Am Sonntag läuft der Stuttgarter Tatort "Stau", der großteils in Freiburg gedreht wurde

Marissa Müller

Kommenden Sonntag, um 20.15 Uhr, kann man den Stuttgarter Tatort "Stau" in der ARD sehen. Dieser wurde zu großen Teilen in der Messe in Freiburg gedreht. Mittels eines großen Bluescreens wurde die Halle in eine Stuttgarter Hauptverkehrsader verwandelt.

Das ARD zeigt kommenden Sonntag um 20.15 Uhr den Stuttgarter Tatort "Stau". In Stuttgart spielt dieser aber nur auf dem Bildschirm: Ein Großteil der Szenen wurde in der Messehalle in Freiburg aufgenommen, da Dreharbeiten auf einer der Hauptverkehrsstraßen Stuttgarts, der Neuen Weinsteige, nicht realisierbar waren.


Eine über 100 Meter lange Mauer und ein 70 Meter großer Bluescreen waren nötig, um die Freiburger Messehalle in die Neue Weinsteige zu verwandeln. Es wäre für die Filmleute logistisch unmöglich gewesen, für die Dreharbeiten eine der Hauptverkehrsadern Stuttgarts zu sperren. So entstand in der Freiburger Messehalle für kurze Zeit die Kulisse der Landeshauptstadt.



Silhouette von Stuttgart kam später dazu

Die Stau-Szenerie im Tatort besteht aus etwa zwei Dutzend Autos, die für den Dreh in ein schummeriges Licht getaucht wurden. Der Filmstau, den man im Tatort über die Hälfte der Zeit sehen kann, ist an dreizehn Drehtagen im Winter 2016 gedreht worden. Die Silhouette von Stuttgart kam dann erst in der Postproduktion dazu. Regisseur ist Dietrich Brüggemann, der mit "Stau" sein Tatort-Debüt gibt.

Richy Müller, der seit 2008 den Stuttgarter Kommissar Thorsten Lannert spielt, hat eine derartige Drehsituation noch nicht erlebt. Mit seinem Partner Sebastian Bootz (Felix Klare) ermittelt er in "Stau" gegen einen Täter, der ein Mädchen totgefahren haben soll.

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