After-Work

Am Samstag steigt die "Sencha and Beats"-Party im Teeladen Teapot

Dorothea Winter

Tee ist der heißeste Trend – ob als Cocktail oder kaltes Erfrischungsgetränk. Noch trendiger: Tanzen und Teetrinken. Am Samstag steigt nach zwei Jahren wieder eine "Sencha and Beats"- Party im Teapot in der Humboldstraße.

Freiburger Elektro-Fans werden bei dem Titel der Veranstaltung sofort an das ehemalige Event "Beats & Öxle" im Waldsee denken. Doch das Konzept von "Sencha und Beats" ist anders : After-Work-Stimmung bei elektronischer Musik und gemütliches Beisammensein an der Teapot-Bar.


Am kommenden Samstag startet die Eventreihe nach längerer Pause wieder. "Matcha on the Rocks", mit oder ohne Gin, "Gin Tonic Matcha", "Long Island Ice Tea", hausgemachter Eistee und "Cold Sergeant Pepper", der Originale Mate-Tee mit oder ohne Wodka, sind im Angebot. Außerdem wird es einen warmen Kakao geben, für den Bio-Bohnen aus Ghana zerstampft und mit heißem Wasser aufgegossen werden.

Grüntee auf der Party?

Durch die ätherischen Öle, die im Grüntee-Blatt erhalten sind, wirkt er stimmungsaufhellend. "Wenn man drei Tassen guten Grüntee getrunken hat, kann man auch ein leichtes High erleben. Oder sich so fühlen, als hätte man ein paar Weinschorle getrunken", meint Jonathan Kimme vom Teapot. "Aber auch sonst gibt es jeden Tee, den wir im Angebot haben für ein Euro pro Tasse" – studentische Preise also. "In der Grüntee-Szene ist der kaltaufgegossene Mizudashi-Tee der absolute Renner. Die japanischen Hipster trinken das nur noch. Vor dem Sport im Sommer oder zum Feiern ", so Kimme.

"Manche Teesorten schmecken kalt einfach nicht. Kräutertee mit Kamille zum Beispiel. Das geht für mich gar nicht! Und das bieten wir auch bei Sencha and Beats nicht an", sagt Kimme.

"Wir verkaufen nicht nur Tee, sondern auch Pausen", sagt Jonatha Kimme

Der Musik geschuldet zieht die Party eher ein jüngeres Publikum an, willkommen ist aber jeder. Das reguläre Publikum im Laden reicht von Studierenden bis hin zum Professor. "Viele kommen auch nach einem anstrengenden Shoppingtag in der überfüllten Innenstadt zum Ausruhen und Entspannen auf eine Tasse Tee vorbei", beschreibt Kimme die Kunden.

"Chai läuft schon seit zehn Jahren exponentiell. Das ist auch klar! Er ist süß, sehr cremig und trifft den Geschmacksnerv der Masse", so Kimme. "Einen guten Chai machen die Gewürze aus: Zimt, Kardamom, Nelken und Ingwer. Das ist die klassische Mischung. Erst lässt man nur die Gewürze im Wasser köcheln, dann die Milch und den Honig und erst die letzten paar Minute kommen die schwarzen Blätter dazu. So wird der Chai perfekt!".

Kräutertee ist kein Tee

Im Grunde stammen alle Tee-Sorten von einer Pflanze ab. Die verschiedenen Sorten entstehen erst durch die Weiterverarbeitung. Kräutertee ist kein Tee im botanischen Sinne, weil kein Teeblatt drin ist. "In anderen Sprachen, zum Beispiel Französisch sagt man dazu auch nicht Tee, sondern Infusion", stellt Kimme richtig.

"Der teuerste Tee, den wir haben, ist der Shincha Tee. 80 g kosten gut und gerne schon mal über 22 Euro. Der Tee ist so teuer, da es die allererste Sencha-Lese nach dem Winter ist."
Was: Sencha und Beats
Wann: Samstag, 9. Juni 18 – 22 Uhr
Wo: Teapot Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 258
Eintritt: Frei
Website: Teapot Freiburg

Mehr dazu: