Nach Chemnitz

Am Freitag soll in Freiburg gegen Rechtsextremismus demonstriert werden

Simone Lutz

Sie wollen ein Zeichen setzen: Für Freitag ruft die Initiative "Anti-AFD-/Pegida-Gruppe Freiburg-Breisgau" zu einer Spontandemonstration wegen der rechtsextremen Ausschreitungen in Sachsen auf.

Beginn der Kundgebung ist um 18 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Es wird verschiedene Redebeiträge und Musik geben, ein Mikrofon wird für spontane Beiträge offen sein. "Die schwere Kriminalität der Rechtsextremen hat gerade in Sachsen unerträgliche und untragbare Ausmaße angenommen. Wir werden auf der Kundgebung über diese Zustände informieren und dagegen protestieren", heißt es im Aufruf.


Die Initiative hatte auch die Anti-Pegida-Demonstration mitorganisiert, zu der 2015 Leon Dobbratz aufgerufen hatte und zu der 20.000 Menschen gekommen waren.
Aktualisierung am 31. August, 15.20 Uhr: Pressemitteilung Freiburger Parteien

"Die Freiburger Parteien Bündnis90/Die Grünen, Die Linke, FDP, Junges Freiburg, Linke Liste-Solidarische Stadt und die SPD unterstützen den Aufruf zur Kundgebung gegen die außer Kontrolle geratene Situation in Sachsen.

Als Demokratinnen und Demokraten, Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und dieses Landes wollen wir gemeinsam ein Zeichen für eine starke, demokratische Gesellschaft setzen: in der für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus kein Platz ist."

Was: Spontankundgebung wegen den Ausschreitungen in Sachsen
Wann: Freitag, 31. August 2018, 18 Uhr
Wo: Platz der alten Synagoge, Freiburg
Facebook-Event: Spontankundgebung wegen den Ausschreitungen in Sachsen