In Toronto tagt die bislang größte Weltaidskonferenz. Aids ist nach wie vor eine der gefährlichsten Krankheiten. Impfen kann man sich nicht, aber testen lassen. fudder-Praktikant Christoph hat selbst einmal einen HIV-Test durchführen lassen.

Die Zahl der Neuinfizierungen liegt in Deutschland derzeit bei etwa 2000 bis 2500 pro Jahr. Was, wenn ich einer davon bin? Es ist Zufall, dass ich gerade zum Beginn der bislang größten Weltaidskonferenz in Toronto das Ergebnis meines Tests abholen darf. Während ich eine Tasse Instant-Kaffee trinke, versuche ich mich zu beruhigen.
Ich mache mich auf den Weg zur Beratungsstelle. Den Regen bemerke ich kaum, ich bin mit anderen Dingen beschäftigt. Im Wartezimmer der Beratungsstelle versuche ich mich abzulenken. Als ich zum Blut abnehmen kam, musste ich nicht warten. Nun ist die Tür zu und im Wartezimmer sitzt außer mir noch eine junge Frau.
Ist das Ergebnis negativ, kommt es auch vor, dass ihr Menschen um den Hals fallen. “Das sind die Momente”, sagt die sympathische Frau lächelnd, “um die mich meine Kolleginnen beneiden.” Es kommt meistens dann vor, wenn sich jemand leichtsinnig in Gefahr begeben hat. Zwar seien Männer, die Sex mit Männern haben, immer noch die am stärksten gefährdete Gruppe, aber Heterosexuelle würden nachlässiger, der Kondomgebrauch ginge zurück.


Informationen, sowie telefonische und persönliche Beratungen erhält man auch bei der
AIDS-Hilfe Freiburg e.V.,
Büggenreuterstr. 12, 79106 Freiburg,
Tel. 0761/19411 oder bei
http://www.aids-hilfe-freiburg.de
Regelmäßig Blutspenden gehen ist auch eine Möglichkeit.
Ich gehe alle 3 Monate, so habe ich auch immer eine Art Kontrolle, ob alles okay ist.
Ganz davon abgesehen, dass man mit jeder Blutspende
3 Menschen helfen kann.
@sassa:
mag eine kontrolle sein, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man ein geeignetes Beratungsgespräch erhält, sollte das Ergebnis positiv sein und dies ist von Nöten, damit niemand bei der Mitteilung des Ergebnisses alleine ist und aufgefangen werden kann. Da empfehle ich lieber einen Test bei einem Gesundheitsamt, zumal dort für diese Situation geschultes Personal arbeitet.
Ansonsten kann ich auch nur sagen, geht Blutspenden, in der Uniklinik FR erhält man sogar eine Aufwandsentschädigung von 25 € dafür.
die blutspendedienste raten davon ab, blutspenden zum hiv-test zu benutzen.
zum einen ist die blutspende nicht anonym, zum anderen findet, wie alexh das gesagt hat, keine beratung statt, in der dein persönliches infektionsrisiko geklärt wid, und zum anderen wäre im falle eines positiven ergebnisses die beratung beim gesundheitsamt sicher besser.
außerdem hört man, wenn bei einer blutspende alles in ordnung ist, einfach nichts mehr. ein eigentliches ergebnis bekommt man nicht, man 'wartet' quasi umsonst.
blutspenden ist super und wichtig und das dabei die eigene gesundheit kontrolliert wird, ist ein schöner nebeneffekt. aber wenn man eine konkrete infektionssorge hat, sollte man sich besser beim gesundheitsamt testen lassen.
schon klar, dass blutspenden nicht geeignet ist um den hiv-test zu ersetzen... (schon gar nicht, wenn man die sorge hat man könnte positiv sein) nur bei regelmäßigen blutspenden hat man zu dem thema einfach ein gutes gefühl.
stimmt.
irgendwann hatte ich danach aber mal, so zwei wochen später oder so, einen brief von der transfusionsmedizin im briefkasten. bis ich den geöffnet hatte, war ich leicht panisch. war aber nur ein danksagungsbrief. good lord.
link zum Gesundheitsamt funktioniert nicht
gibt es keine allgemeinärtzte die auch für hiv spetzialisirt sind oder symtome erkennen ??
ich denke viele menschen trauen sich nicht zu einem gesundheidsamt zu gehen da die personen fremd sind
und man angst hat vor einem gespräch..
und man zu einem hausartzt vieleicht ein besseren bezug hat..
hey @ all!
schnelltest in freiburg: http://www.aids-hilfe-freiburg.de/de/monatlicher-schnelltest-in-der-aids-hilfe-freiburg- ,3677,78,3.h[..]
schöne Anti-AIDS-Werbung:
http://www.sloganmaker.net/2010/09/each-time-you-sleep-with-someone-you-also-s[..]
Bin immer noch auf der Suche nach dem Frank-Aids-Spot... einem der ersten Anti-Aids-Spots in Kinos...