Für den Umbau der Unibibliothek hat es 13 verschiedene Entwürfe von Architektenbüros gegeben. Die Jury hat sich für die mutige obige Variante entschieden, stellt aber gerade alle Entwürfe in der Unibibliothek aus, noch bis zum 20. Mai. Wir haben für euch alle Entwürfe abfotografiert und wollten mal wissen: Wie gefallen Euch die Vorschläge und hat sich die Jury richtig entschieden?


Der Entwurf von Auer Weber Architekten, Stuttgart - Platz 3:

Der Entwurf von Sauerbruch Hutton, Berlin - Platz 4:

Der Entwurf von Léon Wohlhage Wernik Architekten, Berlin:

Der Entwurf von Ingehoven und Partner Architekten, Düsseldorf:

Der Entwurf von Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf:

Der Entwurf von ArGe Architekten Waldkirch:

Der Entwurf von Wiel Arets, Maastrich

Der Entwurf von Mc Cullough Mulvin Architects, Dublin:

Der Entwurf von Barkow Leibinger Architekten, Berlin:

Der Entwurf von Gerkan, Mark und Partner, Berlin:

Der Entwurf von Böge Lindner Architekten, Hamburg:

Der Entwurf von Degelo Architekten, Basel:

So soll's innen aussehen:
Info: Die Ausstellung in der UB ist noch bis zum 20. Mai von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen gibt es werktags um 13 und 17 Uhr.


Wow, die neue UB wird genauso hässlich wie die alte! Super;-)
Wer meint eigentlich, dass beton ein toller baustoff sei und wieder innen alles so trist und erbärmlich aussehehn muss, wie in der jetzigen UB. Stichwort Farbe? Der 2. Platz gefällt mir wesentlich besser, wirkt freundlicher, nicht wie ein Fremdkörper und hat dem Erscheinungsbild nach etwas vom Centre Pompidou. Aber da sind natürlich wieder ganz wichtige Menschen ganz lange und exzessiv zusammengesessen, haben viel diskutiert, um schlussendlich dem Größenwahn, ...äh ´tschuldigung, dem Stellenwert einer deutschen TopTen-Uni angemessen, der UB auch äußerlich den richtigen "Anstrich" zu verpassen. Warum kleckern, wenn man klotzen kann? Dabei ist Schlichtheit doch oftmals der bessere Weg...
PS: Original Reaktion meiner Mitbewohnerin zum Siegerentwurf gerade: "Was ist das denn, ein Eisklotz?"
ich finde den siegerentwurf mutig & gewöhnungsbedürftig, aber letztendlich gut. mal nix rechtwinklig geklotztes, sondern etwas, äh, asymetrisches. gut gemacht, freiburg!
Die Architektur der neuen UB ist an Hässlichkeit nicht zu überbieten. Sie passt gut zu der komischen Kirche im Rieselfeld.
Freiburg hat sowas wohl verdient....
Mir gefällt das futuristisch-aztekisch-ägyptisch-was-auch-immer Äußere der UB in spe sehr gut. Mich spricht es an und weckt mein Interesse Neues aufzunehmen, Wissen zu schaffen.
Leider fällt das Innere - das für den UB-Besucher Wichtigste nach den Medien - todkonservativ eckig aus und entspricht überhaupt nicht dem erwarteten Innovativen, dem Lernmotivation Fördernden. Im Gegenteil erzeugt es eine Ich-will-so-schnell-wie-möglich-raus-hier Stimmung; vor allem die eckigen Brüstungen und sperrigen zurückversetzten Stützsäulen. Schade.
Fazit: Außen hui, innen pfui.
Ich finde den siegerentwurf abstoßend, unpassend und größenwahnsinnig.
Hat sich irgendjemand der verantwortlichen gedanken über das stadtbild gemacht? Und: Warm dermaßen viel geld in einen protzigen neubau investieren - seien wir ehrlich, das ist, was die uni plant - wenn man mit weit weniger mittlen einen tatsächlichen UMbau finanzieren und die ausstattung verbessern könnte? Kein mensch braucht eine pestige-UB. Im prinzipe funkioniert der laden doch so, wie er ist. Klar, so manches ist verbesserungswürdig. Aber dafür gleich ein neubau? Noch dazu einer, der einen der zentralen plätze der stadt verschandelt und vom geplanten interieur nichts neues bringt, sondern lediglich den bestand in seiner ganzen enge und hässlichkeit in anderen farben zitiert?
Einige der entwürfe sind mutig, was die innenausstattung betrifft. Lichthöfe, freiraum, angenehme arbeitsatmosphäre. Der siegerentwurf entegen schockiert mit verschaltelten und unübersichtlichen treppenaufgängen in beängsitgendem grau-in-grau.
Was das äußere angeht ist der entwurf von Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf mein favorit. Er ist dezent und versucht erst gar nicht, skulptur zu sein. Dezente funktionalität ist angesichts leerer kassen mehr als angebracht. - Und passt ausgezeichnet zur durch nichts zu toppenden tristesse des KG II. Wünschenswert wäre zudem, den bau in der höhe zu reduzieren, was aber nur einer der entwürfe vorsah, wenn ich mich recht entsinne.
also ich finde, man hat nicht nachgedacht. mal ehrlich: hat sich vielleicht jemand mal angeschaut, wie es so architektonisch ausschaut in der umgebung der ub? stimmt. rechts daneben ist ein äusserst futuristisches theater, die uni selbst hat auch sehr moderne züge und die gebäude hinter, vor und links daneben betten diese neue erscheinung wirklich gut ein. hallo? vielleicht haben die leute, die entschieden haben auch ne rießige kifforgie veranstaltet und sind deshalb auf den schlimmsten, unpassendsten und grässlichsten entwurf gekommen. ich gratuliere für die größte fehlentscheidung die man hätte treffen können. aber wenn man es genauer betrachtet, dann lässt die neue ub auch großen spielraum für veränderungen in freiburg. ich enthalte mich der stimme, wenn es um den kommentar bezüglich der schönheit geht.
Hallo? Wieviel Milllionen kostet das Prestigeobjekt? Der Umbau ist wohl nötig, da die Klimaanlage und die sanitären Einrichtungen nicht mehr tragbar sind, vor allem für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die sind es, die am meisten unter fehlendem natürlichem Lichteinfall, gesundheitsschädlicher Klimaanlage und dem Beton leiden müssen. Es wäre gut gewesen, wenn die hohen Herren vorher mal die Betroffenen gefragt hätten. Die Schönheit der UB ist für mich erstmal zweitrangig. Der Umbau der veralteten Technik hätte voll gereicht. Aber die Eliteuni braucht ein Denkmal und die hohen Herren wohl auch.
lieber ein paar millionen einsparen und das geld dafür in exzellent saubere klos investieren. wnn die klos nach dem umbau genau so dreckig sind lohnt es den ganzen aufwand nicht. die sanitärbereiche sind einer eliteuni nicht würdig. die sehen aus wie sau
Höchstens die Geldverschwendung verdient den Ruf elitär zu sein.
Das ist eine Dreistheit wie hier mit Steuergeldern umgegangen wird, sorry.
Ihr lieben Leute- macht euch doch die Mühe und schaut euch das Projekt mal richtig an, bevor ihr eure Meinung kund tut. Wenn ihr unfähig seid die Pläne zu lesen, schaut euch die Modelle an, das Projekt ist mit Abstand das beste und hat das kleinste Volumen von allen. Ich kann über die vorgebrachtenn Argumente Hässlichkeit und Geld nur lachen - dabei wird komplett übersehen , was eigentlich noch alles dahinter steckt.
Aha, deswegen müssen wir jetzt studiengebühren zahlen! überall werden die steuern ehröht, weil der staa(d)t angeblich kein geld hat und für solche prestige-bauten ist dann plötzlich wieder geld da. die übliche schulden-mach-masche auf kosten der folgenden generationen.
wieso gab's denn keinen entwurf für einen umbau eine nummer kleiner? musses denn so tueer sein?
ausserdem: wieso fragt uns studis eigentlich nicht auch mal jemand nach unseren ub-wünschen? wir sitzten schliesslich da immer drin und arbeiten.
hauptsache es gibt nachher wieder genug surf-stations. oder wäre es nicht billiger, wenn man jedem studi einfach einen laptop gibt? dann bräuchte man nicht so ein grosses gebäude. die bücher sind in 10 jahren alle digitalisiert (google fängt schon an). und für 40 Mio kann man doch einiges an büchern ins internet stellen. dann kann man die original-bücher wegtun (verkaufen - bringt geld). wozu eigentlich noch so ein grosses gebäude??
nun ja, ich hör jetzt mal lieber auf ... ich hätte ja noch so viele ideen .. ;-) langsam drift ich ab.
gruss an manu
also mir isses egal, wie der Klotz aussen aussieht. Der Sieger läßt ja auf die Innen-Gestaltung nicht gerade hoffen: blanker Sichtbeton! Grauenvoll, soll der Architekt da mal drin arbeiten. ich hätte mir auch gewünscht, dass man sieht, wie denn die Räumlichkeiten innen sein werden? wo gibt's arbeitsplätze, wo kann man surfen? Gibt's Lesesofas, Bistros? Darf man endlich seine Wasserflasche mit reinnehmen? Ich konnte keine aussagefähige Skizze zu der Einrichtung sehen, naja, ich bin keinArchitekt und kann mir die Grundrisse vielleicht nicht so richtig vorstellen.
Ciao, cu
Der Siegerentwurf ist wirklich eine Beleidigung der Freiburger. Er passt nicht ins Freiburger Stadtbild.
Der Platz 3 von Auer Weber Architekten aus Stuttgart, hätte gemeinsam mit einer Umgestaltung des Europaplatzes interessant sein können.
Der Entwurf Basler Architekten, die dann gewonnen zu haben scheinen, erinnert mich an die heute meist ungeliebte 70er-Jahre-Architektur. Und was soll der Betonwahn im Innenbereich?
Die Stadt Freiburg möchte unbedingt großstädtisch wirken und macht deshalb wahrscheinlich so viele städtbauliche Fehler. Der Bahnhofsbereich ist auch ganz toll geworden, oder? Baut doch gleich so einen Affenfelsen wie in Köln:
http://www.romanistik.uni-koeln.de/i/main.jpg
Ganz im Ernst: die alte UB war nicht sehr schön, aber hat in Deutschland vergleichbares gesucht. Insbesondere die großen Lesesääle und die unglaubliche Ausstattung! Geht mal in die UB nach Köln, dann wisst Ihr wovon ich rede... Ein Neubau scheint mir völlig absurd, wenngleich ich nicht die finanziellen Einzelheiten kenne.
Ach übrigens. Vor dem Bau der heutigen UB stand an derselben Stelle das alte Rotteck-Gymnaisum. Man hat das zugunsten der neuen UB abgerissen, obwohl es den Krieg überdauert hatte:
http://www.alt-freiburg.de/oberrealschule01.htm
Noch weiter zurück lag hier ein Eckpunkt der Freiburger Stadtbefestigung, die entlang der Rempartstrasse Richtung Stadttheater etc. lief). Meine stadthistorische Deutung des Siegerentwurfs lautet daher, dass es sich um eine moderne Interpretation dieses Bollwerks handeln muss!
Es handelt sich um eine Neuinterpretation
Schaut Euch mal die Website von Degelo Architekten an:
http://www.degelo.net/
Wirklich Meister des Betons...
Besonders krass finde ich die Projekte
- MUSIKMUSEUM IM LOHNHOF BASEL (wie kann man bitte einen hitorischen Kreuzgang mit Beton zuballern?)
- WOHNÜBERBAUUNG ST. ALBAN-RING BASEL
Es wird noch besser:
Unter
http://www.ub.uni-freiburg.de/ausstellung/2006-04-30/index.html
seht Ihr die Preisgelder.
1.Preis Degelo Architekten aus Basel (CH)
70.000,-- Euro
2.Preis Benthem Crouwel, Aachen
50.000,-- Euro
3.Preis Auer und Weber, Stuttgart
40.000,-- Euro
4.Preis Sauerbruch Hutton, Berlin
30.000,-- Euro
Ankauf Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin
20.000,-- Euro
Ankauf Leon Wohlhage Wernik, Berlin
20.000,-- Euro
Macht schon mal locker 230.000 EUR Preisgelder für die Entwürfe.
Allerdings ist nicht die Stadt, sondern das Land und das Universitätsbauamt schuld.
Was meint Ihr? Das kann doch nicht wahr sein, oder?
Naja, die preisgelder dürften OK sein, wenn du dir mal überlegst, wieviel zeit die in so einen entwurf stecken müssen. Wenn du den architekten genug anreiz gibst - und dafür darf es dann auch nicht nur geld für den besten eben - bekommst du natürlich auch bessere ergebnisse.
Was aber nicht bedeutet, dass die jury am ende den besten entwurf wählt, wie man in unserem fall sehen kann... Ich hoffe nur, dass sie stadtverwaltung das net mitmacht!
Wir sollten "keine-betonlötze-ind-der-innenstadt-plakate" machen *g*!
also ich finde die vorschläge allesamt ziemlich cool. freiburg kann von sich nicht gerade behaupten in Sachen Architektur fortschrittlich zu sein. Klar... im Vergleich zu Basel fehlt es hier bestimmt auch an Geld. Jedoch finde ich die Entwürfe für die neue UB allesamt ziemlich gut. Endlich wird mal was moderneres und gewagteres ins Innenstadtbild reingebaut. Auch denke ich dass sich der gewählte Entwurf bestimmt gut ins Stadtbild einfügen wird. Eine schöne Symbiose aus Moderne und umliegenden älteren Gebäuden.
Gut gemacht Bauamt!... ansonsten gibts in der ganzen Stadt ja keine spektakulären Bauwerke.... ach ja sorry das Münster hab ich damit ja nicht gemeint....
Super, Freiburg verkauft die Stadtbauwohnungen und baut sich für das Geld ne neue UB. Soll doch die Uni die Stadtbau kaufen und die Bücher da rein stellen.
Am Bahnhof ein Kühlschrank (Ufa-Palast), ein Eisklotz als UB, wie wärs mit nem Iglu als Rathaus?
Der Entwurf von Petzinka Pink Architekten aus Düsseldorf ragt eindeutig heraus und wäre auch mein Favorit. Dezente Funktionalität ist nicht nur in Zeiten leerer Kassen, sondern auch mit Blick auf Nachhaltigkeit von Interesse. Schließlich soll die Kiste ein paar Jahrzehnte halten, auch deshalb ist die zeitlose Eleganz dieses Entwurfes ungeheuer reizvoll.
verwunderlich, daß es keine schönen gebäude mehr zu geben scheint.
unter den totalblinden entwürfen ist der gewinner aber immerhin der einäugig halbblinde.
aber alles ist schöner, als das was jetzt dasteht.
oh herr gib uns das Rotteck zurück.....
Ich weiß wohl, dass man heutzutage keine Jungendstilvillen mehr bauen kann (oder darf ? ).
Aber dieses Gebäude umringt von diesen schönen, alten Häusern am Werderring, von Theater und dem alten Universitätsgebäude ? Muß das denn sein ?
Sieht aus wie ein riesiger, fetter, verspiegelter Pickel
Hätte der Kollege Degelo und auch so manche anderen Kollegen mal etwas mehr interdisziplinär studiert, könnte man heute davon ausgehen, dass solche Entwürfe der Vergangenheit angehörten. 1989 wäre so ein Entwurf noch durchgegangen, als ein Versuch andere Wege zu beschreiben, gemeint ist hier der Beginn der dekonstruktivistischen Phase in der Architektur. Leider muss ich immer wiederfeststellen, dass die Kollegen heutzutage Stilzitate vermengen und garnicht verstanden haben was der Dekonstruktivismus wollte.
ALLES NUR NOCH FASSADE!
Seitdem scheint das Entwurfsvokabular (allein das Wort verweist auf Beschränktheit!), bezieht es sich doch wirklich nur auf Stilelemente und nicht auf den Menschen und seine Bedürfnisse, die Ökologie, die Ökonomie, die Psychologie und die Soziologie bleiben aussen vor.
Es genügt nicht allein einen Entwurf aufs Papier zu bringen und sich ein Denkmal setzen zu wollen, wenn man die demokratischen Parameter nicht kennt.
Wenn die Architektenkollegen doch nur langsam anfangen würden zu kommunizieren, sprich mit den Nutzern in Kontakt zu treten - einige gute Beispiele für Nutzerwünsche wurden in den Beiträgen vorher erwähnt - anstatt selbstverliebt in Ihren Büros den rechten Winkel oder abwechselnd auch mal den Spitzen zu praktizieren gelänge vielleicht auch der Spagat, zwischen den Kritikern+Nutzern und Planern.
Den Lesern hier, möchte ich gerne ein Buch eines ehemaligen Professors meiner Universität in Kassel empfehlen, leider kann er sich nicht mehr persönlich zu Wort melden, aber es existieren wertvolle Texte, die lesens- und beachtenswert sowie immer noch zeitgemäß sich mit der Gestaltung unser Umwelt ausseinander setzen.
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Lucius Burckhardt (1925 - 2003) setzte sich seit den 1950er Jahren mit dem Planen und Bauen in der Demokratie auseinander. Seine scharfen Beobachtungen und kritischen Analysen haben die Gestaltung unserer Umwelt, die Lehre in den planenden Berufen und das Verständnis von Stadt grundlegend beeinflußt. Zwischen mächtigen ökonomischen Interessen und widerstreitenden politischen Ansprüchen werden seine Forschungen für das Wohl einer Gesamtbevölkerung unentbehrlich sein, wann immer geplant, gestaltet, gebaut und gewohnt wird.
Es gibt eine Geschichte der Urbanismuskritik und sie beginnt mit den Forschungen und Analysen von Lucius Burckhardt. Er schrieb früh engagiert gegen die Planungen in seiner Heimatstadt Basel an und machte diese Themen zu seinem Beruf, der ihn durch verschiedene Positionen als Soziologe, Architektur-Redakteur oder Hochschullehrer bis zum Vorsitzenden des deutschen Werkbundes und Gründungsdekan des Fachbereichs Gestaltung an der Bauhaus Universität Weimar führte.
So sah er beispielsweise im Verhindern von Bauten eine wichtige Planungsaufgabe und plädierte für ein unsichtbares Design. Er forderte dazu auf, auch die "unnötigen Wünsche" von BewohnerInnen ernst zu nehmen und den "Lösungen" der Fachleuten zu mißtrauen. Mit solchen Vorschlägen wie Entscheidungen aufzuschieben oder unscharfe Nutzungskonzepte zu entwickeln, legte er Grundlagen für eine prozeßhafte Planung, die in der Lage ist, sich auf komplexe Wirklichkeit zu beziehen.
Lucius Burckhardt
Wer plant die Planung?
Architektur, Politik und Mensch
Herausgegeben von Jesko Fezer und Martin Schmitz
360 Seiten, ISBN 3-927795-39-9
Mehr Informationen zum Buch beim Martin Schmitz Verlag
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Freiburg braucht ein Forum zum Ausstausch zwischen Kommunikation, Raum und Konstruktion.
korakom
Ich liebe futuristische Entwürfe und bin offen für Neues. Gerade
eine Stadt wie Paris zeigt, dass sich neue Gebäude durchaus
in ein historisches Stadtbild integrieren - man gewöhnt sich
an den Anblick! (vgl Centre Pompidou!)
Das Problem, wie auch andere schreiben, befindet sich meiner
Ansicht nach im Innern des Gebäudes. Weg mit den
Betonbrutalismen! Ich will Glas, Licht, frei sein, lächeln... ich fühle mich von Beton in
meiner exzellenten Kreativität behindert, bin bedrückt, ich könnte kotzen wenn ich an Beton denke!!!
wie UB...so was gibts auch noch:)!!!
ich klaue da schon lange keine bücher mehr...ich hoffe, dass die sicherheitsauflagen ein wenig nachlassen, so dass ich endlich an mein luhmann lexikon(bähhhhhhhhhhh) komme:)
häähähäähähähähähähähähäh&[..] würde den ganzen bunker samt der bücher sprengen:)
ein hoch auf die RAF***
*lol*
Was haben denn die Architekten genommen ? Wie kann man derart den Geschmack verlieren ? Eine absoluten Katastrophe, dagegen ist die aktuelle UB ja ein Glanzstück der Gebäudekonstruktion und Stadtplanung !
ich finde den entwurf toll, mal was neues und helles!
ich find den entwurf auch sehr cool, mutig modern! ob blanker beton innen so glücklich macht, glaub ich allerdings auch nicht. farbe würde dem ganzen sehr gut tun. mal sehen, wie es letztlich aussieht.
wie sollte denn ein neues gebäude zu der architektur des theaters "passen"?? da geht doch nur ein krasser gegensatz!
Wann soll denn mit dem Umbau begonnen werden und noch viel wichtiger: wann soll er abgeschlossen sein, sprich: ab wann hat Freiburg wieder eine benutzbare UB?
Weiß das jemand?
Hat da jemand Basel erwähnt??
Inwiefern ist Basel denn ein architektonisches Vorbild?
Naja, darüber kann man sich wohl streiten...Fakt ist aber, dass der Bau - so umstritten das Design auch sein mag - definitiv NICHT in die Umgebung passt... Und wenn (fast) alle sich da einig sind, wieso hat die Obrigkeit dann diese Entscheidung getroffen?? Ich finde, gerade was das Stadtbild angeht, sollten Umfragen stattfinden, bevor so enorm wichtige Entscheidungen getroffen werden. Das ist doch unsere Stadt!