Anonym durchs Internet surfen

Daniel Keienburg

Heute schon zigmal Ihre Lieblingsinternetseite besucht, obwohl der Chef / Partner / Erziehungsberechtigter genau das gar nicht gerne sieht? Töricht zu denken, das nur der eigene Computer von Hinweisen auf das Surfverhalten zu säubern ist. Auch die besuchten Seiten horten Beweise. Abhilfe versprechen Anonymisierungsdienste. Alle Firefox User können jetzt dank einer kostenlosen Erweiterung per Mausklick ins anonyme Vergnügen starten.



Es soll immer noch Internetuser geben die glauben, sich bei ihren Streifzügen durchs World Wide Web völlig anonym zu bewegen. Dem ist nicht so. Unabhängig von diversen Störenfrieden, die in Form von Schnüffelprogrammen das Surfverhalten ausspionieren oder überwachen, hinterlässt selbst der vorsichtigste User bei jedem Besuch einer Webseite aussagekräftige Informationen.


Vom verwendeten Betriebssystem, über die IP-Adresse, die Suchhistorie, bis hin zur verwendeten Bildschirmauflösung: Der Betreiber einer Webseite kann sich ein recht eindeutiges Bild von seinen Besuchern machen. Wer das verhindern will, muss auf Anonymisierungsdienste zurückgreifen, die kommerziell, vermehrt aber auch kostenlos ihre Dienste anbieten.

Egal ob webbasiert, z.B. anonymouse und be Hidden oder per Softwarelösung, wie z.B. JAP: Das Prinzip dieser Programme ist ähnlich: Es wird ein eigener Proxyserver verwendet, der den Inhalt der persönlichen Browserinformationen des Users verschlüsselt und die IP-Adresse austauscht. Auf diesem Weg ist anonymes Surfen tatsächlich möglich.

Für die Nutzer des immer beliebter werdenden Open-Source-Browsers Firefox gibt es eine kostenlose Erweiterung, die die gewünschte Anonymität mit einem Mausklick ermöglicht. Die benötigte Datei findet Ihrhier: Nach der Installation und dem Neustart des Browsers steht dem anonymen Surfen nichts mehr im Wege.

Aber nicht vergessen: Anonymisierungsdienste sind keine Einladung für illegale Aktivitäten im Netzt oder gar ein Schutz vor Strafverfolgung.

Mehr dazu: