Am Freitag spielen Messer im Slow Club

Gina Kutkat

Minimalistisch, abgründig, punkig: Morgen Abend spielt die Münsteraner Postpop-Band Messer im Slow Club und stellt ihr drittes Album "Jalousie" vor.

2010 in Münster gegründet, zogen Messer schnell Aufmerksamkeit auf sich. Besprechungen ihrer beiden ersten Alben "Im Schwindel" und "Die Unsichtbaren" erschienen im Spiegel oder in der Zeit, was sich die Band selbst nicht erklären konnte. Ihre Musik war düster, aber auch melodisch. Punk, aber auch Post-Pop. Vergleiche zu Bands wie Fehlfarben, Joy Division oder Einstürzende Neubauten kamen auf – sie waren alle berechtigt.


In den letzten zwei Jahren zog sich die Band um Sänger Hendrik Otremba dann etwas zurück und trat nur vereinzelt auf, um sich anderen Projekten zu widmen. Die intensive Arbeit am dritten Album "Jalousie" brachte auch bandinterne Veränderungen mit sich: Gitarrist Palle Schaumburg verließ die Band und wurde von Milek ersetzt, die Percussions von Manuel Chittka bekamen größere Aufmerksamkeit und Bassist Pogo McCartney wandte sich vermehrt der Orgel zu.

Mehr Instrumente und eine neue Besetzung – das bringt ganz automatisch Veränderung mit sich. Und so präsentieren sich Messer auf "Jalousie" feiner im Sound, mutiger in der Instrumentalisierung, aber immer noch düster. Morgen Abend stellen sie ihr Album im Slow Club vor. Support gibt es von der Band Performance. Auf der Aftershowparty legt Carsten auf (Phono Pop, Schlachthof Wiesbaden).

Messer - Der Mann, der zweimal lebte


  • Was: Messer, Support: Performance plus Aftershow
  • Wann: Freitag, 7. April, 21 Uhr
  • Wo: Slow Club
  • Eintritt: 13 Euro, 11 Euro für Mitglieder