischen Fastnachtslieder das Problem sind, sondern ihre gewaltmusikalische Aufbereitung mit dem rockmusiktypischen „beat". Also: Narren, besinnt Euch wieder auf die Tradition! Dann mag auch Fastnachtslieder singen und hören, wem's gefällt.
„Oder wollen Sie die Fassenacht ganz abschaffen?"
Dazu ist die Menschheit wohl noch nicht reif ...
an Andi:
„Wer auf eine Karnevalsfeier geht, macht dies im Normalfall mit der Intention viel zu trinken und wenig nachzudenken. Würde also sagen, erst kam der Vorsatz dann die Musik, nicht umgekehrt."
Da kann ich wider besseren Wissens zwar nicht widersprechen; aber ist das wirklich so? Zumindest wird die Musik dann den gemachten Vorsatz verstärken.
„Schließen sie bitte nicht von ihrem empfinden (die Musik nicht ertragen zu können) auf andere."
Ich meinte hier nicht die Art der Musik, sondern die Lautstärke.
„Und in einer normalen Kneipe läuft die Musik normalerweise im Hintergrund."
Da habe ich einen anderen Eindruck. Wahrscheinlich verstehen wir unter „Hintergrund" etwas anderes. Aber auch wenn die Musik nicht so laut ist, daß man schreien müßte, dürfte das Bedürfnis nach Unterhaltung geringer sein als ohne Musik. Und dann greift man eben - darum ging es ja - öfter zum Glas, und den Wirt freut's.
Hallo Herr Dr. Miehling,
ich stimme ja grösstenteils mit Ihnen überein. Was mich aber irritiert, ist Ihr Abzielen auf das Thema Sex und das gleichzeitige Verbrämen unter dem Topos Gewalt. Ihr Verhältnis zur Sexualität geht mich nichts an, obwohl ich anzunehmen geneigt bin, dass es doch eine Haupttriebfeder für Ihr durchaus ehrenwertes Engagement sein könnte. Sie werden dem Jüngling in der Diskothek auch mit Mozart seinen hormonellen Drang nicht austreiben. Und: Warum auch?
Dass wir Sexualität in unserer Gesellschaft lange genug tabuisiert haben und damit einhergehend alles was damit zu tun hatte auch als Druckmittel eingesetzt haben, ist nicht lange genug her. Gerade die Kirchen haben eine unrühmliche Rolle gespielt und zigtausende Seelen verbogen. Es ist eines der größten Leistungen unserer Zivilisation, dass dies endlich einigermassen zurückgedrängt ist.
Ich gehe absolut konform mit Ihnen, wenn Sie Fasnacht als gewalttätigen Drogen- u. Alkoholexzess beschreiben würden. Dazu kenne ich zuviele Leute in dieser Szene, um mich der Illusion hingeben zu können, es ginge irgendwie um schützenswerte Traditionen.
Aber lasst die Leute doch poppen, wenn sie wollen. Was gibt es friedlicheres?
Viele Grüße
A.
Der arme muss eine schreckliche Kindheit gehabt haben...
>Ich gehe absolut konform mit Ihnen, wenn Sie Fasnacht als gewalttätigen Drogen- u. Alkoholexzess beschreiben würden.<
Stimmt nur sehr bedingt. Ich bin selber aktiver (ziemlich friedlicher) Fasnächtler. Ich glaub nicht, dass an Fasnacht mehr oder weniger konsumiert wird als an anderen Massenveranstaltungen...
Herr Miehling, würde Sie eigentlich sagen dass Eurythmie und Eurythmiemusik einen positiven Einfluss auf Waldorfschüler haben? Sind Waldorfschüler friedlicher als andere Jugendliche?Kommen sie gern in den Eurythmieunterricht? Vielleicht sollte man diese Art der Bewegung ja dann an allen öffentlichen Schulen einführen...
"Da habe ich einen anderen Eindruck. Wahrscheinlich verstehen wir unter „Hintergrund" etwas anderes. Aber auch wenn die Musik nicht so laut ist, daß man schreien müßte, dürfte das Bedürfnis nach Unterhaltung geringer sein als ohne Musik. Und dann greift man eben - darum ging es ja - öfter zum Glas, und den Wirt freut's."
Sicher, was die Lautstärke angeht, kann man verschiedene Ansichten haben. Aber zumindest die Kneipen, in die ich ab und an gehe, ist die Musik wirklich nur im Hintergrund. Zumindest in meinem Freundeskreis steht die Konversation bei einem Kneipenbesuch an erster Stelle, bzw. suchen wir uns eine Kneipe immer dann aus, wenn wir uns in geselliger Runde unterhalten möchten, anstatt in eine Disco zu gehen, wo Konversation tatsächlich kaum möglich, aber von den Besuchern in der Regel auch nicht gewollt ist.
"Ich meinte hier nicht die Art der Musik, sondern die Lautstärke."
Auch hier ist es ihr empfinden die Lautstärke nicht ertragen zu können. Es gibt durchaus Menschen die laute Musik mögen.
An diesen neuen Artikel bei Fudder sieht man glaub ich wieder mal schön, dass, egal ob er jetzt mit dem Kopf gegen die Wand rennt, alles daran setzt, unsere Kultur umzubiegen...
Kurz gesagt: Jeder wird geboren, lebt und stirbt. Auch unser wohlgeschätzter Hr.Miehling, auch ich, auch die anderen hier. Da sind wir doch alle gleich was?^^
an Andromedos:
„Was mich aber irritiert, ist Ihr Abzielen auf das Thema Sex und das gleichzeitige Verbrämen unter dem Topos Gewalt."
Sex und Gewalt sind natürlich verschiedene Dinge (für normale Menschen jedenfalls); es ist jedoch so, daß aggressive Musik nach Bekunden vieler Musiker und Hörer tatsächlich sexuell stimulierend wirken kann.
„Sie werden dem Jüngling in der Diskothek auch mit Mozart seinen hormonellen Drang nicht austreiben."
Zumindest dürfte Mozart in dieser Hinsicht weniger anregend wirken.
„Dass wir Sexualität in unserer Gesellschaft lange genug tabuisiert haben und damit einhergehend alles was damit zu tun hatte auch als Druckmittel eingesetzt haben, ist nicht lange genug her. Gerade die Kirchen haben eine unrühmliche Rolle gespielt und zigtausende Seelen verbogen. Es ist eines der größten Leistungen unserer Zivilisation, dass dies endlich einigermassen zurückgedrängt ist."
Das sehe ich anders; aber darüber zu diskutieren würde den Rahmen sprengen.
„Aber lasst die Leute doch poppen, wenn sie wollen. Was gibt es friedlicheres?"
Wenn Sie halbwüchsige Kinder hätten, die auf so eine Feier gehen wollen, würden Sie wahrschinlich etwas anderes sagen ... Aber ich zielte vor allem darauf ab, daß es zu sexuellen Belästigungen oder gar Vergewaltigungen kommen kann; und wenn jemand „fremdgeht", bleibt das normalerweise auch nicht ohne Folgen auf die Partnerschaft. Wenn man schließlich im Suff die Verhütung vergißt ...
an Sophia:
„Herr Miehling, würde Sie eigentlich sagen dass Eurythmie und Eurythmiemusik einen positiven Einfluss auf Waldorfschüler haben?"
Spezielle Eurythmiemusik gibt es zwar, aber die wird relativ selten verwendet. Sie wurde i.d.R. von Leuten komponiert, die wenig von Komposition verstehen, und die Unterordnung unter bestimmte eurythmische Vorgaben führt ebenfalls zu Abstrichen bei der musikalischen Qualität. Aber meistens wird normale Klavierliteratur vom Barock bis zur Gegenwart verwendet oder auch improvisiert.
Zum Einfluß der Eurythmie kann ich wenig sagen. Ich selbst war kein Waldorfschüler. Was immer wieder auffällt, ist die ausgezeichnete Körperhaltung der meisten Waldorfschüler, und das kann wohl nur von der Eurythmie kommen. Eurythmielehrer weisen darauf hin, daß sich die Bewegung günstig auf Gehirnfunktionen auswirkt; ich sehe da Parallelen zur Kinesiologie (die ich allerdings mit Skepsis betrachte), wo auch durch körperliche Übungen Gehirnfunktionen verbessert werden sollen. Außerdem ist Eurythmie ein künstlerisches Fach, und daß sich die Beschäftigung mit Kunst günstig auf den Menschen auswirkt, ist wohl ziemlich unbestritten.
„Sind Waldorfschüler friedlicher als andere Jugendliche?"
Dazu kann ich nur sagen, daß an den beiden Waldorfschulen, die ich von meiner Arbeit her kenne, Gewalt kaum eine Rolle spielt; und wenn, dann eher in der Unter- als in der Mittel- oder Oberstufe. D.h. im Laufe des Schulbesuchs scheinen sich die Kinder zumindest in diesem Punkt i.a. positiv zu entwickeln.
„Kommen sie gern in den Eurythmieunterricht?"
In der Unterstufe normalerweise ja, später nicht mehr.
„Vielleicht sollte man diese Art der Bewegung ja dann an allen öffentlichen Schulen einführen..."
Als Pflichtfach: nein; aber als Alternative zum Sportunterricht, der für Unsportliche die Hölle sein kann, halte ich das für eine ausgezeichnete Idee!
an Andi:
„Auch hier ist es ihr empfinden die Lautstärke nicht ertragen zu können. Es gibt durchaus Menschen die laute Musik mögen."
Viele Leute gehen in Gesellschaft in eine Kneipe. Und da gilt dann: Mitgefangen, mitgehangen. So gibt es sicher immer wieder Leute, die in einer Kneipe - oder auf einer Fastnachtsfeier - sind, obwohl ihnen die Musik eigentlich zu laut ist. Und dann hilft der Alkohol, die Sinne zu betäuben.
"an Andi:
„Auch hier ist es ihr empfinden die Lautstärke nicht ertragen zu können. Es gibt durchaus Menschen die laute Musik mögen."
Viele Leute gehen in Gesellschaft in eine Kneipe. Und da gilt dann: Mitgefangen, mitgehangen. So gibt es sicher immer wieder Leute, die in einer Kneipe - oder auf einer Fastnachtsfeier - sind, obwohl ihnen die Musik eigentlich zu laut ist. Und dann hilft der Alkohol, die Sinne zu betäuben."
Ich persönlich mag die Musik auf Karnevalsveranstalltungen oder Bierzeltgelagen nicht. Aus diesem Grund bleibe ich solchen Veranstalltungen fern, auch wenn meine Freunde dorthin gehen.
Ich denke soviel freien Willen sollten sie den Menschen zugestehen.
„Dass wir Sexualität in unserer Gesellschaft lange genug tabuisiert haben und damit einhergehend alles was damit zu tun hatte auch als Druckmittel eingesetzt haben, ist nicht lange genug her. Gerade die Kirchen haben eine unrühmliche Rolle gespielt und zigtausende Seelen verbogen. Es ist eines der größten Leistungen unserer Zivilisation, dass dies endlich einigermassen zurückgedrängt ist."
Das sehe ich anders; aber darüber zu diskutieren würde den Rahmen sprengen.
„Aber lasst die Leute doch poppen, wenn sie wollen. Was gibt es friedlicheres?"
Wenn Sie halbwüchsige Kinder hätten, die auf so eine Feier gehen wollen, würden Sie wahrschinlich etwas anderes sagen ... Aber ich zielte vor allem darauf ab, daß es zu sexuellen Belästigungen oder gar Vergewaltigungen kommen kann; und wenn jemand „fremdgeht", bleibt das normalerweise auch nicht ohne Folgen auf die Partnerschaft. Wenn man schließlich im Suff die Verhütung vergißt ...
ach du scheiße. jetzt reicht es.
Her Miehling, ihre selbstgerechte Art und das Gebare eines Gutmenschen werden nun wirklich langsam unerträglich!
Das sie ein Thema verhackstücken, sollte genügen! Also lassen sie bitte ihr ethisch-moralinsaures Geschwurbel.
Der Kerl is ja wohl mal ne Oberpfeife...
Ich weiß ja nicht,aber so wie der die Musik analysiert,bekomme ich das Gefühl, der wäre geradewegs aus dem Seniorenheim ausgebrochen, wo nur gaaaaaaanz ruhige und gaaaaaaaaaaaanz leise Musik gehört wird...
Man,klar macht Viva Colonia aggressiv.
Lebt der hinterm Mond?Wers nötig hat,sich Ohrenstöpsel reinzustecken,wenn ein Fasnetsumzug stattfindet...naja.
Was'n Opfer^^
Schade, dass manche Leute sich so in den Mittelpunkt drängen wollen, auch wenn sie NULL Ahnung haben und sich verwirrte Dinge zusammenfantasieren.
wenn immer mehr über immer weniger immer mehr reden dann nennt man das spezialisten.
beethoven ist dann wohl aber mega aggressiv? zum glück wird im konzerthaus und im theater nicht so viel gesoffen, stellt euch mal diese ausschreitungen und das gegrabsche (bei all den tief ausgeschnittenen abendkleidern...) vor.
wie sieht es denn dann mit kinderliedern aus? machen auch echt aggressiv, oder?
nee, nee, hoffentlich habt ihr ihm kein honorar bezahlt - könnte man besser für etwas sinnvolleres spenden.
Okay, der erste Teil war ja noch witzig. Aber jetzt…
Can I say "staged"?
ein überzeugteres denn je KÖLLE ALAAF ;-)
wunderbarer beitrag! narrenkappe ab!
@gabi
schau dir mal den anderen thread an - das ist doch nicht mehr normal.
das ist traurig.
am anfang (2006) dachte ich auch noch "super satire".
naja.
sehr richtig, was "thomsen" schreibt - durchlesen!
Es ist erschreckend, wie viele dumpfe Reaktionen auf diese nüchterne Reflektion von Herrn Miehlich eingegangen sind – sind das schon die Folgeschäden dieser kritisierten Musikformen?
Dass Musik Einfluss auf das Befinden – nicht nur auf Menschen sondern auch Tiere und Pflanzen - hat, müsste doch allgemein bekannt sein. Es hat doch seinen Grund, warum das Militär die Soldaten Marschlieder singen lässt. Es ist doch belegt, dass leise klassische Musik selbst bei Säuglingen die Heilung beschleunigt. Wer hat keine Lieblingsmusik? Wer kann denn leugnen, dass ihn die eine Musik eher traurig andere aktiv werden lässt. Ein Film ohne Untermalungsmusik hätte nie die gleiche emotionale Wirkung wie mit Musik.
Und da die Menschen unterschiedlich gestrickt sind, werden sie auch unterschiedlich stark von der Musik beeinflusst bzw. mitgerissen oder auch nicht.
Wer sich nicht selbstkritisch beobachtet, was das Umfeld, der Freundeskreis, die Clique, Partei, Organisationen usw. mit ihren Ritualen und ihrer Musik aus einem macht und zu etwas benutzt, der findet sich dann plötzlich in einer schlägernden Gruppe vor der Disco oder im Stadion wieder oder skandiert im schlimmsten Fall für „den totalen Krieg“ und stellt später verkatert fest: „Das habe ich aber nicht gewollt!“; „Da bin ich mit reingeschliddert“; „Da haben doch alle mitgemacht!“; „Ich habe von nichts gewusst!“
Gruß Bärtle
Musik drückt ganz sicher gewalt aus oder aggression, aber das is doch nicht negativ zu bewerten, da diese gefühle nunmal da sind und für mich ist das immer eine erleichterung wenn ich dann so musik anhören kann. (death metal, techno etc) das schafft einem mehr ein ventil um solche stimmungen geistig auszuleben. Besser als in realität. Partymusik wie oben genannt empfinde ich nicht als aggressiv sie (will fördern) fördert enthemmung, eben einfaches feiern, am effektivsten in verbindung mit alkohol. Allerdings finde ich das jetzt auch nicht bekämpfenswert... besser wäre es wenn die leute auch ohne alkohol so ausgelassen und fröhlich sein könnten... aber wenn sie es halt brauchen. Für mich persöhnlich ist musik die aggresive oder gewaltätige inhalte hat sehr wichtig und ich seh keinen grund diese abzuschaffen oder schlechzureden. (ich höre auch sehr gerne schöne harmonische musik aber die is net alles.. )
lg
Also ich hab selten so einen Dünnschiss gelesen wie das Gegabble von diesem Miehling.Wenn ich diese Fresse und seinen Inhalt lese kriege ich Gewaltphantasien, nicht bei Da simma dabei.
Vollpfosten!
Meint der das ernst???
Der hat ja mal einen am Sender!!!
@Bärtle:
Niemand hat behauptet, Musik würde keine Emotionen ausdrücken.
Natürlich werde ich traurig, wenn ich eine Ballade höre, und selbstverständlich will ich tanzen, wenn ich Ska höre und bangen, wenn ich Metal höre.
Nur darum geht es Miehling doch gar nicht: Miehling behauptet Musik wäre ein Zentraler Faktor für die entstehung von Gewalt, führt Statistiken an, die nichts damit zu tun haben und Argumentiert an den Argumenten seiner Diskussionsgegner vorbei (siehe letztes Beispiel, seine Antwort auf thomsen im anderen Thread).
Er hat letztlich nur bewiesen dass Menschen grausam sind und Musik hören, nicht dass Menschen grausam sind, weil sie Musik hören. Aber genau das glaubt er aus seinen Statistiken ableiten zu können und ist damit meiner Meinung nach auf dem Holzweg.
Ich fände es aber dennoch schön, wenn er noch auf meinen letzten Post antworten würde.
Ich würde an ihrer Stelle mal Atze Morph anhören. DAS ist wirklich gewaltvolle, primitive und absichtlich schlechte Musik. Ich höre das den ganezn Tag hoch und runter weil es einfach sauwitzig ist. Der Kerl schlüpft halt in eine Rolle und spielt einen asozialen, frauenfeindlichen Rüpel. Falls sie Atze Morph noch nicht kennen, gibt es auf seiner Homepage http://www.myspace.com/atzemorph auch Hörproben. Würde mich interessieren wie sie diese Musik bewerten würden.
Gruß Kringel
Echt sauwitzig!!!
Ich kann nicht mehr vor lachen!!! Atze Morph ist der WAHNSINN!!!!!
@ bärtle: Seit fast 9 (neun!) Wochen bemühen sich sehr viele Kommentatoren um eine konstruktive Diskussion mit Herrn Miehling. Genau so lange weicht Hr. M. Argumenten aus und betet immer nur die gleichen Phrasen und Plattitüden runter.
"Es ist erschreckend, wie viele dumpfe Reaktionen auf diese nüchterne Reflektion von Herrn Miehlich eingegangen sind – sind das schon die Folgeschäden dieser kritisierten Musikformen?"
1. Hr.Miehlings Reflexionsvermögen tendiert gegen null.
2. Übersetzt man "nüchtern" mit "ignorant", ist er das wohl.
3. Folgeschäden?
Ja, aber von mehrwöchigen vergeblichen Versuchen, eine konstruktive Auseinandersetzung mit Hr.M. in Gang zu bringen!
Richtig:
Dumpfe Aktionen provozieren auch "dumpfe Reaktionen".
an tetra:
Zum von Ihnen angesprochenen „Abreagieren" von Aggressionen beim Hören aggressiver Musik habe ich schon im anderen Forum http://fudder.de/artikel/2006/12/07/achtung-gewaltmusik/ etwas geschrieben. Kurz: Was als „Abreagieren" erlebt wird, ist allenfalls Erschöpfung. In Wirklichkeit „übt" man Aggression ein und wird längerfristig gesehen aggressiver. Das ist nicht meine persönliche Hypothese, sondern unter Aggressions- und Hirnforschern allgemein anerkannt.
„Partymusik wie oben genannt empfinde ich nicht als aggressiv sie (will fördern) fördert enthemmung, eben einfaches feiern, am effektivsten in verbindung mit alkohol."
Ja, sie fördert Enthemmung. Was wäre der Mensch ohne Hemmungen? Ein Schläger, Vergewaltiger und Dieb.
an Andi:
„Ich fände es aber dennoch schön, wenn er noch auf meinen letzten Post antworten würde."
Das war: „Ich persönlich mag die Musik auf Karnevalsveranstalltungen oder Bierzeltgelagen nicht. Aus diesem Grund bleibe ich solchen Veranstalltungen fern, auch wenn meine Freunde dorthin gehen. Ich denke soviel freien Willen sollten sie den Menschen zugestehen."
Ich hielt diesen Punkt für ausdiskutiert. Aber ein Beispiel: Sie sind mit Ihren Freunden in einer fremden Stadt, sagen wir in München beim Oktoberfest. Ihre Freunde wollen ins Bierzelt. Nun haben Sie die Wahl, mitzugehen, oder alleine herumzulaufen und sich zu langweilen und als Spielverderber dazustehen. In dieser Situation würden gewiß manche mitgehen. Man hat zwar immer die Wahl, aber oft nur zwischen zwei Übeln.
an Kringel:
„Würde mich interessieren wie sie diese Musik bewerten würden."
Ich konnte nur Bruchstücke von jeweils höchstens einer Sekunde Dauer hören, deshalb kann ich so gut wie nichts dazu sagen. Gewaltmusik ist es freilich schon.
"Ich konnte nur Bruchstücke von jeweils höchstens einer Sekunde Dauer hören, deshalb kann ich so gut wie nichts dazu sagen."
Konnten sie es technisch nicht hören, oder wollten sie es sich nicht anhören?
Aaaah..... jetzt habe ich euch durchschaut!!!
Ihr versucht gerade ein intelektuelles Comedy-Gegenwicht zu Hausmeister Krause zu schaffen. Einer, der mit Lianen-Sisal Strickjäcken und einem Hemd aus recycelten Kaffeefiltern versucht, die Welt auf die intelektuelle und schöngeistige Schippe zu nehmen.
Ich bin jetzt schon auf die erste Fernsehstaffel "Cpt. Mehling - der Retter der Welt" und auf das Kinodebut "Mehling-der Film" gespannt.
Die Strory für die Kinoflim könnte man sich auch schon vorstellen...... um der von Gewaltmusik durchfluteten Welt zu entfliehen, beschießt Mehling einen Urlaubstripp in die Skandinavische Wildniss, um in der Ruhhe der Natur seinen Frieden zufinden. Er macht sich mit seinem 76`er 2CV auf die Reise. Als dann sein Vehikel irgendwo in Dänemark zu streiken beginnt, steuert Mehling einen Zeltplatz an. Doch da unterläuft ihm ein folgenschwerer Fehler. Der Zeltplatz gehört nicht zu einer christlichen Jugendorganisation sondern zum Roskilde-Festival........
*rofl* also ich muss schon sagen das is zum wegschmeißen!!
Unser lieber herr miehling wurde wohl als Kind zu oft benachteiligt! Bei seinen jüdischen Eltern bekam er nur Mozart zu hörn und durfte 2 mal am tag die Bibel lesen und jeden Sonntag musste er in die Kirche gehn, klar das man dann so wird! Von seinen Eltern hatt er noch nicht ma gelernt sich richtig anzuziehen. Höchstwarscheinlich trägt er zwei verschiedene Socken. Einmal in Pinkcamouflage und der andere in Haselnussbraun.
Wenn wirklich mal so ein Kinofilm rauskommen sollte werd ich ihn mir ansehen!!! lool wer würde so was produzieren?
Würde mich auch mal fragen wenn herr Miehling 5 anhängern des Death Metal bereiches über den weg läuft!
*Dieser Kommentar wurde von der fudder-Redaktion wegen Verstoß gegen die fudder netiquette editiert.*
Denkbar wäre auch das ein Film namens "Die Mehling Verschwörung" in der er die weitreichenden Folgen der Gewaltmusik aufdeckt wie z.B. das der Mörder von Kennedy Gewaltmusik hörte oder auch der Komet der die Dinosaurier ausgerottet hat das sicher nicht gemacht hätte wenn er sich nicht vorher "Master of Puppets" reingezogen hätte. Und wahrscheinlich findet er auch heraus das die Al Quida Jungs ihre "zündeten" Ideen hatten als sie beim bangen waren.
"Ja, sie fördert Enthemmung. Was wäre der Mensch ohne Hemmungen? Ein Schläger, Vergewaltiger und Dieb."
Ein in allem gehemmter Mensch wäre wohl ein in sich gekehrtes, lieb- und freudloses Wesen.
"Ich hielt diesen Punkt für ausdiskutiert. Aber ein Beispiel: Sie sind mit Ihren Freunden in einer fremden Stadt, sagen wir in München beim Oktoberfest. Ihre Freunde wollen ins Bierzelt. Nun haben Sie die Wahl, mitzugehen, oder alleine herumzulaufen und sich zu langweilen und als Spielverderber dazustehen. In dieser Situation würden gewiß manche mitgehen. Man hat zwar immer die Wahl, aber oft nur zwischen zwei Übeln."
Scheint mir ein sehr weit hergeholtes Beispiel zu sein. Sicher, kann vorkommen, aber ich denke das dass wohl eher selten passiert. Oder wieviele Menschen haben sie schon in Bierzelten gesehen, die ohne Spaß zu haben gelangweilt am Tisch sitzen und sich die Kante geben?
an Kringel:
„Konnten sie es technisch nicht hören, oder wollten sie es sich nicht anhören?"
Technisch. Andernfalls hätte ich ja die Lautstärke minimieren können.
an Andi:
„Ein in allem gehemmter Mensch wäre wohl ein in sich gekehrtes, lieb- und freudloses Wesen."
Wohlgemerkt: „in allem". Die meisten Menschen sind wohl eher zu wenig als zu viel gehemmt. Und gerade die sind es mehrheitlich, die sich durch Hören von Gewaltmusik und Suff noch weiter enthemmen.
„Oder wieviele Menschen haben sie schon in Bierzelten gesehen, die ohne Spaß zu haben gelangweilt am Tisch sitzen und sich die Kante geben?"
Da sind wir wieder beim Anfang: Diejenigen, denen die Musik zu laut ist, trinken mehr Alkohol, und dann werden sie enthemmt und wirken nicht mehr gelangweilt ...
Ich bitte sie den Link erneut aufzusuchen, das Problem ist behoben:
http://www.myspace.com/atzemorph
Gruß, Kringel
Bärtle
"Dass Musik Einfluss auf das Befinden – nicht nur auf Menschen sondern auch Tiere und Pflanzen - hat, müsste doch allgemein bekannt sein. Es hat doch seinen Grund, warum das Militär die Soldaten Marschlieder singen lässt. Es ist doch belegt, dass leise klassische Musik selbst bei Säuglingen die Heilung beschleunigt. Wer hat keine Lieblingsmusik? Wer kann denn leugnen, dass ihn die eine Musik eher traurig andere aktiv werden lässt. Ein Film ohne Untermalungsmusik hätte nie die gleiche emotionale Wirkung wie mit Musik."
Tja. Mag sein. Wer sich für das Militär verpflichtet, ist in meinen Augen zwar kein Mörder, ist aber durchaus bereit den Tod anderer Menschen (natürlich nur wenn es "unausweichlich" ist , aber wann ist es das schon?!) in Kauf zu nehmen. Natürlich kann dann Marschmusik anstachelnd wirken.
Aber keinesfalls wird jemand durch Metal oder Hip- Hop zum Soldat. Und da liegt dein Denkfehler!
Klar, Klassische Musik mag bei Säuglingen den Heilungsprozess beschleunigen. Sanfter Prog Rock aber sicherlich auch! Wer hat das je ausprobiert? Natürlich Sind lautere Musikarten wie Metal für Säuglinge deshalb bedrohlich, weil sie diese eben laute Information nicht verarbeiten können.
Ich zweifle sehr stark daran, dass Säuglinge bewusst Musik "mögen" können, beziehungsweise beurteilen können was ihnen "gefällt".
Dvoraks 9te wird sicherlich nicht dabei helfen, dass ein Säugling sanft einschlummert?! "The Sound Of Silence" doch schon viel eher oder?
Vorsicht vor Pauschalurteilen.
Gruß,
Berman
@Kringel:
Bei Deinem Hörbeispiel geht's doch eher um Texte als um die Musik. Was für Herrn Miehling ja weniger von Interesse sein dürfte.
Witzig kann ich den Wortmüll des Atze Morph nicht finden, wo soll da bitte Ironie deutlich werden, oder gar, dass der Typ nur in eine Rolle schlüpft? Finde solche Texte Menschenverachtend! Vielleicht nächstes mal ein bißchen nachdenken, bevor Du solche "absichtlich schlechte Musik" verharmlosend als "sauwitzig" anpreist!
Vielleicht bin ich auch einfach zu alt, bin mir sicher, dass sich das ein oder andere Sandkastenkind dafür begeistern könnte, weil man damit die Aufmerksamkeit der Erwachsenen auf sich zieht.
"und dann werden sie enthemmt und wirken nicht mehr gelangweilt ..."
Wirken????Woher wollen sie wissen dass die Menschen nicht einfach wirklich enthemmt und glücklich sind?
Johann König find ich lustig.
Das Hörbeispiel absolut nicht. Kann den Witz dort absolut nicht finden. Find das nur geschmacklos.
Gruß,
Berman
Kringel
„Ich bitte sie den Link erneut aufzusuchen, das Problem ist behoben:"
Diesmal konnte ich etwa zwei bis vier Sekunden lange Ausschnitte hören. Vom Text habe ich entsprechend wenig mitbekommen. Daß es eine Parodie ist, kann man wohl allenfalls an der Monotonie der Sprache erkennen. Der stimmliche Ausdruck ist nicht aggressiv und steht so im Widerspruch zum Text. Trotzdem sind solche Texte (ich hörte ein obszönes Wort und etwas von „ich bring ihn um" oder so ähnlich) zumindest für Kinder und Jugendliche ungeeignet. Die Musik wäre wohl am ehesten als Rap zu bezeichnen.
an Berman:
Sie schrieben an Bärtle: „Aber keinesfalls wird jemand durch Metal oder Hip- Hop zum Soldat. Und da liegt dein Denkfehler!"
Das war kein Denkfehler; Bärtle wollte am Beispiel der Marschmusik nur die potentielle Wirksamkeit von Musik aufzeigen. Durch Metal oder HipHop wird man vielleicht nicht zum Soldat (durch Marschmusik wahrscheinlich auch nicht), aber man zündet Kirchen an oder schießt Polizisten ins Gesicht - in nachgewiesenen, freilich extremen Fällen.
„Ich zweifle sehr stark daran, dass Säuglinge bewusst Musik 'mögen' können, beziehungsweise beurteilen können was ihnen 'gefällt'."
Doch, sie können es durch den Gesichtsausdruck bzw. lautliche Äußerungen (Lallen, Weinen) kundtun. Man hat festgestellt, daß Säuglinge auf Musik, die sie bereits im Mutterleib hören konnten, besonders erfreut reagieren.
an Bilbo 55:
„Wirken????Woher wollen sie wissen dass die Menschen nicht einfach wirklich enthemmt und glücklich sind?"
Ich antwortete auf Andis Frage „Oder wieviele Menschen haben sie schon in Bierzelten gesehen, die ohne Spaß zu haben gelangweilt am Tisch sitzen und sich die Kante geben?" Weil es um das „Sehen" ging, habe ich „wirken" geschrieben; man sieht, wie ein Mensch nach außen wirkt, nicht immer, wie er ist. Natürlich beinhaltet „wirken" auch solche Besoffenen, die wirklich enthemmt und glücklich sind. Ersteres kann man sowieso annehmen; beim zweiten bin ich mir nicht so sicher, aber vielleicht habe ich dafür zu wenig Erfahrung mit Trunkenheit ...
Weiter so! Ich habe richtig Spaß an den Ausführungen von Herrn Miehling. Es gibt kaum eine bessere Satire! So habe ich mir immer jemanden vorgestellt, der in der Waldorf-Schule beim Abitur seinen Namen tanzen musste!
Noch etwas zu Uwe G. und seinem Dicken Kollegen: Prima Idee mit dem Film. Da können die Komödien der letzten 20 Jahre einpacken.
nur so nebenbei bemerkt:
das babies und ungeborene kinder mozart gerne hören, mag ja sein. nur ist außerdem auch bekannt, das das kind im mutterleib einem irren geräuschmix mit zeitweise sehr hohem (!) pegel ausgesetzt ist. das erklärt auch den alten hebammentrick, bei nervösen und kolik- oder streßgeplagten säuglingen den staubsauger oder einen haarföhn einzuschalten. schlagartig hört das kind auf zu schreien und manches kind fällt schlafanfallartig in morpheus' arme.
der lärmpegel und die frequenzanteile dieser geräuschmuster sind nämlich denen im mutterleib sehr ähnlich!
genauso bekannt ist, das kinder deren eltern immer auf socken durch die wohnung schleichen (weil es nämlich schläft!) später häufiger im erwachsenenalter ein- und durchschlafstörungen haben, das sie die geräuschumgebung einer "normal" genutzten wohnung nicht ausreichend trainieren konnten.
soll heißen: immer "hei-ti-tei" hilft kindern nicht unbedingt weiter.
das gehörte jetzt zwar nicht wirklich hierher, ich mußte es aber trotzdem loswerden...
an kellerkind:
„So habe ich mir immer jemanden vorgestellt, der in der Waldorf-Schule beim Abitur seinen Namen tanzen musste!"
1. Der Eurythmieunterricht endet ein Jahr vor dem Abitur.
2. Ich habe nie eine Waldorfschule besucht.
Mein neuster Filmvorschlag:
Mehlingx: Reloaded
In einer Welt in der die Menschheit von Gewaltmusik spielenden I-Pods unterdrückt wird, gibt es nur einen Auserwählten der uns retten kann : MEO-hling !!
Hey Black Jack!
Ist Dir in Deinem Kommentar vom 8.2. im letzten Wort nicht der Buchstabe "n" einmal zuviel reingerutscht? (Ich meine an zweiter Stelle des letzten Wortes)
Krass!!! Ich sag nur Atze Morph! Der ist ja hammer verrückt!
Geht da mal drauf: http://www.myspace.com/atzemorph
Das ist echt mal hammergeil;D!!!
Echt sauwitzig! Wenn das der Herr mIehling hören würde^^
oh herr, schmeiss hirn vom himmel!
Sehr makaber, aber auch ich musste schmunzeln über diesen Atze Morph. Interessante Ideologie!!!^^
Naja finde es nicht wirklich belustigend, (ich bin 36). Dann doch eher schockierend, auf welche Gedanken ein Mensch kommen kann. Also diesen Atze Morph als Künstler anzusehen halte ich schon für gefährlich
Lässt sich tatsächlich drüber streiten... Die Fudder's sollten ein Thema dazu aufmachen! Wäre interessant! Der kommt ja irgendwo von hier
Geil! Geil! Geil!!!!
Das ist echt richtig geile Mucke^^
Dr. Klaus Miehling hat irgendwas vom Gandalf. Ich weiss nicht entweder liegt es an der interessanten Frisur, die darauf zurück zuführen ist, dass die Person wahrscheinlich im Wald nächtigt, oder der leicht benommene Gesichtsausdruck (vom Kiffen k. A.).
Der Atze Morph ist ja echt makaber!!!
der Typ macht mich aggressiver als jede Musik die ich kenne.
Nur weil er im Leben noch nie Spaß hatte versucht er die Leute mit etwas Spaß im Leben für alles schlechtes verantwortlich zu machen.
Geschmack ist verschieden auch Musikgeschmack ...
und er wird es nicht glauben aber früher ... da gab es auch Gewalt. o.Ô
mfg
---Zitat---DerDickeKollege
Mehlingx: Reloaded
In einer Welt in der die Menschheit von Gewaltmusik spielenden I-Pods unterdrückt wird, gibt es nur einen Auserwählten der uns retten kann : MEO-hling !!
---Zitat---
LOOOOL
aber mal im ernst: holt fudder den kerl eigentlich, damit wir mal wieder weng was zum schmunzeln haben (wirklich lachen kann ich darueber leider nicht mehr), oder ist das ernst gemeint???
sehr geehrter Dr. Klaus Miehling
wie wärs wenn sie einmal wasser untersuchen würden denn es ist bewiesen das jeder mörder, vergewaltiger und sonstige unredliche menschen diese flüssigkeit zu sich genommen haben
Moin moin Leuts, anscheinend trifft man hier anerkennende Leute ;)...
Also von vorne rein an alle meine negativen Kritiker:
Atze Morph iss aus ner Schnapsidee geboren, ich sehe mich nicht im geringsten als Musiker und möchte daher auch keine tiefgründigen und nervenaufreibenden Diskussionen über meine Person hören. Denn es ist Spaß!
Für die die immer noch nich überzeugt sind: ich bin kein Hartz4-Empfänger, lebe nicht auf der Strasse, hatte keine schlechte Kindheit und verspüre auch nicht den Drang mein Leben in meinen Texten widerzuspiegeln. Im Gegenteil:
Ich bin Gymnasiast, höre Metal wie auch Hip Hop und trinke gernen einen, bin aber auch regelmäßig babysitten und helfe Freunden des öfteren Holz hacken.
Es soll einzig und allein der Unterhaltung dienen, und keine Konzertsäle füllen^^......
Das ist sozusagen ein Hobby, welches großen Spaß macht und mit welchem ich hier in Breisach nicht im geringsten allein bin (Verweis auf Police Funk, checkt es aus bei MySpace). Man kann damit sogar kleines Geld verdienen ;).....
Also nehmt euch die Texte nicht zusehr zu Herzen, es ist wenn dann allerhöchstens Agressions-Bewältigungs-Therapie.
Er ist also wieder da und hat wieder was zum Schmunzeln mitgebracht.
Immer noch diese abstrusen Theorien, in der er den Mensch als hilfloses, den Einflüssen ausgesetztes, handlungs- und Verantwortungsunfähiges Wesen porträtiert.
Immer noch schert er alles und jeden über den Kamm, für ihn ist ja alles gleich. Und er ist immer noch der Gleiche. ;-)
So nun wieder ein wenig ernsthafter
Ich bin zwar auch kein Freund von Schunkelmusik und meide solche Veranstaltungen, aber die Wirkung die sie dieser Musik unterstellen dünkt mich doch gar sehr übertrieben.
Menschen brauchen keine Musik um zu vergewaltigen, um zu stehlen oder um Gewalt auszuüben, dass würde mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit auch ohne sie im gleichen Massen geschehen.
Musik hat eine Wirkung auf den Menschen, ja da gebe ich ihnen durchaus recht, aber es bestimmt immer noch der Mensch, wie er diesen Impuls oder Einfluss umsetzt. Also liegt schlussendlich die Verantwortung voll und ganz beim Menschen selbst und nicht bei der Musik. Wenn dem nicht so wäre, hätte sich zumindest die westliche Welt, aufgrund all dieser Reize und Impulse, schon längst selbst ausgelöscht.
Nun zum "Nicht-Nachdenken-Argument" Menschen hören die Schunkel- und Discomusik auch nicht zum grossartig darüber nachzudenken.
1. Gibt es da nicht viel zum Nachdenken.
2. würde ich das eher als eine art archaisches Ritual bezeichnen, dass dazu dient den Kopf nach einem harten und anstrengenden Tag freizubekommen.
Ich zum Beispiel nutze diese Abschottung durch laute Musik, wie z.B an einem Konzert um meine Gedanken treiben zu lassen, um vorübergehend eins zu werden mit der Musik. Meine Form der Entspannung.
Andrerseit ist es innmitten lauter Musik erst recht möglich irgendwelchen Gedanken nachzugehen, weil gewisse Störfaktoren dadurch eliminiert werden. Innerhalb dieser akkustischen Abschottung schreibe ich z.B mental meine Gedichte.
Man kann also laute Geräusche bis zu einem gewissen Grad ausblenden oder ignorieren, aber die Schwelle dafür ist sehr individuell.
Ich weiss, dass diese Worte nicht zu ihnen durchdringen werden, ich bin mir dessen durchaus bewusst, aber ich bin nun mal Idealist und lasse nichts unversucht.
Freitag 15.06.07 Paladium mit einem schwedischen Dj!!!!! Das ist gewaltvolle Musik! hehe!
Also wenn jetzt schon die Karnevalslieder Gewalt hervor rufen sollen, dann ist ja jedes Kirchenlied auch Gewalt fördernt. Hier ist es zwar nicht der Beat aber eventuell der Text. Der Herr Mehling kann sich ja dort auch mal ein paar Texte anhören. Also wenn bei uns solche Lieder laufen ist immer friedliche Stimmung angesagt. Die Gewalt kommt nur zu Stande wenn man Leute von einer Karnevalveranstaltung abweist weil diese bereit bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Trotzdem ein 3 X kräftik Alaaf und ein paar schöne jecke Tage.
"an Andromedos:
„Was mich aber irritiert, ist Ihr Abzielen auf das Thema Sex und das gleichzeitige Verbrämen unter dem Topos Gewalt."
Sex und Gewalt sind natürlich verschiedene Dinge (für normale Menschen jedenfalls); es ist jedoch so, daß aggressive Musik nach Bekunden vieler Musiker und Hörer tatsächlich sexuell stimulierend wirken kann. "
Also lassen Sie uns zusammenfassen:
Gewaltmusik animiert zum Liebe machen.
Folglich verursacht "Gewaltmusik" eine friedlichere Atmosphäre.
Mehr Gewaltmusik = weniger Gewalt in der Realität.
Das kann man doch nur befürworten. :-)