Am Donnerstag findet ein Vortrag über Falschmeldungen und Kontrollverlust im digitalen Zeitalter statt

Hannah Fedricks Zelaya

Vortrag mit Bernhard Pörksen an der Uni Freiburg über den Kontrollverlust im digitalen Zeitalter: Aufklärung ist rasend schnell möglich, aber ebenso schnell verbreiten sich Falschmeldungen und bilden sich Wutgemeinschaften. Was bedeutet das für uns?

In seinem Vortrag "Die Skandalgesellschaft. Vom Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter" am Donnerstag, 12. Januar, geht Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen, von einer zentralen These aus: In der digitalen Moderne ist jeder Mensch zum Sender geworden. Jeder trägt also zur Aufklärung oder zur Verbreitung von Falschmeldungen bei.


In unserer Gesellschaft durchdringen die Medien jeden Winkel des privaten Lebens. Die Vorstellung von medienfreien Räumen ist zu einer Illusion geworden. Bernhard Pörksen fragt in seinem Vortrag: Was bedeutet diese ebenso faszinierende wie beunruhigende Entwicklung für uns?
Was: Vortrag: "Die Skandalgesellschaft. Vom Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter"
Wann: Donnerstag, 12. Januar, 19 Uhr
Wo: Aula der Universität Freiburg (KG I)
Eintritt: frei