Am Samstag spielen Oum Shatt aus Berlin im Swamp

Gina Kutkat

Eine Berliner Band, die arabische Musik liebt und trotzdem oft mit Franz Ferdinand verglichen wird. Geht das? Ja: Morgen Abend spielen Oum Shatt im Swamp.

"Ein Sound, den man so noch nicht gehört hat." Was klingt wie eine üble PR-Floskel, trifft hier ausnahmsweise mal zu. Die Berliner Musiker von Oum Shatt bewegen sich musikalisch irgendwo zwischen Indie-Rock, Rock ’n’ Roll, Surfermucke und New Wave. Richtig definieren lässt sich das nicht, aber eine Gemeinsamkeit haben alle Songs des gleichnamigen Debütalbums: Sie sind eine Hommage an arabische Musik.


Oum Shatt – Tripped Up / Laid Low



Oum Shatt ist ein mehr oder weniger loses Kollektiv um den Berliner Musiker Jonas Poppe, der vorher in den Bands Sitcom Warriors und Kissogram spielte und schon lange mit türkischen und arabischen Melodien experimentierte. Auch an Bord: Drummer Chris Imler, der auch schon mit Jens Friebe oder Die Vögel spielte. Der Name der Band ist laut Poppe übrigens eine Hommage an die Grand Dame der ägyptischen Musik, Oum Kalthoum. Außerdem bezieht er sich auf einen Ort in der tunesischen Wüste.

Oum Shatt – Power of the Women of the Morning Shift


Spannender Sound, eingängige Melodien, gute Texte: Oum Shatt sind vielleicht kein Geheimtipp mehr, das macht die Berliner Band aber nicht weniger angesagt. Oft werden sie mit den frühen Franz Ferdinand verglichen. Ob das an ihrer Aufgekratzheit liegt? An ihrer stilsicheren Performance? Das kann nur rausfinden, wer sie sich live anschaut.
  • Was: Oum Shatt
  • Wann: Samstag, 22. April, 21 Uhr
  • Wo: Swamp, Talstraße 90