Am kommenden Mittwoch eröffnet Patricia Kaas das ZMF

Alexander Ochs

Am Mittwoch startet das 35. Zelt-Musik-Festival. Für die Eröffnung ist die Grande Dame der französischen Sangesriege zuständig: Patricia Kaas. Sie hat nach 13 Jahren das erste Mal wieder ein Album mit eigenen Songs veröffentlicht.

Wenn sich mitten im Sommer im Südwesten ein hartnäckiges Tief breitmacht, weiß jeder langjährige Freiburger: Das ZMF geht bald los! Am Mittwoch ist es soweit. Niemand Geringeres als Patricia Kaas eröffnet die 35. Ausgabe des Festivals, das knapp drei Wochen lang die Hügel am Mundenhof bespielt.




Patricia Kaas ist einer der Megastars der französischen Musikszene, zumal sie internationale Erfolge feiert und nicht nur im heimischen Radio läuft. Satte 20 Millionen Tonträger, wie es so schön heißt, hat sie in ihrer fast schon 30 Jahre währenden Karriere unters Volk gebracht. Ihr Debüt 1988 enthält bereits zwei ihrer größten Hits: "Mademoiselle chante le blues" und "Mon mec À moi". Danach erlebt die aus einfachsten Verhältnissen stammende junge Frau mit der rauen Stimme einen kometengleichen, jahrelangen Höhenflug und bringt Album um Album raus, angesiedelt im Dreieck Pop, Easy-Listening-Jazz und Chanson.

Bis sie eine schwere Krise umhaut. Burnout. Das war vor zwei Jahren.

Kaas, vor einem halben Jahr 50 geworden, hat diese Phase mittlerweile überwunden und sich ein Stück weit am eigenen Schopf da rausgezogen. Nachdem sie eine unglaubliche Ewigkeit von 13 Jahren lang keinen eigenen Song veröffentlicht, sondern nur gecovert hat, versucht sie mit ihrem zehnten Studioalbum nun die Rückkehr zu sich selbst: Patricia Kaas. So der Titel des Albums, so das Programm. Einer Zeitung sagte sie: "Ich wollte eine typische Patricia-Kaas-Platte machen mit allem, was man an mir liebt. Sie sollte sehr elegant klingen." Ob das gelungen ist? Live-Check am Mittwoch. fudder ist vor Ort.




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