An der Pädagogischen Hochschule findet eine Typisierungsaktion statt

fudder-Redaktion

Am kommenden Dienstag und Mittwoch findet in der Mensa der Pädagogischen Hochschule eine Typisierungsaktion für potentielle Stammzellspender statt. Zur Typisierung wird den potenziellen Stammzellspendern Blut abgenommen.

Jedes Jahr erkranken etwa 11.500 Menschen in Deutschland an Leukämie. Für diese Patienten ist oft eine Blutstammzell- oder Knochenmarktransplantation die einzige Aussicht auf Heilung. Die Chance einen passenden Stammzellspender zu finden liegt bei 1:20.000.


Die Übertragung von gesunden Stammzellen ist für Leukämiekranke, bei denen eine Chemo- oder Strahlentherapie noch nicht den gewünschten Erfolg hatten, meist die letzte Chance, das Leben zu retten. Doch nur für jeden dritten dieser Patienten kann ein geeigneter Spender innerhalb der eigenen Familie gefunden werden. Alle anderen sind auf fremde Spender angewiesen. Je mehr Menschen sich daher als potentielle Spender zur Verfügung stellen, und sich typisieren und registrieren lassen, desto besser.

Wer kann Spender sein?

Als mögliche Spender kommen alle Frauen und Männer in Frage, die zwischen 18 und 54 Jahre alt sind, mindestens 50 Kilogramm wiegen und nicht an ernsten Erkrankungen leiden.

Zur Typisierung wird den potenziellen Stammzellspendern Blut abgenommen, mit dessen Hilfe die Stammzellen typisiert werden. Die Daten des Spenders werden dann in die Stammzellkartei aufgenommen. Dort können für Leukämiekranke übereinstimmende Spender gefunden werden. Im Falle einer Übereinstimmung wird der potentielle Spender benachrichtigt und gefragt, ob er für eine Spende zur Verfügung steht.
Was: Stammzelltypisierungsaktion in der Mensa der PH
Wann: Dienstag, 24. April und Mitwoch, den 25. April, 12 bis 15 Uhr
Wo: Mensazwischendeck der Pädagogischen Hochschule, Kunzenweg 21