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Wie werde ich Priester? (2)

Bruno Hünerfeld, 28 und aus der Wiehremer Pfarrei St. Cyriak und Perpetua, ist Diakon und wird am 13. Mai im Freiburger Münster zum Priester geweiht. Momentan bereitet er sich im Collegium Borromaeum auf die Weihe vor. Für fudder nimmt er sich Zeit, um Fragen zum Priesterberuf zu beantworten.

Bruno Hünerfeld

Gedanken vorab
Eigentlich wollte ich schon seit der Grundschule katholischer Priester werden. Während dem Zivildienst 1998/99 im Lorettokrankenhaus habe ich mich dann endgültig für diesen Beruf entschieden.

Die Ausbildungszeit beträgt etwa acht Jahre. Vorab oder am Anfang des Studiums kann man sich fragen: Möchte ich ein Freund Jesu werden? Habe ich Freude am Gebet? An der Liturgie? Habe ich Freude an der Arbeit mit Menschen?

Eine wichtige Frage ist natürlich auch, ob man mit dem Zölibat, dem Versprechen der Ehelosigkeit, leben kann. Wer aber ins Collegium Borromaeum eintritt, muss weder alles können noch sich endgültig entschieden haben. Die Zeit im Priesterseminar ist zunächst eine Zeit der eigenen Prüfung und des Lernens.

Studium
Ich habe dann in Frankfurt-St. Georgen katholische Theologie studiert und dort 2001, nach zwei Jahren, das Vordiplom gemacht. Dann bin ich nach Freiburg zurückgekehrt und ins Collegium Borromaeum eingetreten. Dort beginnt die Ausbildung mit dem Propädeutikum. Das besteht unter anderem aus einem Sozialpraktikum in einer caritativen Einrichtung (drei Monate) und aus einer Bibelschule (zwei Monate), die mit einer Reise verbunden ist. Wir sind in die Türkei gefahren und haben dort neun Wochen in Antakya - dem antiken Antiochien - gelebt, die Spuren des Apostels Paulus verfolgend.

2004 habe ich mein Theologiestudium abgeschlossen. Die Abschlussarbeit habe ich im Fach Ökumene geschrieben, über die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigung".

Frankreich
Nach der Abschlussarbeit wollte ich eine neue Sprache lernen, eine neue Form von Kirche kennen lernen und bin für ein Jahr nach Frankreich gegangen: nach Nancy und später in die Normandie, in einen kleinen Ort in die Nähe von Rouen.

Dort habe ich eine ganz spezielle Art von Frömmigkeit kennengelernt. In Nancy etwa gibt es die Gemeinschaft Emanuel, die sehr charismatisch ist. Man betet dort auch mit offenen Armen, spielt rhythmische Musik und betet viel um den Beistand des Heiligen Geistes. Ich habe bei dem Pfarrer, mit dem ich dort gewohnt habe, starke Brüderlichkeit erlebt - das hat mich stark beeindruckt.

Collegium Borromaeum

Unterbrochene Trauerfeier
Nach einem Vorbereitungskurs im ehemaligen Priesterseminar in St. Peter habe ich am 18. Dezember 2005 die Diakonweihe empfangen. Ab diesem Zeitpunkt durfte ich trauen, taufen und Beerdigungen vorstehen. Bei der Weihe zum Diakon verpflichte ich mich zu einigen, wichtigen Dingen: Ich habe versprochen, ein Mann des Gebets zu werden, also das tägliche Stundengebet zu beten. Außerdem versprach ich Treue gegenüber dem Bischof; das Zölibat habe ich versprochen; außerdem, dass ich mich einsetzen möchte für die Armen und Kranken.

Das anschließende Diakonatsjahr habe ich in zwei Karlsruher Pfarreien verbracht. Die ersten Taufen, das war sehr aufregend für mich. Besonders schön war, mit den Familien dieses Fest vorzubereiten. Man spricht dort über das Geschenk der Geburt, über Fragen des Glaubens und sucht auch ganz konkret Lieder und Texte für die Taufe aus.

Bei einer Trauerfeier für ein afrikanisches Kind, das plötzlich gestorben ist, hat die Mutter sehr stark geweint. Der Sarg war offen. Die Mutter ist niedergekniet, hat das Kind umschlungen und exaltierend laut geschrien. Da musste die Trauerfeier unterbrochen werden.

Zum Dienst des Diakons gehört auch das Predigen. Das werde ich im Münster machen. Meine Predigt bezieht sich auf eine Stelle aus dem Markusevangelium: Jesus heilt die verdorrte Hand. In der gesamten katholischen Welt ist heute dieser Text dran. Meine Predigt nach der Verkündigung schreibe ich aber selbst. Ich will einen kurzen, geistlichen Impuls geben.

Vor der Priesterweihe
Momentan mache ich den Presbyteratskurs als Vorbereitung auf die Priesterweihe. Da werden sehr praktische Fragen behandelt, etwa: wie feiert man die Liturgie? wir lernen etwas über Kirchenrecht und was man braucht, um den Beruf des Priesters ausüben zu können.

Wir haben einen Stundenplan von 9 Uhr bis 12.30 Uhr mit Referenten, dann gibt's Mittagessen im Collegium Borromaeum, in dem ich auch wohne. Nachmittags geht es weiter mit Unterricht. Sechs Männer sind in meinem Jahrgang. Für jeden kann man nur dankbar sein. Angesichts der Erfordernisse unserer Diözese ist das eigentlich viel zu wenig.

13. Mai im Münster
Da wird meine Priesterweihe stattfinden. Nach der Predigt wird es eine Unterbrechung geben. Der Gemeinde bittet um die Herabkunft des Heiligen Geistes. Dann werden wir wieder Versprechen ablegen. Ich erkläre die Bereitschaft, mich ganz in den priesterlichen Dienst der Diözese nehmen zu lassen.

Der Weiheakt: Der Bischof legt einem die Hände auf und spricht danach ein Gebet. Ich trage dann meine zugeschnürte, weiße Diakonenstola. Ein befreundeter Priester wird sie dann symbolisch öffnen. Die Hände werden mir zum Zeichen der priesterlichen Würde mit Chrisam gesalbt. Ab dann darf ich die Heilige Messe feiern und die Beichte hören.

Bruno Hünerfeld

Berufsperspektiven
Mein Einsatz in der Pfarrei orientiert sich am Schuljahr. So werde ich wohl ab September von der Erzdiözese Freiburg als Vikar eingesetzt werden. Vorher mache ich Ferienvertretungen. Ich werde auch an einer Grund- oder Hauptschule katholische Religion unterrichten. Die Priestergehälter sind am Lehrergehalt orientiert, sie liegen so im Durchschnitt wohl zwischen 1800 bis 3000 Euro.

Nach der Priesterweihe kann man verschiedene Funktionen ausüben. Die klassische Funktion ist die des Pfarrers. Manche arbeiten aber auch in der Verwaltung, manche werden Professoren, manche ausschließlich Lehrer. Alle sind Priester, aber eben in unterschiedlichen Funktionen. Als Pfarrer kann ich mich später auch auf Stellen bewerben.

Herausforderung
Man muss sein Leben in Gottes Hand geben. Die innere Freude am Glauben ist das Lebenselexir, ohne sie kann ich nicht Priester sein. Ich hoffe, diese Freude nie zu verlieren. Ausserdem gilt es, sich mit der Kirche von Freiburg und mit der Weltkirche identifizieren.

Die Pfarreien stehen vor großen Veränderungen und sie müssen miteinander kooperieren. Doch in allem hoffe ich, dass auch in dieser Zeit Gott uns begleiten wird.

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von david | 22.01.07, 08:00 | Kommentare (18)
Weitere Artikel zu: Bruno Hünerfeld, Priester, Theologie, Berufe, Collegium Borromaeum, Wie wird man...?, -david



Kommentare
Anzahl der Kommentare: 18
Eva
Montag, 22.01.07 08:57
 

Das, was mich jetzt wirklich interessiert hätte - wie man es nämlich fertig bringt, sich für ein Leben in Keuschheit zu entscheiden, ob das überhaupt eine "Entscheidung" im eigentlichen Sinne, oder vielmehr ein natürliches Bedürfnis oder sonstwas ist - das weiß ich jetzt aber leider immer noch nicht. Scheinbar wollen das sämtliche Priesteramtsstudenten für sich behalten.

Alex
Montag, 22.01.07 10:39
 

@Eva: das mit der Keuschheit hätte mich auch brennend interessiert.

Jim Panse
Montag, 22.01.07 10:49
 

Ein sehr interessanter Bericht!

Auch mich würde das mit der Keuschheit in der Praxis interessieren. Wie man damit Jahrzehntelang, ja für immer, klarkommen kann und ob es nicht doch Momente gibt, in denen man dieses Gelübde bereut. Zweisamkeit, Sex, Zärtlichkeit etc. sind letztlich ja Grundbedürfnisse des Menschen, die man fortan unterdrücken muss. Das stelle ich mir nicht gerade einfach vor.

Andrés
Montag, 22.01.07 11:01
 

hmmm...zölibat heisst doch eigentlich nur, dass die nicht heiraten dürfen...deswegen geht in der praxis bestimmt immer irgendwas (pfarrer fährt mit seiner haushälterin in den urlaub..............)

Eva
Montag, 22.01.07 11:24
 

In meinem Freundeskreis befindet sich auch ein Priesteramtsstudent, der allerdings genauso wenig über die Keuschheitsangelegenheit reden will. (Vermutlich haben die alle irgendeinen Trick oder ein Geheimnis und lachen sich heimlich ins Fäustchen, wenn sie unsere Mutmaßungen darüber lesen ;-))
Jedenfalls mag ich diesen jemand auf freundschaftlicher Ebene sehr gerne und es kommt gar nicht selten vor, dass wir quasi-kuschelnd auf dem Sofa hocken. Will sagen: Körperliche Zuneigung ist durchaus erlaubt, nur sexuell bzw. eben "unkeusch" werden darf's wohl nicht. Das ist ja immerhin schonmal etwas, wobei ich mir trotzdem nicht vorstellen kann, wie man das macht. Ein Leben lang alleine mit seiner Hand, meine ich. Und was das ist, dieses Etwas, das so erfüllend sein muss, dass man dafür bereit ist, sein Leben lang auf Sex zu verzichten, das würde ich gerne verstehen können.
(All die Heime, in welchen [url=http://www.amazon.de/heimliche-Kinder-Priestern-erz%C3%A4hlen-Schicksal/dp/3423342749/sr=8-1/qi[..] heimliche Kinder"[/url] großgezogen werden, will ich hier jetzt mal außen vor lassen...)

Eva
Montag, 22.01.07 11:27
 

Ach, immer diese Kacke mit den Hyperlinks, die dann doch nicht funktionieren. Hier der letzte Satz noch mal richtig:

(All die Heime, in welchen < a href="http://www.amazon.de/heimliche-Kinder-Priestern-erz%C3%A4hlen-Schicksal/dp/3423342749/sr=8-1/q[..] Gottes heimliche Kinder großgezogen werden, will ich hier jetzt mal außen vor lassen...)


Andrés
Montag, 22.01.07 11:32
 

hier steht was von jeder zweite hat ne heimliche beziehung
halt ich allerdinsg für etwas übertrieben.

depechemodel
Montag, 22.01.07 13:39
 

Also eigendlich kann sich der gute Mann auch gleich erschießen lassen. Hut ab vor dem sozialen Engagement in der Kirche, aber was zB. die Reli-Lehrerin meines Sohnes so für Müll erzählt - Hardcore-Realitätsverlust. Ich kann da nur den Kopf schütteln. Vielleicht sollte sich Herr Hünerfeld mal fragen, warum die Kirche solche Personalsorgen hat. So ein Leben kann man doch nicht wollen.

Bohemia Zizkov
Montag, 22.01.07 16:16
 

Andrés hat es auf den Punkt gebracht: Zölibat verpflichtet nur zur Ehelosigkeit! Worüber man in der kath. Kirche auch ungern spricht, ist die Tatsache, daß der Vatikan die Alimente für insgesamt drei uneheliche Kinder eines Pfarrers übernimmt!

Kort
Montag, 22.01.07 17:21
 

Was mir im Text noch aufgefallen ist: Ein Diakon verpflichtet sich nicht automatisch mit seiner Weihe zum Zölibat. Es gibt durchaus auch Diakone, die verheiratet sind und Kinder haben.

Und was auch ganz interessant ist: Das Zölibat gilt nicht für eine bereits geschlossene Ehe. Es gilt ab dem Zeitpunkt, wenn die Ehefrau sirbt oder die Ehe annuliert wird.

=> http://de.wikipedia.org/wiki/Diakon #R.C3.B6misch-Katholische_Kirche

Marianne
Freitag, 02.03.07 21:28
 

Sein Wunsch, Priester zu werden, ist waehrend der Grundschulzeit entstanden und hat sich bis heute nicht veraendert. Allerdings ist die Welt inzwischen eine völlig andere geworden. Mag sein, dass der Wunsch sich in AN dieser Welt orientiert hat und IN ihr gewachsen ist. Bei beiden Kategorien bin ich mir nicht sonderlich sicher.......

martina
Donnerstag, 26.04.07 02:27
 

kinder zölibatär leben heißt ein leben ohne sexuelle kontakte zu führen. da es in der röm-kath.kirche jedoch keinen außer-bzw. vorehelichen geschlechtsakt geben darf, darf der priester natürlich auch nicht sexuell verkehren.

ich bin jetzt kein sexmonster - wirklich nicht. nur kann ich mir vórstellen 1 jahr auf sex zu verzichten. aber ich kann doch niemals schwören, dies ein ganzes leben lang auszuhalten. jetzt kommt sicher das gegenargument - eine ehe verspricht man sich ja auch fürs ganze leben - nur dass da wenigst grundlegende bedürfnisse gestillt werden. ich meine hier nicht nur sexuelle sondern vorallem nähe, zärtlichkeit und geborgenheit.

aber egal. wir werden nicht erfahren, was ein mensch da empfinden muss was wir nicht fühlen können, um sich zu sowas schwierigen zu entscheiden. aber vielleicht macht das ja der heilige geist? wenn man sich jedoch ansieht wieviele priester daran scheitern, freundinnen, freunde etc haben, sehrwohl sexuell verkehren kanns das wohl auch nicht sein. hmm grübel.

naja jedenfalls wirds halt zumindest so sein wie wir vorm scheitern der ehe " werde ich wohl durchhalten, ich schaffe das" und dann kommt die realität.

das mit nur kuscheln wird dann auf dauer wohl nicht funktionieren. vielleicht bei euch beiden, jedoch denke ich nicht, dass sich jeder priester an einer kuschelfreundin aus seiner jugendzeit bedienen kann.

tja gottes wege sind wohl unergründlich (zumindest stehen wir hier ja ziemlich ratlos an)

Felix
Mittwoch, 23.05.07 22:15
 

Ich finde die Entscheidung des jungen Mannes, Priester zu werden, großartig. Sie verdient Respekt und Anerkennung. Was Hr. Hünerfeld über sein Leben und seine Berufung berichtet, finde ich beeindruckend. Umso merkwürdiger ist, dass fast alle Kommentare sich nur auf das Zölibat beziehen. Das reduziert die viel weitreichernde Dimension dieses Berufes. Eines noch zum Statement von Depechemodel: Warum das, was eine Reli-lehrerin erzählt, plötzlich für DIE Kirche steht und deshalb DER Kirche ein genereller Realitätsverlust vorgeworfen wird, leuchtet mit absolut nicht ein. Schon gar nicht, was das mit den Personalsorgen DER Kirche zu tun hat. Mir scheint, dass der Kommentator seine Meinung zur Tatsache macht. So einfach sollte man es sich bei diesem wichtigen Thema nicht machen. Also: Weiter so, Hr. Hünerfeld, und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg.

Christian
Donnerstag, 21.06.07 18:22
 

Hallo,

so jetzt meldet sich mal ein Priesteramtskandidat zu Wort. Es ist schon haarsträubend, was hier alles an Unwissen als Wahrheit genommen wird.
Daß der Vatikan Alimente für außereheliche Kinder bezahlen würde, ist ein altes aber genauso falsches Gerücht.
Auch ein Diakon legt schon den Zölibat ab. Auch bei den ständigen Diakone, die verheiratet sein dürfen, darf sich am Familienstand ab der Weihe nichts mehr ändern, da die Frau der Weihe zustimmen muß.
Es ist niemals so, daß sich ein Priester oder Priesteramtskandidat sich nicht mal nach Zärtlichkeit und Sex sehnen würde. Es gibt sicher welche, die dies bestreiten würden, aber die lügen sich da was in die Tasche.
Aber schaut euch mal die evangelischen Kollegen an. Die sind eine der Berufsgruppen mit der höchsten Scheidungsrate und somit auch mit ihrer Lebensentscheidung und -weise gescheitert.

cms
Donnerstag, 21.06.07 18:53
 

@ Christian:
"Aber schaut euch mal die evangelischen Kollegen an. Die sind eine der Berufsgruppen mit der höchsten Scheidungsrate und somit auch mit ihrer Lebensentscheidung und -weise gescheitert."

Willst Du damit sagen, dass beide Wege, also der evangelische, wie der katholische, nicht so prall sind? Ich würde Dir da zu 200 Prozent zustimmen. Ich muss auch sagen, dass ich nicht verstehen kann, wie man sich derart in seinen Freiheiten einschränken wollen kann, wie es durch das Priesteramt, und hier besonders das katholische, geschieht. Ich meine, natürlich kann man sich vielleicht leichter auf seinen Glauben konzentrieren, wenn einem die fleischliche Ablenkung fehlt. Aber wenn ich einen Zwang daraus mache, haben doch weder ich, noch mein Glaube etwas davon, oder? Soll Glaube nicht Freiheit sein? Wie siehst Du das?

Christian
Freitag, 27.07.07 16:43
 

Hallo,

so jetzt bin ich auch mal wieder auf dieser Seite.
Jeder dieser Wege kann nicht so prall sein. Ich denke, es kommt darauf an, mit welcher Einstellung man an die Sache reingeht und wie sicher man sich ist, denn wenn man sich nicht absolut sicher ist, kann man sich bei der erstbesten oder auch bei der zweiten oder dritten größeren Krise dazu entscheiden, die Entscheidung aufzugeben. Es ist also eine Sache der Entschiedenheit. Man muß sich bei der Entscheidung für die Ehe bzw. für den Zölibat oder auch dagegen der Für- und Widerpunkte bewußt sein und sie abwägen.
Auch bei der Entscheidung für einen Partner schränkt man sich zu einem gewissen Maß in seiner Freiheit ein.
Daß die Einschränkung beim Zölibat doch etwas größer ist, da kann ich aber trotzdem zustimmen. Glaube macht frei, man macht sich frei von irdischen Zwängen und Dingen und man weiß sich getragen, kann also mit einer viel größeren Gelassenheit leben. Ich denke aber, daß (zumindest fast) jeder Mensch gewissen irdischen Zwängen unterworfen ist, wie z.B. Hunger, Durst und Schlafbedürfnis, aber auch seinem Sexualtrieb. Ob man sich ganz davon frei machen kann???
Dieser Thematik muß sich ein Mensch, der sich dem Zölibat unterwirft bewußt sein und sich fragen, ob er damit leben kann und wie, so daß er auch die christliche Botschaft überzeugend rüberbringen und leben kann.

Alexander Werner
Samstag, 24.04.10 00:10
 

ja also ich bin 13 und ich bin hauptschüler habe ich da überhaupt eine chance priester zu werden denn ich weiss auch schon seit der grundschule (4.) klasse das ich es will

HannahBanana
Donnerstag, 16.09.10 11:14
 

Hallo!

Wir müssen in der Schule ein Referat machen zum Thema: Wie wird man ein Priester?

Was mussten sie studieren und wie lange?
Wie lang muss man Kaplan sein und was ist das eigentlich?
Was ist ein Pristerseminar? Und wie lang muss man da bleiben und wo wurden sie geweiht?
War es eine schwere Entscheidung für sie?


Naja ich hoffe sie können uns unsere fragen beantworten..
Vielen dank im voraus!
Mit freundlichen Grüßen Hannah aus der 8b :)

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