Klimaschutz

Am Freiburger Rathaus gingen zur "Earth Hour" die Lichter aus

dpa

Plötzlich schien am Samstagabend nur noch der Mond auf dem Freiburger Rathausplatz. Um Chören etwas Licht zu spenden, strampelten Freiburger auf speziellen Fahrrädern und erzeugten so Strom.

Licht aus: Für eine Stunde sind am Samstagabend die Lichter an Sehenswürdigkeiten und in Wohnungen weltweit ausgegangen - unter anderem am Freiburger Rathaus. Die zwölfte Auflage der Aktion "Earth Hour" (Stunde der Erde) der Umweltstiftung WWF sollte für mehr Klima- und Artenschutz werben.


Auf das unbeleuchtete Freiburger Rathaus wurde eine Weltkugel projiziert und zwei Chöre sangen. Damit die Sänger trotzdem etwas Licht hatten, erzeugten die Freiburger auf speziellen Fahrrädern durch Treten Strom.

In Deutschland lagen unter anderem auch das Brandenburger Tor in Berlin und der Kölner Dom im Dunkeln. Begonnen hatte die Aktion in der australischen Metropole Sydney, wo die Oper unbeleuchtet blieb.

"Für einen lebendigen Planeten" war in diesem Jahr das Motto der "Earth Hour". Auch Privathaushalte waren aufgerufen mitzumachen. In sozialen Medien posteten etliche Menschen Aufforderungen mitzutun und stellten Bilder ihres von Kerzen erhellten Zuhauses ein.