DSLR, JPG, WB, CCD, SSS, HDR, ... von Abkürzungen dieser Art wimmelt es nur so im Dschungel der digitalen Fotografie. Aus diesem Grund wendet sich dieser Workshop an alle, die entweder wissen wollen, was HDR heißt beziehungsweise an diejenigen unter euch, die ihren Freunden immer schon mal Fotos zeigen wollten, gegen die konventionelle Bilder ganz schön "alt" aussehen.





Sehr schöner Beitrag! Das Tonemapping interessiert mich auch sehr, werd ich auch bald in Angriff nehmen ;-)
Grüße Domi
gleichmal ausprobiert, jedoch mir bissel zu "kitschig", dann doch lieber DRI :)
Jo, HDR ist derzeit wohl in, und so wundert es kaum, dass auch hier das Thema aufgegriffen wird, nachdem dazu nun schon der dritte SPIEGEL-Artikel innerhalb kürzester Zeit erschienen ist. Immerhin finde ich es gut, dass Ihr SPIEGEL Online lest und nicht das Blättchen, das Euch kürzlich 15 Minuten Ruhm beschert hat.
"fertig ist das HDR-Foto aus nur einer RAW-Datei!"
Hierbei sollte man aber erwähnen, dass das Ergebnis nicht ganz an das herankommt, das man mit drei Aufnahmen erzielen kann. Als Notlösung (kein Stativ dabei, bewegte Motive etc.) aber ganz passabel.
Photomatrix pro nutze ich auf dem Mac. Die GUI der Windows-Version sieht irgendwie gänzlich un-sexy aus, wie ich hier gerade feststelle.
Wenn man in Photoshop ein klein wenig fit ist, braucht man Zusatz-Software wie Photomatrix übrigens nicht.
Also trotz allem digitalen "Tuning" kommen Digitalfotos immer noch nicht an das ran, was eine gute 6X6 Mittelformatkamera (Mamiya,Hasselblad) an Auflösung,Farbbrillianz und natürlicher Abbildung bringt.
@ Jim Panse: Zwar mag das simulieren verschiedener Belichtungen mit RAW in die Kategorie "Tricksen" fallen, doch kann ich aus Erfahrung sagen, dass nur in bestimmten Situationen (Stichwort: Nachtaufnahmen) ein Unterschied zu drei unterschiedl. belichteten JPGs zu erkennen ist - das ist ja das tolle an RAW!
Ich habe das ganze Verfahren auch mal mit einer RAW-Datei probiert und kaum einen Unterschied entdecken können. Um dich zu überzeugen: zwei Bilder aus der Galerie sind RAW-HDRs ... wenn du die findest, bist du gut ;)
@ Helmut:
"Also trotz allem digitalen "Tuning" kommen Digitalfotos immer noch nicht an das ran, was eine gute 6X6 Mittelformatkamera (Mamiya,Hasselblad) an Auflösung,Farbbrillianz und natürlicher Abbildung bringt."
Das kommt im Wesentlichen darauf an, mit was Du fotografierst. Nimm mal 'ne Nikon D2x bzw. die nochmals verbesserte D2xs zur Hand oder ne Hasselblad H3D-31, dann sieht die Sache schon ganz anders aus...
@ mb:
"das ist ja das tolle an RAW!"
Klar, RAW ist ein geniales Format mit ungeahnten Möglichkeiten, und auch die RAW-Konverter werden immer besser. A propos, Apple Aperture finde ich eine ziemlich unausgegorene Lösung, die ich zwar mal getestet, aber dann nicht mehr verwendet habe. Am ehesten sagen mir zur RAW-Bearbeitung die aktuellen Plug-Ins für Adobe Photoshop zu. In Kombination mit Adobe Bridge erreicht man einen Workflow, der in Sachen Komfort zwar nicht ganz an Aperture heranreicht, aber durchaus als "gut" und "professionell" bezeichnet werden kann. Adobes CS3, die in Kürze erscheinen wird, wird in Sachen RAW-Workflow sicherlich nochmal eins draufsetzen.
Auch ich fotografiere sehr gerne in RAW, und auch ich nutze gerne nur ein einziges RAW zum Erstellen von HDR-Fotografien. Schon aus Bequemlichkeit und weil ich ungern mit Stativ fotografiere. Dennoch meine ich, dass man den Unterschied zwischen einem RAW und dreien oft merkt, wenn man beide Varianten direkt miteinander vergleicht.
"zwei Bilder aus der Galerie sind RAW-HDRs ... wenn du die findest, bist du gut ;)"
Mit bloßem Auge und ohne Referenz finde ich die natürlich nicht. Wie oben schon beschrieben, habe ich schon des öfteren Unterschiede feststellen können - aber nur, wenn ich die Resultate beider Verfahren direkt miteinander vergleichen kann.
An einer schlechten RAW-Datei liegt's in meinem Falle übrigens ganz bestimmt nicht: Denn die lasse ich mal von der D2x, mal von der D70 "schreiben".
Sehr schöne Fotos übrigens - das will ich nicht unerwähnt lassen!
"zwei Bilder aus der Galerie sind RAW-HDRs ... wenn du die findest, bist du gut ;)"
Ich tippe u.a. auf Foto 17 (ganz links unten) - bin mir aber, mangels direktem Vergleich, nicht sicher. Ist nur 'ne Vermutung.
Stop, 17 kann's nicht sein - an dem sieht man sogar, dass es aus drei Fotos besteht.
Danke für das Lob!
Schau dir mal das neue Lightroom (Beta gibt's auch noch zum Download soweit ich weiß) an, den Workflow davon finde ich persönlich ziemlich intuitiv. Davor habe ich auch CS2 und ACR benutzt, doch Lightroom verwöhnt einen schon ganz schön mit seinen Funktionen. CS2 ist dazu dann (statt der Bridge) die perfekte Ergänzung.
Ich gebe dir schon Recht, dass man mit HDR-erfahrenen Auge Unterschiede bemerken kann, doch die bewegen in Regionen, die für die meisten anderen Leute völlig irrelevant sind. Wie du auch schon meintest, das Stativ ist eben nicht immer mit dabei, deswegen ist es schon eine interessante Möglichkeit aus RAWs ein HDR zu machen, deswegen wollte ich das im Artikel auch erwähnen.
Foto 20 und 13 - je eine Raw Datei ;)
Danke für die Auflösung - interessant! :-)
Gerne, können ja das nächste mal einen Wettbewerb draus machen ;)
Lightroom werde ich mir bei Gelegenheit näher ansehen, vielen Dank für den Tipp!
"Gerne, können ja das nächste mal einen Wettbewerb draus machen"
;-))
Noch was: schickt mir doch eure HDR Fotos, dann können wir in der nächsten Zeit mal eine User Galerie machen!
Email siehe http://www.markus-berger.de
Hallö!
Kurze Frage:
Wie zur Hölle soll das mit bewegten Motiven, wie zum Beispiel Wasser funktionieren. Hab selbst schon damit rumgespielt und ganz nette Sachen gemacht, aber die Kamera kann nunmal nicht mehrere verschieden belichtete Bilder auf einmal machen. Oder gibts Kameras, die das können? Oder liegt die Lösung im RAW-Format?
Grüße!
"Wie zur Hölle soll das mit bewegten Motiven, wie zum Beispiel Wasser funktionieren."
Für bewegte Motive machst Du ein einziges Foto im RAW-Format und speicherst es mit dem RAW-Konverter in drei einzelnen Dateien mit jeweils unterschiedlicher EV ab (+2, 0, -2). Ist im obigen Text erklärt!
"die Kamera kann nunmal nicht mehrere verschieden belichtete Bilder auf einmal machen. Oder gibts Kameras, die das können? Oder liegt die Lösung im RAW-Format?"
Genau! Die RAW-Datei kannst Du völlig verlustfrei verändern, eben auch den Exposure Value. Somit machst Du aus einem einzigen RAW im Handumdrehen drei.
Hi Björn!
Bei bewegten Motiven kannst du den RAW-Trick verwenden. Wie du an dem Bild mit der Gerberau siehst, macht fließendes Wasser eigentlich keine Probleme, eher Passanten die bei einem der drei Fotos im Bild sind und in einem anderen woanders stehen, da sie so teilweise transparent werden - da hilft dann nur warten bis niemand da ist, oder mit Photoshop "wegstempeln" ;)
Mit einer digitalen Spiegelreflex kannst du noch an der Kamera EV Bracketing einstellen, so dass drei Fotos mit unterschiedlicher Belichtung hintereinander gemacht werden, doch experementiere erst mal mit RAW rum!
Hey Jim, jetzt warst du zu schnell für mich ;)
Tja, ich schreibe schneller als mein Schatten. ;-))
Jetzt aber erstmal nicht mehr, denn jetzt zieh ich mir ein Rumpsteak oder Sushi rein. Ist noch nicht entschieden, das gibt 'ne ganz spontane Entscheidung. :-)
Das ist ja sozusagen Silikon für Fotos ;-)
Mal ehrlich, ich finde es klasse was ihr da macht, aber fotografieren tu ich immer noch am liebsten mit der alten Kleinbildschwarzweissfilmkamera meines Großvaters - da kommt keine noch so gute Canon EOS dran *g*
Dennoch Hut ab, ein wirklich klasse Workshop!
Danke schonmal, Jim und MB!
Meine Kamera kann das sogar...das mit der Belichtungsreihe. Hab nur auf der Photmatix-Seite die Bilder gesehen, auf denen zum Beispiel gestochen scharfe Wellenschläge zu sehen sind. Da hilft die Belichtungsreihenfunktion nicht viel.
Kann jemand nen guten RAW-Konverter empfehlen? Hab mir jetzt mal das Camera RAW Plug-In für den CS gezogen. Hab aber noch wie was in der Richtung gemacht...
Grüße!
jaahaaaa genau!!
Werft mit HDR um euch, als ob es kein Morgen gäbe!
Schmeisst alles über Komposition und Gestaltung übern haufen und lasst hohe Kontrastwerte reden!
Man werd ich froh sein wenn das ganze gedöns um HDR endlich mal wieder runterkommt, die meisten bilder sind nur so beeindruckend weil sie von den Kontrastenwerten aufgemotzt wurden, aber von Komposition und Bildgestaltung kann bei den meisten nicht die Rede sein.
my 2cents...
Die Wahl fiel auf argentinisches Rumpsteak mit Kräuterbutter und Berner Rösti, vorweg ein Feldsalat mit Speck und Croutons, dazu die aktuelle brand eins. Zugunsten des Steaks habe ich Sushi auf den Donnerstag verschoben. :-)
"Kann jemand nen guten RAW-Konverter empfehlen?"
Mac: Apple Aperture, entsprechende Plug-Ins für Photoshop CS2, Lightroom (kannte ich bis vor wenigen Stunden auch noch nicht)
PC: entsprechende Plug-Ins für Photoshop CS2, Lightroom
@ Unkawalunka:
"die meisten bilder sind nur so beeindruckend weil sie von den Kontrastenwerten aufgemotzt wurden, aber von Komposition und Bildgestaltung kann bei den meisten nicht die Rede sein.
my 2cents..."
Uh, das sind aber ganz schön billige zwei Cents... ;-) Ich würde mal sagen, dass es schlechte Nicht-HDR-Fotos gibt, gute Nicht-HDR-Fotos, schlechte HDR-Fotos und gute HDR-Fotos.
Ganz besonders im Bereich Fotografie und Gestaltung kommt man mit der von Dir aufgezeigten Welt, in der es nur schwarz und weiß gibt, garnicht weit. Nichtmal, wenn man in einem Anflug von Großzügigkeit zwei Cent für den Fahrpreis berappt...! ;-)
Eigentlich sollten Fotos gemacht werden und danach nicht mehr verändert. Die Fotos wirken natürlich schön mit ihren kräftigen farben, sind aber unnatürlich. Ich bin da vielleicht zu klassisch, ich werde nich daheim anfangen an Fotos rumzuspielen, lieber gehe ich die zeit drausen nutzen und such motive.
@Freiheit:
Dann darf man auch keine Musik mehr hören/machen, die elektronisch verändert wurde (auch keine Verstärker!). Keine Bilder mehr malen, die mehr als nur den Pinselstrich nutzen. Is doch Quatsch. Gut ist, was gefällt. Nicht mehr und nicht weniger, und es wird immer wieder neue Techniken geben. Wieso sollte man sich denen denn verschließen.
@ Unkawalunka:
Klar, dass demnächst viele HDR-Bilder von Hobby-Fotografen zu sehen sein werden...und wenn schon? Bereits die digitale Fotografie war den Profis ein Dorn im Auge...viele sehen aber mittlerweile die Vorzüge. Damit will ich nicht sagen, dass die gute alte Fotografie ausgedient hat, auf keinen Fall sogar, aber es kommt eben immer drauf an, was man vorhat...
@ Jim Panse: Danke, das hab ich mittlerweile auch alles gefunden...:-)
woooow genial.
vielen dank, das wollte ich schon immer mal lernen. hätte ich gewusst, dass es so einfach ist...
ich habe hier jetzt natürlich hunderte fotos, die weder drei mal aufgenommen, noch im raw format sind.
hab nun einfach mal die helligkeit im photoshop einmal um 50 verringert und dann erhöhrt und mit den drei versionen das hdr erzeugt. ist natürlich dann nicht ganz "echt". aber ich find das resultat doch als notlösung garnicht schlecht...
hier das vorhr bild:
http://www.sandrucchia.de/wp-content/test_vorher.jpg
hier das nachher-HDR:
http://www.sandrucchia.de/wp-content/test_nacher.jpg
Hi Sandra,
freut mich, dass du den Sprung "gewagt" hast, ist wirklich nicht weiter schwierig wie du siehst :)
Dein jpg sieht damit auch ganz gut aus, selbst mit normalen jpgs kann man da noch einiges rausholen. Das Startbild auf meiner Webseite (www.markus-berger.de) ist auch nur ein jpg, dann vervielfältigt und getonemapped...
@ Sandra:
Mit JPEGs hab ich's noch nie versucht, da ich fast nur in RAW fotografiere.
Dafür, dass es nur JPEGs sind und diese bei jedem Speichervorgang Informationen verlieren, ist das Ergebnis in der Tat gut.
Problematisch wird's vermutlich bei voller Größe (Originalgröße) des Fotos sein. Ich vermute, da wird man dann entsprechend Artefakte und ähnliche Störungen wahrnehmen.
Insofern: Wähle künftig besser RAW (oder mindestens TIFF, sofern Deine Kamera das RAW-Format nicht beherrscht) als Format. TIFF wäre eine Notlösung, die aber immerhin oberhalb von JPEG angesiedelt ist.
Großer Nachteil von TIFF: Die Dateien sind sehr groß, nämlich aufgrund der RGB-Dreifachspeicherung ziemlich genau drei Mal so groß wie ein RAW.
meine kleine süße Ixus 50 kann kein raw... muss ichs wohl leider mit jpgs machen, bis eine spiegelreflex herkommt...
"bis eine spiegelreflex herkommt..."
Im unteren Preissegment würde ich zur D50 greifen, wenn Du etwas mehr ausgeben möchtest, zur D70s oder D80. Und wenn Du ziemlich viel Geld übrig hast, zur D200.
Die D200 hat absolute Profi-Funktionen und steht der Profi-Klasse (D2x(s)) in vielen Punkten kaum nach. Z.B. löst die D200 subjektiv ebenso rasend schnell aus wie die D2x (die D70 ist hier deutlich langsamer, aber dennoch auch eine tolle Kamera).
Oder, kürzer ausgedrückt: Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass "Nikon" draufsteht! ;-)
lieber canon ;)
raw ist nur die welt, wenn man weiß damit umzugehen, für ottonormal unnötig, für den "profesionellen" betrachter digitaler bilder, ein muss!
"lieber canon ;)"
Das ist letztlich natürlich Ansichtssache. Ich bevorzuge Nikon aufgrund des konkurrenzlos guten Service, der überragenden Technologie, des guten Namens, der tollen Nikkor-Objektive und der perfekten Verarbeitung.
Im Vergleich zum Massen-Hersteller Canon ist Nikon eine regelrechte "Klitsche": Klein und fein!
Nimm mal eine D200 und dann eine EOS 5D in die Hand. Bei ersterer hast Du massives Magnesium in der Hand, das traumhaft verarbeitet ist, bei letzterem eine leichte Plastikwüste, die an ein Kinderspielzeug erinnert.
Aber glücklicherweise sind die Geschmäcker verschieden - insofern jedem das Seine!
das mit HDR kommt mir ungefähr so vor wie das auflegen eines djs, der noch den bass reindreht damit die leute noch mehr abflippen...
full reality distortion...
kontrast aufdrehen pfff und dann auch noch an unterschiedlichen stellen im bild mal mehr und mal weniger - mehr ist es doch nicht oder?
Hi Don,
vielleicht erwecken meine Fotos den Eindruck, dass es primär um kontrastreichere Bilder geht, doch das stimmt nicht.
Wie beschrieben geht es um den Dynamikumfang bzw. Kontrastumfang der Fotos. Details in sehr dunklen oder hellen Bereichen der Bilder stehen hierbei im Vordergrund. Alles weitere ist dann erneut Sache der Nachbearbeitung des HDR Bildes, denn dann steht es jedem ja offen, wie "bunt" die Bilder werden.
Probier es einfach mal aus, du wirst sehen, dass man durchaus HDRs machen kann, die keineswegs so "kitschig" aussehen, wie meine plakativen Beispiele ;)
"dass man durchaus HDRs machen kann, die keineswegs so "kitschig" aussehen, wie meine plakativen Beispiele"
Eben. Foto 10 (das mit der Spitze des Turmes vor blauem Himmel mit Mond) beweist das z.B. eindrucksvoll.
Oder auch Foto 5 (der Blick in das Gässchen).
Nochmal zu "Nikon vs. Canon":
Ich wollte damit keineswegs sagen, dass Canon schlechte Kameras baut. Das ist nicht der Fall! Die optische Leistung von digitalen Spiegelreflex-Kameras ist denen aus dem Hause Nikon sicherlich fast ebenbürtig, wenn nicht gar ebenbürtig.
Für mich zählen jedoch, grundsätzlich bei Produkten, nicht nur bei Kameras, neben den eigentlichen ("Core Features") auch andere Produkteigenschaften. Z.B. Materialanmutung, Verarbeitung, Haptik, Design, Service des Herstellers, Reputation/Image, Langlebigkeit, Robustheit, Unternehmensphilosophie u.v.m.
Und genau da punktet Nikon und lässt Canon weit abgeschlagen hinter sich.
Wie bereits geäußert, jedem das Seine. Wer auf Canon (oder beliebige andere Hersteller) schwört, bitte.
@Jim Panse:
- Foto 10 verdeutlicht vor allem den Nachteil bei bewegten Motiven, wenn man drei Bilder aufnimmt - sind es noch Wolken, oder ist es schon Rauch (frei nach dem Werbeslogan eines schwedischen Möbelhauses)?
- Kenne da jemand, der würde Deiner Kritik an Canon bezüglich Verarbeitung, "Langlebigkeit" und Service zustimmen.
Ein Frage die Herren:
Was ist daran noch photograpiert (extra mit "ph" wegen der Photonen, denen Ich tief verbunden bin) ?
Ein Klick, 2h Arbeit am PC: aber SO wurd´s nie abgelichtet!
Ich hab ne Analoge SLR; da ist die Arbeit eine ganz andere (und auch echte UND schwerere - denk Ich!)
Farlefinz für Pefektions-Verliebte - Kunst ist, meiner Meinung nach, was anderes (Sie kommt aus einem selbst heraus - nicht aus dem Rechner.)
Die obigen Photos (mit "ph") sind TIP-TOP, keine Frage, aber eben NICHT REAL...
Schade das im Zeitalter des Digitalitums der "wahre Jakob" verloren geht, wenn Ihr versteht..
Ich habe bei Digital-Photographie immer eine der beiden folgenden Eindrücke:
1. das es so draussen niemals aussah wie aufm fertigen Bild
2. das es so ausgesehen haben mag, die Kamera das aber so nicht festhalten kann/will und Ich deshalb das Bild, nach erfolgtem Klick "echt-aussehen-lassen" muss- daheim am Rechner.
Bitte um Umstimmung meiner Person:
JETZT! ;-)
Grüße
P.H.
PS: die Pix wirken wirklich PERFEKT aufs Auge - Hochachtung, aber zu künstlich für meine wahre Anerkennung.
Ein ganz gutes Tool ist auch FDRTools Basic (Freeware)
@politiker-hasser
"Ein Klick, 2h Arbeit am PC: aber SO wurd´s nie abgelichtet!
Ich hab ne Analoge SLR; da ist die Arbeit eine ganz andere (und auch echte UND schwerere - denk Ich!)...Schade das im Zeitalter des Digitalitums der "wahre Jakob" verloren geht, wenn Ihr versteht.."
frei nach dem motto "der weg ist das ziel", oder wie ?!? brrrrr
das ist ja eine sehr eigenwillige definition des begriffs fotografie. sicher ist es einfacher mit einer digitalen SLR fotos zu machen als mit einer analogen, aber das ist doch gar nicht der punkt. in der fotografie geht es vor allem um kreativität.
wenn es, wie du sagst, auf realismus ankommt, dann zweifelst du eigentlich die daseinsberechtigung von SLRs an. es gibt dutzende kompaktkameras die im schnappschussmodus sehr abgestimmte und realistische fotos machen können. wer ein talent+auge für situationen hat, macht damit bessere fotos als jemand der talentfrei ist und mit einer SLR in der gegend rumknipst.
was ich sagen will - der "wahre jakob" hats entweder in die wiege gelegt bekommen oder eben nicht.
genauso gehört die digitale nachbearbeitung zum kreativen fotografieren. ich betrachte den computer als werkzeug mit dem man umzugehen wissen muss. wer das nicht nutzt oder sogar verurteilt hat entweder angst vor neuem, kein geld für digitaltechnik oder ist überfordert sich diese neuen möglichkeiten anzueignen.
"PS: die Pix wirken wirklich PERFEKT aufs Auge - Hochachtung, aber zu künstlich für meine wahre Anerkennung."
gutes stichwort - genau das ist ja der zweck der HDR fotografie, nämlich künstlichkeit. jede form von kunst sollte ihre anerkennung verdienen und nicht mit ingoranz abgestraft werden.
gruß
thomas
Finde ich eine sehr interessante Technik - werde ich mir mal vornehmen! Mit Ulead Photoimpact kann man auch HDR Bilder erstellen...;-)
Hallo zusammen
Auf meiner Homepage habe ich ganz einfache Tutorials um HDR Fotos zu erstellen.
Und zwar mit Photomatix 2.4 Pro (auch Testversion)
und
Dynamic Photo HDR.
Dazu habe ich eine grosse Bildergalerie mit HDR Fotos
Also wenn jemand interessiert ist:
http://cedricsuetterlin.jimdo.com/hdr_fotos.php
Tolles Turorial!
Gratulation und Dank!
Ich habe noch eine Frage:
Kann man aus einer Tiff Datei eine Raw machen oder anders ausgedrückt : kann ich aus einer einzigen tiff ein HDR bild erstellen?
Grüße
Top Seite. Genial. Danke für die Tipps
Auf Foto 06 u. 07 sieht der Himmel komisch aus:
Man sieht vor dem Himmel irgendwelche Leinen. Innerhalb der einzelnen Segmente die durch die Unterteilung der Leine entstehen, ist die Himmel-Farbe total unterschiedlich, sieht aus als würde eine fast durchsichtige Plane vor dem Himmel liegen.
Woran liegt das?