Am Mittwoch findet ein Planspiel über Gewalt in Computerspielen statt

fudder-Redaktion

"Sollen gewaltverherrlichende Computerspiele verboten werden?" Mit dieser Frage kann man sich am Mittwoch bei einem Planspiel der Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr, Lernen für den Frieden" beschäftigen.

"Spiele sind dann gewaltverherrlichend, wenn die Anwendung von Gewalt unhinterfragt und alternativlos ist und die SpielerInnen für die Schädigung, Folterung, Tötung anderer belohnt werden", analysieren die Veranstalter. "Die strittige Frage, ob gewaltverherrlichende Spiele auch latent die Akzeptanz von Gewalt als Konfliktlösungsmethode

im Alltag und in der zunehmend militarisierten Welt fördern, muss diskutiert werden."

Das Planspiel findet von 15.30 bis 18.30 statt. Im Anschluss gibt’s noch den Vortrag: "Vom virtuellen Schlachtfeld zum realen Krieg?!" Der Vortrag stellt aktuelle Videosequenzen vor und soll Gelegenheit zur problematisierenden Diskussion bieten. Die Referenten sind Jürgen Grässlin und Stephan Möhrle.

  • Was: Planspiel "Sollen gewaltverherrlichende Computerspiele verboten werden?"
  • Wann: Mittwoch, 28. Juni 2017, 15.30-18.30 Uhr; Vortrag um 19 Uhr
  • Wo: Wentzinger-Realschule, Falkenbergerstraße 21, Raum E312 und E315 (Vortrag)
  • Eintritt: frei